Lydia Cacho Sklaverei

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Inhaltsangabe zu „Sklaverei“ von Lydia Cacho

Sklaverei hat sich zu einem der lukrativsten Geschäfte der Gegenwart entwickelt. Unbeirrt kämpft die Menschenrechtsaktivistin und Journalistin Lydia Cacho gegen den Kinder- und Sklavenhandel: Von Japan über Kambodscha und Europa bis nach Nord- und Südamerika ist sie undercover den Menschenhändlern auf der Spur und deckt globale Vernetzungen auf.Ein aufregendes Buch über eines der schockierendsten Themen unserer Zeit - mit einem Vorwort von Carolin Emcke.

Ein großartiges Buch, das ich nur empfehlen kann. Es zeigt die verdammt reale Schattenseite unsere heutigen Welt in all ihrer Grausamkeit.

— Tasmetu
Tasmetu

Eine Gratwanderung auf den Spuren der Prostitution und des Menschenhandels.

— Arun
Arun

Hat man das Buch gelesen kann man nachher nicht mehr ruhig schlafen. Harter Stoff.

— PoerpleOehring
PoerpleOehring

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  • Ein großartiges Buch, das ich nur empfehlen kann.

    Sklaverei
    Tasmetu

    Tasmetu

    27. October 2016 um 18:57

    Ein großartiges Buch, das sich auch wunderbar für Laien eignet. Es verschont einen nicht vor der grausamen, verdammt wahren Realität, die heute, hier und jetzt überall - auch bei uns - passiert. Das Buch ist persönlich, genau, mitreißend und beschreibt mit Fingerspitzengefühl eine systematische Brutalität und Ausbeutung, für die man eigentlich gar keine Worte finden kann. Ich denke dieses Buch sollte von viel mehr Menschen gelesen werden, damit sie wissen was so vielen Menschen / Frauen passiert, während wir beim gemütlichen Abendessen sitzen. Allerdings rate ich davon ab, es direkt vor dem Abendessen zu lesen, da einem an der ein oder anderen Stelle tatsächlich übel werden kann - von den Geschichten oder von der Galle und Wut die sich in einem zusammenbraut. Ich habe nun schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen aber noch nie habe ich so einen glühenden, heißen Ball aus Wut und Verachtung in meiner Kehle gespürt, wie bei dieser Lektüre. Ich bekomme das Bedürfnis die ganze Welt in Brand zu setzen, wegen all dieser Grausamkeit die leider Gottes keine Fiktion ist sondern die Realität von fast 3 Millionen (!) Menschen. Man fühlt sich hilflos, weil das System dafür so global und riesig und verzweigt ist, weil die mächtigsten Menschen der Welt darin verwickelt oder entsprechend bestochen oder bedroht sind, und nichts dagegen tun. Deswegen müssen wir, die "einfachen Leute" endlich die Augen öffnen und diesem schrecklichen Monster ins Gesicht sehen, ohne sofort wieder so zu tun als hätten wir es nicht gesehen. Es ist da und wir müssen es bekämpfen. (Einziger Minuspunkt: Es fokussiert sich komplett auf Sexsklaverei, was der Titel anders suggeriert) - Ich habe die Ausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung gelesen -

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  • Rezension zu "Sklaverei" von Lydia Cacho

    Sklaverei
    Dubhe

    Dubhe

    23. February 2013 um 11:47

    In diesem Buch schreibt die Autorin über ihre Erfahrungen und Recherchen über die Sklaverei in der modernen Welt. Ob wir es glauben oder nicht, es gibt sie, die morderne Sklaverei. Wir erinnern uns vielleicht noch daran, dass unsere Eltern uns schon immer gewarnt haben, uns von Fremden fern zu halten, nie irgendjemanden zu folgen oder ja wegzugehen, falls einmal ein Auto neben uns halten sollte. In manchen Ländern ist dies und viel schlimmeres der Alltag. Die meisten Sklaven sind in der Sexsklaverei zu finden, schon beginnend mit 5 jährigen, die nicht wissen, was mir ihnen geschieht, bis hin zu Mitte 20 jährigen, die schon langsam Auslaufmodelle werden. Die Autorin hat Interviews gesammelt um zu veranschaulichen, wie es wirklich in der mordernen Sexsklaverei zugeht, egal wo wir sind, in Afrika, Asien, Südamerika, ect. . Ja, wir Leute aus den reichen Ländern gehen gerne in arme Länder, um dort mit Sexsklaven Spaß zu haben, und es wird immer beliebter. Egal wo man ist, Türkei, Japan oder sonst wo. Und dieses Netzwerk ist riesen groß, schon allein weil die Politiker entweder wegsehen, Geld einstecken oder selbst daran beteiligt ist. Ich finde es schrecklich, wozu Menschen fähig sind und dieses Buch hat mir in manchen Aspekten die Augen geöffnet. Ich kann es nur weiterempfehlen, die Autorin kann nicht nur recht gut schreiben, sondern sie verschönert die Wahrheit nicht.

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  • Rezension zu "Sklaverei" von Lydia Cacho

    Sklaverei
    Marcus_Krug

    Marcus_Krug

    25. May 2012 um 09:41

    "Sklaverei" ist ein Buch der mexikanischen Menschenrechtlerin Lydia Cacho, die im Stile Günter Wallraffs weltweit Recherchen zu diesem Buch unternommen hat. Sie beschreibt detailliert und ohne falsche Sentimentalität den globalen Menschenhandel. Hauptaugenmerk legt Frau Cacho in diesem Buch auf den Handel mit Frauen und Mädchen zum Zwecke der Zwangsprostitution. Man kann das Buch grob in zweit Teile unterteilen. Der erste Teil, schildert dabei anhand vieler "Erfahrungsberichte" von Frauen und Mädchen, wie verschieden die Wege in die sexuelle Ausbeutung verlaufen können. Durch ihre nüchterne Berichterstattungen wirkt ihr Schicksal umso mehr nach. Es kommen dabei junge Frauen zu Wort, die ihre Schicksale in Ländern wie der Türkei, Israel und Palästina, Japan, Kambodscha, Birma, Argentinien und Mexiko beschreiben. Die in diesem Teil angesprochenen Länder sind nur Beispiele, denn weltweit sind ca. 175 Länder in den Menschenhandel von Mädchen und Frauen verstrickt. Der zweite Teil des Buches gibt Aufschluss über die Mechanismen des globalen Handels mit Menschen. es geht dabei um die Rolle der Zuhälter, aber auch der "Klienten". Auch beleuchtet Lydia Cacho, welcher Zusammenhang zwischen Soldaten und Prostitution besteht. Auch beschreibt die Autorin die Bedeutung von Geldwäsche und wie diese in einer von Globalisierung geprägten Welt funktioniert. Trotz des aufwühlenden Themas gelingt es Frau Cacho ohne ein Übermaß an Pathos oder moralischer Entrüstung auszukommen. Gerade deshalb ist das Buch umso ernüchternder, Weil einem dadurch erst recht das Ausmaß bewusst wird. Lydia Cacho hat sich in diesem Buch vorwiegend mit dem Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung beschäftigt. Das ist lediglich eine Facette des weltweiten Sklavenhandels. Nach Lektüre des vorliegenden Buche lässt sich aber auch schemenhaft erahnen, was die Menschen in und aus den Entwicklungs- und Schwellenländern durchmachen, wenn sie dafür Sorge tragen, dass wir hier in der "ersten Welt" mit genügend günstigem Obst und Gemüse versorgt werden und dass wir unsere Wohlstandleiber mit recht billigen Textilen bedecken können. Dieses Buch ist für jeden uneingeschränkt zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Sklaverei" von Lydia Cacho

    Sklaverei
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    11. April 2011 um 13:58

    Als ich als Gymnasiast in der Mittelstufe die Geschichte der Sklaverei und den langen und erfolgreichen Kampf um ihre Abschaffung durchnahm, da hätte es sicher auch unser verehrter Lehrer, der uns Ende der sechziger Jahre politisches Bewusstsein und kritisches Denken vermittelte, sich nicht vorstellen können, dass es wenige Jahrzehnte später eine Situation geben könnte, in der der Menschenhandel und die Sklaverei überall auf der Welt historische Rekordmarken erreichen würde. Noch nie, so weist die Autorin dieses erschütternden und die Situation der Menschenrechte beschämenden Buches, Lydia Cacho, nach, waren in der Menschheitsgeschichte (!) die Sklaverei und der Menschenhandel so verbreitet wie derzeit. Die Menschen, die ihn betreiben und von ihm profitieren, verdienen daran mehr als der ganze weltweite Drogenhandel zusammen. Lydia Cacho ist in Mexiko geboren und arbeitet dort als engagierte Journalistin und Menschenrechtlerin, die sich besonders den Kampf gegen die Kinderprostitution und die pädophile Kriminalität auf ihre Fahnen geschrieben hat. Ihr Hauptschwerpunkt auch in diesem Buch ist die Analyse einer Kultur des Sexismus überall auf der Welt und ihren Folgen, auch in Kriegen, wo sexuelle Gewalt gezielt eingesetzt wird, und seit etlichen Jahren mit zunehmender Tendenz im Internet. Und: wir wollen gar nicht wissen, wie die Menschen, die da in Südeuropa unsere Orangen, Mandarinen und Erdbeeren pflücken, die für den billigen Wein sorgen - wie sie leben, unter welchen Bedingungen sie ihre Existenz fristen, damit wir billige Produkte kaufen können. Für die Produktionsbedingungen in vielen asiatischen Ländern gilt das noch mehr, hier betrifft es auch unzählige Kinder, die schamlos ausgebeutet werden, damit hier bei uns in Billigläden T-Shirts für 5 Euro verramscht werden können. Das engagierte und ernüchternde Buch gibt einen Überblick über ein Milliardengeschäft und einen himmelschreienden Skandal: Er wird von der Politik in der Regel totgeschwiegen, weil einfach zuviel Geld im Spiel ist. Umso wichtiger ist das Engagement und der Einsatz von Menschenrechtsaktivisten wie Lydia Sacho, deren Arbeit unseren Respekt und unsere Unterstützung verdient.

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