Lukas Hartmann

 3.9 Sterne bei 158 Bewertungen
Autor von Bis ans Ende der Meere, Finsteres Glück und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lukas Hartmann

Bücher für Kinder und Erwachsene: Lukas Hartmann ist das Pseudonym des Schweizer Schriftstellers Hans-Rudolf Lehman. Er wird im August 1944 in Bern geboren und studiert Musik, Germanistik und Psychologie. Als Autor - er schreibt sowohl für Kinder als auch für Erwachsene - ist er vor allem für seine zahlreichen Romane bekannt. Sein wohl bekanntestes Kinderbuch wird im Jahr 1984 unter dem Titel "Anna annA" veröffentlicht und nur wenige Jahre später verfilmt. Neben der Schriftstellerei ist Hartmann als Journalist tätig und leitet auch immer wieder diverse Schreibwerkstätten. Für seine Bücher erhält der Autor mehrere Auszeichnungen, zum Beispiel den Buchpreis der Stadt Bern für "Die Seuche" und den Ersten Großen Literaturpreis von Stadt und Kanton Bern für das Gesamtwerk.

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Die magische Zahnspange
Neu erschienen am 26.09.2018 als Hardcover bei Diogenes.

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Lukas HartmannBis ans Ende der Meere
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Bis ans Ende der Meere
Bis ans Ende der Meere
 (25)
Erschienen am 27.07.2010
Lukas HartmannFinsteres Glück
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Finsteres Glück
Finsteres Glück
 (20)
Erschienen am 22.11.2011
Lukas HartmannRäuberleben
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Räuberleben
Räuberleben
 (16)
Erschienen am 25.06.2013
Lukas HartmannEin passender Mieter
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Ein passender Mieter
Ein passender Mieter
 (12)
Erschienen am 29.11.2017
Lukas HartmannDie Deutsche im Dorf
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Die Deutsche im Dorf
Die Deutsche im Dorf
 (9)
Erschienen am 19.04.2007
Lukas HartmannDie Seuche
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Die Seuche
Die Seuche
 (9)
Erschienen am 24.03.2009
Lukas HartmannDie Frau im Pelz
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Die Frau im Pelz
Die Frau im Pelz
 (7)
Erschienen am 16.05.2001
Lukas HartmannDie Mohrin
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Die Mohrin
Die Mohrin
 (7)
Erschienen am 01.07.1998

Neue Rezensionen zu Lukas Hartmann

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Buecherfreundinimnordens avatar

Rezension zu "Bis ans Ende der Meere" von Lukas Hartmann

Captain Cook in der Südsee hautnah erleben
Buecherfreundinimnordenvor 4 Monaten

Zum zweiten Mal hat Lukas Hartmann mich mit einem seiner Bücher vollkommen überzeugt: Bis ans Ende der Meere ist ein spannendes und sehr lebendiges Buch, bei dem ich häufig das Gefühl hatte, tatsächlich an der Expedition teilzunehmen, die Captain Cook Ende des 18. Jahrhundert zu den Südseeinseln durchführte. Von dort ging es in den Norden, um die berühmte Nordwestpassage zu entdecken. All die Probleme und Schwierigkeiten an Bord und auf See, bei der Begegnung mit Eingeborenen und allein in der Wildnis, schildert Hartmann so lebendig und fundiert, als wäre er dabei gewesen. Seine Charaktere sind interessant und wirken höchst real, die historische Kulisse habe ich als absolut passend empfunden. Hartmann ist einer, der erzählen kann! Für Freunde der historischen Abenteuerromane eine absolute Leseempfehlung. Das einzige, was ich vermisst habe, war ein weibliches Geschöpf mit Format, aber Frauen auf See waren halt Mangelware damals....

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Buecherfreundinimnordens avatar

Rezension zu "Ein Bild von Lydia" von Lukas Hartmann

Unerwartet spannend
Buecherfreundinimnordenvor 5 Monaten

Für mich war dieses Buch mit eines der besten Leseerlebnisse des Jahres, jedenfalls bisher. Wie böse ein Ehebruch insbesondere für eine verheiratete Frau im frühen 20. Jahrhundert zu enden pflegte, weiß man aus zahllosen Geschichten. Doch dieser Roman Ist anders, denn er berichtet von dem Geschehen ausschließlich aus Sicht einer Angestellten: die Zofe der gnädigen Frau ist loyal und gescheit, das macht sie sympathisch. Nur kann sie eben nicht alles wissen, ist häufig auf den Tratsch Dritter oder auf Vermutungen angewiesen, genau wie der Leser: so bleibt die Geschichte spannend bis zuletzt. Die Figuren sind sehr lebendig, die historische Kulisse ebenso gut getroffen. Ich kannte Lukas Hartmann bisher nicht, finde es absolut nachvollziehbar, dass er in den Bestsellerlisten der Schweiz weit oben rangiert. 5 Punkte ohne Abzug!

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Giselle74s avatar

Rezension zu "Ein Bild von Lydia" von Lukas Hartmann

Ein Portrait
Giselle74vor 5 Monaten

Lukas Hartmann folgt in seinem Roman den Spuren von Lydia Welti-Escher und Karl Stauffer-Bern. Letzterer ist ein anerkannter Künstler, Lehrer u.a. von Käthe Kollwitz, als er über ihren Mann Emil Welti in Kontakt mit Lydia Welti-Escher kommt. Die Tochter des Eisenbahnkönigs Alfred Escher gilt zeitweise als reichste Frau der Schweiz, ist gebildet, mehrsprachig und sehr kunstinteressiert.
Stauffer bekommt den Auftrag, ein Portrait von ihr zu malen. Dabei werden wohl erste zarte Bande geknüpft, so dass die beiden bei einem späteren Florenzaufenthalt des Ehepaars nach Rom fliehen, um dort zusammen zu leben.
Spätestens an dieser Stelle ist es notwendig, eine Jahreszahl einzuschieben. 1889. Zu diesem Zeitpunkt sind Emanzipation und Frauenrechte unbekannte Begriffe. Und der Umgang mit ungehorsamen Ehefrauen ist rigide. Emil Welti, Sohn eines hohen Politikers, fürchtet den Skandal und ergreift dementsprechende Maßnahmen. Er lässt seine Frau in ein Irrenhaus sperren und Stauffer wegen der Vergewaltigung einer Geisteskranken verhaften.

Das Ganze geht nicht gut aus. Und damit verrate ich nicht zuviel, denn die Lebensgeschichten von Lydia Welti-Escher und Karl Stauffer sind problemlos recherchierbar und nachzulesen. Was diesen Roman von einer reinen Nacherzählung unterscheidet, ist der Blickwinkel. Hartmann erzählt aus der Sicht des Kammermädchens Marie Louise Gaugler, auch sie eine historisch verbriefte Person, die als Fünfzehnjährige im Haushalt der Weltis angestellt wird und Lydia Welti-Escher bis zum Ende beiseite steht. Louise ist sehr nah dran an den Geschehnissen, aber eben nicht selbst betroffen, was Nähe und Abstand zugleich erlaubt.

Lukas Hartmann schreibt schnörkellos, unausweichlich und doch mit Mitgefühl. Es gibt keine reißerischen Momente, keine Skandalausschlachtung, obwohl da doch ein Leben auf die Schlachtbank geführt wird. Es ist beklemmend zu lesen, wie einfach es damals gewesen ist, sich seiner unpassend gewordenen Ehefrau zu entledigen. Wie schnell selbst eine gebildete Frau der oberen Kreise entmündigt, geschieden, ihres Vermögens beraubt, gesellschaftlich geächtet, quasi zum Gashahn getrieben wird. Sie hat gefehlt, falsch geliebt, Gnade gibt es nicht.

Ein hervorragendes Portrait der Belle Epoque, trefflich geschrieben und recherchiert. Ein Roman, der mir intensiver als jeder Krimi, eine andauernde Gänsehaut bereitet hat. Und der zeigt, warum festgeschriebene, gesetzlich verankerte Frauenrechte ein zu schützendes Gut sind und die Gleichstellung der Frau keine zu belächelnde Forderung. Denn die 130 Jahre von damals bis heute sind geschichtlich gesehen ein Katzensprung...

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Lukas Hartmann wurde am 29. August 1944 in Bern (Schweiz) geboren.

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