Luke Allnutt

 4.2 Sterne bei 19 Bewertungen

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Der Himmel gehört uns

 (17)
Neu erschienen am 12.11.2018 als Taschenbuch bei Blanvalet.

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Der Himmel gehört uns

Der Himmel gehört uns

 (17)
Erschienen am 12.11.2018
Unausgesprochen (Kindle Single)

Unausgesprochen (Kindle Single)

 (2)
Erschienen am 02.07.2013

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Rezension zu "Der Himmel gehört uns" von Luke Allnutt

Eine Geschichte, die nur das wahre Leben schreibt - Herzzerreißend, realistisch & tragisch
jackiherzivor 6 Tagen

Kurzbeschreibung: Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt der gemeinsame Sohn Jack endlich das große Glück der beiden. Bis zu dem Moment, an dem die kleine Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Der kleine Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna stark zu bleiben – doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird …

Cover: Das Cover ist wunderschön, es hat etwas malerisches - wie die Geschichte - eine Schönheit und Tiefe, die heraussticht.

Meine Meinung: Ich habe schon viele Bücher gelesen, in denen die Protagonisten schwer oder tödlich erkrankt waren, aber es war eine völlig neue Erfahrung in "Der Himmel gehört uns" die Perspektive eines Elternteils hautnah zu erleben. Die Geschichte von Rob, Anna und ihrem todkranken Sohn Jack hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Es tat mir in der Seele weh, wenn ich Robs Schilderungen lauschte. Die Erzählungen eines Schicksals, das niemand verdient hat. Unaufhaltsam, grausam, tragisch und herzzerreißend.

Obwohl Rob die Geschichte auf eine Weise distanziert erzählt, wird trotzdem eine hohe Emotionalität erzeugt. Und ehrlich gesagt, wüsste ich auch nicht, wie ich mit noch mehr Emotionen klargekommen wäre. Denn man spürt vom Anfang bis zum Ende die volle Bandbreite der Gefühle. Es geht um Verzweiflung, Wut, Trauer, Hilflosigkeit, Entfremdung, Verlust, Schuld, aber auch um eine tiefe und bedingungslose Liebe, Zusammenhalt und Familie.

Rob macht bei seiner Erzählung nicht vor den dunklen Momenten halt, gerade nicht vor seinen eigenen. Er liefert einen tiefen, ungeschönten und äußerst realistischen Einblick in die Ereignisse, die eine Familie mit solch einem tragischem Schicksal durchlebt. Und es tut weh, der Familie dabei aus der ersten Reihe über die Schulter zu blicken. So richtig. Eben weil die Geschichte so realistisch, so authentisch erzählt wird. Irgendwann wird hier niemand mehr die Tränen zurückhalten können!

Fazit: "Der Himmel gehört uns" ist eine Geschichte, die mich unvermittelt heftig getroffen hat. Ich habe Tränen und Emotionen erwartet, aber nicht in dieser unausweichlichen und grausamen Art, die nur das wahre Leben schreiben kann. Doch gleichzeitig vermittelt die Erzählung so viel Liebe. Die große Liebe eines Vaters, der viel zu früh loslassen musste. Ich finde gar keine richtigen Worte dafür, außer, dass mich dieses Buch auf die schönste grausamste Art umgehauen und mitgerissen hat.

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Rezension zu "Der Himmel gehört uns" von Luke Allnutt

Der Himmel gehört uns
Stellina_Frauke_Amicafigliavor 7 Tagen

Klappentext:

Rob Coates kann sich wirklich glücklich schätzen: Er ist mit seiner großen Liebe Anna verheiratet und nach vielen gemeinsamen Jahren krönt der gemeinsame Sohn Jack endlich das große Glück der beiden. Bis zu dem Moment, an dem die kleine Familie eine unfassbare Diagnose erhält: Der kleine Jack leidet an einer unheilbaren Krebsart. Während es Rob den Boden unter den Füßen wegzieht, versucht Anna stark zu bleiben – doch anstatt zusammenzuhalten, entfernen die beiden sich immer weiter voneinander. Bis Rob einen Entschluss fasst, der das Leben der Familie für immer verändern wird … Quelle Lovelybooks


Meine Meinung:


Rob erzählt die Geschichte aus seiner Sicht. Der Anfang dieses Romans fand ich etwas langweilig, wobei man natürlich die Situation verstehen kann in der sich Rob befindet. Rob sitzt in einer Bar und betrinkt sich. Aber dann endlich fängt die schichte an, in der er erzählt wke er Anna kennenlernt. Welche Hürden sie genommen haben, um zu ihrem Glück zu gelangen. Und dann der Tiefschlag, der Sohn der beiden bekommt die schlimme Diagnose. Rob versucht alles, um seinen Fünfjährigen zu retten. Und Anna? Aus der Sicht von Rob scheint sie sich zurück zu ziehen. Doch sie die Person die stark zu sein versucht. 
Die Geschichte ist sehr emotional geschrieben und gut geschrieben, das man denkt, es passiert einem selber. Das ist der Debüt Roman des Autors. 
Mir hat der Roman wirklich sehr gefallen, nur der Anfang war mir etwas zu langatmig und etwas langweilig, ich hatte nicht so den Drang das alles zu lesen, und war dementsprechend froh als es dann mit dem kennenlernen von Anna und Rob losging. 

Fazit

Eine sehr schöne als auch traurige Geschichte mit einem etwas schwierigen Start, für mich. Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. 

Vielen Dank an das Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar. 

Fraukesbuecher


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Rezension zu "Der Himmel gehört uns" von Luke Allnutt

Konnte mich nicht ganz überzeugen :(
Rori03vor 13 Tagen


Rob Coates lernt seine Liebe des Lebens kennen, heiratet sie und möchte Kinder mit ihr. Doch wenn das nur so einfach wäre. Seine Frau Anna muss zwei Fehlgeburten erleiden. Trotzdem versuchen sie es ein drittes Mal. Ein gesunder Junge kommt zur Welt. Jetzt scheint die Welt perfekt zu sein, doch bald merken sie, dass etwas mit ihrem Sohn nicht stimmt. Sie gehen zum Arzt, dieser findet eine Art Läsion im Kopf. Ein Hirntumor. Plötzlichen müssen sie jede Sekunde mit ihrem Sohn geniessen.


Als ich das Buch zum ersten mal gesehen hatte, hatte mich vorallem das Cover sehr angesprochen, nachdem ich dann auch noch den Klappentext gelesen hatte, musste ich es lesen. Leider hat mich diese Vorfreude aufs Buch auf eine zu hohe Erwartung gebracht, dass ich leider ein bisschen enttäuscht war, als ich es dann las. Jack, der Sohn, kam mir viel älter vor, als er tatsächlich war. Ich merkte praktisch keinen Unterschied wenn Jack oder Rob sprach. Jack hatte zum Teil so gute Sätze gebildet, die für einen 5-jährigen fast unmöglich zu bilden sind. Ansonsten wurde ich mit Rob und Anna nie ganz warm, besonderns am Anfang. In der Hälfte hatte man bei Jack alles entfernt gehabt. Es war aber klar, dass der Tumor wieder ausbricht. Was hätte man den sonst machen können? Eine andere Krankheit bei jemand anderen? Wäre aber mit dem echten Leben verglichen sehr unwahrscheinlich. Gegen Ende fand ich die Geschichte richtig gut und fand es schade, dass mir der Anfang nicht gut gefallen hat. Dort konnte ich mich dann endlich mit Anna und Rob vergleichen und indentifizieren. Ich finde man merkt die guten Fortschritte, die der Autor während des Schreibens gemacht hat. 


Der Schreibstil fand ich am Anfang auch ein bisschen gewöhnungsbedürftigt. Eine "ruppige" Art, wenn man das so bezeichnen kann. Flüssig lesen liess er sich gut. Er hatte zum Teil spezielle Ausdrücke mitdabei, die man nicht alle Tage hört.


Zum FAZIT: Ein Buch, das sich im Verlauf der Geschichte stark verbessert hat, darum 3/5 Sternen :)

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