Luzi van Gisteren Lisbeths letztes Bad

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Inhaltsangabe zu „Lisbeths letztes Bad“ von Luzi van Gisteren

Ausnahmezustand in der oberbayerischen Provinz! Statt tosender Nilpferddamen bei der Wassergymnastik findet Chef-Bademeister Rupert Himmelsbecher eine ermordete Grundschullehrerin im Hallenbad. Die zugereiste Polizeihauptmeisterin Tanja Schroeder ermittelt: Verdächtige gibt es in der Kurstadt jede Menge und zu allem Übel auch noch Dr. Elke Becker, diese verflixt ambitionierte Tourismuschefin aus Stuttgart, die sich überall einmischen muss. Andererseits sind diese bayerischen Bademeister ja eigentlich doch ganz süß…

Mörderischer Humor im Krimi! Man kann sich nicht entziehen ... Dauergrinsen und Lachanfälle garantiert!

— RitaKlussmann
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  • Spannend und komisch, beides kann ein Krimi sein

    Lisbeths letztes Bad
    ulla_leuwer

    ulla_leuwer

    14. September 2016 um 13:23

    Meine Meinung: Ein köstlich komischer Krimi, das wird mir auf dem Buchcover versprochen und es stimmt. Ich bin ja eine begeisterte Krimileserin und lege eigentlich viel Wert auf "ordentliche" Ermittlungen, aber in diesem Fall habe ich beschlossen, dass ich alles nicht so ernst nehme und mir den Lesespaß ohne Vorbehalte gönnen will. Wenn jetzt jemand meint, nein, das will ich nicht lesen, ich bin für ernsthafte Krimis, dem möchte ich widersprechen. Denn die Autorin hat es wunderbar verstanden, Humor und Spannung zu kombinieren. Sie hat viele urige Typen erschaffen und Situationen geschildert, wo ich manchmal dachte, das kann doch nicht sein, was ist denn in diesem Ort und speziell in diesem Bad bloß los. Aber es gibt sie wirklich, diese Typen, nun ja, vielleicht mehr verteilt aufs ganze Land. Hier traten sie eben gebündelt auf und das sorgte für viel Humor. Ich erwähnte ja schon, dass der Titel komischer Krimi bestens passt. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen und ich hatte lange Zeit keine Ahnung, wer denn eigentlich Lisbeth umgebracht hat. Keine Ahnung hatte ich auch manchmal, wenn die Beteiligten sich in ihrem Dialekt unterhielten. Aber das war nach einer Weile auch kein Problem mehr. Ich hatte mir angewöhnt, diese Stellen laut zu lesen und außerdem gibt es am Ende Übersetzungen, was für mich sehr hilfreich war. Achja und dann fand ich am Ende noch mehr, was mir gefallen hat und ich denke, es macht nichts, wenn man sich die wunderbar gelungenen Bildchen der Beteiligten zwischendurch mal ansieht. Das Buchcover gefällt mir sehr gut und irgendwie kann ich auch verstehen, warum die Gruppe, mit der Lisbeth im Bad war, die Nilpferdgruppe genannt wird. Lach, bitte nicht böse sein, aber es ist doch originell, die Rettungsringe unter den Badeanzug zu stecken. ;) Fazit: Mir hat es Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es eignet sich wunderbar als Sommerlektüre, bei diesem Wetter möchte jeder gerne eine Abkühlung im Bad geniessen. Aber auch zu jeder anderen Jahreszeit bereitet dieses Buch Lesevergnügen. Ich empfehle es sehr gerne.

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  • Einfach klasse!

    Lisbeths letztes Bad
    zauberblume

    zauberblume

    07. September 2016 um 14:53

    In ihren neuen Roman "Lisbeths letztes Bad" entführt uns die Autorin Luzi van Ginsteren in die oberbayerische Kurstadt Bad Alpaching. Und hier ist ja einiges los, langweilig wird es hier bestimmt nicht.Die Geschichte: Der Bademeister Rupert Himmelsbecher findet eines Tages eine ermordete Grundschullehrerin im Bad Alpachinger Hallenbad. Er wollte eigentlich nur eine Runde schwimmen gehen. Die Tote passt der neuen schwäbischen Tourismuschefin nicht in ihr Konzept. Ist sie doch hoch ambitioniert und will neuen Schwung reinbringen. Die Ermittlerin in diesem Mordfall ist die zugereiste Polizeihauptmeisterin Tanja Schroeder. Und die bekommt einiges zu tun, den Verdächtige gibt es genug, und zwar den Eisverkäufer Cesare, Frauenheld Otto oder die tobsüchtige Annabell .....Auch mit dieser humorvollen und spannenden Geschichte hat mich die Autorin sofort wieder begeistert. Ihren Schreibstil finde ich klasse. Und diesesmal gibt es ja wieder herrliche bayerische Ausdrücke (die natürlich im Anhang erklärt werden) und auch das Schwäbeln von Frau Dr. Elke Becker finde ich auch klasse. Na und die ganzen Besucher des Hallenbades, das ist ja eine ganz besondere Truppe. Was sich da im Verborgenen alles tut. Und der Himmelsbecher, der ist ja ein Unikat, den kann ich mir ja so gut vorstellen, wie er im Hallenbad seiner Arbeit nachgeht. Und Tanja ist ja eine äußerst sympathische Ermittlerin, die ja einiges zu tun bekommt. Man fühlt sich beim Lesen als wäre man selbst mit dabei. Einfach total klasse!Eine wunderbare Krimi-Komödie, die ich von der erten bis zur letzten Seite genossen habe. Habe damit vergnügliche unterhaltsame Lesestunden verbracht. Das Cove finde ich ja spitzenmäßig. Gerne vergebe ich für dieses Gute-Laune-Wohlfühlbuch 5 Sterne und freue mich schon auf die nächste Geschichte der Autorin.

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  • Was für eine brutale Mord-Komödie! Dauergrinsen und schallende Lacher ....

    Lisbeths letztes Bad
    RitaKlussmann

    RitaKlussmann

    08. August 2016 um 12:39

    Ich habe dieses Buch verschlungen und hatte wirklich Muskelkater in den Wangen durch nicht abstellbares Dauergrinsen, das nur durch mein lautes Auflachen unterbrochen wurde. Bei jedem Satz spürte ich den Schalk, der der Autorin Luzi van Gisteren beim Schreiben im Nacken gesessen haben muss. Die Story ist außerdem auch richtig spannend und steigert sich im Verlauf der Handlung rasant. Dabei sind die Protagonisten in ihren Positionen im bayerischen Kurort so handfest und auch noch so originell mit ihren Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen beschrieben, dass man sie bildhaft vor Augen hat und mitfühlt, denn sie haben vor allem Gefühle, starke Gefühle ... Der Hergang: Alles ist traut im bayrischen Bad Alpaching, insbesondere im Hallenbad. Die Stammgäste mit Dauerkarte sind eine illustre Gruppe, die sich nicht nur bei ihrer Wassergymnastik  sondern auch schon einmal außerhalb der regulären Öffnungszeit in der Sauna und im Schwimmbad mit einem Gläschen Feinperligem vergnügt. Bademeister Himmelsbecher drückt da auch gerne ein Auge zu, denn er zieht sich selbst mit Vorliebe in "sein Bad" zurück. So auch am Tag des Betriebsausflugs der städtischen Abteilungen, denn er hat eine neue Chefin und so gar keine Lust auf die Betriebsfeier ... denn seine neue Chefin ist eine ehrgeizige Schwäbin, die als Tourismus-Dezernentin dafür sorgen soll, dass der Kurort attraktiver wird. Doch an diesem Nachmittag gerät die Routine des erfahrenen Bademeisters in seinem für Besucher geschlossenem Ruhepool ins Wanken. "Jessas Maria, um Gods Wuin!" Bademeister Himmelsbechers erspäht eine einsam auf dem Wasser treibende Frau ... Die Ermittlungen: Polizeihauptmeisterin Tanja Schroeder hat ihren ersten aufregenden Fall, nachdem sich die Westfälin aus Bielefeld der Liebe wegen nach Alpaching versetzen lassen hat. Leider ist sie mit dieser Liebe genauso ausgerutscht, wie gleich zu Beginn bei der Tatortbesichtigung im Hallenbad. Ihr Sprunggelenk hat es ihr arg übel genommen, dass sie sich wegen der Badeordnung die Schuhe auszog. Dadurch beginnen die Ermittlungen erst einmal ziemlich "hinkend". Andererseits fließen die Gerüchte und Spekulationen innerhalb der Schwimmgymnastik-Gruppe und den "Bad-Verantwortlichen" ungehindert ... Wie der Fall nach vielen Wendungen und Überraschungen geklärt wird, muss man natürlich selbst lesen. Spannend! Mir hat der Schreibstil der Autorin schon in "Die Teufelin und der Kuckuck" außerordentlich gut gefallen. Mit diesem Roman hat sie sich noch übertroffen. Die Dialoge im Dialekt sind so gut in Zeichen gesetzt, dass man die Protagonisten auch als Nichtbayer oder Nichtschwabe ganz leicht verstehen kann. Sie geben der Geschichte zusätzlich noch Pfiff und diese humorvolle und authentische Wahrhaftigkeit. Und ganz zum Schluss des Buches kann man die maßgeblichen Personen des Romans durch herrlich witzige Porträt-Zeichnungen mit seinen eigenen Eindrücken abgleichen ... Unbedingt lesen, wer richtig viel Spaß und Spannung haben will!

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