Kruso

von Lutz Seiler 
3,5 Sterne bei101 Bewertungen
Kruso
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (51):
Olympias avatar

Eines der besten Bücher, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Poetisch, mitreißend, zum Drüber-Nachdenken.

Kritisch (19):
Raupis avatar

Dieses Buch bleibt mir ein Rätsel

Alle 101 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Kruso"

Als seine Freundin verunglückt und er in ein tiefes Loch zu stürzen droht,
beschließt Edgar Bendler, nach Hiddensee zu fliehen – auf jene legenden-
umwobene Insel, die schon vielen Gestrandeten als Zuflucht diente. Er wird
Abwäscher im Klausner, einer Kneipe hoch über dem Meer, und lernt Ale-
xander Krusowitsch kennen – Kruso. Eine schwierige, zärtliche Freund-
schaft beginnt. Von Kruso, dem Meister und Inselpaten, wird Ed eingeweiht
in die Rituale der Saisonarbeiter und die Gesetze ihrer Nächte. Nach und
nach erschließen sich ihm die Geheimnisse der Insel und des Klausners.
Als Ed schon glaubt, wieder einen Platz im Leben gefunden zu haben, er-
schüttert der Herbst 89 das fragile Gefüge der Inselbewohner. Am Ende
steht ein Kampf auf Leben und Tod – und ein Versprechen.
Inselabenteuer und Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft –
Lutz Seilers preisgekrönter Roman schlägt einen Bogen vom Sommer
89 bis in die Gegenwart. Die einzigartige Recherche, die diesem Buch
zugrunde liegt, folgt den Spuren jener Menschen, die bei ihrer Flucht
über die Ostsee verschollen sind, und führt uns dabei bis nach Kopen-
hagen, in die Katakomben der dänischen Staatspolizei.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783518466308
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Suhrkamp
Erscheinungsdatum:06.09.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 31.08.2015 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Duffys avatar
    Duffyvor einem Jahr
    Beeindruckendes Werk

    In die Kneipe Klausner auf Hiddensee verschlägt es Edgar Bendler, der sich nach einem Unglück von seinem bisherigen Leben verabschiedet. Die Insel, die in einem ohnehin rigoros eingegrenzten Land, ganz draußen liegt, fast schon nicht mehr zugehörig zum Rest eines Staats, dessen Limitierung Alltag ist. Hier, in einer Gemeinschaft aus "Schiffbrüchigen", Gescheiterten und Träumern von Freiheit hat der Inselpate Krusowitsch ein Vakuum erschaffen, in dem nach seinen Regeln von Selbstbestimmung und Freiheit eine Gemeinschaft entstanden ist, die sich dem Druck von oben durch Autonomie zu widersetzen versucht. Ed und Kruso werden Freunde, aus dem Saisonarbeiter wird eine tragende Säule in diesem Lebensmodell, bis die Ereignisse des Herbst 1989 das ganze Gefüge erschüttern.
    Die Geschichte einer Freundschaft und die Insel Hiddensee sind die Pfeiler dieses Romans, der aber weit mehr in die Tiefe geht, als es in ein paar Sätzen ausgedrückt werden kann. Der sprachgewaltige Stil des Autoren, seine Detailversessenheit und sein akribische Recherche machen aus dem Buch ein unvergleichliches Erlebnis mit Höhepunkten, brillanten Dialogen und dramaturgischen Feinheiten, die den Leser von Anfang bis zum Ende gefangen halten. Der Brückenschlag in die Gegenwart gelingt mit dem Epilog, in dem sich Seiler der Thematik der Verschollenen in der Ostsee annimmt und in aufwändigen Recherchen wichtige Zeugnisse aus den Tiefen dänischer Polizeiarchive hervorholt.
    Hier fließen Zeitgeist und Dokumentation in einen spannenden und emotionsgeladenen Roman zusammen. Weniger die Aufarbeitung des Themas, sondern die Darstellung an sich ist hier der inhaltliche Schwerpunkt. Ein Buch, dass ganz sicher nicht nur wichtig ist, sondern auch als eines der besten Romane der Nachwendezeit bezeichnet werden kann.

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    Magicsunsets avatar
    Magicsunsetvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sprachgewaltiges Werk über Freiheit und die Insel Hiddensee im Schicksalsjahr 1989
    Ist man schon frei, wenn man sich frei fühlt?

    Ist man schon frei, wenn man sich frei fühlt?
    Ein sprachgewaltiges Buch über den „Sehnsuchtsort der Freiheit“, die Insel Hiddensee im Jahr 1989 und über die Freundschaft zwischen dem Germanistikstudenten Edgar Bendler und Alexander Krusowitsch, genannt Kruso. Vom Aufbau her geht dieser anspruchsvolle Roman was den Protagonisten Edgar betrifft, teilweise in Richtung Entwicklungsroman.
    Für dieses Buch sollte man sich Zeit nehmen, denn die realistisch-poetische Sprache fordert den Leser spätestens auf Seite 65 mit einem Satz, der über neun Zeilen geht, aber dennoch Anfang, Ende und Inhalt hat. Auch die manchmal surreale Handlung, gefüllt mit intertextuellen Bezügen und Verweisen, macht das Buch zu keinem einfachen Lesestoff, von anderen Lesern durchaus unterschiedlich aufgenommen.
    Mich hat der Autor sprachlich in seinen Bann gezogen, ein Stern Abzug für die teilweise überbordernde Metaphorik, die es manchmal schwer macht, in der Handlung zu bleiben. Ein Buch, das in jedem Satz die volle Konzentration des Lesers verlangt.

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    S
    schwede312vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, welches viele Fragen an einen selbst stellt bzw. hält es an , sich Fragen zu stellen....
    Fragen

    Für mich, beeidruckend, welchen Mut Menschen aufbringen können.Sich selbst fragt man, ob ich genauso gehandelt hätte, wenn ich in solch eine Situation gekommen wäre.Waren wir / ich , die davon nichts wussten zu angepasst, zu feige ?Lutz Seiler beschreibt starke Persönlichkeiten, Menschen, den man begegnen möchte.Das Buch ist tief in meiner Erinnerung geblieben.

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    fasersprosses avatar
    fasersprossevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Selten hat mich ein Roman so tief in sein Geschehen und in die beschriebene Zeit mitgenommen.
    Dieser Roman hat mich mitgenommen

    Der Roman Kruso von Lutz Seiler hat mir eine schlaflose Nacht bereitet.

    Viele Bilder traten auf: Von dem Schmutz und Gestank des Abwaschs, von einer Insel, wie ein von Sommergästen besuchtes Flüchtlingscamp, von der Suche, dem Wollen, dem dazu gehören wollen, den emotionalen Ausbrüchen.

    Die Sprache/Sätze fand ich großartig und ausdrucksstark. Jede Figur ist sichtbar.

    Selten hat mich ein Roman so tief in sein Geschehen und in die beschriebene Zeit mitgenommen. Und auch in Vorstellungen darüber, wo des Menschen ureigener Platz in der Welt sein kann oder sein muss, und wie schnell dieser Ort verschwunden sein kann.

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    rkuehnes avatar
    rkuehnevor 2 Jahren
    Spannendes Setting zu surreal umgesetzt

    Der hochgelobte und preisgekrönte Hiddensee-Wende-Roman von Lutz Seiler, ich hab mich schwer getan damit. Das Setting ist hochspannend: die Aussteiger-Insel Hiddensee im letzten Sommer der DDR, der Hallenser Edgar Bendler entscheidet sich, nachdem seine Katze, das letzte was Ohm von seiner Freundin noch geblieben ist, verschwindet, auch zu verschwinden und fährt nach Hiddensee, heuert im "Klausner" an und beginnt eine Freundschaft mit dem Insel-Guru Kruso.

    Und zwischen nicht enden wollendem Abwasch im Klausner und muffigen Unterkünften tauchen immer wieder "Schiffbrüchige" auf, DDR-Flüchtlinge, die alles hinter sich lassen und versuchen wollen zur dänischen Insel Mon zu schwimmen.

    All das Gastronomie, Hiddensee, DDR-Tragödien interessiert und fasziniert mich, dennoch wurde ich mit dem Buch nicht warm. Vor allem Seilers surreale Ausflüge machten mir das Vergnügen schwer, vielleicht hatte ich auch nicht die richtige Ruhe für das Buch, was sicher kein schlechtes ist. Vor allem die Mischung von Realität und Surrealem machten es schwer, immer einzuordnen, was gerade tragische Wahrheit ist und es Funktion.

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    ErleseneBuechers avatar
    ErleseneBuechervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Total langweilig! Vergeudete Lebenszeit... Schade, klang so vielversprechend.
    Abgebrochen!

    Das Buch war ein Geschenk mit dem Zusatz „Mal sehen, wie du das Buch findest.“. Tja, nun kann ich sagen, ich finde es leider nicht gut!

    Der Klappentext ist vielversprechend, die Idee wirklich interessant und gerade die Handlungszeit und der – ort sind so gewählt, dass ich dachte, das ist was für mich und bestimmt ein gutes Buch. Es fängt auch ganz nett an. Der Beginn im Klausner fasziniert, da die Geschehnisse interessant, aber eben auch ekelhaft sind. Die Arbeit des Protagonisten als Spüler ist doch sehr seltsam. Auch die Person Kruso weiß zu Beginn zu fesseln. Ein vielschichtiger Charakter, der anscheinend einiges zu bieten hat.

    Aber dann zieht der Plot sich wie Kaugummi! Die Sprache, welche von Kritikern so gelobt wurde, war einfach nicht meins. Ich kam oft nicht richtig rein ins Geschehen. Es gab so viele Längen und wirre Passagen, dass ich Abschnitte oft doppelt lesen musste oder am Ende einer Seite gar nicht sagen konnte, was ich gerade gelesen habe.

    Ziemlich schnell dachte ich, das ist hier doch vergeudete Lebenszeit, soll ich nicht lieber abbrechen? Oder doch mich weiter durchkämpfen? Vielleicht wird es noch besser, das Buch hat ja so gute Kritiken bekommen. Ich konnte aber letztlich nicht mehr. Ich habe kaum noch verstanden, was mir das Gelesene nun sagen soll. Die Geschichte wurde teilweise so abgehoben, z.B. mit dem Fuchs oder die Beziehung zu Kruso wurde auch immer fragwürdiger bzw. nicht nachvollziehbar.

    Letztendlich war das Buch einfach total langweilig und ich habe auf Seite 210 (von 476 Seiten) abgebrochen.

    Bewertung: 1 von 5 Punkten

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    UteSeiberths avatar
    UteSeiberthvor 3 Jahren
    Schwierige Lektüre

    Mit viel Hoffnung habe ich diesen Inselroman von Hiddensee angefangen,der kurz vor der politischen Wende spielt.Kruso (eigentlich Krusowitsch) lebt auf der Insel und weiß genau Bescheid über alle wichtigen Dinge der Insel.Er weiß auch, wie viele Leute kommen um heimlich schwimmend über das Wasser nach Westdeutschland zu kommen.Der junge Ed kommt auch dorthin,weil er vor kurzem seine Freundin verloren hat und einsam ist.Er schließt sich Kruso an und die Beiden erinnern mich immer wieder an Robison Crusoe und seine Freund Freitag,die auch gemeinsam versuchen auf einer Insel zu überleben.
    Lutz Seiler verfügt über eine geschliffene Sprache und man merkt,dass er eigentlich Lyriker ist,aber sein ewiges Kreisen um bestimmte Situation hat mich doch sehr ermüdet und ich habe den Roman kurz nach der Hälfte abgebrochen.Ausserdem bin ich zum ersten Male bewußt einem Buch begegnet,das etwas einseitig nur die "Ost-Sicht" seiner Protagonisten zum Besten gibt.Das war neu für mich.

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Verwirrend, sperrig und für mich nicht wirklich nachvollziehbar!
    Eigentlich eine gute Idee, aber ...!

    Klappentext:

    Als seine Freundin verunglückt und er in ein tiefes Loch zu stürzen droht, beschließt Edgar Bendler, nach Hiddensee zu fliehen – auf jene legenden- umwobene Insel, die schon vielen Gestrandeten als Zuflucht diente. Er wird Abwäscher im Klausner, einer Kneipe hoch über dem Meer, und lernt Ale- xander Krusowitsch kennen – Kruso. Eine schwierige, zärtliche Freund- schaft beginnt. Von Kruso, dem Meister und Inselpaten, wird Ed eingeweiht in die Rituale der Saisonarbeiter und die Gesetze ihrer Nächte. Nach und nach erschließen sich ihm die Geheimnisse der Insel und des Klausners. Als Ed schon glaubt, wieder einen Platz im Leben gefunden zu haben, er- schüttert der Herbst 89 das fragile Gefüge der Inselbewohner. Am Ende steht ein Kampf auf Leben und Tod – und ein Versprechen. Inselabenteuer und Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft – Lutz Seilers preisgekrönter Roman schlägt einen Bogen vom Sommer 89 bis in die Gegenwart. Die einzigartige Recherche, die diesem Buch zugrunde liegt, folgt den Spuren jener Menschen, die bei ihrer Flucht über die Ostsee verschollen sind, und führt uns dabei bis nach Kopen- hagen, in die Katakomben der dänischen Staatspolizei.

    Meine Meinung:

    Normalerweise meide ich Bücher, die irgendwie nach Aufarbeitung von DDR-Erfahrungen riechen. Die Wenigen, die ich gelesen habe, waren eher negativ geprägt und machten mich wütend und immer dachte ich: "so schließt sich der Graben zwischen Ost und West, der ja leider immer noch an einigen Stellen da ist, nicht". Dieses Buch wurde mir von vielen Seiten empfohlen un dich bin froh, dass ich es nur geliehen habe.
    Nach den ersten Seiten dachte ich, wie kann man so verwirrend schreiben und was ist das für ein Charakter von Ed (der Hauptprotagonist), irgendwie unwirklich und nicht realistisch für mich.
    Ab Seite 100 wollte ich das Buch fast weglegen (der "Lurch" ist wirklich sehr ekelig beschrieben (Würggefahr)) und dachte: "wie krank ist das denn?". Da ich selten Bücher abbreche, habe ich auch dieses zu Ende gelesen und bin nicht überzeugt. Einzig der Epilog war wirklich gut.

    Die Charaktere sind interessant, aber sehr verwirrend und die Handlung war für mmich ncht wirklich nachvollziehbar.

    Auch der Schreibstil von Lutz Seiler ist sehr schwergängig und man muss manche Sätze mehrmals lesen, um sie zu begreifen. Der Leser spürt einfach, dass der Autor eher Lyriker und Poet ist.

    Mein Fazit:


    Eine gute Idee, leider nicht so toll umgesetzt.
    Herr Seiler sollte bei Gedichten und Erzählungen bleiben, da die Konzeption dieses Buches sehr schwer zu verstehen war und auch ziemlich irreführend.
    Von mir keine Empfehlung und

    2 Sterne.

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    G
    geschreibselvor 3 Jahren
    Nicht einfacher, aber faszinierender Insel-Roman

    Ich kenne einige Leute, denen Kruso nicht gefallen hat, die ihn zu sperrig und schwer lesbar fanden - und tatsächlich gibt es einige Passagen in dem Roman, die ich nicht ganz einfach zu lesen waren.

    Trotzdem habe ich Kruso verschlungen! Lutz Seilder verwebt die Geschichte der Freundschaft von Ed und Kruso, ihre ganz eigene Welt um die "Esskass", die Saisonarbeiter auf der Insel und dieser sehr spezielle Blick von Hiddensee auf das Ende der DDR. Es gibt wunderwolle Einfälle und liebevoller Details, wie den des in Dauerschleife laufenden Radios Viola. Für mich hat Kruso den Deutschen Buchpreis wirklich hochverdient!

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    Meenamas avatar
    Meenamavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Enttäuschend erzählte Geschichte über ein sehr interessantes Thema.
    Edgar und Kruso

    Edgar ist ein Student, der aufgrund eines Schicksalsschlages beschließt sein bisheriges Leben aufzugeben und sein Glück auf der Ostseeinsel Hiddensee zu versuchen; die Insel der Aussteiger wie es heißt.

    Wir befinden uns in der DDR im Sommer 1989, kurz vor der Wende. Nach einigen Schwierigkeiten schafft es Ed einen Job als Saisonkraft in einer Gaststätte zu bekommen. Hier lernt er auch "Kruso" kennen. Es entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft zwischen den beiden Männern. Kruso ist für die Saisonkräfte der ungekrönte König der Insel. Dies ist laut Kruso der einzige Ort der Freiheit innerhalb der Grenzen.

    Lutz Seiler ist eigentlich ein Lyriker und dies ist sein erster Roman. Die Geschichte von Menschen die in einem sozialistischen, autoritären Staat leben und auf der Insel Hiddensee nach einem Funken Freiheit suchen ist auch  sehr interessant. Hier wagen Menschen den verzweifelten Versuch über das Meer zu flüchten, allerdings verliert sich der Autor in der akribischen Beschreibung der Orte und Vorgänge. Edgar arbeitet als Abwäscher in der Gaststätte und unter anderem wird dieser Abwasch auf eine ekelhafte Weise erzählt, so dass man glaubt selbst seine Hände in dem dreckigen Abwaschwasser zu haben. Dies spricht natürlich für die Erzählkunst des Autors aber die verschwendet er leider unter anderem für die Beschreibung der Tötung von Kakerlaken.

    Oft konnte ich nicht unterscheiden wann etwas wirklich geschieht und wann der Protagonist träumt oder die Ereignisse seiner Fantasie entspringen. Vieles wird nicht erklärt oder der Zusammenhang erschließt sich sehr spät oder gar nicht. Nichtsdestotrotz sind die Geschichten, die hier erzählt werden sehr emotional und auswühlend aber meiner Meinung nach einfach nicht spannend erzählt. Schade!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Poesiesosos avatar
    Am 13. August hat die Jury die Longlist für den Deutschen Buchpreis bekannt gegeben. Im nächsten Schritt werden sechs dieser Titel für die Shortlist nominiert, die am 10. September veröffentlicht wird. Der Gewinner wird dann am 6. Oktober zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verkündet. 
    Ich habe einige Titel so gar nicht auf der Longlist erwartet, andere wiederum hätte ich gern darauf gesehen. Wie geht es euch? Welches Buch ist euer Favorit? Was glaubt ihr, wer auf der Shortlist stehen wird?
    Hier nun die Kandidaten:

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