Luna Darko Vergessene Kinder

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Inhaltsangabe zu „Vergessene Kinder“ von Luna Darko

Pias Entschluss steht fest: In der Nacht vor ihrem 18. Geburtstag wird sie ihrem besten Freund Momo folgen und sich umbringen. Man kann ja doch nur die Farbe der Scheiße ändern, in der man sitzt. Doch dann lernt sie Tom kennen, der so ganz anders ist als alle anderen, die sich bloß an Oberflächlichkeiten festklammern; und sie fangen an zu reden – über das Leben, übers Sterben, über ihre verloren gegangenen Träume. Und zum ersten Mal überhaupt hat Pia das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen, einfach sie selbst sein zu können. Aber wer ist sie überhaupt? Hat sie sich nicht schon lange verloren hinter ihrer undurchdringlichen Fassade? Die Autorin Luna Darko möchte Klischeedenken und Rollenbilder aus dem Weg räumen und ihre Leser zu einem selbstbestimmten Lebensweg ermutigen. Für ihren ersten Roman hat Luna unter anderem handgeschriebene Ausschnitte aus Pias Tagebuch und Chat-Nachrichten sowie Smartphone-Notizen inszeniert. Außerdem stammen die Illustrationen und Sticker ebenfalls von der Autorin selbst; das Ergebnis ist ein Gesamtkunstwerk mit vielen Details, in denen auch immer ein bisschen von Luna selbst steckt.

Wunderschöne Aufmachung, jede Seite ist ein eigenes kleines Kunstwerk. Inhaltlich leider gar nicht mein Fall, daher 2 Sterne.

— RubysSpace
RubysSpace

Eine tolle grafische Gestaltung aber eine langweilige Geschichte.

— MotteEnna
MotteEnna

Nicht mein Buch, nicht meine Welt. Einige nachvollziehbare Gedanken sind vorhanden, die sich im Drogenrausch verlieren..

— TheLastUnicorn_
TheLastUnicorn_

Das Buch ist toll gestaltet, aber inhaltlich gab es so einige Dinge, die ich sehr fragwürdig finde, vor allem für jüngere Leser.

— eulenmatz
eulenmatz

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  • Rezension zu "Vergessene Kinder" von Luna Darko ♥

    Vergessene Kinder
    RubysSpace

    RubysSpace

    22. April 2017 um 15:45

    Bei mir ist vor kurzem "Vergessene Kinder" von Luna Darko (erschienen 2017 bei Community Editions)  eingezogen. Danke hier nochmal an Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Hier ist meine Rezension dazu:Klappentext...Pias Entschluss steht fest: In der Nacht vor ihrem 18. Geburtstag wird sie ihrem besten Freund Momo folgen und sich umbringen. Man kann ja doch nur die Farbe der Scheiße ändern, in der man sitzt.Doch dann lernt sie Tom kennen, der so ganz anders ist als alle anderen, die sich bloß an Oberflächlichkeiten festklammern; und sie fangen an zu reden – über das Leben, übers Sterben, über ihre verloren gegangenen Träume. Und zum ersten Mal überhaupt hat Pia das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen, einfach sie selbst sein zu können. Aber wer ist sie überhaupt? Hat sie sich nicht schon lange verloren hinter ihrer undurchdringlichen Fassade?(Quelle: www.amazon.de)Details zum Buch……Cover…Das Cover ist einfach toll. Das ist mir bereits bei der Durchsicht der Neuzugänge aufgefallen und auch in Kombination mit dem Klappentext - ich musste es einfach haben!…Eigene Ansicht…Anhand des Klappentextes war ich so wahnsinnig gespannt auf das Buch und musste es sofort anfangen zu lesen, als es angekommen ist. Jetzt, im Nachhinein, muss ich sagen, dass mich die Geschichte enttäuscht hat. Ich habe einfach was komplett anderes erwartet und der Schreibstil war auch nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Zudem haben die Unterhaltungen leider, meiner Meinung nach, zu wenig Zusammenhang.Was mir jedoch besonders gut gefallen hat, waren die Seiten. Jede Seite ist eigens von der Autorin gestaltet worden und wunderschön!…Einblick ins Buch… "Hi, ich bin 17 Jahre alt und in einer Vorstadt aufgewachsen. Ich möchte meinen nächsten Geburtstag nicht erleben und spiele mit dem Gedanken, mich kurz vor Mitternacht vor eine U-Bahn zu werfen. Solltest du dieses Buch finden und einen Blick hineinwerfen, denk daran, dass du dich in meinem Kopf befindest.P. S. In Chile ist das Ozonloch so groß, dass Schafe dort erblinden o-o"…Lieblingscharaktere…Müsste ich einen Lieblingscharakter wählen, würde ich, glaube ich, Finn nehmen. Weil er mir am authentischsten rüber kommt.…Schreibstil…Schöner lockerer Schreibstil, mit wenig Fremdbegriffen.…Negatives…Nicht gefallen hat mir der ständige Perspektivenwechsel und das es keine Kapitel gab - es war einfach sehr unübersichtlich. Die Geschichte an sich hat mich leider auch überhaupt nicht abgeholt.…Empfehlung…Klar, jeder hat seine eigene Meinung, aber ich würde dieses Buch meinen Freunden nicht weiterempfehlen.

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  • Tolles Buch mit Liebe gestaltet

    Vergessene Kinder
    Lilyfields

    Lilyfields

    13. April 2017 um 13:27

    Als erstes muss ich gestehen, dass mir der Name Luna Darko vor diesem Buch gar nichts sagte. Jedoch hat der Inhaltstext mich sehr angesprochen, sodass ich es unbedingt lesen wollte. Das Buch selber ist so schön und einzigartig und wirklich mit sehr viel Liebe von Luna gestaltet worden. So zieren die Seiten, handgeschriebene Texte, Zeichnungen und Bilder. Man fühlt sich durch diese Persönlichkeit viel mehr mit dem Buch verbunden und taucht in die Geschichte rund um Pia, Tom und Finn ein. Die Charaktere sind sehr authentisch, man hat das Gefühl die Personen zu kennen und fühlt mit ihnen. Das Buch ist sehr spannend und tiefgründig und es bringt einen auch öfters zum Nachdenken. Ich kann euch dieses Buch empfehlen.

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  • Fragwürdige Botschaften, die hier vermittelt werden

    Vergessene Kinder
    eulenmatz

    eulenmatz

    03. April 2017 um 16:34

    INHALT: Pias Entschluss steht fest: In der Nacht vor ihrem 18. Geburtstag wird sie ihrem besten Freund Momo folgen und sich umbringen. Man kann ja doch nur die Farbe der Scheiße ändern, in der man sitzt. Doch dann lernt sie Tom kennen, der so ganz anders ist als alle anderen, die sich bloß an Oberflächlichkeit festklammern; und sie fangen an zu reden – über das Leben, übers Sterben, über ihre verloren gegangenen Träume. Und zum ersten Mal überhaupt hat Pia das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen, einfach sie selbst sein zu können. Aber wer ist sie überhaupt? Hat sie sich nicht schon lange verloren hinter ihrer undurchdringlichen Fassade? GESTALTUNG: Die Gestaltung ist der Grund, warum ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Es hat mich ein wenig an die Aufmachung die Wenn du vergisst Reihe von Heidrun Wagner erinnert. Das Büchlein hat nicht nur ein relativ untypisches Format, sondern hat auch verschiedene Schriftarten. Pias Teil ist z.B. in Handschrift abgedruckt. Zum Teil ist es manchmal nicht so gut lesbar, aber es wirkt authentisch und bestärkt den Eindruck, dass es sich um ihre Tagebucheinträge handelt. Außerdem sind noch diverse Symbole, Bilder und Zeichnungen abgedruckt, die sich mir nicht immer gänzlich erschlossen haben, aber ein stimmiges Gesamtbild abgeben. MEINUNG: Ich muss sagen, dass ich von Luna Darko noch nie etwas gehört habe und das obwohl ich durchaus regelmäßig YouTube-Videos konsumiere. Mir ist das Buch wegen seiner Gestaltung ins Auge gefallen. Nachdem ich es gelesen habe, bin ich etwas zwiegespalten, was ich davon halten soll. Betrachtet man den Klappentext, dann handelt es sich hier um ein ziemlich ernstes Thema, nämlich dem Willen seinem Leben ein Ende zu setzen, in dem Fall Pia. Zu Beginn bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass ich die Geschichte aus Pias Sicht lesen werde, aber Pia lässt den Leser an ihren Gedanken in Form von Tagebucheinträgen teilhaben und die eigentliche Story wird aus der Sicht von Tom erzählt als personeller Erzähler. Pias Gedanken sind sehr düster, zum Teil habe ich die Tagebucheinträge nur quergelesen, denn sie tragen auch zur Geschichte nicht wirklich bei. Man spürt deutlich, dass sie der Tod ihres besten Freundes Momo sehr mitnimmt und dass sie ihren Platz im Leben (noch) nicht gefunden hat. Luna Darko präsentiert hier eine ganze Palette an typischen Gefühlen, die man so im Teenagerleben so hat. Ich habe mich hier zum Teil selbst wiederentdeckt, auch wenn ich dem Alter bereits lange entwachsen bin, aber trotzdem ist Pias Gefühlswelt noch ein ganzes Stück krasser und ich würde das auch nicht als normal bezeichnen. Ich hatte allerdings nie das Gefühl, dass sie sich umbringen will. Pia erträgt ihre innere Leere und Zerrissenheit nur mit dem dauerhaften/ täglichen Konsum von Drogen. Es erweckt den Anschein, dass das völlig normal ist, wenn man sein Leben nicht mehr erträgt. Mich stört dieser völlig selbstverständliche Umgang mit Drogen hier sehr, denn Luna Darko setzt sich damit nicht wirklich auseinander und so können vor allem bei jüngeren Lesern falsche Vorstellungen geweckt werden, was ich höchst gefährlich finde. Auch mit dem Thema Selbstmord wird sich hier nicht wirklich auseinander gesetzt. Tom mag wie ihr Retter in der Not erscheinen, aber auch er konsumiert zusammen mit seinem Bruder regelmäßig Drogen. Sowohl er als auch sein Bruder haben auch keinen wirklichen Plan im Leben. Einfach mal so die Schule zu schmeißen, scheint auch völlig in Ordnung zu sein, wenn man damit nichts anfangen kann bzw. der Meinung ist, es auch nicht zu brauchen. Als Tom an einer Stelle sagte, dass Pia perfekt sei, war ich wirklich erschrocken. Tom, der ja bereits deutlich älter ist Pia sollte doch erkennen, dass Pia ernsthafte Probleme hat. Die er wohl nicht wirklich erkennt, da er in meinen Augen auch eine ziemlich verquere Sicht auf das Leben hat. FAZIT: Mir war nicht so ganz klar, was die Geschichte eigentlich für ein Ziel hatte bzw. welche Botschaft sie vermitteln wollte. Die Botschaften, die es mir vermittelt hat, halte ich für äußerst fragwürdig und für jüngere Leser auch wirklich gefährlich. Es gibt hier viele ernsthafte Probleme, wie Drogenkonsum und –abhängigkeit und Suizid mit denen nicht richtig umgegangen wird. Die Gestaltung hat mir dennoch gut gefallen. Ich vergebe 2,5 von 5 Sternen.

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  • Großartige Illustrationen treffen flache Story - leider gar nicht mein Fall...

    Vergessene Kinder
    LisaSonnenschein

    LisaSonnenschein

    31. March 2017 um 21:03

    Dieses Buch ist anders. Es erzählt eine Geschichte, aber nicht nur mit Worten - einen Großteil der Erzählung bilden Zeichnungen, handschriftliche Notizen, Sticker und Kritzeleien. Und noch etwas ist anders. Die Autorin ist eine populäre Youtuberin. Ich persönlich hatte ihren Namen nie zuvor gehört und war etwas überrascht, als ich auf ihren Youtube-Kanal "kitthey" gestoßen bin.In "Vergessene Kinder" geht es hauptsächlich um Pia. Pia hat, nachdem ihr bester Freund Momo sich umgebracht hat, das Leben satt und kann mit der Trauer, die sie empfindet, nicht umgehen. Als sie Tom trifft, merken die beiden Außenseiter ziemlich schnell, dass sie sich sehr gut ergänzen und Pia sieht, dass sie auch selbst jemand ist und sich nicht verstellen muss, um bei sich selbst anzukommen.Die Autorin hat das Buch mit 16 Jahren geschrieben. Das merkt man - der Schreibstil ist schlicht, die Erfahrungsberichte von Pia und besonders ihre handschriftlichen Tagebucheinträge sind sehr theatralisch gehalten. Hatten wir nicht alle diese Phase, in der das Leben keinen Sinn hatte (bei mir war das übrigens die Linkin Park - Phase^^)? Eine wirklich tiefgründige Handlung lässt das Buch dabei vermissen - es besteht hauptsächlich aus den emotionalen Ergüssen der Protagonistin, der Sinneswandel erfolgt abrupt und für mich wenig nachvollziehbar.Ich kann mir vorstellen, dass das Buch bei jüngeren Lesern um die 16 extrem gut ankommt, weil es ihnen aus der Seele spricht, weil es sich um eine Protagonistin dreht, die auf Sinnsuche ist, die sich auch ein Stück weit selbst ausprobiert. Es geht unter anderem auch um Drogenkonsum, um emotionale Abhängigkeit, um Essstörungen - alles allerdings zu wenig überzeugend transportiert, als dass ich es der Autorin abnehmen würde. Das ist besonders bei dieser sensiblen Thematik nicht unproblematisch.Um jedoch fair zu bleiben: Die Gestaltung des Buches hat mich wirklich umgehauen. Die Skizzen zwischen dem Text (teilweise wird Text überdeckt, was das ganze für mich noch authentischer Tagebuch-artig macht) zeugen von großartigem zeichnerischem Können, die Sticker passen in Pias Lebenswelt und die vielen kleinen Details - Songempfehlungen je nach Stimmung, angepasst lokalisierte Seitenzahlen - machen das Buch zu einem totalen Hingucker. Meinen Respekt an den Verlag, dass sich das Team auf so ein Experiment eingelassen hat.Inhaltlich habe ich mich allerdings leider geärgert, auf die Werbungsmaschinerie einer der großen Youtuberinnen hereingefallen zu sein. Schade, die Idee war wirklich grandios.

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  • Passende Thematik

    Vergessene Kinder
    Kathaaxd

    Kathaaxd

    27. March 2017 um 18:36

    Wow, das Buch hat mich umgehauen. Es ist so tiefgründig und zeigt die heutige Jugend, sehr deutlich. Es sind zwar nicht damit alle angesprochen, doch es gibt so einige Fälle. Man kann sehr gut die Gedankengänge und Gespräche verfolgen und den Charakter ihr Leben sehr gut kennenlernen. Einbisschen fand ich das Buch schon verstörend, den die Jugendlichen dort, haben sich da bis zum Komma getrunken. Es greift aufjedenfall auf viele Gesellschaftlichen Themen auf, sowie Drogen, Pubertät, Selbstfindung etc. Es regt zum nach denken an und ist dabei auch noch kunstvoll gestaltet. Passend dazu finde ich definitiv die Musikauswahl, die bei einigen Seiten vorgeschlagen wird. Was mir dennoch gefehlt hat, war Lucas sichtweise, den die war für die Geschichte nicht unrelevant. Schön finde ich auch, die ganzen Details, wodurch das Buch einen näher gebracht wird. Es wirkt realer mit den ganzen handgeschriebenen Tagebucheinträgen und selbstgezeichneten Bilder. Es hat aufjedenfall potenzial und ist wirklich lesenswert. Zwar war es wie gesagt, einwenig verstörend, doch die Charakter haben mir gut gefallen und waren mir symphatisch. Ich glaube jeder hat mal ein wenig über die stränge geschlagen und findet sich selbst in der Story wieder. Das Cover regt einen schon zum andenken. Das Bild der Puppe und dazu noch die gezeichneten Tabletten und Pillen neben an, geben einen kurzen einblick in das Buch. Das Cover, finde ich, passt allgemein zu der ganzen Geschichte.

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