Luke Sinclair Das Mädchen und der Deserteur: Luke Sinclair Western, Band 27

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Inhaltsangabe zu „Das Mädchen und der Deserteur: Luke Sinclair Western, Band 27“ von Luke Sinclair

Joe Weelock ist mit Leib und Seele Soldat. Hartgesotten, kampferprobt und stolz hat der Kavallerist im Dienst der Armee schon so manchen Kampf bestritten. Als er jedoch auf Befehl seines Kommandanten ein Dorf der Sioux, in dem sich ausschließlich Frauen und Kinder befinden, dem Erdboden gleich machen soll, packt Weelock das Gewissen. Während seine Kameraden die wehrlosen Indianer skrupellos abschlachten, entdeckt er auf dem Schlachtfeld eine junge Squaw und verhilft ihr entgegen aller Vernunft zur Flucht. Von nun an versuchen das Mädchen Elk Woman und der Soldat gemeinsam ihren Feinden zu entkommen, zu denen nicht nur Weelocks wütender Befehlshaber, sondern auch Elk Womans kriegerischer Verlobter zählt, der sich die schöne Frau zurückholen will – koste es, was es wolle...

Spannende Geschichte, gut erzählt, überraschendes Ende!

— Thunderdreamer
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    Das Mädchen und der Deserteur: Luke Sinclair Western, Band 27

    Thunderdreamer

    30. April 2016 um 10:41

    Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an einen deutschen "sogenannten" klassischen Western gewagt ... und war doch recht positiv überrascht. Die Story um einen Soldaten, der inmitten eines Massakers an indianischen Frauen und Kindern sein Gewissen entdeckt, eine junge Frau des Stammes rettet, damit zum Deserteur und selbst zum Gejagten wird ist überzeugend angelegt, die Protagonisten und ihre jeweiligen Motive werden klar herausgearbeitet und die Sprache erinnert nicht an einen "Groschenroman" (wie das leider bei vielen Werken dieses Genres der Fall ist). Ich habe mich also in jeder Hinsicht gut unterhalten gefühlt, auch das dann etwas überraschende Ende gefällt. Natürlich gibt es einige Kritikpunkte ... deshalb auch der Stern Abzug ... Es ist löblich, dass man dem Genre der Westernliteratur nun im Ebook-Bereich eine neue Heimat bietet, denn es gab und gibt ein Interesse daran. Wenn man sich jedoch dazu entschließt, die "alten" Romane von Bastei und Co. neu zu verlegen, würde ich sie zumindest im Bezug auf die neue Rechtschreibung (die ja in Deutschland seit dem Jahr 2000 gilt) überarbeiten. Das ist hier nicht geschehen, sodass manches "daß" ins Auge fällt ... Ein noch größeres Problem in dieser Hinsicht ist für mich als Indianerfan allerdings, dass man sich wohl darum bemüht hat, "indianische" Worte und Ausdrücke widerzugeben, dabei allerdings mehrfach komplett daneben greift und Dinge vermischt. Ja, der Begriff "Vehos" bedeutet "Spinnen", ABER er entstammt der Sprache der Cheyenne! Die Lakota (nicht Dakota, denn die Oglala gehörten den "westlichen Sioux" an) nannten die Weißen hingegen "Wasicu" (was an einer anderen Stelle des Textes übrigens korrekt benutzt wurde!) ... Ein bisschen mehr Recherche und eine "kleine" Überarbeitung würden dem Werk somit gut tun.

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