Luke Delaney Wenn ihr schlaft

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Inhaltsangabe zu „Wenn ihr schlaft“ von Luke Delaney

Celia Bridgeman erlebt den Albtraum jeder Mutter: Eines Morgens liegt ihr kleiner Sohn George nicht mehr in seinem Bett. Sean Corrigan und sein Team werden auf den Fall angesetzt. Noch bevor erste Ermittlungsergebnisse vorliegen, verschwindet ein weiteres Kind. Auf den ersten Blick gibt es keine Verbindung zwischen den Familien der entführten Kinder, keine Spur, die zum Täter führen könnte. Doch Corrigan weiß: Er muss ihn stellen - bevor ein weiteres Kind in seine Fänge gerät -

Hat zwischendurch ein paar Längen, aber dennoch ganz gut

— brauneye29

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  • Wenn ihr schlaft

    Wenn ihr schlaft

    Mine_B

    20. November 2016 um 15:36

    Luke Delaney hat mit „Wenn ihr schlaft“ den dritten Teil rund um den Ermittler Sean Corrigan und dessen Team geschrieben. Dieser lässt sich auch gut ohne Vorkenntnisse aus den Vorgängern „Mein bist du“ und „Für immer mein“ lesen.   Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Celia Bridgeman erlebt den Albtraum jeder Mutter: Eines Morgens liegt ihr kleiner Sohn George nicht mehr in seinem Bett. Sean Corrigan und sein Team werden auf den Fall angesetzt. Noch bevor erste Ermittlungsergebnisse vorliegen, verschwindet ein weiteres Kind. Auf den ersten Blick gibt es keine Verbindung zwischen den Familien der entführten Kinder, keine Spur, die zum Täter führen könnte. Doch Corrigan weiß: Er muss ihn stellen - bevor ein weiteres Kind in seine Fänge gerät.   Bisher kenne ich nur „Mein bist du“ von Luke Delaney. Daher war ich sehr gespannt, wie der Autor sich nach dessen Debütroman gewandelt hat und auch wie sich das Ermittlungsteam entwickelt hat. Auch diesmal ist der Erzählstil von Luke Delaney wieder recht angenehm und temporeich, das Buch hat sich flüssig lesen lasen. Ich war gespannt, wie diesmal die Ermittlungsarbeiten laufen könnten, in welche menschlichen Abgründe wir diesmal entführt werden. Hierbei ist dieser Thriller recht unblutig und dennoch schafft es der Autor, Spannung aufzubauen. Leider empfand ich den Mittelteil etwas schwächer. Der Einstieg in das Buch ist recht interessant und spannend gestaltet. Man erfährt aus erster Hand, wie ein Kind aus dem Elternhaus entführt wird. Auch die Reaktion der Familie am nächsten Morgen, als das Verschwinden bemerkt wurde, erfährt man als Leser recht direkt. Ebenfalls werden die ersten Eindrücke des Tatortes ganz gut beschrieben. Meiner Meinung nach kann diese Spannung jedoch nicht permanent gehalten werden. Nach den ersten Ermittlungen drehen sich die Ermittlungen im Kreis. Durch die Perspektive aus der Sicht des Täters erhält der Leser kurze Einblicke in das Verhalten des Täters, jedoch ohne dass dessen Identität verraten wird. Erst ziemlich spät lernt der Leser diesen konkreter kennen, lernt dadurch den Täter und auch dessen Beweggründe besser zu verstehen. Erst auf den letzten hundert Seiten schafft es der Autor wieder mehr Fahrt aufzunehmen und die Spannung zu steigern. Die Überführung des Täters empfand ich jedoch als recht unspektakulär – irgendwie wirkte es auch mich unvollständig. Was mir auch wieder gut gefallen hat: Auch in diesem Teil werden Irrwege im Verlauf der Ermittlungsarbeit aufgeführt. Nicht alle Indizien, die verfolgt werden, bringen das Team zum erhofften Erfolg. Zu Beginn des Thrillers versteift sich Corrigan auf einen Verdächtigen und glaubt recht lange, dass dieser der Täter sein könnte. Doch recht schnell wird klar, dass dies nicht der Fall ist. Sean Corrigan fängt an, an sich und auch an seiner Begabung zu zweifeln. Er glaubt, dass er diese verloren hat, dass er nicht mehr in die Täter hineinblicken kann und dessen seelischen Abgründe und die Beweggründe erkennen kann, so wie er es vorher konnte. Er fühlt sich ziemlich hilflos und verzweifelt immer mehr. Dadurch macht er Fehler, die er im ersten Teil bestimmt noch nicht gemacht hätte. Man merkt dessen innere Zerrissenheit. Auch hält er sich nicht immer an die Vorschriften, er bricht auch mal die Regeln, damit er den Täter überführen kann. Seine Entwicklung im Vergleich zum ersten Teil hat mich am meisten überzeugen können. Ich fand, dass dieser innere Konflikt gut dargestellt wurde. Ich finde es gut, dass ein Mann in diesem Beruf auch mal Schwäche zeigt. Dass ihn all dies, was er sieht und erlebt, nicht unberührt lässt. Auch Sally muss unter den Folgen der Polizeiarbeit leiden, jedoch wird ihr Konflikt nicht so sehr in diesem Buch ausgebaut.   Alles in allem ist „Wenn ihr schlaft“ von Luke Delaney ein gelungener Thriller, der sich flüssig lesen lässt. Jedoch konnte er mich nicht hundertprozentig überzeugen. Und im Gegensatz zum ersten Teil hat er meiner Meinung nach leider ein paar kleine Längen. Daher kann ich nur 3,5 Sterne vergeben.

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  • Sehr langatmig

    Wenn ihr schlaft

    Steffi1611

    07. November 2016 um 16:37

    Für mich war es der erste Fall um den Ermittler Sean Corrigan. Grade wurde er und sein Team „befördert“ und bekommen es gleich mit einem Entführungsfall zu tun. Bei dem Entführungsopfer handelt es sich um ein Kleinkind. Dies macht die Lage noch brisanter und führt zu einem enormen Druck auf Sean Corrigan sowie seine Mitarbeiter. Warum werden die Kinderentführt? Handelt es sich um einen Pädophilenring oder sind sogar die Eltern Schuld am Verschwinden? Und dann wird ein weiteres Kind entführt und der Ermittler steht vor einem Rätsel. Sean Corrigan ist einer der Besten in seinem Job, da er sich in das Böse hineinversetzen kann und mehr sieht als normale Ermittler. Aber warum gelingt ihm das grade in diesem so wichtigen Fall nicht??Schon das erste Kapitel hat alles, was einen guten Einstieg in einen Thriller ausmacht. Aus Sicht des Täters wird die Entführung beschrieben. Anschließend wird beschrieben, wie das Verschwinden des kleinen George von seiner Mutter entdeckt wird. Diese Beschreibung ist so gut gelungen und wirklich fesselnd. Aber leider ging es so nicht weiter. Die auf fast 600 Seiten erzählte Geschichte wurde danach einfach nur langweilig und in die Länge gezogen. Einzige Lichtblicke waren die unterschiedlichen Sichtweisen und ganz besonders der innere Kampf des Täters. Obwohl dies zum Ende hin wirklich in Wahnsinn umschwenkt. Fahrt nimmt die Story erst wieder auf den letzten 100-150 Seiten wieder auf. Die Festnahme des Entführers war dann wieder sehr unspektakulär, aber immerhin wurde er geschnappt und das Buch hat ein Ende.Wirklich überzeugen konnte mich Luke Delaney mit seinem Werk nicht. Der Beginn war sehr stark, aber der dann einsetzende Abfall war wirklich tief. Nur mit Mühe und Not habe ich mich an einigen Stellen durchgequält. Positiv fand ich wiederrum die unterschiedlichen Erzählweisen und den Erzählstil vom Autor. Der deutsche Titel ist sehr passend zur Geschichte. Das Cover wirkt sehr nichts sagend. Hier gefällt mir das aus dem Original um Längen besser.Vielleicht hätte ich vor dem Lesen die anderen Bücher über DI Sean Corrigan lesen müssen um gut mit diesem Buch zu Recht zu kommen. Ob ich dies noch nachholen werden, weiß ich noch nicht.

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  • Klammheimlich, still und leise...

    Wenn ihr schlaft

    Dreamworx

    25. September 2016 um 15:04

    Obwohl die Haustür abgeschlossen ist und auch sonst keine Spuren auf einen Eindringling hinweisen, verschwindet der kleine George mitten in der Nacht aus seinem Bett. Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn es gibt auch keine Lösegeldforderungen von Entführer. Als dann die kleine Bailey ebenfalls verschwindet, ohne dass es Spuren gibt, steht Ermittler Sean Corrigan mit seinem Team mächtig unter Druck, die Kinder und vor allem den Täter zu finden. Wird Corrigan seiner Spürnase gerecht und findet den Entführer?Luke Delaney hat mit seinem Buch „Wenn ihr schlaft“ seinen dritten Thriller rund um den Chefermittler Sean Corrigan vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und temporeich, fordert den Leser geradezu heraus, der rasanten und gleichfalls perfiden Handlung zu folgen und sich an die Seite von Corrigan zu heften, um den Taten auf die Spur zu kommen. Der Spannungsbogen wird sofort sehr hoch aufgebaut und steigert sich durch das Tempo und die verschiedenen aufgezeigten Perspektiven weiter bis zum Finale. Die Hilflosigkeit der Polizei, die nach jedem Strohhalm greift, ist geradezu spürbar. Der Autor lässt seine eigenen Erfahrungen als ehemaliger Polizist sehr gut in den Roman einfließen, dadurch wirkt alles noch glaubhafter und realer. Sowohl die Angst als auch die Entschlossenheit übertragen sich regelrecht auf den Leser.Die Charaktere sind sehr unterschiedlich ausgestaltet, wirken durch ihr Verhalten aber sehr lebensecht und authentisch. Sean Corrigan ist ein knallharter Typ, der seine eigenen Dämonen im Verborgenen hält. Er setzt sich selbst unter Druck, was sich auf sein Team überträgt. Die Presse und die Vorgesetzten verschärfen diesen Druck noch und alle arbeiten gegen die Zeit. Die Angst, ein totes Kind zu finden wie der vermeintliche Gedanke an Missbrauch, überträgt sich von den Protagonisten ebenso auf den Leser und setzt diesen beim Lesen ebenfalls unter Anspannung.„Wenn ihr schlaft“ ist ein sehr rasanter Psychothriller, der durch seinen geschickten Erzählstil regelrecht einen Film vor dem inneren Auge des Lesers ablaufen lässt. Nachdem die ersten beiden Romane des Autors recht blutig und brutal gewesen sind, wirkt dieses Buch allein durch die Wahl und das Setzen der Worte, um das Unheil spürbar zu machen. Alle Liebhaber von Psychothrillern werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Unbedingt Leseempfehlung!  

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  • Trauma jeder Mutter

    Wenn ihr schlaft

    VroniCaspar

    09. September 2016 um 14:18

    Wenn ihr schlaft von Luke Delaney Alptraum jeder Mutter In wohlhabenden Stadtgebieten Londons werden mehrere Kleinkinder des Nachts ohne jeglichen Lärm unter den Augen ihrer Eltern entführt. Es gibt keine Einbruchsspuren, alle Fenster sind von innen verriegelt, alle Schlösser unversehrt und abgeschlossen. Wieso sind die Kinder einfach mitgegangen, mucksmäuschestill und ohne Furcht? Für die Polizei ein unlösbares Rätsel. Es gibt keinerlei Ansatzpunkte, keinerlei Lösegeldforderungen, keinerlei Anzeichen von sexueller Gewalt. Wer treibt hier sein makabres Spiel mit der Polizei und den Eltern? Corrigan, von seinen Vorgesetzten unter Druck gesetzt und völlig überlastet, versucht verzweifelt sich auf seine vorausschauenden Fähigkeiten als Ermittler zu konzentrieren. Zweimal wird ihm dies zum Verhängnis, er verfolgt die falsche Spur und gerät dadurch immens in Zeitnot. Noch sind keine Leichen aufgetaucht, wie lange wird dies noch so bleiben? Das gesamte Ermittlerteam unter Corrigan ist mir sehr vertraut geworden und ich habe auch ihre Ängste gespürt. Ich habe Einsicht in die tägliche routinemäßige Arbeit der Ermittlungstätigkeiten bekommen und die Herangehensweise und akribische Sorgfalt die dazu nötig ist hat mir imponiert. Ein unblutiger Thriller, der aber allein durch seine Handlung schockiert und bis zum Ende in Atem hält. Er ist gut strukturiert und eine aufbauende Spannung zieht sich durch den gesamten Inhalt. Für mich ist er, jeweils aus Sicht der Ermittler, Kinder, Eltern und Täter berichtet, umso ausdrucksstärker gelungen. Dem Autor Luke Delaney merkt man die Professionalität an, er lebt den Beruf des Ermittlers und daher hat dieser Thriller für mich seine Glaubwürdigkeit.

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