Luna Darko Vergessene Kinder

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Inhaltsangabe zu „Vergessene Kinder“ von Luna Darko

Pias Entschluss steht fest: In der Nacht vor ihrem 18. Geburtstag wird sie ihrem besten Freund Momo folgen und sich umbringen. Man kann ja doch nur die Farbe der Scheiße ändern, in der man sitzt. Doch dann lernt sie Tom kennen, der so ganz anders ist als alle anderen, die sich bloß an Oberflächlichkeiten festklammern; und sie fangen an zu reden – über das Leben, übers Sterben, über ihre verloren gegangenen Träume. Und zum ersten Mal überhaupt hat Pia das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen, einfach sie selbst sein zu können. Aber wer ist sie überhaupt? Hat sie sich nicht schon lange verloren hinter ihrer undurchdringlichen Fassade? Die Autorin Luna Darko möchte Klischeedenken und Rollenbilder aus dem Weg räumen und ihre Leser zu einem selbstbestimmten Lebensweg ermutigen. Für ihren ersten Roman hat Luna unter anderem handgeschriebene Ausschnitte aus Pias Tagebuch und Chat-Nachrichten sowie Smartphone-Notizen inszeniert. Außerdem stammen die Illustrationen und Sticker ebenfalls von der Autorin selbst; das Ergebnis ist ein Gesamtkunstwerk mit vielen Details, in denen auch immer ein bisschen von Luna selbst steckt.

Einfach wunderschön gestaltet und geschrieben, man merkt so richtig wie viel Mühe da drin steckt. Es ist ein kleines Kunstwerk✨💕

— iamMarii
iamMarii

Ein wirklich tolles Buch.

— jasmiin_1511
jasmiin_1511

Ein schönes Buch mit interessanten Ansichtssachen.Da es aber NUR um Drogen geht und sie in den Vordergrund gestellt werden nur 3 Sterne.

— Fuchskind
Fuchskind

Ein Erlebnis für alle Sinne und wunderbar intelligent und herzzerreißend! Zwar fehlt ein roter Faden, aber durch die Kürze stört das nicht.

— Ravell
Ravell

Aufmachung top! Der Rest ist gespickt mit falschen Messages & Verherrlichung von Drogen & selbstgefährdendem Verhalten. 1,5 Sterne!

— schokigirl
schokigirl

Wunderschöne Aufmachung, jede Seite ist ein eigenes kleines Kunstwerk. Inhaltlich leider gar nicht mein Fall, daher 2 Sterne.

— RubysSpace
RubysSpace

Eine tolle grafische Gestaltung aber eine langweilige Geschichte.

— MotteEnna
MotteEnna

Nicht mein Buch, nicht meine Welt. Einige nachvollziehbare Gedanken sind vorhanden, die sich im Drogenrausch verlieren..

— TheLastUnicorn_
TheLastUnicorn_

Das Buch ist toll gestaltet, aber inhaltlich gab es so einige Dinge, die ich sehr fragwürdig finde, vor allem für jüngere Leser.

— eulenmatz
eulenmatz

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    Vergessene Kinder
    jasmiin_1511

    jasmiin_1511

    06. June 2017 um 12:11

    Als ich mitbekommen habe, dass Luna Darko ein Buch veröffentlicht hat, war mir sofort klar, dass ich es lesen will. Ich mag Luna Darko total gerne und finde ihre Gedankengänge super interessant. Genauso erging es mir auch beim Lesen. Die Geschichte ist toll und auch die Gedanken von Pia sind klasse. Mir gefällt es total gut, dass einige Seiten im Buch mit Handschrift geschrieben sind, sodass man sofort weiß, dass man einen Tagebucheintrag von Pia vor sich hat. Das Buch ist zwar nicht wirklich lang, aber das muss es auch gar nicht. Die ganze Story wurde gut erzählt und ist sehr realistisch: Teenager spielen mit Selbstmordgedanken, nehmen Drogen, um entweder vor der Welt zu flüchten oder sich inspirieren zu lassen, und denken zu viel über das Konzept des Lebens nach. Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Alles in allem war es ein sehr gutes Buch, das ich auf jeden Fall noch einmal lesen würde.

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  • Bitte nicht zum Vorbild nehmen! - 1,5 Sterne

    Vergessene Kinder
    schokigirl

    schokigirl

    26. April 2017 um 17:01

    Vorab: Bitte nehmt euch die Charaktere nicht zum Vorbild! Das hier ist nicht das ideale Leben & sicherlich nicht erstrebenswert. Es ist hochgradig gefährlich! Und definitiv nicht realistisch dargestellt, vor allem was das Ende angeht. Die Charaktere haben meiner Meinung nach teilweise ernsthafte psychische Probleme, aber zumindest auf jeden Fall ein Problem mit der Sucht. Diese Geschichte ist sicherlich ein Abbild von real existierenden Jugendlichen oder Menschen an sich, aber das sollte man alles kritisch sehen & hinterfragen. Ich finde es schade, dass die Autorin sehr viel einfach idealisiert & nicht differenziert dargestellt hat. Bitte bedenkt dies! Zunächst möchte ich meinen Lob für die aufwendige & künstlerische Aufmachung abgeben. Es gibt kaum eine Seite in ganzen Buch, dass nicht irgendwie künstlerisch gestaltet wurde. Dabei findet man Zeichnungen, Fotos, Kritzeleien oder farbige kleine Icons, die zu dem Geschehen passen & die Atmosphäre unterstreichen. Darein wurde wirklich viel Arbeit & Zeit gesteckt & selbst wenn nicht alles dem eigenen Geschmack entspricht, sollte man das doch würdigen. Auch die verschiedenen Schriften, vor allem die handschriftlichen Passagen, haben mir sehr gefallen. Da wurde viel über die Gestaltung nachgedacht. Die Geschichte wird aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschildert, der sich aber je nach Schriftart auf die Gefühle & Gedanken von entweder Pia oder Tom stützt. Abgesehen von den handschriftlichen Auszügen aus dem Tagebuch, die dann natürlich aus der Sicht von Pia sind. Diese beschrieben aber selten die Handlung, sondern drehen sich nur um Pias Gedanken über die Welt. Der Schreibstil ist dabei manchmal etwas holprig. Man merkt einfach, dass es der Debütroman der Autorin ist, den sie ja größtenteils auch mit 16 Jahre bereits geschrieben hatte. Trotzdem kam ich aber meist gut & flüssig durch. Er enthält viele Jugendwörter, Slangs & auch gebräuchliche Abkürzungen der modernen elektronischen Textformen. Das hat das Ganze authentisch gemacht, auch wenn manche Worte vielleicht etwas zu oft vor kamen. Das ist aber subjektiv & sicherlich Geschmackssache. Die Charaktere waren für mich alles andere als nachvollziehbar. Allerdings bin ich auch viel zu alt für die Zielgruppe & hatte auch noch nie etwas mit Drogen & Partys am Hut. Dementsprechend kann ich mich vielleicht auch in ihr Leben & ihre Sichtweise auf die Welt gar nicht hinein versetzen. Ich fand es aber schade, dass die Charaktere so einseitig dargestellt wurden. Sie haben jeden Tag so gut wie dasselbe gemacht & immer über die gleichen Themen gesprochen. Selten hat man mal kurz eine andere Seite der Charaktere durchscheinen sehen. Tom zum Beispiel redet oft von seinem Traum, allerdings tut er, meiner Meinung nach, nie wirklich was dafür. Er macht zwar was ihm gefällt & was teilweise mit dem Traum zu tun hat, aber er arbeitet auf nichts hin. Das gilt für alle Charaktere. Sie leben quasi von Tag zu Tag & denken nicht an Morgen. Das ist als Jugendlicher ja nicht unbedingt ungewöhnlich oder schlecht, aber man sollte deswegen doch nicht alles was dieses Thema betrifft so weit wie möglich weg schieben. Hier im Beispiel der Schule, die irgendwann von allen abgebrochen wird, weil es ja zu viel Zeit verschwendet. Als würden die Charaktere den lieben langen Tag ja so viel anderes produktives tun. Und damit sind wir beim Plot angelangt, der jedoch nicht vorhanden ist. Es gibt kein Ziel worauf alles hinaus läuft. Es werden nur immer die quasi gleichen Tage geschildert, in denen die Charaktere irgendwelche (nach Möglichkeit immer neue & andere) Drogen nehmen & dann sich über die böse Welt & die leistungsorientierte Gesellschaft beschweren. Natürlich passen sie in diese Gesellschaft gar nicht rein & sind außen vor. Wie sollte es auch anders sein, wenn sie den ganzen Tag nichts tun, außer sich mit der Hilfe von Drogen aus der Realität zu flüchten? Wenn alles so schlimm ist, dann versucht doch was zu verbessern! Aber sich zuzudröhnen & rumzujammern ist ja so viel einfacher. Natürlich hat die Autorin dies nicht als Rumgejammere geschrieben, sondern wollte die Probleme der heutigen Gesellschaft aufzeigen & darüber philosophieren. Viele der Ansätze sind sicherlich auch richtige & einige Probleme werden auch gut erkannt, aber wenn die Charaktere nicht versuchen etwas daran zu ändern, sondern sich nur beschweren, kann ich das leider nicht ernst nehmen. Da bin ich wohl einfach an einem vollkommen anderen Punkt in meinem Leben. Ich bin sicherlich zu alt (mit 27 Jahren), habe nie Drogen genommen & habe nicht den Luxus genug Geld zum Leben & gerade für Drogen zu haben, ohne richtige arbeiten zu müssen (was hier nur am Rande angesprochen wird). Es kommen mir wie First World Problems von privilegierten Jugendlichen vor, die zu viel Zeit haben sich darüber zu beschweren ohne das Bedürfnis zu verspüren etwas gegen diese Missstände zu tun. Allgemein liest sich die Geschichte wie eine reine Anleitung für die verschiedenen Arten von Drogen & wie man sie zu sich nehmen sollte, um welche Wirkung zu erzielen. Und das alles ganz ohne darüber zu reflektieren, dass dies gefährlich werden könnte & man es vielleicht nicht übertreiben sollte. Tom kommt zwar in Bezug auf Pia irgendwann auf den Trichter, aber ist trotzdem selber jeden Tag bekifft & hält sie auch nicht von den Drogen ab, wenn er mal dabei ist, wenn Pia sie nimmt. Es gibt sehr wenige & ganz kurze Szenen in denen die Charaktere mal nichts genommen haben, aber das ändert sich dann ganz schnell wieder. Im Gegenteil sind sie meist der Meinung, dass sie ohne Drogen weniger leistungsfähig & kreativ wären. Dann kann da doch was nicht stimmen. Entweder ihr habt eine seltsame Sicht auf euch selbst oder seid eben hochgradig abhängig. Allerdings wird das nicht angesprochen oder überhaupt erkannt. Auch Selbstmord wird, wie man am Klappentext ja erkennt, zum Thema gemacht. Es wird aber leider eher als leichten Ausweg aus der schlimmen Gesellschaft dargestellt & nicht als kritisch zu sehende Flucht aus der Realität, weshalb man dringend Hilfe braucht. Wenn jemand über Selbstmord nachdenkt, dann stimmt definitiv etwas ernstes nicht mit dieser Person oder ihrem Leben. Man sollte sich in dem Fall schleunigst Hilfe holen oder einer solchen Person Hilfe besorgen. Das wird hier nur leider gar nicht ernst genommen. Wie gesagt psychische Probleme werden meistens verharmlost. Ich war besonders schockiert, als Tom & Finn zu Beginn locker leicht über die beste Art Selbstmord zu begehen debattieren. Hier wird quasi detailliert aufgelistet, welche Selbstmordart die größten Erfolgschancen verspricht & auf was man alles achten muss, damit es wirklich klappt. Das war da schon zu viel für mich. Sicherlich kann man das alles auch im Internet recherchieren, aber dies in ein Jugendbuch zu schreiben, das an Jugendlich gerichtet ist, die wahrscheinlich selbst mit solchen Problemen zu kämpfen haben, kommt beinahe einer Aufforderung zum Suizid gleich. Ich möchte hiermit natürlich keines Falls die Existenz solcher Menschen wie diese Charaktere verneinen. Ich finde nur, dass man dies nicht unbedingt positiv oder gar neutral darstellen, sondern ihre Probleme adäquat reflektieren sollte. Zumindest wenn die Zielgruppe Jugendliche sind, wie in diesem Fall, wovon ich zumindest ausgehe. Man sollte schließlich Jugendlichen in einer ähnlichen Situation versuchen zu helfen & einen Rat geben. Und nicht sie in ihrer selbstzerstörerischen Sicht auch noch bestärken. Die Geschichte hat mich relativ kalt gelassen. Normalerweise würde mich sowas sicherlich aufregen, aber seltsamer Weise habe ich das alles eher überlesen, wahrscheinlich weil ich schon durch andere Rezensionen wusste, dass das alles kommen wird. Das Ende fand ich dann jedoch so unerwartet & furchtbar, dass mich dass dann doch aufgeregt hat. Es gibt so schon genug Messages in dieser Geschichte, die ich nicht gut finde & kritisiere. Aber das Ende war die Krönung. Es suggeriert quasi, dass man nichts zu tun braucht & dann kommt das Gute von ganz allein. Wie gesagt wurde sich hier nur Drogen eingeworfen & ansonsten nur beschwert. Und trotzdem taucht am Ende etwas aus dem Nichts auf, dass die Charaktere belohnt und dabei die Message übermittelt, dass man etwas tolles bekommen & seine Träume erreichen kann, ohne auch nur irgendetwas dafür tun zu müssen. Es kommt schon von allein. … ähm, nein! Nein, nein, nein! Das ist einfach falscher als falsch. Es kommt nichts von allein. Wenn man was haben oder erreichen will, muss man auch was dafür tun. Punkt! Einfach so mal Glück zu haben ist so unrealistisch, dass man das eigentlich gar nicht ansprechen müsste, aber das wird hier vollkommen anders dargestellt. Ich kenne nur einige wenige Videos der Autorin, die ja auch YouTuberin ist. Ich habe daher keine umfangreiche Sicht auf ihre Persönlichkeit, wobei es sowieso fraglich ist, ob man dies durch YouTube allein bekommen kann. Viele ihrer Messages aus ihren Videos fand ich sehr gut, auch wenn ich nicht immer allem zugestimmt habe & auch die Intensität mir manchmal etwas zu viel war. Aber leider war dieses Buch so gar nicht meins & ich kann es auch absolut niemandem empfehlen, trotz der kreativen Aufmachung. Fazit: Die Aufmachung ist wirklich top. Respekt! Der Rest ist jedoch alles andere als das. Die Geschichte ist unrealistisch, gespickt mit falschen Messages & Verherrlichung von Drogen und selbstgefährdendem Verhalten. Bitte diese Charaktere nicht zum Vorbild nehmen! Das könnte wirklich tragisch enden. Daher hat das Buch 1,5 Sterne von mir bekommen. Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.

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  • Rezension zu "Vergessene Kinder" von Luna Darko ♥

    Vergessene Kinder
    RubysSpace

    RubysSpace

    22. April 2017 um 15:45

    Bei mir ist vor kurzem "Vergessene Kinder" von Luna Darko (erschienen 2017 bei Community Editions)  eingezogen. Danke hier nochmal an Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Hier ist meine Rezension dazu:Klappentext...Pias Entschluss steht fest: In der Nacht vor ihrem 18. Geburtstag wird sie ihrem besten Freund Momo folgen und sich umbringen. Man kann ja doch nur die Farbe der Scheiße ändern, in der man sitzt.Doch dann lernt sie Tom kennen, der so ganz anders ist als alle anderen, die sich bloß an Oberflächlichkeiten festklammern; und sie fangen an zu reden – über das Leben, übers Sterben, über ihre verloren gegangenen Träume. Und zum ersten Mal überhaupt hat Pia das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen, einfach sie selbst sein zu können. Aber wer ist sie überhaupt? Hat sie sich nicht schon lange verloren hinter ihrer undurchdringlichen Fassade?(Quelle: www.amazon.de)Details zum Buch……Cover…Das Cover ist einfach toll. Das ist mir bereits bei der Durchsicht der Neuzugänge aufgefallen und auch in Kombination mit dem Klappentext - ich musste es einfach haben!…Eigene Ansicht…Anhand des Klappentextes war ich so wahnsinnig gespannt auf das Buch und musste es sofort anfangen zu lesen, als es angekommen ist. Jetzt, im Nachhinein, muss ich sagen, dass mich die Geschichte enttäuscht hat. Ich habe einfach was komplett anderes erwartet und der Schreibstil war auch nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Zudem haben die Unterhaltungen leider, meiner Meinung nach, zu wenig Zusammenhang.Was mir jedoch besonders gut gefallen hat, waren die Seiten. Jede Seite ist eigens von der Autorin gestaltet worden und wunderschön!…Einblick ins Buch… "Hi, ich bin 17 Jahre alt und in einer Vorstadt aufgewachsen. Ich möchte meinen nächsten Geburtstag nicht erleben und spiele mit dem Gedanken, mich kurz vor Mitternacht vor eine U-Bahn zu werfen. Solltest du dieses Buch finden und einen Blick hineinwerfen, denk daran, dass du dich in meinem Kopf befindest.P. S. In Chile ist das Ozonloch so groß, dass Schafe dort erblinden o-o"…Lieblingscharaktere…Müsste ich einen Lieblingscharakter wählen, würde ich, glaube ich, Finn nehmen. Weil er mir am authentischsten rüber kommt.…Schreibstil…Schöner lockerer Schreibstil, mit wenig Fremdbegriffen.…Negatives…Nicht gefallen hat mir der ständige Perspektivenwechsel und das es keine Kapitel gab - es war einfach sehr unübersichtlich. Die Geschichte an sich hat mich leider auch überhaupt nicht abgeholt.…Empfehlung…Klar, jeder hat seine eigene Meinung, aber ich würde dieses Buch meinen Freunden nicht weiterempfehlen.

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  • Tolles Buch mit Liebe gestaltet

    Vergessene Kinder
    Lilyfields

    Lilyfields

    13. April 2017 um 13:27

    Als erstes muss ich gestehen, dass mir der Name Luna Darko vor diesem Buch gar nichts sagte. Jedoch hat der Inhaltstext mich sehr angesprochen, sodass ich es unbedingt lesen wollte. Das Buch selber ist so schön und einzigartig und wirklich mit sehr viel Liebe von Luna gestaltet worden. So zieren die Seiten, handgeschriebene Texte, Zeichnungen und Bilder. Man fühlt sich durch diese Persönlichkeit viel mehr mit dem Buch verbunden und taucht in die Geschichte rund um Pia, Tom und Finn ein. Die Charaktere sind sehr authentisch, man hat das Gefühl die Personen zu kennen und fühlt mit ihnen. Das Buch ist sehr spannend und tiefgründig und es bringt einen auch öfters zum Nachdenken. Ich kann euch dieses Buch empfehlen.

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  • Fragwürdige Botschaften, die hier vermittelt werden

    Vergessene Kinder
    eulenmatz

    eulenmatz

    03. April 2017 um 16:34

    INHALT: Pias Entschluss steht fest: In der Nacht vor ihrem 18. Geburtstag wird sie ihrem besten Freund Momo folgen und sich umbringen. Man kann ja doch nur die Farbe der Scheiße ändern, in der man sitzt. Doch dann lernt sie Tom kennen, der so ganz anders ist als alle anderen, die sich bloß an Oberflächlichkeit festklammern; und sie fangen an zu reden – über das Leben, übers Sterben, über ihre verloren gegangenen Träume. Und zum ersten Mal überhaupt hat Pia das Gefühl, sich nicht verstellen zu müssen, einfach sie selbst sein zu können. Aber wer ist sie überhaupt? Hat sie sich nicht schon lange verloren hinter ihrer undurchdringlichen Fassade? GESTALTUNG: Die Gestaltung ist der Grund, warum ich auf das Buch aufmerksam geworden bin. Es hat mich ein wenig an die Aufmachung die Wenn du vergisst Reihe von Heidrun Wagner erinnert. Das Büchlein hat nicht nur ein relativ untypisches Format, sondern hat auch verschiedene Schriftarten. Pias Teil ist z.B. in Handschrift abgedruckt. Zum Teil ist es manchmal nicht so gut lesbar, aber es wirkt authentisch und bestärkt den Eindruck, dass es sich um ihre Tagebucheinträge handelt. Außerdem sind noch diverse Symbole, Bilder und Zeichnungen abgedruckt, die sich mir nicht immer gänzlich erschlossen haben, aber ein stimmiges Gesamtbild abgeben. MEINUNG: Ich muss sagen, dass ich von Luna Darko noch nie etwas gehört habe und das obwohl ich durchaus regelmäßig YouTube-Videos konsumiere. Mir ist das Buch wegen seiner Gestaltung ins Auge gefallen. Nachdem ich es gelesen habe, bin ich etwas zwiegespalten, was ich davon halten soll. Betrachtet man den Klappentext, dann handelt es sich hier um ein ziemlich ernstes Thema, nämlich dem Willen seinem Leben ein Ende zu setzen, in dem Fall Pia. Zu Beginn bin ich eigentlich davon ausgegangen, dass ich die Geschichte aus Pias Sicht lesen werde, aber Pia lässt den Leser an ihren Gedanken in Form von Tagebucheinträgen teilhaben und die eigentliche Story wird aus der Sicht von Tom erzählt als personeller Erzähler. Pias Gedanken sind sehr düster, zum Teil habe ich die Tagebucheinträge nur quergelesen, denn sie tragen auch zur Geschichte nicht wirklich bei. Man spürt deutlich, dass sie der Tod ihres besten Freundes Momo sehr mitnimmt und dass sie ihren Platz im Leben (noch) nicht gefunden hat. Luna Darko präsentiert hier eine ganze Palette an typischen Gefühlen, die man so im Teenagerleben so hat. Ich habe mich hier zum Teil selbst wiederentdeckt, auch wenn ich dem Alter bereits lange entwachsen bin, aber trotzdem ist Pias Gefühlswelt noch ein ganzes Stück krasser und ich würde das auch nicht als normal bezeichnen. Ich hatte allerdings nie das Gefühl, dass sie sich umbringen will. Pia erträgt ihre innere Leere und Zerrissenheit nur mit dem dauerhaften/ täglichen Konsum von Drogen. Es erweckt den Anschein, dass das völlig normal ist, wenn man sein Leben nicht mehr erträgt. Mich stört dieser völlig selbstverständliche Umgang mit Drogen hier sehr, denn Luna Darko setzt sich damit nicht wirklich auseinander und so können vor allem bei jüngeren Lesern falsche Vorstellungen geweckt werden, was ich höchst gefährlich finde. Auch mit dem Thema Selbstmord wird sich hier nicht wirklich auseinander gesetzt. Tom mag wie ihr Retter in der Not erscheinen, aber auch er konsumiert zusammen mit seinem Bruder regelmäßig Drogen. Sowohl er als auch sein Bruder haben auch keinen wirklichen Plan im Leben. Einfach mal so die Schule zu schmeißen, scheint auch völlig in Ordnung zu sein, wenn man damit nichts anfangen kann bzw. der Meinung ist, es auch nicht zu brauchen. Als Tom an einer Stelle sagte, dass Pia perfekt sei, war ich wirklich erschrocken. Tom, der ja bereits deutlich älter ist Pia sollte doch erkennen, dass Pia ernsthafte Probleme hat. Die er wohl nicht wirklich erkennt, da er in meinen Augen auch eine ziemlich verquere Sicht auf das Leben hat. FAZIT: Mir war nicht so ganz klar, was die Geschichte eigentlich für ein Ziel hatte bzw. welche Botschaft sie vermitteln wollte. Die Botschaften, die es mir vermittelt hat, halte ich für äußerst fragwürdig und für jüngere Leser auch wirklich gefährlich. Es gibt hier viele ernsthafte Probleme, wie Drogenkonsum und –abhängigkeit und Suizid mit denen nicht richtig umgegangen wird. Die Gestaltung hat mir dennoch gut gefallen. Ich vergebe 2,5 von 5 Sternen.

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  • Großartige Illustrationen treffen flache Story - leider gar nicht mein Fall...

    Vergessene Kinder
    LisaSonnenschein

    LisaSonnenschein

    31. March 2017 um 21:03

    Dieses Buch ist anders. Es erzählt eine Geschichte, aber nicht nur mit Worten - einen Großteil der Erzählung bilden Zeichnungen, handschriftliche Notizen, Sticker und Kritzeleien. Und noch etwas ist anders. Die Autorin ist eine populäre Youtuberin. Ich persönlich hatte ihren Namen nie zuvor gehört und war etwas überrascht, als ich auf ihren Youtube-Kanal "kitthey" gestoßen bin.In "Vergessene Kinder" geht es hauptsächlich um Pia. Pia hat, nachdem ihr bester Freund Momo sich umgebracht hat, das Leben satt und kann mit der Trauer, die sie empfindet, nicht umgehen. Als sie Tom trifft, merken die beiden Außenseiter ziemlich schnell, dass sie sich sehr gut ergänzen und Pia sieht, dass sie auch selbst jemand ist und sich nicht verstellen muss, um bei sich selbst anzukommen.Die Autorin hat das Buch mit 16 Jahren geschrieben. Das merkt man - der Schreibstil ist schlicht, die Erfahrungsberichte von Pia und besonders ihre handschriftlichen Tagebucheinträge sind sehr theatralisch gehalten. Hatten wir nicht alle diese Phase, in der das Leben keinen Sinn hatte (bei mir war das übrigens die Linkin Park - Phase^^)? Eine wirklich tiefgründige Handlung lässt das Buch dabei vermissen - es besteht hauptsächlich aus den emotionalen Ergüssen der Protagonistin, der Sinneswandel erfolgt abrupt und für mich wenig nachvollziehbar.Ich kann mir vorstellen, dass das Buch bei jüngeren Lesern um die 16 extrem gut ankommt, weil es ihnen aus der Seele spricht, weil es sich um eine Protagonistin dreht, die auf Sinnsuche ist, die sich auch ein Stück weit selbst ausprobiert. Es geht unter anderem auch um Drogenkonsum, um emotionale Abhängigkeit, um Essstörungen - alles allerdings zu wenig überzeugend transportiert, als dass ich es der Autorin abnehmen würde. Das ist besonders bei dieser sensiblen Thematik nicht unproblematisch.Um jedoch fair zu bleiben: Die Gestaltung des Buches hat mich wirklich umgehauen. Die Skizzen zwischen dem Text (teilweise wird Text überdeckt, was das ganze für mich noch authentischer Tagebuch-artig macht) zeugen von großartigem zeichnerischem Können, die Sticker passen in Pias Lebenswelt und die vielen kleinen Details - Songempfehlungen je nach Stimmung, angepasst lokalisierte Seitenzahlen - machen das Buch zu einem totalen Hingucker. Meinen Respekt an den Verlag, dass sich das Team auf so ein Experiment eingelassen hat.Inhaltlich habe ich mich allerdings leider geärgert, auf die Werbungsmaschinerie einer der großen Youtuberinnen hereingefallen zu sein. Schade, die Idee war wirklich grandios.

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  • Passende Thematik

    Vergessene Kinder
    Kathaaxd

    Kathaaxd

    27. March 2017 um 18:36

    Wow, das Buch hat mich umgehauen. Es ist so tiefgründig und zeigt die heutige Jugend, sehr deutlich. Es sind zwar nicht damit alle angesprochen, doch es gibt so einige Fälle. Man kann sehr gut die Gedankengänge und Gespräche verfolgen und den Charakter ihr Leben sehr gut kennenlernen. Einbisschen fand ich das Buch schon verstörend, den die Jugendlichen dort, haben sich da bis zum Komma getrunken. Es greift aufjedenfall auf viele Gesellschaftlichen Themen auf, sowie Drogen, Pubertät, Selbstfindung etc. Es regt zum nach denken an und ist dabei auch noch kunstvoll gestaltet. Passend dazu finde ich definitiv die Musikauswahl, die bei einigen Seiten vorgeschlagen wird. Was mir dennoch gefehlt hat, war Lucas sichtweise, den die war für die Geschichte nicht unrelevant. Schön finde ich auch, die ganzen Details, wodurch das Buch einen näher gebracht wird. Es wirkt realer mit den ganzen handgeschriebenen Tagebucheinträgen und selbstgezeichneten Bilder. Es hat aufjedenfall potenzial und ist wirklich lesenswert. Zwar war es wie gesagt, einwenig verstörend, doch die Charakter haben mir gut gefallen und waren mir symphatisch. Ich glaube jeder hat mal ein wenig über die stränge geschlagen und findet sich selbst in der Story wieder. Das Cover regt einen schon zum andenken. Das Bild der Puppe und dazu noch die gezeichneten Tabletten und Pillen neben an, geben einen kurzen einblick in das Buch. Das Cover, finde ich, passt allgemein zu der ganzen Geschichte.

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