Lydia Benecke Auf dünnem Eis

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Inhaltsangabe zu „Auf dünnem Eis“ von Lydia Benecke

Lydia Benecke, Co-Autorin des Long- und Bestsellers AUS DER DUNKELKAMMER DES BÖSEN geht dem Ursprung des Bösen nach. Die Gefängnispsychologin, Fachfrau für besondere Vorlieben (Paraphilien) und erfahrene Ansprechpartnerin für §Kriminalermittler nimmt uns mit auf einen Streifzug der Delikte, die uns alle in unserer Gegenwart so beschäftigen: U-Bahn-Schläger, rohe Gewalt, Amokläufer, Tierquälerei, Sadismus, Kannibalismus, Kindesmissbrauch und brutale Misshandlung. Was geht in so einem Täter nur vor? Und wie nah dran sind diese schrecklichen Taten an den ganz normalen Fantasien, die jeder von uns schon einmal hatte? (Quelle:'Flexibler Einband/11.10.2013')

Interessante Einblicke in die Psyche von Menschen, denen ich hoffentlich nie begegnen werde.

— Bluely

Sehr interessantes Buch aber viele nervende Wiederholungen.

— Adora
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  • Auf dünnem Eis: Die Psychologie des Bösen

    Auf dünnem Eis

    Raine

    Über den wirklich hörenswerten Podcast Hoaxilla, der sich mit Themen beschäftigt, die ein "skeptisches Auge" bedürfen, habe ich die forensische Psychologin Lydia Benecke und ihr Buch kennengelernt. Sie befasst sich darin mit dem Thema Psychopathen, erklärt die Merkmale der Psychopathie, gibt Beispiele und klärt auch Vorurteile auf. So muss ein Mensch, der psychopathische Merkmale besitzt, nicht unbedingt zum Mörder werden. Die Beispiele für Menschen, bei denen das jedoch der Fall war, sind teilweise ziemlich harter Tobak. Trotzdem leidet das Buch unter einigen Längen und Wiederholungen. Zudem wird das im "Theorie-Teil" erklärte Wissen nicht konsequent an den Beispielen angewandt. Und auch das Cover finde ich nicht gelungen, da die Autorin darauf völlig überschminkt und überbelichtet ist. Das Foto wird ihr auf keinen Fall gerecht und könnte sogar an der Seriösität des Inhalts zweifeln lassen. Trotz der Schwächen ist das Buch zwar lesenswert, jedoch reicht dem ein oder anderen vielleicht auch das tolle Interview mit ihr bei Hoaxilla TV aus.

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  • “Auf dünnem Eis – Die Psychologie des Bösen”- von Lydia Benecke

    Auf dünnem Eis

    LadyRosely

    15. October 2014 um 16:42

    Wenn ein Buch sich langsam dem Ende nähert, mache ich mir in der Regel meistens schon Gedanken über das Nächste. Da mir dieses schon seit geraumer Zeit durch den Kopf gespuckt ist und ich wirklich Lust hatte darauf, habe ich einfach mal danach gegriffen. Und ich kann wirklich sagen es war das richtige Buch zur richtigen Zeit. Das anlockende Buchcover und der neugierig machende Buchtitel Normalerweise reizen mich Buchcover auf denen frontal Personen abgebildet sind nicht so sehr. Manchmal schrecken sie mich sogar ab, wenn ich den Autor oder die Autorin nicht kenne. Bei diesem allerdings hat es mich regelrecht angelockt, den Klappentext im Buchhandel zu lesen. Die Autorin schaut einen mit so viel Stärke, Selbstbewusstsein und Motivation an, das ich es erst kaufen und später dann lesen musste. Da die Autorin ihre eigene Meinung und eigenen Erfahrungen in dieses Buch mit einfließt lässt ist das Buchcover meiner Meinung nach gut gewählt wurden. Am Anfang dachte ich mir, was hat dünnes Eis mit der Psychologie des Bösen zu tun. Diese Frage hat mich wirklich neugierig auf den Inhalt des Buches gemacht und ich bin sehr froh das die Autorin mir diese Frage beantworten konnte. Somit passt der Titel des Buches wirklich hervorragende zum Inhalt. Ein Sachbuch das Meinungen grundlegenden verändern wird Das Buch ist in neun Kapitel unterteilt, welche einen Stück für Stück in diese Thematik einführt und dabei die eigene Meinung immer weiter überdenken und verändern lässt. Neben den theoretischen Aspekten, die meiner Meinung einfach dazugehören, um das große Ganze zu verstehen, schildert Lydia Benecke auch einige große Kriminalfälle bzw. beschreibt die Täter und ihre Sichtweise auf diese. Was mir besonders gut gefallen hat, war das die Autorin auch immer wieder ihre eigenen Erfahrungen, Meinung und Sichtweisen mit integriert hat. Packender Schreibstil In der Regel ist der Schreibstil von Sachbüchern nüchtern, sachlich, durchaus auch schwierig zu lesen und nicht so packend. Das ist der Schreibstil von Lydia Benecke auch, bis auf eine Ausnahme: Er ist packend und fesselnd. Dadurch wurden mir tolle und wissensbringende Lesestunden geschenkt. Fazit: Wer sich für die Thematik Psychologie des Bösen interessiert, kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Für alle anderen, vielleicht schnuppert ihr einfach mal rein und es wird euch genauso fesseln wie mich. Ich hoffe sehr das Lydia Benecke noch weitere Bücher schreiben wird.

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  • Sympathische Psychopathen

    Auf dünnem Eis

    OlafBlumberg

    21. June 2014 um 10:29

    Wenn mich nicht gerade die Fantasy in Beschlag nimmt, lese ich abseits von Orks und Drachen gerne Bücher über praktische Psychologie, Körpersprache etc., dies allerdings am liebsten im Infotainment-Bereich und keine staubtrockenen Wissenschaftswerke. Leider ist "anspruchsvolle Literatur" immer noch sehr oft öde und langweilig, obwohl das nicht sein müsste. Frau Benecke schreibt dahingehend in eine andere Richtung, quasi eine Einführung in Psychopathie, gemischt mit persönlichen Eindrücken und Interviews, bekanntem Material (etwa der Psychopathie-Checkliste) und herausragenden Fällen, etwa dem Fall Alcala oder Kuklinski. Das ist in großen Teilen sicher nicht neu, das muss es aber auch nicht. Wer eine empathische und verständliche Einführung zum Thema lesen will, der liegt mit diesem Buch wirklich richtig, zumal die Autorin immer wieder eigene Erfahrungen mit einfließen lässt. Man möchte sie nach dem Lesen gerne einmal treffen. Kleine Abzüge in der B-Note gibt es für den, meiner Meinung nach, etwas unstrukturierten Aufbau und der zu breiten Beschäftigung mit der Psycho-Checkliste. Trotzdem: Kaufen, lesen, mehr wissen.

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  • Sehr interessant!

    Auf dünnem Eis

    Kossi

    02. January 2014 um 14:04

    Ich liebe Psychothriller und vor allem auch dann, wenn sie blutig sind. Ich mag es, mir Morde bis ins kleinste Detail im Kopf vorzustellen, während ich ein Buch lese. Und ich mag es, mich dann zu ängstigen und den "Film in meinem Kopf" ab und zu schneller ablaufen zu lassen, weil ich Angst habe, die Vorstellung kaum auszuhalten. Schon immer fragte ich mich, WARUM bin ich so? Warum liebe ich so grausame Dinge? Denn im "realen Leben" bin ich eher ein Angsthase, gerade was Blut angeht. Auch könnte ich keinen Horrorfilm schauen, weil ich vor lauter Angst dann nachts nicht schlafen könnte. Vor einiger Zeit sah ich spät in der Nacht im Fernsehen eine Dokumentation über Mordermittlungen einer deutschen Hauptstadt. Die Fälle waren alle real und selbst die Leichen wurden zwar gesichtstechnisch unkenntlich gemacht, aber man konnte erkennen, dass es echte Leichen waren. Ich habe wochenlang diese Bilder nicht aus meinem Kopf bekommen und fürchtete mich sehr! Denn im Gegensatz zu Thrillern, waren diese Morde und Leichen echt. Damit konnte ich nur sehr schlecht umgehen. Warum also fasziniert mich dann also die Vorstellung eines fiktiven Mordes? Was genau finde ich daran interessant und warum ist es so? Ich habe oft gedacht "vielleicht bin ich nicht normal und in mir schlummert ein verkappter Mörder!" obwohl ich gleichzeitig wusste, dass das nie im Leben der Fall sein kann. Aber paradox finde ich diese Verhaltensweise schon. Das, und warum Menschen zu Mördern werden, waren die Gründe, warum ich nun zu diesem Buch griff. Ich wollte schauen, ob ich mich in einigen Dingen vielleicht wiedererkenne. Zum Glück tat ich es nicht, denn sonst wäre ich womöglich psychopathisch. Ich fand den Einblick in das Berufsfeld der Kriminalpsychologin Lydia Benecke superinteressant und ließ mich entführen in die Welt des Grausamen. In die der Serienmörder und Psychopathen. Ich muss dazu sagen, dass ich es auch sehr mag, mich mit der Psyche eines Menschen zu beschäftigen, denn wenn jemand einen gebrochenen Arm hat, so sieht man das, aber wenn ein Mensch zum Mörder wird, so trägt er kein Schild auf dem steht "ich bin ein Mörder". Wird man als Mörder geboren oder macht das Leben aus einem Menschen einen Mörder? Und warum entwickeln sich manche Menschen so und manche anders? Und ist jeder Psychopath gleichzeitig auch ein Mörder? Anhand von Fallbeispielen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und eigenen Patienten führt Lydia Benecke den Leser langsam an dieses Thema heran. Gut erklärt und für jeden Laien verständlich geht sie dabei aber nicht so sehr in die Tiefe, dass man den Anschluss verpasst, sondern reißt viele verschiedene Aspekte des Gesamtthemas an. Und selbst der Leser an sich wird in das Buch mit einbezogen, denn die Autorin gibt ein paar Beispiele auf, bei denen sich der Leser fragen soll, wie er in bestimmten Situationen handeln würde. Diese Situationen wird hoffentlich nie ein Mensch erleben müssen, denn ich bekam schon allein beim Lesen der selbigen Angst und fragte mich natürlich, wie würde ich unter diesen Umständen reagieren? Lest das Buch einfach selbst und seid erstaunt, wie ihr auf manche Fragen antworten würdet. Ich fand den Ausflug in die Psyche solcher Menschen sehr interessant und kann jetzt vielleicht ein wenig besser "verstehen" warum ein Mensch zum Mörder werden kann. Und gleichzeitig finde ich es natürlich erschreckend, wie vielschichtig die Psyche unserer Spezies ist und wie oft man sich scheinbar auf ganz dünnem Eis bewegt. Auch sehr interessant finde ich die Gabe, die Frau Benecke hat, wenn sie andere Menschen beobachtet und sie quasi in "Schubladen" packen könnte. Ich wünschte, ich hätte diese Gabe auch. Dann wären mir vielleicht ein paar unangenehme Dinge in meinem Leben erspart geblieben ;-) Ich hatte zuvor noch kein Sachbuch dieser Art gelesen, tendiere aber dazu, mir auch die Bücher von Lydia Beneckes Mann mal genauer anzuschauen.

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