Luis Sellano Portugiesisches Erbe

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Inhaltsangabe zu „Portugiesisches Erbe“ von Luis Sellano

Sonne, Mord und Portugal Henrik Falkner weiß kaum, wie ihm geschieht, als er die malerischen Altstadtgassen von Lissabon betritt. Der ehemalige Polizist soll ein geheimnisvolles Erbe antreten: Sein Onkel hat ihm ein Haus samt Antiquitätengeschäft vermacht. Während Henrik mehr und mehr in den Bann der pulsierenden Stadt am Tejo gerät, entdeckt er, dass sein Onkel offenbar über Jahre hinweg Gegenstände gesammelt hat, die mit ungelösten Verbrechen in Verbindung stehen. Und kaum hat Henrik seine ersten Pastéis de Nata genossen, versucht man, ihn umzubringen. Henrik stürzt sich in einen Fall, der sein Leben verändern wird.

Schöne Stadtansichten von Lissabon, leider bleibt der Ermittler dabei auf der Strecke ....

— Bücherfüllhorn-Blog
Bücherfüllhorn-Blog

Dem Autor ist ein authentischer Kriminalroman vor der Kulisse der portugiesischen Hauptstadt gelungen.

— knuddelbacke
knuddelbacke

Wer einen Reiseführer Lissabon sucht, ist hier richtig. Wer lieber Krimihandlung hätte, kann getrost zwei Drittel des Buches quer lesen,

— silberfischchen68
silberfischchen68

Mal kein typischer Krimi! Spannend bis zur letzten Seite.

— thebooklettes
thebooklettes

Gelungener Auftakt zu einer Serie, aber mit viel Luft nach oben...

— Janko-Unchained
Janko-Unchained

Zäh zu lesender Krimi mit viel zu vielen Zufällen - Ermittlungsarbeit geht anders.

— talisha
talisha

Pluspunkte für die Location, aber Abzüge für die nicht immer schlüssige Krimihandlung.

— Pelippa
Pelippa

Es hat mich überrascht und ganz schnell in Lissabon eintauchen lassen. Gut zu lesen, spannend und informativ :-) empfehlenswert!

— AnnMan
AnnMan

Schöne Ortsbeschreibungen und eine gute Idee, aber die Figuren und die Story konnten mich nicht richtig mitnehmen.

— leserattebremen
leserattebremen

Ein sehr fesselndes Buch, das leider mit einem offenen Ende aufhört. Da kommt hoffentlich bald ein weiterer Folgeband!

— EmilyNoire
EmilyNoire

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  • Schöne Stadtansichten von Lissabon, leider bleibt der Ermittler dabei auf der Strecke ....

    Portugiesisches Erbe
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    27. February 2017 um 18:43

    Hauptprotagonist Henry ließ mich zwiespältig zurück. Auch im Hinblick darauf, dass die Stadtansichten von Lissabon sehr detailverliebt beschrieben sind, blieb Henry im Gegensatz blass. Das war so schade. Henry hat noch mit seiner Vergangenheit zu kämpfen, vielleicht lag es daran, dass er mir oft ein wenig träge daherkam. Zudem erschien es mir nicht so ganz logisch, dass er innerhalb 3-4 Tage einen Fall löst, zu dem es nur subtile Hinweise gab. Die Szene, als er die mit der Marienfigur-Abbildung verdeckt markierte Position eines Hauses auf einer Karte im düsteren und chaotischen Antiquariat fand, ist für mich so ein unwahrscheinliches Beispiel, wie ihm die Hinweise in die Hände fielen. Die Geschichte lässt sich flüssig, angenehm und leicht lesen. Ich konnte mir genau vorstellen, neben dem Protagonisten in der flirrenden Sommerhitze von Lissabon zu wandeln. Ich habe den Krimi gern gelesen, und wenn es so ein Antiquariat in Lissabon gäbe, wüsste ich, da will ich mal hin.     Alles in allem: Ein passabler erster Band, allerdings könnte der Hauptprotagonist Henrik noch mehr Elan und Esprit gebrauchen. Er müsste mehr Ecken und Kanten zeigen, mich besser überzeugen können. Das Beste waren die Beschreibungen von Lissabon, sie haben mir ein kleines Bild dieser Stadt und der Bewohner vermittelt. Ich möchte auf alle die Fortsetzung lesen. 

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  • Ein gelungenes Debüt vor der poetischen Kulisse der portugiesischen Hauptstadt

    Portugiesisches Erbe
    knuddelbacke

    knuddelbacke

    25. February 2017 um 08:41

    MEINUNG Zugegebener Maßen: Auch wenn mich das Cover des Krimis sowie der Klappentext nicht angesprochen hätten, wäre dieses Buch für mich als Portugal-Liebhaber  ein absolutes Muss gewesen. Ein Krimi der in meiner Lieblingsstadt spielt – da ging kein Weg dran vorbei. Dem Autor ist ein authentischer Kriminalroman vor der Kulisse der portugiesischen Hauptstadt gelungen. Dabei hat er gekonnt die einzigartige Atmosphäre der Stadt, die portugiesische Saudade sowie die portugiesische Mentalität eingefangen. Die engen Gassen Lissabons, die halb verfallene Gebäude, sowie die prachtvolle Bauten aus längst vergangenen Epochen bieten einen einzigartigen Schauplatz. Auch Leser denen die Stadt fremd ist dürften sich zurück versetzt fühlen in eine andere Zeit. Wer Lissabon jedoch nicht kennt, und wem die portugiesische Lebensart völlig fremd ist, dem dürften die ausführlichen Beschreibungen der Plätze und Bauwerke schnell langweilen.  Ich habe bereits ein gutes Dutzend Romane gelesen, die in Lissabon spielen, jedoch keinen davon  mit einem deutschen Protagonisten. Henrik ist ein sympathischer Ex-Polizist, den es durch ein unerwartetes Erbe nach Portugal verschlägt. Schneller als ihm (und auch mir) lieb ist, wird er in die Vergangenheit seines Onkels hineingezogen. Die Handlung schreitet schnell voran – zu schnell für meinen Geschmack, und zu schnell für den Schauplatz : Lissabon. Hier hätte ich mir etwas mehr Gemütlichkeit gewünscht, auch wenn es sich bei dem Buch um einen spannenden Krimi handelt. Beides schließt sich meiner Meinung nach nicht aus. Dafür entschädigen die spannungsgeladenen Szenen, die teilweise an Ausschnitte aus einem James Bond – Roman erinnern. Vielleicht ist es aber gerade dieser Gegensatz aus schnellen actionreichen Szenen und der gemütliche Lebensart der Portugiesen, die diesen Kriminalroman so besonders und einzigartig machen. Ohne allzu viel zu verraten, möchte ich jedoch erwähnen , dass das Ende offen bleibt. Der zweite Teil aus der Lissabon-Krimi-Reihe erscheint im kommenden Mai und ich bin gespannt ob der Autor einen völlig neuen Fall präsentiert, oder ob wir noch einiges zu diesem Fall erfahren werden.   Mein Fazit Ein gelungenes Debüt vor der poetischen Kulisse der portugiesischen Hauptstadt. Jeder der schon mal den Bann dieser Stadt erleben durfte, wird sich mit Begeisterung in dieses Lesevergnügen stürzen. Bei allen anderen bleibt abzuwarten ob dieser lokal geprägte Krimi begeistern kann.  

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  • ein eher laues Flämmchen

    Portugiesisches Erbe
    Waldschrat

    Waldschrat

    09. January 2017 um 18:54

    Ich wollte „Portugiesisches Erbe“ unbedingt lesen, weil sich die Grundstory um ein geerbtes Antiquariat in Lissabon und einen damit verbundenen Kriminalfall sehr spannend angehört hatte. Henrik Falkner, ein ehemaliger Polizist aus Deutschland, reist nach Lissabon und findet zwischen den verschrobenen und verstaubten Antiquitäten Hinweise auf ungelöste Mordfälle – das klingt doch nach einer tollen Lektüre. Aber manchmal kommt es ganz anders, als man denkt. Ein Drittel des Buches beschäftigt sich mit den Bewohnern des Hauses in den sich das Antiquariat befindet und mir hat die Erzählweise dabei nicht gefallen. Irgendwie hat man viele Informationen bekommen, aber auch keine richtigen und weiter gebracht hat mich das auch nicht. Es zog sich ewig hin, weder Handlung noch Charakterentwicklung gingen voran und der Funke wollte einfach nicht überspringen. Man erfuhr dann einiges über Henrik, v.a. warum er seinen Dienst quittierte, aber sympathisch wurde er mir nicht. Vor allem lamentierte er sehr oft über seine tote Frau, an die er ständig denken musste, schläft aber in den fünf Tagen gleich mit zwei weiblichen Nebencharakteren. Diese blieben dann aber sehr farblos, degradiert zu schmückendem Beiwerk und Beischlafobjekt. Aber nicht nur bei den Figuren sprang der Funke nicht über, auch die reiseführerartigen Beschreibungen Lissabons entflammten in mir kein Feuer und der ungelöste Kriminalfall war ein eher laues Flämmchen. Insgesamt muss ich daher sagen, dass ich schon weitaus bessere und spannendere Krimis gelesen habe und mich das Buch dank meiner Erwartungen ziemlich enttäuscht hat. Mein Fazit ist daher: kann man lesen, muss man aber nicht.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931
  • Lissabon, eine dunkle Vergangenheit und Mysterien der Gegenwart

    Portugiesisches Erbe
    thebooklettes

    thebooklettes

    20. October 2016 um 21:52

    Henrik, ehemaliger Polizist, erbt überraschenderweise ein Haus plus Antiquitätenladen in Lissabon von seinem Onkel, den er nie gut kannte, der ihm aber einen Haufen Geheimnisse obendrauf hinterließ. Immer mehr seltsame Gestalten tauchen im Gewirr aus vielen Geheimnissen auf, die ihn möglichst schnell aus dem Weg räumen wollen. Bald ist klar: auch Henrik Onkel scheint nicht auf natürliche Weise gestorben zu sein. Was hat eine Reihe geheimer Ermittlungen damit zu tun? Ich hätte gern die volle Punktzahl gegeben, einfach, weil es mal kein Krimi vor deutscher oder englischer Kulisse ist, sondern vor der wunderbaren Kulisse Lissabons. Gelegentlich scheint es so, als würde man eher einen Reiseführer lesen. Spannung war durchweg garantiert, wenn auch die gelegentlichen Liebschaften Henrik von der eigentlichen Handlung ablenkten. Unklar blieb mir beim Lesen auch, warum Henrik Onkel auf die dunklen Geheimnisse stieß, warum ausgerechnet Henrik das Erbe antreten sollte und und und.Trotz einiger Ausreißer, blieb ein positiver Gesamteindruck, und die große Frage, wie es mit der Story weitergeht- das Ende bleibt offen.  

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  • Gelungener Auftakt zu einer Serie, aber mit viel Luft nach oben...

    Portugiesisches Erbe
    Janko-Unchained

    Janko-Unchained

    18. October 2016 um 07:34

    Sellano, Luis - Portugiesisches Erbe(Heyne) Der erste Band der Lissabon-Krimi Reihe. Wie bereits im Buchtitel, des im Juni 2016 erschienenen „Portugiesisches Erbe“ von Luis Sellano angedeutet wird, hat Protagonist Henrik Falkner geerbt. Die Story ist in Portugal der Gegenwart angesiedelt, genauer gesagt in Lissabon, der Stadt am Rio Tejo, dem mit 1008 km längsten Fluss in Spanien und Portugal, der bei Lissabon in den Atlantik mündet. Auf 363 Seiten baut Luis Sellano seinen wendungsreichen Krimi Plot auf, während er immer wieder auf die entsprechenden Örtlichkeiten hinweist, von denen sich der geneigte Leser im Internet jederzeit ein Bild machen kann. Als ein portugiesischer Notar den, jüngst zum Witwer gewordenen Ex-Polizisten in seiner deutschen Heimat bezüglich der Erbangelegenheiten kontaktiert, fliegt Henrik kurzentschlossen nach Lissabon, obwohl er seinen Gönner und gleichzeitigen Onkel nie persönlich kennengelernt hat. Das Erbe, welches aus einem Wohnhaus mit mehreren Parteien und einen dazugehörigen Antiquitätengeschäft in einem der ärmeren Viertel Lissabons besteht, ist zu allem Überfluss auch noch an die Klausel gebunden, dass er nicht verkaufen darf, was weitere Probleme mit sich bringt. Als Henrik das Antiquariat und später auch die Wohnung seines verstorbenen Onkels Martin Falkner betritt, die sich ebenfalls im geerbten Wohnhaus befinden, eröffnet sich für Henrik eine Art Puzzlespiel. Neben der Buchhaltung des Antiquariats, gilt es den Wust an Unterlagen zu sichten, den sein Onkel ihm, dem Polizisten augenscheinlich in weiser Voraussicht hinterließ. Nachdem man Henrik ein Verkaufsangebot gemacht hat, das er nicht zuletzt aufgrund des Passus im Testament seine Onkels, aber auch wegen seinem eigenen Gewissen nicht annehmen kann, trachtet man ihm auch schon nach dem Leben. Luis Sellano ist ein Pseudonym, hinter dem sich Oliver Kern verbirgt, der verschiedene Künstlernamen für seine Werke nutzt. In seinem eigenen Namen sind bereits die Krimi Thriller „Die Kälte in dir“, „Geist des Bösen“ oder das ultrageniale „Das Gewicht der Seele“ erschienen. Als Mark Neustädter hat er im März 2015 den Thriller „Die Spur der Tränen“ veröffentlicht. Oliver Kern, der 1968 in Esslingen am Neckar geboren wurde, ist nun also mit dem Pseudonym Luis Sellano an der Reihe, das wohl besser zum Titel seines neuen Werkes „Portugiesisches Erbe“ gepasst hatte. Cozy, lebensnah und spannend erzählen kann er ja der Herr Kern, äh Senhor Sellano - Henrik muss sogar essen, trinken und schlafen, was so manch anderer „Superheld“ gar nicht nötig hat - und Sinn für interessante und spannende Storyboards hat er auch. Der Plot bleibt in weiten Teilen zu oberflächlich und könnte durchaus markanter gestaltet sein. Henrik Falkner, den man allerdings auch in Kommissar Zufall hätte umtaufen können, ist sehr neugierig und lässt nahezu nichts unversucht, um dem geheimnisvollen Tod seines Onkels und den Hintergründen, die dazu führten auf die Spur zu kommen. Er muss einfach die kryptischen Botschaften entzaubern, die ihm Martin hinterlassen hat, gräbt dabei tief in alten Wunden und deckt ein Netzwerk dunkler Machenschaften auf, die bereits Dekaden zurück liegen. Welche Rolle spielt sein Nachbar Renato und welche Martins Angestellte Catia oder die bezaubernde Adriana und welche Rolle hat Sellano Ärztin Dr. Mola und der Polizistin Helena zugedacht? Der Ermittler in Henrik ist geweckt, handelt allerdings nicht immer ganz realitätsnah. Die Idee von dem ehemaligen Polizisten, der seine Arbeit vermisst, ist in meinen Augen sehr klischeebehaftet, nicht immer ganz glaubhaft und von daher vielleicht etwas unglücklich gewählt. Wobei sich in Arbeit zu stürzen bei einer Trauerbewältigung durchaus ein probates Mittel zur Ablenkung darstellen kann. Auch die Sache mit dem Brand und Falkners anschließendem Fund halte ich für etwas missglückt dargestellt, denn hier wäre nach einem derartigen Ereignis von Ermittlerseite wohl jeder Millimeter haarklein untersucht worden und das jüngst zu Tage getretene längst entdeckt. Teilweise sind die Ideen schon wirklich arg banal und vom Zufall geleitet, aber es handelt sich bei „Portugiesisches Erbe“ schließlich auch um nicht mehr, allerdings auch nicht weniger als Trivialliteratur aus dem Belletristik Bereich. Sellano lässt Henrik nicht zur Ruhe kommen, hetzt seine Hauptfigur durch Lissabon und katapultiert ihn nach der Trauer über den Verlust seiner Frau in eine runderneuernde Selbstfindungsphase und in einen tiefen Sumpf aus Einfluss, Macht und Korruption. Wenn doch nur die vielen Zufälligkeiten und Ungereimtheiten nicht wären, die den Plot leider hin und wieder ausbremsen. Da hat das Lektorat anscheinend etwas gepennt. Die Story ist durchaus interessant und spannend, wenn sie mich auch nicht wirklich vom Hocker haut. Das kann er durchaus besser der Herr Kern, äh Senhor Sellano. Alles in allem ist „Portugiesisches Erbe“ ein gelungener Auftakt zu einer Serie, bei der ich aber definitiv noch Steigerungspotential sehe. Meine Wertung: 77/100 Link zur Buchseite des Verlags:https://www.randomhouse.de/Paperback/Portugiesisches-Erbe/Luis-Sellano/Heyne/e487744.rhd Mein Blog: www.lackoflies.jimdo.com

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  • Hier fehlte der Schwung

    Portugiesisches Erbe
    Postbote

    Postbote

    17. October 2016 um 13:53

    Henrik Falkner, ehemaliger Polizist erbt überraschender Weise ein Haus mit Antiquitätengeschäft von seinem Onkel, das in Lissabon steht. Henrik fährt, eher verunsichert in der Erwartung, nach Lissabon und kommt dem Erbe näher. Schon beim betreten des Geschäftes erwartet ihn große Unordnung. Doch er wühlt sich etwas durch. Er findet diverse Zeichen, die ihm, etwas merkwürdig vorkommen. Er, eine alte Spürnase macht sich dran, denn es liegt was in der Luft. Auch die Mieter in diesem Haus haben Angst das Henrik verkaufen könnte, oder gar durch teure Renovierungen die Mietpreise steigen könnte. Hier beginnt für Hendrik ein Stressvolle Zeit, die er so nicht erwartet hätte. Der Krimi ist auf Kurzzeitiges Spielniveau gehalten. Die gesammte Handlung spielt sich innerhalb sechs Tagen ab. So ist Hendrik sogleich vom ersten Tag im Geschehen. Schlimm, ihm will man nichts gutes. Stört der deutsche Erbe hier? Der Krimi hat mein interesse geweckt was hinter diesen verborgenen Zeichen im Antquariat stecken könnte.Ich war ziemlich geschockt was hier abging. Die Auswahl der Idee und auch die Handlung waren gut überlegt. Doch im Schreibstil kam kein Schwung der Spannung rein.Beim lesen hatte ich eher das Gefühl der Leere. Die Handlungen waren zwar da, auch konnte man mit Henrik mitbibbern, doch auch nach 200 Seiten kam für mich doch nicht die erwartete Spannung auf. Das Ende hat doch überzeugt warum Hendrik in sechs Tagen verschwinden sollte. Doch das Ende lässt für mich Fragen auf. Ein solider Krimi, der verbesserung im Spannungsbogen nötig hätte.3 Punkte

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  • Zuviele Zufälle

    Portugiesisches Erbe
    talisha

    talisha

    27. September 2016 um 14:09

    Durch eine Leseprobe und das Verfolgen einer Blogtour (hier die Zusammenfassung der Blogtour und die Links zu den einzelnen Beiträgen) und dem ganz toll gestalteten Cover wurde ich neugierig auf diesen Krimi von Luis Sellano.Im Krimi wird erzählt von Henrik, der von einem Notar nach Lissabon gerufen wird. Von seinem, ihm nur durch Hörensagen bekannten, Onkel hat Henrik anscheinend ein Haus vererbt bekommen. Ganz traut Henrik der Sache nicht und zu Recht ist er misstrauisch, denn er fühlt sich verfolgt und soll zudem ein Rätsel lösen. Henrik würde die Hinweise schon finden, so steht es im Testament. Von den Hausbewohnern ist keine Hilfe zu erwarten, sie wollen bloss wissen, ob sie weiterhin im Haus wohnen können oder nicht. Henrik hat keine Ahnung, wie sein Onkel gelebt hatte, wie er sein Geld verdiente und sein Antiquariat führte und wieso er zum Erben gewählt wurde. Zufällig findet Henrik einen ersten Hinweis, den er überprüfen will...Was am Anfang noch okay war, nervte mich immer mehr: alles geschieht zufällig - Henrik "weiss" jeweils mit einem Blick dies ist ein Zeichen, diese Visitenkarte ist die richtige, dieses Haus muss es sein, genau dieser Name auf einer Liste hilft mir weiter, etc. Ein solch zufälliger Hinweis stört mich nicht, aber durchs Band hinweg war mir das echt zuviel. Zufall an Zufall wird aneinandergereiht - solide Ermittlerarbeit geht anders.Unstimmig sind auch viele Szenen, wie zum Beispiel als Henrik in Dreck und Asche lag, sich befreien konnte und dann so dreckig wie er ist, mit der Strassenbahn quer durch die Stadt fährt und derart verdreckt und ungewaschen mit einer attraktiven Frau schläft. Entweder war die "in Schutt und Asche liegen"-Szene nicht so schlimm wie es sich las oder der Autor dachte nicht mehr an den demolierten Helden. Es bleibt auch nicht bei der einen Frau, es folgt in Kürze eine weitere; immerhin ist er dann geduscht, aber ganz kann ich ihm das seitenweise Trauern um seine verstorbene Frau deshalb nicht abnehmen. Henrik steht immer im Mittelpunkt, seine wenigen Gehilfen verblassen neben ihm. Er rennt von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, erlebt viele brenzlige Situationen: die ganze Geschichte um das Haus und das Leben seines Onkels dünken mich extrem konstruiert. "Portugiesisches Erbe" ist ein toller Reiseführer durch Lissabon, aber kein schlüssiger und stimmiger Krimi. Er ist zwar actionreich, aber rein alles geschieht zufällig ohne wirkliche Ermittlungsarbeit. Am Ende ist trotz aller Action nicht alles aufgelöst und verweist auf einen Folgeband. Die Geschichte ist sehr zäh zu lesen und die eigentlich gute Idee des aufzulösenden Verbrechens ist schlecht umgesetzt. Wer gerne Action ohne viel Sinn liest, dem könnte dieser Krimi gefallen.   Fazit: Portugiesisches Erbe hinterlässt mich unzufrieden und enttäuscht. 2.5 Punkte.

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  • Eher enttäuschend

    Portugiesisches Erbe
    BubuBubu

    BubuBubu

    24. September 2016 um 17:37

    Henrik Falkner, ein ehemaliger deutscher Polizist, soll in Portugal ein Erbe antreten. Sein Onkel, den er nie kennengelernt hat, ist verstorben und vermacht ihm ein Haus samt Antiquariat. Kaum in Lissabon angekommen, muss Henrik feststellen, dass sein Onkel Martin ihm nicht nur das Haus samt seltsamen Bewohnern vermacht hat, sondern auch eine nicht abgeschlossene Ermittlung. Martins Freunde sind sich sicher, dass er keines natürlichen Todes gestorben ist. Henrik will rausfinden was es damit auf sich hat und warum er in dem fremden Land verfolgt wird. Der Autor Louis Sellano hat einen Krimi geschrieben, der in der wunderschönen Stadt Lissabon spielt. Die Stadt hat der Autor wundervoll beschrieben und die Karte in dem Buch veranschaulicht dem Leser die Schauplätze des Geschehens. Der Leser bekommt richtig Lust auf das portugiesische Feeling, das Essen, die Bewohner und die schöne Umgebung. Die Geschichte um das Erbe ist eine gute Idee, allerdings nicht ganz so gut umgesetzt. Der Schreibstil ist toll und die Wortwahl Sellanos ist sehr gelungen. Allerdings bleiben mir die Charaktere zu flach. Mir fehlt es an Interaktionen. Oft bleibt der Leser mit dem Protagonisten und seinen Gedankengängen alleine. Henrik fragt sich etwas zu häufig ob er das richtige macht um im nächsten Moment einen tieferen Sinn in seinen Handlungen zu entdecken.  Erst im letzten Drittel kommt wirklich Spannung auf, als dem Leser klar wird, welches Verbrechen überhaupt aufgeklärt werden soll.  Die beiden Frauen, die Henrik in Lissabon trifft, sind mir zu ähnlich und es ist mir alles sehr suspekt, wie Henrik mit ihnen umgeht. Sein sprunghaftes Verhalten hab ich nicht verstanden und ist mir auch nicht sonderlich sympathisch.  Für alle Krimi Fans ist „Das portugiesische Erbe“ doch eher eine Enttäuschung.

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  • Leider nicht überzeugend

    Portugiesisches Erbe
    leserattebremen

    leserattebremen

    04. September 2016 um 16:40

    Henrik Falkner kennt seinen Onkel nicht, der seit Henriks Kindheit in Lissabon lebt und von der Familie verstoßen wurde. Warum weiß Henrik nicht, doch als er erfährt, dass eben dieser unbekannte Onkel ihm ein Haus in Lissabon vererbt hat, fährt er spontan nach Portugal. Dort muss er schnell feststellen, dass sein Onkel Martin ihm offensichtlich nicht nur das Haus mit seinen kuriosen Bewohnern, sondern auch eine offene Ermittlung hinterlassen hat. Auf was sich sein Onkel genau eingelassen hat, kann Henrik zwar zunächst nicht verstehen, doch all seine Freundin sind sich sicher, dass Martin keines natürlichen Todes gestorben ist. Jemand wollte ihn aus dem Weg räumen. Luis Sellanos Krimi „Portugiesisches Erbe“ spielt vor der wunderschönen Kulisse Lissabons, die der Autor auch detailliert und sehr schön beschreibt. Auch die Story ist als Idee gut gelungen, Henrik findet sich als ehemaliger Polizist mitten in einem Kriminalfall wieder und muss jetzt plötzlich auf eigene Faust ermitteln. Leider bleiben die Figuren alle sehr flach und nehmen einen als Leser nicht richtig mit. Obwohl Henrik als absolute Hauptfigur im Mittelpunkt steht und man auch einiges über ihn und seine Vergangenheit erfährt, hat mich sein Schicksal nicht bewegt und sein sprunghaftes Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen empfand ich oft einfach als störend. Gleiches gilt für seine Reaktion auf Frauen, die hier eigentlich nur als Projektionsflächen für Sex oder seine traurige Vergangenheit herhalten müssen und keine wirklichen Individuen sind. Die Entwicklung der Geschichte springt dazu noch manchmal so hin und her, dass mir einfach ein roter Faden beim Lesen fehlte, wo alles hinführen soll. Was bis zum Schluss leider unklar bleibt, ist die Frage, warum Henriks Onkel sich überhaupt mit dieser Ermittlung beschäftigt hat. Für alle Lissabon-Fans ist „Portugiesisches Erbe“ sicher ein schönes Buch mit wunderbaren Beschreibungen, man merkt, dass der Autor Luis Sellano Lissabon wirklich liebt. Für alle Krimi-Fans ist das Buch jedoch eher eine Enttäuschung. 

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  • Spannender Krimi mit einem Kurzurlaub nach Lissabon

    Portugiesisches Erbe
    Buechertaenzerin

    Buechertaenzerin

    02. September 2016 um 15:48

    Meine Meinung: Da ich noch nie selbst in Lissabon war, kann ich nicht genau sagen, wie es dort aussieht. Jedoch hat Luis Sellano einen guten verbildlichen Schreibstil. Er umschreibt die Umgebung so genau, als wäre man selbst dort gewesen. Und aus diesem Grund,wie er die Gassen beschrieben hat, die bergige Landschaft, sowie die Straßenbahnen (die Henrik öfters benutzt), passt das Cover gut zum Buch. Und jedes mal, wenn Henrik eine Straßenbahn benutze, musste ich sofort an die gelbe Straßenbahn denken, die vorne abgebildet ist. Auch der Titel passt sehr gut zur Geschichte. Denn in erster Linie geht es um Henriks Erbe, welches ihn sein verstorbener Onkel Martin hinterlässt. Und das besteht nicht nur aus einem großen Haus mit Mietwohnungen und Antiquitätengeschäft in Lissabon, sondern auch um ein großes Geheimnis. Ein Geheimnis, welches Henrik aus dem Chaos seines verstorbenen Onkels entdeckt und gleich mit Nachforschungen beginnt. Dadurch kann ich mir sogar gut vorstellen, dass wohl noch weitere Bände aus dem Leben von Henrik kommen könnten. Am Anfang fand ich die Geschichte etwas verwirrend. Mich haben zuerst all die Beschreibungen der Umgebung etwas gestört, und somit konnte ich mich nur schlecht ins Buch hinein versetzen. Jedoch muss ich dazu sagen, dass sich der Autor und der Verlag dafür eine gute Lösung gefunden haben. Denn im Buchumschlag gibt es eine kleine Stadtkarte von Lissabon, mit kleine Vermerke von den wichtiges Orten. Aber je mehr man der Geschichte folgt, um so klarer werden die Bilder, die der Autor einen zu übermitteln versucht. Ich hatte später beim Lesen mehr das Gefühl, dass ich statt Henrik in Lissabon die Gassen entlang laufe. Somit ist es ideal für einen kleinen Kurzurlaub mit seiner Fantasie, wenn man vom tristen Alltag fliehen möchte. Bei einem Krimi ist die Spannung nie so hoch, wie in einem Thriller. Denn schließlich geht es in erster Linie bei einem Krimi um die Handlungen, die die entsprechenden Personen machen. Jedoch muss ich sagen, dass sich nach der Hälfte des Buches die Spannung sehr steil ansteigt. Am Anfang vom Buch erfährt man erst viel über Henrik selbst und wieso er in Lissabon ist. Doch dann nimmt die Geschichte seinen Lauf mit den Ermittlungen, und ich konnte nur noch schwer das Buch aus den Händen legen. Dazu kann ich nur eins vorweg sagen, es war ein reiner Nervenkitzel zum Ende gewesen. Wie ich bereits schon oben im Abschnitt „Titel“ erwähnt habe, kann ich mir gut vorstellen, dass wohl noch weitere Bände von den Hauptprotagonisten Henrik Falkner raus kommen könnten. Denn Henrik ist ein liebenswerter Mensch, der leider durch einen tragischen Tod seine Frau verloren hat, seinen Dienst bei der Polizei aufgibt und nun in Lissabon wohl ein neues Leben anfängt. Außerdem finde ich: „Einmal Polizist – Immer Polizist“. Und das merkt man auch bei den einzelnen Handlungssträngen, dass Henrik immer noch sehr in der Welt des Polizeidienstes lebt und arbeitet. Aber auch die Bewohner vom Haus sind mir sehr ans Herzen gewachsen und um den einen oder anderen hab ich mir sehr große Sorgen gemacht. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn noch weitere Geschichten aus Lissabon folgen. Mein Fazit: „Portugiesisches Erbe“ von Luis Sellano ist ein toller Krimi, der nicht nur Spannung aufbringt, sondern den Lesern auch einen kleinen Urlaub vom Alltag beschert. Seine bildliche Beschreibung der Umgebung lässt einen zum Träumen verleiten, gepaart mit einem düsteren Geheimnis, schenkt uns dieses Buch spannende Lesestunden. Für jeden Krimi-Fan, oder die es werden wollen, oder einfach per Spannung aus dem Alltag entfliehen wollen, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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  • Einen spannender Lisabon-Krimi

    Portugiesisches Erbe
    schacla

    schacla

    25. August 2016 um 22:24

    Henrik Falkner ist sehr erstaunt als er als in Lissabon ein geheimnisvolles Erbe antritt. Sein Onkel vererbt dem ehemaligen Polizisten ein Haus samt Antiquitätengeschäft. Während Henrik sich immer mehr an seine Situation in Lissabon gewöhnt, entdeckt er das sein Onkel über Jahre Gegenstände gesammelt hat, die mit einem ungelösten Fall in Verbindung stehen. Keine Zeit vergeht und schon versuchte man ihn umzubringen. Trotz allem stürzt Henrik sich in den Fall, um das zu beenden was sein Onkel angefangen hat. Meine Meinung: Dies nenn ich mal ein Lissabon-Krimi. Obwohl ich noch nie in Lissabon war, konnte ich die Luft des Meeres riechen, die Stadt vor meinen Augen sehen. Im Grunde genommen kann man allgemein sagen, dass mir der Schreibstil echt gefällt. Wie bereits erwähnt, man fühlt sich als wäre man gerade dort, als könnte man alles gleich miterleben. Auch die Protagonisten mochte ich, sie waren mir zwar nicht gerade mega sympathisch aber auch nicht unsympathisch. Es sind Leute denen man Theoretisch auch einfach so auf der Strasse treffen kann. Die Geschichte an sich hat mir auch gefallen. Es hat eine Spannung die genau richtig ist, es ist also nicht künstlich hochgepuscht. Das finde ich, ist wichtig für einen guten Krimi. Was mir auch sehr gefällt ist die Karte Von Lissabon, die im Buch abgebildet ist, denn dadurch kann ich den Protagonisten auf Schritt und Tritt mit verfolgen. Zum Thema der Geschichte an sich finde ich einfach genial, den als ich das Buch gesehen habe, hätte ich nie gedacht das sich so eine Geschichte dahinter versteckt. Mein Fazit: Einen spannender Lissabon-Krimi der das geschehen in Lissabon einen ins Haus bringt. Dies ist echt ein Buch das ich jedem Empfehlen würde.

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    • 2
  • Zu detailliert, zu umschrieben....

    Portugiesisches Erbe
    Ally91

    Ally91

    23. August 2016 um 17:09

    Ich mag Krimis, die außerhalb Deutschlands spielen....die Beschreibungen der Orte, der Speisen und Leute, für mich immer wieder schön woanders ab- und einzutauchen. Bei diesem Krimi geht es nach Lissabon. Sonne, Meer, Wärme, gutes Essen, interessante Leute und ein ehemaliger Polizist aus Deutschland, der aufgrund einer Erbschaft nach Portugal kommen muss. Schon der Klappentext verrät, dass unser Polizist a.D. die Nachfolge in ungeklärten Mordfällen antreten soll, die sein verstorbener Onkel versucht hat aufzuklären. Eigentlich ein wunderbares Fundament für eine tolle Krimireihe...eigentlich... Der Krimi ist an sich sehr schön geschrieben. Der Autor hat einen sehr guten und breitgefächerten Wortschatz, was das Lesen an sich sehr flüssig macht. Jedoch bestehen für mich Krimis aus Interaktionen verschiedener Leute (Dialoge). Das kommt mir zu selten vor. Der Autor verliert sich schnell und viel zu oft in Beschreibungen, inneren Monologen und Auseinadersetzungen des Protagonisten, der sich viel zu oft fragt, ob das denn alles richtig ist, was er gerade macht um dann im nächsten Moment zu denken, dass es doch alles einen bestimmten Sinn hat, in Lissabon zu sein. Wenn es dann einmal zu einem Diolog und Informationsaustausch kommt, kommt die Spannung auch wieder hoch...allerdings um im nächsten Monolog bzw. bei der nächsten Beschreibung flöten zu gehen. Die Idee des Ortes, des Protagonisten sowie der Krimifälle ist zwar spannend, wird jedoch nicht gut umgesetzt. Ab der Hälfte war es mir dann auch schon egal, wer welchen Mord wofür begannen hat. Schade!!!!!! ):

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  • Schönes Portrait Lissabons, leider wenig Spannung

    Portugiesisches Erbe
    Jule2507

    Jule2507

    13. August 2016 um 14:44

    "Portugiesisches Erbe" hat mich leider nicht sehr gepackt. Allerdings beschreibt es die Stadt Lissabon gut. Ein Nachfolger dieses Buches wird wohl eher nicht auf meinen Wunschzettel wandern.

  • Luis Sellano - Portugiesisches Erbe

    Portugiesisches Erbe
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    09. August 2016 um 11:56

    Eine unerwartete Erbschaft führ den ehemaligen Polizisten Hendrik Falkner nach Lissabon. Ein ihm unbekannter Onkel hat ihm ein Haus samt Mietern und Antiquariat vermacht. Doch nicht nur die Immobilie samt ihrer kuriosen Bewohner geht in seinen Besitz über, sondern auch ein Geheimnis, auf dessen Spur der Onkel ganz offenkundig war und bei dessen Nachforschungen er den falschen Menschen in die Quere gekommen ist. Schnell schon merkt Hendrik, dass auch er sich in Lebensgefahr befindet, doch nach zwei Jahren voller Trauer wegen des Verlustes seiner Ehefrau, packt ihn plötzlich wieder der Reiz einen Fall zu lösen und so begibt er sich leichtsinnig in den Kampf gegen mächtige Gegner. Luis Sellano führt den Leser in die portugiesische Metropole und beweist in seinem Krimi, dass er sich nicht nur hervorragend in der Stadt auskennt, sondern auch das portugiesische Flair und vor allem die Saudade selbst eingesaugt hat und weiß, diesen zu transportieren. Die Figuren sind keine eindimensionalen Verlierer und ebenso keine unverwundbaren Superhelden – auch wenn der Protagonist erstaunlich viel innerhalb kürzester Zeit einstecken kann, dies zusammen mit der unheimlich schnellen Lösung des Falles ist aber der einzige Kritikpunkt, den man getrost mit dem dadurch erreichten Tempo verrechnen kann. Hendrik zusammen mit seinen Unterstützern sind facettenreich und interessant gezeichnet, wodurch sie authentisch und auch sympathisch wirken. Was mich diesbezüglich insbesondere angesprochen hat: Hendrik kennt Portugal und die Geschichte des Landes nur wenig, so wie er oftmals die Situation schwer einschätzen kann und sich auf Hinweise der Portugiesen verlassen muss – auch wenn es ihm nicht passt – gewinnt auch der Leser langsam Zugang zu diesem geographisch wie literarischen Land am Rande Europas. Die Handlung selbst hat ein hohes Tempo, der Fall wird glaubwürdig gelöst und es bleiben keine offene Fragen. Wie üblich bei dieser Art Krimi stehen Land und Leute ebenso im Fokus und Lissabon bietet hier eine angenehme Abwechslung zu den marktbeherrschenden Krimis aus Frankreich und Italien. Alles in allem genau das, was ich von einem solchen Krimi für heiße Sommertage erwartet hatte.

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