Lyndsay Faye Der Teufel von New York

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(3)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Der Teufel von New York“ von Lyndsay Faye

New York 1845: Das neu gegründete Police Department soll für Recht und Ordnung sorgen, denn die Stadt quillt über vor Menschen und immer wieder kommt es zu gewalttätigen Zwischenfällen. Besonders die zerlumpten irischen Einwanderer mit ihrem unbedingten Glauben an den Papst sind für die Einheimischen ein Ärgernis. Da läuft dem jungen Polizisten Timothy Wilde ein kleines irisches Mädchen in die Arme, verstört und nur mit einem blutdurchtränkten Nachthemd bekleidet. Mit ihrer Hilfe findet Timothy 19 grausam zugerichtete Kinderleichen, denen ein Kreuz in die Brust geritzt wurde. Ist es das Werk eines religiösen Fanatikers?

Historischer Krimi mit aufmerksam recherchiertem Kolorit!

— Rebekka_NP
Rebekka_NP

super

— mausezahn105
mausezahn105

Stöbern in Krimi & Thriller

SOG

Sehr spannender, vielschichtiger Thriller über ein sehr bewegendes Thema

dieschmitt

Ich soll nicht lügen

Ein spannendes Buch , was mich in die Tiefen der menschlichen Seele entführt hat.

Lischen1273

Murder Park

Ein Buch wie eine Achterbahnfahrt im Dunklen!

romi89

AchtNacht

Ich auf einer Abschussliste? Ein purer Albtraum....

Wonni1986

Der zweite Reiter

Spannender Fall und gute Atmosphäre.

Fleur91

Der letzte Befehl

Guter Thriller über den Beginn von Jack Reacher, teilweise etwas in die Länge gezogen, aber durchaus empfehlenswert!

meisterlampe

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Der Teufel von New York

    Der Teufel von New York
    vormi

    vormi

    20. February 2016 um 09:39

    Gerade erst wurde die Polizei in New York gegründet und Timothy Wilde ist einer der ersten, der in 16 Stunden Schichten durch die Straßen geht und nach dem Rechte sieht. Und schon gibt es für ihn und seine neuen Kollegen jede Menge Arbeit. Lustig, wie immer wieder Straßennamen fallen, die mittlerweile Weltbekannt sind und damals noch Wald waren, kaum urbar gemacht. Aber das nur am Rande;-) Mir hat dieser ungewöhnliche Kriminalroman sehr gut gefallen. Ich finde gut geschriebene Krimis sowieso immer gut, besonders wenn sie lange Zeit (1845) vor Fingerabdrücken oder Tatortspuren und -analyse spielen. Das ist manchmal noch faszinierender, wie die Leute vor langer Zeit überhaupt jemals einen Töter fassen konnten. Andererseits machten die Täter damals auch noch ganz andere Fehler. Besonders damals in New York, denn die Polizei war aj gerade erst neugegründet. Ich habe es als Hörbuch gehört. Und es hat mir sehr gut gefallen, nicht nur die Story, auch der Vorleser:-)

    Mehr
  • 1. Band der Timothy-Wilde-Reihe

    Der Teufel von New York
    Kerry

    Kerry

    20. June 2015 um 16:19

    Eigentlich ist Timothy Wilde Barmann, doch auf Grund eines Feuers erlitt er kürzlich Verletzungen im Gesicht, sodass es ihm damit nicht mehr möglich ist, in seinem bisherigen Beruf zu arbeiten. Sein Bruder Valentine ist Mitinitiator des neu gegründeten Police Department von New York und beschafft dort auch Timothy, wider dessen Willen, Arbeit. Begeistert ist Timothy nicht, zumal er in einem der übelsten Viertel New Yorks seinen Dienst tun und dort auch wohnen muss, aber er braucht die Arbeit. Wider erwartend macht sich Timonthy ganz gut, er hat sich in die tägliche Routine eingelebt, zumindest solange, bis ihm ein kleines, etwa 12-jähriges Mädchen nachts mit blutbefleckter Kleidung in die Arme läuft und das buchstäblich. Bei dem Mädchen handelt es sich um die Kinderprostituierte Bird Daly, welche augenscheinlich schreckliches miterlebt hat. Timonthy nimmt sich des Kindes an und bringt sie erst einmal bei sich unter, denn er weiß, egal wo das Kind herkommt, dorthin zurück kann es erst einmal nicht. Bird fasst Vertrauen zu Timothy und berichtet ihm von einem Jungen, der in Stücke gerissen worden war. Timonthy geht der Spur nach, kann jedoch besagte Kinderleiche erst einmal nicht finden, dafür findet er mit Birds Hilfe etwas ganz anderes - ein Feld, auf dem 19 Kinderleichen unterschiedlichen Verwesungsgrades verscharrt wurden. Timothy trägt diesen Fall George Washington Matsell (Leiter des New Yorker Police Department) vor, der ihn mit weiteren Ermittlungen beauftragt, denn auch wenn der herbeigerufene Mediziner keine Mordmerkmale definitiv feststellen kann, so ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass all diese Kinder eines natürlichen Todes gestorben sind und dann rein zufällig auf diesem Acker vergraben wurden. Doch was Timothy zu Tage fördert, mit solch einem Ausmaß an Ruchlosigkeit, hätte er niemals gerechnet ... Der 1. Band der Timothy-Wilde-Reihe! Der Plot wurde spannend und düster erarbeitet. Anfänglich dauerte es etwas, bis ich voll und ganz in das Buch einsteigen konnte, doch nachdem die Handlung dann so richtig an Fahrt aufgenommen hatte, konnte ich einfach nicht an mich halten und musste wissen, wie sich das alles aufklärt, denn immerhin geht es hier um 19 Kinderleichen, die anscheinend niemand in New York vermisst hatte. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei hier klar Protagonist Timothy, als ruhiger und durchaus nachdenklicher Charakter, hervorsticht. Besonders gelungen empfand ich auch die Figur der Bird Daly, welche teils Charaktereigenschaften eines typischen Kindes aufwies und andererseits doch deutlich älter wirkt, als es ihren Jahren entspricht. Der Sprecher, Sascha Rotermund, schafft es ohne gleichen, den Zuhörer in das düstere, dreckige, stinkende und verrohrte New York im Jahr 1845 zu entführen und einem vor Augen zu halten, wie schwer das Leben damals war und wie wenig ein Menschenleben überhaupt zählte. Auf jeden Fall werde ich mir persönlich vormerken, mich mit dem nächsten Band der Reihe "Die Entführung der Delia Wright" auseinander zu setzen, wenn ich es zwischen die Finger bekomme.

    Mehr
  • "Jack the Ripper" meets "Gangs of NY"

    Der Teufel von New York
    Rebekka_NP

    Rebekka_NP

    27. May 2014 um 19:30

    Mitte des 19. Jahrhunderts: Timothy Wilde bleibt nichts anderes übrig, als bei der neu gegründeten Polizei anzuheuern. Die Beobachtungsgabe, die er als Barmann geschult hat, leistet ihm dabei gute Dienste. Schnell zeigt sich, dass die Gründung der Polizei überfällig ist: Ein Serienmörder geht um. Ihm fallen Kinderprostituierte zum Opfer, deren Oberkörper mit einem Kreuz gezeichnet werden. Jemand schickt Bekennerschreiben an die Presse – vorgeblich als Mörder aus der irischen Bevölkerung – und provoziert damit fast bürgerkriegsähnliche Zustände zwischen den Einwanderern und Amerikanern. Um so mehr Druck lastet auf Timothy... Besonders das historische Kolorit finde ich in diesem Krimi sehr gelungen. Selbst die Gaunersprache dieser Zeit wird zu übertragen versucht. Die zahlreichen Probleme des Charakters Timothy empfand im zeitweise als etwas dick aufgetragen (Brandnarbe, Geld, unerfüllte Liebe,...), doch hat mich der Krimi solide unterhalten.

    Mehr