Luise Rinser Den Wolf umarmen

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Inhaltsangabe zu „Den Wolf umarmen“ von Luise Rinser

"Eine Kindheit im oberbayerischen Dorf, gelenkt von einem saturnischen Vater und einer nüchternen Mutter, erste mystische und philosophische Erfahrungen, die Seminarzeit im Zeichen geistiger Frühreife, pädagogische Erfahrungen in abgelegenen Siedlungen, die von den Idealen der deutschen Schulreformer zehren und sich den Ansprüchen des Nationalsozialismus an Schule und Erziehung verweigern, die Ehe mit Ariel - dem Komponisten Horst Günther Schnell, der jung in Rußland fällt -, Bombardements in Braunschweig und Rostock, Rückkehr nach Bayern, das Leben im Waldhaus, die Verhaftung und Überführung nach dem Gefängnis Traunstein, ein Neubeginn nach der Stunde Null mit fünfunddreißig Jahren; das sind Stationen in Luise Rinsers fesselnden Lebenserinnerungen." Neue Zürcher Zeitung

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  • Rezension zu "Den Wolf umarmen" von Luise Rinser

    Den Wolf umarmen

    Anita27a

    14. January 2010 um 09:32

    Rinser arbeitet hier viel auf und spart nicht an Vorwürfen und Kritik gegenüber fast all Ihren Zeitgenossen, allen voran Ihren Eltern. Der rote Faden der sich durch diese Autobiografie zieht ist ein einziger Vorwurf, man habe ihr eigentliches Wesen, Naturell nicht erkannt und sie in eine Schablone zu pressen versucht. Luise Rinser war sicher keine angenehme Person, eine sehr kritische, wie auch politische Frau. Mir persönlich ist diese "Abrechnung" jedoch zu einfach, zu unreflektiert. Dazu musste ich mich seitenweise durch den für mich oftmals langweiligen Schreibstil quälen. Allein mein Interesse für Luise Rinser, die eine emsige Vertreterin auch in Sachen "Frau in der kath. Kirche" war, ließ mich durchhalten.

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