Luzie Bronder

 3.5 Sterne bei 13 Bewertungen

Alle Bücher von Luzie Bronder

Luzie BronderLiebe all'arrabbiata
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Liebe all'arrabbiata
Liebe all'arrabbiata
 (7)
Erschienen am 23.04.2010
Luzie BronderAmore siciliano
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Amore siciliano
Amore siciliano
 (6)
Erschienen am 02.07.2011

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Rezension zu "Amore siciliano" von Luzie Bronder

Die ökologische Landwirtschaft in Italien
LeseJettevor einem Jahr

Das passiert: Alexandra, rebellische Tochter aus gutem Hause, ist Filmemacherin und hat die Chance mit ihrem Freund zusammen bei der Herstellung eines Dokumentarfilms in Sizilien mitzuwirken. Es geht um die Agriturismi, die Bio-Landwirtschaft mit Tourismus kombinieren. Für Öko-Tante Alexandra die Chance beruflich einen Einstieg zu finden und zusammen mit ihrem Freund Italien zu genießen.


So gefällt mir das Buch: Luzie Bronder schreibt aus der Sicht der Alexandra. Dabei ist der Schreibstil locker und lädt stetig zum Weiterlesen ein. Alle Personen sind gut charakterisiert und schnell hatte ich einige Personen recht lieb gewonnen und mochte andere so gar nicht.


Da ist die ziemlich naive Alex, deren Naivität man sicher auch Alex' Alter zuschreiben kann oder eben dem stetigen Bemühen sich von den eigenen Eltern abzunabeln. Zunächst absolut unsympathisch in dem unbedingten Bemühen ihrem Freund zu gefallen. So sieht sie sich selbst als Öko-Fanatikerin, die aber in meinen Augen nur eine Mitläuferin ist, die sich selbst mehr mit der Theorie als der Praxis auseinander gesetzt hat. Zum Glück reift Alex im Laufe des Romans, emanzipiert sich von ihrem Freund und macht ihre eigenen Erfahrungen.


Zwar ist Alex die Hauptfigur, aber es gibt noch einige Nebendarsteller im Roman. Diese sind auch recht gut herausgearbeitet, aber teilweise bleiben diese doch recht flach. Da sind die Gastgeber, alles lebensfrohe Italiener mit ihren kleineren oder größeren Alltagssorgen. Da sind die Ökobauern, die für die Filmaufnahmen interviewt werden. Auch sie mit ihren ganz eigenen Problemen.


Am Ende fügen sich zwar alle Puzzle-Teile zu einem Ganzen, allerdings bleiben für meinen Geschmack einfach zu viele Fragen offen. Da sind einige Geschichten nur angerissen und mich würde schon interessieren, wie es mit Simona oder aber der alleinerziehenden Mutter von 6 Kindern weitergeht, die ihren Bauernhof allein betreibt.

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kleineTatzes avatar

Rezension zu "Amore siciliano" von Luzie Bronder

Amore Siciliano von Luzie Bronder
kleineTatzevor 3 Jahren

Ich bin ein riesen Italien-Fan! Ich war zwar erst einmal da, aber ich habe mich gleich in das Land verliebt. Daher habe ich mich riesig gefreut ein Buch zu lesen, dass in Italien spielt, nämlich Amore siciliano von Luzie Bronder. Obwohl Sizilien ja fast wie ein eigenes Land ist. 😉

Inhalt:Alexandra bekommt die einmalige Chance für das Filmstudio in dem sie arbeitet vier Wochen nach Sizilien zu reisen, um die lokalen biologischen Anbau in einer Dokumentation festzuhalten. Für Alexandra als bekennende Vegetarierin und angehende Regisseurin ein Traum. Aber es kommt noch besser, denn in dem Team mit dem Alexandra nach Sizilien reist ist auch ihr Freund Malte. Alexandra freut sich auf vier Wochen Sommer, Sonne, italienischen Essen und romantische Spaziergänge. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Meine Gedanken:
Das Buch ist aus der Sicht von Alexandra geschrieben. Luzie Bronder hat einen mitreißenden Schreibstil, der die Personen authentisch darstellt und Landschaften realistisch gestaltet. Ohne umschweifende Erzählungen schafft sie es Situationen und Umwelt mir nahe zu bringen.
Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer. Ich kam überhaupt nicht mit Alexandra und noch weniger mit ihrem Freund Malte klar. Aber die Idee mit dem „Arbeitsausflug“ nach Sizilien fand ich super.
Die Zeit bis zum Aufbruch nach Sizilien fand ich eher langweilig, weil mir Alexandra gehörig auf die Nerven gegangen ist. Ab Sizilien ist der Verlauf des Buches richtig spannend, da die Filmcrew und Alexandra echt eine Menge durchmachen müssen. Dabei werden die Probleme aber nie unrealistisch!
Mit Alexandra als Hauptperson kam ich erst überhaupt nicht klar. Schon als ich auf dem Klappentext „Ökofanatikerin“ gelesen hatte, war sie in meinem Ansehen sehr weit gesunken. Dann war sie auch noch so schrecklich naiv und hat andauernd ihren Freund in den Himmel gelobt. Ätzend – und ich darf das sagen, weil ich war auch mal so. 😉 Glücklicherweise musste man das nicht so lange ertragen, denn mit dem Ortswechsel änderte sich auch Alexandras Einstellung. Langsam wurde ihr selbst klar, dass ihr Freund nicht so toll ist und Sizilien auf sie einen guten Einfluss hat. Darüber war ich echt froh.
Aber auch die Nebencharaktere hatten tolle Geschichte und obwohl es echt viele weitere Personen gab, hatte ich dieses Mal kein Problem diese auseinander zu halten.
Wie der Einstieg hat mir auch der Schluss nicht so gut gefallen. Es laufen zwar alle Fäden zusammen, aber denn habe ich noch ein paar Fragen, die nicht komplett beantwortet werden. Das kann aber auch eine natürliche Vorliebe sein, weil ich es einfach lieber mag, wenn wirklich alles endet und beantwortet wird.
Das Urlaubsfeeling in „Amore Siciliano“ ist wirklich 1A. Ich habe zwischendurch richtig Lust auf Italien und Sizilien bekommen. Die Landschaft, Leute und vor allem das Essen wurden einfach wunderbar beschrieben, so dass man direkt mitgerissen wird und in die sizilianische Kultur eintaucht. Vielleicht geht ja auch für mich mal ein Urlaub nach Sizilien. 


Fazit:
„Amore siciliano“ hat mich wirklich überrascht. Ich habe ein wenig gebraucht, um mit der Geschichte und der Protagonistin warm zu werden, aber dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch hat einfach alles: Urlaubsfeeling, Spannung und natürlich Liebe. Das Ende fand ich leider unbefriedigend, aber das liegt eher an meinen persönlichen Vorlieben. Das Buch ist einfach perfekt um sich jetzt im „Winter“ nach Sizilien zu versetzen, daher gebe ich 4 von 5 Büchern.



@Bücherquatsch

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Binea_Literatwos avatar

Rezension zu "Liebe all'arrabbiata" von Luzie Bronder

Rezension zu "Liebe all'arrabbiata" von Luzie Bronder
Binea_Literatwovor 7 Jahren

Ja, es war schwer von Berlin nach Italien zu fliegen und ja, genau wegen der Flugangst und mir war es nicht wirklich gut dabei.

Genauso ging es Maria, die nun beruflich vier Monate nach Italien muss. Das einzige Gute, ihre Freundin Hanna, auch im Jakobi-Verlag als Restaurantkritikerin angestellt, ist mit dabei. Außerdem noch Markus, der Mann, der für die Fotos von den gestesteten Lokalen und der Umgebung zuständig ist. Wenn Markus nicht wäre, wäre es wohl um einiges erträglicher, denn dieser hat immer einen Spruch auf den Lippen, egal in welcher Situation, und trägt täglich ein anderes auffallendes Sprüche-Shirt. Endlich in Italien gelandet und einfach nur ins Hotel ausruhen, doch erstmal den gebuchten Wagen für zwei Personen in einen für drei Personen tauschen und dann dieses Zimmer, nicht wirklich schön und nicht wirklich zentral gelegen. Maria ist unglücklich, ist sie doch von Georg, ihrem verheiratetem Chef, mit dem sie ein Verhältnis hat, getrennt. Eigentlich aber auch ganz gut, denn so bleibt mal etwas Zeit zwischen den Terminen, um über diese Beziehung nach zu denken, jedoch gerade im ungeliebten Italien, in dem auch ihre Mutter wohnt. Zu der ist seit frühester Kindheit kein Kontakt mehr da, sie hat sich von ihr und ihrem Vater getrennt. Den Grund weiß die halb deutsche, halb italienische Maria nicht, ist ihr bisher auch egal gewesen, ihr Vater ist tot und sie kommt nun seit langem auch ohne Familie in Berlin klar. Es könnte eigentlich in Italien nett werden, wobei sich Marie einfach nur ausgesetzt fühlt, am falschesten Ort, im falschesten Land, das es für sie gibt, und alles läuft auch an diesem Abend darauf hinaus, denn sie lernt den Italiener Stefano kennen. Maria und ein Italiener, das hätte keiner geglaubt. Doch ob das ein erster Schritt in ein normales Leben ist oder doch noch weitere Probleme bringt, scheint noch nicht wirklich geklärt. Außerdem ist da noch Markus und auch Georg, der auf einmal von sich hören lässt und ihr Versprechungen macht.

Chaos vorprogrammiert.

Maria, die Hauptprotagonistin im Buch, gibt humorvoll dem Leser Einblicke in ihr Umfeld sowie auch in ihre traurigen und inneren Probleme und Gedanken, die sie mit sich herum trägt. Irgendwie scheint sie nicht wirklich verstanden zu werden und alle geben ihr Ratschläge. Sie selbst merkt dabei, dass sie wirklich zu viel denkt und überlegt und dadurch oft in komische Stimmungen verfällt und damit bei ihren Freunden nicht wirklich gut ankommt. Einzelgängerin und mit sich selbst Problemlöserin. Aber zum richtigen Nachdenken kommt sie bei all den Erlebnissen nicht, denn Italien hält viele Veränderungen und komische Situationen bereit. Auch die Romantik kommt auf keinen Fall zu kurz.

Spritziger Unterhaltungsroman auf Italienisch, nein halt, in Italien mit jeder Menge Abwechslung, charakterstarken Protagonisten und den unterschiedlichsten Gefühlen.

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