Luisa Binder

 4 Sterne bei 34 Bewertungen

Alle Bücher von Luisa Binder

Eigentlich sind wir nicht so

Eigentlich sind wir nicht so

 (18)
Erschienen am 03.08.2015
Darf ich dir das Sie anbieten?

Darf ich dir das Sie anbieten?

 (10)
Erschienen am 01.06.2017
Friede, Freude, Pfefferkuchen

Friede, Freude, Pfefferkuchen

 (6)
Erschienen am 02.10.2017

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Alina1011s avatar

Rezension zu "Eigentlich sind wir nicht so" von Luisa Binder

Ein Roman, für alles die gern lachen
Alina1011vor 8 Monaten

„Eigentlich sind wir nicht so“ ist mein erster Roman von Luisa Binder.

Inhalt:
Marie ist fast dreißig Jahre alt und arbeitslos. Sie kehrt nach einer gescheiterten Beziehung nach Hause zurück. Zur gleichen Zeit haben sich schon andere Bekannte von Maries Mutter Unterschlupf bei den Schröders gesucht. Eine schräge und und außergewöhnliche Zeit beginnt.

Schreibstil/Aufbau:
Den Schreibstil fande ich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Die Autorin hat meiner Meinung nach krampfhaft versucht lustig zu schreiben. Mit der Zeit war es schon nervig. Deswegen habe den Roman auch lange beiseite gelegt und dann doch wieder zur Hand genommen,weil ich wissen wollte wie es mit Marie weiter geht. 
Als ich mich wieder eingefunden habe, lies sich der Text dann flüssiger lesen und zum Ende hin würde es auch für mich spannend. Wahrscheinlich hatte ich so ein großes Problem damit, weil das Buch mir am Anfang so unglaubwürdig vorkam und ich mir etwas anderes darunter vorgestellt habe.
Wenn ich den Roman in ein paar Jahren nochmal lesen würde,hätte ich sicher ein anders Bild.


Mein Fazit: Dieser Roman ist eher an die Leute gerichtet,die einen spaßigen, humorvollen Roman erwarten. Er ist ein mutmacher für alle die in einer ähnlichen Situation wie Marie sind und nicht wissen wie es weiter gehen soll.

Ich vergebe 3,5 Sterne von 5 Sternen

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Nik75s avatar

Rezension zu "Friede, Freude, Pfefferkuchen" von Luisa Binder

Friede, Freude, Pfefferkuchen
Nik75vor einem Jahr

Meine Meinung:

Das Cover dieses Winterromans fand ich ja schon sehr toll, darum musste ich dieses Buch auch unbedingt lesen. Ich muss zugeben, dass ich ein Fan von Winter- und Weihnachtsgeschichten bin und bei diesem Roman konnte ich nicht wiederstehen. Was auch gut so war, denn dieser Roman ist einfach nur toll.
Ich mochte Noelle Christmann unsere Hauptprotagonistin von Anfang an. Schon ihr Name hört sich weihnachtlich an. Ihre Eltern haben sie so getauft, denn sie sind die absoluten Weihnachtsliebhaber. Bei Ihnen fängt Weihnachten schon im August an. Für Noelle ist Weihnachten aber ein Albtraum und Lebkuchen mag sie auch nicht. Sie ist aber mit Erik einem tollen Mann zusammen, dessen Eltern in einem Lebkuchendorf wohnen und wo sich alles um Lebkuchen dreht. Als Noelle das erste Mal mit Erik zu seinen Eltern fährt ist sie nicht weit weg von einem Nervenzusammenbruch. Überall nur Lebkuchen, wie soll sie das überstehen?

Ich habe diesen Roman einfach geliebt. Ich mochte Noelle und Erik. Sie sind ein tolles Pärchen, das gut zusammenpasst. Leider kann man sich Eltern und Schwiegereltern nicht aussuchen und was Noelle alles bei Eriks Eltern erlebt ist zum Teil sehr amüsant und ich konnte immer wieder darüber lachen, aber auch alles andere als lustig für Noelle. Da Noelle einfach nicht Nein sagen kann und von allen gemocht werden will, macht sie sich zum Teil auch selber das Leben schwer. Wird sie bei Eriks Eltern lernen Nein zu sagen? Das verrate ich nicht, aber das könnt ihr gerne im Buch lesen.

Für mich war es wie gesagt ein toller Roman. Die Autorin hat einen sehr flüssigen und humorvollen Schreibstil. Die Handlung wirkte sehr glaubwürdig und ich konnte mich sehr gut in Noelle hineinversetzen. Ich bin in diesen Roman eingetaucht und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch ist wie ein Kinofilm vor meinem Auge abgelaufen und ich hatte wunderbare Lesestunden. Viel zu schnell hatte ich diese Geschichte wieder ausgelesen. Es ist ein wunderbarer Roman mit Höhen und Tiefen, vielen Emotionen und auch gespickt mit Humor. Eine ganz tolle Mischung wie ich finde.

Ich kann diesen Roman jedem empfehlen, der gerne weihnachtliche oder winterliche Bücher liest.


Von mir gibt es 5 Sterne für Noelles und Eriks Geschichte.

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VeraHoehnes avatar

Rezension zu "Friede, Freude, Pfefferkuchen" von Luisa Binder

Eine liebenswürdige Protagonistin, ganz viel Lebkuchen und eine Portion Humor :-)
VeraHoehnevor einem Jahr

Autorin:
Luisa Binder studierte nach dem Abitur verschiedene geisteswissenschaftliche Fächer und arbeitet in einer Werbeagentur. Nebenher schreibt sie Bücher und lernt schwedisch – daher auch ihre Schwäche für Zimtschnecken. Mit ihrem Mann lebt sie in der Rhein-Neckar-Region in einer Kleinstadt. Im Knaur-Verlag sind vor diesem Weihnachtsroman bereits die Romane „Eigentlich sind wir nicht so“ (07/2015) und „Darf ich Dir das Sie anbieten?“ (05/2017) von ihr erschienen.

Handlung:
Noëlle Christmann – allein der Name klingt wie Weihnachten. Kein Zufall, ihre Eltern sind Weihnachtsfreaks, ihr Sohn heißt Nikolaus und ab Spätsommer dreht sich alles nur noch um Weihnachtsbeleuchtung, Weihnachtsgebäck und Krippenspiele. Ein Grund für Noëlle, Weihnachten zu hassen und schon zum Studium von Hildesheim nach Frankfurt/Main zu flüchten – ihre Familie besucht sie nur noch selten. Über ihren Job in der Werbebranche hat sie ihren neuen Freund Erik, Eishockey-Spieler in Frankfurt, kennengelernt. Ein besonderer Kavalier, wie man ihn kaum noch findet. Noëlle ist überglücklich und stimmt unbedarft Eriks Vorschlag zu, am 1. Adventswochenende seine Familie im Dörfchen Krummenau im Hunsrück zu besuchen. Nie hätte sich die Weihnachtshasserin vorstellen können, was sie dort erwartet: Krummenau will DIE internationale Lebkuchen-Metropole werden und ehe sie sich versieht, hat Eriks Mutter, Geschäftsführerin der örtlichen Lebkuchen-Fabrik, Noëlle in einer Gemeindesitzung als ehrenamtliche Marketing-Referentin für den Ort verpflichtet. Sie hasst aber nicht nur Weihnachten, sondern auch Lebkuchen wie die Pest! Für Noëlle und Erik bricht in Krummenau ein ganz neues, nicht gerade einfaches Kapitel der jungen Beziehung an …

Fazit:
Das türkisfarbene Cover mit dem unzufriedenen Lebkuchen-Mädchen (das könnte glatt Noëlle sein) und den anderen Lebkuchen-Baumanhängern war sicherlich das, was meinen Blick bei der Durchsicht der damaligen Verlagsvorschau auf dieses Buch gelenkt und mich neugierig gemacht hat. Ich finde das Cover echt toll gelungen – allein die Farbe ist schon ein echter Blickfang, ebenso wie plastische Schrift des Titels und der plastisch dargestellte Zuckerguss.
Auf die 302 Seiten des Romans verteilen sich 20 Kapitel, Epilog und Danksagung und jedes neue Kapitel hat eine Lebkuchen-Figur am Start.
Ich hatte bisher noch kein Buch von Luisa Binder gelesen, obwohl sich die Vorgänger des Weihnachtsromans auf meinem SuB befinden. Das wird sich auf jeden Fall ändern, denn der Schreibstil ist humorvoll und man hat wirklich Spaß beim Lesen.
Eines ist sicher: Ich werde den Begriff „Krummenauer Lebkuchen“ wohl meinen Lebtag lang nicht vergessen – wenn das tatsächlich existierende Dorf im Hunsrück wirklich Lebkuchen produzieren würde, dann hätte Luisa Binder hiermit die allerbeste Werbekampagne überhaupt ins Leben gerufen.
Noëlle ist eine liebenswürdige, realistische Protagonistin, die neben ihrem Hass auf Weihnachten und Lebkuchen noch ein weiteres Problem hat: Wie so viele von uns kann sie einfach nicht „Nein“ sagen und lässt sich dauernd zu Sachen überreden, um sich im nächsten Moment darüber und vor Allem auch über sich selbst unendlich zu ärgern. Harmoniebedürftig wie sie ist, zieht sie die Sachen dann durch, nur um keinen Ärger zu machen und niemand Anderen vor den Kopf zu stoßen. Mit ihr kann man sich einfach gut identifizieren und ich muss zugeben, dass es mir lange Zeit selbst so ging und ich das Nein-Sagen erst spät gelernt habe.
Auch Erik und seine Familie sind gar nicht so übel – nur eben ein wenig schrullig und eben ziemlich speziell, aber auch ziemlich anstrengend.
Witzig skizziert mit ihren Macken und Intrigen hat Luisa Binder auch die übrigen Dorfbewohner, wo es ein wenig zugeht wie bei „Dallas“ oder „Denver Clan“ – nur, dass es sich eben nicht um Öl sondern um Lebkuchen dreht.
Ganz interessant fand ich auch die Erwähnung von Noëlles Erkrankung, dem Raynaud-Syndrom, einer Durchblutungsstörung vor allem der Hände, die ich selbst auch habe und die wirklich lästig ist – zumal ich selbst eben so schnell friere wie Noëlle.
Ich hatte eine unterhaltsame Lesezeit und musste oft lachen bei der Lektüre dieses recht ungewöhnlichen Weihnachtsromans.
Wer zur Abwechslung zu den vielen romantischen und manchmal auch etwas kitschigen Weihnachtsromanen noch etwas Lustiges lesen möchte, sollte sich diesen von mir mit 4**** Sternen bewerteten Weihnachtsroman unbedingt noch zulegen.

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