Luzie Fera Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik

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Inhaltsangabe zu „Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik“ von Luzie Fera

Tim und Tom sind Zwillinge. Sie gleichen sich zwar äußerlich wie ein Ei dem anderen, sind aber unterschiedlich im Charakter. Sie geraten in ein Spiel, in welchem sie sich als Herrscher über zwei Länder bewähren müssen. Tim hat als wichtigstes Ziel für sein Land die persönliche Freiheit aller Menschen, Tom die soziale Sicherheit seines Volkes. Welche Wege sie beschreiten, um diese Ziele zu verwirklichen – und welchen Weg sie finden, um den Menschen in ihren Ländern eine Freiheit und gleichzeitig ein sicheres soziales Netz zu bieten, wie sie die Geschichte der Menschheit auf dieser Erde noch nicht gekannt hat, ist hier in Romanform beschrieben. Ein Modell auch für unsere Gesellschaft? Realisierbar wäre es – wenn man es wollte.

Traum von einer besseren Welt.

— chymaya

Surrealistische Reise in ein PC-Spiel

— esposa1969
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  • Leserunde zu "Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik" von Luzie Fera

    Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik

    Perwit_Verlag

    Liebe Lovelybooks Freunde! "Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik" ist ein humorvolles und gesellschaftskritische Buch von Autorin Luzie Fera, und das erste von insgesamt drei Bänden. Mehr zum Buch: Tim und Tom sind Zwillinge. Sie gleichen sich zwar äußerlich wie ein Ei dem anderen, sind aber unterschiedlich im Charakter. Sie geraten in ein Spiel, in welchem sie sich als Herrscher über zwei Länder bewähren müssen. Tim hat als wichtigstes Ziel für sein Land die persönliche Freiheit aller Menschen, Tom die soziale Sicherheit seines Volkes. Welche Wege sie beschreiten, um diese Ziele zu verwirklichen – und welchen Weg sie finden, um den Menschen in ihren Ländern eine Freiheit und gleichzeitig ein sicheres soziales Netz zu bieten, wie sie die Geschichte der Menschheit auf dieser Erde noch nicht gekannt hat, ist hier in Romanform beschrieben. Ein Modell auch für unsere Gesellschaft? Realisierbar wäre es – wenn man es wollte. > Leseprobe < Zusammen mit dem Perwit Verlag laden wir euch ein, mit uns das Buch zu lesen und eine Rezension zu schreiben. Die Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und das Verfassen einer abschließenden Rezension sind Bedingungen für den Gewinn eines Buches. Unter allen, die uns bis zum 31. Januar 2014 die folgende Frage beantworten, vergeben wir 12 Bücher inklusive eBook-Download von "Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik". Wenn Du der Herrscher eines Landes wärst, was hätte für dich oberste Priorität? Die Gewinner werden am 2. Februar hier bekannt gegeben!Euer Perwit Verlag - Team

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    • 121
  • Wenn Du Herrscher eines Landes wärest, was würdest Du tun?

    Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik

    chymaya

    21. February 2014 um 11:01

    Den Zwillinge Tim und Tom stellt sich diese Frage als sie das Computerspiel „Real Reality“ (Wirkliche Wirklichkeit) geschenkt bekommen. Plötzlich sind sie Herrscher über einen eigenen Staat.  Jeder von ihnen spielt dieses Spiel entsprechend seiner eigenen Persönlichkeit und seinem eigenen Temperament. Der energische tatkräftige Tim verfolgt die persönliche Freiheit aller Menschen als wichtigstes Ziel. Tim, der eher ruhigere und vorsichtigere der beiden Brüder, erstrebt die völlige soziale Sicherheit seines Volkes. Beide Grundüberzeugungen führen zu einer Fehlentwicklung des jeweiligen Landes und so kommt es, daß Krieg zwischen den beiden Ländern droht. Tim und Tom müssen jetzt eingreifen und versuchen diesen Krieg abzuwenden. Was können sie tun um ihren Völkern ein glückliches Leben in Freiheit und Sicherheit zu ermöglichen? Dieser Roman erinnert an ein Märchen, er läßt sich leicht und flüssig lesen und ist in einer sehr klaren schnörkellosen Sprache geschrieben. Es ist aber dennoch kein Roman, welchen man in einem Rutsch durchliest, sondern er erfordert Pausen um das Gelesene zu überdenken. Es ist spannend zu verfolgen, wie sich die beiden Länder entsprechend den unterschiedlichen Grundüberzeugungen ihrer Herrscher entwickeln und auch, wie so unterschiedliche Ausgangspunkte doch zu ähnlichen Folgen führen. Auch dem Leser stellt sich die Frage, wie er ein Land führen würde, welche Grundüberzeugungen er hätte, und mit welchen Mitteln man Fehlentwicklungen korrigieren könnte. Je weiter die Handlung des Romans voran schreitet, desto mehr vermischen sich Realität und Spiel. Die Spiele entwickeln ein Eigenleben und dringen in das „wirkliche“ Leben ein. Sowohl das „wirkliche“ Leben der Zwillinge, als auch das Spiel bekommen surrealistische Züge. Der Roman zieht einen dadurch in einen Traum von einer neuen, besseren Gesellschaft hinein. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Das Thema ist ungewöhnlich, es weicht von den üblichen Romanthemen ab. Die Idee mit dem Computerspiel als Rahmenhandlung finde ich sehr gelungen. Die Vorstellung Herrscher eines Landes zu sein regt zum Nachdenken über eigene Vorstellung an. Leider wird jedoch die Gelegenheit einer weiterführenden Argumentation und Diskussion über Ziele und Form eines Staates vertan. Die Autorin läßt bei Tim und Tom, und somit auch beim Leser, keine anderen Ideen als mögliche Staatsziele aufkommen. Auch die von den Zwillingen angestrebte Problemlösung wird zwar oft wiederholt, aber es werden keine anderen möglichen Lösungen eingebracht. In diesem Punkt ist mir das ansonsten sehr lesenswerte Buch zu oberflächlich, zu eindimensional.

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  • Ein spannender Roman über eine neue Gesellschaftsform, anschaulich und bildhaft beschrieben.

    Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik

    ninabue

    19. February 2014 um 01:57

    Tim und Tom sind Zwillinge. Sie bekommen jeder ein Computerspiel geschenkt, das sie zu Herrschern über zwei Länder macht: Tim nennt sein Land Timbakta. Hier gilt die persönliche Freiheit der Bürger/innen als höchstes Gut. Tom nennt sein Land Torumbu. Hier gilt die Sicherheit aller Bürger/innen als höchstes Gut. Man weiß nicht von vorne herein, wie alt die Zwillinge sind. Das verursacht im Leser erst einmal etwas Unsicherheit. Die Brüder benehmen sich in ihrem Zuhause wie Kinder. 7 Jahre oder 11 Jahre? Könnte sein. Beide tauchen über ihre Computer in ihre Länder ein und spielen ihre Computerspiele. Plötzlich erkennen sie, dass ihre Länder real existieren. Alles, was sie in ihren Computerspielen machen, geschieht in Wirklichkeit.   Da gilt es plötzlich, einen Krieg abzuwenden: Einen Krieg, der vom Sicherheits-besessenen "König Thomas" (ein gedankliches Produkt des Zwillingsbruders Tom) gegen den Freiheits-besessenen "Großfürst Timon" (ein gedankliches Produkt des Zwillingsbruders Tom) unter Einbeziehung der  Bürgern ihrer Länder geführt werden soll. Plötzlich sind die Kinder wie junge Erwachsene. Sie fühlen sexuelle Erregung und fällen wichtige politische Entscheidungen. Die Erkenntnis, dass alles, was Tim und Tom sich für ihre Computerspiele ausgedacht haben, plötzlich zur Realität wird, überfordert die in Wirklichkeit  noch kindhaften Zwillingsbrüder, und sie wollen erst einmal mit dem Spiel nichts mehr zu tun haben. Doch der Rückzug aus dem Spiel macht das Ganze noch schlimmer. So kämpft das Prinzip "Sicherheit" (Tom) gegen das Prinzip "Freiheit" (Tim). Unter diesen Prinzipien wollen  zwei Länder gegeneinander Krieg führen. In einer letzten, spannend beschriebenen Konferenz zwischen den beiden Ländern mit den beiden Herrschern wird der Krieg im allerletzten Moment abgewendet. Zum Schluss gibt es die Erkenntnis: Wenn man jedem Bürger / jeder Bürgerin ein "unwegnehmbares Einkommen" gibt, wie die Brüder es dann ausdrücken, leben die Menschen in einer bisher noch nie gekannten Freiheit und gleichzeitig in einer bis dahin noch nie gekannten Sicherheit. Ein spannender Roman, der neue gesellschaftliche Möglichkeiten anschaulich beschreibt. Obwohl in der Durchführung manche Mängel bestehen, gibt der Roman hervorragende neue Ideen für eine Gesellschaftsform, die auch für uns in unserer Zeit erstrebenswert ist und - nach dem Lesen dieses Romans - auch realisierbar erscheint. Auf jeden Fall lesenswert und empfehlenswert. Ich bin gespannt auf Band 2 und Band 3.

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  • Ein kleiner Roman über große Politik

    Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik

    esposa1969

    Hallo liebe Leser, heute stelle ich euch dieses Buch vor: == Tim und Tom - ein kleiner Roman über große Politik == Luzie Fera (Autor) == Buchbeschreibung: == Tim und Tom sind Zwillinge. Sie gleichen sich zwar äußerlich wie ein Ei dem anderen, sind aber unterschiedlich im Charakter. Sie geraten in ein Spiel, in welchem sie sich als Herrscher über zwei Länder bewähren müssen. Tim hat als wichtigstes Ziel für sein Land die persönliche Freiheit aller Menschen, Tom die soziale Sicherheit seines Volkes. Welche Wege sie beschreiten, um diese Ziele zu verwirklichen – und welchen Weg sie finden, um den Menschen in ihren Ländern eine Freiheit und gleichzeitig ein sicheres soziales Netz zu bieten, wie sie die Geschichte der Menschheit auf dieser Erde noch nicht gekannt hat, ist hier in Romanform beschrieben. Ein Modell auch für unsere Gesellschaft? Realisierbar wäre es – wenn man es wollte. == Leseeindrücke: == Die Handlung beginnt damit, dass die beiden chaaraktelrich sehr unterschiedlichen Zwillingsbrüder Tim und Tom von ihren Eltern ein scheinbar identisches PC-Spiel geschenkt bekommen, welches der Weihnachtsmann (der echte?) für sie ausgewählt hat. Beide haben nun also ein schweinbar identisches Spiel erhalten, so wie sie eben auch nur scheinbar zwillingsgleich sind. Aber im Inneren verschieden, so wie auch das Spiel inhaltlich different ist. Tom - alias König Thomas - beherrscht das Land Torumbu, Tim - alias Großfürst Timon herrscht über Timbakta, den Großen Fluss teilen sich beide. Tom sorgt sich eher um das Wohlergehen seiner Untertanen, Tim rüstet auf. Das Spiel heißt REAL REALITY und beginnt tatsächlich die wahre Wirklichkeit zu werden... Die beiden spielen nur noch dieses Spiel, gehen komplett in ihren Rollen auf. Sie tauchen immer mehr ab in dieser Welt, riechen irgendwann den Duft der dort wachsenden Blüten, fühlen den dort zugefügten Schmerz .... Beide verwachsen förmlich mit dieser für sie scheinbar realen Welt und leben schon beinahe gar nicht mehr in der hiesigen. Dieses Spiel verändert sie irgendwann komplett und total und passt sich ihren Charakteren an und ihre Charaktere passen sich dem Spiel an..... Zwar habe ich es genosen, die Erlebnisse, die Tim/ Timon und Tom/ Thomas erleben zu lesen, allerdings fand ich die Handlung doch sehr surrealistisch und schwer nachvollziehbar. Obwohl die Schreibweise zwar einfach verständlich verfasst ist, so dass es zwar auch Kinder lesen könnten, ist inhaltlich - gerade die Kriegs- und Waffenstrategien - doch eher etwas für Erwachsene. Schön fand ich die im Buch skizzierten Bilder über Toms Land Torumbu und Tims Land Timbakta, so kann man sich diese Ländereien besser vorstellen. Auch war die Schrift nicht zu eng verfasst. Ich vergebe 4 Sterne, weil die Handlung sehr aufregend und spannend ist, aber der Aufhänger, nämlich, dass das alles real via PC-Spiel erlebt wird, doch etwas sehr an den Haaren herbeigezogen. Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

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  • Klasse Grundidee, aber nicht überzeugend umgesetzt

    Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik

    irismaria

    „Tim und Tom: ein kleiner Roman über große Politik“ von Luzie Fera geht es um die Zwillingsbrüder Tim und Tom. Auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk bekommen die Eltern von einem Weihnachtsmann in einem Kaufhaus zwei Computerspiele geschenkt. Die Brüder spielen die Spiele, bei denen sie in die Rolle von Herrschern schlüpfen, die ihre jeweiligen Länder entwickeln. Nach erster Begeisterung und folgender Ernüchterung über die negativen Auswirkungen ihrer Spielzüge auf die Menschen der Länder werden sie sicherer im Spiel und machen Vorgaben für die Länder. Doch nach einiger Zeit verliert das Spiel an Reiz und die Zwillinge kümmern sich nicht mehr darum. Kurz vor Ostern müssen sie aber erschrocken feststellen, dass ihre vermeintlichen virtuellen Länder tatsächlich existieren und auf einen Krieg zusteuern. Tim und Tom machen sich auf, diesen Krieg zu verhindern. Die Grundidee des Buches gefällt mir sehr und am Beispiel der Länder im Spiel zeigt sich, wie sich Gesellschaften entwickeln, je nachdem, ob Freiheit oder soziale Sicherheit das Hauptgut der Menschen ist. Leider hat die sehr kindliche Sprache, die vielen Wiederholungen und die inkonsistente Handlungsweise der Charaktere den Lesegenuss getrübt.

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