Kiva ist zurück in Zalindov und dieses Mal scheint ein Ausbruch aus dem Gefängnis noch unwahrscheinlicher als je zuvor.
Jaren hat die Wahrheit über Kivas Herkunft erfahren und es war ihre Schwester Zuleeka, die Jaren seiner Magie beraubt und nach der Herrschaft über Evalon gegriffen hat.
Wird es einen Weg geben, das Geschehene rückgängig zu machen und wird Jaren Kiva je wieder vertrauen können?
"Die Schattenerbin" von Lynette Noni ist der dritte und finale Band der Prison Healer Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Kiva Corentine erzählt wird.
Zuleeka hat nicht nur Kivas Vertrauen schwer verletzt, denn mit dem Einsatz ihrer Todesmagie hat sie ihr wahres Gesicht gezeigt.
Evalon ist nun unter ihrer Herrschaft und die Familie Vallentis wurde entthront.
Ihre eigene Schwester ist schuld daran, dass Kiva zurück im Gefängnis Zalindov ist, und dieses Mal kann sie nicht darauf hoffen, dass Jaren sie retten wird, denn er weiß, dass Kiva ihn hintergangen hat.
Doch Kiva will ihre Taten wieder gutmachen, währenddessen brauen sich in den Königreichen von Wenderall weitere Unruhen an. Nicht nur Zuleeka und Mirryn haben Schwierigkeiten, sich die Folgeschaft ihrer Untertanen zu sichern, auch König Navok von Mirraven hat gefährliche Pläne.
Die ersten beiden Bände der Prison Healer Reihe haben mir richtig gut gefallen, und es hat viel zu lange gedauert, bis ich endlich zum dritten Band gegriffen habe.
Wenn ich gewusst hätte, dass dieser für mich fast zu einem Highlight werden würde, hätte ich nicht so lange gewartet, das Buch zu lesen!
Kivas Leben liegt in Scherben, und sie muss sich mit den Geschehnissen und ihrem Anteil daran auseinandersetzen.
Zurück in Zalindov muss sie nicht nur den Gefängnisalltag bewältigen und dieses Mal nicht als Heilerin, sondern sich auch unerwarteten Problemen stellen. Gut, dass sie mittlerweile auf Cresta zählen kann, die ja fast schon zu meiner liebsten Charakterin geworden ist!
Aber ich mochte alle Charaktere echt gerne!
Kiva entdeckt ihre Magie völlig neu, lernt zu kämpfen und macht insgesamt eine tolle Entwicklung durch! Ich konnte echt mit ihr mitfiebern und habe sie so gerne begleitet!
Wir sehen auch Jaren, Naari und Caldon wieder, Tipp war natürlich auch wieder an Kivas Seite, aber sie mussten erst lernen, sich wieder zu vertrauen.
Mit Ashlyn und Torell stießen zwei weitere Charaktere zu dieser Gruppe hinzu, von der ich erst dachte, dass sie mir zu groß wird. Aber da ich alle Charaktere und ihre Dynamiken untereinander so spannend fand, hat sie mir echt gut gefallen!
Und auch die Handlung konnte mich mitreißen!
Wir sehen in diesem Band sehr viel mehr von Wenderall und den verschiedenen Königreichen, was ich sehr mochte!
Kiva und ihre Verbündeten sind auf der Suche nach etwas, das ihnen im Kampf gegen Zuleeka helfen kann, und müssen sich vielen Gefahren stellen.
Ich mochte besonders auch die Entwicklung zwischen Kiva und Jaren echt gerne, diese konnte mich sehr berühren.
Der Kampf am Ende war etwas schnell abgehandelt, aber ich muss sagen, dass für mich keine Fragen offengeblieben sind und das Ende auch rund war.
Ich hätte gerne noch mehr Zeit mit den Charakteren verbracht, denn ich bin irgendwie noch nicht bereit dafür, dass diese tolle Reihe nun zu Ende ist!
Fazit:
"Die Schattenerbin" von Lynette Noni ist ein großartiger Abschluss der Prison Healer Trilogie, der für mich fast zu einem Highlight geworden ist!
Ich mochte Kiva und ihre Freunde, besonders Cresta, unglaublich gerne! Die Dynamiken in der Gruppe waren richtig spannend und mir sind alle Charaktere echt ans Herz gewachsen!
Die Liebesgeschichte konnte mich berühren und die Handlung von der ersten bis zur letzten Seite an mitreißen! Ich mochte es sehr, dass wir mehr von den einzelnen Königreichen von Wenderall gesehen haben, und natürlich war auch der Kampf um Evalons Thron sehr spannend!
Ich bin mit diesem Abschlussband rundum zufrieden und vergebe sehr starke vier Kleeblätter!
Lynette Noni
Lebenslauf
Die Young-Adult-Fiction Legende: Lynette Noni ist eine Journalistin und Schriftstellerin. Sie studierte akademisches Schreiben, menschliches Verhalten und Journalismus.
Nach ihrem Abschluss entschloss sie sich dann dazu sich als Autorin zu versuchen. Heute ist sie eine international bekannte Schriftstellerin von zahlreichen Bestsellern aus dem Genre der Young-Adult Fantasy. Derzeit ist sie die Nummer eins unter den Young-Adult-Fiction Autoren in Australien. Darüber hinaus wurde sie bereits mit dem Children´s Book of the Year Award ausgezeichnet.
Neue Bücher
Prison Healer (Band 2) - Die Schattenrebellin
Shadow Reaper (Band 1) - Die scharlachrote Jägerin
Shadow Reaper (1) – Die scharlachrote Jägerin
Alle Bücher von Lynette Noni
Prison Healer (Band 1) - Die Schattenheilerin
Project Jane 1. Ein Wort verändert die Welt
Prison Healer (Band 2) - Die Schattenrebellin
Prison Healer (Band 3) - Die Schattenerbin
Project Jane 2. Die Macht der Gedanken
Prison Healer (Band 1) - Die Schattenheilerin
Prison Healer (Band 2) - Die Schattenrebellin
Project Jane 1: Ein Wort verändert die Welt
Neue Rezensionen zu Lynette Noni
Manche Fantasy/Romantasy-Reihen lassen sich ja gut in jedem Alter lesen, aber hier muss man stellenweise doch Geduld mit den jungen Charakteren und ihren naiven/unbedachten Entscheidungen und dramatischen Reaktionen haben, gerade im 2. Band. Ich denke, ich werde langsam zu alt dafür. ^^
Aber grundsätzlich ist das eine solide und spannende Trilogie für jeden, der Lust auf Magie, Familienfehden und eine niedliche Romance hat. Jaren und Kiva sind wirklich liebenswerte Charaktere, denen man ein Happy End gönnt, und ganz unerwartet wurde Cresta, die schwer einschtzbare Rivalin aus Band 1, hier zur Freundin und zum echten Highlight für mich. Ihr eher kantiger Charakter ist für mich mittlerweile dann doch interessanter als die ständig beflissene und niemanden verletzen wollende Kiva, auch wenn sie natürlich eine moralisch einwandfreie Heldin abgibt, die nur von ihrer Naivität hier und da fehlgeleitet wird.
Das Magiesystem lässt viele Freiheiten und manche magische Gegenstände/Charaktere mit gewissen Talenten kommen auch auffällig gelegen, aber darin spiegelt sich dann auch die Zielgruppe wider. Ein reiches Worldbuilding darf man nicht erwarten und auch zu viele Fragen über das politische System sollte man besser nicht stellen. Aber um sich unterhalten zu lassen, ist es eine gute und unterhaltsame Geschichte.
Also DAS war für mich leider eine große Zeitverschwendung.
Ich hatte große Hoffnungen! Aber nein, einfach nein. Wir begleiten die Heilerin Kiva in einem Gefängnis, sie ist bereits seit 10 Jahren dort und kümmert sich um die Insassen. Eines Tages landet ein mysteriöser Fremder auf ihrer Krankenstation und irgendwie ist da etwas zwischen den Beiden. Ja, aber was ist da eigentlich?
Eventueller Rage und eventuelle Spoiler, die dem Rage geschuldet sind incoming!
Also Jaren, besagter mysteriöser Fremder, hatte für mich sowas von keinen Platz als Love-Interest in dieser Geschichte. Das hat mich irre gemacht. Die Tension ist: Sie finden sich attraktiv. Wow. Also das war schon zum Haareraufen, weil auch diese Love-Story so sehr im Vordergrund stand. Dabei befindet man sich in einem recht gelungenen Setting. Das Gefängnis hatte so viel Potenzial! Auch ihre Rolle als Heilerin, ihre Vergangenheit, alles. Aber es kam nix.
Kiva nimmt völlig überstürzt den Platz der Rebellenkönig ein, die auch zufällig auf ihrer Krankenstation landet, um vier Elementarprüfungen zu absolvieren. Gelingen ihr diese Prüfungen nicht, muss sie sterben und die Rebellenkönigin auch. Und diese Prüfungen werden beschrieben, wie folgt: Grausam, nicht zu schaffen (sofern man keine Magie besitzt), niemand hat bisher alle 4 Prüfungen überlebt. Und meine Fresse, waren diese Prüfungen langweilig! Da habe ich wieder gemerkt, wie sehr YA sich doch unterscheidet. Ich glaube selbst mit 12 hätte ich diese Prüfungen ätzend gefunden. Da gab es kein: "OMG, was wird wohl die nächste Prüfung sein. Es ist kaum zum aushalten!!" Nix.
Dann fühlt sich das Buch wie eine Wiederholung in Dauerschleife an. Also ich habe oft gedacht, ich hätte mich im Kapitel geirrt. Das hab ich doch gerade erst gelesen? Ja ne, es wird einfach das zwanzigste Mal erwähnt. Also ich war mehr als einmal kurz davor die Geschichte abzubrechen. Hätte ich mal machen sollen :D Weil den riesen Plot hat man gefühlt in Kapitel 5 erraten. Es war alles keine Überraschung.
Und die Logiklücken.... herrje. Die Krankenstation ist zum Bersten gefüllt. Kiva die einzige Heilerin und trotzdem hat sie den halben Tag Zeit irgendwo rumzuhängen? Jaren wird innerhalb des Gefängnisses im Steinbruch eingesetzt. Der so grausam ist, dass Kiva ihm prophezeit sich in maximal einer Woche totzuarbeiten. Nach nen paar Monaten hüpft er immer noch wie ein kleiner Grashüpfer durch den Knast und gammelt bei Kiva rum. Und ist auch irgendwie bei den Schlüsselmomenten ständig in der Nähe? Hat der 7x Kaffeepause im Steinbruch oder was?
Okay. Tief durchatmen. Es war einfach nicht mein Geschmack oder ich war nicht die Zielgruppe. Oder Beides... Vermutlich Beides. Ich habe gelernt man soll am Ende immer etwas Positives erwähnen, damit das im Gedächtnis bleibt:
Tipp war ein richtig süßer, toller und gelungener Nebencharakter. Ich mochte ihn sehr!
Gespräche aus der Community

Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende.
Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende.Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane kann den Lauf der Welt verändern. Und so schweigt sie. Bis der geheimnisvolle Landon Ward ihr Vertrauen gewinnt. Vorsichtig öffnet sich Jane, doch sie muss schnell erkennen, dass ihre Fähigkeiten der Schlüssel zu einem finsteren Plan sind.
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