Lydia Netzer Das Liebes-Projekt

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Inhaltsangabe zu „Das Liebes-Projekt“ von Lydia Netzer

Liebe unter Wissenschaftlern… George, ein verträumter Kosmologe, erforscht den Ursprung des Universums. Irene, die pragmatische Astrophysikerin, erschafft schwarze Löcher im Labor. Als beide sich am bekannten Institut für Astronomie in Toldeo begegnen, passiert es: Die Liebe schlägt ein wie ein Blitz und wirft beide aus ihrer Umlaufbahn. Irene und George scheinen wie füreinander geschaffen. Ein glücklicher Zufall? Daran glauben Astrophysiker prinzipiell nicht. Dann findet Irene auch noch heraus, dass ihre und Georges Mutter einander kannten und ganz eigene Pläne mit den beiden hatten… Steht ihre Liebe unter keinem guten Stern?

Nicht das, was die Inhaltsangabe verspricht..

— aufgehuebschtes
aufgehuebschtes

Eine irgendwie schon niedliche Liebesgeschichte mit zwei skurrilen Persönlichkeiten

— nickypaula
nickypaula

Der Funke springt einfach nicht über - Anstrengend erzählt und sehr skurril

— raven1711
raven1711

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    Das Liebes-Projekt
    Heartbooks

    Heartbooks

    05. May 2017 um 19:09

    Cover: Auf dem Cover sehen wir zwei Silhouetten von einem Mann und einer Frau, die die Welt erforschen. Der Hintergrund ist blau, was mich an das Universum erinnert. Meine Zusammenfassung und Meinung: Irene und George sind beide Wissenschaftler. Als Irenes Mutter stirbt, kehrt sie nach Toldeo zurück und bekommt dort, oh Wunder, auch direkt einen Job. George glaubt an vieles, z. B. an Feen, alle Fantasie-Sachen, und vor allem glaubt er, dass er seine Seelenverwandte in Toldeo als Kosmologe treffen wird. Dies und unter anderem auch, dass die Auserwählte braunhaarig sein wird, hat ihm ein Orakel aus Teeblättern vorausgesagt. Im Gegensatz zu ihm glaubt Irene an nichts von alldem. Das Einzige, was sie glaubt, ist, dass sie schwarze Löcher auf der Erde finden wird. Wie das Schicksal es so will, treffen die beiden aufeinander und fühlen sich wiem magisch voneinander angezogen. Aber ist es denn auch wirklich Schicksal? Oder haben ihre beiden Mütter etwas damit zu tun, die die beiden von Anfang an zusammenbringen wollten? Als Irene herausfindet, dass ihre Mutter George Mutter kannte, oder sogar weit mehr als das, geht das ganze erst richtig los. Ich muss sagen, dass ich es sehr schwer finde, dieses Buch zu beschreiben. Auf der einen Seite springt einem das Cover mit dem Wort ‚Liebe‘ fast ins Gesicht, auf der anderen ist es dann mit dem Wort ‚Projekt‘ doch eher nüchtern zu sehen. George, fand ich, war ein ausgezeichneter Charakter, es machte Spaß, seine Handlung zu verfolgen. Mit Irene hingegen konnte ich leider nicht so viel anfangen, sie wirkt etwas kalt und viel zu durchdacht, so wie man sich halt einen Wissenschaftler vorstellt. Das Spannende im Buch, wie ich fand, haben eher die Szenen ausgemacht, in denen man mehr von ihren Müttern und deren Hintergrundgedanken erfährt. Schade war, dass die Autorin das Ende dann doch ausgebaut und nicht einfach angeschnitten, um sich dieses selber vorzustellen. Was es mir etwas schwer macht, das Buch wirklich zu bewerten, ist, dass mir ein anderer kleiner Handlungsstrang im Buch viel mehr zugesagt hat, als der ganze andere Teil. Ich würde mir wünschen, das die Autorin mehr schreiben würde über den Onlinegame-Spieler Belion und seine Silvergirl. Der Part der beiden hat mir nämlich besonders gut gefallen und ich denke, das ging dabei nicht nur mir so. Bewertung: Von mir bekommt das Buch 3 Sterne, denn man kann es ganz gut zwischendurch als leichte Kost lesen .

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  • Wenn die Erwartungen zu hoch waren.

    Das Liebes-Projekt
    aufgehuebschtes

    aufgehuebschtes

    26. September 2016 um 08:23

    George und Irene sind die Protagonisten in Lydia Netzers Roman 'Das Liebes-Projekt'. Für circa 10 Euro ist dieses Taschenbuch erhältlich. Am 9. Mai 2016 erschien die Erstausgabe im btb Verlag, mit 413 Seiten Geschichte.Inhalt:Irene, eine aufstrebende Wissenschaftlerin und George, lapidar gesagt, Professor für das Weltall, der Astrologie. Ihm erscheinen Göttervisionen. Nur er kann sie sehen. So wie Irene allein in ihrem 'Hinterland', ihren Träumen ist. Mit ihrem Forschungsergebnis, bewirbt sich Irene an der Universität, an der George arbeitet. Ein Kennenlernen, eine Phase der Verliebtheit folgen. Rückblenden zeigen die Vergangenheiten der Protagonisten. Erklären, warum sie so sind, wie sie sind. Doch allein die Tatsache, dass sie zur genau selben Zeit geboren wurden, muss keine große Liebe entstehen lassen. Auch, dass sich beide schon oft beggegnet sind, wird erst mit der Zeit klar. Das Hinterland gehört doch nicht nur Irene allein.Aufbau:Der Roman ist in Kapitel von moderater Länge geteilt. Eine Darstellung zu Beginn eines jeden Kapitels zeigt, um welchen Storystrang, also um welchen beschriebenen Charakter es sich handelt. Ein allwissender Erzähler spricht. Diverse Rückblenden erklären die Vergangenheit der beiden Hauptfiguren. Der Start in die Geschichte geschieht durch die Darstellung der Geburt von beiden.Sprache/Stil/Schlüssigkeit der Handlung:Die Sparche beschreibe ich als Alltagssprache. Mit verschiedenen Stilmitteln werden die verschiedenen Charakterzüge der beiden deutlich gemacht. Allerdings wird die Geschichte an sich sehr langatmig erzählt. Die Geschichte hätte gut auf unter 300 Seiten gekürzt werden können. Die Handlung an sich ist sehr bizarr. Inwiefern diese dann schlüssig ist, liegt allein an der Fantasie der Autorin.Design:Das Design des Covers gefällt mir sehr. Beide Protagonisten werden dargestellt. Die Tatsache, dass das Universum seinen Teil zur Geschichte beiträgt ebenso. Die Verbindung zwischen Irene und George wird schon auf dem Cover sichtbar. Farblich in unaufregenden Farben gehalten, ohne großen Farbkontrasten. Blau, weiß und lila bestimmen das Aussehen. Sowohl auf dem Cover, als auch auf der Buchrückseite.Buchempfehlung?Nein. Eine langatmige Geschichte, die kaum etwas mit dem Inhaltstext auf der Buchrückseite zu tun hat. Nerds stell ich mir anders vor. Eine Geschichte auf Wissenschafts-Basis kann immer schnell anstrengend werden. Meine Lacher aufgrund des Buches kann ich an einer Hand abzählen. Lesegenuss ist etwas anderes.Diese Rezension erschien zuerst auf meinem Blog www.aufgehuebschtes.blogspot.de

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  • Leider so gar nicht wie erwartet...

    Das Liebes-Projekt
    jess020

    jess020

    22. June 2016 um 16:02

    Auf „Das Liebes-Projekt“ von Lydia Netzer bin ich bereits beim Durschauen der Verlagsvorschauen neugierig geworden – die Inhaltsbeschreibung klingt ja auch sehr vielversprechend: Liebe unter Wissenschaftlern… George, ein verträumter Kosmologe, erforscht den Ursprung des Universums. Irene, die pragmatische Astrophysikerin, erschafft schwarze Löcher im Labor. Als beide sich am bekannten Institut für Astronomie in Toldeo begegnen, passiert es: Die Liebe schlägt ein wie ein Blitz und wirft beide aus ihrer Umlaufbahn. Irene und George scheinen wie füreinander geschaffen. Ein glücklicher Zufall? Daran glauben Astrophysiker prinzipiell nicht. Dann findet Irene auch noch heraus, dass ihre und Georges Mutter einander kannten und ganz eigene Pläne mit den beiden hatten… Steht ihre Liebe unter keinem guten Stern? (btb) Ich habe mich im Vorfeld sehr auf diese Geschichte gefreut, da ich dachte, das wird mal endlich wieder eine unterhaltsame Geschichte über zwei sympathische Nerds, die sich ineinander verlieben. Lustig, mit einer kleinen Portion Kitsch und Liebe. Also eigentlich genau mein Lese-Schema. Dass das „Liebe unter keinem guten Stern“ nicht ausschließlich metaphorisch sein könnte, hätte ich nie gedacht. Denn leider wurde mir schon nach den ersten Seiten bewusst, dass die Geschichte um George und Irene doch nicht so unterhaltsam sein würde, wie erwartet. Stattdessen hat die Handlung einen ziemlich großen Anteil an Esoterik und übersinnlichem Geschehen an sich und war damit so gar nicht das, was ich erwartet hatte. Vielleicht hätte ich mich mit den etwas anderen Thematik auch anfreunden können, doch irgendwie habe ich nicht nur keinen Bezug zum Thema gefunden, sondern fand auch die beiden Charaktere recht merkwürdig, befremdlich und eben so gar nicht sympathisch. Nimmt man beide Aspekte zusammen, fällt es einem schon recht schwer, die Handlung weiter zu verfolgen und im Buch weiterzulesen. Ich habe mich dann über Wochen hinweg durch die Geschichte gequält, in der Hoffnung, es würde ja vielleicht doch noch irgendwann besser werden. Doch der sehr ausschweifende und zudem langatmige Schreibstil der Autorin führt dazu, dass das Lesen zu einem sehr anstrengenden Akt wird. Die Handlung dümpelt über 400 Seiten lang nur so vor sich hin und ist leider zu keinem Zeitpunkt unterhaltend oder gar lesenswert. Auch wenn ich zugegebenermaßen recht hohe Erwartungen an „Das Liebes-Projekt“ hatte, so hätte mir dieser Roman wahrscheinlich auch nicht gefallen, wenn ich gar keine Erwartungen habt hätte. Leider hat dieser Roman nichts in sich, was der Klappentext verspricht und konnte mich deswegen so gar nicht überzeugen.

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  • Eine irgendwie schon niedliche Liebesgeschichte mit zwei skurrilen Persönlichkeiten

    Das Liebes-Projekt
    nickypaula

    nickypaula

    13. June 2016 um 16:57

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wie auf dem Rückumschlag des Buches schon so schön geschrieben steht "Liebe ist (k)eine Gleichung mit zwei Unbekannten" und noch niemand hat je die Lösung für diese Gleichung entdeckt ;)  ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ In diesen Liebesroman geht es um Irene und George, zwei Wissenschaftlern, die beide etwas speziell zu sein scheinen. Irene erfährt gleich zu Beginn der Geschichte, dass ihre Mutter durch einen Sturz ums Leben gekommen ist. Eigentlich hatten die beiden kein besonders gutes Verhältnis, war ihre Mutter doch heimliche Alkoholikerin. Nichts desto trotz ist Irene tief betrübt. George wiederum, Lieblingsdozent vieler Studentinnen am Toledo Institut of Astronomy, hat seine ganz eigenen Probleme. Er neigt des Öfteren zu Halluzinationen, was nicht gerade förderlich für seinen Verstand ist. Als Irene wieder nach Toledo zieht, um am selben Institut zu forschen, begegnen sich die beiden endlich. Die Bekanntschaft wirft beide förmlich aus ihrer Umlaufbahn und bringt sie auf vollen Kollisionskurs mit der Liebe, doch....hatte Irene nicht noch einen Freund? Und dann gibt es noch Irenes und Georges Mutter, die sich wohl gekannt haben und ihre ganz eigenen Pläne mit den Zweien hatten. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Das Cover ist sehr süß für einen Liebesroman gehalten und passt wunderbar dazu, dass beide Wissenschaftler sind, die sich mit den Sternen und dem Weltraum befassen. Außerdem ist die Abbildung des Mondes mit George bzw. Irene immer jeweils über den Kapitel zu finden, wodurch angezeigt wird, über wen das Kapitel meist handelt.  ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Es ist sehr interessant zu sehen, wie Wissenschaftler versuchen die Liebe zu ergründen, schließlich sind sie ja auch nur Menschen. Und irgendwie, ja irgendwie fühlte sich die Begegnung und Liebe zwischen Irene und George tatsächlich wie ein Projekt an, aber ein sehr niedliches und gutes. Ab und an fand ich den Roman vom Schreibstil zwar nicht 100 % flüssig, aber insgesamt fällt das für mich nicht sehr ins Gewicht, da dies durch eine interessante und manchmal auch makabere Art von Humor wettgemacht wurde. Auch die Switche zu den Eltern der beiden fand ich gut eingebunden, da man so doch ziemlich gut den Schmetterlingseffekt und Ursache und Wirkung beobachten konnte, perfekt für einen Liebesroman über Wissenschaftler ;)  ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Eine irgendwie schon niedliche Liebesgeschichte mit zwei skurrilen Persönlichkeiten und auch nicht ganz normalen Eltern. Über die Wissenschaft und die Erkenntnis, das man die Gleichung der Liebe wohl letzten Endes doch nie wirklich lösen wird.  ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wer Liebesgeschichten mit mal etwas anderen Charakteren sucht, die gern auch mal etwas eigen sein dürfen, sich dann evtl. noch ein klitzekleines bisschen oder gar mehr für die Wissenschaft interessiert oder einfach nur ein kleiner Nerd ist, der ist bei Lydia Netzers "Liebesprojekt" genau an der richtigen Adresse =)  Simone von Nickypaulas Bücherwelt

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  • Der Funke springt einfach nicht über - Anstrengend erzählt und sehr skurril

    Das Liebes-Projekt
    raven1711

    raven1711

    06. June 2016 um 13:11

    Klappentext:Liebe unter Wissenschaftlern… George, ein verträumter Kosmologe, erforscht den Ursprung des Universums. Irene, die pragmatische Astrophysikerin, erschafft schwarze Löcher im Labor. Als beide sich am bekannten Institut für Astronomie in Toldeo begegnen, passiert es: Die Liebe schlägt ein wie ein Blitz und wirft beide aus ihrer Umlaufbahn. Irene und George scheinen wie füreinander geschaffen. Ein glücklicher Zufall? Daran glauben Astrophysiker prinzipiell nicht. Dann findet Irene auch noch heraus, dass ihre und Georges Mutter einander kannten und ganz eigene Pläne mit den beiden hatten… Steht ihre Liebe unter keinem guten Stern?Meinung:George und Irene sind wohl vom Universum füreinander bestimmt worden, denn nicht nur, dass beide um genau die gleiche Zeit und am gleichen Datum auf die Welt gekommen sind, auch die Anziehungskraft scheint die zwei zusammenzuführen. Als die beiden sich an der renommierten Toledo-Universität treffen, springt der Funke direkt über. Doch ist ihr Aufeinandertreffen nur Zufall? Denn wie es scheint, kennen die beiden sich eigentlich schon länger als sie ahnen...So toll die Inhaltangabe klang, so schnell stellte sich beim Lesen die Ernüchterung ein. Irene und George sind zwei sehr merkwürdige Protagonisten, in die ich mich beim besten Willen nicht hineinversetzen konnte und deren Beweggründe und Handlungsweisen sich mir nicht erschlossen. Irene wirkt kühl und distanziert, George dagegen kam mir manchmal sehr abgehoben vor und wie nicht von dieser Welt. Mich haben die zwei eher befremdet. Die Nerds aus der Inhaltsangabe hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt. Allerdings konnte ich nachvollziehen, warum Irene so kühl ist, angesichts ihrer Mutter und ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Aber neben den beiden Hauptfiguren fand ich auch die Nebenfiguren im Roman ziemlich bizarr und konnte über deren Eigenarten wenig Lachen oder Schmunzeln, wie es vielleicht von der Autor beabsichtigt war.Neben den merkwürdigen Charakteren sprang der Funke aber auch beim Schreibstil einfach nicht über. Lydia Netzer erzählt extrem langatmig und ausschweifend. Die Handlung driftet ins Übersinnliche und Göttliche ab, was von der Idee her zwar nicht schlecht war, von der Umsetzung aber nicht ganz geglückt wirkt, was allerdings auch mit den anstrengenden Charakteren zu tun hat. Schmunzeln konnte ich über die Einfälle kaum, eher genervt die Augen verdrehen. Auch dass sich das Liebespaar erst nach über einem Drittel des Buchs über den Weg läuft, fand ich sehr schade.Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person, die Perspektive wechselt dabei hauptsächlich zwischen Irene und George, aber auch andere Protagonisten geben Einblick in ihre Sicht der Ereignisse. Dank einiger Rückblenden erschließt sich nach und nach das Geheimnis um Irene und George. Die Kapitel sind moderat lang, aber da der Schreibstil sehr anstrengend ist, ziehen diese sich manchmal ziemlich in die Länge.Vielen Dank an den btb Verlag für das Rezensionsexemplar.Fazit:Leider hat sich Das Liebes-Projekt anders entwickelt, als erwartet. Statt einer romantischen Komödie zwischen zwei Wissenschafts-Nerd, bekommt man hier eine sehr übersinnliche, esoterische Geschichte präsentiert, über die ich persönlich wenig lachen konnte. Die Charaktere waren mir zu stark überzeichnet und bizarr, manche Verhaltensweise hat mich befremdet und der Funke wollte einfach nicht überspringen, da die Geschichte auch noch recht zäh und langatmig erzählt wird.Von mir gibt es 2 von 5 Punkten.

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  • Nette Geschichte

    Das Liebes-Projekt
    kitty_montamer

    kitty_montamer

    20. May 2016 um 11:31

    Als ich die Kurzbeschreibung zu diesem Buch gelesen hatte, war für mich von vorne herein klar, dass ich es unbedingt lesen musste. Wer fragt sich schließlich nicht, ob es eine "Formel" für die Liebe gibt? Ist es tatsächlich möglich, dass zwei Menschen füreinander bestimmt sind? Dass diese, wenn sie sich treffen, sich einfach ineinander verlieben müssen?Der Prolog in Das Liebes-Projekt war für mich schon einmal sehr vielversprechend. Ich fand es sehr interessant zu lesen, wie diese zwei Säulen das Fundament des Buches darstellen sollten. Meine Begeisterung ließ nach dem ersten Kapitel allerdings schon ein wenig nach, da ich mit der Schreibweise der Autorin nicht wirklich etwas anfangen konnte. Sie schreibt, was Irene gerade macht, um im nächsten Satz vorzugreifen, wie es ihrer Mutter in Toledo geht. Durch diese Schreibe war es mir zunächst unmöglich in einen richtigen Lesefluss zu kommen, da mir der rote Faden einfach immer wieder abgeschnitten wurde und ich diesen erstmal wieder finden musste. Es stellte sich Langeweile ein.Glücklicherweise verändert sich im Laufe des Buches diese Schreibe jedoch noch. Ansonsten wäre es mir sicherlich zu anstrengend gewesen und ich hätte bestimmt nicht bis zum Ende durchgehalten.»Warum verlieben sich manche Menschen ineinander und andere nicht? Was ist Liebe? Sie ist so, so, so lächerlich, bis es einen Selbst trifft. Dann ist sie das Wichtigste auf der Welt, ob man nun an sie glaubt oder nicht.«Zitat aus: "Das Liebes-Projekt"Die Idee hinter diesem Buch hat mir außerordentlich gut gefallen. Lydia Netzer geht nicht nur auf George und Irene, sondern ebenfalls auf Sally und Bernice ein, die Mütter der beiden Protagonisten. Man erfährt als Leser, wie sehr sich die beiden gemocht haben und was sie letztendlich auseinander gebracht hat. Die Autorin hat hier noch eine ziemlich extreme Wendung mit eingebaut, die mich wahnsinnig überrascht hat.Besonders die Abschnitte aus der Vergangenheit, wo eben diese beiden Frauen die Hauptakteure sind, haben mich überzeugt. Ich hatte sie vor Augen, konnte sie einigermaßen verstehen und sympathisierte mit ihnen. Was ich zu Anfang noch nicht verstanden und sogar ein bisschen als unnötig empfunden hatte, entwickelte sich letztendlich immer mehr zu einem Ganzen und der große "Aha-Effekt" setzte ein.Anders schaut es jedoch bei den Abschnitten aus der Gegenwart aus. Mit Irene und George konnte ich so gar nichts anfangen. Weder kam bei mir irgendein Verständnis auf, noch konnte ich mit ihnen sympathisieren. Emotionen kamen ebenfalls in keinster Weise bei mir an.Das Ende hat mir dann wieder gefallen. Es passte alles und machte Sinn. Keine Frage blieb offen.Fazit:Nach einer wirklich schweren Geburt, was den Anfang angeht, konnte mich Lydia Netzers Das Liebes-Projekt doch noch einigermaßen überzeugen. Die Geschichte baut sich sehr langsam auf und hat kurz vor Ende eine große Überraschung zu bieten. Von der Romantik, die im Klappentext angesprochen wird, habe ich jedoch leider nichts gespürt. Für alle, die eine ergreifende Liebesgeschichte lesen wollen, ist dieses Buch also eher ungeeignet.© www.mybooksparadise.de

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