Lukas Erler Ölspur

(15)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 6 Rezensionen
(3)
(8)
(3)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ölspur“ von Lukas Erler

Der Neuropsychologe Thomas Nyström reist von München nach Hamburg, um seine Geliebte zu sehen, die Journalistin Helen Jonas. Doch er findet ihre Wohnungstür versiegelt vor: Helen Jonas ist tot. Natürliche Todesursache meint die Polizei, doch Nyström glaubt nicht daran, genauso wenig wie die jüngere Schwester der Toten. Tatsächlich entdecken die beiden, dass Helen einem Umweltskandal auf der Spur war, der vor Jahrzehnten eine gigantische Meeresverseuchung zur Folge hatte …

Stöbern in Krimi & Thriller

Suizid

"Suizid" ist eine Verfolgungsjagd, die dem Leser fast den Atem raubt und mit seinen wissenschaftlichen Aspekten zum nachdenken anregt.

JennyWanderlust

Tante Poldi und der schöne Antonio

Gewohnt spritziger Poldi Spaß

Ein LovelyBooks-Nutzer

Der Mann, der nicht mitspielt

Hollywood, die goldenen Zwanziger und jede Menge Spannung

sternenstaubhh

Blutroter Sonntag

Ich liebe diese Reihe und lese jedes Buch schnellstmöglich! Diesmal hat mich sehr gestört, dass sehr früh klar wurde, wer der Täter ist.

TochterAlice

Das Mädchen aus Brooklyn

Was als Liebesgeschichte beginnt, entwickelt sich zu einer höchst dramatischen Lebens- und Familiengeschichte.

meppe76

Seelenkinder

Wer sich durch die erste Hälfte quält, wird belohnt :)

nessisbookchoice

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Ölspur" von Lukas Erler

    Ölspur

    Golondrina

    16. March 2013 um 08:26

    Hoppla! Was hier als gut recherchierter, spannender Erstling daherkommt, lässt mich staunen und man muß sich fragen, wie Verlage ihre Marketingbudgets verteilen, denn dieser Krimi kann meiner Meinung locker neben skandinavischen Krimigiganten oder dem allerorten anzutreffenden Regionalkrimieinheitsbrei bestehen. Thomas Nyström will sich nicht mit dem vermeintlichen Selbstmord seiner Exfreundin, einer Hamburger Journalistin abfinden und schlittert gemeinsam mit der Schwester der Toten in eine gnadenlose Verfolgungsjagd bei der Suche nach dem Mörder und den Hintergründen. Dabei wird schnell klar, dass die Bösen viel Geld und wenig Skrupel haben, um auch Nyström mundtot zu machen und ihre kriminellen Machenschaften nicht an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Wohltuend normal lässt Erler seinen David dagegen auftreten: wenn er verletzt ist, dann ist er verletzt und entwickelt nicht schnell noch Superheldenkräfte. Zweifelt auch, wägt ab, wie weit er bereit ist zu gehen für seine Überzeugung. Geschickt eingeflochten in die Geschichte ist das Trauma des Jugoslawienkriegs, darüber hinaus sitzen die Verfolger an teueren Konferenztischen und schicken teilweise ganz legal schrottreife Tanker auf die Weltmeere. Toller Krimi, bin gespannt auf die bereits erschienenen Folgebände des Autors.

    Mehr
  • Rezension zu "Ölspur" von Lukas Erler

    Ölspur

    santina

    20. July 2012 um 12:50

    Klappentext: Thomas Nyström reist nach Hamburg, um seine Geliebte, die Journalistin Helen Jonas, zu sehen. Doch er findet ihre Wohnungstür versiegelt vor: Helen Jonas ist tot. Natürliche Todesursache, meint die Polizei, doch Nyström glaubt nicht daran, genau so wenig wie die jüngere Schwester der Toten. Erst recht, nachdem die beiden entdeckt haben, dass Helen einem Umweltskandal auf der Spur war. Der eine gigantische Meeresverseuchung zur Folgehatte. Zum Inhalt: Thomas Nyström erfährt von der Polizei, dass seine Freundin Helen in der Sauna einem Herzstillstand erlegen ist. Da Thomas weiss, das Helen Platzangst hatte, hält er es für ausgeschlossen, dass sich Helen freiwillig in eine so enge Saunakabine begeben hat. Ihre Schwester Anna hat ebenfalls Zweifel an der Geschichte der Polizei und so machen sich die beiden auf den Weg quer durch Europa, um den Mörder von Helen zu finden. Meine Meinung: Der Autor nimmt verschiedene Umweltkatastrophen wie die Exxon Valdez auf und verarbeitet dies zu einem spannenden Krimi, aus dem nach und nach hervor geht, welche Rolle PR-Firmen in der heutigen Zeit spielen, um Negativschlagzeilen für ihre Kunden zu vermeiden oder klein zu reden. Das Thema ist sehr interessant und die Idee, daraus einen Krimi zu basteln, hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist sehr spannend und hat mich vom ersten Moment an gefesselt, wobei ich sagen muss, dass das Ende meiner Meinung nach ein wenig überzogen ist. Normalerweise wäre mir das Buch ganz sicher nicht aufgefallen, weil mich das Cover allein nicht angesprochen hat. Doch schon der Klappentext hat viel versprochen … und das Buch hat das auch gehalten.

    Mehr
  • Rezension zu "Ölspur" von Lukas Erler

    Ölspur

    Spatzi79

    29. April 2012 um 16:46

    Gleich vorneweg: für mich war Ölspur eine absolut positive Überraschung! Irgendwie waren mir sowohl das Buch als auch der Autor bisher völlig entgangen und ich wusste überhaupt nicht, was da auf mich zukommt. Nun ist aber Band 2 schon gekauft, so angetan war ich! Zum Inhalt: Der Münchner Neuopychologe Thomas Nyström und die Hamburger Journalistin Helen Jonas führen eine lockere Beziehung. Richtig zusammensein können sie nicht, aber trotzdem empfinden sie viel füreinander und halten regelmäßigen Kontakt. Dementsprechend besorgt ist Thomas, als er Helen plötzlich nicht mehr erreicht. Er macht sich auf den Weg nach Hamburg und erhält dort eine niederschmetternde Auskunft: Helen ist tot. Angeblich ein Herzinfarkt in der Sauna, also ein natürlicher Todesfall. Doch Thomas kann das nicht glauben, einige Umstände sprechen völlig gegen diese Sichtweise der Polizei, die den Fall zu den Akten legen möchte. Als dann noch Helens Schwester Anna auftaucht und Thomas unterstützt, beginnen die beiden nachzuforschen, woran Helen gearbeitet hat und geraten dabei selber in große Gefahr. Meine Meinung: Ich bin normalerweise kein Fan von großen wirtschaftlichen und politischen Verwicklungen in Kriminalromanen. Oft geht so etwas dann zu sehr ins Detail, lenkt von der eigentlichen Handlung ab und droht, mich als Leser zu langweilen. Hier ist dem aber in keinster Weise so. Wie der Titel des Buches schon vermuten lässt, führt die Spur zu Umweltverschmutzung, Ölkonzernen und deren Machenschaften. Auf äußerst spannende Weise gewährt der Autor hier einen Einblick in Dinge, mit denen man sich als Normalverbraucher wohl eher selten beschäftigt. Dadurch, dass Thomas und Anna auf diesem Gebiet ebenfalls Laien sind und sich alles erklären lassen müssten, wird man als Leser wunderbar abgeholt und nicht mit zu vielen Details überfordert. Im hinteren Drittel des Buches kommt ein weiteres Konfliktthema zur Sprache, nämlich der Jugoslawien-Krieg. Aber hierzu möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten. Das Spannendste für mich war allerdings die Frage, wie weit gewisse Umstände einen Menschen treiben können? Was muss passieren, damit man selber Dinge in die Hand nimmt, gegen Gesetze verstößt, dem Rechtssystem nicht mehr vertraut? An welchem Punkt ist man bereit, auch Gewalt einzusetzen, um sich selbst und die eigenen Überzeugungen zu schützen? Meiner Meinung nach gelingt es Lukas Erler hervorragend, diese Entwicklung anhand von Thomas Nyström darzustellen. Wie gesagt, Band 2 ist bereits gekauft und ich bin gespannt, was von diesem Autor noch zu erwarten ist!

    Mehr
  • Rezension zu "Ölspur" von Lukas Erler

    Ölspur

    Siiri

    25. March 2012 um 19:39

    Thomas Nyström ist Halbschwede, von Beruf Neurologe und forscht am Max-Planck-Institut in München. Als seine Freundin, die Journalistin Helen Jonas, sich einige Tage nicht bei ihm meldet, fährt er besorgt zu ihr nach Hamburg, um nach dem Rechten zu sehen. Seine Vorahnung hat ihn leider nicht getrogen: Helen ist tot. Gefunden hat man sie in einer Saunakabine. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge ist sie eines natürlichen Todes gestorben – an Herzversagen. Die Polizei verbucht den Fall als abgeschlossen. Thomas jedoch fallen einige Unstimmigkeiten auf, die auf einen gewaltsamen Tod hindeuten. Zusammen mit Helens jüngerer Schwester Anna stellt Thomas auf eigene Faust Nachforschungen an. Skeptisch gegenüber der Polizeiarbeit, weihen sie den ermittelnden Kommissar Geldorf nicht in ihr Vorhaben ein. Sie finden schnell heraus, dass Helen einem Umweltskandal auf der Spur war. Haben sie die Recherchen das Leben gekostet? Bald wird ihnen klar, dass sie gegen einen übermächtigen Gegner kämpfen, der bereit ist, für den Profit über Leichen zu gehen. Hervorragend recherchiert, befasst sich der Roman mit einer Thematik, die für mich persönlich in dieser Intensität Neuland war: ökologische Katastrophen, ausgelöst durch Havarien von Öltankern. Dabei werden die zweifelhaften Machenschaften der großen Ölkonzerne, Reedereien und Zertifizierungsgesellschaften aufgedeckt und angeprangert. Ein weiteres Thema ist die Kritik an der enormen Macht großer PR-Agenturen. Außerdem wird noch ein weiteres sehr düsteres Thema angeschnitten: der Jugoslawien-Krieg und seine Grausamkeiten. Zu einigen Schauplätzen der Geschichte erfährt man durch Annas Leidenschaft für touristische Aktivitäten interessante Details. Somit empfand ich das Buch als sehr lehrreich. Der Leser wird umfassend und detailreich über das Thema Tankerhavarien informiert und erfährt zudem noch einiges darüber, in welchem skandalös schlechten Zustand viele Öltanker auf den Weltmeeren unterwegs sind. Zumeist werden die Informationen in gut verdaulichen Häppchen in Dialogen und Expertengesprächen vermittelt, wobei die beiden Hauptfiguren Thomas und Anna auf dem selben Wissensstand sind wie die Leser, so dass alle Erklärungen für Laien verständlich sind. Lukas Erler wurde für diesen Krimi nicht umsonst für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Die Geschichte ist durchgehend spannend, was vor allem dem Gefühl der permanenten Bedrohung geschuldet ist, das durch den übermächtigen Gegner entsteht und für Nervenkitzel sorgt. Die Protagonisten und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat der Autor mit großem psychologischem Geschick gezeichnet. Das Ermittlungsteam Anna und Thomas hat mir sehr gut gefallen. Thomas ist Neurologe, kommt aber privat nur schwer mit der Alzheimer-Erkrankung seines Vaters zurecht. Ansonsten erscheint er wie ein „typischer“ Wissenschaftler, korrekt und ein wenig unauffällig. Mit Helen verbindet ihn eine etwas kuriose Beziehung. Eine feste Beziehung hat wegen des hohen Freiheitsdranges der beiden wohl nicht funktioniert, so dass sie zum Schluss nur noch eine platonische Liebe verbindet. Diese findet aber weitgehend über e-Mails statt, so dass Thomas nach einigen Tagen ohne Helens elektronische Rückmeldung sehr um sie besorgt ist. Anna dagegen ist eine Punkerin und Autonome, die der Polizeigewalt sehr skeptisch entgegensteht. So unterscheidet sie sich in ihren Auffassungen und Moralvorstellungen einerseits deutlich von Thomas, andererseits harmonieren die beiden in menschlicher Hinsicht sehr gut miteinander. Beide verbindet die Liebe zu Helen und der Wunsch, die wahre Ursache ihres Todes aufzuklären. Im Laufe der Handlung verändert sich Thomas drastisch; seine Hilflosigkeit und Angst bringen eine dunkle Seite in ihm zum Vorschein. Der Leser fragt sich mit Gänsehaut, wie weit er wohl zu gehen bereit ist, um seine große Liebe zu rächen. Thomas macht es zu seinem einzigen Lebensziel, Helen zu rächen und die Wahrheit über ihren Tod ans Licht zu bringen. Sein Leben und sein Wesen erfahren durch seine Erlebnisse eine Wandlung, die sich nicht mehr so schnell rückgängig machen lässt. Auch Anna entwickelt sich, wird erwachsener und legt ihre Punk-Attitüde weitgehend ab, behält aber ihre Selbstsicherheit und Schlagfertigkeit, was sie durchaus sympathisch macht, wenn sie auch zuweilen für meinen Geschmack etwas zu ungestüm und impulsiv handelt. Das Ende hält noch einen überraschenden Twist bereit und ich war recht angetan, zumal der Autor nicht den Fehler macht, die beiden Protagonisten zu unbesiegbaren Superhelden geraten zu lassen, sondern relativ realistisch bleibt. Einige wenige offene Handlungsfäden machen neugierig auf die Folgebände des Krimis. Fazit: „Ölspur“ ist ein spannender und gleichzeitig lehrreicher Wirtschaftskrimi über die skrupellosen Machenschaften der Reedereien und Ölkonzerne. Besonders hat mich die Zeichnung der Hauptcharaktere überzeugt. Aber auch die Art, wie die Sachinformationen vermittelt wurden, fand ich sehr gelungen. Eine Empfehlung an alle Krimi-Fans.

    Mehr
  • Rezension zu "Ölspur" von Lukas Erler

    Ölspur

    Mika2003

    21. March 2012 um 18:24

    Meine Meinung: Ölspur – wie der Titel schon erahnen lässt handelt es sich hier um einen Wirtschaftskrimi, der sich das Thema der Umweltverschmutzung zu eigen macht. Das Thema wurde vom Autoren gut aufgegriffen , die wirtschaftlichen Verwicklungen und auch die politischen Eingriffe wurden angedeutet, aber nicht aufgeplustert. So wird der Leser zwar ein bisschen in die Welt der Wirtschaft und Politik geführt, wird mit Umweltverschmutzung und Umweltskandalen konfrontiert, aber das Hauptaugenmerk liegt auf etwas anderem. Und genau das war für mich das eigentlich interessante und spannende. Wie entwickelt sich ein Mensch, der mit Mord und Kriminalität konfrontiert wird? Wie weit geht er, um „seinen“ Fall aufzuklären und die Hintergründe aufzudecken. Was bringt einen eigentlich ganz normalen unbescholtenen Bürger dazu, zu einer Waffe zu greifen. All das zeigt der Autor anhand von Thomas Nyström und Anna auf – er begleitet die beiden von der Entdeckung an und so erleben wir Thomas, wie er Gewalt einsetzt, um andere und sich zu schützen. Wir erleben aber auch die sanfte Seite – im Umgang mit seinem an Alzheimer erkrankten Vater. Die eigene Überzeugung zu vertreten und zu schützen ist sehr wichtig – nur habe ich mich immer wieder während des Lesens gefragt, wie weit ich gehen würde. Auch das ist ein wichtiger Bestandteil des Buches – man beginnt nachzudenken und zu überlegen, wie man selbst handeln würde. Streckenweise hatte ich Probleme der Geschichte zu folgen, so ganz die atemlose Spannung kam bei mir nicht auf. Auch wenn ich mir nicht sicher bin ob ich den zweiten Teil der Reihe auch lesen werde – ich wurde gut unterhalten und hatte doch hin und wieder was zum nachdenken. Und so sollte es sein.

    Mehr
  • Rezension zu "Ölspur" von Lukas Erler

    Ölspur

    Phil Decker

    02. January 2012 um 22:03

    Für ein Erstling erstaunlich spannend geschrieben. Zeigt auch die Zusammenhänge und die Situation bzgl. der Klassifizierung von Öltankschiffen gut auf. Das nächste Unglück kommt bestimmt. Werde den Autor weiterverfolgen und hoffe, daß er zukünfitg noch tiefer in die Hintergründe einsteigt.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks