Lukas Hartmann Ein passender Mieter

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 12 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(3)
(5)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein passender Mieter“ von Lukas Hartmann

Als ihr Sohn auszieht, bleiben Margret und Gerhard Sandmaier allein in ihrem großen Haus zurück. Sie beschließen, das ehemalige Zimmer ihres Sohnes zu vermieten. Der passende Mieter ist bald gefunden: ein junger Fahrradmechaniker, unauffällig, höflich, wortkarg. Doch als sich die Schlagzeilen über einen Messerstecher häufen, der in der Stadt junge Frauen überfällt, regt sich in Margret ein schrecklicher Verdacht.

Stöbern in Romane

Leere Herzen

Großartiger Zukunftsthriller mit scharfen Blick auf aktuelle Ereignisse, geschrieben in der typischen Leichtigkeit und Logik von Juli Zeh

krimielse

Und es schmilzt

Brutal, grausam ehrlich, gnadenlos offen: Dieses Buch erfüllte für mich alle Erwartungen, die von Lobgesängen geschürt worden waren.

once-upon-a-time

Kleine große Schritte

Dieses Buch lässt einen nicht mehr los und verändert den Blick, mit dem man die Welt und die Menschen sieht.

Tintenklex

Kukolka

Ein erschütterndes Schicksal, welches stellvertretend für leider viele Mädchen und junge Frauen steht, als man vielleicht denkt

Caro_Lesemaus

Das Haus ohne Männer

Frankreich, Frauen WG....eine schöne Geschichte mit Flair.

sunlight

Der Freund der Toten

Hab mittendrin aufgehört. Hat mich leider nicht gefesselt... Schade. Hab mich sehr auf das Buch gefreut.

Kaffeesatzlesen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Lukas Hartmanns Romane sind literarische Meisterstücke vom Feinsten

    Ein passender Mieter

    WinfriedStanzick

    22. May 2017 um 13:07

    Liest man die Beschreibung dieses neuen Roman des Schweizers Lukas Hartmann, erwartet man vielleicht einen Krimi. Doch dazu ist die Handlung zu offensichtlich. Es geht Hartmann vielmehr darum, das psychologisch raffinierte Porträt einer Familie und jener Kräfte, die sie zusammenhalten und auseinandertreiben.Da ist der Geschichtsprofessor Gerhard Sandmaier, der außer seinen Büchern wenig wahrnimmt und seine Frau Margret, die von ihrem Teilzeitjob in einer Buchhandlung und den Deutschstunden, die sie für Flüchtlingskinder gibt, nicht recht ausgefüllt ist. Sie haben einen Sohn. Zunächst hat er sich in der Medizin versucht, dieses Studium dann abgebrochen und sich für die Theologie entschieden, eher eine Kopf- als eine Herzentscheidung. Seine Eltern reagieren darauf mit Unverständnis.Als er dann auch noch aus einen vor Jahren extra für ihn gebauten Anbau auszieht und seine neue Heimat in einer WG findet, steht seine Wohnung leer.Insbesondere Margret forciert deren Vermietung, während Gerhard Sandmaier eher skeptisch ist. Man brauche doch das Geld gar nicht meint er. Penibel und mit großer Akribie suchen sie einen passender Mieter. Aus einer großen Zahl von Interessenten entscheiden sie sich unter der strengen Federführung von Margret für den Fahrradmechaniker Beat, ein Mann der ihren Sohn in vielen ähnlich ist. Der junge Mann lebt zurückgezogen, ist höflich aber sonst sehr distanziert und verweigert sich der Fürsorge von Margret. Als bald nach seinem Einzug sich die Schlagzeilen häufen über einen Messerstecher, der in der Stadt sein Unwesen treibt, da wächst langsam in Margret ein schlimmer Verdacht.Geschickt wechselt Lukas Hartmann die Perspektiven, schreibt aus den verschiedenen Blickwinkel seiner Personen und schildert insbesondere nach dem Schock, als Beat tatsächlich verhaftet wird, wie die schon immer brüchige Familie zusammenbricht und Margret völlig aus der Sour gerät.Dass das nicht nur mit dem passenden Mieter zusammenhängt, hat Hartmann von Beginn des Buches an immer wieder angedeutet und beschreibt es gegen Ende zu meisterhaft.Lukas Hartmanns Romane sind literarische Meisterstücke vom Feinsten.

    Mehr
  • Spannend, jedoch aber der Hälfte nicht mehr annähernd so gut!

    Ein passender Mieter

    Daniel_Allertseder

    26. April 2017 um 17:25

    Meine Meinung   »Ein passender Mieter« von Lukas Hartmann ist ein Roman, bei dem meine Meinung etwas auseinandergeht. Als ich das Buch begonnen hab, war mir schnell klar, auf was sich der Autor fokussiert: Auf Margret, auf ihre Sehnsucht nach Sebastian, und Beat, der mysteriöse Mieter, der Sebastians Studio bezogen hat. Lukas Hartmann besitzt einen sehr lebhaften und bildlichen Schreibstil; er kann sehr gut mit Wörtern und Ausrücken spielen, die das Buch interessanter und auch anspruchsvoller machen. Zu Beginn erläutert Herr Hartmann den Trennungsschmerz von Margret, die ihren Sohn unbedingt wieder zurückhaben möchte und ihn unbedingt besuchen will. Sebastian jedoch blockt ihre Annäherungsversuche immer wieder ab – er habe nun ein eigenes Leben, in einer WG, mit Aleksandra. Verständlicherweise fühlt man mit Margret, und ehe sich der Autor zu lange mit diesem Trennungsschmerz von Margret aufhält, schwenkt er hinüber zum eigentlichen Thema des Buches: Der Vermietung des Studios. Die Gedanken, Emotionen und Empfindungen des Ehepaares sind nachvollziehbar und authentisch, auch stimmt man ihnen in gewissen Dingen immer zu, wie zum Beispiel, dass Beat der richtige Mieter sei. Von der ersten Seite an bis ungefähr Seite 241 war das Buch sehr gut und äußerst spannend – doch dann fällt die Spannung ab, und das Buch wird zäh. Grund hierfür ist, dass der Täter der Mordserie bereits in der Mitte des Buches gefasst wird, und das war’s dann auch schon! Unverständlicherweise hat der Autor diesen eigentlich tollen und spannenden Stoff bereits ab der Mitte des Buches beendet, und der Rest, ungefähr ein Drittel des Romans, befasst sich nur noch mit der weiteren Entwicklung der Familie. Natürlich, diese Entwicklung sind auch wichtige Teile der Geschichte, aber vielmehr hätte es mir gefallen, wenn sich der Autor Zeit gelassen hätte, mehr mysteriöse Vorkommnisse, ein Katz- und Mausspiel … mehr Aufregung in und um Margret, aber diese unspektakuläre Überführung des Mörders war schwach und hat das Buch trotz bisherigem, spannenden Verlauf sehr ins Negative gezogen. Ich fand es sehr schade, dass Herr Hartmann nicht noch mehr aus seiner Geschichte gemacht hat, nicht bis zum Schluss gewartet hat mit der Ergreifung des Übeltäters, aber durch seine voreilige Offenbarung hat der Autor dafür gesorgt, dass das Interesse am Buch sich schnell auflöste, da der Rest nicht wirklich spannend oder aufregend war.     Zwei Drittel des Buches war spannend, interessant, sehr gut, doch das letzte Drittel nur noch öde und in die Länge gezogen. Hätte der Autor mit der Festnahme des Mörders noch einige Seiten gewartet und zwischendrin noch etwas Spannendes entwickelt, so wäre das Buch sicherlich ein Highlight, aber so leider nicht. Trotzdem aber empfehlenswert und interessant! Ein lebhafter Schreibstil und gute Charaktere! ​Fazit   Zwei Drittel des Buches war spannend, interessant, sehr gut, doch das letzte Drittel nur noch öde und in die Länge gezogen. Hätte der Autor mit der Festnahme des Mörders noch einige Seiten gewartet und zwischendrin noch etwas Spannendes entwickelt, so wäre das Buch sicherlich ein Highlight, aber so leider nicht. Trotzdem aber empfehlenswert und interessant! Ein lebhafter Schreibstil und gute Charaktere!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks