Lynn Austin Bibliothek der Träume

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Inhaltsangabe zu „Bibliothek der Träume“ von Lynn Austin

Illinois 1936. Alice Ripley lebt in einer Traumwelt. Sie liebt es, in Büchern zu schwelgen und dem Happy End entgegenzufiebern. Doch ihr persönliches Glück rückt vollkommen unvermittelt in weite Ferne. Ihr Freund Gordon trennt sich von ihr, weil ihr angeblich jeder Realitätssinn fehle, und dann verliert sie auch noch ihre Anstellung in der örtlichen Bibliothek. Alice flüchtet sich in die Berge Kentuckys. Eigentlich wollte sie in der Bücherei des winzigen Bergarbeiterdorfs Acorn eine Weile aushelfen, doch der Bibliotheksleiter ist ganz anders, als sie erwartet hat. Und so will Alice nur noch weg. Zumal sie sich als "Bücherbotin" nützlich machen soll, die allein in die entlegensten Gegenden reitet, um Menschen mit Lesefutter zu versorgen. Doch Alice sitzt in Acorn fest, hat keine Chance, diesem Albtraum zu entkommen. Und bald muss sie feststellen, dass die Abenteuer, die das wahre Leben schreibt, tausendmal besser sind als die, die sie sich in ihren kühnsten Träumen ausgemalt hatte.

Spannende Geschichte mit Krimi und Liebegeschichte... Sie hat mich gefesselt und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen!

— Kirschbluetensommer
Kirschbluetensommer

Unfassbar fesselnd!

— LucyAnn
LucyAnn

Eines der besten Bücher von Lynn Austin - finde ich! Spannend, tiefgründig, voller Details!

— Uhu1
Uhu1

In jedem Kapitel stecken so viele humorvolle Kleinigkeiten, dass ich es als englisches Hörbuch gleich 5 Mal hintereinander gehörte habe!

— Gaba_Mertins
Gaba_Mertins

Allice ist so lesesüchtig, daß sie ihren eigenen Freund, statt mit seinem Namen, mit dem Namen der Hauptfigur des aktuellen Buches anspricht

— Synapse11
Synapse11

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  • Ein wundervoller Roman, ein Lesehighlight - ich liebe dieses Buch

    Bibliothek der Träume
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    06. April 2017 um 10:21

    B̲̲u̲̲c̲̲h̲̲a̲̲n̲̲f̲̲a̲̲n̲̲g̲̲ Blue Island, Illinois 1936 Wenn mein Leben ein Buch wäre, würde niemand es lesen. Die Leute würden sagen, es sei zu langweilig, zu vorhersehbar.  So fängt die Geschichte um Alice Grace Ripley an. Es endet aber nicht so wie sie weiter schreibt. Die Handlung wird in der Ich-Perspektive von Alice erzählt. Bücher sind schon immer ihr Lebenselexier und von daher wundert es nicht, dass sie als Bibliothekarin in der örtlichen Bücherei arbeitet. Als der alte Elmar Watson stirbt, den sie aus der Bücherei her kennt, begeht Alice etwas, was man nicht macht. Sie liest während des Gottesdienstes der Beerdigung in einem Buch. Sehr zum Verdruss ihres Freundes Gordon, der im Bestattungsinstitut arbeitet. Er zieht einen Schlusstrich unter die Verbindung. Alice Idee, eine Sammelkiste für gebrauchte Bücher beim Bestatter aufzustellen, fand er absurd und pietätlos. Doch Alice verfolgt einen Plan, denn sie hatte gelsen, dass im Hinterland von Kentucky die Menschen Bücher und Zeitschriften brauchen. So wird fleißig weitergesammelt. Eine Fortsetzung der Beziehung mit Gordon, dann müßte sie Kompromisse machen. Und er will auch nicht mehr. Aufgrund der Wirtschaftskrise muss immer mehr eingespart werden. So verliert Alice ihren Job. Sie kann sich glücklich schätzen, ein Dach über den Kopf zu haben. Ihr Vater ist Pastor, ein gläubiges Haus. Als die Schwester ihrer Mutter zu einer Reise in die Appalachen macht, fährt Alice mitsamt etlicher Bücherkisten mit. Der Onkel meinte, der Weg führt durch Kentucky und er würde sie dort rauslassen. So entflieht Alice dem Gerede und auch der Familie. Ziel ist das Bergarbeiterdorf Arcon, Kentucky. Ein kleines Dörfchen auf dem Land mit nicht vielen Einwohnern. Aber das wird Alice erst vor Ort klar. Lynn Austin hat diesen Ort so lebensnah und anschaulich beschrieben, so dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, wahrhaftig dort zu sein. Die Bibliothekarin, mit der Alice schriftlichen Kontakt hatte, entpuppt sich als männliche Person, Leslie MacDougal.  Da ihr Onkel sie erst in zwei Wochen wieder abholen würde, kommt sie erst einmal in dem Haus der Bücherei unter. Unten war alles vollgestellt mit Büchern, und so unordenltich, nicht überschaubar. Ein Schock für Alice, die es so nicht kannte. Überhaupt war hier alles anders. Kein fließend Wasser, kein Strom. Noch ahnt sie nicht, dass ihr Aufenthalt länger sein wird als gedacht. Und noch weiß sie nicht, dass es noch eine Bewohnerin in dem Haus gibt.  Dann erfährt Alice das erste Mal von den Bücherbotinnen, die in die abgelegenen Häuser reiten, ihm den Leuten Bücher oder Zeitschriften zu bringen. Und das mit dem Pferd!      Bücherbotin - Vergangenheit      Buchblogger - Gegenwart Die Frauen waren auf das Geld angewiesen, was sie durch dieses Projekt bzw. dem Hilfsprogramm, welches Präsident Roosevelt 1933 gründete, erhielten. Die Bücherboten waren eine Erfindung, die sich bezahlt machte. Denn sie waren nicht nur Überbringer von Lesestoff, sondern halfen auch sonst. Und wenn es nur ein kurzes Gespräch war, ein Lichtblick für die so abgeschieden lebenden Menschen. Hier wurde das Geld sehr gebraucht, denn nach der Schließung der Mine waren viele Männer arbeitslos geworden und es herrschte Armut. Kaum ist Alice da, passiert auch schon ein Unglück. Nur Lillie kann retten. Sie, die fast hundert Jahre alt ist, wohnt im Haus der Bücherei. Eine alte dunkelhäutige Frau, der Heilkunde mächtig. Sie hat ihre eigene Geschichte, die dem Leser im Laufe der Handlung offenbart wird. Und auch Mack, die Leslie genannt wird, ebenfalls. "Bibliothek der Träume" zeigt offen und realistisch das damalige Leben, die Zeit der Wirtschaftskrise in den USA. Sehr realistisch und fesselnd geschrieben. Die Protagonisten kommen authentisch herüber. Vor allem Lillie beeindruckt zum einen durch all ihre medizinischen Kenntnisse als auch durch ihre "schlauen" Sprüche. Man meint, sie könnte hellsehen. Durch sie lernt Alice einiges über Kräuter als auch aus ihrem Leben. Man bedenke, diese Frau war knapp hundert Jahre, als Sklavin geboren und nur ihr tiefer Glaube lässt hoffen. Für mich war  "Bibliothek der Träume" das erste  Buch der Autorin Lynn Austin. Ich habe mir danach noch einige Romane besorgt, weil mir ihre Art eine Geschichte zu erzählen, dem Leser nahe zu bringen, sehr gut gefallen hat. Dass was sich anfangs für Alice als Albtraum in Acorn, Kentucky darstellt, entwickelt sich zu einem großartigen Roman. So wie Alice als Protagonistin. Die, die sich immer in die Traumwelt der Bücher flüchtete, wird flügge, erwachsen. Ihre Verwandlung mitzuerleben, großartig. Es wurde an keiner Stelle irgendwie langweilig und immer wieder gab es zwischendurch eine überraschende Wendung, so dass das Buch sehr zu fesseln wusste. Ob in der Vergangenheit oder dem Jetzt ganz wichtig sollte uns büchersüchtigen Lesern klar werden, es gibt auch noch das richtige Leben. Das ist auch eine von den gewonnenen Erkenntnissen von Alice.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
  • Bibliothekarin aus der Stadt entdeckt in den Bergen das wahre Leben

    Bibliothek der Träume
    Hypokras

    Hypokras

    01. September 2015 um 19:33

    Das Buch Es ist ein Paperback. Vorne drauf sieht man eine junge Frau die die Heldin sein könnte und unten die Berge Kentuckys. Und so beginnt es: "Wenn mein Leben ein Buch wäre, würde niemand es lesen. Die Leute würden sagen, es sei zu langweilig, zu vorhersehbar. Eine Geschichte, wie sie schon tausend Mal erzählt wurde. Aber ich war mit meinem Leben ganz und gar zufrieden - bis die hinteren Seiten aus meiner Geschichte herausgerissen wurden, bevor ich die Gelegenheit hatte, glücklich bis an mein Lebensende zu leben." Zusammenfassung Kurz: Junge Frau aus einer Stadt im Flachland verschlägt es in die Berge Kentuckys, wo sie auf die Welt kommt. Etwas länger: Alice Ripley ist Pfarrerstochter und von Beruf Bibliothekarin. Sie hatte bisher ein behütetes Leben und wird aufgrund der Weltwirtschaftskrise arbeitslos. Weil sie ein Gutmensch ist beschliesst sie, eine Büchersammlung zu organisieren und die Bücher gleich selbstzu den bedürftigen Menschen in Kentucky zu bringen. Womit sie jedoch nicht rechnet ist, dass sie länger dort bleibt als geplant. Und das hat für sie gravierende Folgen auf den weiteren Verlauf ihres Lebens. Stil: Es wird aus der Perspektive der Protagonistin geschrieben. Vieles bekommt man nicht mit bei dem man nicht weiss, ob das jetzt wichtig wäre. In so gut wie jedem Fall stellt es sich im Nachhinein heraus, dass es gepasst hat. Die Schreibe ist flüssig, einzig die relativ häufigen Wiederholungen der Selbstüberzeugungsversuche von Alice, dass sie ja sowieso bald wieder heimgeht, fangen irgendwann an zu nerven. Figuren: Alice Ripley: Sie ist eine behütet aufgewachsene, total blauäugige Büchernärrin die kein eigenes Leben hat. Sie durchlebt viel lieber die Abenteuer in den Büchern. Das geht ihrem Freund irgendwann so auf die Nerven, dass er mit ihr Schluss macht. Sie versteht überhaupt nicht wieso und man will sie auf jeder zweiten Seite an den Schultern packen und schütteln. Aber mit der Zeit setzt eine Veränderung ein. Diese ist langsam genug um glaubhaft zu sein. Mack: Die "Bibliothekarin" mit der Alice vereinbart die Bücher nach Acorn in Kentucky zu bringen, ist trotz ihres Namens Leslie ein Mann. Und die beiden mögen sich überhaupt nicht. Bis auf eine Kleinigkeit: Mack liebt Bücher genauso sehr wie Alice. Miss Lillie: Eine ehemalige Sklavin, Ziehmutter von Mack und die treibende Kraft hinter der nun beginnenden Geschichte von Alice' Leben. Sie ist mit ihren über 100 Jahren schon sehr alt, hat aber einen klaren und scharfen Verstand und was fast noch wichtiger ist, einen natürlichen und unerschütterlichen Glauben an Gott. Im Gegensatz zur Alice, die bisher lediglich fromme Pflichten erfüllt hatte. Auch die anderen Figuren werden sehr schön beschrieben, man kauft der Autorin die Figuren ab. Sie sind stimmig und individuell. Obwohl ich einige Zeit brauchte, bis ich sie alle auseinander halten konnte. Sprache: Die Sprache ist angepasst. Sie ist nicht "altertümlich" und flüssig zu lesen. Und man spürt schön die Stimmungen der einzelnen Personen heraus. Fazit: Es ist klar, dass in einem christlichen Buch Gott eine Rolle spielt, eigentlich sogar eine sehr zentrale. Die Autorin begeht aber nie den Fehler, mit erhobenem Zeigefinger eine Botschaft rüberbringen zu wollen. Die Aussage des Buches ist vollkommen klar, der "christliche Anteil" daran unterstreicht sie auf natürliche Weise. Da ich die Autorin bisher noch nicht kenne kann ich nichts zu ihr sagen. Aber dieses Buch hat mir gefallen und wer eine spannende und soweit ich es beurteilen kann gut recherchierte Geschichte aus dem Amerika der Weltwirtschaftskrise lesen möchte ist mit diesem Buch gut beraten. 4 von 5 Sternen und eine Kaufempfehlung.

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  • Unfassbar fesselnd!

    Bibliothek der Träume
    LucyAnn

    LucyAnn

    04. January 2015 um 13:37

    Als erstes muss ich betonen, dass das mein erstes Buch von Lynn Austin war. Mir wurden ihre Romane empfohlen, und das war quasi mein "Einstieg" (in eine bisher nicht nachlassende Droge ;)) Die Story ist sehr realistisch (trotz vieler plötzlicher Vorkommnisse) und auch der Charakter von der Bücherbotin wider Willen, Allie, ist sehr überzeugend geschildert. Fast muss man lachen, wenn man die Umwelt vergisst und derart an einen Roman gefesselt ist, in dem die Protagonistin merkt, dass die Bücherwelten nicht alles sind, sondern dass auch in der realen Welt spannende Abenteuer und interessante Leute auf sie warten. Mich hat das Buch gefesselt und gepackt, ich konnte gar nicht mehr aufhören! Da kam es mir sehr Recht, dass es so viele Seiten hat... Also: Tolle Geschichte, sehr zu empfehlen!! Ach ja: Die Geschichte spielt 1936 in den USA. Es ist, finde ich, selten - und eine gute Abwechslung - über diese Zeit etwas zu lesen, was nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun hat. Sondern einen weiteren Ausblick zu bekommen.

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  • Ein wundervolles Buch!!!

    Bibliothek der Träume
    LEXI

    LEXI

    23. January 2014 um 15:43

    Die junge Pastorentochter Alice Ripley führt ein behütetes Leben in Blue Island, Illinois. Trotz ihrer Ausbildung zur Lehrerin arbeitet sie als Bibliothekarin, wo sie täglich von Büchern umgeben ist. Die Welt der Bücher ist ihre große Leidenschaft, der sie beinahe ihre gesamte Freizeit widmet. Wann immer es ihr möglich ist, steckt sie die Nase in ein Buch, erlebt auf diese Weise aufregende Abenteuer mit interessanten Figuren. Doch eines Tages stürzt ihre heile Welt ein, und Alice verliert nicht nur ihren Job, sondern muss auch noch die Trennung von ihrem Freund verkraften. Als ihre Tante Lydia zu einer Reise aufbricht, bittet sie ihren Onkel Cecil, sie im Auto mitzunehmen. Alice plant, ihre für wohltätige Zwecke gesammelten Bücher persönlich in der Bibliothek des winzigen Bergarbeiterdorfs Acorn abzuliefern und dort freiwillige Aushilfe zu leisten, bis Tante Lydia wieder zurückkommt. Doch die erwartete Freude und Dankbarkeit des örtlichen Bibliothekars bleibt aus, und Alice darf nur bleiben, weil es bis zu Onkel Cecils Rückkehr keine Möglichkeit gibt, nach Hause zu fahren. Was Alice nun in Acorn erwartet, ist eine für sie völlig fremde Welt, ein hartes, entbehrungsreiches Dasein, das bar jeglichen Luxus wie fließendes Wasser oder Elektrizität ist. Für Alice beginnt nun ein Abenteuer, das erstmals nicht in ihrer Bücherwelt, sondern in der Realität stattfindet. Und erstaunlicherweise verwandelt sich das zaghafte junge Mädchen innerhalb weniger Wochen in eine mutige junge Frau, die anpackt, wo Hilfe benötigt wird und sich den Gegebenheiten vor Ort stellt. Sie erkennt langsam, wie viel intensiver das Leben ist, wenn man aktiv daran teilhat, und wie wichtig zwischenmenschliche Beziehungen sein können… Kann es wirklich Zufall sein, dass genau dieses Buch meinen Weg kreuzt? Als völlig bibliophile Leseratte, die bereits als Kind jede freie Minute nutzte, um ihren Kopf in ein Buch zu versenken – und dann auch vollständig darin zu versinken und ihre Umwelt zu vergessen - konnte ich mich in die Protagonistin dieses Romans sofort hinein versetzen. Es war dies meine erste Lektüre von Lynn Austin, deren Schreibstil ich als flüssig und sehr eindrucksvoll beschreiben kann. Die detaillierte Beschreibung der Einwohner des winzigen Bergarbeiterdorfs Acorn und der alltäglichen schweren Arbeiten, die sie bewältigen müssen, hat mir über alle Maßen gefallen. Das Auftauchen der Protagonistin Alice aus ihrer Welt der Bücher und das tiefe Eintauchen in die Realität mahnt den Leser, wie wichtig es ist, am Leben aktiv teilzuhaben, und nicht nur über Erlebnisse und Erfahrungen anderer zu lesen. Auch inhaltlich kann ich dieses Buch jedem ans Herz legen, der eine abenteuerliche Geschichte mit viel Charme, einer Prise Humor und einer kleinen Liebesgeschichte lesen möchte. Die ehemalige Sklavin Lillie steuert zu dieser wunderbaren Mischung noch eine Menge kluger Lebensweisheiten bei und demonstriert bei jeder Gelegenheit die heilsame Kraft des Gebetes und ihren unerschütterlichen Glauben an Gott, der tief in ihr verankert ist, und auf dessen Hilfe sie stets fest vertraut. Doch auch Alice, die als Pastorentochter einen starken Glauben hat, erkennt durch Lillie, dass es nicht genügt, die sonntägliche Messe zu besuchen, sondern den Glauben auch zu LEBEN. Ein wunderschöner Roman, der mein Lesejahr wirklich sehr bereichert hat! Vielen vielen Dank an „heaven4you“, die mir dieses grandiose Buch empfohlen hat!

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  • Von welchen Autoren habt ihr die meisten Bücher im Regal?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Nachdem ich in letzter Zeit ganz fleißig meiner Bücherregale sortiert und eingeräumt habe, war ich bei manchen Autoren total erstaunt, dass sich so viele Bücher von ihnen in meinen Regalen gesammelt haben. Da kam mir gerade die Frage, bei welchen Autoren euch wohl die Sammelleidenschaft gepackt hat. Welche sind denn sozusagen eure Top 3 Autoren und wie oft sind sie jeweils in eurem Bücherregal vertreten? Stellt ihr die Bücher eines Autors zusammen ins Regal oder stehen sie bunt vermischt mit allen anderen Autoren? Was mögt ihr besonders an diesen Autoren und werdet ihr auch die nächsten Bücher kaufen? Ich würde euch ja jetzt schon verraten, welche Autoren es bei mir sind, möchte nachher aber erst noch ein paar Fotos von den Büchern machen, damit ich sie hier anhängen kann. Vielleicht hat der ein oder andere von euch ja in der Zwischenzeit schon Lust, mehr zu verraten. Ihr dürft natürlich gern auch Bilder machen, wenn ihr möchtet. So, jetzt bin ich mal gespannt, ob es nur mir so geht oder auch noch anderen. Am Ende sind es bei mir dann bestimmt doch gar nicht so viele im Vergleich zu anderen :-)

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    • 59
  • WIE REAL IST DIE REALITÄT?

    Bibliothek der Träume
    Synapse11

    Synapse11

    25. March 2013 um 17:46

    WIE REAL IST DIE REALITÄT? * INHALT: Alice Ripley ist so lesesüchtig, dass sie selbst bei einer Beerdigung ihre Finger nicht vom Buch lassen kann und ihren eigenen Freund, statt mit seinem Namen, mit dem Namen der Hauptfigur des aktuellen Buches anspricht. Alice hat den Bezug zur Realität verloren und lebt in der Traumwelt ihrer Bücher. Als es sie dann fernab der Zivilisation in ein kleines Dorf verschlägt, in den nur die Reichen elektrisches Licht haben, Ändert sich ihr Leben schlagartig. Eigentlich wollte sie nur eine Bücherspende dort hinbringen, wird aber in die grüßten Abenteuer ihres Lebens verwickelt. Ganz verändert kehrt sie nach Hause zurück und denkt, das glaubt mir keiner, das gibt es doch alles nur in Büchern. Aber die größte Überraschung erlebt Alice erst, als sie längst zuhause ist. * MEINE MEINUNG: Die Geschichte ist in der Form des Ich-Erzählers geschrieben. Man könnte fast meinen, es handelt sich um Alices Biografie. Die Protagonistin ist mir schnell ans Herz gewachsen. Oft konnte ich schmunzeln, wenn Alice wieder mal ein Missgeschick widerfuhr, weil sie Augen und Nase lieber ins Buch steckte, statt bei der Sache zu sein. Alice ist das kindliche Staunen und Träumen erhalten geblieben, samt den Ausreden "Ich kann nichts dafür", "das Buch war so spannend", "hätte anderen auch passieren können". Ich konnte mit Alice mitfühlen, als sich ihr Leben drastisch änderte. Als Bücherbotin findet sie dann auf eine ganz andere Weise den Bezug zu Büchern und den Menschen die sie lesen. Es ist von der ersten Seite an spannend, Alices Lebensweg mit zu verfolgen. Ein Stückchen von Alice steckt doch in jedem der gern liest. Dadurch kann sich der Leser an vielen Stellen im Buch selbst wiederfinden. Das letzte Drittel musste ich in einem Rutsch lesen - Hochspannung und viel Gefühl! Ein atemberaubend schönes Buch. Ich habe mich in das kleine Dorf Acorn fernab der Zivilisation mit Hütten ohne elektrischem Licht und Wasseranschluss versetzt gefühlt. Mit Lynn Austin habe ich eine neue Lieblingsschriftstellerin gefunden. Ich möchte unbedingt noch mehr Bücher von ihr lesen. Wunderbarer Stil, lebendige Protagonisten und eine klare Botschaft zeichnen Lynn Austin aus. * MEINE LIEBLINGSTEXTSTELLE: “Ich hatte zahllose Romane gelesen und jetzt schien es, als liefen in dieser Stadt alle nur denkbaren Handlungen parallel ab.” (S. 219) * FAZIT: Eine Geschichte über eine junge Frau und deren abenteuerliche Geschichten, die realer sind, als sie glaubt.

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  • Rezension zu "Bibliothek der Träume" von Lynn Austin

    Bibliothek der Träume
    Smilla507

    Smilla507

    17. March 2013 um 17:12

    Illinois 1936: Alice, eine absolut bücherfanatische junge Dame, führt ein überschaubares Leben. Sie liest viel (eigentlich ständig, sogar auf Beerdigungen), arbeitet in der Bibliothek und ist mit ihrem Freund Gordon zusammen. Doch mit einem Schlag ändert sich ihr Leben: Die Wirtschaftskrise schlägt zu und ihre Stelle in der Bibliothek wird gestrichen. Ausserdem macht ihr Freund Schluss mit ihr. Um ihrem eintönigen Dasein zu entfliehen beschliesst sie spontan Bücherspenden bei einer Bibliothek in Kentucky vorbei zu bringen. Kaum in dem winzigen, verschlafenen Nest namens Acorn angekommen, muss Alice feststellen, dass nichts ist, wie sie sich vorgestellt hat: Die Bibliothekarin Leslie - auch Mack genannt - ist ein Mann, der über ihren Überraschungsbesuch überhaupt nicht erfreut zu sein scheint. Ein Hotel im Ort oder der Umgebung gibt es nicht, also bleibt ihr nichts anderes übrig, als in seinem Haus zu nächtigen. Am nächsten Tag wird Mack angeschossen und augenblicklich beginnen sich die Seiten ihres bisher langweiligen Lebens in einen spannenden, actionreichen Roman zu verwandeln. ** Schon wegen des Titels musste ich dieses Buch lesen! "Bibliothek der Träume", das verspricht schon einiges für einen Büchermenschen. Und schmunzelnd musste ich während des Lesens erkennen, dass Alice mir ähnlicher ist, als ich gedacht hätte. Ihr ganzes Leben wird von Büchern und dem Lesen bestimmt. Als sie in Acorn ankommt, wendet sich das Blatt. Das bis dahin verwöhnte, naive und verträumte Mädchen ist gezwungen, sich dem Lebensstil von Acorn anzupassen. Hier gibt es kein fliessendes Wasser, keine Elektrizität, keine Autos, keine Supermärkte oder Hotels. Stattdessen gibt es eine Menge Armut, Einsamkeit und eine 60 Jahre alte Familienfehde um einen vergrabenen Schatz. Und es gibt Lillie, eine 100 Jahre alte Dame, die in jungen Jahren Sklavin war und ein sehr bewegtes Leben hinter sich hat. Lillie ist diejenige, die sich Alice zur Brust nimmt und sie ab und zu zwingen muss, sich in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Mir war Lillie auf Anhieb sympathisch! Sie wird sehr liebenswert beschrieben. Auch alle anderen Romanfiguren sind sehr gut herausgearbeitet, wie fein gezeichnete Illustrationen. Jedenfalls bringt Lillie Alice dazu als Bücherbotin zu Pferde einzuspringen und somit die Bücher zu den sehr abgelegen lebenden Farmen zu bringen. Sehr abenteuerlich und - wie das Nachwort bestätigt - es gab diese Bücherbotinnen damals tatsächlich! Obwohl Alice die ganze Zeit nur weg möchte, wird ihr die Entscheidung am Ende sehr schwer, wieder in ihre Heimat zurück zu kehren. In der Zwischenzeit hat sie nicht nur viel erlebt, sie hat viel hinzu gelernt, ist im Glauben gewachsen und ihre Liebe am Helfen gefunden. Ah ja, und ein Happy End in Sachen Liebe gibt es auch - aber für wen sie sich entscheidet ist bis zum Schluss manchmal mehr und manchmal weniger spannend. Sie entscheidet sich auf jeden Fall richtig! ;) "Bibliothek der Träume" ist eines von vielen Romanen, die ich bisher von Lynn Austin gelesen habe und bisher hat mich KEINES von ihr enttäuscht! Auch dieses habe ich in mein Herz geschlossen.

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  • Rezension zu "Bibliothek der Träume" von Lynn Austin

    Bibliothek der Träume
    Kiwi33

    Kiwi33

    03. September 2012 um 09:29

    Als die bibliophile Alice nicht nur ihren Freund, sondern auch gleich ihr Anstellung in der Bücherei verliert, bricht für sie eine Welt zusammen. Daher packt sie kurzentschlossen die Bücherpakete, die sie für eine Bücherei in einem der armen Gebiete gesammelt hat ein und bringt sie persönlich dorthin mit dem Vorsatz, in der dortigen Bücherei auszuhelfen und die Bibliothekarin, die sie bisher nur aus Briefen kennt, endlich persönlich kennen zu lernen. Doch dann kommt alles anders als erwartet.... Die Bibliothekarin ist ein Bibliothekar und in diesem Gebiet sind die Menschen, was das finanzielle betrifft, wirklich sehr arm und haben ihre ganz eigenen Regeln und Gesetze. Doch dafür lernt Alice in ihrer für sie doch sehr schweren Zeit dort ganz andere Werte kennen und schätzen. Dieses Buch hat mich total fasziniert und lässt mich nicht mehr los! Alles kam ein bisschen anders als erwartet und man wird als Leser in einen Strudel der Gefühle und Gedanken hineingezogen. Kann man Gut und Böse wirklich so strikt trennen, oder steht es manchmal näher als man glaubt? Wie können Menschen ohne Strom, fließendes Wasser und Supermärkte glücklich sein? Ist das überhaupt möglich? Die Bibliothek der Träume ist mein erstes Buch von Lynn Austin aber garantiert nicht mein letztes!

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  • Leserunde zu "Die Apfelpflückerin" von Lynn Austin

    Die Apfelpflückerin
    Arwen10

    Arwen10

    Heute darf ich euch endlich eine meiner Lieblingsautorinnen vorstellen. Lynn Austin und ihr Buch Die Apfelpflückerin Die Autorin hat letztens ihren achten Christy Award gewonnen . Wer ihre Bücher liest, weiß warum. Zusammen mit dem Francke Verlag darf ich euch heute zu einer Leserunde einladen. Es werden 5 Exemplare verlost. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Francke Verlag für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare. Hinweis: Es handelt sich um einen christlichen Roman Darum geht es in dem Buch: Die junge Witwe Eliza kennt nach dem Tod ihres Schwiegervaters nur ein Ziel: Allein kämpft sie um die Rettung der Obstplantage, die seit Jahrzehnten das Ein und Alles der Familie ihres Mannes war. Schnell wird der Mutter von drei kleinen Kindern klar, dass dieses Vorhaben nur gelingen kann, wenn Gott einen Engel schickt, wie die verrückte Tante Gracie meinte. Tatsächlich steht bald ein geheimnisvoller Fremder vor Elizas Tür. Ist er wirklich der erhoffte Gottesbote, oder hegt er finstere Absichten? Immerhin scheint er nicht der zu sein, der er zu sein vorgibt. Doch wer ist das schon? Eliza ist selbst gefangen in einem Netz aus Lügen über ihre Herkunft, und auch in der Familie ihres Mannes schlummert mehr als ein dunkles Geheimnis. Nur langsam fügen sich die Bruchstücke der Vergangenheit zu einem Gesamtbild zusammen. Wird Eliza letztlich alles verlieren, was ihr lieb und teuer ist, oder gewinnt sie sogar mehr, als sie je zu träumen gewagt hat? Zur Leseprobe: http://www.francke-buch.de/1-0-1163-120@lynn-austin-die-apfelpflueckerin.html Bewerbt euch bitte bis zum 1. August 12 Uhr. Danach erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner. Vorraussetzung ist wie immer aktive und zeitnahe Beteiligung in der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Die Rezension soll auch möglichst weit verbreitet werden, auf Verkaufsplattformen, der Homepage des Verlages, Blogs usw. Heute möchte ich von euch wissen, ob ihr Lynn Austin schon kennt ? Und egal ob ja oder nein, welche Titel von ihr euch noch ansprechen ? Ihre Bücher findet ihr hier: http://www.francke-buch.de/start.html Und nun viel Spass in der Leserunde !

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  • Rezension zu "Bibliothek der Träume" von Lynn Austin

    Bibliothek der Träume
    Thea

    Thea

    23. July 2012 um 00:37

    dieses buch ist echt der reinste hammer, ich liebe es, wie lynn ihre bücher schreibt, sie drückt alles so keine ahnung, anderst aus...
    in diesem buch kommen sich die alice und der dings, voll nah, echt faszinierend, dass die beiden am ende doch zus kommen.
    richtig gut geschrieben!!

  • Leserunde zu "Der Klang des Pianos" von Elisabeth Büchle

    Der Klang des Pianos
    Arwen10

    Arwen10

    Ich freue mich, euch heute wieder zu einer Leserunde mit Elisabeth Büchle einladen zu können. Diesmal lesen wir das Buch "Der Klang des Pianos" Freundlicherweise stellt der Verlag wieder 5 Freieexemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag Gerth Medien. Nun habt ihr Zeit, euch bis zum 07. Mai 12 Uhr zu bewerben. Danach lose ich die Gewinner aus. Vorraussetzung ist wie immer die Teilnahme an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension möglichst auch bei amazon und /oder bei einer anderen Verkaufsplattform. Leserundenstart: ca.15.Mai Bitte beantwortet mir auch die Frage, ob ihr andere Autoren von Gerth Medien kennt bzw. welche Autoren/Bücher ihr gerne mal in einer Leserunde lesen möchtet ? Dann könnte ich die evtl. in kommenden Leserunden anbieten. Hier die Homepage zum Stöbern: http://www.gerth.de/ Und darum geht es in dem Buch: Freiburg, 1912: Richard darf einen lukrativen Auftrag ausführen. Als Klavierbauer für die Firma Welte soll der junge Mann ein selbstspielendes Piano auf einem Luxusliner einbauen: der Titanic. In Irland trifft er auch die bezaubernde Norah wieder, die sein Leben gehörig auf den Kopf stellt. Die Stewardess soll sich um das Wohl der reichen Gäste auf dem Schiff kümmern. Doch mit einer gewagten Rettungsaktion im irischen Hafenviertel schafft sich Norah mächtige Feinde. Als finstere Ganoven hinter ihr her sind, versucht Richard, sie zu beschützen. Und als die Titanic schließlich aus Southampton ausläuft, blicken beide in eine ungewisse Zukunft ... Hier die Leseprobe und der Trailer zum Buch: http://www.gerth.de/index.php?id=201&sku=816663 Und Trailer Extra: https://www.youtube.com/watch?v=XLu9EE73s9c Wie gefällt euch der Trailer ?

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  • Rezension zu "Bibliothek der Träume" von Lynn Austin

    Bibliothek der Träume
    SiCollier

    SiCollier

    12. March 2012 um 18:57

    Von Lynn Austin besitze ich mW alle auf Deutsch erschienenen Bücher. Dieses hier ist das erste, das ich mir auch im amerikanischen Original zulegen werde. „Die Apfelpflückerin“ ist von allen ihrer Bücher, die ich gelesen habe, sicherlich ihr bestes. Aber das hier ist mir das Liebste, das, welches mir persönlich am besten gefallen hat. Denn selbst von tausenden von Büchern umgeben, konnte ich der Denk- und Handlungsweise der Protagonistin mehr folgen, als mir an mancher Stelle liebt war. Dabei fängt alles so harmlos an, wenn man denn das Ende einer Beziehung als harmlos bezeichnen möchte. Als Alice dann in den Bergen von Kentucky eintrifft und beginnt, sich einzuleben, gab es einen kleinen Wiedererkennungseffekt. Denn das Motiv „Städterin kommt in die Einsamkeit der Berge und findet dort Gefallen“ kannte ich (allerdings nur aus der Verfilmung) von Catherine Marshalls „Christy“ (was allerdings etliche Jahre früher spielt). Damit hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf, denn Christy kommt als Lehrerin in eine Missionsstation, während Alice mit einer Ladung gespendeter Bücher in einem Nest namens Acorn eintrifft, um diese dort abzuliefern, ein paar Tage auszuhelfen und dann wieder ins Elternhaus nach Illinois zurückzukehren. Doch es kommt ganz anders. Denn weder wird sie nach zwei Wochen wieder abgeholt, noch hat sie damit gerechnet, einer rund hundertjährigen zu begegnen, die in ihrer Jugend noch eine Sklavin war. Schon gar nicht darauf vorbereitet war sie auf eine Welt, in der es keinen Strom oder kein fließendes Wasser, dafür aber Pferde zur Fortbewegung gab. Da der Bibliothekar Mack jedoch angeschossen wird und sich erst mal tot stellen, also verstecken, muß, bleibt Alice gar nichts anderes übrig, als einzuspringen und - teilweise gegen ihren Willen - zu helfen. Das fängt bei der Hausarbeit an, schließt die Führung der kleinen Bibliothek ein und endet nicht bei ihrer Tätigkeit als berittene Bücherbotin, die auf ihren Touren zu den vereinzelten Behausungen den Menschen Bücher bringt, den Kindern Geschichten vorliest und als Nachrichtenübermittlerin dient. Diese Bücherbotinnen gab es übrigens wirklich. Im 1933 ins Leben gerufenen „New Deal“-Programm von Präsident Franklin Roosevelt war einer der innovativsten Punkte die Erfindung eben jener Bücherboten, die den Menschen nicht nur Bücher, sondern auch sonstige Hilfe im Haushalt, Wissen über Ernährung, praktischen Rat zu Gesundheitsfragen u. v. m. brachten. Meist waren es Frauen, die so in Zeiten der Wirtschaftskrise zum überleben ihrer Familien beitrugen. Interessant für mich war der krasse Gegensatz zwischen Stadt und Land. Ob es tatsächlich damals schon elektrische Waschmaschinen gab, habe ich erst mal gegoogelt. Und in der Tat, in Alices Elternhaus könnten all die Dinge, die sie in der Wildnis vermißt, wirklich vorhanden gewesen sein. Ihr Zurechtfinden in dieser für sie fremden Welt konnte ich gut nachvollziehen, ihre Probleme, Ängste und Schwierigkeiten wurden deutlich. Ein starke Figur ist die rund hundertjährige Lillie, die in ihrer Jugend noch eine Sklavin war und durch den Bürgerkrieg ihre Freiheit bekam. Nach und nach kommt zum Vorschein, was sie in ihrem langen Leben alles hat erleiden müssen, bis sie zu der altersweisen Frau wurde, die wir hier antreffen. Und die durchaus auch mal ein Gewehr benutzt, um ihren Wünschen Nachdruck zu verleihen. Daneben gibt es eine Art Krimihandlung (der erwähnte Schuß auf Mack hat es schon anklingen lassen), in die Alice hineingezogen wird. Ich will darüber nicht zu viel verraten, nur, daß mir das - leider - sehr wahrscheinlich erscheint und zu dem wenigen, was ich über diese Zeit weiß, paßt. Alice, Mack, Lillie, June Anne, Maggie, Ike und viele mehr - es tauchen eine Menge Figuren auf, die ich wohl so schnell nicht vergessen werde. Am Ende ist zwar alles klar, aber so ein paar Hinweise, was beispielsweise aus der „Krimihandlung“ (bzw. für die Schuldigen) folgt, hätte ich mir doch gewünscht. Das ist allerdings der einzige wirkliche Kritikpunkt, der mir einfällt. Ansonsten ist das, soweit ich mich erinnere, das erste Lynn Austin Buch, bei dem ich immer wieder lächeln, grinsen und mehr als ein Mal laut auflachen mußte. Das Buch ist mit einem unterschwelligen Humor geschrieben, wie er mir noch bei keinem der Bücher der Autorin begegnet ist. Das Thema Religion spielt vor allem im letzten Drittel eine Rolle; immerhin stammt Alice aus einer Pastorenfamlie. Und dennoch ist es immer wieder die alte Lillie mit ihrer reichen Erfahrung, die nicht nur Alice zum Nachdenken bringt, sondern auch uns Lesern eine Menge zu sagen hat. Ein weiterer Aspekt soll nicht unerwähnt bleiben, Alice spricht immer wieder von den Büchern, die sie gelesen hat, von den Traumwelten, in die sie sich geflüchtet hat, und was in ihren Büchern jetzt in dieser Situation passieren würde. Wir lesen ein Buch und die Protagonistin sinnt darüber nach, was wohl wäre, wenn das jetzt ein Buch und nicht das richtige Leben wäre. Denn das „Leben in Büchern“ ist mir, der vermutlich so viele Bücher besitzt, wie in der Bibliothek von Acorn vorhanden sind, mehr geläufig, als ich mir das bewußt gemacht habe. Und das dürfte wohl manchem anderen Bibliophilen sehr ähnlich ergehen. Insofern beinhaltet das Buch ein „sich-an-die-eigene-Nase-fassen“, das ins Gedächtnis Rufen, daß es außerhalb der eigenen Bibliothek auch noch so etwas wie das richtige Leben gibt. Am Ende dann schließt sich der Kreis, die offenen Fragen sind beantwortet, die Fäden verknüpft, und das Buch leider, leider zu Ende. Ich dafür um ein wirklich schönes Leseerlebnis reicher. Möge der Herr seine Engel um Dich stellen. (Seite 12, „Die Apfelpflückerin“). Manchmal aber stellt der Herr seine Engel an anderen Stellen, und in anderer Form, auf, als wir sie erwarten. Wenn es sein muß, auch mitten in den einsamen Bergen von Kentucky. Oder wo immer wir uns gerade befinden. Kurzfassung Alice Ripley wird aus ihrer Büchertraumwelt herausgerissen und landet in den einsamen Bergen von Kentucky. Hier lernt sie auf manchmal lustige, manchmal traurige, manchmal spannende Weise, daß das reale Leben viel abenteuerlicher sein kann als das abenteuerlichste Buch. Sehr lesenswert.

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  • Rezension zu "Bibliothek der Träume" von Lynn Austin

    Bibliothek der Träume
    heaven4u

    heaven4u

    20. February 2012 um 16:47

    Lynn Austin - Bibliothek der Träume Illinois, 1936. Dort lebt die büchersüchtige Alice. Sie tut nichts anderes als tagein und tagaus zu lesen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihr Freund mit ihr Schluss macht, nachdem sie ihn mit einem Romanhelden aus ihren Büchern verwechselt hat, einmal beim Lesen gegen einen Laternenpfahl gelaufen ist und ihre Lektüre noch nicht einmal auf einer Beerdigung unterbrechen kann. Und weil das noch nicht genug ist, verliert sie wegen der Wirtschaftskrise auch noch ihre geliebte Arbeit in der Bibliothek. Nachdem ihr zuhause nichts einfällt, was sie machen könnte, fährt sie kurzerhand mit ihrem Onkel und ihrer Tante nach Kentucky um dort Bücherspenden abzugeben, die sie gesammelt hatte. Eigentlich wollte sie nur zwei Wochen bleiben, aber sie schlittert von einem Abenteuer ins nächste und so sitzt sie in einem abgelegenen Bergdorf und lernt Kochen, Reiten und andere Dinge, die sie bisher nur aus Büchern kannte. Als ich die ersten Seiten las, war ich sehr skeptisch, wo sollte diese Geschichte hinführen? Sie war doch so anders wie die üblichen Lynn Austin-Romane mit ihren starken Frauen und nun sollte es um ein so naives Mädchen gehen? Doch je mehr ich las, desto mehr schloss ich Alice ins Herz. Dieses Buch ist so lebendig geschrieben, dass man beim Lesen denkt, man wäre leibhaftig dabei als sie das erste Mal reiten soll, man kann sogar fast den Wald riechen, durch den sie reitet. In diesem Buch geht es nicht so sehr um große Abenteuer und Gefühle, sondern vielmehr um Gottes wundervolles Eingreifen in unser Leben. Man kann noch so viel jammern, wenn man dann zurückschaut, hat Gott doch etwas Großes daraus erwachsen lassen. Das Leben ist dafür da, um Spuren zu hinterlassen und nicht nur um zu träumen und die Anderen machen zu lassen. Leider ist das deutsche Cover einschließlich dem Titel nicht sehr geschickt gewählt. Das amerikanische Originalcover mitsamt Titel spiegeln die zeitliche und inhaltliche Atmosphäre des Buch sehr viel besser wider. Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, dessen wundervolle Sprache den Leser verzaubert, wenn man sich auf die Geschichte einlässt.

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  • Rezension zu "Bibliothek der Träume" von Lynn Austin

    Bibliothek der Träume
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. January 2012 um 17:30

    „Das war aber nicht meine Schuld. Ich wollte das Buch nur deshalb unterwegs lesen, weil ich es an dem Tag wieder zurückgeben musste. Es gab eine lange Warteliste in der Bücherei – ich bin nämlich nicht die Einzige, die gern liest, musst du wissen.“ Illinois, 1936. Alice Grace Ripley lebt als Bibliothekarin in Blue Island. Sie ist 22, lebt wohlbehütet bei ihren Eltern, hat einen Freund, den Bestatter Gordon, und sie liebt das Lesen über alles. Ihre kleine Welt ist perfekt. Da ihr Vater Pastor ist, ist auch sie ehrenamtlich aktiv und sammelt für eine kleine Gemeinde in Kentucky Bücher. Doch dann passieren auf einmal Dinge, die alles verändern. Gordon verlässt sie, sie habe nur ihre Bücher und deren Geschichten im Kopf und keinen Blick für die reale Welt. Kurz darauf verliert sie auch noch ihre geliebte Stelle in der Bücherei. Kurz suhlt sie sich im Weltschmerz, bis sie erfährt, dass ihre Tante und ihr Onkel eine Reise unternehmen, die an dem kleinen Ort in Kentucky vorbeiführt. Schnell beschließt sie, dort die bereits gesammelten Bücher persönlich vorbei zu bringen und zwei Wochen die Bücherei dort zu unterstützen. Die dortige Bibliothekarin und Alice stehen seit kurzer Zeit in Briefkontakt, die Reise kann losgehen und so fährt Alice los, nichts ahnend, dass ihre Welt, die gerade auf den Kopf gestellt worden ist, noch zahlreiche weitere Purzelbäume unternehmen wird... „Hören Sie, Miss Ripley. Ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihnen machen soll. Meine Bücherbotinnen wissen es vielleicht, aber sie sind unterwegs und liefern Bücher aus.“ „Was ist denn eine Bücherbotin?“ „Genau das, was man vermuten könnte. Die Leute kommen hier nicht so einfach in die Stadt, also bringen unsere Botinnen den Leuten die Bücher vorbei.“ In Acorn angekommen, zeigt sich bereits das erste Missverständnis, die Bibliothekarin ist in Wirklichkeit ein Mann und hat eigentlich so gar keine Verwendung für sie. Als er jedoch am nächsten Tag angeschossen wird, wird Alice kurzerhand ins kalte Wasser geworfen und lernt eine ihr völlig fremde Welt kennen... Ehrlich gesagt, ich habe bislang kein Buch aus dem Genre christlicher Liebesromane gelesen, war aber bereits mehrfach auf Bücher des Verlages gestoßen (durch deren Werbung im LoveLetterMag), die mich interessiert haben. In der Januarausgabe der Zeitschrift wurde ich jedoch magisch von Lynn Austins neuestem Werk angezogen, bestellte kurzerhand und las und las. Ich war völlig fasziniert von der Erzählkunst dieser amerikanischen Autorin, ihrer Detailliebe, die die Geschichte filmreif vor Augen führt, die Lesen mit allen Sinnen ermöglicht und den Leser ans Buch fesselt. Direkt ohne jegliches Vorgeplänkel startet die Geschichte und wohl jede Leseratte fühlt mit der Protagonistin mit, wenn beschrieben wird, wie liebevoll sie von Romanfiguren spricht, sie mit Büchern umgeht usw. Deren Verwandlung vom kleinen naiven, verwöhnten, zarten Mäuschen zur toughen selbstbewussten jungen Frau mitzuerleben, macht riesigen Spaß. Und die Idee der Bücherbotinnen, die Präsident Roosevelt in Zeiten der Weltwirtschaftskrise damals schuf, ist fantastisch und toll umgesetzt. Dieses Buch hält seinem Buch einen Spiegel vor, der den Leserinnen und Lesern zeigt, dass nichts im Leben selbstverständlich ist. Das Wort „entsagen“ spielt in dieser Geschichte eine große Rolle und ich verspreche den Lesern eines, wenn sie einmal ins Kentucky im Jahre 1936 abgetaucht sind, entsagen sie allen Dingen, die Sie vom Lesen abhalten können! Schon jetzt für mich ein Kandidat für DAS Buch 2012!

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