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vor 3 Wochen

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"Alle anderen dürfen stolz auf ihr Land sein", sagte er, "nur in Deutschland ist das verboten!"

Am 07. September erschien Lukas Rietzschels kraftvoller Roman "Mit der Faust in die Welt schlagen". Das Thema: Arbeits- und Perspektivlosigkeit als Nährboden für Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Sachsen.
Begleitet zwei Brüder in ihrem Kampf gegen die Ausweglosigkeit und lasst euch von der energiegeladenen Erzählung von "Mit der Faust in die Welt schlagen" mitreißen!
Wütend, ehrlich und schrecklich aktuell, den Debütroman von Lukas Rietzschel muss man definitiv lesen!

"Mit der Faust in die Welt schlagen", unser zehnter Titel im LovelyBooks Literatursalon, entführt uns diesmal nach Sachsen. Möchtet ihr mitkommen?

In unserem LovelyBooks Literatursalon erwarten euch weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben!

Zum Inhalt
Philipp und Tobias wachsen in der Provinz Sachsens auf. Im Sommer flirrt hier die Luft über den Betonplatten, im Winter bricht der Frost die Straßen auf. Der Hausbau der Eltern scheint der Aufbruch in ein neues Leben zu sein. Doch hinter den Bäumen liegen vergessen die industriellen Hinterlassenschaften der DDR, schimmert die Oberfläche der Tagebauseen, hinter der Gleichförmigkeit des Alltags schwelt die Angst vor dem Verlust der Heimat. Die Perspektivlosigkeit wird für Philipp und Tobias immer bedrohlicher. Als es zu Aufmärschen in Dresden kommt und auch ihr Heimatort Flüchtlinge aufnehmen soll, eskaliert die Situation. Während sich der eine Bruder in sich selbst zurückzieht, sucht der andere ein Ventil für seine Wut. Und findet es.

Bereit für eine spannende Leseprobe?

Zum Autor
Lukas Rietzschel, geboren 1994 in Räckelwitz in Ostsachsen, lebt in Görlitz. 2012 wurde sein erster Text im "ZEIT Magazin" veröffentlicht, seitdem folgten Veröffentlichungen in verschiedenen Anthologien. 2017 war er Gewinner bei poet|bewegt. Für das Manuskript seines Romandebüts wurde er 2016 mit dem Retzhof-Preis für junge Literatur ausgezeichnet.

Zusammen mit Ullstein verlosen wir 30 Exemplare von "Mit der Faust in die Welt schlagen".
Wollt Ihr erfahren, wie es mit Philipp und Tobias weitergeht? Dann bewerbt euch einfach bis zum 16.09. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button*, wenn ihr an der Leserunde teilnehmen, euch mit anderen über diesen Nachwendezeit-Roman austauschen und in Anschluss eine Rezension schreiben möchtet.
Beantwortet uns dazu folgende Frage und tauscht euch über die Thematik untereinander aus:

Ein hochaktuelles Thema wird in Anbetracht der jüngsten Ereignisse in Chemnitz in "Mit der Faust in die Welt schlagen" behandelt.
Welchen Beitrag kann aus eurer Sicht Literatur gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus leisten?


Ich freue mich auf eure Antworten und auf die Diskussion und wünsche viel Glück für die Verlosung!

Ihr seid noch kein Literatursalon -Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier und in unserer Literatursalon-Plauderecke.

* Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

Autor: Lukas Rietzschel
Buch: Mit der Faust in die Welt schlagen

Sommerkindt

vor 2 Wochen

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Literatur besonders Roman sind in so einer brensligen Zeit von besonderen Wert, da sich aufklärend wirken können. Für mich bilden solche Romane eine Art Wächter über die Gegenwart. Können aufklären und Luft ablassen. Voraussetzung dafür ist natürlich auch das sie von Lesern gelesen werden, die daraus auch was lernen und sich Gedanken darüber machen. Mit anderen darber diskutieren. Solche Werke müssen zum Diskutieren anregen und zum nachdenken. An die Vernuft appellieren und Wege andeuten oder zeigen. Denn so trostlos es auch in so einer abgelegenen Ecke in der Provins ist, stellt Gewalt auf gar keinen Fall eine Lösung eines Problems da, das teilweise zeit Jahrzenten in einer Gesellschaft brodelt.
Würde mich sehr über ein Exemplar freuen.

SteffiGluecklederer

vor 2 Wochen

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Bücher sorgen immer für Aufklärung, das ist wichtig bei einem so brisanten Thema. Ich finde auch Filme gut, in denen die Problematik behandelt wird. Da wird auch manchmal auf lustige Weise an das Thema herangegangen und dann sehen es viele Menschen und ändern vielleicht ihre Meinung.

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Buchstabenliebhaberin

vor 13 Stunden

1. Buch

Ich habe auch die ersten Kapitel gelesen und bin begeistert von der Sprache. Die Hoffnungslosigkeit und der Verfall sind noch nicht offensichtlich, aber sie zeichnen sich schon schemenhaft ab. Kollege Uwe scheint mir da bestimmt noch eine tragende Rolle zu spielen. Ich mag die Beschreibungen, den Hausbau, sehr.

gst

vor 11 Stunden

1. Buch
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Noch bin ich mitten im ersten Buch, doch ich bin so aufgewühlt, dass ich meine ersten Eindrücke schon mal mitteilen will.
Zuerst fiel mir die Beschreibung der Einschulung auf. Dieses große Tamtam um diesen für Kinder sicherlich besonderen Tag habe ich erst hier im Osten kennengelernt. Bei unseren Kindern gab es zwar auch eine Schultüte und wir haben sie am ersten Tag in die Schule begleitet und zugeschaut, wie die "Großen" etwas für die Kleinen aufführten, aber ansonsten war es fast ein Tag wie die anderen. Da gab es keine große Familienfeier oder tausende Geschenke. Wenn ich nicht bereits zehn Jahre hier leben würde, würde ich diesen Abschnitt gar nicht verstehen.
Die Art des Schreibens ist in meinen Augen eine besondere. Eine moderne? Der Autor beobachtet genau und macht mich zum Zuschauer. Er bewertet nicht und interpretiert nicht. Das überlässt er mir als Leser - ohne sich weiter einzumischen. Ich muss mich in die Situation fallen lassen, um zu merken, was sie mit mir macht.
Aber auch die Eltern oder Großeltern scheinen nichts zu erklären. Wahrscheinlich haben sie selbst keine Erklärungen für den "Krieg", der Tobi beschäftigt. Statt mit ihm zu reden, entfernen sie sein Bild mit dem Fragezeichen von der Tür. Die Großeltern, die durch Hoyerswerda fahren, ignorieren die Wohnung, in der es gebrannt hat. Dabei würden die Jungs gerne mehr darüber erfahren, um das Geschehen für sich selbst einordnen zu können.

gst

vor 11 Stunden

1. Buch
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@Buchstabenliebhaberin

Der Vater fragt Uwe ja, ob er bei der Stasi war. Aber Antwort bekommt er keine. Ob da noch was rauskommt interessiert mich auch! Uwe hat alles verloren: seine Frau, seinen Beruf, seine Job; sein Zuhause. Er ist völlig verloren. Aus sich herausgehen kann er nicht. Er ist ebenso zugeknöpft, wie es in der DDR zu manchen Themen üblich war.

Buchverrueggt

vor 10 Stunden

1. Buch

@gst
Gerade das beobachtende finde ich aber auch schwierig da ich nicht wirkloch Emotionen fühlen kann. Es ist sehr nüchtern beschrieben und von Schreibstil auch eher abgehackt. Nicht so flüssig.

Zirbi

vor 10 Stunden

1. Buch

Als erstes bin ich jetzt wirklich gespannt, was mich in dem Buch erwartet. Es wird denk ich auch ziemlich emotional, weil ich mich immer maßlos aufregen muss, wenn ich etwas über Rassismus, Verachtung, ... höre und ich bin gespannt, wie es in einem Buch auf mich wirkt und ob ich es da schaffe mich abzugrenzen und einfach mal drauf einlassen kann. Bin wirklich gespannt. Da ich dafür Zeit und Ruhe möchte fange ich ganz in Ruhe am Sonntag an zu lesen und freu mich schon auf die Challenge. Vielleicht merk ich auch, dass ich gar nicht tolerant bin, weil ich ja im Prinzip auch einer gewissen Gruppe gegenüber nicht offen bin und sie verurteile? Mhm, ich bin auf alle Fälle neugierig und freu mich schon auf das "etwas andere Buch".

Zirbi

vor 10 Stunden

1. Buch
@aba

Dank dir, für die kurze Erkärung nochmal. Doppelt hält besser und für mich als abosuter Neuling was hier die Leserunden/Diskussionsrunden usw. betrifft ist es total hilfreich nochmal zusammengefasst zu lesen, was man "darf" und was nicht. Also danke. Ich werd mich jetzt mal hier durchwursteln und dann hoffentlich alles richtig machen.

Buchverrueggt

vor 10 Stunden

1. Buch

Mir hat der erste Abschnitt nur mittelprächtig gefallen und ich habe auch kurz drüber nachgedacht abzubrechen.
Der Autor beschreibt die Gehebenjeiten, den Alltag, die Reaktionen der einzelnen Menschen sehr gut, aber durch das beobachtende grhlrn mir die Emotionen. Es ist sehr nüchten und reißt mich deshalb auch nicht mit. Zudem passiert hier nicht viel. Die Einschulung, Uwes kennen lernen / Abschied und ein bisschen „Hintergrundwissen“.

Einzig die Frage was mit Uwe geschehen ist und ob er bei der Stasi war lassen mich aktuell weiter lesen.

Die beiden Jungs haben schon in jungen Jahren eine Menge Flausen im Kopf und keinen ddr sie mal ermahnt. Sie bleiben sich eher selbst überlassen, bekommen nix erklärt und haben die falschen Freunde/Vorbilder, die sie wahrscheinlich nich ordentlich in die Scheisse reiten werden. Mal sehen...

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