Luiz Alfredo Garcia-Roza

 3,8 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Die Tote von Ipanema, Ein Fenster in Copacabana und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Luiz Alfredo Garcia-Roza lehrte in Rio de Janeiro über 30 Jahre lang Theorie der Psychoanalyse. Autor mehrerer philosophischer und psychologischer Fachbücher und inzwschen Kriminalautor.

Alle Bücher von Luiz Alfredo Garcia-Roza

Cover des Buches Die Tote von Ipanema (ISBN: 9783833302114)

Die Tote von Ipanema

(10)
Erschienen am 01.01.2005
Cover des Buches Ein Fenster in Copacabana (ISBN: 9783833301438)

Ein Fenster in Copacabana

(4)
Erschienen am 01.03.2005
Cover des Buches Das Schweigen des Regens (ISBN: 9783833300479)

Das Schweigen des Regens

(3)
Erschienen am 01.11.2003
Cover des Buches Südwestwind (ISBN: 9783833301018)

Südwestwind

(2)
Erschienen am 01.06.2004
Cover des Buches Ein Fenster in Copacabana (ISBN: 9783311300977)

Ein Fenster in Copacabana

(1)
Erschienen am 22.04.2026
Cover des Buches A Window in Copacabana (ISBN: 031242566X)

A Window in Copacabana

(1)
Erschienen am 24.01.2006
Cover des Buches Southwesterly Wind (ISBN: 031242454X)

Southwesterly Wind

(0)
Erschienen am 30.01.2005

Neue Rezensionen zu Luiz Alfredo Garcia-Roza

Cover des Buches Ein Fenster in Copacabana (ISBN: 9783311300977)
Yvares avatar

Rezension zu "Ein Fenster in Copacabana" von Luiz Alfredo Garcia-Roza

Yvare
Drei Frauen und der Kommissar

Im Zuständigkeitsbereich von Kommissar Espinosa, dem 12. Revier nahe der Copacabana, wird ein toter Polizeiinspektor gefunden. Er arbeitete im Zentrum von Rio de Janeiro wie ein weiterer Polizist, der ebenfalls vor wenigen Tagen ermordet wurde. Die Kollegen sind verständlicherweise beunruhigt und rätseln über den vermeintlichen Polizisten-Serienkiller. Einer von ihnen, Nestor, der erst seit wenigen Tagen in Espinosas Revier arbeitet, bietet diesem seine Hilfe bei den Ermittlungen an, was dem Kommissar seltsam vorkommt. Kurze Zeit später wird Nestor tot aufgefunden - ebenfalls erschossen. Und der Killer scheint noch nicht fertig zu sein. Als nächste sind die Freundinnen der Toten an der Reihe. Der Täter scheint sich außergewöhnlich sicher zu fühlen und nimmt nach zwei weiteren Morden die dritte der Geliebten, Celeste, ins Visier.

Luiz Alfredo Garcia-Roza war ein brasilianischer Psychologieprofessor, der 30 Jahre lang Theorie der Psychoanalyse unterrichtete und Fachbücher schrieb. Im Ruhestand entdeckte er ein neues Genre für sich, den Kriminalroman. Seine Kommissar Espinosa-Reihe, die er mit Anfang Sechzig begann, war auch international erfolgreich. Mehrere Bände wurden ins Deutsche übersetzt. Für sein Krimidebüt bekam er 1997 den Prêmio Jabuti, einen brasilianischen Literaturpreis. Sein zweiter Krimi wurde 2007 verfilmt (Die Tote von Ipanema). Ich war gespannt auf diesen Autor und wurde nicht enttäuscht.

Der Kommissar stellt ein kleines Ermittlerteam aus drei Polizisten zusammen: Oberinspektor Ramiro, Artur, frisch von der Akademie und Inspektor Welber. Vorbehaltlos vertraut er nur Welber. Die Ermittlung gestaltet sich schwierig, da der Täter clever agiert und ein Meister der Tarnung ist. Das Team stößt bei den Kollegen der Toten, also ebenfalls Polizisten, auf eine Mauer des Schweigens. Wer von ihnen gehört zur "Faulen Bande" wie die Presse korrupte Polizisten bezeichnet?

Espinosa ist ein spannender Charakter. Seit seiner Scheidung vor zehn Jahren lebt er als Single und hat eine Geliebte, Irene, die wie er Unabhängigkeit schätzt. Der Kommissar träumt davon, irgendwann die Polizei zu verlassen und ein Buchantiquariat zu eröffnen. Seine kleine Wohnung dekorieren meterhohe Bücherstapel, tausend Bände, die ihm seine Großmutter hinterlassen hat. Wenn er zur Ruhe kommt, greift er zu seiner Lektüre, dem Thriller-Klassiker "Phantom-Lady" von Cornell Woolrich. Die anderen Charaktere bleiben eher flach. Drei Frauen, neben seiner Geliebten Irene, die Zeugin Serena und das potenzielle Opfer, die dritte Geliebte Celeste, spielen wichtige Rollen im Krimi.

Garcia-Roza schreibt spannend, aber ziemlich nüchtern. Die allgegenwärtige Korruption bei der Polizei wird ebenso thematisiert wie die sozialen Unterschiede innerhalb der brasilianischen Gesellschaft. Espinosas Viertel Copacabana wird bildhaft beschrieben. Hier ist der Autor aufgewachsen und hat die Entwicklung vom malerischen Dorf zum berühmtesten Stadtteil Rio de Janeiros miterlebt.

Offiziell wird der Fall nicht aufgeklärt, doch Espinosa entlarvt den Täter. Er erzählt Irene die Auflösung des Falls und wie er auf den Täter gekommen ist. Der Kommissar ist sicher, dass die Zeit für ihn arbeitet und er den Killer noch zu Strecke bringen wird.

"Ein Fenster zur Copacabana" ist ein spannender, manchmal etwas spröder Krimi, der mich gut unterhalten hat. Die Einblicke in die brasilianische Gesellschaft fand ich aufschlussreich. Überrascht aber überzeugt hat mich die Identität des Täters. Vermutlich war das nicht der letzte Krimi dieses Autors für mich.

Cover des Buches A Window in Copacabana (ISBN: 031242566X)
Bambelinos avatar

Rezension zu "A Window in Copacabana" von Luiz Alfredo Garcia-Roza

Bambelino
Ein Fenster....

In seinem vierten Fall ist der bibliophile Fastfood-Junkie Espinosa aus Rio de Janeiro einer rätselhaften Mordserie an Polizisten auf der Spur. Als Im Verlauf der Ermittlungen weitere Morde an den Geliebten der Kollegen geschehen und er selbst in einen Korruptionsskandal verwickelt wird, hat er einen furchtbaren Verdacht ...

Erinnert an einen typischen Tatort-Krimi :)
Am Anfang eher schwergängig, aber die Mischung zwischen dem Fall und das Privatleben der Person des Espinosas macht die ganze Geschichte erst interessant. Ein sehr angenehm geschriebener Krimi.

Cover des Buches Ein Fenster in Copacabana (ISBN: 9783833301438)
Cassy296s avatar

Rezension zu "Ein Fenster in Copacabana" von Luiz Alfredo Garcia-Roza

Cassy296
Rezension zu "Ein Fenster in Copacabana" von Luiz Alfredo Garcia-Roza

In seinem vierten Fall ist der bibliophile Fastfood-Junkie Espinosa aus Rio de Janeiro einer rätselhaften Mordserie an Polizisten auf der Spur. Als Im Verlauf der Ermittlungen weitere Morde an den Geliebten der Kollegen geschehen und er selbst in einen Korruptionsskandal verwickelt wird, hat er einen furchtbaren Verdacht ...

Erinnert an einen typischen Tatort-Krimi :)
Am Anfang eher schwergängig, aber die Mischung zwischen dem Fall und das Privatleben der Person des Espinosas macht die ganze Geschichte erst interessant. Ein sehr angenehm geschriebener Krimi.

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Zusätzliche Informationen

Luiz Alfredo Garcia-Roza wurde am 01. Januar 1936 in Rio de Janeiro (Brasilien) geboren.

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