Luise Bernhardi , Nicolaus Equiamicus Die Geisterwelt

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Inhaltsangabe zu „Die Geisterwelt“ von Luise Bernhardi

Das 19. Jahrhundert ist uns bekannt als die Epoche der Romantik. In kaum einem anderen Zeitalter lebten so viele große Geister, und wurden so erhabene und bekannte Werke der Weltliteratur geschaffen. Auch besann man sich, vor allem in Deutschland, seiner traditionellen Überlieferungen: Unter dem Schutt der Aufklärung verborgen, machten sich eifrige Männer daran, das geistige Erbe der Menschen, bevor es gänzlich der Vergessenheit überlassen würde, wieder hervorzugraben und ihre Sammlungen in zahlreichen und großen Büchern zusammenzutragen. Besonders hervorzuheben sind hierbei die Märchen-, Sagen- und Volksbücher der Gebrüder Grimm, Ludwig Bechsteins, Wilhelm Hauffs, Gustav Schwabs und Karl Simrocks, welche mit ihrer Forschung im Bereich der deutschen Volkskunde wahre Pionierarbeit leisteten. Das hier vorliegende, sehr seltene und gesuchte Werk eines anonymen Verfassers, das um 1860 erschien, geht jedoch über die reine Sammlung der Sagen hinaus, und versucht dem Leser anhand von vielen interessanten Geschichten die einzelnen Aspekte des Volksglaubens und der Volksüberlieferung nahezubringen. So spannt sich der Bogen von Hölle, Teufel, Hexen, Zauberei und Zaubersprüchen über Nixen, Feen und Elfen, Zwerge, Vampire, Werwölfe und Gespenster bis hin zu berühmten Alchemisten und Schwarzkünstlern vergangener Zeiten. Seinerzeit gab es kein vergleichbares Werk dieser Art. Bei dem Studium der folgenden Blätter erhellt sich, dass die aus Kindertagen wohlbekannten Sagen- und Märchenbücher weitaus mehr beinhalten, als nur reizvolle Geschichten des romantischen Zeitalters.

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  • Rezension zu "Die Geisterwelt" von Luise Bernhardi

    Die Geisterwelt
    Waldviertler

    Waldviertler

    28. July 2011 um 17:27

    Luise Caroline Ernestine Bernhardi, die mit Mädchennamen Luise Firle hieß, wurde 1828 geboren. Die schreibende Lehrerin, die auch unter dem Pseudonym Ludwig Fern
veröffentlicht haben soll, hatte eine Vorliebe für das Geheimnisvolle. Mit diesem ursprünglich anonym erschienenen Buch legte sie eine köstliche Sammlung von 33 mysteriösen Geschichten vor, für die sie zahlreiche Traditionen über Hexen, Heinzelmännchen, Ungeheuer, Teufel, Werwölfe und Vampire und noch vieles mehr zusammentrug. Wer esoterische Erzählungen schätzt und sich von der alten Sprache aus dem 19. Jahrhundert nicht verschrecken lässt, findet hier für einen ganzen Monat täglich eine herrliche Gute-Nacht-Geschichte.

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  • Rezension zu "Die Geisterwelt" von Luise Bernhardi

    Die Geisterwelt
    Imoagnet

    Imoagnet

    30. September 2008 um 10:43

    Die Geisterwelt klang für mich als Christin sehr interessant. Die Kurzbeschreibung macht Lust auf mehr. Teufel, Hexen, Zauberei – das alles sind Themen, die auch mehr oder weniger in der Bibel vorkommen. Nichts desto trotz wollte ich wissen, wie diese und andere Gestalten in der Gesellschaft, ganz besonders in der Zeit der Romantik, gesehen wurden. Sind sie – wie vielleicht die Feen, Elfen, Zwerge – nur Erfindungen der Menschen? Das Buch, welches von Nicolaus Equiamicus bearbeitet wurde und ursprünglich von Luise Bernhardi stammt, kommt mit einem sehr ansprechenden Cover daher. Auf 399 Seiten kann der Leser in die verschiedenen mystischen Welten eintauchen. Eingeteilt ist das Buch in 33 Kapitel, die Inhalte sind zahlreich. Es geht thematisch über die schon genannten Wesen, bis zu den Vampiren, Werwölfen, Gespenstern, Nixen, Heinzelmännchen und viele mehr. Ich bin der Meinung, dass da für jeden, in Richtung Geisterwelt interessierten Leser, das entsprechende Kapitel dabei ist. Sehr positiv ist mir ein Register am Ende des Buches in Erinnerung geblieben, bei dem verschiedene Begriffe erläutert werden, aber auch Zusatzinformationen gegeben werden. Als ich nur den Klappentext gelesen hatte, war ich kurzzeitig etwas verwirrt. Handelt es sich jetzt um ein Sachbuch oder um eine Sammlung von Sagen? Als ich dann das Buch gelesen hatte, kam ich zu folgendem Schluss: beides! Am Anfang eines jeden Kapitels werden Fakten präsentiert. Fast jedes Kapitel endet mit verschiedenen Fabeln über das jeweilige Thema. Positiv am Inhalt ist mir aufgefallen, dass der Großteil der Sagen und Fabeln in Deutschland spielt. Dadurch wurde bei mir ein Heimatgefühl geweckt und ich konnte mich noch intensiver in die „Geschichten“ hinein fühlen. Etwas Negatives habe ich dann trotzdem noch zu sagen: der Schreibstil war mir manchmal zu schwierig. Zum „Faktenteil“ des Buches passt er, aber für die Sagen finde ich ihn zu kompliziert. Dadurch geht leider der Lesespaß etwas verloren und ich als Leser holperte durch den Text. Alles zusammengefasst, kann ich aber eine Lese- bzw. Kaufempfehlung geben. Ich bin begeistert und hoffe, dass es noch vielen anderen Lesern so geht! Ach ja, das Buch kommt vom Ubooks-Verlag, ist ein Taschenbuch und kostet in Deutschland 18,90 Euro.

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