Luisa Binder Friede, Freude, Pfefferkuchen

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Inhaltsangabe zu „Friede, Freude, Pfefferkuchen“ von Luisa Binder

Oh – das hat mir gerade noch gefehlt – du fröhliche! In Luisa Binders Roman „Friede, Freude, Pfefferkuchen“ landet ein Weihnachts-Muffel in einem Dorf, das vom Fest der Liebe restlos begeistert ist und in dem das Motto herrscht: All you need is Lebkuchen … Ein Weihnachts-Roman zum Schmunzeln, Lachen und Wohlfühlen!

Ihre Eltern sind die reinsten Weihnachts-Junkies: Nicht nur leuchtet und blinkt sich ihr Haus jedes Jahr im Advent in die überregionale Presse, nein, sie haben ihrer Tochter auch noch den Namen Noëlle Christmann gegeben. Kein Wunder, findet Noëlle, dass sie ein handfestes Trauma hat und Weihnachten nicht ausstehen kann. Doch als sie mit ihrem neuen Freund Erik zum ersten Mal dessen Familie im Hunsrück besucht, ist für Noëlle Schluss mit lustig. Denn nirgends ist man verrückter nach Weihnachten und allem, was dazugehört, als in Eriks Heimatdorf, das als „Internationales Zentrum des Lebkuchens“ berühmt werden will. Zwischen Hirschbraten mit Lebkuchen-Soße, hitzigen Gemeindeversammlungen und Pfefferkuchen-Häusern an jeder Ecke hat Noëlle so einige Hürden zu nehmen, bis sie mit Erik das Fest der Liebe feiern darf.

Nach „Eigentlich sind wir nicht so“ und „Darf ich dir das Sie anbieten?“ ist „Friede, Freude, Pfefferkuchen“ der erste Weihnachts-Roman von Luisa Binder.

Super Schreibstil! Leider unzufriedenes Ende.

— Sa8m

Humorvolles Wohlfühlbuch mit dem Duft von Lebkuchen.

— sommerlese

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  • Friede, Freude, Pfefferkuchen

    Friede, Freude, Pfefferkuchen

    Nik75

    13. January 2018 um 18:23

    Meine Meinung:Das Cover dieses Winterromans fand ich ja schon sehr toll, darum musste ich dieses Buch auch unbedingt lesen. Ich muss zugeben, dass ich ein Fan von Winter- und Weihnachtsgeschichten bin und bei diesem Roman konnte ich nicht wiederstehen. Was auch gut so war, denn dieser Roman ist einfach nur toll.Ich mochte Noelle Christmann unsere Hauptprotagonistin von Anfang an. Schon ihr Name hört sich weihnachtlich an. Ihre Eltern haben sie so getauft, denn sie sind die absoluten Weihnachtsliebhaber. Bei Ihnen fängt Weihnachten schon im August an. Für Noelle ist Weihnachten aber ein Albtraum und Lebkuchen mag sie auch nicht. Sie ist aber mit Erik einem tollen Mann zusammen, dessen Eltern in einem Lebkuchendorf wohnen und wo sich alles um Lebkuchen dreht. Als Noelle das erste Mal mit Erik zu seinen Eltern fährt ist sie nicht weit weg von einem Nervenzusammenbruch. Überall nur Lebkuchen, wie soll sie das überstehen?Ich habe diesen Roman einfach geliebt. Ich mochte Noelle und Erik. Sie sind ein tolles Pärchen, das gut zusammenpasst. Leider kann man sich Eltern und Schwiegereltern nicht aussuchen und was Noelle alles bei Eriks Eltern erlebt ist zum Teil sehr amüsant und ich konnte immer wieder darüber lachen, aber auch alles andere als lustig für Noelle. Da Noelle einfach nicht Nein sagen kann und von allen gemocht werden will, macht sie sich zum Teil auch selber das Leben schwer. Wird sie bei Eriks Eltern lernen Nein zu sagen? Das verrate ich nicht, aber das könnt ihr gerne im Buch lesen.Für mich war es wie gesagt ein toller Roman. Die Autorin hat einen sehr flüssigen und humorvollen Schreibstil. Die Handlung wirkte sehr glaubwürdig und ich konnte mich sehr gut in Noelle hineinversetzen. Ich bin in diesen Roman eingetaucht und konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Das Buch ist wie ein Kinofilm vor meinem Auge abgelaufen und ich hatte wunderbare Lesestunden. Viel zu schnell hatte ich diese Geschichte wieder ausgelesen. Es ist ein wunderbarer Roman mit Höhen und Tiefen, vielen Emotionen und auch gespickt mit Humor. Eine ganz tolle Mischung wie ich finde.Ich kann diesen Roman jedem empfehlen, der gerne weihnachtliche oder winterliche Bücher liest.Von mir gibt es 5 Sterne für Noelles und Eriks Geschichte.

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  • Eine liebenswürdige Protagonistin, ganz viel Lebkuchen und eine Portion Humor :-)

    Friede, Freude, Pfefferkuchen

    VeraHoehne

    13. December 2017 um 16:11

    Autorin:Luisa Binder studierte nach dem Abitur verschiedene geisteswissenschaftliche Fächer und arbeitet in einer Werbeagentur. Nebenher schreibt sie Bücher und lernt schwedisch – daher auch ihre Schwäche für Zimtschnecken. Mit ihrem Mann lebt sie in der Rhein-Neckar-Region in einer Kleinstadt. Im Knaur-Verlag sind vor diesem Weihnachtsroman bereits die Romane „Eigentlich sind wir nicht so“ (07/2015) und „Darf ich Dir das Sie anbieten?“ (05/2017) von ihr erschienen. Handlung: Noëlle Christmann – allein der Name klingt wie Weihnachten. Kein Zufall, ihre Eltern sind Weihnachtsfreaks, ihr Sohn heißt Nikolaus und ab Spätsommer dreht sich alles nur noch um Weihnachtsbeleuchtung, Weihnachtsgebäck und Krippenspiele. Ein Grund für Noëlle, Weihnachten zu hassen und schon zum Studium von Hildesheim nach Frankfurt/Main zu flüchten – ihre Familie besucht sie nur noch selten. Über ihren Job in der Werbebranche hat sie ihren neuen Freund Erik, Eishockey-Spieler in Frankfurt, kennengelernt. Ein besonderer Kavalier, wie man ihn kaum noch findet. Noëlle ist überglücklich und stimmt unbedarft Eriks Vorschlag zu, am 1. Adventswochenende seine Familie im Dörfchen Krummenau im Hunsrück zu besuchen. Nie hätte sich die Weihnachtshasserin vorstellen können, was sie dort erwartet: Krummenau will DIE internationale Lebkuchen-Metropole werden und ehe sie sich versieht, hat Eriks Mutter, Geschäftsführerin der örtlichen Lebkuchen-Fabrik, Noëlle in einer Gemeindesitzung als ehrenamtliche Marketing-Referentin für den Ort verpflichtet. Sie hasst aber nicht nur Weihnachten, sondern auch Lebkuchen wie die Pest! Für Noëlle und Erik bricht in Krummenau ein ganz neues, nicht gerade einfaches Kapitel der jungen Beziehung an … Fazit:Das türkisfarbene Cover mit dem unzufriedenen Lebkuchen-Mädchen (das könnte glatt Noëlle sein) und den anderen Lebkuchen-Baumanhängern war sicherlich das, was meinen Blick bei der Durchsicht der damaligen Verlagsvorschau auf dieses Buch gelenkt und mich neugierig gemacht hat. Ich finde das Cover echt toll gelungen – allein die Farbe ist schon ein echter Blickfang, ebenso wie plastische Schrift des Titels und der plastisch dargestellte Zuckerguss. Auf die 302 Seiten des Romans verteilen sich 20 Kapitel, Epilog und Danksagung und jedes neue Kapitel hat eine Lebkuchen-Figur am Start. Ich hatte bisher noch kein Buch von Luisa Binder gelesen, obwohl sich die Vorgänger des Weihnachtsromans auf meinem SuB befinden. Das wird sich auf jeden Fall ändern, denn der Schreibstil ist humorvoll und man hat wirklich Spaß beim Lesen. Eines ist sicher: Ich werde den Begriff „Krummenauer Lebkuchen“ wohl meinen Lebtag lang nicht vergessen – wenn das tatsächlich existierende Dorf im Hunsrück wirklich Lebkuchen produzieren würde, dann hätte Luisa Binder hiermit die allerbeste Werbekampagne überhaupt ins Leben gerufen.Noëlle ist eine liebenswürdige, realistische Protagonistin, die neben ihrem Hass auf Weihnachten und Lebkuchen noch ein weiteres Problem hat: Wie so viele von uns kann sie einfach nicht „Nein“ sagen und lässt sich dauernd zu Sachen überreden, um sich im nächsten Moment darüber und vor Allem auch über sich selbst unendlich zu ärgern. Harmoniebedürftig wie sie ist, zieht sie die Sachen dann durch, nur um keinen Ärger zu machen und niemand Anderen vor den Kopf zu stoßen. Mit ihr kann man sich einfach gut identifizieren und ich muss zugeben, dass es mir lange Zeit selbst so ging und ich das Nein-Sagen erst spät gelernt habe. Auch Erik und seine Familie sind gar nicht so übel – nur eben ein wenig schrullig und eben ziemlich speziell, aber auch ziemlich anstrengend. Witzig skizziert mit ihren Macken und Intrigen hat Luisa Binder auch die übrigen Dorfbewohner, wo es ein wenig zugeht wie bei „Dallas“ oder „Denver Clan“ – nur, dass es sich eben nicht um Öl sondern um Lebkuchen dreht. Ganz interessant fand ich auch die Erwähnung von Noëlles Erkrankung, dem Raynaud-Syndrom, einer Durchblutungsstörung vor allem der Hände, die ich selbst auch habe und die wirklich lästig ist – zumal ich selbst eben so schnell friere wie Noëlle. Ich hatte eine unterhaltsame Lesezeit und musste oft lachen bei der Lektüre dieses recht ungewöhnlichen Weihnachtsromans. Wer zur Abwechslung zu den vielen romantischen und manchmal auch etwas kitschigen Weihnachtsromanen noch etwas Lustiges lesen möchte, sollte sich diesen von mir mit 4**** Sternen bewerteten Weihnachtsroman unbedingt noch zulegen.

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  • Friede, Freude, Pfefferkuchen

    Friede, Freude, Pfefferkuchen

    Schlauri

    07. December 2017 um 16:35

    Autor: Luisa BinderVerlag: KnaurGenre: Roman/Liebe/WeihnachtenPreis: 9,99 €Seitenzahl: 309 SeitenVorab, vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag, für das zugeschickte Rezensionsexemplar!Dieses Buch hat mich vielleicht nicht unbedingt großartig in Weihnachtsstimmung versetzt, allerdings hatte ich großem Spaß beim Lesen. Die Autorin schreibt mit so viel Humor, Sarkasmus und hat eine herrlich trockne Art an sich, dass man die Protagonistin des Buches eigentlich gleich gern hat und alle weiteren Charaktere sehr schnell (auch mit ihren seltsamen Vorlieben und Verrücktheit) ins Herz schließt.Es geht um Noëlle Christmann, was an sich schon mal ein bescheuerter Name ist, wenn man kein großer Weihnachtsfan ist. Doch Noëlles Name ist nicht das einzige was sie in den Wahnsinn treibt, so ziemlich alles was mit Weihnachten zu tun, sei es der Duft von Keksen und Glühwein oder Weihnachtslieder, sind für sie ein Graus. Dafür gibt es natürlich einen Grund. Denn Noëlles Eltern sind Weihnachtsbegeistert - nein, nennen wir es lieber Weihnachtsbesessen- von August bis September dreht sich alles nur noch um das Fest der Feste. Das Haus wird innen wie außen geschmückt, jeder Winkel des Hauses wird mit Lichterketten, Lametta und was nicht alles geschmückt. Es geht sogar so weit, dass im Ort schon der Strom ausgefallen ist und das Regionalfernsehen fast jährlich bei Familie Christmanns auf der Matte steht.Klar, hat man da als Teenager dann irgendwann genug von dem Quatsch und für Noëlle hat bis heute im erwachsenen Alter ein Weihnachtstrauma. Daher besucht Noëlle ihre Eltern nur in der Zeit zwischen all dem Weihnachtstrubel und genießt lieber die Zeit in Frankfurt mit ihrem Freund Erik.Doch nach 5 Monaten Beziehung, will Erik Ernst machen und Noëlle seinen Eltern vorstellen. Kein Problem denkt sich Noelle, schlimmer als ihre Eltern können sie nicht sein.ODER?Was Noëlle bei Eriks Eltern alles erwartet und ihr blüht, müsst ihr unbedingt selber lesen. Der Roman ist flüssig, locker leicht geschrieben und wie oben bereits erwähnt mit einer Menge trockenem und sarkastischem Humor – also genau meins- .Man fliegt nur so durch die Kapitel und kann sich einfach in die Geschichte fallen lassen.Natürlich ist es keine Anspruchsvoll Lektüre aber man kann sich hier einfach ein bisschen berieseln lassen und sich mit dem Buch, einer Kuscheldecke und einer Tasse Tee aufs Sofa schmeißen. Kleiner Minuspunkt des Buches: man kommt durch das Buch nicht sonderlich in Weihnachtsstimmung, einfach weil das Weihnachtsfest nicht so wie man es sich vorstellt, im Fokus steht.FazitWer ein Buch sucht um in absolute Weihnachtsstimmung zu kommen ist mit diesem Buch zwar falsch beraten, bekommt dafür aber eine unglaublich humorvolle und liebenswerte Geschichte mit schrägen sowie netten Charakteren, die man alle schnell ins Herz geschlossen hat. Mir hat es viel Freude bereitet „Friede, Freude, Pfefferkuchen“ und vergebe daher 4 von 5 Sternchen.✰✰✰✰

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  • Humorvolles Wohlfühlbuch mit dem Duft von Lebkuchen

    Friede, Freude, Pfefferkuchen

    sommerlese

    05. December 2017 um 20:21

    Der Roman "Friede, Freude, Pfefferkuchen" von Luisa Binder passt wunderbar in die Vorweihnachtszeit. Es dreht sich um Lebkuchen, Liebe und ist ein toller Unterhaltungsroman aus dem Hause Droemer Knaur Verlag.Noëlle Christmann, dieser Name klingt schon nach Weihnachten und das ist von ihren Eltern auch voll beabsichtigt, denn sie lieben das Fest und schmücken schon Anfang September das ganze Haus und sind für ihren Lichterglanz weithin bekannt. Das ist für Noëlle nur schwer auszuhalten, denn sie ist ein echter Weihnachtsmuffel. Als ihr Freund Erik mit ihr an einem Adventwochenende zu seiner Familie fährt, um sie ihnen vorzustellen, endet der Besuch in einer weihnachtlichen Phobie. Es gibt ein Lebkuchenmenü, die Familie lebt von, mit und für die Lebkuchenproduktion und Noëlles Mithilfe ist gefragt. Ist das das Ende der Beziehungsende geben oder gibt es für Noëlle und Erik noch eine Chance?Was für ein schönes Buch! Es ist eine wirklich humorvolle und stimmungsvolle Weihnachtsstory. Beim Lesen konnte ich mich ganz und gar in die Handlung fallen lassen. Es ist ein leichter Unterhaltungsroman, der Spaß macht und bei dem man die weihnachtliche Stimmung wunderbar geniessen kann. Inhaltlich geht es um die Beziehung der jungen Protagonistin Noëlle, die vor ihrer eigenen Familie und ihrem Weihnachtswahn flieht und prompt in der ebenfalls weihnachtsverrückten Familie ihres Freundes Erik landet. Als sich das adventliche Menü als Lebkuchenversuchsanstalt entpuppt, macht Noëlle noch gute Miene zum bösen, weihnachtlichen Spiel. Aber dann wird sie in die Pflicht genommen, um dem Ort Krummenau zu einem Marketingerfolg in Sachen Lebkuchen ztu verhelfen. Wer liest nicht gern von Menschen, die für ein Projekt brennen. In Krummenau leben alle für und von der Produktion von Lebkuchen. Noëlle lernt die Bewohner kennen und findet neue Freunde, auch wenn sie es gar nicht will. Der Schreibstil von Luisa Binder ist herrlich flott und flüssig, die Geschichte ist mit dem winterlichen Hintergrundthema Lebkuchen genau das richtige zur Vorweihnachtszeit und man liest gespannt, wie die Sache ausgeht. Ich musste oft lachen, ob es nun um das Lebkuchen-Menü ging oder um den kranken Erik. So locker kommt man selten durch ein Buch. Ich mochte nicht nur die Protagonisten, die forsche Noëlle und das Muttersöhnchen Erik, sondern auch die Familie samt Mutter, Vater, Rudi und Oma Flock und Lullu und Hans. Mit ihren unterschiedlichen, aber toll gezeichneten Charakteren wird man schnell warm, sie haben alle ihre Macken, aber sie brennen für ihre Idee und das mochte ich gern. Gefesselt liest man und wünscht allen Erfolg und einen guten Ausgang der Geschichte. Bei Noëlle leidet man förmlich mit, wie sie ihre Interessen hinter die der Anderen stellt. Die Lebkuchenidee spukt in allen Köpfen und Noëlle ist durch ihren Job geübt darin, Marketingstrategien zu entwickeln. Urkomisch ist dabei, dass sie eigentlich gar nicht mithelfen will, aber wegen Erik nicht Nein sagen kann. Die Liebesbeziehung kommt eher weniger zur Sprache, aber ich habe es nicht wirklich vermisst. Man kann sich auch so hervorragend amüsieren und das Lebkuchendesaster wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Dieser Roman ist ein schönes, humorvolles Buch zur Weihnachtszeit. Es zeigt den Zusammenhalt innerhalb der Familie und wie weit man für eine Liebe Opfer bringen kann.

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  • Gut geschriebener und lesenswerter Weihnachtsroman - allerdings mit unzufriedenem Ende

    Friede, Freude, Pfefferkuchen

    Sa8m

    05. December 2017 um 15:33

    "Friede, Freude, Pfefferkuchen" eignet sich besonders gut für gemütliche Stunden eingemummelt in eine Decke in der Weihnachtszeit! Aufgrund des leichten Schreibstils findet man schon innerhalb von wenigen Seiten in die Geschichte des Buches und wird sofort mitgerissen von dem Lebkuchen-Drama, das sich in dem Dorf abspielt, in dem Erik aufgewachsen ist und Noelle nun ihr Wochenende mit seiner Familie verbringt. Besonders die "naive" aber dennoch liebenswert hilfsbereite Art von Noelle sorgt dafür dass man das Buch immer wieder in die Hand nimmt und weiterlesen möchte. Denn sie kann leider einfach nicht "Nein" sagen, wenn sie jemand um etwas bittet und gerät dadurch immer tiefer in dieses besagte "Lebkuchen-Drama". Außerdem ist es wirklich lustig, wie die Autorin den Ekel der Protagonistin gegenüber Lebkuchen beschreibt, allerdings ebenso die Angst den Dorfbewohnern die Wahrheit über ihre Abneigung zu sagen.Leider ist diese Geschichte allerdings aufgrund der wenigen Stellen, in denen sich das Buch ausschließlich um Erik und Noelle dreht, kein wirklicher Liebesroman. Etwas enttäuschend fand ich dann außerdem das Ende, in dem zwar zwischen Erik und ihr wieder alles in Ordnung ist, aber nicht mehr beschrieben wird, was nun aus dem Dorf geworden ist, die ihren Lebkuchen berühmt machen wollten. Zudem wäre es ganz schön gewesen einen Einblick davon zu bekommen, wie nun der Besuch bei ihren Eltern verlaufen ist (die werden im Buch ja immer als sehr fanatisch was Weihnachten angeht, bezeichnet).Trotz des Endes ist es ein wirklich lesenswertes Buch für die Weihnachts- bzw. Winterzeit und erzählt von dem Zusammenhalt der Familie und den diesbezüglichen Opfern, die man in einer Beziehung für die Liebe eingehen will. 

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  • Wundervoller Weihnachtsroman

    Friede, Freude, Pfefferkuchen

    Miriam-Anna

    11. October 2017 um 19:46

    Der Inhalt Eigentlich ist Noëlle gerade ganz glücklich: Im Job läuft alles ganz hervorragend, das verhasste Weihnachten mit Vater und Mutter Christmann lässt noch eine Weile auf sich warten und Freund Erik liest Noëlle jeden Wunsch von den Augen. Doch dann soll es zu Eriks Familie in die Heimat gehen und Noëlle ist sich leider erst viel zu spät bewusst, auf was sie sich da eingelassen hat. Denn in Krummenau stehen nicht nur Lebkuchenmänner an allen Ecken und Enden, auch die Häuser sehen aus wie die Hütten eines Weihnachtsdorfes und die nahe Lebkuchenfabrik, in der sämtliche Angehörige der Familie Flock arbeiten. Und dann wollen die Einwohner Krummenau auch noch zum Mittelpunkt der Lebkuchenwelt machen. Ein Albtraum für Noëlle, die alles, was mit Weihnachten zu tun hat, verabscheut, insbesondere Lebkuchen…   Der Titel Eigentlich heißt der Spruch ja „Friede, Freude, Eierkuchen“. Inwiefern der Titel zum Buch passt, kann ich leider nicht verraten, sonst wäre es vielleicht nicht mehr spannend. Es ist aber eine sehr originelle und lustige Idee, finde ich.   Das Cover Nun ja, auf dem Cover sind halt Lebkuchen abgebildet. Lebkuchen bedeutet Weihnachten, man weiß also gleich, in was für einer Jahreszeit das Buch spielt. Dass das Männchen traurig schaut, finde ich sehr lustig und total passend. Passt zu Noëlle, die ja Lebkuchen hasst. Gefällt mir!   Die Protagonisten Noëlle kann einem eigentlich nur Leidtun: Sie hat es wirklich nicht leicht im Leben mit ihrer weihnachtsverrückten Familie und nun auch noch mit der Familie ihres neuen Freundes, die sie bereits mit offenen Armen als Verlobte des Lieblingssohnes willkommen heißt. Und weil Noëlle einfach nicht nein sagen kann, ist sie plötzlich die Marketingbeauftragte und PR-Referentin für die Initiative Pro Lebkuchen der Krummenauer, die es sich zur Mission gemacht haben, im nächsten TAG, dem europäischen Reiseführer für Reisegruppen aus Asien, in der Kategorie „Genussmittel“ einen der drei begehrten Plätze Deutschlands inne zu haben. Erik hat Noëlle bei einem Arbeitsauftrag kennengelernt, denn er ist Eishockeyspieler in einer Mannschaft, für die Noëlle Marketing betreibt. Er ist alles, was eine Frau wie Noëlle sich nur wünschen kann: Groß, gutaussehend, muskulös, liebevoll, zärtlich, eine Gentleman… Nur in Gegenwart seiner Mutti droht er zu einem echten Muttersöhnchen zu mutieren.   Die Story Ich musste wirklich unglaublich oft lachen, sei es der Umstand, dass Monika Flock von allen nur „Flöckchen“ genannt wird, das Lebkuchen-Menü des Grauens oder Eriks unerwartete Erkrankung, die sämtliches Leben im Hause Flock zum Stillstand bringt. Auch die humorvolle Sprache und den Stil der Autorin mag ich sehr. Einer meiner Lieblinge war Onkel Rudi mit seinen Asterix-Comics. Es war zu amüsant, wenn er mal wieder einen Spruch rausgelassen hat. Toll an der Familie Flock ist, dass man sich total wohl fühlt. Durch die freundliche Aufnahme von Noëlle  fühlt sich auch der Leser näher und man möchte – obwohl alle miteinander eigentlich total durchgeknallt und verrückt sind – noch länger bei der Familie bleiben. Die Geschichte ist zwar nicht unbedingt voller Überraschungen gewesen, aber allein die Aktionen der Charaktere, die netten Dorfbewohner wie Bäcker Nobbi und der Ehrgeiz aller Beteiligten war so rührend, dass es das gar nicht gebraucht hat.   Mein Fazit Ich bin wirklich froh, nicht an Noëlles Stelle sein zu müssen und ein Wochenende lang praktisch nur Krummenauer Lebkuchen mit Beilage Essen zu müssen… Sie tat mir ja wirklich leid, aber es war zu lustig! Für Noëlle hoffe ich sehr, dass sie in Zukunft öfter Nein sagen kann und zu sich selbst und ihrem Charakter und alles was sie mit sich bringt, steht. Es hat einfach Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

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