Lukas Pellmann

 4.5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Mord im Zweiten, Bodenturbulenzen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Lukas Pellmann

Mord im Zweiten

Mord im Zweiten

 (2)
Erschienen am 01.12.2016
Bodenturbulenzen

Bodenturbulenzen

 (2)
Erschienen am 29.12.2014
Rotsünder - Teil3

Rotsünder - Teil3

 (0)
Erschienen am 02.03.2015
Rotsünder Teil2

Rotsünder Teil2

 (0)
Erschienen am 17.02.2015
Rotsünder

Rotsünder

 (0)
Erschienen am 03.02.2015
Prater

Prater

 (0)
Erschienen am 18.05.2018
Rotsünder - Teil4

Rotsünder - Teil4

 (0)
Erschienen am 23.03.2015

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Rezension zu "Mord im Zweiten" von Lukas Pellmann

Rezension zu "Mord im Zweiten" von Lukas Pellmann
Kathleen1974vor 2 Jahren

Titel: „Mord im Zweiten“
Autor: Lukas Pellmann
Verlag: kladde Buchverlag 1. Auflage 2016
Seitenzahl: 332 Seiten

Klappentext:
„Im Oktober 2015 wird der Wiener Theaterintendant Valentin Karl tot, an einem Waggon des Riesenrades hängend, aufgefunden. Chefinspektorin Vera Rosen und der ihr aus München dienstzugeteilte Kollege Moritz Ritter nehmen die Ermittlungen auf. Dabei stoßen sie rasch auf eine Reihe von Fragen: Welche Rolle spielt Chefdramaturg Daniel Moser, der nach dem Tod Valentin Karls die Leitung des Karltheaters auf der Praterstraße übernimmt und dem enge Verbindungen zur rechtspopulistischen Partei FBW nachgesagt werden? Ist ein Mitglied der Bürgerinitiative Konsumfreier Kaiserwiese in den Fall verstrickt, die sich eine harte Auseinandersetzung mit Valentin Karl über die kommerzielle Nutzung der Rasenfläche im Prater geliefert hat? Und haben die plötzlich verschwundenen Flüchtlinge etwas mit dem Fall zu tun, die Valentin Karl in seinem Theater aufgenommen haben?
Mord im Zweiten greift die ehemals große Theatertradition des 2. Wiener Gemeindebezirks, der Leopoldstadt, auf. Als Inspiration diente das Carltheater, das vor seinem Abriss in den 1950ern zu den bedeutendsten Bühnen der Stadt zählte.“

Zum Cover:
Das Cover, welches mir im Geschäft nicht unbedingt sofort ins Auge gesprungen wäre, passt perfekt zum Buchinhalt! Die darauf dargestellten Objekte schauen aus, als wären es ausgeschnittene Pappfiguren. Mal was ganz Anderes, was es dann irgendwie besonders macht!

Zum Inhalt:
siehe Klappentext (weiter oben)

Schreibstil:
Ein bisschen musste ich mich erst einmal an den Schreibstil zu Beginn des Buches gewöhnen, denn man trifft auf so einige Wörter, die einem nicht bekannt sind, wenn man nicht gerade in Österreich lebt. Ebenso werden einige Dialoge im österreichischen Dialekt geführt, was ich aber sehr passend und authentisch finde. Die Schreibweise, ja sogar der Dialekt wurde mir dann recht schnell zugänglich. Das Buch ließ sich sodann flüssig und gut verständlich lesen.

Lieblingszitat:
„Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben.“ (Seite 62)

Meine Meinung zum Buch:
Der Autor ist mir von Instagram bekannt. Über diese Plattform wurde ich auf sein Buch aufmerksam und neugierig.

Man begleitet Vera Rosen und Moritz Ritter bei einer spannenden Ermittlung durch das schöne Wien. Man spürt die ganze Zeit, wie bedeutend diese Stadt für den Autor ist, der in Wien lebt! Seine detaillierten Beschreibungen von Straßen und Gebäuden waren dabei sehr anschaulich. Ich konnte mir den Ort des Geschehens und all das Drumherum bildlich sehr gut vorstellen. Zudem habe ich mich zusätzlich über Google informiert, vor allem die Geschichte des Riesenrades fand ich dabei sehr spannend.

Der Autor stattet Vera und Moritz mit sympathischen Charaktereigenschaften aus. Ich will nicht zu viel verraten, nur so viel: er gibt beiden je eine ganz spezielle Angewohnheit (Marotte), die diesem Buch etwas sehr Amüsantes verleiht. Dadurch wirken sie sehr authentisch und sympathisch, wie ich finde! Ich mag es sehr, wenn in Geschichten der Spannung auch eine gewisse Portion Humor beigegeben wird.
Ich habe die beiden sofort in mein Herz geschlossen und fand es sehr spannend, mit ihnen gemeinsam die Ermittlungen in diesem Mordfall zu erleben.

Ich tappte mit den beiden ziemlich lange im Dunkeln. Da zahlreiche Personen als Täter in Frage kamen, war es kein Leichtes für die Ermittler (und für mich), den Täterkreis einzugrenzen! Stück für Stück, mit Geduld und vor allem Zusammenhalt der beiden (Vera und Moritz) kamen sie der Aufklärung des Falls immer näher!
Gerade zum Ende hin wurde das Buch sehr spannend und es fesselte mich immens.

Für dieses Buch wurden interessante Charaktere herausgearbeitet und sehr gut dargestellt. Einige Personen verkörperten Macht und Geldgier bzw. die Gier nach Ansehen! Andere wiederrum zeigten sich undurchschaubar oder auch speziell. Aufgrund der vielen Personen wirkte der Fall sehr verstrickt und für mich unvorhersehbar, so dass es mich durchweg fesselte und meiner Unterhaltung beitrug. An keiner Stelle, und das mag ich an Krimis (denn die Auflösung kommt ja nun mal zum Schluss!), zog es sich! Immer wieder kamen neue Aspekte hinzu, die dem Fall Schwung und Dynamik brachten.

Mich hat das Buch begeistert, der Fall, Vera und Moritz sowie Wien. Ein „rundes“ und unterhaltendes, schlüssiges Buch, das ich gern jedem Krimi-Fan nur ans Herz legen kann!
Auf der letzten Seite war ich sogar etwas wehleidig, weil ich mich von beiden Kommissaren verabschieden musste.

Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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Rezension zu "Bodenturbulenzen" von Lukas Pellmann

ein netter Zeitvertreib
mausispatzi2vor 4 Jahren

Es sind wirklich heftige Bodenturbulenzen, die Max Pelzer über sich ergehen lassen muss. Er lässt absolut keine Gelegenheit aus sich in irgendwelche komischen Situationen zu bringen. Die Story ist gut durchdacht und geschrieben, allerdings muss ich sagen, das es für mich persönlich nicht so mein Fall war. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und es werden sich sicherlich viele Liebhaber finden. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist alles sehr genau und detailreich beschrieben, sodass man sich alles sehr gut Bildlich vorstellen kann. Die Protagonisten sind alle sehr individuell und liebevoll beschrieben, sodass ihre Stärken uns Schwächen sehr gut zur Geltung kommen. Max Pelzer ist Anfang 30 und ein eher schüchterner und zurückhaltender Mann, der während der Zeit auf dem Frankfurter Flughafen lernt über sich hinaus zu wachsen. Das Cover passt zum Buch und es gefällt mir ganz gut.  

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Rezension zu "Bodenturbulenzen" von Lukas Pellmann

Eine lustige und turbulente Geschichte
Yunikavor 4 Jahren

Max Pelzer möchte eigentlich zu der Hochzeit seiner Freundin Petra in Chicago, doch es kommt nicht so, wie es soll. Die Airline Air Germany hat den Flug überbucht und Max muss auf einen späteren Flug warten. Dass sich der Flug bis zum nächsten Tag rauszögert, ahnt er zu dem Zeitpunkt noch nicht. Max Pelzer scheint vom Pesch verfolgt zu werden, denn er trifft am Flughafen seinen ehemaligen, nervigen Klassenkammeraden Gisbert, der sich für einen Hollywood-Star hält. Ausserdem freundet er sich mit dem Hutfetischisten Felix an. In der Lounge trifft er auch noch seine Traumfrau, doch er traut sich nicht sie anzusprechen. Aber es kommt nichts so, wie er es denkt...

Anfangs war ich etwas skeptisch, aber das Buch hat mich relativ schnell überzeugt und in den Bann gezogen. Der Protagonist scheint den Ärger magisch anzuziehen. Flug überbucht und auch der Aufenthalt am Flughafen ist alles andere als entspannt. Er gerät von eine komischen Situation in die nächste. Ich musste doch des öfteren lachen. Die Handlung scheint gut durchdacht und man möchte einfach nur wissen, was Max noch so alles passiert und ob er noch in Chicago ankommt.

Max Pelzer wirkt von anfang an eigentlich sehr sympathisch. Er wirkt sehr menschlich und nicht wie ein Übermensch. Sein Charackter ist gut strukturiert und ehrlich gesagt wirkt Max für mich wie ein echter Mensch und nicht wie eine erfundene Figur. Seine Haltung Felix gegenüber fand ich am Anfang eingentlich nicht so nett, aber fast jeder hätte sich einer so aufdringlichen Person genauso gegenüber verhalten. Die beiden haben sich dann doch sehr schnell angefreundet.

Der Schreibstil hat mich sehr angesprochen. Geschrieben ist die Geschichte aus der Perspektive von Max selbst Die Sprache fand ich sehr passend und genau richtig gewählt. Die Beschreibungen sind vielleicht nicht bis ins tiefste Detail gegangen, aber das hätte auch nicht zu Max gepasst.

Der Autor hat sich sehr viel Mühe gegeben und einige interessanten Ideen. Man kann über Whats App und Instagramm mit den einzelnen Charakteren in Kontakt treten. Auf Facebook gibt es einige Hintergrundinfos, wie z.B. Felix' kleines Hutlexikon oder auch Gisberts beste Lügengeschichten. Diese Ideen fand ich sehr gut. Mehr Info zu den Aktionen findet ihr unter www.bodenturbulenzen.de.

Zusammengefasst kann ich nur sagen, dass mich dieses Buch wirklich überzeugt hat. Es war lustig, spannend und hat mich einfach gepackt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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