Schwestern der Angst

von Lydia Mischkulnig 
3,6 Sterne bei21 Bewertungen
Schwestern der Angst
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Positiv (14):
Bellexrs avatar

Mit diesem kleinen Buch hält man einen anspruchsvollen und erschütternden Roman in Händen, der einen auch nach Beendigung der Geschichte bes...

Kritisch (2):

Stecke am Anfang des Buches und bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Wird wohl eher wie Kendras Meinung ausfallen. We will see.....

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Inhaltsangabe zu "Schwestern der Angst"

EINE FATALE DREIECKSBEZIEHUNG SPRACHMÄCHTIG IN SZENE GESETZT
Als Kinder sind Marie und Renate unzertrennlich. In einer Familie, die geprägt ist von Verlust und Misstrauen, schafft Renate für ihre Schwester eine eigene Welt aus der Sehnsucht nach Unversehrtheit und Glück. Doch dann, Jahre später, tritt Paul in das Leben der Mädchen und spaltet ihre vermeintliche Einheit. Von beiden umworben, entscheidet er sich für Marie - und plötzlich kippt die liebende Fürsorge Renates in Hass und subtil tobenden Zorn. Je tiefer der Graben zwischen den Frauen wird, umso gefährlicher verzerrt sich Renates Blick auf die Welt. Sie heftet sich dem Paar an die Fersen, verfolgt ihre Schwester, überwacht sie zuerst aus der Distanz, rückt dann aber unaufhaltsam näher - bis zur letzten Konsequenz.

LITERATUR MIT THRILL VON EINER DER UNKONVENTIONELLSTEN STIMMEN IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM
Literatur mit Thrill von einer der unkonventionellsten Stimmen im deutschsprachigen Raum
Spannend wie einen Thriller und mit psychologischer Tiefe entfaltet Lydia Mischkulnig die dramatische Geschichte einer fatalen, grenzenlosen Liebe. Gnadenlos fühlt sie sich in die Psyche ihrer Figuren ein, präzise und wortgewaltig beschreibt sie die Abgründe, denen sie zu entkommen versuchen. Mischkulnig wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, aktuell mit dem Veza-Canetti-Preis und Johann-Beer-Literaturpreis.

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"Schwestern lieben und hassen einander. Selten noch haben sie das so bedingungslos getan wie im neuen Roman der österreichischen Schriftstellerin Lydia Mischkulnig. 'Schwestern der Angst' heißt das Werk, das vor inniger Offenheit nicht zurückschreckt."
www.welt.de, Paul Jandl

"(…) ein zunehmend tempo-, action- und gewaltreicher Amoklauf (…) mit gut dosiertem schwarzem Humor (…) Sprachmächtige Literatur ist das, die von Macht und Ohnmacht in Familien handelt, sich aber nicht trostlos liest, sondern auf schön böse Weise unterhält."
Falter, Sebastian Fasthuber

"Seit Elfriede Jelineks 'Die Klavierspielerin' (1983) hat man Derartiges nicht mehr gelesen."
APA, Wolfgang Huber-Lang

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783709978993
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:248 Seiten
Verlag:Haymon Verlag
Erscheinungsdatum:21.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Karin_Kehrers avatar
    Karin_Kehrervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Verstörend, bedrückend, schwere Kost
    Fatale Schwesternbeziehung


    Für die mutterlose, in einem trostlosen polnischen Dorf bei den Großeltern aufgewachsene Renate wird ihre Schwester Marie zum Lebensinhalt. Alles opfert sie für die Jüngere.  Als sie sich in Paul verliebt, glaubt sie, endlich selbst glücklich werden zu dürfen. Doch Marie nimmt ihr den Mann weg und Renate stürzt in einen Strudel aus Hass, Liebe und Wahn.
     
    Trotz des geringen Umfangs ist dieses Buch nicht einfach zu lesen. Zum einen bremst der eigenwillige Schreibstil mit Sprachspielereien, zum anderen entfaltet sich vor dem Leser ein beklemmendes Psychogramm.
    Es ist nicht leicht festzustellen, wo hier Wahrheit und Wahn ineinanderfließen, was auch noch dadurch unterstrichen wird, dass ausschließlich Renate in der Ich-Perspektive zu Wort kommt.
    Dadurch bleiben die anderen Charaktere leider ein wenig blass und ihre Sicht der Ereignisse kommt nicht zur Sprache. Was durchaus interessant wäre, wenn Renates Wahn offenbar wird.
    Vieles bleibt auch nur Ahnung – die schwierige Beziehung zur Mutter, der pädophile Großvater, die Vergewaltigung durch Paul – wie schon an der Aufzählung ersichtlich, gibt es wenig Positives zu erzählen. Ein tristes Leben, menschliche Abgründe. 
    Für psychologisch Interessierte und Geschulte sicherlich eine anschauliche Lektüre, für Normalverbraucher eher schwere Kost, die mühsam durchgearbeitet werden muss. 

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    gurkevor 7 Jahren
    Rezension zu "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig

    Eigentlich sollte man meinen, dass Schwestern zusammenhalten und sich über alles lieben. Schließlich ist Blut dicker als Wasser. Was aber wenn die jüngere immer all das bekommt, was sie sich in den Kopf gesetzt hat? Und was wenn aus Zuneigung und Liebe nur noch Verachtung, Wahn und Hass wird? So etwas passiert bei den ungleichen Schwestern Renate und Marie in dieser Geschichte. In ihrer Kindheit haben die beiden sich noch über alles geliebt und waren unzertrennlich. Renate hat ihre kleine Schwester ihr Leben lang vergöttert und hat ihr jeden Wunsch von den Lippen abgelesen. Und nicht nur sie. Marie hat von Kindesbeinen immer alles bekommen was sie wollte. Dabei wusste sie ganz genau, wie sie es anstellen musste. Renate hat sich dafür immer aufopfernd um sie gekümmert, während sie selbst immer wieder zurückstecken musste. Marie selbst gönnt ihrer großen Schwester natürlich überhaupt nichts. Selbst in der Liebe will sie immer das haben was die andere sich wünscht oder bereits hat. Stück für Stück verzweifelt Renate immer mehr und es breiten sich dementsprechend negative Gefühle in der armen Frau aus. Aber als Renate zum ersten Mal so richtig verliebt ist und ihr Angebeteter Paul sich für die süße und ach so wunderbare Marie entscheidet und die beiden eine perfekte Beziehung führen, ist für Renate das Maß endgültig voll...

    "Schwestern der Angst" ist eine sehr beklemmende Geschichte über die Familie, erwachsen werden, Geschwisterliebe, Verständnislosigkeit, Wahnsinn, Misstrauen und sexueller Gewalt. Wir erleben den Konflikt, der liebenden großen Schwester, die die jüngere Marie eigentlich über alles liebt und doch immer mehr Hassgefühle für sie entwickelt und dabei immer mehr zu Psychopathin wird.

    So traurig wie der Inhalt des Buches ist, so ist auch der Schreibstil der Autorin. Man kann die Geschichte nicht in einem Rutsch einfach mal durchlesen. Der Leser wird gezwungen, sich Gedanken über die Handlung zu machen und in sich zu gehen. Der Verlauf an sich wird nach und nach dramatischer und spitzt sich immer mehr zu.

    Für mich zu bemängeln gab es nur die ellenlangen Kapitel. "Schwestern der Angst" selbst hat mir richtig gut gefallen. Mir ging die Geschichte sehr nahe und ich konnte alles auf mich einwirken lassen und mich hat das Ganze am Ende auch gar nciht mehr losgelassen. Wer also mal wieder etwas richtig tiefsinniges und auch trauriges, beklemmendes lesen möchte, dass einen so schnell nicht mehr loslässt, der ist ihr an der richtigen Adressse. Allerdings ist das ein Buch, dass einem womöglich in ein richtiges Stimmungstief reißt.

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    WinfriedStanzickvor 7 Jahren
    Rezension zu "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig

    L

    Das ist kein Buch für zartbesaitete Seelen. Der neue Roman von Lydia Mischkulnig zeichnet das Psychogramm einer verhängnisvollen Schwesternbeziehung nach. Dabei beginnt alles recht harmlos.

    Da ist Renate, die im übrigen uns die ganze Geschichte aus ihrer Sicht erzählt, was sie von Seite zu Seite nicht nur authentischer macht, sondern auch beklemmende und stellenweise regelrecht verstörende Gefühle auslöst, wenn man nämlich den psychotischen Gedankengängen Renates beim besten Willen nicht mehr zu folgen vermag.

    Aufgewachsen bei den Großeltern in einem kleinen Ort in Osteuropa, holt die schon vor Jahren nach Österreich ausgewanderte Mutter Renate zu sich, als sie heiratet. Als kurz danach die kleine Marie geboren wird, gibt Renate all die Liebe, die sie selbst ihr ganzes Leben schon vermisst hat, an ihre Schwester. Schon an dieser Stelle wird deutlich, wie schräg und besessen von ihrer Idee der Fürsorge Renate handelt.

    Solange Marie klein ist, kann sie sich nicht wehren, genießt die Hege durch ihre ältere Schwester auch zeitweise. Doch mit dem Älterwerden fühlt sie sich mehr und mehr eingeengt. Renate ihrerseits spürt, wie Marie sich selbständig machen möchte und reagiert panisch, entwickelt nun regelrecht psychotische Verhaltensweisen, die sich noch steigern, als Paul in das Leben von Marie tritt.

    Renate, die selbst mit Paul geliebäugelt hatte, kann nunmehr in Paul nun noch den sehen, der Marie vergewaltigt, und vor allen Dingen sie ihr wegnimmt. Und nun beginnt eine Stalkergeschichte übelster Sorte. Auch das gerichtlich angeordnete Verbot, sich ihrer Schwester näher als 30 Meter zu nähern, hält Renate nicht davon ab, immer radikalere Methoden sich auszudenken.

    Lydia Mischkulnig ist insbesondere durch die Wahl der oft beklemmenden Ich-Erzählung ein literarisches Meisterwerk gelungen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Sie fühlt sich genial in die Gedanken- und Seelenwelt einer psychotischen Stalkerin ein, erzählt von einer verhängnisvollen Schwesternbeziehung in einer beeindruckenden Mischung aus Thriller und psychologischer Studie.

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    Bücherwahnsinns avatar
    Bücherwahnsinnvor 7 Jahren
    Rezension zu "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig

    Über das Buch
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    Renate, um sie geht es, sie erzählt ihre Geschichte. Eine die verwirrender, trauriger, verängstigter nicht sein könnte. Geboren im Ostblock, von Vater und Mutter verlassen, wächst sie bei ihren Grosseltern auf. Sie mag ihre Grossmutter, aber den Grossvater, nein den mag sie nicht, nicht nur weil er ihre Oma schlägt sondern auch weil er sich an ihr vergreift. Als die Mutter wieder auftaucht um sie nach Österreich mit zu nehmen da sie einen Mann gefunden hat, hofft sie das ihr Leben endlich gut wird, doch ein klein bisschen Glück erfährt sie erst als die Mutter schwanger mit ihrer Halbschwester wird. Danke ganze Liebe die sie hat wendet sie auf um ihre kleine Schwester glücklich zu machen. So lieben, wie sie, tut sie keinen Menschen und wird es auch nie wieder tun, aber alles nimmt eine unglückliche Wendung als die kleine Schwester sich beginnt gegen sie zu stellen...
    .
    Renate überschreitet eine Schwelle die keinem mehr, ihr genau so wenig, gut tut. Krankhafte Liebe, Besitzanspruch, Eifersucht, Hass und Paranoia ziehen sie weiter und weiter hinab in die tiefen einer kranken Seele.
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    Erster Satz:
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    .....Die Firma, bei der ich arbeitete, produziert Trickfilme für einen Konzern.
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    Meine Meinung
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    Titel und Cover:
    Schwestern der Angst ist ein Titel der sicher passt, wenn auch mir selber eher der Titel "Eine Verhängnisvolle Schwesterbeziehung" eher in den Sinn kommen würde. Das Cover passt auch, es wirklich auf mich beklemmend, vielleicht nicht grade mein Malstil aber doch, es passt.
    .
    Schreibstil:
    Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil. Einige finden ihn zu schwierig, doch wenn man drin ist ist es einfach nur noch schön die Worte zu lesen. Es ist schon fast eine Kunst für sich, sie schreibt ohne um schweife, sie schreibt ungeschönt und doch spielt sie mit den Worten und Assoziationen. Es ist einfach schön das Buch zu lesen, auch wenn das Thema nicht grade ein leichtes ist. In der Ich-Form bekommt das Buch noch mal einen anderen Tiefgang.
    .
    Geschichte:
    Es ist eine Traumatische Geschichte. Das Thema Missbrauch / Inzest wird zwar nur leicht angeschlagen aber man weiss genau worum es geht. Lydia Mischkulnig schreibt über die Auswirkungen, über eine der Auswirkungen, denn jeder verarbeitet dieses Trauma anders, auf seine Weise, doch Renate "wählt" eine verhängnisvolle Art dies zu tun. So grausam wie sein kann, so verständlich sind teile ihrer Handlungen, ihre Ansichten, ihre Gedanken. Nicht alle kann und will man entschuldigen, aber man weiss das es eben einen Grund dafür gibt. Man hat trotz allem Mitleid mit Renate, aber eben auch mit ihrer Schwester Marie. Die ganze Schwesterngeschichte ist so was von verzwickt, hätte jemand genug früh erkannt was da passiert hätte man beiden helfen können doch so? Bis zum Schluss bin ich mir nicht sicher ob Renate wirklich begreift was falsch läuft. Aber man wünscht ihr einfach das sie aus der ganzen Dramatik raus kommt und ein "normales" Leben leben kann...
    .
    Personen:
    Renate, das geschändete Mädchen das ihr Trauma leider nie wirklich verarbeiten konnte. Sie ist eine Person die so grausam sein kann, so sehr liebt sie. Sie zeigt uns wie nah doch Liebe und Hass, Trauer und Wut beieinander liegen. Sie, die nicht merkt das krankhafte Liebe und Verlustängste nicht nur sie zerstört, denn dass wonach sie sich so sehr sehnt, zerstört sie mit aller Macht mit ihrem Verhalten.
    .
    Da ist noch Marie, die kleine Halbschwester, die Renate erst genau so abgöttisch liebt, dann doch mit den Jahren ihre Eigenständigkeit einfordert. Sie weiss nicht was mit Renate damals passiert ist und handelt dementsprechend Kopflos und gemein und ahnt nicht was sie damit bei ihrer grossen Schwester auslöst...
    .
    Da gibt es noch den Stiefvater, Paul und Robert, 3 Männer die das Leben von Renate jeder für sich beeinflusst.
    .
    FAZIT: Ein Psychodrama, ungeschönt und beunruhigend aber mit psychologischem Tiefgang.

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    Christiane08s avatar
    Christiane08vor 8 Jahren
    Rezension zu "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig

    Die beiden Schwestern Renate und Marie lieben sich sehr und die ältere Schwester Renate ist wie eine Mutter für Marie. Ihre wirkliche Mutter ist gestorben, doch trotz aller Familienprobleme und Verluste wachsen die beiden, den Umständen entsprechend glücklich, zufrieden und vor allem miteinander auf.
    Doch das alles verändert sich, als Paul in ihr Leben tritt und sie sich beide in ihn verlieben. Diese Liebe knackst das Verhältnis von Renate und Marie arg an und zerstört es schließlich, als sich Paul für Marie entscheidet und die beiden heiraten. Renates Gefühle für Marie schlagen in Hass um und ihre Gedanken kreisen nur noch um Marie. Mal sind es nur nette Gedanke und Gefühle, die sie durchströmen, mal ist es abgrundtiefer Hass und Zorn. Sie beginnt das glückliche Paar zu verfolgen und zu beobachten. Selbst eine richterliche Verfügung gegen Renate kann diese nicht davon abhalten und so kommt sie den beiden immer näher. Egal wo sie auch hingehen, Renate folgt ihnen, was für Marie und Paul äußerst gefährlich werden könnte.

    Ich muss ehrlich sagen, dieses Buch hat bei mir ein wirklich beklemmendes Gefühl hinterlassen. All die Gedanken und Gefühle von Renate mitzuerleben machte mir teilweise richtig Angst.
    Lydia Mischkulnig schreibt also wirklich sehr gut und sehr atmosphärisch. Man hat immer das Gefühl dabei zu sein und würde die ProtagonistInnen manchmal am liebsten an den Schultern packen und schütteln.
    So richtig gefallen hat es mir nicht, aber der Schreibstil von Lydia Mischkulnig ist wirklich lesenswert und irgendwie hat das Buch was.

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    Tialdas avatar
    Tialdavor 8 Jahren
    Rezension zu "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig

    x Autor: Lydia Mischkulnig
    x (Original-) Titel: Schwestern der Angst
    x Genre: Roman
    x Erscheinungsdatum: 29. Juli 2010
    x 248 Seiten
    x Haymon Verlag
    x ISBN: 3852186420
    x Erste Sätze: Die Firma, bei der ich arbeitete, produziert Trickfilme für einen Konzern. Ein Projekt bewarb Medikamente, mit denen sich die Intelligenz steigern lässt. Das menschliche Gehirn ist eine Goldgrube.

    Klappentext:

    Ich tat alles für Marie, obwohl mir weder Anerkennung noch Verständnis gegönnt war. Vielleicht trieb mich weniger die Überzeugung, sie zu belehren, als Auflehnung gegen den Satz: Missbrach gehört zu unseren Leben wie das Amen zum Gebet.

    Eine fatale Schwesternbeziehung – spannend wie ein Thriller und mit psychologischer Tiefe erzählt.

    Worum geht es?

    Seit dem Augenblick als Marie das Licht der Welt erblickte, kümmerte sich Renate um ihre kleine Schwester hingebungsvoll. Die beiden sind als Kinder unzertrennlich, doch irgendwann fängt Marie an sich gegen Renates Klammern aufzulehnen und spätestens als Paul in das Leben der beiden tritt, wird ihre vermeintliche Einheit getrennt. Er entscheidet sich letztendlich für Marie, das Renates Sicht auf die Welt verändert. Sie wird nahezu besessen davon, ihre Schwester oder wenigstens Paul für sich haben zu wollen. Das Paar wendet sich immer mehr ab von Renate, doch sie überwacht Marie trotzdem weiter aus der Ferne. Als sie dann von der nahenden Hochzeit erfährt, reist sie ihrer Schwestern hinterher um das Ganze ein für alle mal zu beenden.

    Rezeption:

    Mit diesem Roman hat die Autorin, Lydia Mischkulnig, einen Roman geschaffen, der nicht so ganz zuzuordnen ist. Das Buch ist mitreißend, irritierend, irgendwie wirr und doch verständlich und man rechnet nicht mit dem, was Renate letztendlich tun wird.

    Geschrieben ist das Werk aus Renates Sicht, sie wirkt durch den teils abgehakten, teils wirren Schreibstil in sich gekehrt und oft richtig wahnsinnig. Man merkt, dass sie eine völlig verdrehte Sicht auf die Welt hat und besessen davon ist, nicht allein zu sein. Durch ihre vielen Gedanken an die Vergangenheit bekommt man den Eindruck, dass sie irgendwie nicht im hier und jetzt lebt und hier in der Gegenwart verwirrt umherwandelt – es sei denn, es geht darum, Marie zu überwachen.

    Renate ist selbstzerstörerisch und sehr einsam und am liebsten hätte sie Paul als ihren Mann und Marie sollte dann das Kind der beiden sein – ein völlig abstruser Gedanke, zumal sie behauptet, dass Paul sie einst missbraucht hätte, als sie ohnmächtig war und kurz bevor Paul mit Marie anbandelte. Ich weiß nicht, wie es auf andere wirkte, aber für mich wurde nicht klar ersichtlich ob der Missbrauch wirklich geschehen ist, den sie Paul vorwirft.

    Wer sich für psychische Abgründe interessiert, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt und ich glaube man sollte auch eine kleine Warnung aussprechen, dass psychisch Erkrankte sich überlegen sollten ob sie sich dieses Buch wirklich durchlesen wollen, da es teilweise doch etwas belastend sein kann und somit triggern könnte. Keine leichte Kost.

    Fazit:

    Ein Eintauchen in die Abgründe aus Abhängigkeit und Wahnsinn oder auch: Was emotionale Vernachlässigung anrichten kann.

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    traumwalds avatar
    traumwaldvor 8 Jahren
    Rezension zu "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig

    In den Worten steckt tiefer Schmerz!
    Renate hasst und liebt ihre Schwester Marie. Lob und Anerkennung waren ihr vergönnt, denn sie ist das schwarze Schaf.
    Der Satz aus dem Klappentext: >> Missbrauch gehört zu unserem Leben wie das Amen zum Gebet <<, lässt den Leser schon darauf schließen, dass es hier um mehr geht als "NUR" um diese eine lästige fürsorgliche Schwester. Sie sehnt sich nicht nur nach der wahren Liebe oder so zu sein wie Marie -
    allseits beliebt und geliebt. Nein, es geht hier um die menschliche Psyche - ganz besonders um die von Renate und um das was einst geschah.

    Auszug aus dem Klappentext - Innenseite:
    Lydia Mischkulnig erzählt eine fesselnde und zutiefst irritierende Geschichte von Liebe und Besessenheit.
    Als Kinder sind Marie und Renate unzertrennlich. Doch dann, Jahre später, tritt Paul in das Leben der Mädchen und spaltet ihre vermeintliche Einheit. Von beiden umworben, entscheidet er sich für Marie - und plötzlich kippt die liebende Fürsorge Renates in Hass und subtil tobenden Zorn. Je tiefer der Graben zwischen den Frauen wird, umso gefährlicher verzerrt sich Renates Blick auf die Welt. Sie heftet sich dem Paar an die Fersen, verfolgt ihre Schwester, überwacht sie zuerst aus der Distanz, rückt dann aber unaufhaltsam näher - bis zur letzten Konsequenz.

    Meinung:
    Der Einstieg in den Roman erschien mir sehr langatmig. Doch mit jedem weiterem Wort erkannte ich den tiefen verborgenen Schmerz. Eine Schwesternbeziehung die auf mich zu Beginn völlig Absurd rüberkam. Nicht zuletzt, weil der Sprachstil über das erlebte nur indirekt ausgesprochen wurde. So als sei ihr Leben ein Gedicht. Ein Roman, der mit Thrill und psychologischer Tiefe erzählt wird, in dem es um Missbrauch, Selbstverletzung und um krankhafte Liebe geht. Der Sprachstil könnte den einen oder anderen auf völlig andere Pfade führen. Gedanken und Gefühle werden philosophisch umschrieben und können daher oftmals eine völlig andere Bedeutung haben. Und dennoch - es war mir möglich nach nur wenigen Seiten zwischen den Zeilen zu lesen. Es gibt kein loslassen, denn dieses Buch will gelesen werden!

    Insgesamt ist dieser Roman in zwei Handlungsstränge unterteilt, die man gelegentlich über einen einfachen Absatz erkennen kann. Es wird über ihr gegenwärtiges Tun und Handeln so wie über vergangene Zeiten berichtet. Erzählt wird in der Ich-Perspektive und aus der Sicht der Hauptprotagonistin Renate, die relativ zu Anfang über ihr Kindheitstrauma berichtet. Eine gute und wohl behütete Kindheit hatte sie wahrlich nicht genießen dürfen. Im Gegenteil - es muss die Hölle auf Erden gewesen sein. Was passiert, wenn man nichts anderes kennt als die Hölle?
    Das erfährt man, wenn man diesen Roman liest.

    Fazit: Mitreißend und spannend erzählt!
    Zart besaitete Leser sollten neben dem Roman von Lydia Mischkulnig noch etwas lustiges lesen.

    4 Sterne von 5 Sterne

    Für dieses spannende Leseexemplar möchte ich mich beim HAYMON Verlag bedanken

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    wednesdays avatar
    wednesdayvor 8 Jahren
    Rezension zu "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig

    In der Ich-Form schreibt Renate ihre Geschichte nieder. Obwohl Renate sehr viel aus ihrer Vergangenheit und der Gegenwart erzählt war ich mir nie sicher was nun Realität ist und was sich Renate einbildet. Es wurde mir nicht klar wer Täter und wer Opfer ist. Das Renate etwas mehr als ein bisschen Irre ist wird einem schon nach einigen Seiten bewusst. Dennoch schafft es die Autorin, dass man Mitleid mit Renate hat und wissen möchte warum und weshalb sie so geworden ist. Die Antwort wird einem allerdings nicht auf dem Silbertablette präsentiert. Andeutungen werden weder bestätigt noch dementiert.

    Die Männer werden in diesem Roman als "böse" dargestellt. Der Großvater der arbeitslos und besoffen zu Hause ist. Der Vater der Renate machen lässt wie sie meint. Der Mann den sie liebt, der ihre Schwester wählt. Ihr Geliebter der sie bestiehlt und seine Strafe dafür bekommt.

    Der Schreibstil ist anspruchsvoll, aber flüssig zu lesen. Ich kam damit aber sofort sehr gut zurecht. Die Autorin beschreibt Situationen sehr bildreich. Sei es ein einfaches Stiegenhaus, die Siedlung in der Marie lebt oder die Gedankengänge und kranken Phantasien von Renate.

    Ein anspruchsvoller Roman der sich von einer emotionalen Erzählung immer mehr zu einem Psychothriller entwickelt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig

    Kurzbeschreibung:
    Als Kinder sind Marie und Renate unzertrennlich. In einer Familie, die geprägt ist von Verlust und Misstrauen, schafft Renate für ihre Schwester eine eigene Welt aus der Sehnsucht nach Unversehrtheit und Glück. Doch dann, Jahre später, tritt Paul in das Leben der Mädchen und spaltet ihre vermeintliche Einheit. Von beiden umworben, entscheidet er sich für Marie – und plötzlich kippt die liebende Fürsorge Renates in Hass und subtil tobenden Zorn. Je tiefer der Graben zwischen den Frauen wird, umso gefährlicher verzerrt sich Renates Blick auf die Welt. Sie heftet sich dem Paar an die Fersen, verfolgt ihre Schwester, überwacht sie zuerst aus der Distanz, rückt dann aber unaufhaltsam näher – bis zur letzten Konsequenz.

    Zur Autorin:
    Lydia Mischkulnig, geboren in Klagenfurt, lebt in Wien. Mehrfach ausgezeichnet, u.a. Bertelsmann-Literaturpreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb (1996), Manuskripte-Preis für Literatur (2002), Elias-Canetti-Stipendium der Stadt Wien (2007), Österreichischer Förderpreis für Literatur (2009), Joseph-Roth-Stipendium (2009).

    Sie stellte die Bedingung, dass ich mich einer Therapie unterziehen müsse und mich ihr bis auf dreißig Meter Entfernung nicht mehr nähern dürfe, dann würde sie die Klage zurückziehen. Sie musste kosmetische Operationen über sich ergehen lassen. Ich wollte ihr eine Lehre erteilen, und nun war sie gezeichnet. (Seite 140)

    Rezension:
    Renate ist besessen, besessen von ihrer jüngeren Schwester Marie. Doch warum? Renate wuchs bei ihren Großeltern in einem kleinen armseligen Ort in Osteuropa auf, ihr fehlten Mutter und Vater sehr. Ihre Mutter, die in Österreich ein neues besseres Leben begonnen hat, holt Renate zu sich und ihrem neuen Stiefvater. Kurz danach wird Marie geboren und Renate gibt alle Liebe, die sie hat und selbst nie erhalten hat, an ihre Schwester weiter. Doch Marie kann später damit nicht mehr umgehen, sie fühlt sich von Renate eingeengt, ja geradezu erdrückt.

    Als Marie dann Paul kennen- und liebenlernt, wird das Verhältnis zu ihrer Schwester noch schwieriger. Denn Renate sieht in Paul einen Vergewaltiger, den Mann, den sie nie haben konnte und der sich jetzt an ihre Schwester heranmacht. Sie will die Hochzeit der beiden auf Biegen und Brechen verhindern, es bahnt sich eine ausweglose Katastrophe an...

    Ich hatte anfangs meine liebe Mühe, in den Schreibstil von Lydia Mischkulnig hineinzufinden. Er ist manches Mal sperrig und lässt sich nicht so recht flüssig lesen. Doch die Geschichte um Renate, ihre Schwester Marie und Paul packt den Leser schnell. Dieser Roman hat nichts mit einem Krimi oder Thriller, wie man vielleicht anhand des Klappentextes oder Buchtitels meinen könnte, gemein.

    Vielmehr handelt es sich um ein detailliertes Psychogramm von Renates Seele, Gefühls- und Gedankenwelt, die oft recht bizarr und krankhaft anmutet. Verstärkt wird dies noch durch die erzählende Ich-Perspektive Renates. Als Leser ist man sich nie ganz sicher, ob alle Schilderungen Renates auf Wahrheit beruhen oder "nur" krankhafte Phantasien sind.

    Zum Schluss blieb ich sehr bedrückt, aber auch zwiespältig zurück. Ist Renate durch ihre wirren Gedanken nun bemitleidenswert oder hat man doch eher Mitleid mit Marie, die mit der Zeit regelrecht Angst vor ihrer eigenen Schwester bekommt und sich bedroht und beobachtet fühlt?

    Das muss wohl jeder Leser für sich selbst herausfinden. Lydia Mischkulnig ist auf jeden Fall ein sehr beängstigendes, bedrückendes und sehr glaubhaftes Psychogramm einer Frau gelungen, die von kleinauf nie die Liebe und Geborgenheit erfahren durfte, die für jedes Kind normal sein sollte.

    Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist in überwiegend hellen Farben gehalten. Man sieht zwei Frauen, die eine wird von der anderen durch ein Schlüsselloch beobachtet.

    Fazit: "Schwestern der Angst" ist eine schwer verdauliche und verstörende Lektüre, die nicht geeignet ist, sie in einem Rutsch durchzulesen. Lydia Mischkulnig zeichnet ein gelungenes Psychogramm einer kranken Frau, das den Leser, wenn er sich erst einmal in den besonderen Schreibstil der Autorin eingefunden hat, nicht mehr loslässt.

    Wertung: 4 von 5 Punkten

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    leserinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Schwestern der Angst" von Lydia Mischkulnig

    Diese Dreiecks-Geschichte der zwei Schwestern Marie und Renate und Paul macht mich sehr betroffen. Mich erstaunt doch, daß sich soviel Haß entwickeln konnte, daß es am Ende so eskaliert.

    Zur Geschichte:

    Die Mutter verstarb bei der Geburt der kleinen Marie, Renate übernahm im Laufe der Zeit die Mutterrolle und lebt diese intensivst aus.
    Durch den Verlust ihrer Mutter und auch das nicht immer nette Verhalten des Großvaters gerät Renates Gefühlswelt stark ins wanken.
    Marie wird ein selbständiger Mensch und löst sich immer mehr von ihrer "Mutter Renate" ab.

    Jahre später tritt Paul ins Leben der zwei Schwestern und Ihre Gemeinsamkeit wird zutiefst zerstört.
    Paul entscheidet sich für Marie und so nimmt das "Elend" seinen Lauf.
    Renate verfolgt und überwacht ständig das Paar.
    Paul und Marie wollen heiraten, doch Renate widersezt sich mit allen nur möglichen Mitteln diesem Geschehen. Sie entwickelt grausame Fantasien, die sie auch in die Tat umsetzt.

    Eine zutiefst emotionale Geschichte, die einem trotz Erschrecken über der menschlichen Haßgefühle und Grausamkeiten gegenüber Mitmenschen, nicht mehr losläßt.

    Das Cover zeigt das Gemälde "Due Donne" (1939) von Leonor Fini, einer argentinischen Malerin des Surrealismus.
    Es wurde sicher sehr bewußt ausgewählt.

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    „Schwestern lieben und hassen einander. Selten noch haben sie das so bedingungslos getan wie im neuen Roman der österreichischen Schriftstellerin Lydia Mischkulnig. ,Schwestern der Angst‘ heißt das Werk, das vor inniger Offenheit nicht zurückschreckt.“
    www.welt.de, Paul Jandl

    „Lydia Mischkulnig, eine literarische Spezialistin des eskalierenden Familienschreckens, bietet zwei Schwestern auf, die in symbiotischer Enge aufgewachsen sind, so dass ihre Trennung die eine nicht wirklich befreit und die andere in den Amoklauf treibt. Die Atmosphäre ist den ganzen Roman über beklemmend, stickig, und absichtsvoll sind alle Dinge, selbst das Verhältnis von Gewalt und Lust, in der Schwebe gehalten. Die Hölle, das müssen zwei Schwestern sein.“
    Neue Zürcher Zeitung, Karl-Markus Gauß

    „‚Schwestern der Angst‘ gelingt Lydia Mischkulnig als eindringliches Psychogramm; sie schafft eine interessante Darstellung von Sehnsucht und Rachlust, die ausführliche Schilderung eines gefährlichen Schwankens von Nähe und Distanz, Zuneigung und Abneigung, Schutz und Kontrolle …“
    Der Standard, Klaus Zeyringer

    „ … ein Thriller, der alle, die in ihrer Lektüre nach anspruchsvoller Spannung suchen, nicht enttäuschen wird. Zugleich ist ‚Schwestern der Angst‘ aber auch ein subtiles Psychogramm dessen, was im Inneren der Menschen beschädigt wird, wenn sie eine kaputte Kindheit durchstehen mussten (…) so wie das Skalpell, das Renate immer in der Handtasche mit sich führt, so geht auch dieses außergewöhnliche Buch unter die Haut.“
    Wiener Zeitung, Uwe Schütte

    „ … höchst intelligent gestalteter Psycho-Krimi …“
    Oberösterreichische Nachrichten, Christian Schacherreiter

    „ … ein zunehmend tempo-, action- und gewaltreicher Amoklauf … mit gut dosiertem schwarzem Humor … sprachmächtige Literatur ist das, die von Macht und Ohnmacht in Familien handelt, sich aber nicht trostlos liest, sondern auf schön böse Weise unterhält.“
    Falter, Sebastian Fasthuber

    „Seit Elfriede Jelineks ‚Die Klavierspielerin‘ (1983) hat man Derartiges nicht mehr gelesen.“
    APA, Wolfgang Huber-Lang

    „Ein raffiniert aufgebauter Beziehungsroman über Mann-Frau-Machtverhältnisse, der als schwarzhumoriger Psychothriller endet.“
    WOMAN

    „In ‚Schwestern der Angst‘ zeichnet die in Wien lebende Kärntnerin Lydia Mischkulnig ein detailliertes Psychogramm einer verletzten, einsamen Frau.“
    KURIER, Emily Walton

    „Atemloser Wechsel zwischen Nähe und Distanz, Missbrauch, Ohnmacht und Vergeltung … sehr zu empfehlen.“
    Bibliotheksnachrichten, Christina Repolust

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