Lydia Hauenschild

 4.5 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf von Lydia Hauenschild

Lydia Hauenschild wurde 1957 in Deggendorf am Rande des Bayerischen Waldes geboren und lebt heute in der Nähe von Freiburg im Schwarzwald. Schon als kleines Kind war sie am liebsten in der Natur und bei den Tieren auf dem Bauernhof ihres Vaters. So stand für Lydia Hauenschild früh fest, dass auch sie "Bauer" werden wollte, und sie studierte an der Universität Göttingen Agrarwissenschaften. Zum Schreiben kam die Agraringenieurin erst durch die Geburt ihrer Zwillinge im Jahr 1985: Denn unerfahren, wie sie im Zwillinge-Erwarten war, durchforstete sie die Buchläden, doch es gab keinen Ratgeber für werdende Zwillingseltern. So schrieb sie ihn einfach selbst. Seit diesem ersten erfolgreichen Buchprojekt sind zahlreiche Geschichten entstanden. Besonders gerne schreibt Lydia Hauenschild dabei spannende Sachbücher und lustige Geschichten für Kinder im Vor- und Grundschulalter.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "For Boys only" von Lydia Hauenschild

Dr. Sommer für Jungs
Karschtlvor 8 Monaten

4,5 Sterne

Eigentlich heißt es in der Kurzbeschreibung ja: Mädchen - Finger weg! Ich hab mir das Buch als zweifache Jungsmama trotzdem zu Gemüte geführt, und fand es richtig gut. Denn es gibt nicht nur den Jungen Erklärungen dafür, was mit ihnen während der Pubertät passiert - sondern auch mir als Mutter. Ich hab jetzt hoffentlich Verständnis dafür wenn sich meine zwei später mal so benehmen werden wie sich pubertierende Jungs anscheinend so verhalten.

In kurzen, knappen Abschnitten werden hier zahlreiche Dinge angesprochen und erklärt, die in der Pubertät so passieren, sowohl körperlich als auch in der Gefühlswelt. Ein ganzes Kapitel ist sogar den Mädchen gewidmet, und was mit ihnen in der gleichen Zeit passiert. Das fand ich wirklich löblich, das Wissen darum fördert sicher auch das Verständnis der Jungs.

Auch kleine Flirt-Tipps gibt es, und - ebenfalls sehr löblich - dass ein tiefer Ausschnitt beim Mädchen kein Freifahrtschein für Jungs ist und ein Nein ein Nein ist, sei es noch so leise ausgesprochen!
Nicht enthalten ist das Was, Warum und vor allem Wie wenn die zwei im Bett landen! Hätte man durchaus hinzufügen können, aber vielleicht gibt es genau zu dem Thema eh schon ausreichend Literatur?

Dafür kommen noch andere Dinge zur Sprache, z.B. auch Freundschaften unter Jungs, Mobbing, Verhalten im Internet und zum Abschluss noch ein paar wichtige Regeln aus dem Jugendschutzgesetz.

Alles in allem ein sehr informativer Ratgeber für Jungs ab circa 10-12 Jahren. Vor allem die Art der Aufbereitung der Informationen gefällt mir und findet sicher auch großen Anklang bei der Zielgruppe. So ein kurzer aber prägnanter Info-Block ist schneller gelesen (und später auch wiedergefunden wenn man mal was sucht) als eine mehrseitige Abhandlung dazu.

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L

Rezension zu "For Boys only" von Lydia Hauenschild

Witzig aufgemachtes, zugleich informatives Sachbuch zum Thema „Pubertät“!
leseratte_lovelybooksvor 9 Monaten

Mit „For Boys only: Was Jungs wissen wollen“ hat Autorin Lydia Hauenschild ein witzig aufgemachtes und zugleich informatives Sachbuch zum Thema „Pubertät“ geschrieben, das sich speziell an Jungs richtet.
Der Klappentext verspricht:
„Absolute Jungssache! Für Mädchen gilt hier: Finger weg! Was Jungs wissen wollen, wird ohne Umschweife auf den Punkt gebracht. Veränderungen des Körpers, Sex, Schulprobleme, Stress mit den Freunden und Zoff mit den Eltern sind ebenso wichtige Themen wie die ersten Flirtversuche mit dem anderen Geschlecht. Ganz klar ein Buch über alles, was Jungs in der Pubertät wissen wollen!“
Herausgekommen ist ein Buch, dessen Aufmachung teils an einen Comic, teils an ein Scrapbook erinnert, mit kleinen „Notizzetteln“ und Tipps zu wichtigen Themen. Es ist bunt und vom Sprachstil her peppig. Der Leser wird direkt angesprochen. Der Tonfall ist überwiegend sachlich informativ, jedoch nicht nüchtern, sondern witzig und cool. Dinge, die der Autorin wirklich wichtig sind, angefangen von medizinischen Problemen, wie Hodentorsion, bis hin zu rechtlichen Fallen, wie dem illegalen Herunterladen von Dateien, sind auch optisch hervorgehoben.
Ob die Zielgruppe tatsächlich die kleinen Wissenstests zwischen den Kapiteln macht, wage ich zu bezweifeln – insbesondere der Test „Alles klar“ über die Fachbegriffe der vorangegangenen Kapitel erschien mir ein wenig zu sehr wie ein Vokabeltest - andere Fragen in den Tests, wie wohin gucken Männer bei Frauen zuerst, könnten aber doch ganz gut ankommen.
Die Themenbreite des Buches geht von den körperlichen Veränderungen über die rechtlichen Rahmenbedingungen (Ausgehen bis zu welcher Uhrzeit, ab wann Alkohol), aber auch die zwischenmenschlichen Beziehungen Jungs- Mädchen und die Kommunikation mit den Eltern.
Alles in allem ein gelungenes Buch, das durchgehend den richtigen Tonfall trifft und sich vor keinem Thema drückt!

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Rezension zu "Die Schule ist ein großes Haus: Eine Bilderbuchgeschichte für Vorschulkinder. Entdecken. Erzählen. Begreifen. Kamishibai Bildkartenset (Bilderbuchgeschichten für unser Erzähltheater)" von Lydia Hauenschild

In dieser Geschichte lassen uns Timo und seine Eltern / Großeltern an ihren ersten Schultag Erfahrun
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Thema Schulbeginn

Warten und Vorbereitung bis zum Schulanfang
für Kinder ab 4 Jahren

Wenn es die Einschulung bevor steht ist dieses ein großer Schritt für die Kinder. Vorfreude und Ängste, wie es sein wird liegen da ganz nah beieinander.
In dieser Geschichte begleiten wir Tim und seine Familie von Januar bis zum ersten Schultag und erleben dabei sehr interessante Dinge über die ganze Familie und ihre Schulerlebnisse.
So inspiriert fällt es den Kindern später sicherlich sehr leicht auch Zuhause in der Familie einmal nachzuhören, wie die den ersten Schultag und das Warten vorab erlebt haben.
Die Geschichte beginnt anders als die anderen Schulgeschichten oder was am von Schulgeschichten erwartet, in der Silvesternacht.
Ein neues Jahr beginnt, das Jahr, in dem Tim in die Schule kommen wird und darauf freut er sich schon, so wie die meisten Kinder, doch da ist nicht nur Freude sondern auch etwas was Tim nicht so richtig beschreiben kann. Wie würden sagen, die Angst vor dem was man noch nicht kennt.
Tims Mama hat ihn einen großen Kalender gebastelt. Groß wie die Schule. Hier hat sie alle wichtigen Ereignisse wie Karneval und Ostern und natürlich den ersten Schultag eingetragen.
Im Alltag bemerkt Tim nun immer öfter das es wichtig ist lesen, rechnen und schreiben zu können. Wenn er Polizist werden möchte dann muss man schreiben können um zum Beispiel Strafzettel zu schreiben. Als Rennfahrer muss man rechnen können.
Zu Ostern entdeckt Tim bei der Eiersuchen einen wunderschönen Schulranzen und Oma zeigt ihm noch etwas ganz besonders. Sie hat viele Dinge von Tims Papa aufgehoben, die er in der Schule hatte. Seine Schultüte und ein tolles Dino Radiergummi gehören dazu. 
Tim kommt mit seinem Vater ins Gespräch, der ihm etwas über seine erste Schulzeit erzählt. Freunde sind wichtig erzählt er. Eine Freundin hat Tim schon, sie kommt mit ihm in die erste Klasse.
Der Opa holt ein Fotoalbum das den Vater am ersten Schultag zeigt und plötzlich erzählt jeder aus der Familie von seinen Schulerfahrungen.
Bald darauf geht Tim mit den anderen Vorschulkindern aus dem Kindergarten zu Besuch in die Schule. Tim hat den Eindruck, dass die Schulkinder gern in die Schule gehen. Das macht ihm Mut und auch der Unterricht macht ihm Spaß. Es ist ja schon toll lesen, schreiben und rechnen zu können.
Damit Tim später auch alleine zur Schule gehen kann muss er nicht nur die richtige Kleidung haben sondern auch den Weg kennen. Den üben die Erwachsenen im Vorfeld mit den Kindern daher ganz genau. Tim und seine Freundin Isabel können das schon richtig gut.
Dann ist es soweit, der letzte Kindergartentag.
Ein Abschiedsfest versüßt diesen entscheidenden Schritt in ein neues Leben und einige Zeit später ist er da, der langersehnte Tag.
Am ersten Schultag werden Tim und Isabell von ihre Familie begleitet.
Und in der Klasse da setzten sich die beiden natürlich zusammen.
*
Eine wunderschöne Geschichte, die viel über familiäre Schulerfahrungen und die gemischten Gefühle von Vorschulkindern widerspiegelt.
Was ich ein wenig vermisse sind die genauen Schritte von der Anmeldung, über die Schuluntersuchung bis hin zum Kauf der Schulmaterialien.
Man kann dies aber wunderbar selbst ergänzen oder so wie wir es gemacht haben mit den Kindern besprechen und eigene Bilder dazu malen.
So vorbereite wird es bestimmt ein guter Start ins Schulleben.
Das hier einmal die Familie, Großeltern und Eltern erzählen dürfen ist eine wunderbare Anregung es in der Familie auch zu machen.




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