Luisa Weiss My Berlin Kitchen

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Inhaltsangabe zu „My Berlin Kitchen“ von Luisa Weiss

Eine Frau, ihre Stadt und ein Rezept für die Liebe

Als sie sich ins Kochen verliebte, war Luisa Weiss noch ein junges Mädchen. Der Tochter einer Italienerin und eines Amerikaners, geboren in Berlin, aufgewachsen in Boston, fiel es stets schwer, sich an einem Ort wirklich zugehörig zu fühlen, doch in der Küche wirkten ihre Sorgen kleiner. Die Suche nach ihren Wurzeln führte Luisa nach Paris (wo sie ihrer großen Liebe Max begegnete), nach New York (was die Beziehung zu Max beendete) – und immer wieder nach Berlin, denn die Sehnsucht nach dem Zuhause ihrer Kindheit ließ sie niemals los. Nach einer weiteren schmerzlichen Trennung wagte sie den Sprung ins Ungewisse und zog von New York in die deutsche Hauptstadt – um sich selbst zu finden und endlich auch die wahre Liebe.

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  • Kochen, Bloggen und ein Zuhause finden

    My Berlin Kitchen

    Ritja

    02. January 2016 um 18:00

    Luisa Weiss kocht und bloggt von ihren Kochversuchen (deren Rezepte sich auch in diesem Buch wiederfinden) und von ihrer Sammelleidenschaft für Rezepte und Kochbücher.  Aber im Mittelpunkt steht ihre Heimatlosigkeit. Sie weiß lange nicht, wohin sie gehört, das sie einen amerikanischen Vater und eine italienische Mutter hat und als Kind in Deutschland aufgewachsen ist, erschwert die Situation von Luisa erheblich.  Sie pendelt zwischen den Ländern (USA/Deutschland/Italien) und den Kulturen und kann nirgendwo so richtig ankommen. Immer wieder stellt sie sich die Frage: "Wo gehöre ich hin?". Sie fühlt sich zwischen ihren Eltern (der Vater lebt in Boston, die Mutter in Berlin) hin- und hergerissen. Dann lernt sie Max kennen und man hat zum ersten Mal das Gefühl, dass sie angekommen ist. Jedoch es treibt sie wieder fort - in die USA. Man begleitet Luisa Weiss beim Pendeln, beim Verzweifeln, beim Kochen und beim Zu-sich-selbst-finden. Manchmal empfand ich es zu langatmig, dann war sie wieder witzig und hat von interessanten Begegnungen erzählt. Man muss sich beim Lesen etwas konzentrieren, da sie gern mitten im laufenden Text kleine Einschübe aus der Kindheit einfügt.  Wer schon einmal in eine andere (entfernte) Stadt umgezogen ist, kann ihre Probleme in Berlin gut nachvollziehen und mitfühlen, wie schwer ein Neuanfang sein kann. Wer gern kocht, wird hier jedoch kaum neue Rezepte finden. Viele waren mir schon bekannt (zumindest in einer abgewandelten Form). Was mir jedoch gut gefallen hat, Luisa kocht, was das Herz begehrt und nicht, was die Kalorientabelle vorschreibt. Es darf geschlemmt werden und am Ende bitte den Topf auskratzen und den Teller ablecken. Diese Seite von Luisa war mir symphatisch. Insgesamt eine schöne Geschichte über das Kochen, das Bloggen und das Finden eines Zuhauses.

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  • My Berlin Kitchen - Luisa Weiss

    My Berlin Kitchen

    nef

    08. April 2014 um 07:56

    Inhalt: Luisa ist gebürtige Berlinerin - ihr Vater stammt aus Amerika, ihre Mutter aus Italien. Als sich ihre Eltern trennen, ist Luisa noch sehr jung und muss sich entscheiden. Sie geht mit ihrem Vater nach Amerika, in dem kleinen Bostoner Vorort Brookline bewohnen sie eine kleine Wohnung. Doch Luisa sehnt sich sehr nach ihrer Mutter und bittet schließlich ihren Vater nach Berlin zu ihrer Mutter ziehen zu dürfen. Das einzig beständige in ihrem Leben ist das Kochen. Ihre Mutter kocht nicht gern, doch die Gerichte aus ihrer italienischen Heimat sind selbst Luisa ins Blut übergegangen. Doch auch hier gibt es etwas was ihr fehlt. Sie sieht sich immer als Außenseiterin, denn sie hat keine klaren Wurzeln. In Deutschland versucht sie sich europäisch zu geben - in Boston wie eine Amerikanerin. Selbst ihre Freunde kennen sie nicht ganz. Als es Zeit wird zu entscheiden was sie in Zukunft machen will, geht sie für ein Jahr nach Paris. Um sich selbst zu finden. Doch dort findet sie nur Einsamkeit. Einzig die franszösische Küche ist ihr Trost. Bis sie auf Max trifft. Er ist liebevoll, fröhlich und hat immer ein Ohr für sie. Luisa verliebt sich bis über beide Ohren in ihn und gemeinsam gehen sie zurück nach Deutschland. Doch auch jetzt ist Luisa rastlos. Da erhält sie ein unglaubliches Angebot von einem New Yorker Verlag und beschließt zurück nach Amerika zu gehen - ohne Max. Im Grund weiß sie nicht einmal genau warum sie der Sache zwischen ihnen beiden nicht ganz getraut hat. Doch Max lässt sie lange nicht los. Um sich auf andere Gedanken zu bringen und endlich mal Herrin zu werden über die vielen gesammelten Rezepte aus den Wochenzeitungen beginnt sie einen Blog. Eine Freundin hat sie auf die Idee gebracht und ihr von Julie Powell erzählt. Der jungen Frau die sich ein Jahr lang durch Julia Childs Mastering the Art of French Cooking kocht und darüber bloggt. Luisa ist begeistert und beginnt zaghaft ihre ersten Erlebnisse mit der Welt zu teilen. Nie hätte sie gedacht, dass sie derart viel Zuspruch erhält und gerade in schwierigen Zeiten sind ihre Leser für sie da. Eine hoffnungslose Beziehung zu Sam, einem Amerikaner und ein gebrochenes Herz bringen Luisa am Ende dorthin zurück wo sie hingehört - nach Berlin und zurück zu ihrer großen Liebe. Meinung: Dieses Buch ist die Lebens- und auch Liebesgeschichte der Luisa Weiss. Mich hat vor allem der Plot angesprochen. Als Hobbybäckerin greife ich im Moment gern alle Bücher auf, die sich um das Thema kochen und backen drehen und so landete ich natürlich auch bei 'My Berlin Kitchen'. Luisa ist eine sehr sympathische Frau deren Probleme schon in jungen Jahren beginnen. Sie beschreibt sehr anschaulich ihre ersten Jahre in Berlin und danach die Zerrissenheit während sie zwischen ihren beiden Elternteilen pendelt. So richtig heimisch fühlt sie sich erst später und das liegt wohl auch an ihrer großen Liebe Max. Jedes Kapitel endet mit wenigstens einem Rezept, welches auch im Kapitel selbst beschrieben wird. Luisa Weiss macht das so detailreich, dass ich die Düfte der unterschiedlichen Eintöpfe, Fleischgerichte und Backwaren förmlich durch das Buch riechen konnte. Man sollte in dem Buch also nicht lesen, wenn man gerade einen knurrenden Magen hat. Das wäre reine Folter. Ich bin überhaupt keine gute Köchin - was wohl daran liegt, dass ich nie begonnen habe zu kochen. Das Backen liegt mir da schon weit mehr. Aber nach diesem Buch werde ich es einfach mal ausprobieren. Die Rezepte werden alle ausprobiert und vielleicht ist es ja wirklich so einfach, wie sie es beschreibt. Ich hatte viel Freude beim Lesen und bin jede Sekunde liebend gern mit Luisa durch New York, Paris und Berlin gegangen. Sie schreibt so mitreißend, dass ich vor dem Umblättern jeder Seite gehofft habe, dass sie es jetzt geschafft hat ihren Platz zu finden. Dieses Buch hilft vielleicht dabei seinen Platz im Leben zu finden oder einfach nur der eigenen Seele um zu wissen, es geht auch anderen Menschen so.

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  • Nicht nur eine Lebens-/Liebesgeschichte, es ist mehr. Und tolle Rezepte!

    My Berlin Kitchen

    Lesegenuss

    20. February 2014 um 17:32

    Kochen ist Liebe, so schreibt es die Autorin in ihrer Danksagung. Und es ist egal, an welchem Ort man gerade lebt, durch das Kochen/Backen holt man sich immer ein Stück Heimat in sein derzeitiges Zuhause. „My Berlin Kitchen“ führt zurück in Luisas Kindheit. Geboren und die ersten Jahre in Berlin aufgewachsen, in der Bamberger Straße. Dort hatte sie wahrscheinlich die glücklichste Zeit ihrer Kindheit bei Joanie, ihrer Tagesmutter und dereren Familie. Und die Küche war „der“ Raum von Joanie. Noch heute kann Luisa sich an so vieles aus dieser Zeit erinnern, das ist schon beachtenswert, und zeigt, es waren für sie glückliche Momente, die für immer in ihrem Gedächtnis einen Platz gefunden haben. Was dem einen seine Bücher sind, bei Luisa  ist es die Leidenschaft zum Kochen. Und das spürt der Leser. Berlin, die Stadt ihrer Kindheit, auch nach der Trennung der Eltern, wird sie dort immer wieder zurückkehren. Ihr Vater zieht mit Luisa nach Boston, während die Mutter in Berlin bleibt. So wird es ein Pendeln zwischen Amerika und Deutschland. Und diese Unruhe setzt sich in ihrem weiteren Leben fort. Man könnte meinen, es ist ausschließlich ein Buch der Erinnerungen, Luisas Leben, doch dem ist nicht so. Was die Autorin mit ihrer Geschichte zum Ausdruck bringen möchte, ist eigentlich ein ganz einfaches Rezept. Die Suche nach dem Sinn des Lebens, der Liebe, man sagt ja nicht umsonst „Die Liebe geht durch den Magen“. Und Luisa findet ihren Weg, ihren Traummann. Es überrascht nicht, dass letztendlich die Familie sich in Berlin niederlässt. Was ist Heimat bzw. welche Bedeutung hat für dich das Wort? Heimat ist dort, wo dein Herz sich wohlfühlt, wo du glücklich bist. Mir hat die natürliche und ungekünstelte Schreibweise der Autorin gefallen. Wie schon so manch andere Autorin zuvor, hat Luisa Weiss auf ihrem eigenen Blog 2005 mit dem Schreiben angefangen. Das Buch „My Berlin Kitchen“ ist nun das Endprodukt davon. Jedes, bis auf das letzte, der Kapitel endet mit einem Rezept, die gut nachzukochen sind. Kochen  -  eine Leidenschaft, aber auch in manchen Momenten Trost und Entspannung.

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  • Tolle Unterhaltung mit dem gewissen Etwas

    My Berlin Kitchen

    Buechersalat_de

    21. January 2014 um 13:31

    Autor/in Luisa Weiss wurde in Berlin geboren und wuchs bei ihrem Vater in Boston auf. Nach Stationen in Paris und New York, wo sie anfing, ihren preisgekrönten Foodblog The Wednesday Chefzu schreiben, lebt die Autorin heute mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn in Berlin. Auch von der deutschen Presse, u.a.Focus und DIE ZEIT, erhielt sie für ihren Blog bereits einiges an Aufmerksamkeit. My Berlin Kitchen ist das Debüt der Autorin.  Inhalt Eine Frau, ihre Stadt und ein Rezept für die Liebe Als sie sich ins Kochen verliebte, war Luisa Weiss noch ein junges Mädchen. Der Tochter einer Italienerin und eines Amerikaners, geboren in Berlin, aufgewachsen in Boston, fiel es stets schwer, sich an einem Ort wirklich zugehörig zu fühlen, doch in der Küche wirkten ihre Sorgen kleiner. Die Suche nach ihren Wurzeln führte Luisa nach Paris (wo sie ihrer großen Liebe Max begegnete), nach New York (was die Beziehung zu Max beendete) – und immer wieder nach Berlin, denn die Sehnsucht nach dem Zuhause ihrer Kindheit ließ sie niemals los. Nach einer weiteren schmerzlichen Trennung wagte sie den Sprung ins Ungewisse und zog von New York in die deutsche Hauptstadt – um sich selbst zu finden und endlich auch die wahre Liebe ... Erster Satz Ich habe als Teenager kochen gelernt, früher als die meisten anderen Leute, aber nicht so früh wie Maria, eine italienische Bäuerin aus dem Dorf, in dem meine Großeltern lebten.  Meine Meinung Ich durfte dieses Buch im Rahmen der blanvalet Challenge lesen. Vielen Dank dafür.  Ich muss sagen, die Autorin hatte mich schon auf den ersten Seiten gefangen genommen. Der Schreibstil ist wahnsinnig toll, fließend und auch mit viel Humor. Ich habe häufig geschmunzelt! Luisa kocht für ihr Leben gern, auch wenn ihre Familie und Freunde das etwas seltsam finden. Luisa gehört zu den Menschen, die ihre Gefühle und Erlebnisse mit dem Kochen verarbeiten. Das Kochen begleitet Luisa immer, so wie es bei anderen Leuten vielleicht mit Musik ist. Toll finde ich, dass Luisa ihre Rezepte in das Buch eingefügt hat. In diesem Buch geht es nicht nur um das Kochen, vor allem geht es um die Suche nach der Liebe. Um das Finden des Traummanns und wie man die ersten Probleme mit der Liebe löst. Luisa lernt dabei die halbe Welt kennen, doch ihr Zuhause bleibt Berlin.  Ich habe wirklich nichts zu kritisieren. Dieses Buch sorgt für tolle Lesestunden und ganz nebenbei werden einem noch tolle Rezepte gezeigt. Von Kartoffelsalat bist Omlette ist alles dabei. Da bekommt man schon beim Lesen Lust aufs Kochen! Wenn ihr wissen wollt, wie Luisa´s Kindheit oder ihre große Liebe schmeckt, dann müsst ihr dieses Buch lesen! Fazit Nach diesem Buch weiß man gar nicht welches Rezept man zuerst probieren soll!

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