Lynn Flewelling

 4.4 Sterne bei 302 Bewertungen
Autor von Das Licht in den Schatten, Der Gott der Dunkelheit und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Lynn Flewelling

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Lynn FlewellingDas Licht in den Schatten
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Das Licht in den Schatten
Das Licht in den Schatten
 (48)
Erschienen am 01.01.1998
Lynn FlewellingDer Gott der Dunkelheit
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Der Gott der Dunkelheit
Der Gott der Dunkelheit
 (42)
Erschienen am 01.01.1999
Lynn FlewellingUnter dem Verrätermond
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Unter dem Verrätermond
Unter dem Verrätermond
 (35)
Erschienen am 01.01.2001
Lynn FlewellingDie Schattengilde 1 - 3
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Die Schattengilde 1 - 3
Die Schattengilde 1 - 3
 (13)
Erschienen am 01.01.2006
Lynn FlewellingTamír Triad - Der verwunschene Zwilling
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Tamír Triad - Der verwunschene Zwilling
Tamír Triad - Der verwunschene Zwilling
 (13)
Erschienen am 01.10.2008
Lynn FlewellingTamír Triad - Die prophezeite Königin
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Tamír Triad - Die prophezeite Königin
Tamír Triad - Die prophezeite Königin
 (7)
Erschienen am 01.09.2009
Lynn FlewellingTamír Triad - Die verborgene Kriegerin
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Tamír Triad - Die verborgene Kriegerin
Tamír Triad - Die verborgene Kriegerin
 (7)
Erschienen am 01.04.2009
Lynn FlewellingDie Schattengilde I. Das Licht in den Schatten
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Die Schattengilde I. Das Licht in den Schatten

Neue Rezensionen zu Lynn Flewelling

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MissWatson76s avatar

Rezension zu "Der Gott der Dunkelheit" von Lynn Flewelling

Königsklasse Teil II
MissWatson76vor 2 Monaten

Ich hatte erst kürzlich mit dem zweiten Teil der Schattengilde angefangen und mich darüber gefreut Alec und Seregil wiederzusehen. Es ist schön, wenn man „alten“ Freunden wieder begegnet und sich einfach in eine gewohnte Schreibweise und gewohnte Manieren einfinden kann.

Ich wollte auch abends eigentlich nur noch ein oder zwei Kapitel weiterlesen und dann nach und nach in der Woche und am Wochenende den Freunden und Spionen bei ihren Abenteuern weiterbegegnen. Aber dann kam es natürlich wieder anders als ich dachte und ich habe fast die ganze Nacht gelesen, einfach, weil ich nicht anders konnte.

Das Buch und die Abenteuer, die Lynn Flewelling uns hier bietet, sind einfach so spannend und so gefühlserregend, dass ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis ich endlich ausatmen konnte.

Der erste Teil der Schattengilde, in denen wir Alec und Seregil kennengelernt haben und ihnen schon auf sehr spannenden Abenteuern gefolgt sind, war ein guter Anfang. Aber jetzt der zweite Teil war schon fast Königsklasse. Und auch, wenn Alec immer noch einiges lernen muss, ist es offensichtlich, dass Seregil ihn als gleichwertigen Partner betrachtet und nicht mehr nur als Lehrjungen. Und das schon allein deswegen, weil er die Gefühle bemerkt die er für seinen Freund empfindet. Alec geht es nach und nach genauso, auch wenn es ihm etwas später klar wird als Seregil. Aber beide sind immer füreinander da und unterstützen sich, egal ob es um Kämpfe oder die Verarbeitung von persönlichen Schwierigkeiten geht.

Aber dafür, dass das Buch ja schon vor über zwanzig Jahren geschrieben wurde, ist es schön zu sehen, wie normal und einfach mit diesen Gefühlen umgegangen wird. Es spielt hier überhaupt keine Rolle, dass es ein Mann ist. Nein es ist ein Mensch, in den man sich verliebt.

Abgesehen davon, ist das Buch natürlich wieder voll von Abenteuern, von gefährlichen Situationen, von Spaß und dann auch von unbegreiflicher Düsternis, denen die Freunde begegnen. Der zweite Teil ist auch sehr viel düsterer als der erste Teil und noch intensiver. Außerdem finde ich es schön, dass wir auch weiter die Erfahrungen von Nysander, Thero, Micum und Beka mitmachen können, denn jede für sich führt am Ende zum Ziel.

Ich habe inzwischen auch gesehen, dass es auf englisch noch weitere Bücher von Lynn Flewelling über Seregil und Alec gibt und finde es schade, dass diese nicht mehr übersetzt wurden. Das ist aber wieder so typisch deutsch, dass man es einfach nicht verstehen kann. Vielleicht kommt mal jemand in den Verlag, der ein bisschen mit dem Herzen schaut und nicht nur mit dem geschäftlichen Auge.

Aber ich bin froh, dass ich noch einen dritten Teil vor mir habe und kann es kaum erwarten, diesen zu lesen. Aber vielleicht lese ich den zweiten Teil auch einfach nochmal langsamer und mit Genuss und freue mich noch etwas auf den dritten Teil. Immerhin hat die kalte Jahreszeit hat ja noch nicht mal so richtig angefangen 😊

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MissWatson76s avatar

Rezension zu "Das Licht in den Schatten" von Lynn Flewelling

Älter aber keinen Tag an Spannung verloren
MissWatson76vor 2 Monaten

Es ist schon manchmal seltsam, dass man Bücher ja wenn man auf das Erscheinungsdatum schaut, längst kennen müsste. Aber um so schön, dass man solche kleinen Schätze auch noch sehr viel später findet und dann nicht auf noch Jahre auf eine Fortsetzung warten muss, sondern diese zum Glück schon hat. 


Eigentlich etwas drüber gestolpert habe ich mir dann schnell alle drei Teile der Saga der Schattengilde besorgt und bin froh, dass ich nun noch zwei Teile vor mir habe. 

Vom Cover her bin ich etwas unschlüssig, ob mir Zeichnungen der Erstausgaben besser gefallen oder die späteren. Aber sie passen auf jeden Fall sehr gut in die damalige Zeit. 

Es geht hier um die abenteuerliche Geschichte des Spions und Diebes Seregil und seines jungen Schülers Alec. Alec befindet sich in Schwierigkeiten und Seregil hat nun mal ein gutes Herz, wenigstens meistens. Und so finden die beiden zueinander und die Abenteuer beginnen. 
Was man hier findet, ist ein Buch voll Abenteuer, Fantasy, ungewöhnlichen und fantasievollen Figuren und dennoch ist es nicht zu vollgepackt, sondern kehrt immer wieder zurück zum roten Faden und den beiden Freunden, die ich sofort kennen und lieben lernte. Und bei den Abenteuern und der Spannung habe ich das Buch so schnell gelesen, dass ich fast schon wieder traurig bin, dass es vorbei ist. Die Entwicklung zwischen Seregil und Alec und ihre sich entwickelnde Freundschaft oder vielleicht auch mehr, hat mir sehr gut gefallen. Es ist schön, wie hier Abenteuer, Spaß, Spannung und Gefühl sehr gut miteinander verbunden sind. Das gefällt mir sehr gut. Der Schreibstil ist einfach, aber sehr bildlich und mitreißend. 

Das Buch hat mich von der ersten Seite gefesselt und ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen. Klar schon etwas älter, aber hat keinen Tag an Spannung verloren, im Gegenteil sehr gerne mehr davon. 





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phantastische_fluchtens avatar

Rezension zu "Tamír Triad - Der verwunschene Zwilling" von Lynn Flewelling

Leider enttäuschend
phantastische_fluchtenvor einem Jahr

"So lange eine Tochter der Linie des Thelatimos über das Reich herrscht und es verteidigt, wird Skala niemals unterjocht werden"
So lautet die uralte Prophezeiung des Orakels. Als Skala vor unendlicher Zeit vor dem Untergang stand und fast von Plenimar erobert wurde, übergab König Thelatimos, auf Grund dieser Prophezeiung, die Krone des Reichs an seine Tochter Gherilain. Unter der Führung der neu gekrönten Königin wurden die Feinde vertrieben und das Reich erblühte.
Doch seit diesen Ereignissen sind Jahrzehnte vergangen. Die regierende Herrscherin, Königin Agnalain, ist dem Wahnsinn verfallen und ihr einziger Sohn, Prinz Erius, übernimmt die Macht. Er lässt alle Stelen mit der Prophezeiung vernichten und seine weibliche Verwandtschaft stirbt an den merkwürdigsten Unfällen und Krankheiten. Nur seine geliebte Schwester Arianis verschont der Usurpator. Doch als sie heiratet und ein Kind erwartet, setzt er seine Häscher auf sie an, um im Falle der Geburt eines Mädchens das Kind sofort töten zu lassen.
Die Zeiten sind schlimm in Skala. Die Zaubererin Iya und ihr Lehrling Arkoniel reisen zum Orakel, um dieses zu befragen. Iya bekommt die Aufgabe, das Kind der Prinzessin zu beschützen. Zusammen mit der Hexe Lhel reisen die zwei Zauberer in die Hauptstadt Ero, um bei der Geburt dabei zu sein. Die Prinzessin erwartet Zwillinge. Der Plan lautet,, den Jungen bei der Geburt zu töten und das Mädchen im Körper des Jungen aufwachsen zu lassen, bis es die Macht in Skala übernehmen kann. Doch das Ritual entwickelt sich anders als geplant. Die Seele des Jungen überlebt und wandelt nun als Dämon auf der Welt. Stets im Schatten seiner Schwester, wächst der Junge ebenso heran, wie das überlebende Mädchen.
Herzog Rhius bringt seine Frau und das Neugeboren auf einen abgelegen Landsitz, weit vom königlichen Hof, wo das Kind behütet heranwächst, ohne zu ahnen, welches Schicksal ihm bevorsteht.
Kommentar:
Der junge Tobin wächst abseits der höfischen Intrigen auf der Feste des Herzogs auf. Seine einzigen Gefährten sind die Haushälterin Nari, der alte Torwächter Mynir und Hauptmann Tharin. Unterstützt werden diese drei Beschützer des Jungen lediglich durch eine Köchin. Tobin ist ein einsamer Junge, der sich nach der Liebe seiner Mutter und der Aufmerksamkeit seines Vaters sehnt. Doch seine Mutter ist dem Wahnsinn verfallen und sein Vater muss an der Seite seines königlichen Schwagers zu oft in den Krieg ziehen. So bleibt als einziger Gefährte nur der zornige Dämon, den Tobin Bruder nennt, ohne zu wissen, was es mit diesem Wesen auf sich hat. Er akzeptiert die Anwesenheit seines Schattens, der nur er sehen kann und der oft für Ärger sorgt.
Schwere Zeiten stehen Skala bevor, Dürren, Seuchen und Hungersnöte suchen das Land heim und die Menschen denken immer öfter an die uralte Prophezeiung. Arkoniel und Lya halten sich zehn Jahre fern von dem Kind, nur die Hexe Lhel wacht heimlich über ihn. Denn sie weiß, dass der Dämon an den Jungen gebunden ist und für Unheil sorgen wird. Als Arkoniel sich nach über zehn Jahren zu Herzog Rhius begibt, trifft er auf Lhel und die beiden und sie wachen fortan gemeinsam über die Entwicklung des Kindes.
Tobin bekommt von Hauptmann Tharin und seinen Männer eine Ausbildung und zeigt große Geschick im Umgang mit dem Schwert. Da es auf der Feste keine anderen Kinder gibt, hilft der Knabe oft im Haushalt und in der Küche mit. Für ihn sind alle Menschen gleich, er kennt keine Standesunterschiede. Als Arkoniel auf der Burg eintrifft, erkennt er die Einsamkeit des Jungen. Er beginnt, den Knaben zu unterrichten und er bittet Iya, eine Knappen für Tobin zu finden. Denn irgendwann wird der Ruf an den königlichen Hof erfolgen und Tobin sollte bis dahin einen treuen Freund und Gefährten haben.
Nach langer Suche findet sie In dem jungen Ki einen aufgeweckten jungen Burschen, der für diese Aufgabe geeignet erscheint. Schon bald werden die beiden Kinder unzertrennlich und Tobin erfährt endlich, was es bedeutet, ein Kind zu sein.
Die Geschichte zieht sich sehr zäh und lang dahin. Man hat das Gefühl, es passiert nicht wirklich etwas. Der erste Band handelt ausschließlich von den Kindheitstagen des Protagonisten. Über 700 Seiten alleine für die ersten zehn Lebensjahre von Tobin stellen die Geduld der Leser auf eine harte Probe. Ich bin auch nicht wirklich mit der Figur des Tobin warm geworden, obwohl er durchaus alles Mitleid der Leser verdient hätte. Erst als Ki auf der Bildfläche erscheint, kommt etwas Leben in die Geschichte. Meine Lieblingsfiguren sind Ki und Lhel, während man rasch eine Abneigung gegen Iya entwickelt, die keinerlei Rücksicht auf menschliche Gefühle nimmt, sondern unter allen Umständen wieder eine Herrscherin auf den Thron setzen möchte.
Für den Leser ist es ebenfalls sehr ärgerlich, dass diese Bücher unter einem neuen Titel herausgegeben wurden. Das führt zu erheblichen Irritationen. Auch findet sich kein Hinweis auf die Ereignisse in der Schattengilde, manchmal kann man kaum glauben, dass es sich um das gleiche Skala handelt. Allerdings hat sich der Verlag Otherworld sehr viel Mühe mit der Gestaltung des Buches gegeben. Sie sind als Softcover erschienen, die Umschlaggestaltung ist weniger farbenprächtig als früher und wirkt dadurch beeindruckender. Die Autorin hat es nicht an Begleitmaterial fehlen lassen. Im Inneren befinden sich zwei Karten der Länder und ein ausführliches Personenregister. Ein besondere Zugabe ist die Beschreibung der Monate, die uns erst richtig bewusst machen, das wir uns hier in einer anderen Welt befinden.
Fazit:
Weniger wäre mehr gewesen. Die Geschichte wirkt sehr langatmig. Obwohl ich langsame und ausführliche Geschichten mag, vermochte diese mich nicht zu fesseln. Auf die beiden Fortsetzungen habe ich verzichtet.

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