Lukas Niederberger Am liebsten beides

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Inhaltsangabe zu „Am liebsten beides“ von Lukas Niederberger

Wir haben heute die Wahl zwischen unterschiedlichsten Lebensmöglichkeiten und doch nur ein Leben, das nicht ewig dauert. Was uns entspricht, dem eigenen Leben Sinn verleiht, ist nicht vorgegeben. Es entsteht Schritt für Schritt mit jeder Entscheidung, die wir treffen. Jede Handlung gleicht einem Mosaikstein, der zusammen mit unendlich vielen anderen eines Tages das eigene Lebensbild ergeben wird. Alles im Leben ist Entscheidung, auch das Zögern und Abwarten, das HinundHerSchwanken zwischen Ja und Nein, loslassen und festhalten, ausharren und verändern. Entscheidungen zwingen uns zum Nachdenken über unsere Wert und Zielvorstellungen, aber auch über die Bedürfnisse anderer und der Erde, auf der wir leben. Wer im Alltag achtsam und bewusst lebt, so die These des Autors, wird auch in besonderen Situationen richtig entscheiden. Ein praktischer Leitfaden nicht nur für sinnvolle Entscheidungen, sondern auch für ein sinnerfülltes Leben.§

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    Am liebsten beides
    peedee

    peedee

    25. August 2015 um 20:27

    Jeden Tag müssen wir zig Entscheidungen treffen, von ganz einfachen (Honig oder Marmelade aufs Brot?), schönen (Badeferien oder Städtereise?) bis zu sehr schwierigen (kündigen oder doch bleiben?). Bei einigen Entscheidungen ist keine lange Überlegung nötig, bei anderen tun wir uns jedoch sehr schwer. Der Autor will in diesem Sachbuch aufzeigen, wie man gute Entscheidungen trifft. Er ist Theologe und nach 22 Jahren aus dem Jesuitenorden ausgetreten – eine wirklich weitreichende Entscheidung. Erster Eindruck: Ein klares, reduziertes Cover, das für mich aber genau die Problematik des Entscheidens widerspiegelt. Oftmals sind die Entscheidungen absolut konträr. Warum lese ich dieses Buch? In privaten Dingen tue ich mich oft schwer, mich zu entscheiden, da es für mich in dieser Multioptionsgesellschaft (schöner Begriff, oder?) zu viele Möglichkeiten gibt. Ein Beispiel: Wo soll ich in die Ferien? Hamburg, München, oder doch lieber in die Berge? Aber ich könnte ja auch eine Wanderung machen… Oder lieber zu Hause bleiben? Internet sei Dank verliere ich mich oft in den vielen Angeboten! Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, das Buch liest sich flüssig, jedoch sollte man sich genügend Zeit nehmen, um sich den vielen Fragen zu stellen und auch um die Übungen zu machen. Ich bin offenbar ein „Maximizer“, d.h. ich bin immer auf der Suche nach noch besseren Wahlmöglichkeiten (ein „Satisficer“ wäre hingegen schneller zufrieden). In Bezug auf meine oben erwähnte Ferienplanung stimme ich hier vollkommen zu. Mir haben die vielen Zitate gefallen, die mich jeweils zum Nachdenken angeregt haben; hier eine Auswahl: > „Der Mensch kann tun, was er will, aber nicht wollen, was er will.“ (Arthur Schoppenhauer) > „Wer nicht weiss, was er will, weiss auch nicht, was Gott will.“ (Teresa von Ávila) > Zahlreiche biblische Texte erzählen, dass Gott für jeden Menschen einen fixen Plan hat. Aber „Gott bleibt letztlich immer ein Geheimnis.“ Fazit für mich? Die Wahl FÜR etwas ist auch eine Wahl GEGEN etwas; eine Nicht-Entscheidung ist auch eine Entscheidung. Ich habe nicht DAS einzig wahre Rezept erwartet, sondern viele Tipps, die meine Entscheidungsprozesse beeinflussen, anregen, verändern, beschleunigen… Das habe ich erhalten – vielen Dank dafür.

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  • Wer sich entscheidet, wertet, wählt, und das bedeutet auch Verzicht

    Am liebsten beides
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    11. December 2013 um 11:36

      Viele Menschen tun sich schwer mit persönlichen Entscheidungen. Will ich mich binden, oder doch lieber weiter suchen nach der perfekten Traumfrau? Soll ich den Arbeitsplatz, zu dem ich jeden Morgen widerwillig hinfahre, wechseln, oder ist das gute Gehalt Grund genug zu bleiben?   Will ich die latente Unzufriedenheit, die ich seit längerem in meinem Alltag spüre, einmal genauer hinschaue und bin ich auch bereit für eventuell nötige Veränderungen?   Aber auch so banale Entscheidungen, wie ob ich dieses Jahr lieber ans Meer in den Urlaub fahre, wie meine Familie es sich wünscht oder doch wieder in  die Berge, wo es mir so gut gefallen hat im vergangenen Jahr, oder ob ich die Freunde XY wieder einmal zu Essen einladen sollte, behandelt der Theologe und Philosoph Lukas Niederberger in seinem neuen Buch.   Es sind dabei die weitreichenden Entscheidungen, die die einen ganzen weiteren Lebensweg beeinflussen, die es nötig machen und uns geradezu zwingen, die äußeren Gegebenheiten zu beurteilen und uns ganz genau unserer eigenen Ziele bewusst zu werden. Dabei ist es meistens nötig, dass man lernt Unsicherheiten auszuhalten und auch einmal Risiken einzugehen.   Beides ist nötig bei wichtigen Entscheidungen: der analysierende Blick auf die äußeren Umstände und der ehrliche, manchmal schmerzhafte Blick nach innen, in meine Seele, in meine wahren Bedürfnisse.   Lukas Niederbergers Buch ist eine verständliche, gut aufgebaute und sehr hilfreiche Handreichung für all diejenigen, die nicht nur Unterstützung bei einer schwierigen Entscheidungen, vor die sie gerade stehen in ihrem Leben, sondern auch lernen wollen, was  sich dabei neurologisch und psychologisch ereignet, wenn sie sich in einen solchen Prozess begeben.   Ein Zitat zeigt gut, worum es geht: „Man kann sich nicht ein Leben lang sämtliche Türen offenhalten, um keine Chance zu verpassen. Auch wer durch keine Türen geht und keinen Schritt nach vorne wagt, dem fallen Jahr für Jahr eine nach der anderen Türe zu. Wer selber leben will, muss entscheiden mit JA und NEIN im Großen und im Kleinen. Wer sich entscheidet, wertet, wählt, und das bedeutet auch Verzicht.“

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