Lynn Austin Am Anfang eines neuen Tages

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 9 Rezensionen
(15)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Am Anfang eines neuen Tages“ von Lynn Austin

Vor dem amerikanischen Bürgerkrieg waren die Weatherlys eine der reichsten Familien in Virginia. Jetzt stehen Josephine, ihre Schwester Mary und ihre Mutter Eugenia vor dem Nichts. Ihr Vater und ihr ältester Bruder sind tot, ihr jüngerer Bruder ist wie erstarrt, ihre Plantage verfällt zusehends. Doch die Frauen sind fest entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Genauso wie Lizzie, einer früheren Sklavin der Familie, ist ihnen klar, dass sie am Anfang eines neuen Tages stehen – und zumindest theoretisch jetzt alles möglich ist …

Ein unglaublich faszinierendes Buch, das zum Nachdenken anregt!

— Sternenstaubfee

Eine wunderbare Erzählweise, tolle Charaktere, ein richtig schönes historisches Buch- absolute Leseempfehlung.

— Buchraettin

Stöbern in Historische Romane

Die Rivalin der Königin

Ein wirklich gelungenes Finale der Tudor-Trilogie.

HEIDIZ

Die Fallstricke des Teufels

Muss man gelesen haben

winniehex

Das Geheimnis jenes Sommers

Ich habe es geliebt!

ChristinaOslo

Die Farbe von Milch

Unfassbar fesselnd - unfassbares Ende! Großartig!

Mondfrau

Das Fundament der Ewigkeit

ich war etwas enttäuscht

gelifi

Die fremde Königin

Hervorragende Fortsetzung der Reihe - eine Geschichtsstunde mit Genuss

Thommy28

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • 5 Sterne für ein tolles Buch

    Am Anfang eines neuen Tages

    Anahid

    29. July 2013 um 12:17

    Die Weatherlys hatten alles – wunderschöne Tochter, eine große Plantage, einen stolzen Sohn und viele Sklaven. Doch dann kam der Krieg, die Männer mussten in den Krieg und starben, Besitz ist nicht mehr wichtig. Josephine, ihre Schwester Mary und ihre Mutter kämpfe,n um wieder etwas Normalität einkehren zu lassen. Aber was passiert, wenn ein Südstaatler und ein Nordstaatler sich verstehen, wenn die Sklaven die Farm verlassen und Missgunst die Seelen verpestet? Der Leser ist sofort gefesselt, denn selten trifft er so einen starken und hingebungsvollen Charakter wie die junge Josephine. Sie ist anders, denn ihre Mutter hat Angst vor Veränderungen und sieht den Wandel ihrer Welt nicht und ihre Schwester ist noch zu jung, um einige Dinge zu verstehe. Josephine will die Ärmel hoch krempeln und sich nichts sagen lassen. Nicht immer funktioniert es so gut, wie sie gerne möchte. Aber manchmal geht sie mit dem Kopf durch die Wand und das gefällt mir. Auch sehr schön waren die Darstellungen des Sklavenlebens und der Sklaven selbst. Mir wurde immer wieder vor Augen gehalten, wie sehr sie Menschen sind, die jahrelang gelitten haben, um zu dienen. Immer wieder merkt man, dass Josephine ihnen helfen möchte, aber nicht kann und darf. Die anderen “weißen” Charaktere waren alle sehr gut abgestimmt. Einer böse, einer zweifelnd konnte ich mich gut mit ihnen identifizieren und/oder sie hassen. Virginia als Kulisse in der Zeit des Bürgerkriegs reizt mich immer. Nicht nur seit “Vom Winde verweht” ist das eine Thematik, die viel Aufsehen erregt und gut verarbeitet werden kann. Mehr nebenbei werden ihr einige Wälder beschrieben, denn die Handlung spielt meist auf der Farm der Weatherlys oder in der kleinen Stadt. Ein Krieg verändert vieles und auch der Bürgerkrieg und das Ende der Sklaverei ist vielen ein Begriff. Doch dieses Buch wirft einen viel eindringlicheren Blick auf die Veränderungen der Sklaven, als es alle Romane bisher getan habe. Sie wirken manchmal so verzweifelt und allein gelassen, dass der Leser mit ihnen leidet, aber auch mit ihnen nachdenkt. Zusätzlich zu der Sklaventhematik gibt es etwas Liebe gemixt mit starkem Willen. Außerdem entwickeln sich fast alle Charaktere sehr stark innerhalb der Geschichte. Diese Veränderungen sind aber nicht willkürlich, sondern sind gut nachvollziehbar und liebevoll durchdacht. Am der Gestaltung des Covers gibt es nicht viel zu meckern. Es passt zum Inhalt und auch Josephine ist recht gut getroffen, meine Vorstellung von ihr kommt der Dame auf dem Umschlag sehr nahe. Wie immer schafft Lynn Austin es kirchliche Werte zu vermitteln, ohne aufdringlich zu wirken. Sie sind eigentlich so nebensächlich, dass sich niemand davon abschrecken lassen sollte. Die Kulisse und die Charaktere bilden ein harmonisches Bild und die Geschichte lädt dazu ein, lebendig in dieser Zeit zu versinken und gerührt wieder nach der letzten Seite aufzutauchen.

    Mehr
  • Leserunde zu "Am Anfang eines neuen Tages" von Lynn Austin

    Am Anfang eines neuen Tages

    Arwen10

    Heute möchte ich euch wieder zu einer Leserunde vom Francke Verlag einladen. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Lynn Austin Am Anfang eines neuen Tages Zum Inhalt: Vor dem amerikanischen Bürgerkrieg waren die Weatherlys eine der reichsten Familien in Virginia. Jetzt stehen Josephine, ihre Schwester Mary und ihre Mutter Eugenia vor dem Nichts. Ihr Vater und ihr ältester Bruder sind tot, ihr jüngerer Bruder ist wie erstarrt, ihre Plantage verfällt zusehends. Doch die Frauen sind fest entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Genauso wie Lizzie, einer früheren Sklavin der Familie, ist ihnen klar, dass sie am Anfang eines neuen Tages stehen – und jetzt so gut wie alles möglich ist … Zur Leseprobe: http://www.francke-buch.de/0-0-2029-0@lynn-austin-am-anfang-eines-neuen-tages.html?PHPSESSID=18b9d5ee0530959948e29e0cdb080cf4 Bitte bewerbt euch bis zum 10.06.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 11.06. im Laufe des Tages. Vorraussetzung für ein Freieexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs und anderem sind der Verlag und die Autorin natürlich sehr dankbar. Bitte bedenken, das es sich hier um ein Buch aus einem christlichen Verlag handelt! Bitte beantwortet auch die Frage, wie Euch das Cover gefällt im entsprechenden Unterthema. Leser/innen, die mit eigenem Exemplar teilnehmen möchten, sind natürlich immer willkommen !

    Mehr
    • 202
  • Am Anfang eines neuen Tages

    Am Anfang eines neuen Tages

    nirak03

    27. July 2013 um 12:53

    Inhalt: 1865: Es ist einige Tage nach dem der Bürgerkrieg Amerikas beendet ist. Die Frauen der Südstaaten Familie Weatherly müssen feststellen, dass ihnen nicht mehr viel zum Leben geblieben ist. Der Vater und der älteste Bruder sind tot und Eugenia trägt nun allein die Verantwortung für die Plantage und ihre verbliebenen Töchter Josephine und Mary. Der jüngere Bruder ist nicht in der Lage seine Rolle als Ernährer anzunehmen. Auch für die schwarzen Bewohner der Plantage hat sich einiges geändert. Lizzie und ihre Familie müssen ebenso lernen ihr Schicksal anzunehmen   Meine Meinung: „Am Anfang eines neuen Tages“ erzählt von dem Leben nach diesem Krieg. Davon wie schwer es war sich im Leben umzustellen und vor allem umzudenken. Die Sklaverei ist abgeschafft und die Familien müssen lernen selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Zunächst scheint es so, dass Fr. Austin hier die Geschichte zweier Familien erzählt zum einen eben die von den reichen Weatherlys, die im Krieg alles verloren haben und dann die von Lizzie, die als Sklavin geboren wurde und  nun frei ist. Schnell wird klar, der Kampf ums überleben ist für alle gleich. Weder die weißen Herren noch die Schwarzen haben etwas zu Essen, es sei denn sie sorgen dafür, dass das Land wieder bebaut wird. Nicht nur an den einfachen Dingen des Lebens fehlt es, auch der Glaube an  Gott und an die Gerechtigkeit ist vielen verloren gegangen.  Die Autorin hat es einfühlsam geschafft ein Gefühl für diese Zeit und die vorhandene Not zu erzeugen. Ich war schnell gefangen und mitgerissen. Ihr Erzählstil ist leicht und flüssig zu lesen und es macht Spaß den Dialogen der Protagonisten zu folgen. Zu dem gefällt es mir wie die Autorin es schafft hier den christlichen Glauben mit einfließen zu lassen ohne dabei zu sehr abzuweichen. Sie zeigt wie tief der Riss in der Bevölkerung war, vor allem zwischen dem Norden und dem Süden und zwischen Schwarz und Weiß. Außerdem beschreibt sie eindrucksvoll wie schwer es den Menschen fiel sich mit der neuen Situation anzufreunden und einzulassen.   Mein Fazit: „Am Anfang eines neuen Tages“ ist die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Familien, die aber trotz allem eine Menge gemeinsam haben. Schnell fühlt man sich in den Süden des 19 Jahrhunderts Amerikas katapultiert und mitten drin. Der Hass und die Liebe sind deutlich zu spüren. Die Handlungsweisen der Protagonisten nachvollziehbar und erklärbar. Die Charaktere  gut ausgearbeitet und  lebhaft gestaltet. Es war ein Lesevergnügen sie ein Stück ihres Weges zu begleitet. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Dies war zwar erst mein zweiter Roman von Lynn Austin aber ich bin von dieser Autorin begeistert und werde mit Sicherheit noch mehr von ihr lesen. Ich kann ihre Bücher wirklich nur empfehlen, vor allem wenn man, wie ich, gern gute historische Romane liest, die auf einem realen Hintergrund basieren und zudem auch den Aspekt des Glaubens berücksichtigen.

    Mehr
  • "Der Schmerz in ihrem Herzen würde nie wieder nachlassen, bis zu dem Tag, an dem sie starb."

    Am Anfang eines neuen Tages

    Sternenstaubfee

    17. July 2013 um 21:01

    1865 in Virginia: Die Südstaaten haben den Bürgerkrieg verloren. Die meisten Familien haben schwere Verluste zu beklagen. Auch die 22-jährige Josephine und ihre Familie müssen ganz neu anfangen. Josephines Vater und der ältere Bruder Samuel sind tot, der jüngere Bruder Daniel ist vom Krieg schwer gezeichnet, die Plantage verfällt zusehends, die meisten ehemaligen Sklaven sind gegangen, und alle leiden an Hunger, Mut- und Hilflosigkeit. Doch Josephine und auch ihre Mutter Eugenia wollen nicht aufgeben. Sie kämpfen für ein besseres Leben... Mein Leseeindruck: Ich bin schwer begeistert von diesem Buch und kann schon jetzt sagen, dass es zu meinen Lese-Highlights des Jahres 2013 zählen wird! Ich war so tief gefangen in dieser Geschichte, habe so mit Josephine gehofft, gebangt, gelitten! Das Buch hat mich einfach sehr berührt. Lynn Austin hat einen ganz tollen Schreibstil. Leicht und unkompliziert, dabei fesselnd und mitreißend. Die Seiten fliegen nur so vorüber, und es passiert so vieles in diesem Buch. Man kann die Entwicklung, die die verschiedenen Charaktere durchmachen, sehr gut nachempfinden und mitverfolgen. Besonders gut gefallen hat mir hier auch, dass die Seite der ehemaligen Sklaven nicht zu kurz kam. Lizzie und ihr Mann Otis bleiben nach dem Bürgerkrieg mit ihren Kindern auf der Plantage und arbeiten weiterhin für die Familie von Josephine. Dabei bekommt man als Leser hautnah ihre Gefühle, sowohl die Ängste als auch die Freude, mit. Seit "Vom Winde verweht" ist "Am Anfang eines neuen Tages" der beste Südstaatenroman, den ich je gelesen habe!  

    Mehr
  • Rezension zu 'Am Anfang eines neuen Tages'

    Am Anfang eines neuen Tages

    Nachas

    08. July 2013 um 10:59

    „War es das, was Freiheit bedeutete? Dass man entscheiden konnte, aber Angst hatte, die falsche Entscheidung zu treffen?“ Dieses Buch spielt im Bundesstaat Virginia, kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Es gibt keine Familie, die nicht zerrüttelt wurde, die keinen Schaden genommen hat. So auch die Weatherlys, die vor dem Krieg zu den reichsten Familien in Virginia gehörten. Doch nun sind der Vater Philip und der ältere Bruder Samuel im Krieg gefallen, der jüngere Bruder Daniel wird von Hass gegen die Yankees beherrscht, die Mutter Eugenia möchte ihr altes Leben nicht aufgeben und verschließt die Augen vor der Wahrheit, die jüngste Tochter Mary ist noch sehr kindlich und träumt von einem reichen Ehemann und einer guten Zukunft. Einzig Josephine, die älteste Tochter der Weatherlys arrangiert sich mit der jetzigen Situation, freundet sich sogar gegen den Willen ihrer Familie mit den ehemaligen Sklaven an. Denn diese sind keine Sklaven mehr, sie sind frei. Nur wissen sie nicht, was es bedeutet, frei zu sein. Niemand weiß das so recht. Das Buch erzählt eine sehr traurige, gefühlvolle und gleichzeitig erschreckende Geschichte. Der Schreibstil ist sehr flüssig, nicht weiter ausschweifend, man kann sich sehr gut darin verlieren und ohne dass man sich versieht, blättert man Seite um Seite um. Man wird während des Lesens in die damalige Zeit versetzt und beginnt, richtig zu verstehen, wie es in den einzelnen Personen vorgeht. Egal ob in den Sklaven, Lizzie, Otis und deren Kindern, oder in den Weatherlys oder auch deren Freunde, die Blakes oder dem Arzt Dr. Hunter. Einige haben die Glauben an Gott verloren, sind wütend auf ihn, allen voran Josephine. Jedoch gibt es immer wieder kleinere Hoffnungsschimmer, die Josephine verstehen lassen und ihr helfen, ihren Weg zum Glauben zurückzufinden. Der Roman beschreibt, dass man mit großem Willen und Vertrauen viel erreichen kann. Er lehrt, dass man die Vergangenheit hinter sich lassen sollte und immer nach vorne blicken soll. Man soll lernen, zu verzeihen und keine Rache üben, denn jeder hat im Leben eine zweite Chance verdient. Dieses Buch ist ein wahres Goldstück in jedem Bücherregal. Ich habe eine neue großartige Autorin kennengelernt und das wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch sein, das ich von ihr gelesen haben werde.

    Mehr
  • Der Glaube bringt Hoffnung

    Am Anfang eines neuen Tages

    Dreamworx

    05. July 2013 um 16:17

    Zum Ende des amerikanischen Bürgerkrieges steht die ehemals reiche Familie Weathely 1855 vor den Trümmern ihrer Existenz. Ihre Baumwollplantage White Oak ist dem Erdboden gleich, so müssen alle mit anpacken und von vorn beginnen, damit sie die Familie und ihre Angestellten ernähren können. Diesmal allerdings müssen sie ohne Sklaven auskommen, denn die sind nun freie Menschen. So liegt es vor allem an den Frauen der Familie, an Eugenia Weatherly, ihren Töchtern Josephine und Mary, dass die Plantage wieder Ertrag bringt. Doch auch Lizzie, das farbige Dienstmädchen und dessen Familie spielen eine Hauptrolle in diesem farbenprächtigen Roman. Erzählt wird die Entwicklung der einzelnen Frauen und deren Rolle innerhalb ihrer Familien und in der Gesellschaft. Ebenso wird deutlich, welchen Anteil sie am Schicksal des jeweils anderen haben. Obwohl sie alle alles verloren haben, haben sie doch die Freiheit gewonnen, ihre eigenen Überzeugungen zu leben und sich ihr Leben so zu gestalten, wie sie es sich für sich wünschen. Aber es wird auch aufgezeigt, dass man nicht zurückblicken soll, sondern sich der Zukunft und den Neuerungen stellen muss, wenn ihr weiteres Leben und das ihrer Familien von Erfolg gekrönt sein sollen. Die Autorin Lynn Austin hat mit ihrem Buch „Am Anfang eines neuen Tages“ einen wunderschönen und farbenprächtigen Südstaatenroman vorgelegt, der den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Der Schreibstil ist schön flüssig, die Charakterbeschreibungen sind sehr lebendig, dabei liebevoll und real dargestellt. In diesem Roman vereinen sich Spannung, historischer Roman, Liebe und Familiensaga zu einer wunderbaren Geschichte, die einmal mehr darauf hinweist, dass man ohne Gottvertrauen verloren ist. Nur der Glaube versetzt Berge und gibt Hoffnung, alle Schwierigkeiten im Leben zu meistern. Ein Buch, das eine absolute Leseempfehlung verdient!  

    Mehr
  • Rezension zu "Am Anfang eines neuen Tages" von Lynn Austin

    Am Anfang eines neuen Tages

    LaDragonia

    30. June 2013 um 17:55

    Zum Inhalt: „Drei Frauen – drei Schicksale – eine Sehnsucht“ Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg steht Eugenia Weatherly mit ihren beiden Töchtern Josephine und Mary und ihrem Sohn Daniel vor dem Nichts. Von der ehemals gut florierenden Plantage White Oak in der Nähe von Richmond ist nicht mehr viel zu sehen. Einzig Lizzie und ihr Mann Otis sind mit den Kindern geblieben, jetzt nachdem die Sklaven alle frei sind. Doch wie soll man mit einer Handvoll ehemaliger Sklaven eine Plantage bewirtschaften, oder sogar Baumwolle anpflanzen, damit irgendwann wieder Gewinn abfällt. Während Josephine die ältere der beiden Töchter sich schnell mit den neuen Gegebenheiten abfinden kann, halten sich Eugenia, Mary und Daniel weiter an den alten Gepflogenheiten fest, und denken alles wird wieder so wie vor dem Krieg. Doch nach und nach müssen auch sie erkennen, das es so nicht weitergeht, und das die Sklaven nun freie Menschen sind, und man sie nun auch als solche behandeln sollte um gemeinsam voran zu kommen und die Plantage wieder auf zu bauen. Meine Meinung: „Am Anfang eines neuen Tages“ ist nach „Die Apfelpflückerin“ das zweite Buch der Autorin Lynn Austin, das ich nun gelesen habe. Wie der Titel schon sagt, stehen in diesem Roman drei Frauen, nach den schrecklichen Zeiten des amerikanischen Bürgerkrieges am Anfang. Sie haben alles verloren was ihnen lieb und teuer war, aber auch eines gewonnen, auch wenn ihnen dies am Anfang des Buches noch nicht unbedingt bewusst ist: Ihre Freiheit. Ihre Freiheit das zu tun, was sie für richtig halten. Es besser zu machen und aus alten Fehlern zu lernen, auch wenn die Einsicht dieser Fehler nicht immer einfach ist. Die Autorin hat mit den drei Frauen Josephine, Eugenia und Lizzie drei wunderbare, und auf ihre jeweils ganz eigene Art sehr starke, Charaktere gezeichnet. Vor allem zu Beginn des Buches fällt einem in dieser Hinsicht Josephine auf, da sie diejenige der Drei ist, die sich mit der neuen Situation am ehesten und schnellsten abfinden kann. Aber auch Lizzie und Eugenia werden im Laufe des Buches zu immer stärkeren Persönlichkeiten. Vor allem Eugenia macht da wohl im Verlaut des Plots die größte Entwicklung durch. Ein wunderbares Buch, das einem vor Augen hält, das es auch mit den geringsten Mitteln möglich ist alles zu schaffen, solange man nur fest genug glaubt und vertraut. Auf sich selbst, seine Mitmenschen und vor allem auf Gott. Fazit: Ein wunderbar geschriebener Roman mit liebenswerten Charakteren und mit einer guten Mischung aus Spannung und Romantik. Ein wirklich wieder sehr gelungenes Buch der renommierten Autorin Lynn Austin, das jeden einzelnen der 5 Sterne mehr als verdient hat.

    Mehr
  • Am Anfang eines neuen Tages

    Am Anfang eines neuen Tages

    KleinerVampir

    21. May 2013 um 17:22

    Buchinhalt: 1865: der Bürgerkrieg teilt Amerikas Süden und Norden. Auf der Plantage White Oak stehen drei Frauen quasi vor dem Nichts – die Weatherlys waren angesehene und reiche Baumwollpflanzer, doch nun wurden die schwarzen Sklaven befreit, Philip Weatherly und sein ältester Sohn sind im Krieg gefallen und Armut und Verfall machen sich im Zuhause von Eugenia und ihren Töchtern breit. Doch nicht nur die reiche Aristokratenfamilie hat eine schwere Last zu tragen: auch Lizzie, das farbige Dienstmädchen und ihre Familie, steht vor dem Nichts. Josephine, Eugenias ältere Tochter, beginnt sich mehr und mehr gegen die alten gesellschaftlichen Zwänge aufzulehnen, besonders, als der Yankee Alexander eine Schule für die schwarzen Kinder errichtet. Eugenia, die noch immer am Standesdünkel vergangener Zeiten festhält, will ihre Töchter reich und standesgemäß verheiraten, doch Josephine verliebt sich in Alexander – den Nordstaatler, der stellvertretend für seine Armee für den Niedergang des Südens verantwortlich gemacht wird. Als dann Daniel, Josephines Bruder, Jagd auf die ehemaligen Sklaven macht und die Schule, in die auch Lizzies Kinder gehen, abbrennt, liegt es nur noch in Gottes Hand, alles zum Guten zu wenden….   Persönlicher Eindruck: Was für ein sensationeller Roman! Ich hab jede Seite wie ein Schwamm aufgesogen – bildgewaltig, episch und fesselnd erzählt die Autorin eine Saga zweier so unterschiedlicher Familien, die durch tragische Weise doch eng miteinander verknüpft sind. Während sich Josephine immer mehr emanzipiert und sich dem Neuen öffnet, zweifelt sie dennoch bis zum Schluß, ob es sich überhaupt lohnt, den Weg, den Gott zeichnet, weiterhin zu beschreiten. Erst der Yankee Alexander verbindet auf wundersame Weise die beiden so unterschiedlichen Familien und zeigt, dass es sich immer lohnt, zu vertrauen und sich nicht unterkriegen zu lassen, auch wenn Gottes Weg steinig und schmal ist. Die Kraft, die er aus seinem Glauben zieht, gibt nicht nur Josephine sondern auch dem Leser reichlich Stoff zum Nachdenken. Der Roman vereint gekonnt Geschichte mit Spannung, Familiensaga und auch Liebe; nachvollziehbare, glaubwürdige Figuren versetzen den Leser in vergangene Zeiten. Sie lassen ihn teilhaben an Liebe und Leid, Freude und Gottvertrauen sowie an der Hoffnung auf einen Neuanfang. Selten habe ich einen so guten Südstaatenroman gelesen - eine absolute Leseempfehlung, die ihresgleichen sucht!

    Mehr
  • Rezension zu "Am Anfang eines neuen Tages" von Lynn Austin

    Am Anfang eines neuen Tages

    MelE

    Hilfe, die Yankees kommen! Das Cover erschien mir eher bieder, aber davon sollte man sich tatsächlich nicht abschrecken lassen, denn die Geschichte in der wir uns befinden ist hochinteressant und hat leicht einen Fackeln im Sturm Touch. Ich habe die Serie im TV als Teenie mit Mama geschaut und noch heute fasziniert mich die Geschichte der Süd und Nordstaaten der USA. Die Leidtragenden im ganzen Krieg sind dabei in meinen Augen die Sklaven und auch im Roman von Lynn Austin wird dies sehr gut beleuchtet, das es mir wieder eine ganz andere Sichtweise über diese Zeit danach, mittendrin und der schweren Zeit vor dem Krieg aufgezeigt hat. ich konnte für mich eine Menge aus dem Buch ziehen. Natürlich ist es ein christliches Buch, aber keine Sorge, man wird nicht mit christlichen Moralvorstellungen überladen, sondern bekommt einen guten Einblick auf die damalige Zeit. Der christliche Glaube fehlt natürlich auch nicht, aber er verläuft eher am Rande und ist dennoch sehr präsent. Otis einer der Feldsklaven ist mir dabei regelrecht ein Vorbild geworden, denn er ist wirklich treu, trotz aller Schwierigkeiten. Von ihm könnten wir uns die eine oder andere Scheibe abschneiden. Wenn ich schon den Vergleich zu "Fackeln im Sturm" ziehe, möchte ich gleich noch eine hinzufügen und das ist "Onkel Toms Hütte". Wem beides gefällt wird dieses Buch lieben. Wir befinden uns in einer Familiengeschichte mitten in den Südstaaten. Der Krieg ist beendet, die Familie verarmt und die Sklaven frei. Es herrscht Verbitterung und Unglaube. Die Familie muss sich neu finden und alte Werte neu überdenken. Es ist eine Art Selbstfindung und Lynn Austin beschönigt nichts, sondern gibt die Gefühle der jeweiligen Menschen sehr gut preis. Ich konnte mich mit ihnen teilweise regelrecht identifizieren, obwohl ich auf manche der Hauptprotagonisten einen echten Groll hegte.Wenn es jetzt kein Happy End gegeben hätte, wäre ich regelrecht verstimmt gewesen. Für den Roman muss man sich wirklich Zeit einräumen, damit das Buch wirken kann. Es ist eine ganz besondere Zeit, die für keine der Beteiligten einfach ist, aber sie meistern es, alle auf ihre Weise. Miss Josephine, die ihren Glauben durch den Tod des Vaters und ihres Bruders verloren hat lernt Gott ganz neu kennen und das ist etwas, was mir wirklich mitten ins Herz ging. Wozu lässt Gott das Leid zu? Eine Antwort darauf werden wir vielleicht nie finden, aber der Krieg hat hier dazu geführt, das Sklaven sich frei entscheiden können, wo sie arbeiten wollen und sich Kost und Logis als freie Menschen verdienen können. Ihre Kinder können die Schule besuchen und lesen, schreiben und rechnen lernen. Etwas wovon sie nie zu träumen gewagt haben. Natürlich ist aller Anfang schwer, denn es werden ihnen viele Steine in den Weg geräumt, aber Gott wäre nicht Gott, wenn er ihr Rufen und Flehen nicht hören würde. Wie schon gesagt hat die Autorin in Otis eine wunderbare Person geschaffen, der trotz großer Anfechtungen niemals seinen Glauben verliert und dabei auch noch seine Familie zusammenhält die auseinander brechen würde. Ich fand das Buch wirklich toll und kann daher nur eine Leseempfehlung aussprechen. Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Etwas wie einen Krieg und den Wiederaufbau zweier Nationen so liebenswert und glaubwürdig zu beschreiben ist wirklich eine Kunst, denn ich fühlte mich gut aufgehoben und geborgen, denn mal im Ernst? Wer zweifelt nicht manchmal an Gottes Allmacht? Wer wird sich in solchen Zeiten gegen die Mutter oder den Bruder aufbegehren und für das kämpfen was er / sie erkannt hat? Es waren andere und schwere Zeiten, die für Veränderungen im Denken und Handeln führen. Es hat mir gefallen die verschiedenen Persönlichkeiten zu betrachten und die eine oder andere schätzen zu lernen. Ein Familiendrama führt letztendlich dazu, das ein Umdenken möglich ist, aber davon solltet ihr lieber selbst lesen ☺ Wer mehr zum Krieg zwischen den Nord und Südstaaten wissen möchte, kann dies auf folgender Seite tun: http://www.planet-wissen.de/laenderleute/usa/amerikanischerbuergerkrieg/index.jsp

    Mehr
    • 2

    Synapse11

    28. January 2013 um 18:37
  • Rezension zu "Am Anfang eines neuen Tages" von Lynn Austin

    Am Anfang eines neuen Tages

    heaven4u

    28. January 2013 um 11:48

    Wie gespannt war ich auf den neuen Roman von Lynn Austin. Bisher hatte mich jeder Roman von ihr in den Bann gezogen. Als ich hörte, dass es wieder ein Südstaaten-Roman ist, war ich skeptisch, weil sie darüber bereits eine Trilogie geschrieben hat. Aber als ich zu lesen begann, war die Geschichte doch so anders, neu, atemberaubend und unvorhersehbar. Das Buch dreht sich um drei Frauen, kurz nach der Niederlage der Südstaaten in Virginia. Da ist Eugenia, Mutter von vier Kindern, Witwe und nun mit der Farm ihres Mannes auf sich selbst gestellt und plötzlich ohne Sklaven. Sie wuchs im Wohlstand auf, mit dem Wissen, dass Sklaven niedere Menschen sind, gemacht um schwer zu arbeiten und für sie da zu sein. Sie ist besorgt um ihren Ruf und kann mit Arbeit wenig anfangen. Ihre Tochter Josephine wuchs auch so auf, merkt aber schnell, dass sie nicht weiter mit dieser Illusion leben kann, in der ihre Mutter sich in Sicherheit wiegt, dass alles wieder wird wie früher. Sie möchte gern mit anpacken, helfen und sie selbst sein. Aber die festgefahrenen Ansichten ihrer Familie nehmen sie immer wieder gefangen. Die dritte Frau ist Lizzie, eine frühere Sklavin, die nun frei sein soll, das aber nicht so recht glauben kann. Als einzige der ehemaligen Sklaven bleibt sie mit ihrer Familie auf der Farm von Eugenia und hofft auf ein besseres Leben für ihre Kinder und muss dafür viele Rückschläge in Kauf nehmen. Diese Geschichte hat mich sehr gefesselt, ich konnte sie kaum aus der Hand legen, weil immer wieder neue Dinge passierten, es Wendungen gab, mit denen man nicht rechnete und sogar das Ende sehr unvorhersehbar war. Jeder hat sicher schon mal die Geschichte rund um den amerikanischen Bürgerkrieg gelesen, aber hier wird sie lebendig. Vor allem auch die Sicht von Lizzie hat mir sehr gut gefallen, die Angst, welche die ehemaligen Sklaven gehabt haben müssen, wie es nun weitergeht, gepaart mit der Hoffnung, ein besseres Leben führen zu können. Die Einsichten, die man nach der Lektüre dieses Buches gewinnt wirken lange nach. Hass erzeugt immer nur mehr Hass, wenn man sein Herz nicht erweichen lässt. Und die Hoffnung trägt viel weiter als man sehen kann. Auch der Glaube kann Berge versetzen, wenn man sich darauf einlässt und nicht immer seinen eigenen Willen durchsetzt sondern abwartet wie Gott eingreift. Besonders das Gebet wird hier immer wieder angeführt – warum Gott unsere Gebete nicht immer so erfüllt wie wir es uns wünschen sondern so wie es seinen Kindern hilft. Lynn Austin hat mich aufs neue überrascht mit diesem sehr vielschichtigen Roman.Wie auch in ihren anderen Büchern kann man hier sehen, wie Menschen für ihre Rechte gekämpft haben ohne die wir heute nicht da wären wo wir sind. Das Thema wird wohl noch eine Weile in meinem Kopf umher schwirren und mich beschäftigen - so sollte es bei guten Bücher sein!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks