Luigi Capuana Giacinta

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Inhaltsangabe zu „Giacinta“ von Luigi Capuana

Missbrauch im Kindesalter und eine Ménage-à-trois – das ist der Stoff, aus dem auch 1879 schon Skandale waren. Luigi Capuana provozierte mit seinem weiblichen Entwicklungsroman «Giacinta» Italiens Moralwächter – doch die Leser liebten ihn umso mehr. Nun ist sein Meisterwerk endlich auch in deutscher Sprache zu entdecken.
Giacinta Marulli ist eine erstaunliche Heldin: Kühl lächelnd und scheinbar berechnend verdreht die junge Frau den Männern den Kopf. Nur hinter vorgehaltener Hand ist von ihrer gestohlenen Kindheit die Rede, die in einer Vergewaltigung ihren traurigen Höhepunkt fand. Als der öffentliche Tratsch meint, aus dem Opfer eine verschlagene Täterin machen zu müssen, emanzipiert sich Giacinta und sucht erhobenen Hauptes ihr Seelenheil: in der Heirat mit einem Conte und der gleichzeitigen Liebschaft mit dem Mann ihres Herzens.
Luigi Capuana ist ein genauer Beobachter, der in seinem Roman ein ganzes Panorama kräftig durchbluteter Figuren aus der italienischen Provinz schuf. Lebhaft und detailverliebt erzählt er nach einem wahren Fall das Leben einer tragischen und selbstbewussten Heldin.

Tragische, berührende und genau beobachtete Geschichte über Kindesmissbrauch in vergangener Zeit

— krimielse

Ein Buch, das berührt, keine einfache Kost ist und zu Recht nicht in Vergessenheit geraten sollte.

— jaylinn

Ein wundervoller und poetischer Roman, einfach großartig und Facettenreich...

— Arietta

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    • 2095
  • Tragisches und berührendes Schicksal

    Giacinta

    krimielse

    10. January 2018 um 09:21

    „Giacinta“ von Luigi Capuana ist ein Gesellschaftsroman, wie man ihn eigentlich aus dem 20.Jahrhundert kennt. Erstaunlich ist, dass dieser Roman bereits 1879 als Debüt des Autors erschien und damals einen Skandal auslöste. Jetzt erstmals vollständig auf Deutsch vom Manesse Verlag veröffentlicht besitzt er auch heute noch Aktualität, Esprit und eine überaus gelungene Mischung aus Spannung, Tragik und gesellschaftlicher Kritik, die ihn zu einem sehr lesenswerten Buch machen. Eine bürgerliche Familie in kleinstädtischer sizilianischer Provinz, die Mutter kalt und geschäftstüchtig, der Vater träge und antriebslos, ein Sanguiniker, der seiner Frau das Regime in jeglicher Hinsicht überlässt, mischt die Männlichkeit der damals üblichen Salons mit der atemberaubenden Tochter Giacinta auf. Reihenweise bemühen sich die Herren um die schöne Tochter im heiratsfähigen Alter, vom bürgerlichen gutsituierten großstädtischen Beamten bis zum inzestuös verblödetem Adligen hängen sie an Giacintas Rock und Lippen, unter den neidisch-achtsamen Blicken der Mutter, die eine gute Partie für ihre Tochter zur Erhöhung der eigenen Reputation erhofft. Doch Giacinta, die scheinbar mühelos und geschickt mit den Männern spielt, leidet unter ihrer Rolle. Sie ist Andrea Gerace verfallen und er ihr, beide gestehen sich ihre Liebe, doch Giacinta kann und will den Mann ihres Herzens nicht ehelichen. Letztlich muss sie des Weg ihres Schicksals durch die Heirat mit einem viel älteren und verblödeten Conte beschreiten. Zu Beginn des Romanes wird man als Leser mitten in einen der prächtigen bürgerlichen Salons geschickt, in dem Amüsement und Unterhaltung an der Oberfläche plätschern. Luigi Capuana zeichnet ein fast überbordendes schillerndes Bild der bürgerlichen Provinzgesellschaft mit der alternden Schönheit der Mutter und Hausherrin Teresa Marulli mit ihrem absolut im Hintergrund stehenden Gatten, daneben die von allen begehrte Giacinta, die flittchenhaft von Männerschoß zu Männerschoß wechselt. Im Hintergrund und als Rahmen mit sehr bildhafter Beschreibung Salongäste, die das scheinbar neckische Verhalten Giacintas während ihrer Plaudereien mit Argusaugen beobachten. Im Verlauf des Buches ändert sich das Bild, das man von der jungen Heldin anfangs bekommt. Einem genaueren Blick auf ihr freudlose und einsame Kindheit mit der Mutter, die mehr mit ihren Liebhabern und ihrer gesellschaftlichen Etikette beschäftigt war, und dem schwachen Vater, der seiner Frau nie etwas entgegenzusetzen hatte, folgt die Geschichte eines tragischen Frauenschicksals, das man nach den ersten paar Seiten so nicht erwartet hätte. An der Schwelle von der Kindheit zur Frau vom Hausburschen missbraucht versucht sich Giacinta als männermordender Salonlöwe, scheitert jedoch daran und muss letztlich, um dem Tratsch und dem drohenden gesellschaftlichen Abstieg einen Riegel vorzuschieben, einen von ihr nicht geliebten, viel älteren und mit Dummheit geschlagenen Conte ehelichen, denn alle ihre Verehrer, die sie im heiratsfähigen Alter hat, ziehen sie für eine ernsthafte Verbindung nicht in Erwägung. Sie verzweifelt an ihrer wahren Liebe zu Andrea Gerace und lebt sie dennoch auch während ihrer Ehe aus. Erstaunlich, wie tiefsinnig und genau der Autor das Schicksal Giacintas gezeichnet hat, dass er ihr zugesteht, sich aufzulehnen und entgegen der damaligen gesellschaftlichen Etikette zu handeln, bewusst und emanzipiert, trotz ihrer Gefangenschaft in einer Zwangsehe, für die sie sich allerdings auch selbst entschieden hat. Als skandalös ist seine Abrechnung mit der bürgerlichen Spießigkeit damals bewertet worden, und das zu recht, betrachtet man es mit damaligen Blick. Neben dem kritischen Aufzeigen von zwangsläufig ineinandergreifenden Mechanismen der Gesellschaft selbst gesteht Luigi Capuana seiner Frauenfigur Giacinta Klugheit, Widerstandswille und eine moderne Bereitschaft, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und Entscheidungsfähigkeit zu. Darin besteht für mich die große Bedeutung dieses Romanes, ganz abgesehen davon, dass der Stil, in der dieses spannende Schicksal erzählt wird, mitreißend, bildhaft und kein bisschen angestaubt ist.

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    • 3
  • Berührend

    Giacinta

    jaylinn

    03. May 2017 um 09:19

    Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com. Allgemeines: Giacinta ist das Romandebüt des Italieners Luigi Capuana, der von 1839 bis 1915 gelebt hat. Giacinta erschien bereits 1879 in Italien und liegt nun erstmals in der deutschen Übersetzung vor. Die Urfassung sorgte in Italien für einen großen Skandal, weil man sie für gesellschaftlich nicht akzeptabel hielt. Dennoch war diese sofort vergriffen. Capuana schrieb daraufhin eine abgemilderte Geschichte. Die deutsche Übersetzung folgt der ursprünglichen Ausgabe. Giacinta ist als gebundenes Buch bei Manesse erschienen und umfasst 330 Seiten. Es gibt einen ausführlichen Anhang. Das Titelbild passt sehr gut in die Zeit, in der der Roman geschrieben wurde. Zu sehen ist ein kleines Mädchen, in unschuldiges Weiß gekleidet, das den Betrachter ernst anlächelt. Eine erste Anspielung auf den Inhalt der zu erzählenden Geschichte. Inhalt: „Missbrauch im Kindesalter und eine Ménage-à-trois – das ist der Stoff, aus dem auch 1879 schon Skandale waren. Luigi Capuana provozierte mit seinem weiblichen Entwicklungsroman «Giacinta» Italiens Moralwächter – doch die Leser liebten ihn umso mehr. Nun ist sein Meisterwerk endlich auch in deutscher Sprache zu entdecken. Giacinta Marulli ist eine erstaunliche Heldin: Kühl lächelnd und scheinbar berechnend verdreht die junge Frau den Männern den Kopf. Nur hinter vorgehaltener Hand ist von ihrer gestohlenen Kindheit die Rede, die in einer Vergewaltigung ihren traurigen Höhepunkt fand. Als der öffentliche Tratsch meint, aus dem Opfer eine verschlagene Täterin machen zu müssen, emanzipiert sich Giacinta und sucht erhobenen Hauptes ihr Seelenheil: in der Heirat mit einem Conte und der gleichzeitigen Liebschaft mit dem Mann ihres Herzens. Luigi Capuana ist ein genauer Beobachter, der in seinem Roman ein ganzes Panorama kräftig durchbluteter Figuren aus der italienischen Provinz schuf. Lebhaft und detailverliebt erzählt er nach einem wahren Fall das Leben einer tragischen und selbstbewussten Heldin.“ (Quelle: Verlagsgruppe Random House) Meine Meinung: Der Manesse Verlag ist bekannt für seine Übersetzungen klassischer Literatur und die liebevolle Gestaltung seiner Bücher. Beides trifft auch auf Giacinta zu. Wenn man im Kopf behält, dass – bei aller künstlerischer Freiheit  des Autors – eine wahre Begebenheit Grundlage dieses Romans ist, liest man ihn mit anderen Augen, als wenn es sich um reine Fiktion handelte. Die Sprache des Buches ist zunächst ungewohnt, was aber zu erwarten war, da die Übersetzerin die Sprache und den Stil des 19. Jahrhunderts einzufangen versucht. Dadurch ist der Roman zunächst anstrengend zu lesen. Man merkt aber auch, wie simpel und wenig schön die Sprache oft in aktuellen Büchern daherkommt. Je länger ich gelesen habe, desto lieber mochte ich den Stil Capuanas. Man erfährt bereits zu Beginn, dass die kleine Giacinta unter keinem guten Stern geboren wird.  Von ihrer Mutter bis zu ihrem fünften Lebensjahr bei einer Amme zurückgelassen, wächst Giacinta zunächst unbeschwert inmitten der Natur auf. Dann aber wird sie in ihre Familie zurückgeholt: „In diesem kalten und abweisenden Umfeld wuchs die Kleine heran, einem bedauernswerten Pflänzchen gleich, das durch einen unglücklichen Zufall an einem feuchten und schattigen Ort zu sprießen begonnen hat. Über Stunden versank sie in allzu früher Traurigkeit, Schweigsamkeit, Untätigkeit und war dann von einem Ernst, der so gar nicht zu ihrem freundlichen Wesen, ihrem so wachen und intelligenten Gesicht hat passen wollte.“ (S. 35) Der Kontrast könnte nicht größer sein! Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Giacintas Entwicklung innerhalb der Geschichte ist einerseits geprägt von konventionellen Verhaltensmustern, andererseits ist sie eine (nicht nur für ihre Zeit) emanzipierte Frau, die sich gegen gesellschaftliche Konventionen aktiv zur Wehr setzt. Die Reaktionen ihrer Mitmenschen sind geprägt von Verlogenheit und Schmeicheleien. All diese Faktoren beeinflussen das Leben Giacintas und lassen erahnen, dass die Handlung dieses Romans sich tragisch entwickeln wird. Fazit: Ein Buch, das berührt, keine einfache Kost ist und zu Recht nicht in Vergessenheit geraten sollte.

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  • Der große Traum von Liebe

    Giacinta

    Arietta

    21. April 2017 um 17:50

    Inhaltsangabe: Missbrauch im Kindesalter und eine Ménage-à-trois – das ist der Stoff, aus dem auch 1879 schon Skandale waren. Luigi Capuana provozierte mit seinem weiblichen Entwicklungsroman «Giacinta» Italiens Moralwächter – doch die Leser liebten ihn umso mehr. Nun ist sein Meisterwerk endlich auch in deutscher Sprache zu entdecken. Giacinta Marulli ist eine erstaunliche Heldin: Kühl lächelnd und scheinbar berechnend verdreht die junge Frau den Männern den Kopf. Nur hinter vorgehaltener Hand ist von ihrer gestohlenen Kindheit die Rede, die in einer Vergewaltigung ihren traurigen Höhepunkt fand. Als der öffentliche Tratsch meint, aus dem Opfer eine verschlagene Täterin machen zu müssen, emanzipiert sich Giacinta und sucht erhobenen Hauptes ihr Seelenheil: in der Heirat mit einem Conte und der gleichzeitigen Liebschaft mit dem Mann ihres Herzens. Luigi Capuana ist ein genauer Beobachter, der in seinem Roman ein ganzes Panorama kräftig durchbluteter Figuren aus der italienischen Provinz schuf. Lebhaft und detailverliebt erzählt er nach einem wahren Fall das Leben einer tragischen und selbstbewussten Heldin. Meine Meinung zum Buch und Autor: Danke, an den Verlag für die Wiederentdeckung diese wundervollen Meisterwerkes „ Giacinta „ vom sizilianischen Autor Luigi Capuna , der von 1839-1915 lebte, und das man es ins deutsche Übersetzt hat. Es war sein Romandebüt als das Buch 1879 erschien und zu einem Riesenerfolg wurde und ein Skandal zugleich, für die damalige Zeit, Frauen die ihre Männer betrügen und sehr stark und Heldinnen sind. Er hat Giacinta sehr lebhaft und Detail getreu geschildert, mit einer hervorragenden Beobachtungsgabe beschreibt er die Frauen und die Gesellschaft. Seine Heldin erinnert mich ein wenig an die Kameliendame, Madame Bovary, Effi Briest und Anna Karenia, auch Frauen mit einem tragischen Schicksal, nur ist seine Heldin hier finde ich sehr viel Selbstbewusster und raffinierter. Eine Frau auf der Suche nach der großen Liebe und dem Glück, die Männer zu ihren Spielbällen macht, und doch dabei selbst leidet. Sehr schön hat der Autor die Frauen beobachtet und lässt einem tief in die Seelen der Frauen und Gefühle blicken. Auch die damalige Gesellschaft ist hervorragend beschrieben, auch der Stand der Frauen. Seinen Figuren hat er Leben eingehaucht, sie sind aus Fleisch und Blut. Auch die einzelnen Charaktere und ihre Emotionen sind sehr gut heraus gearbeitet. Sein Schreibstil ist klar, Leise, Poetisch und sehr Bildhaft. Eine Geschichte die einem mitreißt und in eine andere Zeit und Welt versinken lässt. Wie war doch gleich ihr berühmter Satz auf Seite 23: „ Der Mann meines Herzens kann vielleicht mein Geliebter werden, aber mein Ehemann, nein, niemals „ Man könnte sagen, das ganze Drama um Liebe und Anerkennung fand schon nach der Geburt statt. Ihre Mutter Signoria Teresa Murelli, gab ihr nicht die nötige Mutterliebe die jedes Kind braucht, nein im Gegenteil, das Kind ist ihr lästig und unerwünscht, kurzerhand gibt sie die kleine aufs Land zu einer Amme. Teresa erscheint nach außen hin Tugendvoll, aber sie ist ein Genusssüchtiger Mensch, Egoistisch, voller Laster und Maßlosigkeit, die das Zepter in der Hand hat. Als Giacinta größer wird holt Signoria Teresa, das kleine Mädchen zurück, wo sie versucht sich dem Kind zu näheren und Mutterliebe angedeihen zu lassen. Giacinta wächst zu einer hübschen jungen Frau heran, nach außen hin wirkt sie tugendhaft, aber sie hat es Faustdick hinter den Ohren., sie weiß genau was sie will. Sie ist sehr berechnend, geistreich, charmant und weiß die Männer zu betören. Das sie im heiratsfähigen Alter ist, liegt ihr die Männerwelt zu Füßen, besonders Andrea Gerace hat sich unsterblich in sie verliebt, bei den beiden bahnt sich etwas an. Man spürt diese Magie und Anziehungskraft der beiden, ihre Leidenschaft und diese große Liebe. Aber trotz allem entscheidet sich giacinta für den ungeliebten Conte, sie sucht in dieser Ehe ihr Seelenheil, es gibt immer noch hinter vorgehaltener Hand, den Tratsch über ihren Missbrauch in der Kindheit. Sie versucht in dieser Verbindung damit ein Ende zu setzen. Aber Andrea bleibt ihre große Liebe und ihr Liebhaber, der einzig wahre Mann ihres Herzens. Man kann sehr tief in die Seele und das Herz von Giacinta blicken, besonders als sie ein tragisches Schicksal erteilt, von dem sie sich nie mehr erholt, sie hat ihr Liebstes verloren.

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