Luisa Neubauer

 4,3 Sterne bei 53 Bewertungen
Autor*in von Noch haben wir die Wahl, Vom Ende der Klimakrise und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Luisa Neubauer

Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der Hauptorganisatorinnen von Fridays for Future. Sie setzt sich bei verschiedenen NGOs u.a. für Klimaschutz, Generationengerechtigkeit und gegen Armut ein. 2018 lernte sie bei der UN-Klimakonferenz die schwedische Schülerin Greta Thunberg kennen. Die Geographie-Studentin lebt in Göttingen und Berlin. Zuletzt erschien bei Tropen von Alexander Repenning und ihr das Buch Vom Ende der Klimakrise (2019). Seit 2020 hostet sie den Klima-Podcast 1,5 Grad.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Luisa Neubauer

Cover des Buches Noch haben wir die Wahl (ISBN: 9783608505207)

Noch haben wir die Wahl

 (23)
Erschienen am 24.07.2021
Cover des Buches Vom Ende der Klimakrise (ISBN: 9783608504798)

Vom Ende der Klimakrise

 (16)
Erschienen am 06.10.2020
Cover des Buches Gegen die Ohnmacht (ISBN: 9783608501636)

Gegen die Ohnmacht

 (7)
Erschienen am 19.10.2022
Cover des Buches Kurs Klimakollaps (ISBN: 9783360013644)

Kurs Klimakollaps

 (1)
Erschienen am 26.05.2021
Cover des Buches Know Your Rights! (ISBN: 9783751300452)

Know Your Rights!

 (0)
Erschienen am 08.03.2022
Cover des Buches Vom Ende der Klimakrise (ISBN: 9783864846328)

Vom Ende der Klimakrise

 (5)
Erschienen am 27.11.2019
Cover des Buches Noch haben wir die Wahl (ISBN: 9783864847394)

Noch haben wir die Wahl

 (0)
Erschienen am 25.08.2021

Neue Rezensionen zu Luisa Neubauer

Cover des Buches Gegen die Ohnmacht (ISBN: 9783608501636)
L

Rezension zu "Gegen die Ohnmacht" von Luisa Neubauer

Wenn man meint, nichts tun zu können…..
Lesefreund6203vor 13 Tagen

Wenn man meint, nichts tun zu können…..

 

Es ist nicht selten so. Und nicht zu Unrecht oft. Dass man sich dem „großen Getriebe der Welt“ gegenüber einfach ohnmächtig ausgeliefert fühlt. Das man, wie gesagt, nicht zu Unrecht zunächst, meint, als einzelner Mensch kann man gegen all das gar nichts tun. Nicht angehen.

 

Sei es eine lange Geschichte als Aktivistin angesichts atomarer Bedrohung und den wachsenden ökologischen Krisen (der Weg der Dagmar Reemtsma als Kriegskind angesichts der wachsenden, neuen Probleme der Moderne), sei es die möglich Entwicklung des Planeten hin zu einer Unbewohnbarkeit für Menschen (zumindest an nicht wenigen Orten), wie es Luisa Neubauer, Umweltaktivistin, vor ihren Augen sieht.

 

Dennoch aber, und da trifft der erste Satz Leser und Leserinnen umgehend mitten hinein, stimmt eben auch, was Edmund Burke einmal sagte:

 

„Niemand macht einen größeren Fehler, als derjenige, der gar nicht macht, weil er nicht alles machen kann“.

 

Und beide folgen diesem Satz, Mit ihren Mitteln und Möglichkeiten. Und doch schleicht sich auch bei Großmutter und Enkelin immer mehr auch der Eindruck ein, dass ganz allgemein der „Glaube an eine bessere Zukunft“ (als Impulsgeber für ein „Aktiv-Werden“) immer mehr zum Erliegen gekommen ist und einer ohnmächtigen Fassungslosigkeit angesichts „der sich überschlagenden“ Krisen gewichen ist.

 

Angesichts dieses Befundes bietet die Lektüre nun, zum Glück, nicht eine endlose Zahl an Appellen, was man und wie man es nun besser machen soll und kann. Sondern erzählt persönliche Lebensgeschichten beider Autorinnen, wie, warum und in welchen Abläufen konkret und persönlich „sich aufgelehnt wurde“. Nicht aus Prinzip, sondern aus mündiger Überzeugung. Nicht mit bahnbrechenden Erfolgen versehen, aber als Geschichten eines „Dranbeilbens“ durchaus lesenswert. Was natürlich auch im flüssigen Stil Grundüberzeugungen der Autorinnen immer wieder erläutert, Inhalte zumindest verständlich macht (auch wenn man nicht alle Überzeugungen der beiden Frauen teilt).

 

„Wenn ich aber meiner Großmutter zuhöre, erfahre ich eine ganz andere Geschichte. Sie beschreibt keine Geschichte der Machtlosigkeit (trotz nicht weniger Enttäuschungen über den ausbleibenden Erfolg nicht weniger Proteste). Sie erzählt von einem beispiellosen Widerstand über all die Jahre hinweg, von Durchhaltevermögen und Kreativität“.

 

Und das ist die eigentliche Botschaft des Buches, abgesehen von den konkreten Inhalten, bei denen verschiedene Leser und Leserinnen natürlich geteilter Meinung sein können.

 

Im Rahmen der Gesellschaft, in der man lebt, immer wieder Mittel des Ausdrucks persönlicher Überzeugungen zu finden und auf verschiedenste Art und Weise „unter die Leute“ zu bringen. Sich einzusetzen. Nicht nachzulassen. Für seine Überzeugungen auch einzustehen. Mitsamt den auch guten Erfahrungen, in denen durchaus eine gewisse „Macht“ erwachsen ist unter Beteiligten, „die sich nicht gegeneinander haben ausspielen lassen“.

 

Aber auch das verschweigen die Autorinnen nicht: „Es anders zu machen kostet Kraft“. Und auch: „Geschichten gegen die Ohnmacht sind nicht zwangsläufig Geschichten des Gewinnens. Im Gegenteil“.

 

Doch die Haltung, sich einzusetzen, die dieses Buch durchgehend transportiert, ist eine wichtige Haltung angesichts der mannigfaltigen Probleme der Gegenwart. Und dafür lohnt die Lektüre alleine schon. Auch wenn das Werk natürlich eine sehr subjektive Betrachtung darstellt.

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Cover des Buches Gegen die Ohnmacht (ISBN: 9783608501636)
Werner_Lukaszewiczs avatar

Rezension zu "Gegen die Ohnmacht" von Luisa Neubauer

Persönliche Einblicke
Werner_Lukaszewiczvor einem Monat

Zwei Frauen unterschiedlicher Generationen unterhalten sich und spannen einen interessanten, lesenswerten Bogen über das NS-Regime mit Tod und Gewalt, Krankheit und natürlich den aktuellen Themen des Klimawandels und vieles mehr. Es ist ein sehr persönliches, bewegendes, tiefsinniges Buch mit viel Ehrlichkeit und Offenheit beider Damen. 

 

Ich fand das Buch sehr ansprechend und ausgesprochen interessant. Der Bogen aus Unterhaltung und Botschaft wurde gut geschlagen und somit ist das Buch absolut lesenswert.

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Cover des Buches Gegen die Ohnmacht (ISBN: 9783608501636)
Torsten_Gruenkes avatar

Rezension zu "Gegen die Ohnmacht" von Luisa Neubauer

Tolles Buch, nicht nur für die Klimaaktivist*innen!
Torsten_Gruenkevor einem Monat

In dieser Co-Produktion erzählen Luisa Neubauer und Oma Dagmar Reemtsma ihre ganz eigene Geschichte. In den Kapiteln wechseln sich Dialoge, Berichte und innere Gedanken ab, die sich rund ums Leben der beiden Persönlichkeiten drehen. Es wird über die familiäre Geschichte berichtet und gleichermaßen aus heutiger Sicht darauf eingegangen. Außerdem greift jedes Kapitel auf die Verbindung der Beiden zum (Klima-)Aktivismus zurück. Besonders Beziehungen und die Wichtigkeit für die persönliche und geistige Entwicklung von Luisa und Dagmar werden von den Autorinnen zu Papier gebracht.

Das Buch ist eine Mischung aus Autobiografie und Einblick in die Gedankenwelt von zwei großartigen Frauen. Mit viel Leidenschaft wird ein Einblick in das Leben und die Vergangenheit von Luisa und ihrer Oma gegeben, sowie die familiäre Situation umfassend aufgearbeitet und dargestellt. Interessanter ist jedoch, welche Einflüsse das auf die beiden Persönlichkeiten genommen hat. Dagmar Reemtsma wird eindrücklich als vorbildlich-engagierte Frau gezeigt, während Luisa tiefe und rührende Einblicke in ihr junges Leben gibt. Recht lesenswert!

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Gespräche aus der Community

Deine Normalität ist meine Krise - Wir müssen reden!

Aktivistin und Vize-Chefredakteur, Studentin und Familienvater: Spannend, offen und klug diskutieren Luisa Neubauer und Bernd Ulrich die Schicksalsfragen unserer Tage. Denn noch haben wir die Wahl.

Bewerbt euch jetzt für die exklusive Leserunde zu »Noch haben wir die Wahl« und gewinnt bereits vor dem Erscheinungstermin eins von 25 E-Books!

Hallo ihr Lieben,

willkommen bei unserer Leserunde zu »Noch haben wir die Wahl« von Luisa Neubauer und Bernd Ulrich.

Das wichtigste zuerst, das Buch erscheint erst am 24. Juli, bei dieser Leserunde habt ihr allerdings die Möglichkeit, das E-Book noch vor dem offiziellen Erscheinungstermin zu gewinnen und mit uns schon mal reinzulesen. 

Aus diesem Grund werden vom Tropenverlag 25 E-Books zur Verfügung gestellt, wenn ihr uns einfach die Bewerbungsfrage beantwortet habt ihr die Chance eins davon zu gewinnen. 

Und darum geht es:

2021 ist ein Jahr der Zäsuren. Mit der Bundestagswahl endet nach 16 Jahren die Ära Merkel, und in einer historischen Entscheidung stärkt das Bundesverfassungsgericht die Freiheitsrechte der jüngeren Generation. Die Ökologie steht nun endlich im Zentrum aller Zukunftsfragen: Wirtschaft, Verkehr, Ernährung, aber auch Wissenschaft, Journalismus und Politik – elementare Bereiche der Gesellschaft müssen neu gedacht werden. Große Umbrüche stehen bevor. Und es hängt viel davon ab, ob wir gemeinsame Lösungen finden. Wieviel Ehrlichkeit verträgt der Konflikt zwischen den Generationen? Wir müssen dringend miteinander reden. Aktivistin und Vize-Chefredakteur, Studentin und Familienvater: Spannend, offen und klug diskutieren Luisa Neubauer und Bernd Ulrich die Schicksalsfragen unserer Tage. Denn noch haben wir die Wahl.

Wir sind gespannt auf eure Beiträge und freuen uns auf eure Meinungen zum Buch! Da die beiden Autor*innen nicht persönlich an unserer Leserunde teilnehmen können, stehe ich euch bei euren Fragen zur Seite, schreibt sie mir gerne hier in den Treffpunkt. 😊

Wenn ihr auf Instagram, Facebook oder Twitter mit #nochhabenwirdiewahl unterwegs seid, würden wir uns total freuen, wenn ihr uns mit @tropenverlag markiert. Besucht uns auch gerne auf unseren Kanälen wir freuen uns auf euch 😉

Ich wünsche euch ganz viel Spaß und Glück beim Gewinnspiel und freue mich auf unsere Leserunde!

 

Eure Sophie vom Tropen-Team

128 BeiträgeVerlosung beendet
heckenhexes avatar
Letzter Beitrag von  heckenhexevor einem Jahr

Komisch, was einige hier kritisieren, wie die Abgehobenheit der Sprache empfinde ich, obwohl ich mitunter auch erstmal überlegen muss. In meinen Augen ist doch genau diese Eloquenz von Luisa Neubauer, mit der sie Poltiker:innen und Journalist:innen einen großen Respekt ihr und Fridays for Future abgewinnt. Sprachlich, faktisch und fachlich prallen so die Versuche, sie und FFF herabzusetzen ab.

Dieser Abschnitt hat mir eine andere Sicht auf die Dinge gemacht, auch die Idee, das sich zwei das Amt des/der Kanzler/s/in teilen finde ich spannend. Allerdings müssten wir dann nicht Ministerämter streichen?

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