Luther Blissett Q

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Inhaltsangabe zu „Q“ von Luther Blissett

Raffiniert umspannt dieses Kultbuch vierzig Jahre des 16. Jahrhunderts, die die Welt veränderten. Deutschland ist im Umbruch, Luther und die Wiedertäufer, päpstliche Spione und aufständische Bauern kämpfen um die Macht. Vor diesem Hintergrund stehen sich zwei erbitterte Feinde gegenüber: ein Theologiestudent, Anführer der Häretiker, und sein unsichtbarer Feind, Q, der Mann ohne Gesicht, der Statthalter des Papstes, der Verräter ohne Namen. Seine Mission ist es, den Geist der Revolte auszulöschen. Doch die Rebellen kämpfen mit unschlagbarer Waffe: der Macht des Wortes.

Keine leichte Lektüre, aber wer sich darauf einlässt, wird mit einem faszinierenden und spannenden Epos belohnt.

— Gulan

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  • - Hypochrisy -

    Q

    Hypochrisy

    Ein Thriller zwischen Reformation und Inquisition! Es ist ein Roman erschienen, von einem Autor, der sich Luther Blissett nennt. Aber wer versteckt sich hinter dem Pseudonym? Wer hat diesen historischen Thriller geschrieben, in dem ein Mann ohne Namen einen Mann mit vielen Identitäten jagt? Als in Italien dieser gewaltige Roman über die Zeit der Reformation erschien, löste er einen Sturm der Begeisterung aus. Denn neben grandioser Unterhaltung gibt er dem Leser ein Rätsel auf: Wer ist Luther Blissett? Die Überraschung war groß, als die Wahrheit ans Licht kam: Vier junge Autoren aus Bologna waren die Urheber dieses mysteriösen Romans. Ihr Ziel: die traditionelle Autorenschaft zu sprengen. Raffiniert umspannt dieser historische Thriller vierzig Jahre im 16. Jahrhundert - vierzig Jahre, die die Welt veränderten. Deutschland ist im Umbruch: Luther und die Wiedertäufer, päpstliche Spione und aufständische Bauern kämpfen um Macht und Vorherrschaft. Vor diesem Hintergrund stehen sich zwei erbitterte Feinde gegenüber: Ein junger Theologiestudent, Anführer der Häretiker, und sein unsichtbarer Feind - Q, der Mann ohne Gesicht, der Statthalter des Papstes, der Verräter ohne Namen. Seine Mission: den Geist der Revolte auszulöschen. Doch die Rebellen kämpfen mit einer unschla gbaren Waffe: der Macht des Wortes.

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    • 2

    KruemelGizmo

    28. July 2014 um 08:42
  • Rezension zu "Q" von Luther Blissett

    Q

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. June 2012 um 18:14

    Nach dem ersten Teil stand die Bewertung dieses Buches bei mir noch bei zwei Sternen: Viele scheinbar wahllos aneinander gereihte Briefe, die es einem sehr schwer machen, eine durchgängige Handlung erkennen zu lassen und zudem in schwer verständlicher Sprache verfasst sind, die zugegebenermaßen so sein muss, damit das Ganze authentisch wirkt. Der zweite Teil ist schon wesentlich besser als der erste. Man erkennt worum es geht, erlebt die Wirrungen und auch die Grausamkeit der damaligen Zeit. Umso mehr im dritten Teil, in dem man sich immer mehr die Frage stellt, wer der lange Zeit namenlose Verräter der Wiedertäufer ist, der von Beginn an als "Auge des Carafa" diesem Bericht erstattet. Die Geschichte mündet in einem würdigen Finale, ohne dass es ein wirkliches "Happy End" gibt, was angesichts des zeitlichen Hintergrundes auch deplatziert wäre. Zusammengefasst habe ich mich immer leichter getan, je weiter ich im Buch voran gekommen bin. Das lag vielleicht auch daran, dass es nach einiger Zeit leichter viel, die heute "gestelzt" wirkende Sprache der damaligen Zeit zu lesen.

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  • Rezension zu "Q" von Luther Blissett

    Q

    glowinggloom

    06. February 2009 um 23:29

    Der Protagonist kämpft mit Thomas Müntzer im Bauernkrieg 1525 und mit den Wiedertäufern in Münster. Seine Gegenspieler sind der Intrigant "Q" und dessen Auftraggeber Kardinal Carafa in Rom, welcher mit allen Mitteln die diversen Ketzerbewegungen verfolgt. "...hat Carafa begriffen, worauf eine jahrhundertealte Macht beruht, nämlich auf einer einfachen Botschaft: Gottesfurcht...es geht darum jede Anwandlung zu untersuchen, die es wagt, diese Furcht hinter sich zu lassen." Über 40 Jahre und 800 Seiten begleitet man den Protagonisten mit Sympathie und Bewunderung, obwohl er vielleicht etwas zu heldenhaft und glücklich agiert, um real zu wirken, bis er, nach unzähligen Grausamkeiten und Ränke schmieden, im Alter endlich Frieden findet und denkt: "Mögen die Tage ohne Ziel verstreichen. Möge es ohne Plan weitergehen." Sprachlich wirkt der Roman teilweise etwas kryptisch oder stakkatohaft. Inhaltlich wird die Epoche ausladend entfaltet. Die historischen Ereignisse und politischen Zusammenhänge sind erhellend dargestellt.

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  • Rezension zu "Q" von Luther Blissett

    Q

    Aki_Danese

    01. November 2008 um 13:35

    Dies ist meiner Meinung nach eines der besten Bücher, die in den letzten Jahren im Genre erschienen sind.
    Brillante Recherche, interessante Form - ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Briefroman so faszinieren, fesseln und überzeugen würde.

  • Rezension zu "Q." von Luther Blissett

    Q

    FrankNFurter

    10. July 2007 um 01:50

    Man muss schon Durchhaltevermögen haben um sich in die Handlung und Geschichte einzufinden. Teilweise ist mir das nicht leicht gefallen und ich fand es etwas langatmig. Dafür wird man dann mit einer relativ spannenden Geschichte in einem brilliant recherchierten historischen Roman belohnt. Ein gutes Buch, aber ein Überflieger an Spannung oder Lektüre, die ich von Anfang bis Ende verschlingen würde, ist es - zumindest bis zur Hälfte - nicht. Dann wird's besser.

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  • Rezension zu "Q" von Luther Blissett

    Q

    Liisa

    05. May 2007 um 06:08

    Wow! Was für ein gewaltiger Roman! Schon von der Seitenzahl her recht umfangreich, deckt dieser Roman eine große Zeitspanne und einen großen geographischen Raum ab. Angesiedelt ist er historisch gesehen zur Zeit der Reformation und erzählt die Geschichte jener Zeit auf eine ungeheuer fesselnde und - meiner Meinung nach - auch interessante Weise. Das hängt sicher damit zusammen, daß ich mich mit diesem Abschnitt der Geschichte recht gut auskenne und daher dem Roman gut folgen konnte. Wer allerdings damit nicht vertraut ist, der könnte mit dem Roman seine Schwierigkeiten bekommen, aufgrund der unglaublich vielen Namen (zumal viele Figuren auch ständig Deckidentitäten annehmen müssen und sich die Namen noch zusätzlich ändern), Personen, Orte und historischen Geschehnisse, die darin auftauchen. Für einen Kenner der Materie aber ist der Roman ein echtes Lesevergnügen. Die Frage, die sich bis zum Ende hinzieht, nämlich "Wer verbirgt sich hinter 'Q'"?, dem geheimen Spion des Kardinals Gianpetro Carafa, bringt eine ganz eigene Spannung in den Roman. So, wie die Hauptfigur immer wieder in die Unruhen und Umbrüche verstrickt wird und wie durch ein Wunder jedesmal knapp mit dem Leben davonkommt, dabei aber sämtliche Illusionen verliert, begreift auch der Leser, innere Zusammenhänge und Motive von an den damaligen Geschehnissen beteiligten Personen, die weit entfernt sind von den nach außen vorgegebenen. Es geht nicht um Freiheit, Selbstbestimmung oder "die rechte Religion", sondern letztlich ist es der Kampf der Herrschenden (ob nun weltlich oder klerikal) um den Erhalt und Ausbau ihrer Macht und den Schutz der eigenen Geschäfte - alles nur Machtspiele und Machtkämpfe. Der schlichte einfache Mensch wird zum Opfer derselben, stirbt tausendfach, mancher damals im geistlichen Wahn, mancher aller Illusionen und Hoffnungen beraubt. Doch gelingt es im Roman die Opfer nicht nur als Opfer darzustellen sondern ebenso aufzuzeigen, daß einzelne, scheinbar unscheinbare Menschen, das Rad der Geschichte in eine andere Richtung lenken können, wenn sie zum rechten Zeitpunkt am rechten Ort sind. Alles in allem für mich durchaus verständlich, daß dieser Roman in Italien Furore machte, zumal sich ja auch um den "Autor" Luther Blissett ein Geheimnis rankte - nämlich: Wer ist Luther Blissett?

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