Lukas Bärfuss Koala

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Inhaltsangabe zu „Koala“ von Lukas Bärfuss

Ein ganz gewöhnlicher Mensch, sein ganz gewöhnliches Leben und sein ganz gewöhnliches Ende. Aber nichts an Lukas Bärfuss‘ neuem Roman will uns gewöhnlich erscheinen. Denn das Ende ist ein Suizid, und der ihn verübt hat, ist sein Bruder. Bärfuss spürt dem Schicksal des Bruders nach und begegnet einem großen Schweigen. Das Thema scheint von einem großen Tabu umstellt. Und von einem Geheimnis. Warum nannten seine Freunde ihn Koala? Wie kam er zu diesem Namen? Die Spurensuche wird zum Versuch der Selbtsvergewisserung. Über die Frage, warum jemand willkürlich den Tod gesucht hat, dringt Bärfuss zu einer anderen vor: Welche Gründe gibt es, sich für das Leben zu entscheiden?

Ich konnte mit dem Buch leider nicht so viel anfangen.

— sommerstuermisch
sommerstuermisch

Mir persönlich hat es überhaupt nicht gefallen! Nach dem Lesen habe ich es sogar sofort verkauft!

— Sumsi1990
Sumsi1990

Enttäuschend. Sehr guter, intensiver Auftakt, der sich in langatmigen Geschichtsstunden verliert. Wird dem Klappentext nicht gerecht.

— Thaelwen
Thaelwen

Eine geniale philosophische Betrachtung einer Selbsttötung, doch statt Details gibts plötzlich Koala- und Kolonialgeschichten. Sehr schade!

— Buchstabenliebhaberin
Buchstabenliebhaberin

Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, was einen durchaus mal nachdenklich stimmt.

— YvisLeseecke
YvisLeseecke

Eine recht launige Annäherung des Erzählers an seinen Bruder, welcher sich selbst getötet hat - er nimmt sich den dem Bruder als Kind verliehenen Spitznamen Koala und schreibt eine Abhandlung über dieses Tier, um anschließend von diesem Tier auf die Charakterzüge seines Bruders zu schließen. Zugleich gewinnt die LeserIn einen Eindruck davon, wie ein Suizid auf die Umwelt wirkt. Ein originelles Buch, welches sich mit einem Tabuthema unserer Gesellschaft beschäftigt. Die Schlüsse, die der Erzähler über die Gründe eines Suizids und über die Gründe des Nicht-Selbst-Tötens zieht, halte ich allerdings für vollkommen verfehlt. Dramaturgisch halte ich den Mittelteil über den Pionier für übergewichtig, zumal man am Ende den Eindruck hat, dass dieser Teil - welcher nichts mit dem Thema zu tun hat - nur davon ablenkt, dass der Erzähler auch am Ende nicht viel über seinen Bruder zu erzählen hat...

— JoKeplin
JoKeplin

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  • Mehr Tierdoku, als Selbstmordroman!

    Koala
    Sumsi1990

    Sumsi1990

    17. May 2016 um 08:48

    Wie ich mir dieses Buch gekauft habe, habe ich mir gedacht, dass man mit einem Buchpreisträger nichts falsch machen kann. Leider habe ich mich hier extrem getäuscht.Laut Klappentext soll es um den Selbstmord von Lukas Bärfuss Bruder Thomas, genannt Koala, gehen. Da mich das Selbstmordthema sehr interessiert, habe ich diesen "Roman" mitgenommen.Leider wurde ich herb enttäscht. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich schon lange Zeit nicht mehr so durch ein Buch gequält habe. Anfangs war es ja noch ganz interessiert. Bärfuss fährt in seine alte Heimat, man erfährt ein bisschen etwas von der Familie, etc. Doch sicherlich 100 Seiten dieses "Romans" befassen sich mit der Geschichte der Koalas als Tier. Er schreibt über deren Nahrung, wie diese in ihr Heimatland gekommen sind, etc. Da dies keinesfalls das war, was ich von diesem Roman erwartet habe, war ich schwer enttäuscht.Weniger als die Hälfte dieses Buches befasst sich mit dem Selbstmord seines Bruders und da muss ich mich ernsthaft fragen, ob der Klappentext einfach mies gewählt wurde, oder dies mit Absicht als Kaufargument so verpackt wurde.Ich war wirklich herb enttäuscht und habe das Buch gleich nach dem Lesen weiterverkauft!

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  • Zwiespältig

    Koala
    Anna_Molly

    Anna_Molly

    15. May 2016 um 18:42

    Ehrlich gesagt bin ich nicht sicher, was ich von diesem Buch halten soll. Das schon mal vorab.InhaltLukas Bärfuss verarbeitet den Suizid seines Bruders in "Koala" und geht gleichzeitig auf die Kolonialgeschichte Australiens ein. Das Bindeglied zwischen diesen Themen ist der Titel der Geschichte. So lautet der Spitzname des toten Bruders und gleichzeitig des Tiers, das "träge Wesen ohne Eigenschaften", das zumindest teilweise die eingebaute Kolonialgeschichte erklärt. Letzteres ist zwar irgendwie ein neuer Ansatz und deswegen als Idee schon irgendwie spannend - aber trotzdem empfand ich diesen Teil als störend beim Lesen. Vielleicht, weil der Leser sich so unangekündigt auf Reise in ein anderes Jahrhundert wiederfindet - oder aber, weil ich beim Lesen der Kolonialgeschichte in Gedanken beim Bruder des Protagonisten war und deswegen eigentlich nichts davon wissen wollte. In der Rezension der NZZ (http://www.nzz.ch/ein-gruendlich-erklaertes-requiem-1.18256715) über dieses Buch interpretiert man dieses "Zwischenspiel" in Australien so, dass der Protagonist, egal über was er redet und nachdenkt, am Schluss bei seinem Bruder landet - aber ich weiss nicht, ob mir das Buch deswegen besser gefällt.Was spannend warBesonders am Anfang war ich irgendwie in der Geschichte drin - das lag wohl vor allem an der Ehrlichkeit des Autores und wie er das Geschehen schildert. Wer ganz kunstvolle Sätze erwartet, der wird enttäuscht, das nicht. Aber trotzdem hat das Buch es sprachlich in sich, besonders bei Sätzen wie "Selbstmord, so stellte ich fest, war ein ordinärer Tod, verbreitet wie Kurzsichtigkeit."  Das Thema Suizid und die Frage nach dem Warum stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Beidem wird auf den Grund gegangen. Nach dem Selbstmord seines Bruders, steht der Erzähler ratlos da und geht verschiedenen Aspekten des Suizids aber auch des Lebens seines Bruders nach. Es steht auch die Frage im Raum, ob der Tod des Bruders nichts weiter als die Widerspiegelung seines Lebens ist - er will möglichst keinem Umstände bereiten, ist auch dabei umsichtig und entschlossen. Was in dem Zusammenhang auch skurril klingen mag. Das Thema Suizid wird von allen Seiten beleuchtet, worüber man sonst ungern spricht, wird ganz offen dargelegt - und das ist das "Schwere" an "Koala", finde ich. Wie eindringlich sich Bärfuss mit dieser Thematik befasst, das ist aber auch das Interessante daran. Eine Empfelung kann ich insofern noch nicht aussprechen, da ich selber nicht weiss, ob es mich überzeugt hat - genauso wenig wie ich sagen könnte, dass es schlecht war. Es ist ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt.

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  • Tabu Selbstmord

    Koala
    Buchstabenliebhaberin

    Buchstabenliebhaberin

    29. March 2016 um 20:21

    "Es war eine Lüge zu behaupten, dass man die Selbstmörder nicht verstand, im Gegenteil."(S.170) Der unerwartete Tod des Bruders wirft den Autor aus der Bahn. Dabei standen die beiden Halbbrüder, die nicht zusammen aufwuchsen, sich nicht nahe, weder räumlich noch sonst irgendwie. Der Bruder, sesshaft, zurückhaltend, kein lauter, kein auffallender Charakter. Die letzte Begegnung: oberflächlich, nichtsagend.Dennoch beschäftigt es Lukas Bärfuss mehr als ihm lieb ist. Was hat den Bruder dazu gebracht, aus dem Leben zu scheiden, freiwillig, gut geplant, bemüht den Hinterbliebenen so wenig Arbeit wie möglich zu machen? War sein Leben so unerträglich? Er findet nichts wesentliches, er versucht sich dem Thema Selbsttötung auf andere Weise zu nähern, er entdeckt, dass das Thema alltäglich ist, in vielen Familien zuhause - aber niemand mag mit ihm darüber reden. Ein Tabu, an dem nicht gerüttelt werden darf.Dann verirrt sich der Autor, er nähert sich seinem Bruder über dessen Spitznamen, eine Laune hormonüberschüssiger Teenager, die eine bescheuerte Mutprobe mit einem diffamierenden Spitznamen krönen. Koala - der Bruder als putziges Faultier, oder als passiver Rumhänger? Ohne Vorwarnung befinden wir uns in einer wilden Geschichte über die Kolonialisierung, 300 Jahre früher. Seitenlang suchte ich nach einer Verbindung zum Bruder, zum Thema Selbstmord, oder zum Koalabären? Nichts, nur Schiffe, Schwerverbrecher, Seekranke. Bis mir der Geduldsfaden riss und ich weiter blätterte, auf der Suche nach dem Anschluss an die Brudersgeschichte.Kurz vor Ende des Buches dann die Beerdigung, beziehungsweise die Szene, in der die Asche des Bruders in den See gestreut wird. Genau so unvermittelt wie zuvor, nimmt er den Faden wieder auf. Seine Gedanken sind liebevoll, er verurteilt den Bruder nicht, er zollt ihm Respekt, er erkennt sein eigenes Hamsterrad, die Angst der Menschen vor dem Leben und dem Tod, der großen Angst der Menschen vor der ewigen Routine, dem Sinn oder Unsinn der täglichen Arbeit und dem Einerlei. Großartig, wäre er nur dabei geblieben, ich hätte das Buch geliebt.So war da leider ein Drittel des Buches, das mir gar nicht gefallen hat, weder die Story, noch die Sprache, noch der Sinn des Ganzen. Da bleiben nicht mehr wie 3 Sterne für übrig ...

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  • Lukas Bärfuss: Koala

    Koala
    Julino

    Julino

    02. March 2016 um 22:13

    Sagen Literaturpreise etwas über die Qualität der prämierten Werke aus? Im Fall von Koala (Wallstein Verlag) kann ich diese Frage klar mit „Ja“ beantworten. 2014 erhielt Lukas Bärfuss für seinen zweiten Roman den Schweizer Literaturpreis. Meiner Ansicht nach vollkommen zu Recht. Koala ist ein ganz besonderes Buch: mit scharfem Geist durchdacht und sprachlich wunderbar umgesetzt. Lukas Bärfuss’ autobiografischer Roman spielt – wie sollte es anders sein – in der Schweiz. Der Ich-Erzähler kehrt widerwillig für einen Vortrag über Kleist in seine Heimatstadt zurück. Dort trifft er auf seinen Halbbruder, den er nur selten sieht. Beide sind sehr verschieden und haben sich nicht sonderlich viel zu sagen: "Wenn es eine Vertrautheit zwischen uns gab, dann beschränkte sie sich auf ein komplizenhaftes Schweigen, ein Reden in Andeutungen, das niemals auf den Grund der Dinge stieß." Der Ich-Erzähler erinnert sich an seine Kindheit. Er ist nur indirekt mit seinem Bruder aufgewachsen, welcher das Heimatstädtchen nie verließ. Ganz anders der Ich-Erzähler. Er ist froh, als er nach seinem Vortrag den bedrohlich kleinen und engen Ort wieder verlassen kann: "[…] als ich mich endlich in einem Abteil niederließ und sich der Zug in Bewegung setzte, sagte ich mir, dass alles schlimmer hätte enden können und das Wiedersehen mit meiner alten Heimat glimpflich verlaufen sei. Meinen Bruder aber habe ich nie wieder gesehen." Der Bruder begeht kurz darauf einen sehr gut geplanten Selbstmord. Der Ich-Erzähler ist erschüttert, doch weiß er nicht so recht, wie er sich nun verhalten soll. Zu oberflächlich war die Beziehung zu seinem Bruder in den letzten Jahren. Schließlich erinnert er sich an den Spitznamen des Verstorbenen: „Koala“. Er fängt an, darüber nachzudenken, was dieses Tier mit seinem Bruder zu tun hat. An dieser Stelle geht die Erzählung in eine Kolonialgeschichte über. Die Besiedelung Australiens durch die Briten wird ausführlich beschrieben. Der Koala dient dabei als strukturierendes Erzählelement. Nur durch die einsetzende Kolonialisierung des Landes wurde dieses Tier vor seiner Ausrottung bewahrt. Die Erzählstimme erläutert, dass der Koala von der Natur nicht unbedingt mit nützlichen Eigenschaften gesegnet wurde und es deshalb ein wahres Wunder ist, dass er heute noch existiert: "George Perry, der englische Schneckenforscher, schrieb, unter allen seltsamen Tieren, die aus der Neuen Welt bekannt seien, gebühre dem Koala bestimmt ein besonderer Platz, und wenn man seinen ungeschickten und unbeholfenen Körper betrachte, ganz abgesehen von seiner seltsamen Physiognomie und seinem bizarren Lebenswandel, dann fehle einem jede Erklärung, zu welchem Zwecke der große Autor der Natur ein solches Wesen erschaffen haben mochte." Zum Ende kehrt der Plot dann zurück in die Gegenwart. Der Ich-Erzähler besucht die Beerdigung seines Bruders und beschäftigt sich, zurück am heimischen Schreibtisch, auf philosophische Weise mit der Beziehung des Menschen zur Arbeit. Koala ist ein durchweg kluges Buch, das zudem auch noch sehr schön gestaltet wurde. Bärfuss gelingt es, das sensible Thema Suizid und Gesellschaft neu zu beleuchten: "Es war eine Lüge, zu behaupten, dass man die Selbstmörder nicht verstand. Im Gegenteil. Jeder verstand sie nur zu gut. Denn die Frage lautete nicht, warum hat er sich umgebracht? Die Frage lautete: Warum seid ihr noch am Leben?" Koala nähert sich der Selbstmordthematik auf behutsame und philosophische Weise. Jeder Mensch verarbeitet den Suizid eines Angehörigen/einer Angehörigen anders. Für den Ich-Erzähler ist die Erkundung der Geschichte des Tieres, das dem Bruder seinen Spitznamen verlieh, die passende Form, mit dem Selbstmord umzugehen. Die schwere Kost einer historischen Kolonialthematik verpackt Bärfuss mit einer Leichtigkeit, dass es mir eine Freude war, mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. So schafft es der Autor, durch die kunstvolle Verknüpfung von Fiktion und Faktualität ein Stück Geschichte zu erzählen, ohne dabei belehrend zu wirken. Ich muss natürlich zugeben, dass meine Erwartungshaltung an das Buch nach den ersten Seiten eine völlig andere war. Eine Geschichte über die Besiedelung Australiens, die sich über die Hälfte des Buches erstreckt, hatte ich keinesfalls kommen sehen. Zunächst irritierten mich die ersten Seiten dieser Erzählebene und ich fragte mich, wann das Ich-Erzähler-Bruder-Verhältnis wieder in den Mittelpunkt rückt. Doch gerade dieses Spiel mit Leseerwartungen ist für mich das Spannende und auch Kreative an diesem Buch. Das Offensichtliche spart Bärfuss immer wieder bewusst aus und schafft Leerstellen, die die Lesenden selbst ausfüllen können. Auch sprachlich ist Koala ein Glanzstück. Klare Formulierungen, die ästhetisch anmuten, schaffen ein angenehmes Leseerlebnis. Dieses innovative Erzählkonzept gepaart mit einem ganz eigenen Sprachstil macht Koala zu einem bereichernden Stück Literatur.

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  • Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, was einen durchaus mal nachdenklich stimmt.

    Koala
    YvisLeseecke

    YvisLeseecke

    15. February 2016 um 21:50

    Das Buch ist durchzogen von ellenlangen Schachtelsätzen. Ich habe tatsächlich mal einen gezählt und bin auf 77 Wörtern in einen Satz gekommen. Das ist doch mal ordentlich oder? Wer mein Blog, kennt weiß, dass ich kein Fan von Schachtelsätzen bin, in diesem Buch habe sie mich aber gar nicht so gestört. Denn dies Sätze hatten durchaus eine tolle Message und es waren eben nicht nur sinnlose Beschreibungen. Der Autor arbeitet in diesem Buch den Suizid seines Bruder auf und man erfährt einfach eine Menge. Vor allem auch aus dem Leben der beiden und es viel gemutmaßt und einfache, unscheinbare Dinge einfach mal hinterfragt. In der Mitte des Buches driftet der Autor meines Erachtens leider ein bisschen vom eigentlichen Thema ab, in dem er hier viel über Australien und Koalas schreibt.  Aber auch das fand ich durchaus interessant, hätte nur in diesem Buch nicht unbedingt sein müssen. Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, was einen durchaus mal nachdenklich stimmt.

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  • Mein Bruder, der sich selbst tötete...

    Koala
    JoKeplin

    JoKeplin

    12. January 2016 um 22:06

    Eine recht launige Annäherung des Erzählers an seinen Bruder, welcher sich selbst getötet hat - er nimmt sich den dem Bruder als Kind verliehenen Spitznamen Koala und schreibt eine Abhandlung über dieses Tier, um anschließend von diesem Tier auf die Charakterzüge seines Bruders zu schließen. Zugleich gewinnt die LeserIn einen Eindruck davon, wie ein Suizid auf die Umwelt wirkt. Ein originelles Buch, welches sich mit einem Tabuthema unserer Gesellschaft beschäftigt. Die Schlüsse, die der Erzähler über die Gründe eines Suizids und über die Gründe des Nicht-Selbst-Tötens zieht, halte ich allerdings für vollkommen verfehlt. Dramaturgisch halte ich den Mittelteil über den Pionier für übergewichtig, zumal man am Ende den Eindruck hat, dass dieser Teil - welcher nichts mit dem Thema zu tun hat - nur davon ablenkt, dass der Erzähler auch am Ende nicht viel über seinen Bruder zu erzählen hat...

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  • Schweizer Buchpreis? Muss nicht sein.

    Koala
    PaulaAbigail

    PaulaAbigail

    27. March 2015 um 12:55

    Ich muss ganz ehrlich zugeben: Ich bin enttäuscht. 'Koala' stand schon seit längerem auf meiner Leseliste und vor meinen Ferien habe ich dann ein Leseexemplar bekommen und... Ja. Ich bin enttäuscht. Auf den ersten Seiten erzählt Lukas Bärfuss die Geschichte des Bruders des Protagonisten - wie er zu dem Übernamen Koala gekommen ist, inwiefern sich Bruder und Koala vom Wesen her ähneln; er setzt sich mit dem Thema Suizid auseinander und zeigt auch hier, inwiefern sich Mensch und Tier ähnlich sind. War gut. Hat mir gefallen! Ich wollte weiterlesen. Nach aber zirka einem Viertel war's dann aber auch schon vorbei - gefolgt ist eine Schilderung wie Australien zivilisiert und der Koala entdeckt und untersucht wurde. Dann auf den letzten 15-20 Seiten nochmal was zum Bruder an und für sich und zum Thema Selbstmord. Zwar steht im Klappentext: "Die Geschichte der Tierart in Australien, die heute vor der Ausrottung steht, gerät in den Blick des Autors, und so ist das Buch auch eine Natur-Geschichte über den Umgang des Menschen mit dem anderen Menschen, mit dem Tier, mit Gewalt überhaupt." Allerdings wird es mit der Zeit langwierig und mühsam. Manchmal habe ich mir auch gedacht: Ich war doch schon mehr als vier Jahre im Geschichtsunterricht? Nun ja... Sprachlich sicher nicht schlecht, das eigentliche Thema ist interessant und das, was dann effektiv darüber geschrieben wird, ist auch mit anregenden Gedanken gespickt - aber so insgesamt... Eben: enttäuschend. Schade eigentlich.

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  • Sehr speziell

    Koala
    Pat82

    Pat82

    16. March 2015 um 23:22

    Suizid in der Familie, ein Tabuthema... Man hinterfragt sich, die Familie ... Die ganze Welt... Hätte ich was merken müssen, gab es Anzeichen etc ... 1/3 des Buches beschreiben die Gefühle eines Hinterbliebenen sehr emotional und realistisch => top!! Dann wird es, aufgrund eines Übernamens des Verstorbenen, zum Geschichtsbuch &Sachbuch über Koala ;) Eine tolle Idee, aber es nahm mir die Lust zum weiterlesen des Buches. Leider :) Trotzdem 3 Sterne für den Mut sich an dieses Thema "Suizid inkl. der Gefühle und Selbstzweifel der Hinterbliebenen" ranzutasten.

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  • Leben!

    Koala
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2014 um 17:54

    Was bringt einen Menschen dazu, sich das Leben zu nehmen? In seinem aktuellen Werk „Koala“ versucht Lukas Bärfuss eine Antwort auf diese Frage zu finden, zu ergründen, weshalb sich sein Bruder für den Freitod entschied. „Im Laufe der Wochen und Monate blickte ich in viele lange Gesichter und schaute in viele leere Blicke, und ich bemerkte, wie sich in den Zimmern, wann immer der Selbstmord zur Sprache kam, ein Schatten ausbreitete und auf die Menschen legte, ihre Stimmen bedrückte und die Blicke verfinsterte.“ Selbstmord gehört zu den Themen, die ungern besprochen werden, möglicherweise weil man nicht damit umzugehen weiß. In den Medien spricht man im Zusammenhang mit Artikeln über Suizid von einem Werther-Effekt, doch kann ein Text allein jemanden dazu verleiten, Selbstmord zu begehen? Hat sich der Betroffene nicht schon zu einem früheren Zeitpunkt dafür entschieden? „Mein Tod gehört mir“ heißt ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung, ein Plädoyer für das Recht, selbst über den Tod bestimmen zu dürfen. Anfang des Jahres stand das Thema „Sterbehilfe“ groß in den Medien. Es wurde heiß diskutiert, ob nicht auch Kinder über ihren Tod entscheiden dürften. Pro und Contra wurden aufgeführt, Interviews mit „Fachleuten“ präsentiert. Dabei scheint ein ganz wichtiger Punkt in den Hintergrund geraten zu sein: Wer, wenn nicht wir selbst, hat denn das Recht, über das eigene Leben und den eigenen Tod zu entscheiden? Wir leben in einem System, in dem wir uns anpassen müssen, in dem Regeln, Gesetzte, Moral und Wertvorstellungen vorgegeben werden, und wenn wir uns wehren, so bedeutet es noch lange nicht, dass unsere Stimmen erhört werden. Wenn wir schon nicht über unser Leben bestimmen dürfen, dann doch wenigstens über den Tod? Romane wie „Koala“ kommen da zur rechten Zeit. Denn sie zeigen, dass es denen, die Suizid begehen wollen, egal ist, was andere denken. Sie entscheiden sich, weil sie es können – und gehen einfach. Dabei hinterlassen sie Fragen, werfen die Moralvorstellung anderer durcheinander. Warum tut einer so etwas? Warum begeht er Selbstmord? Was ist der Auslöser? Bärfuss überlegt und recherchiert, sucht die Antworten in der Literatur, bei den Römern und Griechen. Schließlich weitet er seine Recherchen mit der Kolonialgeschichte Australiens aus, welche den Hauptteil des Buches einnimmt. In dieser bezieht sich Bärfuss auf die Geschichte des Koalas. Seine vorigen Ausführungen über seinen Bruder lassen auf Gemeinsamkeiten schließen, nicht zuletzt wegen seines Spitznamens Koala. Es scheint, als sei sein Bruder wie der Koala, ein Faulpelz, der nur für sich dahinlebt, nichts erreicht, nichts bewegt, sich nicht anpassen will oder kann, keine Verantwortung übernehmen will. Somit könnte man meinen, es sei purer Egoismus, das eigene Leben zu beenden, sich all dem zu entziehen, womit andere tagtäglich zu kämpfen haben. Und doch formuliert Bärfuss es so treffend, dass ich nach dem Lesen dieser Zeilen erst einmal schlucken und wie erstarrt aus dem FENSTER blicken musste: „Und ich begriff auf einmal, weshalb man es scheute, über den Selbstmord zu reden. Er war nicht wie eine Krankheit ansteckend, er war überzeugend wie ein schlüssiges Argument. Es war eine Lüge zu behaupten, dass man die Selbstmörder nicht verstand, im Gegenteil. Jeder verstand sie nur zu gut. Denn die Frage lautete nicht, warum hat er sich umgebracht? Die Frage lautete: Warum seid ihr noch am Leben?“ Es sind Zeilen, die man nicht vergisst, an die man denken muss, wenn es einem schlecht geht. Bärfuss rüttelt einen mit seinen klaren, treffsicheren Worten wach, äußert Gedanken, ganz ohne Scham und Unsicherheit, spricht über den Tod wie auch über Suizid als gäbe es nichts Selbstverständlicheres. Und nicht selten ertappt man sich dabei, seinen Vergleichen und Ausführungen zuzustimmen – der vom Aussterben bedrohte Koala und der Selbstmörder, die Faulen und die Fleißigen, die Toten und die Lebenden. Am Ende ist all das nicht wichtig, es ist die Erkenntnis, die zählt: Dass letztendlich jeder von uns eine Wahl hat.

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  • Die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2014 steht fest

    Poesiesoso

    Poesiesoso

    Am 13. August hat die Jury die Longlist für den Deutschen Buchpreis bekannt gegeben. Im nächsten Schritt werden sechs dieser Titel für die Shortlist nominiert, die am 10. September veröffentlicht wird. Der Gewinner wird dann am 6. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verkündet.  Ich habe einige Titel so gar nicht auf der Longlist erwartet, andere wiederum hätte ich gern darauf gesehen. Wie geht es euch? Welches Buch ist euer Favorit? Was glaubt ihr, wer auf der Shortlist stehen wird? Hier nun die Kandidaten: Franz Friedrich: Die Meisen von Uusimaa singen nicht mehr, Sasa Stanisic: Vor dem Fest  , Heinrich Steinfest: Der Allesforscher , Thomas Hettche: Pfaueninsel , Lukas Bärfuss: Koala , Michael Köhlmeier: Zwei Herren am Strand , Feridun Zaimoglu: Isabel , Ulrike Draesner: Sieben Sprünge vom Rand der Welt , Antonio Fian: Das Ploykrates-Syndrom , Esther Kinsky: Am Fluss , Angelika Klüssendorf: April , Martin Lechner: Kleine Kassa , Gertrud Leutenegger: Panischer Frühling , Charles Lewinsky: Kastelau , Thomas Melle: 3000 Euro , Matthias Nawrat: Unternehmer , Christoph Poschenrieder: Das Sandkorn , Lutz Seiler: Kruso , Marlene Streeruwitz: Nachkommen. , Michael Ziegelwagner: Der aufblasbare Kaiser

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    • 26
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher von deutschsprachigen Autoren

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 9 austauschen!

    • 61
  • Über Suizid und was der Koala damit zu tun hat

    Koala
    HarIequin

    HarIequin

    03. May 2014 um 14:34

    „Ich fand einen Begriff für jenes Gefühl, das mich seit dem Tod meines Bruders gefangen hielt, und ich nannte es Einsamkeit.[…] Am Ende war jeder allein, das spürte ich, und ein Ende gab es alle Tage.“ (Seite 37) Was eigentlich das Ende kennzeichnet, ist hier der Anfang – der Bruder des Ich-Erzählers verübt Selbstmord und lässt seine Umgebung ratlos zurück. Daraufhin beschäftigt sich der Ich-Erzähler mit dem Leben seines Bruders und seinem Spitznamen „Koala“ - was verbindet den Bruder mit dem pelzigen Tier?Inwiefern hat der Spitzname sein Leben geprägt? Er taucht in die Geschichte Australiens und das Leben des Koalas ein, das von den Menschen bedroht wird. Stilistisch zeichnet sich das Buch durch längere Sätze und eine nüchterne bis distanzierte Sprache aus, auf Bildhaftigkeit wird komplett verzichtet. Die Haupthandlung gerät öfter ins stocken und vieles wird nur wage angedeutet, wodurch man sich seinen Teil selbst denken muss. Der Roman lässt sich grob in zwei Teile fassen – in der ersten Hälfte geht es um den Selbstmord des Bruders und ab da wechselt es in die Sträflingskolonie Australien, wo man versucht eine neue Zivilisation aufzubauen. Der Übergang dazu war für mich allerdings nicht fließend genug und kam mir ein bisschen zusammenhangslos vor. Eigentlich sollte es ursprünglich um den Koala gehen, aber der wird nur kurz gegen Ende angeschnitten. Leider war das auch mein größtes Problem – es wird auf vieles nicht richtig eingegangen. Für die drei großen Themenfelder Selbstmord, Mensch gegen Mensch und Mensch gegen Tiere sind 182 Seiten vielleicht zu wenig, als das man ausführlicher und eindrücklicher darüber schreiben kann. Nach beenden des Romans hatte ich jedenfalls das Gefühl, keinen Schritt weitergekommen zu sein als zu Anfang. Vielleicht war es auch die Intention von Lukas Bärfuss diese Leere und Ratlosigkeit, die nach einem Suizid entsteht zu vermitteln, ich weiß es nicht. Ich kann „Koala“ nur bedingt weiterempfehlen. Es ist schwierig zu lesen und der Handlung zu folgen, besteht praktisch aus einem großen Monolog, gemischt mit Geschichte und doch hat es irgendetwas, was einen am Ende gefangen nimmt.Ich wusste anfangs nicht, dass Bärfuss Bruder ebenfalls Suizid verübte und das Buch darauf basiert, sonst hätte ich es vielleicht ganz anders wahrgenommen.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. Elke Emma.Woodhouse Eskarina* Evan fabalia FantasyDream Fay1279 Felilou Finesty22 Florenca fireez Fraenzi Freakshowactress fredhel funkyreadinggirl garfieldbuecher Gela_HK Geri GetReady Ginevra ginnykatze Girdie glanzente Glanzleistung gra grinselamm GrOtEsQuE Gruenente gst Gulan guybrush hannelore259 HarIequin Heldin-mit-Happy-End hexe2408 HibiscusFlower Hikari Honeygirl96 IraWira isipisi jahfaby janaka jasminthelifeispretty Jeami Jecke Julia_Ruckhardt Juliaa JuliaSchu juliaslesewelt Juya Kaiaiai Kajaaa kalligraphin Kanjuga Karin_Kehrer Karoliina Karottenjunkie KatharinaJ Kendall Kerstin-Scheuer Kidakatash Kiki2000 Kirschbluetensommer Kiwi_93 Kleine1984 Kleine8310 kleinechaotin kleinfriedelchen Krinkelkroken krissiii KTea  Kurousagi LaDragonia LadySamira091062 LaLecture LaLeLu26 Lalena Laupez lcsch30 LeJardinDuLivre LenaausDD Leochiyous lesebiene27 Lesefee86 Lese-Krissi Leselotteliese lesemaus LeseMaus Lesemaus_im_Schafspelz leseratte69 lesewurmteri Lialotta Libramor LibriHolly liebling Lienne LilaLady lilja1986 lille12 Lilli33 LillianMcCarthy lilliblume LimitLess lisam Lissy Literatur literaturleben Lizzy_Curse LMisa Loony_Lovegood Looony Lucretia Lukodigilit Luna16 Lyla11 mabuerele Madlenchen Maggi90 maggiterrine mamenu mareike91 Maryanna mecedora merlin78 mieken Miia MiniBonsai minori Mira123 miss_mesmerized MissErfolg MissMisanthropie MissPaulchen MissTalchen mona0386 Mone80 monerl moorlicht Moosbeere mrs-lucky Mrs_Nanny_Ogg Nabura Naddlpaddl NaGer Narr Nenatie Nik75 Niob Nirena nj-sun noellecatherine Normal-ist-langweilig Nova7 Nyoko PaperPrincess papertowns Papsat ParadiseKiss1988 parden passionelibro Pelippa Penelope1 PetitaPapallona Phoebe PMelittaM Prisha prudax Queenelyza QueenSize readandmore RicardaMarie Ritja rikku_revenge RoteZora RottenHeart rumble-bee SakuraClow Salzstaengel samea Samy86 Sandy7 sarlan Sarlascht Sauhund01 scarlett59 Schafswolke Scheherazade Schneckchen Schneeeule129 Schnuffelchen schokolade29 schuhbidu SchwarzeRose Seelensplitter serpina shadow_dragon81 Shadowgirl sibylle_meyer Si-Ne SofiaMa Solitary77 solveig Solvejg Somaya Sommerleser sonjastevens Sophiiie Spleno Starlet Staubwolkex SteffiFeffi SteffiR30 sternblut Stjama summi686 Sun1985 sunlight Sunny87 sunrisehxmmo sursulapitschi Suse*MUC Sweesomastic sweetyente Synic Taku Tamy_s tanjuschka Tatsu taylaa Thaliomee The iron butterfly TheBookWorm thenight tigger Tini_S Traeumeline Trashonaut uli123 unfabulous urlaubsbille vb90 Venj98 vielleser18 Vitus Watseka weinlachgummi Weltverbesserer werderaner wiebykev Wildpony Winterzauber World_of_tears91 WortGestalt Wortwelten wuschelana xaliciaxohlx Xirxe YvetteH Yvonnes-Lesewelt zazzles Zeilenreichtum Zeliba zitrosch Punkteübersicht

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