Lukas Pellmann

 4,3 Sterne bei 17 Bewertungen
Autor*in von Tod am Neusiedler See, Prater und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lukas Pellmann

Lukas Pellmann wurde 1979 in Essen geboren und lebt seit 1990 in Wien. Er studierte Geschichte und Politikwissenschaft und arbeitete jahrelang als Journalist. Seit 2015 hat er mehrere Kriminalromane sowie einen Roman veröffentlicht. Daneben schreibt er unter anderem Kurzgeschichten mit Usern von derstandard.at, organisiert Foto-Ausstellungen mit der Wiener Instagram-Community und bloggt auf www.booksinvienna.at. www.lukaspellmann.at

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Lukas Pellmann

Cover des Buches Tod am Neusiedler See (ISBN: 9783740815233)

Tod am Neusiedler See

 (8)
Erschienen am 21.07.2022
Cover des Buches Prater (ISBN: 9783950451047)

Prater

 (4)
Erschienen am 18.05.2018
Cover des Buches Mord im Zweiten (ISBN: 9783945431207)

Mord im Zweiten

 (3)
Erschienen am 01.12.2016
Cover des Buches Bodenturbulenzen (ISBN: B00RKSYZOM)

Bodenturbulenzen

 (2)
Erschienen am 29.12.2014
Cover des Buches Rotsünder (ISBN: B00T6L3NK8)

Rotsünder

 (0)
Erschienen am 03.02.2015
Cover des Buches Rotsünder Teil2 (ISBN: B00TQY8E0E)

Rotsünder Teil2

 (0)
Erschienen am 17.02.2015
Cover des Buches Rotsünder - Teil3 (ISBN: B00U7FP57G)

Rotsünder - Teil3

 (0)
Erschienen am 02.03.2015
Cover des Buches Rotsünder - Teil4 (ISBN: B00V5970YY)

Rotsünder - Teil4

 (0)
Erschienen am 23.03.2015

Neue Rezensionen zu Lukas Pellmann

Cover des Buches Tod am Neusiedler See (ISBN: 9783740815233)
christariras avatar

Rezension zu "Tod am Neusiedler See" von Lukas Pellmann

Guter regionaler Krimi
christariravor 23 Tagen

Inhalt

Nikolaus Lauda ist in Wien geborener deutscher Kriminalpolizist. Eigentlich möchte er sich in Rust, im Burgenland - Österreich, dem Heimatdorf seiner Frau, lediglich vor dem Mafiaclan von Vito Violino verstecken. Als im nahe gelegenen Steinbruch dann ein Mord passiert, wird er für die Polizei schnell zum Hauptverdächtigen und vom Bruder des Opfers als Privatdetektiv angeheuert.


Zum Buch

Das Burgenland wurde in den letzten Jahren immer mehr als Schauplatz für Krimis ausgewählt - woher diese plötzliche Beliebtheit kommt, kann ich nicht sagen, aber ich finde es immer wieder interessant, darüber zu lesen. Den Schreibstil fand ich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da deutsche und österreichische Begriffe immer wieder vermischt wurden. Auch die sehr bildliche Beschreibung der Umgebung hat mich zunächst ein wenig verwirrt. Hier wird vor allem auch mit Straßennamen gearbeitet und man hat das Gefühl, der Autor sei mit Google Street View durch die Umgebung auf den Straßen gefahren und hat alles genau dokumentiert. Ich kann mir vorstellen, dass das geschehen ist, um Leuten, die schon einmal dort waren zu beweisen, dass er die Umgebung wirklich kennt, es wirkt für mich, vor allem jedoch am Anfang, etwas gestellt.

Die Charaktere finde ich fast alle sympathisch. Man versucht eine lockere Burgenländische Stimmung aufzugreifen, in der auch fast niemand mit seinem echten Namen, sondern eher mit Spitznahmen angesprochen wird. So spricht man von der Taxifahrerin nur von der Taxiprucknerin, die Bürgermeisterin ist Josef - weil das statisch gesehen der häufigste Name von Bürgermeistern ist, es gibt Poidl und Castle und weitere Charaktere. Die Stimmung wird ganz okay getroffen würde ich sagen. Unseren Protagonist, Nikolaus Lauda, finde ich ganz sympathisch, auch wenn ich den "Witz" mit seinem Namen eher weniger passend finde. Er ist eher verschlossen, vor allem wenn es um seine Frau geht, aber sehr hilfsbereit und gutmütig. Der Hund, Bella, bringt Schwung in die Geschichte und ist sehr liebenswert, auch wenn es für mich überhaupt keinen Sinn macht, dass auf einmal ein Hund auftaucht, den niemand kennt - ich kann mir nicht vorstellen, dass das in einem Dorf möglich ist.

Die Geschichte um den Mordfall baut sich langsam auf. Spannender ist es, als die Mafia, vor der er flüchtet plötzlich auftaucht. Dennoch sind beide Geschichten ganz gut miteinander verbunden. Gut finde ich es, dass der Mörder nicht direkt offensichtlich ist, aber es auch nicht so ist, dass wirklich gar nichts darauf hindeutet wer es ist, um "die Lesenden zu überraschen". Ein wenig verwirrt haben mich die Tagebucheinträge zwischendurch. Es war nicht klar, wer sie verfasst hat und zumindest ich bin im ersten Moment davon ausgegangen, dass es sich um die Niederschrift des Opfers, oder eines Verwandten des Opfers handelt. Da auch für die Haupthandlung kein Datum angegeben war, fand ich es schwer mich daran zu orientieren, wie weit das Tagebuch in der Vergangenheit spielt. Ich bin der Meinung, diesen Handlungsstrang hätte man aufgeben müssen, habe aber das Gefühl das er eingebaut wurde, um einen möglichen zweiten Band vorzubereiten.


Fazit

Das Buch ist ein netter Krimiroman und vor allem für nebelige Tage zu empfehlen. Ich habe mich unterhalten gefühlt und der Fall war gut durchdacht. Die Charaktere waren sympathisch und trotz kleinerer Schwächen, kann ich den Roman empfehlen.


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Cover des Buches Tod am Neusiedler See (ISBN: 9783740815233)
full-bookshelvess avatar

Rezension zu "Tod am Neusiedler See" von Lukas Pellmann

Empfehlenswerter Krimi
full-bookshelvesvor 4 Monaten

Meinung: Nikolaus Lauda war Polizist. Er kommt aus Wien, lebt in Deutschland und taucht gerade im Burgenland unter. Wieso tut er das? Aus gewissen Gründen will ein deutscher Mafiaclan seinen Tod. Eigentlich wollte er ja unauffällig eine ruhige Zeit verbringen doch kurz nach seiner Ankunft in Rust wird er des Mordes an einer Journalistin verdächtigt. Da er als Ex-Polizist seine Neugier sowieso kaum in Zaum halten kann, und ihn dann sogar jemand darum bittet, dass er hilft, ermittelt er auf eigene Faust um den Mörder der Frau zu finden. Nebenbei versucht er allerdings auch noch der Mafia auszuweichen, die irgendwie herausgefunden hat, wo er sich aufhält.
Die Ermittlungsarbeit ist spannend geschrieben, man bekommt viel Einblick in die Gedanken von Nikolaus und ich habe bis zum Schluss mitgefiebert, wer es denn gewesen ist (und warum).
Auch die Beschreibungen der Umgebung sind gut gelungen - sehr detailliert aber für meinen Geschmack nicht zu viel. Ich hatte immer ein Bild vor Augen obwohl ich noch nie in Rust war.
Und der Humor in dem Buch trifft genau meinen Geschmack. Vor allem der Protagonist legt einen sehr trockenen Humor an den Tag – ich habe beim Lesen öfter geschmunzelt oder gar gelacht.
Doch am meisten lebt das Buch von seinen Charakteren. Jede vorkommende Person hat etwas ganz Besonderes an sich. Es sind die kleinen Details, die sie (fast) alle liebenswert machen. Auch der Umgang der Leute mit Nikolaus war mir sehr sympathisch.

Fazit: Ein gut gelungener Regionalkrimi mit spannenden Ermittlungen, sympathischen Charakteren und einer guten Prise Humor. Das nasskalte Novemberwetter im Buch war genau die richtige Stimmung dafür. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.

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Cover des Buches Tod am Neusiedler See (ISBN: 9783740815233)
UllasLeseeckes avatar

Rezension zu "Tod am Neusiedler See" von Lukas Pellmann

ein hervorragend gelungener Regionalkrimi
UllasLeseeckevor 5 Monaten

Meine Meinung:
Da ich schon einige Male am Neusiedler See war, wollte ich diesen Krimi unbedingt lesen. Vorab möchte ich erwähnen, der Autor kennt sich dort bestens aus und hat alles hervorragend beschrieben. Ich hatte das Gefühl wirklich dort zu sein und Örtlichkeiten wieder erkannt.
Eigentlich wollte sich Nikolaus Lauda in Rust vor einem deutschen Mafiaclan verstecken. Aber als im nahe gelegenen Steinbruch ein Journalistin tot aufgefunden wird, erklärt ihn der Chefinspektor Kammer schnell zum Hauptverdächtigen. Sympathiepunkte hat er von mir dafür nicht bekommen. Denn ich war ja dabei, als Nikolaus in Rust ankam, weil er mir als Leserin alles erzählt, was ihn bewegt, was er erlebt und auch denkt. So habe ich natürlich ein größeres Wissen als die Leute vor Ort.
Der Autor hat nicht nur die Gegend detailgetreu beschrieben, er hat auch sehr vielen Beteiligten besondere Charaktermerkmale zugeordnet, die nicht nur für Spannung sondern auch für Humor sorgten. Überhaupt gab es einiges, was mich amüsiert hat, ich hier aber nicht verraten möchte. Es hängt mit Namen und Getränken zusammen. Nikolaus bekam auch eine vierbeinige Hilfe, die ihn ganz schön an der Nase herum geführt hat.
Für Nikolaus war die Zeit in Rust irgendwann zu Ende, aber ich würde mich freuen, wenn ich noch mehr von ihm zu lesen bekomme. Potential wäre vorhanden.


Fazit:
Tod am Neusiedler See – ein hervorragend gelungener Regionalkrimi, in dem auch Probleme der Umgebung berücksichtigt wurden. Also war alles vorhanden – Spannung, Humor und Lokalkolorit. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn es weitere Folgen geben würde.

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