Luke Delaney Mein bist du

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Inhaltsangabe zu „Mein bist du“ von Luke Delaney

DI Sean Corrigan ist nicht wie andere Cops. Die Schatten seiner eigenen Vergangenheit machen ihn empfänglich für die Dunkelheit anderer - für die Abgründe von verlorenen Seelen, von Vergewaltigern, von Mördern. Das macht ihn zu einem außergewöhnlichen Ermittler. Als ein junger Mann brutal ermordet aufgefunden wird, geht die Polizei zunächst von einer Beziehungstat aus. Corrigan vermutet jedoch schnell, dass viel mehr hinter der Sache steckt. Die Jagd nach einem überaus cleveren Killer beginnt. Einem Killer, der weder Gnade noch Reue kennt ...

Sehr brutal, sehr konstruiert. Kaum Sympathieträger!

— QueenDebby

Oberflächliche Charaktere, unglaubwürdiges Mordmotiv und eher weniger spannender Fall.. Muss man nicht unbedingt lesen.

— SophieNdm

Das listenreiche und geschickte Spiel des Täters und die abwechslungsreiche Story sorgen für Kribbeln bis zum Ende.

— RicardoEff

Spannend geschrieben.Dieses Buch ist lesenswert.5Sterne dafür

— Trikerin

Mehr als okay war es leider nicht

— tinkervanny

Zwar keine neue Story, aber spannend geschrieben, toll durchdacht und einfach lesenswert!

— doppelgaenger

Eine Story, die mich wieder darüber nachdenken lässt, was manchen Menschen durch den Kopf geht und dass man nie weiß, wen man vor sich hat.

— Anny-Animagical

Eine Enttäuschung für mich.

— Kaisu

kein harmloser Krimi sondern wirklich nur für Fans des harten Thrillers

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Stellenweise etwas zäh, aber immer wieder schockierend und mit Knalleffekt am Ende - lesenswert!

— MissStrawberry

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  • Fassettenreich und unglaublich spannend bis zum Schluss

    Mein bist du

    RicardoEff

    28. August 2016 um 19:56

    Ein jungen Edelstricher wird in seiner Wohnung brutal ermordet gefunden. Detective Inspector Sean Corrigan wird zum Tatort gerufen und findet ein grausam verstümmeltes Opfer vor. Er geht zunächst von ener Beziehungstat aus. Doch der Täter hat keinerlei Spuren am Tatort hinterlassen und so gut wie alle Personen die mit dem jungen Mann irgendwie in Beziehung standen, können ausgeschlossen werden. Vielmehr scheint der Mord detailiert geplant worden zu sein. Corrigan ermittelt rasch einen Verdächtigen, der mit dem Toten eine Woche zuvor gesehen wurde. Doch hat er es auch getan? Der scheinbar so einfache Fall nimmt ungeahnte Dimensionen an und der clevere Killer ist immer einen Schritt voraus. Corrigan ist kein Ermittler im üblichen Sinn. Er verlässt sich nicht nur auf harte Fakten und Spuren, sondern folgt auch seiner Intuition und seinem Gespür. Seine eigene Vergangenheit hilft ihm dabei sich in den brutalen, rücksichts- und gnadenlosen Täter hinein zu versetzen. Er denk und sieht dann wie er und ergründet seine Handlungen und seine Motivation aus einem ganz anderen Blickwinkel. Dieser Thriller ist in jeder Hinsicht gelungen. Die Ereignisse sind extrem spannungsreich und dicht beschrieben. Die Figuren hat Delaney gut nachvollziehbar und glaubwürdig dagestellt. Es gibt überraschende Wendungen, Enttäuschungen und ein unglaublich atembraubender Schluss sorgt dafür, dass ich die letzten 120 Seiten in einem Zug und ohne Pause lesen musste. Zwar bin ich beim Lesen des Krimis langsam der Lösung auf die Spur gekommen und wusste irgendwann, wie es gewesen sein musste. Aber das listenreiche und geschickte Spiel des Täters und die abwechslungsreiche Story sorgten für Kribbeln bis zum Ende. Dieses Buch verdient eindeutig fünf Sterne.

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  • Fesselnd

    Mein bist du

    Engelchen07

    02. December 2015 um 18:11

    Ein Schwuler wird auf bestialische Weise ermordet. Der Mörder geht sehr akribisch und besonnen vor; es war der perfekt geplante Mord. Donnelly wird zum Tatort gerufen um zu ermitteln. Schnell wird ein "Zeuge" gefunden der seriöse Finanzberater Hellier. Dieser gibt nach kurzem hin und her zu, dass Opfer zu kennen, bittet aber gegenüber seiner Familie um Diskretion. Donnelly hält Hellier für den Mörder, kann ihm aber erstmal nichts nachweisen. Interessant geschriebener Thriller. 

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  • Mein bist du

    Mein bist du

    doppelgaenger

    17. April 2015 um 17:15

    Detective Sean Corrigan ist nicht wie andere Cops. Er ist besser. Er kann sich in die grausamsten Täter hineinversetzten, kennt ihre dunkelsten Gefühle, hat selbst Grauenhaftes erlebt. Doch kann er sich weit genug von den schrecklichen Morden distanzieren, damit ihn seine Vergangenheit nicht einholt? Als er zu einem Tatort mit einer abstoßend verstümmelten Leiche kommt ist ihm klar, dass er es hier mit einem gerissenen Killer zu tun hat, der keine Gnade kennt. Ein Verdächtiger ist zwar schnell gefunden, aber jegliche Beweise fehlen. Wie viele Morde müssen noch geschehen, bevor er der Mörder überführt werden kann? Mit Sean Corrigan hat der Autor einen sympathischen und menschlichen Protagonisten geschaffen, der nicht wie in anderen Thrillern ein „Übermensch“ ist. Die Fähigkeit, sich in die Täter und das Geschehen hineinversetzen zu können, wird am Anfang öfter erwähnt, es bleibt aber dann alles im Rahmen und driftet auch nicht ins Übernatürliche ab. Auch die anderen Charaktere sind sehr vielschichtig und wirken authentisch und gut durchdacht, bis auf Corrigans Frau Kate, die doch eher unwirklich erscheint, vielleicht, weil sie zu wenig ins Geschehen eingebunden ist. Der Autor war selbst Detective, er weiß also, wovon er schreibt – und das merkt man! Alles wirkt durchdacht und eben so, als könnte es sich tatsächlich so abgespielt haben. Der Leser bekommt interessante Einblicke in die Polizeiarbeit, die, obwohl es natürlich nicht so sein muss, sehr realistisch erscheint. Allein für den Sprachstil hat das Buch einen zusätzlichen Stern verdient. Der Autor versteht es, Fährten und Hinweise zu legen, sodass man bis zur letzten Seite rätselt und fiebert. Die geschickt angeordneten Perspektivenwechsel sind großartig, ich habe das Gefühl, wirklich von einer anderen Person zu lesen, da der Stilwechsel absolut gelungen ist. Durch viele Kleinigkeiten, wie z.B. die Beobachtung des Verhaltens der Elstern, fügt der Autor auch nachdenkliche Passagen ein, die die ganze Geschichte rund machen. Auch die Aufreihung in mehrere Handlungsstränge stört nicht, sondern macht alles nur noch spannender. Dieser Thriller hat Struktur, gut ausgearbeitete Charaktere, eine Menge Spannung, Gänsehautfeeling und ist insgesamt rund und durchdacht, zudem besticht er mit einem tollen Sprachstil. Deshalb würde ich am liebsten 6 Sterne vergeben! Ein wirklich tolles Debüt!

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  • "Mein bist du"

    Mein bist du

    Kaisu

    "Seiner bedrückenden Kindheit verdankte Corrigan eine seltsame und dunkle Gabe - die Fähigkeit, sich in die Monster zu versetzen, die er jagte." [S.18]  Bei diesem Satz, blüht einem auf der einen Seite das Thriller-Herz auf und auf der anderen welkt es traurig vor sich hin. Eine dunkle Gabe? Super! Ein Detektive, der sich in seine Täter hineinversetzen kann? Perfekt! Aber er hatte eine schlimme Kindheit? Och nö, da hat wohl einer wieder zu tief in der Klischeeschublade gegraben und das falsche paar Socken gefunden. Eigentlich müsste man bei diesem Satz und dem folgenden Abschnitt: "Allzu oft werden Missbrauchte später zu Missbrauchern. Böses gebiert Böses, ein schrecklicher Kreislauf der Gewalt, unmöglich zu durchbrechen." [S.18]  schon stutzig werden und das Buch beiseite legen. Allerdings geht diesem Bucheinstieg noch eine andere Perspektive vorweg und zwar, die des perfiden Killers, auf den Jagd gemacht wird. Sein Verhalten, seine Grausamkeit und seine Denkweise schockieren so sehr, dass man direkt neugierig ist, wie weit er noch gehen kann, bevor er geschnappt wird. Somit legt man den Thriller nicht weg, sondern heftet sich in seine Fersen. Wie man es sich jetzt schon denken kann, geht es um einen skrupelosen Killer, der Männer und Frauen grausam ermordet. Da er keine beziehungsweise nur unbrauchbare Spuren am Tatort hinterlässt, muss man sich voll und ganz auf das Umfeld der Opfer konzentrieren. Der leitende DI Sean Corrigan nimmt sich dieser Jagd an und hat dabei stetig mit seinen eigenen inneren Schatten zu kämpfen. Bei seinen Kollegen herrscht großer Respekt vor ihm, dennoch ist es für diese nicht immer leicht, wenn ihr Chef mit Informationen nicht rausrückt, die er dank seiner "Gabe" gesammelt hat. Auch als Leser kommen einem bald Zweifel ob man Corrigan noch vertrauen kann. Vor allem als seine seltsamen Ermittlungsmethoden und Korruptionsversuche innerhalb des Teams auf der Bildfläche erscheinen. Der Autor Luke Delaney versucht einen dabei immer in verschiedene Richtungen zu lenken. Damit man nicht auf den eigentlichen Täter kommt. Ich bin ihm dabei ab und an auf den Leim gegangen, wurde aber stets bei entsprechenden Wendungen wieder in die "richtige" Richtung gelotst und zum Schluss bestätigte sich mein Verdacht. Somit ist ihm durchaus eine geschickte Verwirrung gelungen, die sicher nicht von jedem rasch durchschaut wird und welche für gute Spannung und viel Rätselraten sorgt. Der Aufbau des Buches ist mit den ständigen Perspektivwechsel gut gewählt. So lernt man aus der Ich-Perspektive den Killer kennen und entwickelt eine morbide Vertrautheit mit ihm. Er ist vom Charakter sehr facettenreich und recht gut ausgebaut. Sein Gegenspieler - Detective Corrigan - dagegen wirkt schon fast wie der graue fade Schatten zu ihm. Er darf aus der auktorialen Perspektive zum Leser sprechen und dennoch lernt man auch ihn gut genug kennen, um ihn nicht zu mögen. Ja, richtig gelesen. Ich konnte mich mit ihm nicht anfreunden. Anfangs hofft man noch, dass dich das legt sich im Laufe der Zeit. Doch hier habe ich mich geirrt. Man baut eine Art Hassliebe zu ihm auf. Weiß man doch, dass er als Vertreter des Gesetzes existieren muss, aber man will ihn gleichzeitig nicht dabei haben. Seinen Kollegen ergeht es dabei nicht besser. Vor allem der Part mit der Polizistin, die eine bestimmte Spur verfolgen soll, ist rasant durchschaut. "Ich hingegen verstehe die Gewalt. Ich umarme sie. Ich mache sie mir zunutze." [S.219] Wenn man sich nach der letzten Seite noch einmal alle zeitlichen Kapitelüberschriften anschaut, wird einem klar, dass sich das ganze Geschehen des Buches in gerade einmal zwei Wochen abgespielt hat. Während des Lesens kommt es einem länger vor. Interessanterweise startet die Jagd an einem Samstag und endet auch an eben so einem. Ob das gewollt ist, kann ich nicht sagen. Es fällt aber auf. Außerdem werden bei zunehmenden Tempo die Abschnitte kürzer. Sobald sich ein weiter Mord ereignet oder die Spur sich verengt, erhöht sich der Lesefluss zunehmend. Diese Schreibmethode hat mir sehr gut gefallen. Leider ändert das nichts am Inhalt. Irgendwann wiederholen sich gewisse Züge, Gespräche ähneln sich. Man dreht sich im Kreis, hört das Gemaule von Sean, das Gelächter vom Killer, ist frustriert von der "Gabe", die sich nicht immer erklärbar äußert, wundert sich, dass das Offensichtliche nicht ins Visier genommen wird und so weiter. Das sorgt dafür, dass man immer unmotivierter das Buch liest. Dennoch ist man an der Auflösung interessiert, vor allem, da sich im Laufe der Ereignisse noch ein stummer Gegenspieler einschleicht, den man nicht direkt identifizieren kann. Alles in allem kann man als Thriller-Einsteiger das Buch guten Gewissens lesen. Dauerleser dieses Genres hingegen werden enttäuscht sein. Witzigerweise habe ich am Ende des Mörder mehr gemocht, als den Ermittler. Doch da gerade auf ihm basierend die Serie fortgesetzt wird, sehe ich für mich keinen Sinn, diese weiterzuverfolgen. Es wurde mir zu sehr mit den Klischees gespielt. Außerdem bekommen die Charaktere des Teams nicht genug Tiefe verpasst. Gerade wenn es ein Serienauftakt ist, wäre es von Vorteil auch diese gut zu beleuchten und nicht nur ihre korrupten Seiten auszugraben. Frauen werden mir hier auch zu fraulich dargestellt. Als das schwache Geschlecht eben, als leidende und naive Hausfrau oder unerfahren wirkende Polizistin. Letztlich hat mich das Buch enttäuscht und ich werde die Serie, wie oben erwähnt, vorerst nicht weiterlesen. Es gab einen starken Einstieg, der sich jedoch nicht fortsetzen konnte und gegen Ende flaute die Leselust komplett ab. 6 von 10 Punkten

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    • 2
  • Den Autor halte ich mal im Auge

    Mein bist du

    cybersyssy

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Zuerst einmal danke ich dem Bastei Lübbe Verlag für das Geschenk auf der Frankfurter Buchmesse. Ich wusste nur, dass es sich um einen Thriller handelt und habe mich überraschen lassen. Diese Überraschung ist gelungen, denn die Spannung steigerte sich kontinuierlich. Dies ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass der Leser alles weiß, die Ermittlungen der Polizei begleitet, die Gedanken des Täters miterlebt, aber nicht sich sicher ist, wer nun der Täter ist. Die Figuren sind lebendig und ich fühlte mich mitten in der Story. Da der Autor weiß, wovon er schreibt, er war selbst Detective, ist auch alles realistisch und es werden nicht nut gute Seiten der Polizei präsentiert. Okay, es ist mal wieder ein Klischee, dass der ermittelnde Polizist selber eine düstere Vergangenheit besitzt und dies ihn zu dem erfolgreichen Detective macht, der er ist. Doch damit kann ich leben. Der Schreibstil ist flüssig und mal wird detailliert beschrieben und mal geht es kurz und knapp zur Sache, das erhöht dann auch das Tempo der Handlung. Auch wenn es um polizeispezifische Internas und Begriffe geht, wird alles verständlich ausgedrückt. Ich finde das Buch absolut spannend und verrate nicht zu viel, wenn ich euch schreibe, dass es auch die eine oder andere Überraschung parat hält. Ich vergebe gern die volle Sternzahl. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ DI Sean Corrigan ist nicht wie andere Cops. Die Schatten seiner eigenen Vergangenheit machen ihn empfänglich für die Dunkelheit anderer - für die Abgründe von verlorenen Seelen, von Vergewaltigern, von Mördern. Das macht ihn zu einem außergewöhnlichen Ermittler. Als ein junger Mann brutal ermordet aufgefunden wird, geht die Polizei zunächst von einer Beziehungstat aus. Corrigan vermutet jedoch schnell, dass viel mehr hinter der Sache steckt. Die Jagd nach einem überaus cleveren Killer beginnt. Einem Killer, der weder Gnade noch Reue kennt ...

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    • 4

    Sabine17

    01. November 2014 um 23:53
  • nicht neu erfunden aber sehr spannend

    Mein bist du

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2014 um 18:24

    Mein bist Du greift ins klassische Thriller Genre rein. Guter Cop mit besonderen Fähigkeiten jagt den unerbittlichen Mörder – so in etwa beschreibt man die Story im Schnelldurchgang. Oft ist es eine Frage der Umsetzung ob ein Buch mit diesen Features tatsächlich lesenswert ist oder zu schnödem Einheitsbrei in der Menge der täglichen Neuveröffentlichungen und Versuchen angehender Autoren untergeht. Mir war der Autor- der kein Bestseller Autor oder sonst wie von Rang und Namen in der Literaturwelt ist- völlig unbekannt , so ging ich auch völlig un eingenommen an das Werk heran. Was mich erwartete war ein knallharter, brutaler Thriller der nicht mit Beschreibungen und Details geizt. Direkt zu Beginn wurde der Leser in eine Szene transportiert die mir bald das Frühstück wieder hochkommen ließ und erschreckende Ähnlichkeit mit dem Stil von Chris Carter (der Totschläger) hatte. Nicht dass ich den Stil ablehne aber zart besaitete Menschen sollten sich wirklich überlegen ob sie den schonungslosen Szenen gewachsen sind. Nachdem der Leser den ermittelnden Detective Sean Corrigan kennengelernt hat ,hat er ebenfalls des Öfteren das Vergnügen mit dem Killer und seinem psychopathischen Selbst auf Streifzug durch London gehen zu dürfen. Der Autor verschont den Leser vor nichts und lässt ihn alles wissen was er glaubt ist wichtig zu wissen für die Geschichte. Zwischendurch wechselt die Perspektive immer wieder zu den Ermittlungsbeamten was schon ein bisschen aufatmen beim Leser hervorrufen kann – so ging es mir persönlich jedenfalls. Als Leser hat man direkt schon zu Beginn eine Ahnung um wen es sich bei dem Mörder handeln wird- so dass der Fokus der Geschichte nicht so sehr auf dem Wer? sondern auf dem Wie? Und Warum? liegt. Die Kombination aus dem Wie? Und Warum? gibt dem Autor wesentlich mehr Möglichkeiten den Leser neugierig zu halten, was er auch geschickt für sich zu nutzen weiß. Man sollte als Leser nicht auf die Idee kommen das es der erste Roman des Autors ist. Eine kleine Schwäche lässt – wenn man wie ich viel und gründlich liest- vielleicht doch darauf schließen das es ein Erstlingswerk ist. Bei der Zeichnung der Personen herrscht meiner Meinung nach ein kleines Ungleichgewicht, was der Geschichte an sich aber keinen Abbruch tut. Die zentralen Figuren wie der ermittelnde Detective und der Mörder ist unglaublich gut und facettenreich gezeichnet. Diese beiden Figuren transportieren Emotionen, Gedanken und Gefühle pur. Dadurch geraten aber die anderen durchaus auch relevanten Figuren ein wenig ins Hintertreffen und verkommen je nach Rolle in der Geschichte mehr oder weniger zu Statisten und Marionetten. Gerade beim Partner des Detective Connagan hätte ich mir mehr Tiefe und Gegensätzlichkeit gewünscht um hin und wieder vom Fokus des Mordens abgelenkt zu werden. Das ist aber auch der Einzige minimale Schwachpunkt den ich an dem Buch finden konnte , ansonsten hat mich die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und war immens spannend und schnell gelesen trotz immerhin gut 500 Seiten. Klare Kaufempfehlung für Fans des harten Thrillers – ansonsten bitte überlegen es ist kein harmloser Krimi.

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  • Sehr gut!

    Mein bist du

    RebekkaT

    28. October 2014 um 19:43

    DI Sean Corrigan ist anders als andere Cops, den durch seinen Vater der ein Serienmörder war, fühlt er wie Mörder ticken, wie sie sind und spürt die dunkle Seite. "Du bist wie ich" hat er vor seiner Hinrichung zu seinem Sohn gesagt. Als er an einen Tatort gerufen wird, sieht er deshalb mehr als eine Beziehungstat. Das Oper war ein Homosexueller, der sich prostituiert hat. Es bleibt aber nicht bei einem Opfer. Schnell wird ein Verdächtiger gefunden James Hellier... Sehr klasse waren die Abschnitte wo der Mörder aus der Ich-Perspektive erzählt hat, definitiv nichts für schwache Nerven, hier liest man Sachen die man eigentlich gar nicht wissen will und genau die haben mich gefesselt. Abgründe von Menschen, denkweisen die nur schwer nachzuvollziehen sind und genau die waren es die mich das Buch haben nicht weglegen lassen. Luke Delaney ist das Pseudonym eines ehemaligen Detectives, sprich er weiß was er schreibt und das merke ich! Er nimmt kein Blatt vor den Mund und beschreibt eben nicht nur detailreich sondern der Mörder ist klar dargestellt, seine Motivation, sein Vorgehen. Die Spannung war von Anfang an da und steigerte sich rassant. Ein unerwartetes Ende. Die Polizeiarbeit wurde sehr gut dargestellt, die Probleme die Polizisten bei der Arbeit haben und endlich mal ging es weniger um das Privatleben der Ermmittler, was für mich in den letzten Jahren immer schlimmer wurde, den durch das Gesülze kam ich immer wieder mal raus aus den Büchern. Trotz 500 Seiten war der Thriller schnell zu lesen. Der Roman ist in sich abgeschlossen und es sind wohl weitere geplant, was mich sehr freut.

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  • Sehr guter Krimi, aber ziemlich brutal - nichts für zarte Nerven

    Mein bist du

    Sonnenwind

    22. October 2014 um 21:06

    DI Sean Corrigan hat eine schwere Kindheit hinter sich. Der Schmerz sitzt noch immer tief - aber dadurch hat er die Fähigkeit entwickelt, sich in Killer und anderes üble Gelichter zu versetzen und sie dadurch zu überführen und hinter Gitter zu bringen. Diese Fähigkeit wirkt auf mich aber stellenweise recht gekünstelt und unglaubwürdig. In dem Punkt war mir seine Assistentin manchmal wirklichkeitsnäher. Die Verfolgung des Mörders mit allen falschen Fährten hat mir aber sehr gut gefallen, hervorragend umgesetzt! Die Handlung bleibt durchweg spannend, auch Stil und Sprache sind ausgezeichnet. Der kriminalistische Hintergrund erschien mir auch recht realistisch, insgesamt war das Buch sehr gut zu lesen. Allerdings hat mich die intensive Beschreibung der Mordszenen doch ziemlich gestört. Es mag ja sein, daß manche Leser das genießen, aber mich stößt es nur ab. Mit weniger Grausamkeit wäre das Buch ein Knüller für mich.

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  • Cold Killing

    Mein bist du

    MissStrawberry

    05. October 2014 um 14:42

    Der Originaltitel „Cold Killing“ trifft die Story sehr viel besser – aber das ist ja momentan bei fast allen Büchern so. Leider! DI Seam Corrigan wird an einen Tatort gerufen, an dem nichts so ist, wie es üblich ist. Das Opfer ist ein junger Homosexueller, der sich prostituiert hat. Es gibt jedoch keinerlei Spuren am Tatort. Corrigan, der selbst mit seiner Vergangenheit kämpft und ein ganz besonderes Gespür besitzt, glaubt nicht an eine Beziehungstat. Als dann eine zweite Leiche auftaucht, erkennt er, dass mehr hinter der Sache steckt und er einem gefährlichen, eiskalten Killer auf der Spur ist. Zunächst glaubt ihm niemand, da die beiden Fälle rein gar nichts miteinander zu tun haben. James Hellier gerät sehr schnell in seinen Fokus, doch entschlüpft er den Ermittlern immer und immer wieder. Ein erbitterter Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Luke Delaney nimmt den Leser mit auf die Reise durch einen wahren Alptraum. Den Part des Killers schreibt er in der Ichform – und es widert mich an, dass ich dadurch das Gefühl bekomme, der Killer erzählt mir persönlich von seinen „Ruhmestaten“. Sehr viele Szenen sind mir einfach zu brutal und zu direkt. Das hätte man auch subtiler lösen können. Aber ich gebe zu: sie schocken. Das besondere Gespür von Corrigan hätte ich mir besser herausgearbeitet gewünscht. Da wäre noch sehr viel Potenzial gewesen. Auch wäre es nett, wenn nicht immer die weiblichen Ermittler die ahnungslosen Schäfchen wären, die in Fallen tappen. Das genial angelegte Verwirrspiel jedoch ist einfach klasse ausgearbeitet. Streckenweise sog sich das Buch. Einiges widerholte sich für meinen persönlichen Geschmack dann doch zu oft (genauer kann ich darauf nicht eingehen, ohne zu spoilern), ein paar der Ermittlungsarbeiten waren mir zu stümperhaft. Aber der Showdown hat mir dann wieder den Atem geraubt und mich mit den zähen Stellen versöhnt. Das Ende ist kein echter Cliffhanger, aber es ängstigt – zumindest mich – dann doch schon wieder. Kurz – ich bin nicht wirklich Fan der Bücher mit dem Aufkleber „VOX TOP THRILLER“, denn zu oft langweilten mich diese Bücher extrem. Auch „Mein bist du“ ist nicht mein Jahreshighlight. Aber der Thriller hat mich unterhalten und Luke Delaney hat mich aufs Glatteis geführt – dafür vier Sterne!

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  • „Sie töten, weil es in ihrer Natur liegt“

    Mein bist du

    Nina2401

    27. September 2014 um 18:52

    Was für ein krankes Hirn … das waren meine Gedanken nach den ersten Seiten. Ich wurde Zeuge einer abscheulichen Tat. Aber gleichzeitig erfreute ich mich an genial konstruierten Sätzen. Und bereits da habe ich gemerkt, dass die Schilderungen zwar recht schonungslos sind, ich aber dennoch die für mich bei solchen Büchern wichtige Distanz wahren konnte. Hauptsächlich wird aus der Sicht von Detective Corrigan geschildert, von dessen „schlimmer“ Vergangenheit ich allerdings nur wenige Segmente erfahre. Er kann sich gut in die Täter hineinversetzen, kann die Taten in Gedanken nachvollziehen. Das ist mir etwas suspekt und fast schon zu übersinnlich. Die Ermittlungsarbeit ist gut und nachvollziehbar geschildert. Aber Corrigan´s so gepriesene Gabe ist da nicht besonders hilfreich. Der andere Strang gehört dem Täter, der aus seiner Sicht erzählt und das war so heftig. Er sinnierte über das Töten und die Geringschätzung seiner Mitmenschen. Das war so wirklich, so echt und da wurde es mir ganz schön mulmig. Erst hatte ich einen Verdacht, der sich scheinbar bestätigte und sich dann doch als falsch herausstellte. Das passierte allerdings so spät, dass ich in der Zwischenzeit ein bisschen Langeweile empfand. Alles zog sich ein wenig in die Länge. Ich finde es sehr schade, wenn ein Thriller mich nicht durchgängig fesseln kann. Das war hier leider so. Das konnte dann auch die wirklich tolle Sprache nicht völlig herausreißen. Einen Satz, der mir so sehr unter die Haut ging, möchte ich hier nicht unerwähnt lassen: „Es kümmerte sie nicht, wer dabei war, als ihre Verzweiflung sich in körperlichen Schmerz verwandelte“. Ein Satz nur, der aber so viel ausrückt und mich erschauern ließ. Ich bin den Ermittlern scheinbar immer einen Schritt voraus und fand es sehr faszinierend, wie sie sich der Auflösung ohne meine Erkenntnisse Schritt für Schritt nähern. Luke Delaney hat natürlich auch nichts unversucht zu lassen, um mich aufs Glatteis zu führen. Ich verrate natürlich nicht, wenn ich alles verdächtigt habe. Von Sean Corrigan habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Ich fand ihn gar nicht so besonders, im Gegenteil, er war teilweise so verbissen in seinen ersten Verdacht, dass er um sich herum gar nicht mehr viel mitbekommen hat. Und so haben mich die „blasse“ Hauptfigur und der langweilige Mittelteil doch ein wenig enttäuscht. Fazit: Spannend und gut erzählt, aber das Besondere fehlte mir. Daher vergebe ich 3,5 Sterne, die ich auf 4 Sterne aufrunde.

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  • Mein bist du

    Mein bist du

    mamenu

    10. September 2014 um 21:28

    Zum Buch DI Sean Corrigan ist nicht wie andere Cops.Die Schatten seiner eigenen Vergangenheit machen ihn empfänglich für die Dunkelheit anderer für die Abgründe von verlorenen Seelen,von Vergewaltiger,von Mördern. Das macht ihn zu einem außergewöhnlichen Ermittler. Als ein Mann brutal ermordet aufgefunden wird,geht die Polizei zunächst von einer Beziehungstat aus,Corrigan vermutet jedoch schnell,dass viel mehr hinter der Sache steckt. Die Jagd nach einem überaus cleveren Killer beginnt. Einem Killer,der weder Gnade noch Reue kennt. Meine Meinung Dies ist das erste Buch von Luke Delaney, was auf Deutsch erschienen ist. Es gibt noch zwei weitere in Englisch. Ich war schon sehr gespannt auf das Buch, denn der Klapptext hört sich wirklich nicht schlecht an und ich muss sagen, das ich nicht enttäuscht worden bin. Diese Geschichte fängt von Anfang an schon sehr Spannenend an, was sich dann auch gut bis zum Ende hält, was ich persönlich bei einem Thriller sehr gut finde. Was ich mir dann noch gut gefallen hat, ist, das dieses Buch mal aus der Sicht des Täters geschrieben worden ist, was für mich mal was ganz neues war. Auch wenn man den Täter von Anfang an kennt, muss ich sagen, das dies nicht schlimm ist und trotzdem blieb die Spannung immer aufrecht erhalten. Was mich immer hier gefesselt hat, als der Täter gesprochen hat, denn dies wurde in der Ich-Form geschrieben und hat mich richtig an diese Spannung gehalten. Der Schreibstil ist flüssig und leicht und die Spannung war für mich von Anfang bis Ende immer präsent. Auch das Ende hat mir super gefallen weil dies für mich doch eine große Überraschung war. Ich kann nur sagen, dieses Buch kann man nicht nur sehr gut lesen, sondern es fesselt auch.

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  • Mein bist du

    Mein bist du

    vormi

    Ein spannender Thriller, der aus 2 verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. Einmal aus Sicht des Täters (also nichts für schwache Nerven), eines ganz "normalen" Familienvaters, der es über Jahre geschafft hat, sich die perfekte Scheinidylle aufzubauen. Er geht einem normalen Beruf nach, hat Frau und Kind und lebt wie der Wolf im Schafspelz. Netterweise erzählt er uns aus seiner Perspektive was er so empfindet, wie er seine Opfer auswählt und wie groß seine Verachtung anderen Personen gegenüber ist. Auf der anderen Seite erfahren wir die Sichtweise des ermittelnden Kommissars. Er hat eine sehr problematische Kindheit hinter sich, die ihn gerade während aktueller Ermittlungen immer wieder einholt. Er scheint aber genau deshalb ein ganz besonderes Gespür für seine Gegner zu haben. Er erfühlt intuitiv, ob sein Gegenüber lügt, zb bei einer Vernehmung. Auch an Tatorten - da hat er einen ganz besonderen Blick und sieht ganz andere Dinge als seine Kollegen. Ein mega-spannendes Katz- und Mausspiel! Atemberaubend, man rätselt mit, und ist ganz oft einfach nur froh, nicht in dieser Geschichte drinzustecken. Es gibt immer wieder andere Richtungen, in die sich die Geschichte entwickelt. Ich habe mich mit dem mitraten sehr schwer getan. Der Debütroman eines ehemaligen Polizisten. Entweder hat er ein wahnsinniges Schreibtalent oder er hat sehr viel Erfahrung miteinfließen lassen. Wahrscheinlich beides! Beide Daumen hoch, einfach nur spannend!

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    • 2
  • Gelungener Thrillerauftakt

    Mein bist du

    Marabu

    01. September 2014 um 15:09

    "Mein Bist Du" ist ein Buch, das ich persönlich nicht gekauft hätte. Schon oft entpuppte sich ein "Vox Topthriller" als langweiliger Roman, ohne eine Spur von Spannung. Zu viele Lobeshymnen auf dem Cover und der Hauptprotagonist scheint auch noch ein verkorkster Cop zu sein, der mit den Schatten seiner Vergangenheit kämpft. Der Autor soll anscheinend genau wissen, wovon er schreibt, weil er selbst grausame Mordfälle beim CID aufgeklärt hat. Eindeutig zuviel positive Kriterien auf dem Cover, die meißt nicht dem Inhalt entsprechen. Ich habe dieses Buch als Leseexemplar erhalten und war positiv überrascht. Als Autor ist Luke Delaney zwar stellenweise zu intensiv auf Polizeiinterna eingegangen, was dem Buch aber nicht an Spannung nimmt. Sean Corrigan ist auch kein jammernder Cop, der mehr mit sich selbst als mit seiner Arbeit beschäftigt ist. Nein, er ist ein echter Sympathieträger, wie auch aller anderen beteiligten Ermittler im Buch. Es gibt gleich am Anfang einen Hauptverdächtigen, doch dessen Arroganz und die Ergebnisse der Nebenermittlungen in diesem Fall lassen Corrigan immer wieder an seiner eigenen Gabe, sich in die Täter hineinzuversetzen, zweifeln. Teilweise misstraut er sogar sich selbst. Diesmal kann man den Lobeshymnen auf dem Cover wirklich trauen, denn mit "Mein Bist Du! ist Luke Delaney ein wirlich spannendes Thriller-Depüt gelungen und ich freue mich schon auf den nächsten Band mit Sean Corrigan als Ermittler.

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  • Seine Bestimmung ist zu töten

    Mein bist du

    misswinniepooh

    Seine Bestimmung ist zu töten Als der junge Daniel Graydon brutal ermordet in seiner Londoner Wohnung gefunden wird, übernimmt DI Sean Corrigan und sein Team die Ermittlungen. Zuerst gehen sie von einer Beziehungstat im Homosexuellen Milieu aus, doch bei der ersten Tatortbesichtigung merkt Sean sehr schnell das Es hier etwas anderes ist. Den er ist ein Ermittler der besonderen Art. Wie kein anderer kann er sich in die Gedankenwelt des Mörders einlesen, dabei helfen ihm seine eigenen dunklen Dämonen aus der Kindheit. Schon bald haben er und sein Team eine ersten Verdächtigen. Einen hochintelligenten Banker der genauso eiskalt und skrupellos agiert wie der Mörder. Doch ist er der Richtige? Ein nervenaufreibendes Katz und Mausspiel der ganz besonderen Art nimmt seinen Lauf. Laut Klappentext ist Luke Delaney das Pseudonym eine ehemaligen Detectives des CID. Er weiß also, von was er schreibt, und der Leser bekommt Einblick in die oft mühsame Polizeiarbeit beim Zusammentragen von Beweisen und Indizien. Er schildert dies im schnörkelloser und direkter Sprache. Die Stimmigkeit und Authentizität der Geschichte und ihrer Protagonisten entwickelt ihren eigenen Sog und er Spannungsbogen wird durch die wechselnden Perspektivenbeschreibungen aus Sicht des Mörders und der Ermittler konstant hochgehalten. Ich habe das Buch nahezu „verschlungen“. Ein überzeugendes und durchaus vielversprechendes Debüt.

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    • 2

    KruemelGizmo

    30. August 2014 um 21:54
  • Neuer Stern am Lesehimmel

    Mein bist du

    flieder

    Als die Leiche eines jungen Mannes, der als Stricher sein Geld verdient, aufgefunden wird schrillen im Londoner Morddezernat sämtliche Alarmglocken. Die Tat ist an Brutalität fast nicht zu überbieten und der Täter hat keinerlei Spuren hinterlassen. Ermittler Corrigan, der in seiner Jugend selbst Gewalt und Missbrauch durch seinen Vater erleben musste, kann sich sehr gut in die tiefen Abgründe von Tätern hineinversetzen und das macht ihn offen für deren Denkweise. Doch bei diesem Fall hat er es mit einer härteren Nuss zu tun. Der Killer ist eiskalt und hochintelligent und somit Corrigan und seinem Team immer einen Schritt voraus. Schon bald tauchen die nächsten Leichen auf, die ebenfalls brutal ermordet wurden. Der Debüt-Autor Luke Delaney versteht es sehr gut den Leser in eine Richtung zu lenken und macht sich einen Spass daraus ihn dann komplett in die Irre zu führen. Ein spannendes Verwirrspiel, daß von der ersten bis zur letzten Seite aufrecht erhalten wird. Die Einblicke in die Ermittlungsarbeit gelingen dem Autor besonders gut, da er in seinem früheren Beruf selbst als Ermittler tätig war und das ist auch deutlich zu erkennen. Die Morde werden sehr detailgetreu beschrieben und da sollte man schon ein etwas dickeres Fell besitzen. Auch die Protagonisten werden einem gut näher gebracht und man kann durchaus für einige Sympathien entwickeln. Der Schreibstil ist flüssig und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Hier kann ich guten Gewissens 5 Sterne vergeben und ich hoffe, dass das nicht das letzte Buch des Autors war

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    Floh

    21. August 2014 um 11:57
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