Lygia Day Peñaflor

 3.9 Sterne bei 7 Bewertungen
Autorin von All of this is true, All of This Is True und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Lygia Day Peñaflor

Von Schauspielern und Schriftstellern: Lygia Day Peñaflor kam eher zufällig zum Schreiben. Mit vierzehn freundete sie sich auf einem Kreuzfahrtschiff mit einem Mädchen an. Als sie ihrer neuen Freundin nach dem Urlaub Briefe schrieb, merkte sie, wie viel Spaß sie an dieser Tätigkeit hatte. Im Mittelpunkt von Lygia Day Peñaflors Büchern stehen Teenager und junge Erwachsene. 2016 veröffentlichte sie ihren Debütroman „Unscripted Joss Byrd“, der mit der Junior Library Guild Selection ausgezeichnet wurde. Er handelt von einer jungen Hollywood-Schauspielerin, an die von allen Seiten große Anforderungen gestellt werden. Im Mai 2018 erschien ihr zweiter Roman „All of this is true“, dessen deutsche Version im August 2018 mit dem Untertitel „Ruhm kann tödlich sein“ aufgelegt wird. In diesem spannenden Jugendthriller kommen vier Teenager den dunklen Geheimnissen ihrer Lieblingsschriftstellerin auf die Spur. Neben der Arbeit an ihren Büchern unterrichtet sie Kinder und Jugendliche an Film- und Fernsehsets. Zu ihren Schülern gehörten bereits die jungen Stars aus „Gossip Girl“, „I am Legend“ und Berühmtheiten aus vielen anderen Produktionen. Die Autorin lebt mit ihrem Mann auf Long Island.

Alle Bücher von Lygia Day Peñaflor

All of this is true

All of this is true

 (6)
Erschienen am 19.10.2018
All of This Is True

All of This Is True

 (1)
Erschienen am 31.05.2018
Unscripted Joss Byrd

Unscripted Joss Byrd

 (0)
Erschienen am 22.08.2017
Unscripted Joss Byrd

Unscripted Joss Byrd

 (0)
Erschienen am 23.08.2016

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Rezension zu "All of this is true" von Lygia Day Peñaflor

Habe mir mehr von der Geschichte erhofft
Uwes-Leseloungevor 15 Tagen

STORYBOARD:
Bei einer Signierstunde erhoffen sich die Freunde Miri, Soleil, Penny und Jonah ein paar Minuten mit der jungen Autorin Fatima Ro um über ihren Debütroman "Undertow" sprechen zu können. Ihr Vorhaben klappt und als die Veranstaltung beendet ist, fragt Fatima die vier Jugendlichen, ob sie noch Lust hätten, mit ihr in ein Café zu gehen und weiter über das Buch und ihre Arbeit als Autorin zu sprechen. Für die Clique geht ein Traum in Verfüllung. Und es scheint so, als wären Fatima, Miri, Soleil, Penny und Jonah auf einer Wellenlänge. Die Beziehung zwischen ihnen wird immer intensiver und so teilen die vier schon bald ihre tiefsten Geheimnisse mit Fatima. Als die Deadline für das zweite Buch immer näher rückt und ein Geheimnis ans Licht kommt, löst dies eine Tragödie aus, die fast nicht mehr aufzuhalten ist. Und so müssen sich Miri, Soleil, Penny und Jonah die Frage stellen, wer von ihnen, es innerhalb ihrer Freundschaft, jemals ehrlich gemeint hat.

MEINUNG:
Ich fand die Idee von "All of this is true. Ruhm kann tödlich sein" recht faszinierend, auch weil der Untertitel eine gewisse Tragik und Spannung vermuten ließ.

Der Einstieg gestaltete sich für mich jedoch etwas schwierig, da die Story anhand von Interviewprotokollen, Ausschnitten von Zeitungsartikeln sowie von Romanauszügen des neuen Buches von Fatima Ro, Die Lossprechung des Brady Stevenson, erzählt wird. Durch den gewählten Aufbau konnte ich die einzelnen Personen zunächst nicht ganz zuordnen. Hier hätte ich mir eine Art Einleitung gewünscht. Mit weiterem Fortschreiten der Handlung konnte ich mich jedoch mit dem Erzählstil arrangieren und mir so die einzelnen Charaktere auch etwas besser vorstellen.

Miri ist eine glühende Verehrerin von Fatima und hält sie für eine Art Inspirationsquelle. Auch Soleil, Penny und Jonah sind von der Autorin sehr angetan. Als Soleil die Idee hat, zu einer Signierstunde von Fatima Ro zu gehen, um sie so kennenlernen zu können, ahnen die vier Jugendlichen nicht, wohin dieses führen wird.

Nach dem Ende der Veranstaltung lädt Fatima die Clique zu einer Tasse Tee in ein nahegelegenes Café ein, um dort noch mehr über ihren Debütroman Undertow sowie ihre Gefühle und Gedanken während des Schreibens, zu sprechen. Daraus entwickelt sich doch recht schnell eine Art Freundschaft zu Fatima. Natürlich ist es cool, in der Schule damit angeben zu können, mit einer erfolgreichen Autorin befreundet zu sein. Und so kommt es, dass die Gruppe immer mehr Zeit miteinander verbringt und die Jugendlichen Fatima, fast beiläufig, ihre intimsten Geheimnisse erzählen. Als Miri einen Undertow-Fanclub gründet, um die Weisheiten von Fatima zu verbreiten, nimmt das Ganze immer größere Ausmaße an.

Während Fatima versucht an ihrem zweiten Roman zu schreiben und der Abgabetermin immer näher rückt, kommt ein Geheimnis ans Tageslicht, was die Situation plötzlich für alle Personen verändert. Miri ist ein glühender Verehrer von Fatima, daher kann sie sich nicht vorstellen, dass Fatima das, was ihr unterstellt wird, getan haben soll.

Miri kam mir etwas blauäugig und zugleich einfältig vor, denn alles was Fatima sagt, ist für sie Gesetz. Sie fühlt eine tiefe Zuneigung zu Fatima und würde daher alles für sie tun. Für mich glich dieses Verhalten schon fast an Fanatismus und Hörigkeit.

Als sich Soleil und Jonah näher kommen, werden sie dabei von Fatima unterstützt. Soleil tat mir leid, da sie hintergangen wird und ihr übel mitgespielt wurde. Ich mochte sie und fühlte mit ihr, ob dem was ihr angetan wurde.

Jonah war für mich geheimnisvoll, da ich lange Zeit nicht wusste, was mit ihm geschehen war. Ich konnte ihn zu keinem Zeitpunkt wirklich einschätzen.

Penny fühlt sich in der Gruppe unwohl. Sie sehnt sich nach Akzeptanz, Verständnis und Anerkennung. Deshalb versucht sie immer wieder die Aufmerksamkeit von Fatima zu gewinnen.

Obwohl die Geschichte zugleich provokativ und manipulativ ist, zum Spekulieren einlädt und hier gekonnt mit den Gedanken des Lesers gespielt wird, hätte ich mir ein wenig mehr Spannung gewünscht.

Die Grundidee zu dieser Story gefällt mir, jedoch fand ich die Umsetzung in Form von Interviews, Zeitungsaus- schnitten usw. nicht ganz so gelungen. Hier wäre in meinen Augen eine normale Schreibweise/Gestaltung, lediglich ergänzt durch die Romanauszüge, sinnvoller gewesen.

FAZIT & BEWERTUNG:
Zwar finde ich die Idee zu "All of this is true. Ruhm kann tödlich sein" von Lygia Day Penaflor (Arena Verlag) recht faszinierend, da die Geschichte stark von Verzweiflung, Verrat und Freundschaft geprägt ist.

Jedoch ist der gewählte Aufbau der Handlung etwas unglücklich gewählt, da dies meinen Lesefluss bremste. Darüber hinaus weist die Geschichte gewisse Längen auf. Ebenso hätten es etwas mehr Spannung und Dramatik sein dürfen, weshalb ich letztlich knappe 3 von 5 Nosinggläser vergebe.

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Rezension zu "All of this is true" von Lygia Day Peñaflor

All of this is true
Drakonia007vor 2 Monaten

Miri, Soleil, Jonah und Penny lernen die Autorin Fatima kennen. Sie ist für die Jugendlichen ein Idol. Sie vergöttern sie. Sie schließen mit ihr eine innige Freundschaft. Alles soweit gut. Durch diese innige Freundschaft, erzählen sie ihr natürlich ihre persönlichen Geschichten. Auch Fatima lässt sie an ihrem Leben teilhaben. Bis zu ihrem neusten Werk...


Der Aufbau des Buches ist sehr interessant. Es ist nicht in dem üblichen Fließtext geschrieben wie man es kennt. Sondern in Interviews,Klarstellungen und in dem neuen Werk von Fatima Ro. Daran muss man sich gewöhnen in dem Buch. Aber der Aufbau war in meinen Augen mal etwas vollkommen anderes was mir gefiel. Die Geschichte gefiel mir auch, sowie auch der Schreibstil des Buches. Was mir aufgefallen ist und was ich kritisiere ist, dass die Namen teilweise durcheinander sind. Die "realen" Namen der Protagonisten werden mit den "Protagonisten" des Buches von Fatima gemischt. Ich weiß nicht ob dies Absicht war oder sich um einen Fehler handelt. Das war aber ein Punkt der mich gestört hat.



Fazit

Spannend und interessant. Nicht nur der Inhalt sondern auch der Aufbau der Geschichte.

4 von 5 Büchern

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Rezension zu "All of this is true" von Lygia Day Peñaflor

Ein raffiniertes, großartiges Buch über die Wechselbeziehungen von Realität und Fiktion!
Lainybellevor 2 Monaten

Worum geht's?

Sehen Sie, man kann sich in eine Sache genauso verlieben wie in einen Menschen. Eine Sache kann dieselben chemischen Reaktionen auslösen: Oxytocin und Vasopressin. Weiß ich von Fatima. Ihr Buch war der Beweis. (S. 9)

Miri, Soleil und Penny können es kaum glauben, als die umschwärmte Bestsellerautorin Fatima Ro ausgerechnet sie zu ihrer neuen Clique auserwählt. Selbst der verschlossene Jonah, der neu an der Schule ist und nur verhalten Freundschaft mit den drei It-Girls geschlossen hat, scheint in Fatimas Gegenwart aufzublühen.
Gemeinsam beginnen sie Fatimas Theorie der zwischenmenschlichen Beziehungen zu teilen, die zum Ziel hat, einander die tiefsten Wahrheiten anzuvertrauen, und gründen sogar eine neue Bewegung an ihrer Schule. Doch dann erscheint Fatimas neues Buch - und sie finden sich selbst in der Geschichte wieder. Fatima bringt darin ein schreckliches Geheimnis ans Licht. Und nichts kann je wieder so werden, wie es war ...

Was mich neugierig gemacht hat:

Mich hat zum einen die Grundidee mit der geheimnisvollen Bestsellerautorin und ihrem Fan-Club aus der High Society-Szene gereizt, zum anderen die Erzählweise des Buches in Interviews, Tagebucheinträgen und Romanauszügen. Ich war gespannt auf große Geheimnisse und eine Geschichte, in der man nicht weiß, wem man trauen kann.
Außerdem hat die Autorin Lygia Day Peñaflor mich neugierig gemacht, die Kinderstars an Film- und Fernsehsets unterrichtet und mit „All of this is true " ihr zweites Buch vorlegt bzw. das erste, das nun auch in Deutschland erschienen ist.

Wie es mir gefallen hat:

Die ganze Handlung, um die dieses Buch sich dreht, hat sich schon in der Zeit vor Einsetzen der ersten Zeilen ereignet: Nun müssen die Protagonistinnen sich mit dem Geschehenen und seinen Konsequenzen auseinandersetzen. 
Während Miri und Penny jeweils ihre Sicht der Dinge gegenüber dem Moderator der Sendung Nackte Wahrheiten im Push Channel 21 preisgeben, hat Soleil alles in ihrem Tagebuch festgehalten, dessen Einträge sie dem New York City Magazine zur Veröffentlichung überlassen hat. 
Ergänzt werden die Enthüllungen durch Auszüge aus Fatima Ros neuem Roman, der Dreh- und Angelpunkt des Ganzen ist. 
Durch die kurzen Abschnitte entwickelt sich ein regelrechter Sog und man verspürt den Drang, ohne Unterbrechung weiterzulesen.
 
Mich als Leserin und auch Schreiberin konnte Fatimas Figur sehr faszinieren. Bis zum Ende ist es mir nicht gelungen, sie auf eine bestimmte Seite zu stellen. Sie wird nur durch die Berichte von Miri, Penny und Soleil und ihre eigenen Texte greifbar und scheint dadurch geradezu über allem zu schweben.
Durch sie und ihre Werke Undertow und The Absolution (im Deutschen leider zu Die Lossprechung des Brady Stevenson geändert) erhält die Handlung raffinierte Parallelen und wirft interessante Fragen auf: Was kann Literatur leisten und wo stößt sie an ihre Grenzen? In welchem Maße kann sie unmittelbaren Einfluss auf die Wirklichkeit nehmen? Woher beziehen Menschen ihre Inspiration? Wo verschwimmen die Grenzen von Realität und Fiktion, wo die von Vertrauen und Verrat?
Das Buch erzählt eine fiktive Geschichte, in die wiederum zwei fiktive Geschichten eingebettet sind, und das ist schlichtweg genial umgesetzt. 

Nach Sympathieträgern sucht man in diesem Buch vergeblich, aber gerade das hat mir sehr gut gefallen. Die Figuren sind schwierig - Jonah mit seinem dunklen Geheimnis, Miri, die sich gern wichtig macht und Fatima als Idol sieht, genau wie alle anderen. 
Neben Fatima war für mich besonders Penny sehr gut dargestellt - ihre Beweggründe waren nicht gleich klar, zogen sich aber bei näherem Hinsehen durch all ihre Worte und Handlungen. 
Insgesamt hat die Autorin eine sehr authentische und dynamische Figurenkonstellation geschaffen.

Während des Lesens hat man den Eindruck, das Geheimnis um Jonah sei das Spannende an der Geschichte, aber rückblickend ist es für mich etwas anderes: die Verkettung der Ereignisse, die Entstehung und die Folgen von Fatimas Buch. 
„All of this is true " ist definitiv kein Mainstream und erhält von mir eine große Leseempfehlung!

(Für wen) Lohnt es sich?

Ich würde das Buch ab ca. 15 Jahren empfehlen, nach oben offen, und zwar für alle, die sich gern auf ungewohnte Arten des Erzählens einlassen und bei einer glänzenden Fassade auch bereit sind, tiefer zu graben.
Das Besondere des Buches entfaltet sich dadurch, dass alles von hinten aufgewickelt wird. Das bedeutet zugleich aber auch einen Schwerpunkt auf den Entwicklungen statt auf spannungsreichen Wendungen. Wer hier Thrillerelemente erwartet, könnte enttäuscht werden.

In einem Satz:

„All of this is true" ist ein unterhaltsamer, ungewöhnlich konzipierter und nachdenklich stimmender Jugendroman, der sich mit einer sehr spannenden Thematik auseinandersetzt: In welchem Verhältnis kann Fiktion zu der Realität stehen und welchen Einfluss kann die eine auf die andere nehmen?

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