Luke Kennard Transition

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Inhaltsangabe zu „Transition“ von Luke Kennard

„Verbessere dich selbst, und du verbesserst die Welt.“

Karl und Genevieve, beide Anfang 30, sind überqualifiziert und hoch verschuldet, wissen nicht weiter. Überraschend bekommt das junge Paar das verlockende Angebot, an einem Pilotprogramm namens Transition teilzunehmen. Dahinter steckt eine wohltätige Organisation, die desillusionierten Großstädtern wieder auf die Füße helfen will. Einzige Bedingung: Die Testpersonen müssen sechs Monate bei ihren Mentoren wohnen und sämtliche Anweisungen befolgen.
Während sich Genevieve voller Begeisterung in das Coaching stürzt, steht Karl dem ganzen Vorhaben skeptisch gegenüber. Was steckt wirklich hinter dieser ominösen Organisation, die jede Öffentlichkeit meidet? Und führt die permanente Selbstoptimierung tatsächlich zu etwas Gutem?

Leider etwas unbefriedigend am Ende und bis zur Hälfte recht langatmig. Die Grundidee gefällt mir jedoch.

— MsBookeria

Spannend, aber teilweise etwas lang. Zudem mysteriös und nachdenklich. Kein Buch, das man gelesen haben muss, doch trotzdem empfehlenswert.

— BlueSunset

Ein spannendes und unterhaltsames Buch zum Thema Selbstoptimierung, welches nachdenklich macht!

— Curin

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  • Es läßt den Leser lange im Unklaren, was hier eigentlich los ist und fesselt damit ans Buch.

    Transition

    Buchraettin

    10. July 2017 um 06:56

    Rezi von meinem MannKarl hat es verbockt – kein geregeltes Einkommen, seine Frau Genevieve verdient auch nicht viel, aber um ihr ein gutes Leben zu bieten, jongliert er mit Kreditkarten. So lange bis nichts mehr geht. Dann wird er vor die Wahl gestellt: In’s Gefängnis gehen oder mit seiner Frau ein Programm in „Selbstoptimierung“ zu durchlaufen – „Transition“. Kurz entschlossen wählt er den augenscheinlich einfacheren Weg. Das Paar findet sich schnell in einem scheinbaren Paradies wieder. In einem schönen Haus als Untermieter zweier Mentoren, berufliche Unterstützung, psychologische Trainings.Aber was ist das wahre Ziel von Transition? Wirklich nur uneigennützige Hilfe zur Selbsthilfe oder doch viel mehr?Der Roman hatte mich schnell in seinen Bann gezogen. Ich konnte mir Karl’s Situation vorstellen: Er tut alles um seiner großen Liebe Genevieve ein gutes Leben zu bieten und manövriert sich so in finanzielle Schwierigkeiten. Und von Organisationen mit Angeboten zur „Selbstoptimierung“ hört man ja auch so allerhand ohne meistens die wahren Hintergründe zu kennen. Genau aus dieser Situation spinnt der Autor Luke Kennard seinen Spannungsbogen. Ist da wirklich etwas faul mit der Organisation oder deutet Karl die Anzeichen falsch, sind die Hinweise echt oder auch nur Teil des psychologischen Trainings? Die Grundzüge des Plots fand ich jetzt nicht unbedingt neu, doch diese Zwickmühle in der sich Karl befindet hat mich mit ihren lebendigen, realitätsnahen Charakteren bis zum Ende gefesselt.Es läßt den Leser lange im Unklaren, was hier eigentlich los ist und fesselt damit ans Buch.4 von 5 Sternen

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  • Hat mich nach dem Lesen weiterhin beschäftigt

    Transition

    BlueSunset

    17. June 2017 um 13:55

    Die leichte dystopische Note des Buches hat mir gut gefallen und mir das Buch zu Beginn schmackhaft gemacht. Es bringt ein zusätzliches Element in die Geschichte, das sie für mich interessanter gemacht hat. „Transition“ kann allerdings auch ohne dieses Element funktionieren – und gerade das macht den Charme der Geschichte aus. Denn schnell wird die Aufmerksamkeit des Lesers auf das Projekt „Transition“ gelenkt, an dem der Protagonist Karl teilnimmt. Gemeinsam mit Karl erfährt man immer mehr darüber und fängt an zu zweifeln, ob „Transition“ tatsächlich so gut ist, wie es vorgibt zu sein.Luke Kennards Schreibstil ist sehr leicht und angenehm. Mir konnte er Karls Gefühle gut vermitteln und hat mich so in die Geschichte mitnehmen können.„Sie wohnten mit ihrem elektrischen Heizgerät und Multifunktions-Tischbackofen im ehemaligen Wintergarten einer viktorianischen Doppelhausvilla, teilten sich mit den übrigen Bewohnern auf ihrem Stockwerk Badezimmer und Küche, sowie das Gefühl, an einer wichtigen Abzweigung im Leben die falsche Entscheidung getroffen zu haben.“ – Seite 16Ohne übermäßiges Drumherum und in einer recht nüchternen, manchmal auch etwas bildhaften Sprache, schaffte Kennard es, in mir ein Interesse an der Geschichte zu wecken, sodass ich gespannt Karls Leben und „Ermittlungen“ gegen das Programm verfolgt habe.Das Einzige, was einen etwas faden Beigeschmack hinterlässt, ist das recht offene Ende. Doch es passt zum Buch, weshalb ich es kaum als Kritik äußern kann. Es führte nämlich dazu, dass auch noch einige Tage später meine Gedanken immer wieder um die Geschichte kreisten und diese Revue passieren ließen. FAZIT  Bei der Bewertung dieses Buches tue ich mich ein wenig schwer. Einerseits ist keine wirklich abgeschlossene Geschichte und sorgt somit ein wenig für Unzufriedenheit, andererseits habe ich die Handlung mit Spannung verfolgt und sie hat mich auch noch einige Tage später beschäftigt.Da ich aber nicht wirklich etwas zu bemängeln habe, entscheide ich mich für 4 Sterne. „Transition – Das Programm“ ist kein Buch, was man unbedingt gelesen haben muss, doch ich bereue nicht, es gelesen zu haben. Deshalb kann ich es auch gerne weiterempfehlen.Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 

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  • Ist Selbstoptimierung immer gut?

    Transition

    Curin

    24. May 2017 um 15:29

    In einer finanziellen Notsituation begeht Karl Steuerbetrug, doch anstatt ihn ins Gefängnis zu schicken, wird ihm ein außergewöhnliches Angebot gemacht: Gemeinsam mit seiner Frau Genevieve soll er an einem Selbstoptimierungsprogramm names ,,Transition" teilnehmen und dafür ein halbes Jahr gecoacht werden. Karl geht darauf ein und zieht mit Genevieve zu seinen zugewiesenen Mentoren Stu und Janna, aber kann sich nicht recht mit allen Anweisungen anfreunden und beginnt, kritische Nachforschungen anzustellen ... .Luke Kennard hat hier einen spannenden und unterhaltsamen Roman geschrieben, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Gleich zu Anfang lernt man Karl, aber auch Genevieve als zwar gut gebildete, aber dennoch total überforderte Figuren kennen. Karl verdient sein Geld, indem er im Internet Hausarbeiten für Studenten verfasst und Rezensionen zu Produkten schreibt, die er nie getestet hat. Er macht dadurch natürlich keinen positiven Eindruck auf den Leser, aber man merkt deutlich, dass er Ecken und Kanten hat und natürlich auch sehr intelligent ist.Auch im Verlauf der Handlung zeigt sich immer wieder, dass er nicht alles einfach hinnimmt, sondern wirklich kritisch hinterfragt und viel über Transition nachdenkt. Ein wenig seltsam fand ich dagegen seine Frau Genevieve, die sich voll in das Projekt stürzt und dabei immer wieder kaum die Konsequenzen ihres Handelns bedacht hat. Sie wurde mir immer unsympathischer, aber das spannende bei ihr war, dass man sie bis zum Ende des Buches nicht richtig einschätzen konnte. Die anderen beiden Figuren Stu und Janna fand ich auch schwer durchschaubar. Sie wirkten überhaupt nicht wie zwei Mentoren einer dubiosen Organisation, aber waren dennoch die ganze Zeit vom Verhalten komisch und ich denke, der Autor hat sich eine Spur zu viel Mühe gegeben, um sie ja nicht klischeehaft darzustellen.Das Thema Selbstoptimierung steht durch Transition die ganze Zeit im Mittelpunkt des Buches. Auch wenn die Handlung in der Zukunft spielt, kann man auch in unserer heutigen Zeit feststellen, dass Erfolg und Geld immens wichtig und erstrebenswert sind. Daher enthält ,,Transition" schon einige Punkte, über die man nachdenken kann und auch sollte. Vom Schreibstil her ist das Buch zwar gut zu lesen, aber leider konnte ich mich kaum in die Figuren hinein versetzen. Die Handlung allerdings ist kaum vorhersehbar und ich wurde immer wieder von unerwarteten Wendungen überrascht. So kam immer wieder Spannung auf und es blieb interessant.Insgesamt hat mich ,,Transition" gut unterhalten und begeistert, auch wenn ich mit den Figuren nicht richtig warm geworden bin. Gerne empfehle ich das Buch weiter. 

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  • Auf dem Weg zum optimierten Selbst

    Transition

    Nabura

    03. April 2017 um 22:09

    In einer nicht allzu fernen Zukunft haben Karl und seine Frau Genevieve ernsthafte Probleme damit, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Sie arbeitet als Grundschullehrerin, er als Ghostwriter für akademische Arbeiten. Trotz des doppelten Einkommens können sie kaum die Miete für ihre winzige Stadtwohnung bezahlen, geschweige denn an Kinder denken. Um sich einige Annehmlichkeiten zu leisten, hat Karl deshalb etwas nachgeholfen – nun steht er vor der Wahl, wegen Online-Betrugs und Steuerdelikten fünfzehn Monate ins Gefängnis zu gehen oder mit Genevieve an „Transition“ teilzunehmen. In diesem Selbstoptimierungsprogramm leben sie beide sechs Monate bei Mentoren und müssen deren Anweisungen befolgen. Das scheint Karl die deutlich bessere Wahl zu sein, ihre Mentoren Janna und Stu wirken aufrichtig interessiert. Doch dann entwickeln sich die Dinge anders, als es Karl lieb wäre…Ein Programm, das eine umfassende Selbstoptimierung verspricht? Das klang für mich nach einem interessanten Aufhänger für einen Roman, zu dem ich deshalb neugierig griff. Zu Beginn des Buches lernt man Karl und Genevieve als zwei Menschen kennen, die finanziell trotz regelmäßigem Einkommen völlig ruiniert sind. Grund dafür ist die überteuerte, winzige Stadtwohnung – was ich bei der aktuellen Entwicklung der Mietpreise nachvollziehen konnte – aber auch ein gelegentliches Über-die-Stränge-Schlagen der beiden. Karl wurde mir nicht allzu sympathisch mit seinen dubiosen Jobs wie gefaketen Produktrezensionen, Steuerung von Klick-Farmen und Ghostwriting für Studenten. Es war daher wenig verwunderlich, dass die ganze Sache irgendwann nach hinten losgeht und er sich nach wenigen Seiten wegen Online-Betrugs und Steuerdelikten verantworten muss. Transition scheint die perfekte Lösung für gescheiterte Existenzen wie Karl und Genevieve zu sein. Letztere scheint mehr auf Zack zu sein als Karl, macht sich aber ebenfalls nicht allzu viele Gedanken um Finanzen und Zukunft.Gemeinsam mit den beiden startet man ins Transition-Programm, wo es von strahlenden Gestalten nur so wimmelt. Janna und Stu, die zugewiesenen Mentoren, machen sich eifrig und engagiert an die Einführung. Die beiden dürfen bei ihnen in einem schicken Haus wohnen und ihre Jobs behalten, doch ihre Finanzen werden ab sofort von Transition gesteuert. Hinzu kommen notwendige tägliche Tagebucheinträge, Haushaltspflichten, Sporteinheiten und ein tägliches Zeitungslesepensum. Genevieve stürzt sich begeistert in all das, während Karl es  mit einer guten Portion Skepsis angeht. Ich wartete darauf, dass die Sache einen Haken hat, und konnte Karls Haltung deshalb gut nachvollziehen.Karl macht bald einige merkwürdige Entdeckungen und beginnt, Nachforschungen zu vorherigen Teilnehmern anzustellen. Das Ergebnis verwirrte erst einmal mehr, als dass es Fragen beantwortet hätte. Ist Karl paranoid oder sind seine Zweifel vielleicht doch berechtigt? Gleichzeitig verhalten sich Janna und Stu in verschiedenen Situationen unangemessen und es wird klar, wie abhängig Karl von ihnen ist. Und trotzdem wächst ihr Einfluss auf Genevieve, die Karl zunehmend entgleitet. Die Geschichte schlägt einen ruhigen Ton an und ich wartete darauf, dass hinter der nächsten Ecke der große Knall wartet. Doch dieser bleibt aus, vielmehr befindet sich Karl auf einer kontinuierlichen Abwärtsspirale, die er mal mehr, mal weniger absichtlich aber beständig hinabrutscht. Auch wenn es unter dem Strich lange keine herausstechend dramatischen Ereignisse oder völlig überraschenden Wendungen gab, konnten die kleinen Enthüllungen und Entwicklungen mein Interesse an der Geschichte erhalten. Der Leser wird behutsam an die Katastrophe herangeführt. Als diese schlussendlich eintritt und auch die größeren Zusammenhänge klar werden, hätte ich mir dann aber doch noch etwas mehr Schwung gewünscht. Doch die Geschichte endet genauso unaufgeregt, wie sie erzählt wurde und lässt mich mit einigem Stoff zum Nachdenken zurück.„Transition. Das Programm“ erzählt die Geschichte von Karl und Genevieve, die finanziell ruiniert sind und als Alternative zu Karls Gefängnisaufenthalt sechs Monate zu Mentoren ziehen, die ihnen ein besseres Leben ermöglichen sollen. Doch mit welchen Schritten will Transition das erreichen, und was passiert, wenn man nicht bei allem mitziehen will? Eine interessante Geschichte zur Frage, wie weit Selbstoptimierung gehen könnte und sollte.

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