Lydia Laube Hinter dem Schleier

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Inhaltsangabe zu „Hinter dem Schleier“ von Lydia Laube

Während ihrer 25-jährigen Tätigkeit als Krankenschwester hat Lydia Laube auf Knien in Papua Neuguinea Babies zur Welt gebracht, kümmerte sich um Hospitäler in ausgehöhlten Kanus, arbeitete auf einer Dschunke im Hafen von Hong Kong, half den Armen in den Slums von Naples und begleitete die Buschdoktoren in Australien. Sie wurde durch Überflutungen im rauen Bergland von der Umwelt abgeschnitten und auf einem fahruntüchtigen Boot auf die See hinaus getrieben. Doch nichts davon hatte sie auf das vorbereitet, was sie als Krankenschwester in Saudi-Arabien erlebte.

In einer Gesellschaft, in der sich Frauen von Kopf bis Fuß verschleiern müssen, nicht Auto fahren, wählen oder allein mit einem Mann sprechen dürfen, arbeitete die erfahrene Australierin ein Jahr lang, bevor ihr die Flucht gelang.

Es wurde ihr schlimmster Alptraum.
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  • Rezension zu "Hinter dem Schleier: Eine australische Krankenschwester in Saudi Arabien" von Lydia Laube

    Hinter dem Schleier

    Tru1307

    17. December 2012 um 23:13

    Die Australierin Lydia Laube berichtet von ihrem Jahr in Saudi-Arabien. Ich war auf die Lektüre sehr gespannt, da ich mir einen Einblick in eine fremde Kultur erhoffte. Die Autorin überzeugte mich in dieser Hinsicht absolut, denn ihre Schilderungen von Saudi-Arabien sind wirklich interessant. Der Schreibstil entspricht einem lockeren, oft ironischen Erzählstil, wie man ihn in einem Tagebuch wiederfinden kann. Lydia Laube erzählt völlig umgangssprachlich von ihrem Jahr in Saudi-Arabien, für das sie sich freiwillig gemeldet hat. Ich muss zugeben, dass ich ihre freiwillige Bewerbung als blauäugig empfand. Ich selbst hätte mich niemals freiwillig nach Saudi-Arabien versetzen lassen. Das Buch ist im Original allerdings bereits gute 20 Jahre alt, wodurch sich vieles relativiert. Lydia Laube hatte gar nicht die Möglichkeit, sich nach heutigem Standard gemessen zu informieren. Gleich zu Beginn merkt man übrigens schon, wie gut der Erzählstil ist, denn sie berichtet von ihren Gründen folgendermaßen: "Krankenschwestern für Saudi-Arabien gesucht." Wo könnte es wärmer sein als in Arabien, dachte ich. Es war Ende Juni und ich lebte in Sydney. Ich saß in meiner zugigen, alten Wohnung über eine unzureichende Heizung gebeugt, mit mehr Kleidung auf dem Leib als ein Eskimo und trotzdem kalt bis in die Knochen, und las den Sydney Morning Herald. Ich hätte in keiner aufnahmefähigeren Stimmung sein können. (Seite 9) Was die Autorin schreibt, regt eindeutig zum Nachdenken an. Es entsteht ein Bild der arabischen Kultur, die sich so völlig von der Westlichen unterscheidet, das nicht gerade positiv ist. Sie erzählt von ihrer Ankunft in dem fremden Land, wo sie direkt nach ihrem Ehemann gefragt wird. Das sie keinen hat, scheint die Menschen zu verstören. Sie berichtet darüber, dass sie immer verschleiert in die Öffentlichkeit musste und dass Frauen manchmal sogar weniger wert als eine Ziege waren und sie erzählt davon, dass sie die Stadt Medina nicht besuchen durfte, weil sie keine Gläubige war. Als Frau durfte sie auch nicht allein auf die Straße. Sie wurde eingesperrt in dem Krankenhausgebiet und war völlig abhängig von Männern. Und all gegenwärtig waren die Hitze, die leeren Versprechungen und die Gebete. Ich war größtenteils schockiert. An vielen Stellen blieb mir förmlich der Mund offen stehen. Ungläubiges Kopfschütteln und amüsiertes Lachen wechselten sich bei mir in regelmäßigen Abständen ab. Ich kann eigentlich immer noch nicht glauben, dass in einem Krankenhaus mit 600 Betten praktisch alle Saudis unfähig sind und ihren Arbeitsplatz nur durch Beziehungen haben. (Leider habe ich selbst einmal einen Chef aus Sri Lanka gehabt und da ganz ähnliche Erfahrungen gemacht, so dass ich mich oft mit Lydia Laube identifizieren konnte.) Es ist mir genauso unverständlich, dass eine Frau für Ehebruch gesteinigt wird. Ehebruch hat eine Frau bereits begangen, wenn sie sich in einem geschlossenen Raum mit einem Mann befunden hat. Diese harte Bestrafung hat mich extrem getroffen und die Autorin berichtet absolut schonungslos darüber. Obwohl die Autorin als Krankenschwester nach Saudi-Arabien gekommen ist, erfährt man wenig vom Krankenhausalltag. Es gibt kaum Situationen, die Krankheitsfälle beschreiben. Insgesamt dreht sich die Geschichte eher um den schlechten Zustand des Krankenhauses, die völlig andere Kultur des Landes und die Bemühungen der Autorin, das Leben dort besser zu gestalten. Vor allem zu Beginn des Buches ist es sehr ausführlich. Ich hätte mir diese Ausführlichkeit gerade zum Ende hin noch öfter gewünscht. So wird ein Jahr auf gut 220 Seiten erzählt und erschüttert dabei den Leser immer wieder. Bewertung Hinter dem Schleier ist beileibe kein Buch für zwischendurch. Es regt zum Nachdenken an und gibt einen spannenden Einblick in die islamische Kultur. Vor allem auf Grund des Einblicks war das Buch für mich sehr interessant und ich habe ein gutes Bild und vor allem die Lust auf weitere Bücher dieser Art gewonnen, um diese Eindrücke vertiefen zu können.

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  • Rezension zu "Hinter dem Schleier: Eine australische Krankenschwester in Saudi Arabien" von Lydia Laube

    Hinter dem Schleier

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2012 um 18:20

    Klappentext (mit Informationen über die Autorin): Während ihrer 25-jährigen Tätigkeit als Krankenschwester hat Lydia Laube auf Knien in Papua-Neuguinea Babies zur Welt gebracht, kümmerte sich um Hospitäler in ausgehöhlten Kanus, arbeitete auf einer Dschunke im Hafen von Hong Kong, half den Armen in den Slums von Naples und begleitete die Buschdoktoren in Australien. Doch nichts davon hatte sie auf das vorbereitet, was sie als Krankenschwester in Saudi-Arabien erlebte. In einer Gesellschaft, in der sich Frauen von Kopf bis Fuß verschleiern müssen, nicht Auto fahren, wählen oder allein mit einem Mann sprechen dürfen, arbeitete die erfahrene Australierin ein Jahr lang, bevor ihr die Flucht gelang. Es wurde ihr schlimmster Alptraum. Inhalt: In „Hinter dem Schleier“ berichtet Lydia Laube von ihrem Einsatz als Krankenschwester in Saudi-Arabien. Dabei schildert sie ihre Eindrücke von der Bewerbung um eben jene Stelle bis hin zu ihrem Flug zurück in ihre Heimat Australien. Man begleitet sie ein Jahr lang bei ihren Tätigkeiten und gewinnt so einen Eindruck von der Kultur Saudi-Arabiens. Lydia Laube hat schon zuvor zahlreiche abenteuerliche Einsätze als Krankenschwester gehabt – doch darauf, was sie in Saudi-Arabien erwartet, war sie nicht vorbereitet. Meine Meinung: Gleich zu Beginn sei gesagt: Dieses Buch regt einen zum Nachdenken an und beschäftigt den Leser auch noch weit nach Beenden des Buches. Ich selbst habe viele Eindrücke noch gar nicht richtig „verdaut“. Zahlreiche Erlebnisse haben mich schockiert, denn die Autorin zeigt diese wirklich schonungslos auf. Viele Dinge, die wir nur am Rande mitbekommen und für uns absolut unverständlich sind, sind vor Ort der Alltag – wie z.B. die Unterdrückung der Frauen in allen Bereichen. Da ich erst hinterher gesehen habe, dass das Buch im Original bereits über 20 Jahre alt ist, konnte ich zunächst nicht verstehen, warum Lydia Laube nicht auf diesen Einsatz vorbereitet war, wie es in der Beschreibung zum Buch genannt wird. Und damit meine ich die Gegebenheiten vor Ort, nicht ihre Fähigkeiten. Vieles ist doch nun mal allgemein bekannt über die Kultur, den Islam eingeschlossen. Darüber hinaus hatte ich teilweise das Gefühl das aus einer Mücke ein Elefant gemacht wurde, weitaus größere Dinge in wenigen Sätzen abgehandelt worden sind. Im Nachhinein denke ich allerdings, dass ich wohl etwas vorbelastet bin durch meinen 6-wöchigen Aufenthalt in einem türkischen Dorf (dies ist natürlich nicht wirklich miteinander zu vergleichen!), zudem war zu jenem Zeitpunkt das Wissen über Saudi-Arabien und die Kultur sicherlich noch nicht so groß und verbreitet. Daher ist mein Unverständnis eine kleine Unaufmerksamkeit meinerseits. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen und man gerät nur selten ins Stocken. Dies ist meist dann der Fall, wenn ein wenig gesprungen wird, wie zum Beispiel zu Beginn. Ansonsten geht die Geschichte sehr zügig voran und verpackt ein ganzes Jahr in knapp 220 Seiten. Gerade zu Beginn wird alles sehr ausführlich geschildert, leider ist dies zum Ende hin nicht mehr so oft der Fall. Dies hätte sicher etwas ausgewogener sein können. Doch was hat mich selbst dazu bewegt dieses Buch zu lesen zu wollen? Ich denke ich war neugierig auf die Erfahrungen, die Lydia Laube gemacht hat, denn die Beschreibung hörte sich schon recht dramatisch an. Das dies im Endeffekt dann meiner Meinung nach nicht ganz der Fall, ändert trotzdem nichts daran, dass meine Erwartungen an das Buch erfüllt worden sind. Ich habe viele interessante und schockierende Einblicke bekommen und konnte teilweise auch einige Erfahrungen richtig nachvollziehen, da ich selbst so einiges bei meinem Türkeiaufenthalt erlebt habe (im Endeffekt harmlos, aber nervenaufreibend). Außerdem interessiere ich mich sehr für andere Kulturen und Religionen und finde es sehr interessant Einblicke aus erster Hand zu bekommen. Das Cover des Buches gefällt mir unheimlich gut. Es passt nämlich sehr gut, sowohl zu dem Titel als auch zum Inhalt. Die Frau ist nicht völlig verschleiert, passt sich aber trotzdem an. Der untere Teil des Covers vermittelt einem das Bild wie es in der Öffentlichkeit aussieht und genauso wird es eben auch im Buch beschrieben. Ich finde dieses sogar gelungener als das des Originals, da dieses meiner Meinung nach ein bisschen nach „1001 Nacht“ aussieht. Fazit: Dieses Buch ist sicherlich kein Buch, dass man „einfach mal zwischendurch“ lesen kann, denn wie schon oben beschrieben, beschäftigt man sich schon während und nach dem Lesen noch viel mit den Themen, die das Buch so schonungslos aufgreift. Und gerade deshalb hat mir das Buch gut gefallen. Wer sich gerne mit ernsten Themen und anderen Kulturen auseinandersetzt, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen! Ich bedanke mich herzlich beim Drachenmond Verlag für dieses Rezensionsexemplar! Ich habe mich bei einer Bloggeraktion dafür beworben und das Buch ganz überraschend in meinem Briefkasten gefunden, worüber ich mich sehr gefreut habe. Mit dabei war sogar ein Magnetlesezeichen, das ich wirklich super praktisch finde! Das gibt es übrigens bei jeder Bestellung (versandkostenfrei) beim Drachenmond Verlag gratis dazu.

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  • Rezension zu "Hinter dem Schleier: Eine australische Krankenschwester in Saudi Arabien" von Lydia Laube

    Hinter dem Schleier

    MelE

    20. November 2012 um 09:45

    Hinter dem Schleier Originaltitel: Behind the veil: An australian nurse in Saudi Arabia (Wakefield Press) ISBN: 978-3-931989-78-1 224 Seiten, Softcover, erscheint 11.11.2012 Preis: 12,00 € Drachenmond Verlag — Bücher mit Herzblut Machen Bücher glücklich? Wir sagen ja! Daher sind unsere Verlagstitel mit Herzblut erdacht und mit Liebe gemacht. Viel Vergnügen beim Lesen! www.drachenmond.de Wer seine Buchbestellung direkt über den Verlag ordert, bekommt seine Lieferung kostenfrei und mit einem besonderen Gadget einem Magnet Lesezeichen geliefert. Das ist doch mal was, oder? Bücherwürmer wie ich können einfach nicht genug Lesezeichen haben und daher habe ich mich echt gefreut das meinem Rezensionsexemplar ein Lesezeichen beilag. Vielen Dank an dieser Stelle! Während ihrer 25-jährigen Tätigkeit als Krankenschwester hat Lydia Laube auf Knien in Papua-Neuguinea Babies zur Welt gebracht, kümmerte sich um Hospitäler in ausgehöhlten Kanus, arbeitete auf einer Dschunke im Hafen von Hong Kong, half den Armen in den Slums von Naples und begleitete die Buschdoktoren in Australien. Doch nichts davon hatte sie auf das vorbereitet, was sie als Krankenschwester in Saudi-Arabien erlebte. In einer Gesellschaft, in der sich Frauen von Kopf bis Fuß verschleiern müssen, nicht Auto fahren, wählen oder allein mit einem Mann sprechen dürfen, arbeitete die erfahrene Australierin ein Jahr lang, bevor ihr die Flucht gelang. Es wurde ihr schlimmster Alptraum. Eine kurze Leseprobe ist hier zu finden: http://www.drachenmond.de/wp-content/uploads/2012/10/Leseprobe-978-3-931989-78-1.pdf Interessantes zur Autorin hier zu finden: http://www.drachenmond.de/personen/lydia-laube/ Auf Facebook startete der Drachenmond Verlag einen Aufruf an Blogger. Ich zögerte kurz, aber ich fand das Thema interessant und daher bewarb ich mich. Ein paar Tage später lag das Buch schon in unserem Briefkasten. Auf dem SUB lag es auch nicht lange, denn Cover und Klappentext sprachen mich sehr an und ich beendete noch mein aktuelles Buch und widmete mich dann "Hinter dem Schleier". Das Buch liest sich sehr leicht und flüssig und geht zügig voran. Das Leben in Saudi - Arabien wird nich schön geredet, sondern zeigt knallharte Fakten auf, die mich wirklich erschüttern. Frauen werden gesteinigt, wenn sie beim Ehebruch erwischt werden oder ausgepeitscht, wenn sie nur in die Nähe von Männern kommen. Dieben wird die Hand abgehackt und um Infektionen vorzubeugen die Hand sofort in heißes Öl getaucht. Frauen sind nichts wert und kein Haar darf von ihnen gesehen werden, daher sind sie komplett verschleiert. Nun gut, eine Burka bzw. hier eine Parda tragen viele Frauen auf unserer Welt, das ist jetzt nichts besonderes und ist uns bekannt. Weniger bekannt war mir, das Haare ein Lustobjekt für Männer ist, daher darf sich eine Frau nicht ohne Schleier zeigen. Es ist sehr interessant eine völlig andere Kultur kennen zulernen, die aber eher abschreckend und beängstigend ist für uns und unser Denken. Lydia Laube hat ihr Leben in Saudi - Arabien schriftlich festgehalten und Tagebuch geführt. Vielleicht für sich oder eben mit dem Hintergedanken ein Buch zu schreiben. Es geht leider nicht genau hervor, wann sie als Krankenschwester in Saudi - Arabien gearbeitet hat, da irgendwann Ronald Reagan erwähnt wird, habe ich es mir nicht nehmen lassen zu googlen und siehe da, es muss um 1980 gewesen sein, denn dann war Reagan Präsident der USA. Vielleicht täusche ich mich auch, aber es ist nicht ganz eindeutig und hätte mich jetzt doch interessiert. Es kann doch nicht sein, das ein Land so altertümlich lebt, heute noch, oder doch? Lydia Laube nennt es selbst Mittelalter und so erscheint und wirkt es auch auf uns als Leser. Es ist wirklich krass die Unterschiede zu unserer Kultur zu erkennen und umso dankbarer müssten wir sein, das wir uns im Prinzip frei entfalten dürfen und unsere Meinung frei äußern können ohne die Angst vor Strafe. Lydia Laube erzählt ganz unverblümt und bildlich aus ihrem Alltag in Saudi - Arabien und dann und wann lief mir echt ein kalter Schauer über den Rücken. Hätte ich es gepackt mich komplett anzupassen oder wäre diese Anpassung nur aus Angst geschehen? Wie schon erwähnt sind Frauen nicht viel wert und stehen bei den Beduinen in der Wüste noch unter den Tieren. Ein Hund oder Kamel hat also mehr Wert als eine Frau? Unglaublich, aber Realität. Es gibt viele Geschichten, manchmal witzig, manchmal sehr beängstigend und manchmal auch wirklich abscheulich, aber es ist Wahrheit und Fakt und vielleicht macht es mich deshalb so betroffen? Einiges möchte ich anschneiden, da es denke ich sehr interessant ist, anderes lasse ich lieber ungesagt, denn ich möchte ja für und nicht gegen das Buch sprechen. Briefe, Fernsehprogramm und Radio wird so beschnitten, das es nicht mehr dem entspricht was es einmal war und kein Zusammenhang mehr besteht. Auf Handwerker wartet man Ewigkeiten und wenn sie dann kommen, arbeiten sie nicht effektiv Zusagen und Verträge werden nicht eingehalten Frauen werden in Krankenhäusern bewacht und tragen sogar während der Geburt ihrer Kinder einen Schleier Die meisten Unfälle passieren auf den Straßen, denn Saudis halten sich nicht an Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Es herrscht die Regel: "Platz da, hier komme ich!" Toiletten sind teilweise nur Löcher im Boden. Klopapier gibt es sicherlich auch nicht, wurde von der Autorin jetzt auch nicht aufgeführt, aber ich gehe mal davon aus Es gibt klare Abgrenzungen von Frauen und Männern, überall auch in der Cafeteria des Krankenhauses Sobald der Aufruf zum Gebet erschallt werden Läden geschlossen und alles steht still und verneigt sich zum Gebet Harte Strafen für Männer und Frauen - Steinigung, Köpfen, Auspeitschen, Hand abschlagen ...... Es gibt sogenannte Wächter, die aufpassen, das alles seine Richtigkeit hat. Verhaftet wird schnell, gerichtet auch zügig (manchmal über Nacht) und die Strafen werden an öffentlichen Plätzen ausgeführt. Es kann passieren das sogar im Krankenhaus die Zahl der Schaulustigen so hoch ist, das lebensrettende Maßnahmen vergeblich ist, da man an den Patienten nicht herankommt Ich könnte dies natürlich noch weiter umschreiben, aber ich spare mir dieses und hoffe, das ich euch ein klein wenig neugierig gemacht habe auf das Buch "Hinter dem Schleier!" Es ist sehr authentisch und glaubwürdig, denn es spricht von den Erfahrungen, die Lydia Laube mit den Saudis gemacht hat. Es ist ein krasser Unterschied zu dem was wir gewohnt sind und geht wirklich unter die Haut. Lydia Laubes persönlichen Alptraum mitzuerleben erfordert tatsächlich starke Nerven. Von mir eine Leseempfehlung!

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