Lutz Bellmann Unternehmerische Herausforderungen zu Beginn des demografischen Einbruchs

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Inhaltsangabe zu „Unternehmerische Herausforderungen zu Beginn des demografischen Einbruchs“ von Lutz Bellmann

In einigen Branchen ist der Fachkräftemangel bereits spürbar. Die demografische Entwicklung erfordert mittelfristig aber in allen Wirtschaftszweigen neue Strategien. In der Veröffentlichung fassen das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die Ergebnisse eigener Studien und Erhebungen zusammen. Ziel ist die Bestandsaufnahme der derzeitigen Situation auf dem Arbeitsmarkt als Grundlage für die Entwicklung von Strategien zur Bekämpfung des zukünftigen Fachkräftemangels. Die Projektionen der beiden Forschungsinstitute zeigen, wie sich die Engpässe langfristig auf größere regionale Räume und Berufsfelder und Branchen ausweiten werden. Zwei Studien bilden dazu die Quer- und Längsschnittgrundlage: das IAB-Betriebspanel und das BIBB-Qualifizierungspanel. Weitere quantitative Studien analysieren Rekrutierungsstrategien in ausgewählten Branchen.

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  • Mögliche Strategien angesichts des zu erwartenden Fachkräftemangels

    Unternehmerische Herausforderungen zu Beginn des demografischen Einbruchs
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    30. January 2014 um 13:47

    Mögliche Strategien angesichts des zu erwartenden Fachkräftemangels Die Frage, wie Betriebe ihre Fachkräfte rekrutieren angesichts in der Gegenwart schon mancher Bereiche mit einem deutlichen Fachkräftemangel, vor allem aber angesichts der prognostizierten demografischen Veränderungen in naher Zukunft ist eine der wesentlichen wirtschaftlichen Fragen der aktuellen Diskussion. Welche langfristigen Strategien sind auszumachen und wären sinnvoll und welche Reaktionen lassen sich bereits gegenwärtig in den Betrieben ablesen? Das sind die beiden Grundfragen, zu denen die Herausgeber dieses Bandes gewichtige Überlegungen im Buch aufgenommen haben. Von naheliegenden Elementen wie der betrieblichen Ausbildung als immer schon und zunehmend weiter wichtiger werdender Ort der „Sicherung des Nachwuchses“ und des zunehmend differenzierter sich darstellenden Bereiches der Fort- und Weiterbildung ausgehend eröffnet der Band ebenso Blicke in Bereiche mit noch deutlich vorhandenen Entwicklungsmöglichkeiten. So findet sich im Kapitel über „Strategien der Marktrekrutierung“ ein differenzierter Ausblick auf unterschiedliche, teils sich ergänzende Strategien und Maßnahmen. Vor allem die Notwendigkeit angesichts „nicht fertiger“ Arbeitskräfte, eher das „Potential“ breit zu suchen denn die schon in gewünschtem Maße und Umfang vorliegende Kompetenz ist hier ein wichtiger Gedanke. Mit der Folge, ausreichend Einarbeitungszeiten und Zeiten für die konzentrierte Fortbildung von Beginn an mit einzuplanen. Ebenso wichtig ist die Entwicklung des Bewusstseins, als Arbeitgeber sich als „auf dem Markt“ zu verstehen. In manchen Regionen bereits aktuell, in der Breite prognostiziert, könnte es fast zu einer „Umkehrung der Verhältnisse“ kommen, dass nicht Arbeitskräfte vielfache Bewerbungen stellen, aus denen nur mehr ausgewählt werden muss, sondern dass Arbeitgeber ihre „Marke“ zu bilden haben, um für Arbeitnehmer interessant zu werden (eine Entwicklung, der sich u.a. „Trigema“ seit Jahren bereits zu stellen hat). Kompromisse, Attraktivität des Arbeitsplatzes, Rekrutierung nach Potential, Umverteilung von Arbeit im erträglichen Rahmen auf vorhandene Arbeitskräfte, Erweiterung und Einrichtung zielgerichteter Weiterbildung, ein ganzes Bündel von schlüssigen Analysen und Hinweisen bietet dieses Kapitel. Ergänzt durch vorhergehende systematische Einlassungen zu grundlegenden „Strategien zur Personalrekrutierung“ (Ausbildung, Personalsuche, Arbeitskräftebindung, Weiterbildung). So vermitteln die einzelnen Beiträge im Buch nach der Grundlegenden Darstellung der aktuell relevanten Trends ein umfassendes Bild für eine zukünftige Ausrichtung von Arbeitgeberseite her mit einer deutlichen Betonung der Wichtigkeit von Ausbildung, Fortbildung und Weiterbildung. Elemente der Bildung, die zunehmend breiten Raum einnehmen werden müssen und in ihrer Effizienz deutliches Steigerungspotential in sich tragen. Genauso, wie die Entwicklung einer „Arbeitgebermarke“ ein Kernelement für eine zukünftige Attraktivität von Arbeitgebern am Arbeitsmarkt sein wird. Sachlich und nüchtern im Stil, fundiert in den Grundlagen und mit vielfachen Impulsen für die Diskussion stellen sich die Herausgeber den aktuellen Trends. Die Beiträge bieten dabei keine einfach nur abzuarbeitende To Do Liste für Lösungen, sondern verweisen zum einen auf die Bereiche, in denen grundlegende Überlegungen dringend anstehen und bieten ebenso Impulse und Richtungen für ebendiese Überlegungen systematisch durchdacht an.

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