Lutz Kreutzer Bayerisch Kongo - Alpenkrimi

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 3 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(3)
(1)
(0)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Bayerisch Kongo - Alpenkrimi“ von Lutz Kreutzer

Der Geophysiker Friedrich Sperber landet als Quereinsteiger beim bayerischen Landeskriminalamt. Wenig später wird ein Afrikaner in den Isarauen mit einer Machete getötet. Sperber stößt bei seinen Ermittlungen auf das begehrte Erz Coltan und einen mysteriösen belgischen Söldner – und auf Deutsche und Österreicher mit rabenschwarzer Vergangenheit ...

Spannend, witzig und hervorragend recherchiert

— royofinnigan
royofinnigan

Sehr spannend und informativ zugleich

— Ichbinswieder
Ichbinswieder

Stöbern in Krimi & Thriller

Böse Seelen

Einer der besten Fälle von Kate Burkholder

Mira20

Murder Park

Spannung bis zum überraschenden Ende

tardy

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Bis auf den "Showdown" extrem gut!

tootsy3000

Schwarzwasser

Der Krimi lebt von seinen skurrilen Figuren und seinen Nebenhandlungen. Total spannend. Voller Humor und gut durchdacht. Perfekt.

MichaelSterzik

Bruderlüge

spannender zweiter, finaler Teil der leider viel zu schnell zu Ende war

Inge78

Die Moortochter

Mehr eine Charakterstudie als ein Thriller - starke Protagonistin, angenehmer Stil, aber einige Schwächen

Pergamentfalter

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • gelungene Unterhaltung

    Bayerisch Kongo - Alpenkrimi
    loewe

    loewe

    26. May 2014 um 20:50

    Verlagsinfo, Klappentext “Der Geophysiker Friedrich Sperber landet als Quereinsteiger beim bayerischen Landeskriminalamt. Wenig später wird ein Afrikaner in den Isarauen mit einer Machete getötet. Sperber stößt bei seinen Ermittlungen auf das begehrte Erz Coltan und einen mysteriösen belgischen Söldner – und auf Deutsche und Österreicher mit rabenschwarzer Vergangenheit …” 272 Seiten ISBN 978-3-95451-276-8 emons Was ich gelesen habe Ein Alpenkrimi der nicht nur in den Alpen spielt. Lutz Kreutzer verpackt hier ein sehr brisantes Thema in einen guten Krimi. Hier wurde für die Randgeschichte der Abbau und Vertrieb von Coltan gewählt. Ich möchte mal behaupten dass fast jeder von uns mit diesem Hightech Erz zu tun hat, aber kaum jemand von uns weiss etwas darüber. Coltan wird unter anderem zur Herstellung von  Handys benötigt  und das Hauptabbaugebiet befindet sich im bürgerkriegsgebeutelten Zentralafrika. Die Story ist in meinen Augen brandaktuell gewählt und super gut umgesetzt. Klar strukturiert bringt der Autor eine große Anzahl an verschiedenen Themen in seinem Krimi unter. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl sich nicht zurechtzufinden, sondern ist immer an erster Stelle… der Spannungsbogen bleibt zu jeden Moment sehr hoch. Der Schreibstil ist flüssig und die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. So dramatisch die Handlung auch ist, so ist es Lutz Kreutzer dennoch gelungen eine runde Geschichte abzuliefern. Seine Hauptfiguren so unterschiedlich und aussergewöhnlich zu wählen ist für uns Leser wirklich ein Genuss. Wer hier den trotteligen Kommissar aus dem alpinen Bereich erwartet hat wird “leider” enttäuscht werden. Dieser regionale Krimi kommt einfach sehr überregional daher. Der Autor macht mit Friedrich Sperber einen Quereinsteiger zum Ermittler. Aber mit Sperber hat Lutz Kreutzer in meinen Augen einen Treffer gelandet. Diese Figur hat Potenzial und es wäre wirklich wünschenswert wenn wir auf weitere Fälle mit ihm hoffen dürften. Kurz und gut …bitte mehr vom Silikon-Fritz  und  Martha darf gerne auch wieder mitmischen. 5 Sterne von mir

    Mehr
  • Wirtschaftskriminalität und Morde im Schatten der Alpen

    Bayerisch Kongo - Alpenkrimi
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    09. May 2014 um 22:45

    Ich wurde direkt mit dem ersten Kapitel in die Geschichte hineingezogen. Ein erster spannender Höhepunkt, ein Appetithappen sozusagen, der aber genug Fragen offen ließ. Ich lernte ein überaus interessantes Ermittlerteam kennen. „Silikon-Fritz“ ist mir sehr ans Herz gewachsen, und war, wie viele der anderen Figuren auch, keineswegs stereotyp. Ich würde ihn als leicht verschroben kennzeichnen, und er bot darüber hinaus so manche Reibungspunkte, was ihm zusätzlich Charakter verlieh. Mir war bisher nicht bewusst, dass die Polizei auch „Auswärtige“ beschäftigt. Doch das sollte für mich nicht die letzte interessante Information sein. Auch die anderen Figuren fand ich ganz hervorragend. In ihrer Unterschiedlichkeit waren sie kaum zu übertreffen. Von skurril und schrullig bis millitant und charismatisch war alles vorhanden. Einige Figuren spielten auch sehr lange eine recht unklare, gut verschleierte Rolle, was der Geschichte zusätzliche Spannung verlieh. Dieser Krimi behandelt u.a. die kriminellen Machenschaften, die mit dem Abbau, Handel und der Verarbeitung von Coltan (Erz) einhergehen. Handlungsschwerpunkte sind der Kongo und Deuschland, hier hauptsächlich Bayern. Dabei geht der Autor nicht nur auf die reinen Wirtschaftsaspekte ein, sondern beleuchtet auch das Leben im Kongo bzw. Zentralafrika heute, als auch zu Bürgerkriegszeiten. Ich hatte schon in den vorangegangenen Romanen des Autors das Gefühl, dass er großen Wert auf Recherche legt. Auch hier bekommt man gute Umgebungsbeschreibungen und viele verschiedenartige Infos (Wirtschaft, Bürgerkrieg, Aberglaube...), die ich sehr bereichernd fand. Alles läuft in vielen Fäden aufeinander zu, erscheint dabei immer plausibel und erschreckend real. Es geht auch um Morde und es wird blutig, aber dennoch hatte ich nie den Anschein, dass der Autor übertreibt oder auf Effektheischerei aus ist. Er beschreibt sehr gut und nachvollziehbar, warum der Tod hier seine hässliche Seite zeigt. Ein sehr guter Regionalkrimi, der spannend und informativ zugleich ist. Perfekte Unterhaltung, daher eine absolute Leseempfehlung!

    Mehr
  • Intelligent gemachter Regionalkrimi, der erfrischend anderen Art.

    Bayerisch Kongo - Alpenkrimi
    Eglfinger

    Eglfinger

    Inhalt: Der Geophysiker Friedrich Sperber landet als Quereinsteiger beim bayerischen Landeskriminalamt. Früher hat er für eine kanadische Firma im Kongo gearbeitet, bis er durch einen Angriff von Kindersoldaten schwer an der Wirbelsäule verletzt wurde. Seitdem hat er sich von Job zu Job gehangelt, bis er einen Tipp von einem alten Schulfreund bekam, sich beim bayerischen LKA zu bewerben. Zuvor wurde in den Isarauen ein Afrikaner tot aufgefunden. Ermordet wurde er mit einer Machete. Sperber erkennt schnell, dass die Tötungsart sich sehr ähnelt mit den Tötungsarten im kongolesischen Bürgerkrieg. Er stößt bei seinen Ermittlungen auf das begehrte Erz Coltan und vermutet einen Zusammenhang und auf Deutsche und Österreicher und deren Vergangenheit. Was hat es auf sich, mit dem begehrten Erz, der Firma Hartung AG, die seltene Erden vertreibt und mit dem toten Afrikaner...? Meine Meinung: Der Hintergrund, die Coltangewinnung und deren mysteriösen Lieferwege sowie die Zustände im Kongo, sind meines Erachtens sehr gut recherchiert, auch wenn ich mich mit diesem Thema bisher nicht viel beschäftigt habe. Der Autor, selber ein Geowissenschaftler, versteht es die komplexen Sachverhalte in verständliche und spannende Literatur zu verwandeln. Lutz Kreutzer stammt aus dem Rheinland, und das hilft ihm anschaulich darzustellen, welche Probleme ein "Saupreiß" wie Sperber hat, wenn er sich nun mit seinen neuen bayerischen Kollegen arrangieren muss. Das, finde ich, ist dem Autor sehr gut und mit viel Witz gelungen, in dem er Sperber immer erst auflaufen lässt, der dann aber geschickt und intelligent kontert, ohne dass dabei die Bayern oder der Rheinländer als doof und blöd erscheinen. Das ist eine erfrischend andere Art, als man sie von anderen Regionalkrimis kennt. Die Handlung zieht sich straff durch, es gibt keine langatmigen Handlungspausen, und die kriminalistische Arbeit des LKA stellt sich als äußerst realistisch dar. Es liest sich wie ein gutgemachter ARD-Fernseh-Tatort. Mein Fazit: Ein Regionalkrimi der erfrischend anderen Art. Intelligent gemacht und ich würde mich über eine Fortsetzung freuen. Hierfür vergebe ich ♥♥♥♥♡. Zum Beitrag in meinem Blog

    Mehr
    • 3
    Arun

    Arun

    29. April 2014 um 16:44