Lydia Mischkulnig Schwestern der Angst

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Inhaltsangabe zu „Schwestern der Angst“ von Lydia Mischkulnig

EINE FATALE DREIECKSBEZIEHUNG SPRACHMÄCHTIG IN SZENE GESETZT
Als Kinder sind Marie und Renate unzertrennlich. In einer Familie, die geprägt ist von Verlust und Misstrauen, schafft Renate für ihre Schwester eine eigene Welt aus der Sehnsucht nach Unversehrtheit und Glück. Doch dann, Jahre später, tritt Paul in das Leben der Mädchen und spaltet ihre vermeintliche Einheit. Von beiden umworben, entscheidet er sich für Marie - und plötzlich kippt die liebende Fürsorge Renates in Hass und subtil tobenden Zorn. Je tiefer der Graben zwischen den Frauen wird, umso gefährlicher verzerrt sich Renates Blick auf die Welt. Sie heftet sich dem Paar an die Fersen, verfolgt ihre Schwester, überwacht sie zuerst aus der Distanz, rückt dann aber unaufhaltsam näher - bis zur letzten Konsequenz.

LITERATUR MIT THRILL VON EINER DER UNKONVENTIONELLSTEN STIMMEN IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM
Literatur mit Thrill von einer der unkonventionellsten Stimmen im deutschsprachigen Raum
Spannend wie einen Thriller und mit psychologischer Tiefe entfaltet Lydia Mischkulnig die dramatische Geschichte einer fatalen, grenzenlosen Liebe. Gnadenlos fühlt sie sich in die Psyche ihrer Figuren ein, präzise und wortgewaltig beschreibt sie die Abgründe, denen sie zu entkommen versuchen. Mischkulnig wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, aktuell mit dem Veza-Canetti-Preis und Johann-Beer-Literaturpreis.

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"Schwestern lieben und hassen einander. Selten noch haben sie das so bedingungslos getan wie im neuen Roman der österreichischen Schriftstellerin Lydia Mischkulnig. 'Schwestern der Angst' heißt das Werk, das vor inniger Offenheit nicht zurückschreckt."
www.welt.de, Paul Jandl

"(…) ein zunehmend tempo-, action- und gewaltreicher Amoklauf (…) mit gut dosiertem schwarzem Humor (…) Sprachmächtige Literatur ist das, die von Macht und Ohnmacht in Familien handelt, sich aber nicht trostlos liest, sondern auf schön böse Weise unterhält."
Falter, Sebastian Fasthuber

"Seit Elfriede Jelineks 'Die Klavierspielerin' (1983) hat man Derartiges nicht mehr gelesen."
APA, Wolfgang Huber-Lang

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