Luigi Pirandello Sechs Personen suchen einen Autor

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Inhaltsangabe zu „Sechs Personen suchen einen Autor“ von Luigi Pirandello

Eine Reflexion über die Literatur und die Bühne auf der Bühne.

— SaSu13
SaSu13

Ein Spiel mit der Wirklichkeit, dem Schein und dem Dazwischen.

— Beust
Beust

Mit seinem Theaterstück verwischt der Autor die ohnehin schon beinahe unsichtbare Grenze zwischen Realität und Fiktion auf der Bühne...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Sechs Personen suchen einen Autor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Das Theaterstück SECHS PERSONEN SUCHEN EINEN AUTOR (im italienischen Original „Sei Personaggi in Cerca d'Autore“) führt die Zuschauer seit der Uraufführung 1921 in Rom zunächst hinter die Kulissen einer Theaterprobe. Der Capocomico (Regisseur) versucht, ein Stück des italienischen Dramatikers Luigi Pirandello zu inszenieren. Da treten sechs Gestalten zur Bühne hin, die, wie sie selbst verkünden, „auf der Suche nach einem Autor“ sind. Die Personen sind sich vollauf bewusst, dass sie bloß Fiktion sind, und bringen durch die Realität, die sie auf der Bühne schaffen, die Theaterprobe vollkommen durcheinander. Sie alle versuchen, den Capocomico dafür zu gewinnen, „ihr“ Autor zu werden. Er müsse sich bloß hinsetzen und die Geschehnisse betrachten und aufschreiben, die sie spielen. Obwohl zunächst skeptisch lässt er sich doch überzeugen. So spielt sich das Theaterstück auf zwei Ebenen ab: zum einen die Theaterprobe, die immer wieder durchsetzt ist von Auseinandersetzungen über szenische Fragen und Text, in der die Schauspieler das Publikum geben, und zum anderen die Geschichte, die die sechs Personen darstellen. Obwohl der Capocomico am Ende des Stückes über den „verlorenen Tag“ schimpft, so scheint es doch, dass die sechs Personen auch ohne Autor ihre Geschichte erzählen. Luigi Pirandello erklärt selbst, er habe das Stück für die Personen geschrieben, die sich ihm beim Schreiben aufgedrängt hätten, für die jedoch in keinem seiner anderen Werke ein Platz dagewesen wäre. Mit seinem Theaterstück verwischt er die ohnehin schon beinah unsichtbare Grenze zwischen Realität und Fiktion auf der Bühne, und lässt die Personen selbst sprechen. Voll Selbstironie schreckt er auch vor sich selbst zurück: „Pirandello spielt man entweder ganz oder gar nicht!“, erklärt der Capocomico auf die Beschwerden der Schauspieler zu den langen Regieanweisungen ihres Stückes hin. Besagte Regieanweisungen sind übrigens einen zweiten Blick wert: die Vergangenheit des Dramatikers als Autor von Novellen scheint hierbei durch. Erika

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