Lyndsay Faye Das Feuer der Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Das Feuer der Freiheit“ von Lyndsay Faye

In den Straßen des historischen
New York geht ein Feuerteufel
um – oder ist es womöglich eine
Teufelin ...? Der ausbeuterische
Unternehmer und Abgeordnete
Robert Symmes lässt Näherinnen
unter unerträglichen Bedingungen
arbeiten: Hat eine von ihnen Droh-
briefe verfasst und seine Fabrik in
Brand gesetzt? Oder war es die
Frauenrechtlerin Sally Woods, die
sich höchst verdächtig benimmt?
Ein halbverhungertes Waisenkind
scheint den Schlüssel zu dem
Geheimnis zu besitzen, doch
niemand weiß seine Äußerungen
richtig zu deuten.
Es ist an Timothy Wilde, dem Polizisten wider Willen, Schlimmeres
zu verhindern – indem er möglichst schnell den Täter findet.

Timothy Wilde muss sich durch einen Feuerteufel seiner größten Angst stellen ... spannend heiß!

— benfi

Die beste Trilogie, die sich bei historischen Krimis finden lässt mit authentischen Leuten und New York als heimlichen Hauptprotagonist.

— Archer

Nun heißt es Abschied nehmen von Timothy Wilde Brillanter Abschluss der Trilogie. Ich werde die Charaktere vermissen

— eulenmama

Ein würdiger Abschluss mit kleineren Schwächen

— Abby90

1848: Ein Feuerteufel in New York und der durch Feuer traumatisierte Polizist Timothy Wilde soll ermitteln. Ein Brandanschlag auf ...

— Splashbooks

Atmosphärisch und spannend. Die Autorin bleibt sich in ihrem Stil treu, entwickelt sich jedoch auch gekonnt weiter.

— Floh

100 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan

— fuxli

4.5 Sterne für einen fesselnden Trilogie Abschluss!

— Aleshanee

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Irgendwie kam ich nicht wirklich rein in die Geschichte. Am Anfang fand ich es gut doch irgendwann hab ich das Interesse verloren .

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  • Trilogie-Abschluss um den Kupferstern Timothy Wilde

    Das Feuer der Freiheit

    benfi

    03. February 2017 um 15:30

    KURZBESCHREIBUNG: Während eines Einsatzes wird Timothy Wilde von dem Stadtrat Robert Symmes darüber informiert, dass er bedroht wird. Der zwielichtige Geselle verdächtigt die Frauenrechtlerin Sally Woods hinter diesen Drohungen. Der Kupfersternträger und New Yorks erster Detektiv nimmt die Untersuchung der Drohbriefe auf, als auch schon das erste Gebäude von Symmes den Flammen zum Opfer fällt und dabei zwei sogenannte Heimnäherinnen sterben. Hat der Vorfall tatsächlich etwas mit den Kämpfen der Frauenbewegung zu tun, welche eben jenen armen Frauen zu einem besseren Lebens-Status verhelfen will? Je tiefer Timothy bei seinen Ermittlungen in die undurchsichtigen Hintergründe dringt, umso düsterer und unbarmherziger scheint die Lösung des Falls. Da taucht auch noch seine alte Liebe Mercy Underhill in New York auf und sein Bruder Valentin nimmt den Wahlkampf gegen den mächtigen Symmes um den Titel des Stadtrates auf. Zu viele Probleme auf einmal, wie es für den jungen Wilde erscheint... KOMMENTAR: Der Roman 'Das Feuer der Freiheit' ist der dritte Teil um den Kupfersternträger Timothy Wilde. Die Autorin beendet damit ihre Werke um den Aufbau der New Yorker Polizei in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Durch ihre sehr einfühlsame Schreibweise und ihren charakterstarken Figuren wie dem Anti-Held Timothy Wilde ist der Leser schnell in dem Geschehen, welches außer eben den vertrauten und lieb gewonnenen Personen wie die beiden anderen Bücher als eigenständiger Roman dasteht. Dabei fügt sie kleine Überraschungen ein, wobei allerdings einige davon unglücklicherweise auf dem Klappentext wie auch im Inlay schon ausposaunt werden; beziehungsweise man einiges schnell erahnen kann. Da hat der Verlag leider etwas gepatzt, würde ich meinen! Trotzdem ist auch dieser dritte Roman ein feines Buch, welches besonders Fans von historischen Kriminalromanen ans Herz gelegt werden kann. Ich persönlich muss allerdings hinzufügen, dass ich mich irgendwo im letzten Fünftel des Buches stehen gelassen fühlte und glaubte, nicht mehr mittendrin im Geschehen zu sein, sondern hinter der Handlung hinterher zu humpeln. Ich denke, so beschrieben trifft es mein Gefühl am Besten. Nicht der stärkste Band der Trilogie, jedoch auch keinesfalls ein schwacher Roman. Die Messlatte der beiden Vorgänger lag halt recht hoch... 8,2 Sterne

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  • Kupfersternträger Eins-Null-Sieben

    Das Feuer der Freiheit

    Archer

    30. December 2016 um 12:39

    Stadtrat Symmes ist kein Freund von Timothy Wilde, dem ersten Ermittler der Polizei New Yorks, im Gegenteil. Vor wenigen Jahren erst war Symmes bereit gewesen, Timothy zu töten, so beiläufig, als wäre er eine Fliege. Trotzdem ist es Wildes Pflicht, Ermittlungen anzustellen, als ausgerechnet Häuser des Stadtrates angezündet werden - und das, obwohl er ein Trauma vor Feuer hat, sind doch seine Eltern bei einem umgekommen. Zusätzlich gibt es Ärger mit Näherinnen aus Symmes Fabrik, die es tatsächlich wagen, mehr Lohn zu fordern, und ausgerechnet Wildes Bruder Valentine tritt gegen Symmes bei der Stadtratswahl an. Timothy wird halb erschlagen, fast verbrannt und muss sich ausgerechnet mit seiner Erzfeindin verbünden, um nicht nur sein Leben zu retten, sondern auch das vieler unschuldiger Frauen. Und dann kehrt auch noch Mercy Underhill zurück, die große und einzige Liebe seines Lebens.Der letzte Fall für Timothy Wilde, und man könnte übelst nostalgisch werden. Wenn ich ehrlich bin, habe ich dieses Mal auch ein wenig gebraucht, um wieder richtig abgeholt zu werden. Es gab zwei Sachen, die mich ein wenig störten. Einmal die plötzliche Neigung Fayes, immer mit Foreshadowing zu arbeiten - das hat sie absolut nicht nötig, das nervt. Und dann Mercy Underhill. Ich mag die Frau nicht. Ich mochte sie nicht. Ich werde sie nie mögen. Es gibt manchmal so Protagonisten, mit denen wird man nicht warm, sie gehört dazu, obwohl sie genauso authentisch ist wie jeder andere aus den Timothy-Wilde-Büchern. Trotzdem. Nicht nur, dass hier extrem gute Krimis vor einem liegen, man bekommt gleichzeitig einen Exkurs in die Geschichte New Yorks, immer anhand eines wichtigen Themas. Im ersten Teil waren das Kinderprostitution, im zweiten Sklavenhandel, im dritten Frauenrechte. Ich hab keinen Plan, ob es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wirklich so abgelaufen ist in New York, aber für mich wird es immer so geschehen sein, einfach weil Lyndsay Faye mir mit ihrer mega kraftvollen Sprache und den Bilder entstehenden Beschreibungen diese Annäherung verschafft hat. Diese Frau braucht sich vor niemandem zu verstecken, gegen sie sind die meisten Autoren nur Anfänger.

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  • Goodbye Timothy

    Das Feuer der Freiheit

    Fornika

    23. August 2016 um 13:15

    NYC, 1848: Timothy Wilde erlebt eine heiße Zeit. Abgesehen von den üblichen Widrigkeiten, die ihm als Kupfersternträger im schmutzigen Gotham begegnen, ist sein Bruder Val mal wieder Mittelpunkt allerlei Zwistigkeiten. Stadtrat will er nun werden. Und das passt den amtierenden Herren natürlich so gar nicht. Doch weil Politik ein „abscheulich Ding“ ist, wird natürlich nicht nur mit Worten gekämpft. Zu allem Übel muss Timothy auch noch einem Feuerteufel auf die Spuren kommen, der die Häuser der ärmsten Näherinnen und damit ihre Existenzgrundlage in Rauch aufgehen lässt. Auch das ein heißes Thema, gehören Frauen doch immer noch an den Herd und taugen nicht zum Broterwerb…  „Das Feuer der Freiheit“ ist der dritte und leider auch letzte Band um die ersten Kupfersternträger, die ersten Polizisten von New York. Wie in den vorherigen Bänden verleiht die Autorin ihrer Geschichte durch Zeitungsausschnitte und der Verwendung der Gaunersprache Flash Authentizität. Ein sehr lebendiges Bild entsteht von den schmuddeligen Gassen, auch die Figuren sind alles andere als Pappkameraden. Wilde wird da genauso liebevoll gezeichnet wie unwichtigere Nebenfiguren. Das Thema der Frauenrechtsbewegung fand ich sehr realistisch aufgearbeitet, auch sonst erweckt die Autorin diese Zeit des Umbruchs sehr detailreich zum Leben. Nicht nur die Handlung, sondern auch der tolle Erzählstil haben mich förmlich an die Seiten gefesselt. Faye lässt mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Lachend, weil sie wieder ein großartiges und mitreißendes Buch geschrieben hat. Weinend, weil die Trilogie um Tim nun ein Ende gefunden hat. Bleibt nur zu hoffen, dass sie bald wieder die Feder zur Hand nimmt und uns eine neue Geschichte erzählt.

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  • Einfach nur wow, trotz kleiner Schwächen

    Das Feuer der Freiheit

    Abby90

    18. May 2016 um 18:44

    Meine Meinung: Dieses Buch kam unangefragt bei mir an und stellt zugleich den Abschluss der Trilogie um den Polizisten Timothy Wilde dar. Daher an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön den dtv Verlag für dieses Buch. Es war letztlich der Grund, in die Welt von Timothy und seinem alles andere als gewollten Job einzutauchen. Vor allem habe ich hierdurch meine Liebe zu Romanen entdeckt, die in den USA zur Einwandererzeit spielen. Allein deswegen empfand ich dieses Buch mehr als nur unheimlich spannend und durch den Schreibstil bin ich nur so hindurchgeflogen. Bereits ab der ersten Seite hatte mich dieses Buch wieder voll in seinen Klauen und da es diesmal um ein für Timothy sehr sensibles Thema ging, war dieses Buch nicht nur spannend, sondern hochemotional für mich. Auch in diesem Band habe ich mich wieder noch mehr als so schon, in ihn verliebt, denn für mich stellt er wirklich einen super tollen Mann dar. Schade, dass er nur fiktiv ist. Auch das New York des Jahres 1850 (plus/minus 10 Jahre) hat die Autorin hier wirklich unheimlich bildgewaltig entstehen lassen und ich würde es sogar begrüßen, wenn die Trilogie in eine Serie verwandelt werden würde. Mein Kopfkino wurde durch den Stil wirklich unheimlich angefeuert. Das einzige Manko stellen hier die weiblichen Charaktere der Autorin dar, denn ich hab sie beim Lesen als ein wenig unscheinbar wahrgenommen. Dabei sollte gerade hier der Fokus liegen, denn immerhin gelten die Frauen, die Timothy kennenlernt grundsätzlich als zwiespältig und besonders nahe am Verbrechen oder nahe daran, gerettet werden zu müssen. Allerdings ist dies das Einzige, dass ich wirklich habe bemängeln können, der Rest war wirklich unheimlich gut. Dennoch möchte ich für diesen Abschlussband mit 9 Stöberkisten bedenken, da mir das Buch unheimlich gut gefallen hat, aber durch die eher unscheinbaren weiblichen Charaktere öfter mal die Luft rausgenommen wurde.

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  • Das Feuer der Freiheit, rezensiert von Henriette Kreimeyer

    Das Feuer der Freiheit

    Splashbooks

    28. April 2016 um 10:13

    Ein Brandanschlag in den ärmsten Vierteln der Stadt bei dem zwei junge Frauen sterben, gibt dem jungen Kupfersternpolizisten Timothy Wilde die Chance sich erneut unter Beweis zu stellen und gleichzeitig seine traumatischen Erlebnisse mit Feuer zu verarbeiten. Dabei weiß er selten wer nun Freund oder Feind ist, denn die Bewohner New Yorks lassen sich nur ungern in die Karten gucken. Der dritte Roman der Timothy Wilde Trilogie ist im Februar dieses Jahres in Deutschland erschienen. Die Autorin, Lyndsay Fayne, hat damit ihre Reihe über den ersten Kriminalpolizisten New Yorks beendet. Die Wahl-Manhatterin recherchierte über ihre neue Heimat und in der Geschichte des ersten New York Police Departement. Das Ergebnis ist ein spannendes sehr authentisches Buch. In dem Buch passieren mehrere Geschichten gleichzeitig, alle aus der Sicht von Timothy Wilde beschrieben und erlebt. Am Anfang fällt es nicht leicht den Überblick zu behalten, aber sobald das Buch an Tempo gewinnt zittert man sich von Geschichte zu Geschichte, welche am Ende doch, wie sollte es anders sein, miteinander verwoben sind. Nicht nur die Erzählweise ist komplex, Frau Faye schafft es auch viele Thematiken in ihrem Roman anzukratzen. So erfährt der Leser etwas über die unmenschlichen Lebensumstände in New York, welches nicht umsonst als Vorlage für Gotham City diente, sondern auch Gründe für deren Entstehung und Aufrechterhaltung. Außerdem geht es um die Frauenrechtsbewegung, Politik, Sklaverei, den Bürgerkrieg und Irland.Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23432/das_feuer_der_freiheit

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  • Kaum merkt man die Absicht, ist man verstimmt

    Das Feuer der Freiheit

    fuxli

    20. April 2016 um 09:08

    Das Buch spielt im New York der 1840er und -50er und ist der dritten Band einer Trilogie. New York muss damals ein schrecklicher Ort gewesen sein, voller Armut, Dreck und Menschenverachtung, politischer Kriminalität, Drogenabhängigkeit und Sexualstraftaten. Im Buch wird das sehr deutlich. Die Fiktion wird auch sehr gekonnt mit historischen Fakten vermischt, so dass das Ganze sehr glaubwürdig erscheint. Der Held dieser Welt und dieses Buches ist Timothy Wilde, ein ganz besonderer Charakter, der die Geschichte auch erzählt. Er ist lebendig beschrieben und man fühlt sehr schnell mit ihm. Trotzdem konnte ich mit dem Buch nicht recht warm werden. Ich glaube, es lag daran, dass es einfach zu langsam voran ging. Ständig wurde abgeschweift. Viel zu oft wurde etwas angesprochen, dass dann in der Schwebe blieb um die Spannung zu erhöhen und den Leser bei der Stange zu halten. Aber wie heißt es so schön: Kaum merkt man die Absicht, ist man verstimmt. Außerdem muss angemerkt werden, dass der Autorin zwar ihr Protagonist wunderbar lebendig und mit Tiefgang gelingt. Ihre weiblichen Charaktere aber bleiben alle merkwürdig eindimensional und blass. Das ist besonders merkwürdig, weil in vielerlei Hinsicht das Geschlecht der zentrale Kern der Geschichte ist. 100 Seiten weniger hätten diesem 528-Seiten-Wälzer auf jeden Fall gut getan. Wer die ersten beiden Bände gelesen hat, sollte natürlich auch den dritten angehen, um eine Art Schlusspunkt zu haben. Allen anderen ist diese Buch weniger zu empfehlen.

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  • Spannender Abschluss einer großartigen historischen Krimi-Trilogie

    Das Feuer der Freiheit

    Lesegenuss

    02. April 2016 um 18:07

    Achtung Zitate im Text→ "Ich bin nicht der Held dieser Geschichte. Ich glaube nicht, das ich jemals der Held irgendeiner der Geschichten war, die ich niederschreibe, damit Sinnloses einen Sinn bekommt. Aber letztlich schreibe ich schon die ganze Zeit Heldengeschichten. Sogar damals, als ich dachte, mein Bruder sei für die Überlebenden der Familie Wilde nichts weiter als ein Flammeninferno." ← (S. 16 Anfang) Mit "Das Feuer der Freiheit" findet eine brillante Trilogie ihren Abschluss. Leider! Es heißt Abschied nehmen von großartigen Protagonisten, einer Zeit, deren Geschichte die Autorin Lyndsay Faye uns nahe gebracht hat, New York im 19. Jahrhundert. Wer die ersten beiden Bände kennt, wird hier sicherlich mit Wehmut den Abschlussband lesen. Handlungsort des historischen Krimis ist New York. Immer mehr Frauen tun sich zusammen, fordern Gleichheit. Es dauert allerdings noch Jahrzehnte, bis die Frauenbewegung richtig in Gang kommt. Doch es gab sie schon, die Frauenrechtlerinnen. Die Hauptcharaktere Timothy Wilde ist einer der ersten Polizisten des damals gegründeten NYPD. Er und sein Bruder Valentin hatten das Feuer überlebt, bei denen die Eltern ums Leben kamen. Die beiden sind sehr unterschiedlich. Doch in diesem Band kommen sie erwachsener, reifer herüber. Die Charaktere sind so beschrieben, dass man das Gefühl hat, sie existieren wirklich. Ebenso die Nebencharaktere   - Menschen mit Stärken und Schwächen. In Rückblenden wird Bezug auf die beiden vorherigen Bände genommen, das Geschehene aufgefrischt. Im ersten Band geht es um die Religion, Politik, während der zweite Teil sich hauptsächlich um die Befreiung der Sklaven in New York als auch wiederum die Politik dreht. Es sei aber auch noch angemerkt, dass Liebe ebenfalls drin vorkommt ☺ "Das Feuer der Freiheit" behandelt das Thema der Frauenrechte. → Die Fabrikarbeiterinnen von Amesbury bekamen einen Wutanfall und stürmten aus dem Gebäude … Man hatte den jungen Frauen gesagt, sie müssten künftig zwei Webstühle bedienen, sodass sie doppelt so viele Yrads weben könnten wie jetzt mit nur einem Webstuhl und das alles ohne jede Lohnerhöhung. (Boston Evening Transcript, 25. März 1836) ← (S. 254) Robert Symmes, Stadtradt von NY und mehrfacher Fabrikbesitzer, wird von einer ehemaligen Mitarbeiterin bedroht. Sally Woods ist inzwischen Frauenrechtlerin und droht damit, seine Fabriken abzubrennen. Sie kämpft gegen die Ausbeutung der Frauen. Mitte des 19. Jahrhunderts flohen viele Iren nach Amerika. Mit der jungen Dunla Duffy beginnt der Prolog, in dem sehr deutlich der Kampf ums Überleben in NY beschrieben wird. Dunla Duffy - Dunflaith ó Dufaigh, wie sie in der grünen Heimat ihrer Mutter genannt wurde - war am Verhungern. → S. 9 Lyndsay Faye ist eine exzellente Erzählerin. "Das Feuer der Freiheit" wird aus der Sicht von Timothy Wilde erzählt. Wer Probleme mit der Gangstersprache hat, am Ende des Buches befindet sich ein Glossar. Bekannt ist ja, dass ich weniger Krimis oder Thriller lese, doch vom ersten Band an war klar, diese Trilogie ist ein Must-Read! Spannend, faszinierend, exzellent geschrieben. Die Geschichte entwickelt sich langsam, so dass durch die erzeugte Spannung eine historische Krimi-Trilogie entstanden ist, die seinesgleichen sucht. Ein absolutes Meisterwerk, und von daher klare Leseempfehlung. Mein Wunsch - Die Verfilmung dieser großartigen historischen Reihe.

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  • Ein großartiger Abschluss - ich werde die Charaktere vermissen!

    Das Feuer der Freiheit

    Aleshanee

    27. February 2016 um 08:46

    4.5 Sterne für einen fesselnden Trilogie Abschluss! Zum Inhalt 1848 - Eine Zeit des Umbruchs in der Stadt New York. Seien es die politischen Unstimmigkeiten, dem Aufkommen der Frauenrechtsbewegung oder die katastrophalen Verhältnisse in der Arbeiterklasse. Timothy Wilde gerät natürlich wieder mitten zwischen die Fronten, als der amtierende Stadtrat Robert Symmes die Polizei um Hilfe bittet: Eine radikale Frauenrechtlerin droht, seine Fabriken in Brand zu setzen und beschimpft ihn als Ausbeuter und Menschenverachter. Gleichzeitig kollidiert Timothys Bruder Valentine mit den politischen Machtspielen und so hat der beherzte Cop wider Willen alle Hände voll zu tun, um eine Eskalation zu verhindern, deren Ausmaße die Zukunft der ganzen Stadt verändern könnte ... Meine Meinung Ich bin wieder begeistert! Schon von den ersten beiden Bänden, die insgesamt sehr ungewöhnlich sind und mich tief eintauchen lassen in die Lebensumstände des damaligen New York. Vor allem wenn man bedenkt, dass diese Zeit gerade mal 150 Jahre her ist! Schon der --- Schreibstil --- hat mich mit seiner Atmosphäre sofort wieder eingenommen: Lyndsay Faye beschreibt jede Szene mit sehr viel Feingefühl und breitet das historische New York lebendig und bildhaft vor einem aus. Der Protagonist Timothy Wilde erzählt seine Geschichte aus der Ich-Perspektive und hat mich intensiv an seinen Gedanken teilhaben lassen. Der Stil ist sehr ungewöhnlich, wobei ich mich jedes Mal recht schnell zurecht finde. Die Sprache ist wunderbar angepasst und enthält sogar immer wieder Wörter aus dem "Flash", der geheimen Gaunersprache aus der damaligen Zeit. Meistens ist die Bedeutung aus den gegebenen Umständen ersichtlich, man kann aber auch hinten im Buch im Glossar nachschlagen. Trotz fesselnder Thematik kann man nicht so schnell durch die Seiten fliegen, einfach weil es wirklich anspruchsvoll geschrieben ist und viele Metaphern enthält, die man auf sich wirken lassen muss. Allerdings gab es auch kleine Absätze, die ich nicht verstanden hab, gerade in den Dialogen - das hielt sich aber sehr in Grenzen. --- Die Charaktere --- Ich werde sie vermissen! Allen voran natürlich Timothy und sein Bruder Valentine sind so wunderbar gegensätzlich, aber zusammengeschweißt durch ihre Vergangenheit und damit gezwungen, trotz starker Konflikte zusammen zu halten. Beide sind Getriebene, die keine Ruhe finden und immer auf der Suche nach einem inneren Gleichgewicht sind, das ihnen auf den unruhigen Straßen von New York verwehrt wird - noch dazu in einer Zeit, in der Ehre und Vertrauen zwar großgeschrieben, aber in der an jeder Ecke gemauschelt wurde, wo es nur ging. Bird Daly, das junge Mädchen mit dem schrecklichen Schicksal aus Band 1 spielt noch immer eine große Rolle für Timothy, genauso die verhasste Bordellbesitzerin Silky Marsh, deren Rolle in den Machenschaften schwer einzuschätzen ist. Aber auch Jakob Piest, Timothys langjähriger Freund und Polizeikollege und Elena Boehm, die Bäckerin, bei der er Unterschlupf gefunden hat, haben einen wichtigen Platz in seinem Leben eingenommen. Alles sehr prägnante und originelle Figuren, die ein passendes, wenn auch überraschendes "Ende" gefunden haben! --- Die Handlung --- hat mich wieder von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Viele kleine Hinweise haben mir alles aus der Vorgeschichte in Erinnerung gerufen und ich war sofort wieder drin. Es gibt hier keine klare Richtung eines Krimis oder eines actionreichen Abenteuers, sondern die besondere Verbindung aus politischen Intrigen, den Konflikten der Figuren, der korrupten Machtspiele und dem gestrandeten Sammelsurium dieser Stadt in allen Farben und Eindrücken. Die Situationen der ungewollten Zuwanderer aus Irland, den schlimmen Arbeitsbedingungen vor allem auch für die Frauen, den obdachlosen Säufern oder der leichten Mädchen, die keine Chance auf ein besseres Leben haben werden eindrucksvoll und lebensnah beschrieben. Die Geschichte wird langsam aufgebaut und trotzdem war ich total gefangen von diesem mitreißenden Fluss an, der mich jedes Mal wieder vorantreibt und mich nicht loslassen lässt. Besonders die Frauenbewegung zu dieser Zeit steckte ja noch in den Kinderschuhen und über die Ansichten zur damaligen Zeit könnte man lachen, wären sie nicht so real und gravierend gewesen. Fazit Ein beeindruckender, fesselnder Abschluss der Trilogie, die mich in den Sumpf der Korruption und des Verbrechens an unterschiedlicher Stelle geführt hat - mitten hinein in das schillernde oder auch düstere Leben New Yorks, welches der Hauptakteur Timothy Wilde mit all seinen Kräften gemeistert hat. © Aleshanee Weltenwanderer Timothy Wilde Mysteries 1 - Der Teufel von New York 2 - Die Entführung der Delia Wright 3 - Das Feuer der Freiheit

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