Lynn Flewelling Luck in the Shadows

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Inhaltsangabe zu „Luck in the Shadows“ von Lynn Flewelling

Gut geschrieben, mit liebenswerten Figuren und mit einer wundervollen und erfrischenden Gesellschaft. Es ist einfach mal etwas anderes.

— VivichanS
VivichanS

Sehr schöne Fantasy-Story. Vorbildliche Gesellschaftsstruktur (Matrilinearität, Frauen bekleiden wie selbstverständlich hohe Ämter)

— Amethyststurm
Amethyststurm
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  • #MaikeLiestNightrunner1

    Luck in the Shadows
    Amethyststurm

    Amethyststurm

    09. January 2015 um 17:50

    (Rezension hier veröffentlicht) Ich brauchte, nach vielen Jahren der Fantasy-Abstinenz, ein bisschen Eingewöhnungszeit was die literarische Welt betrifft: Rassen, politische Konflikte, Geographie, Magie, Gesellschaft… …und wurde überrascht! Nun, nicht gerade von den politischen Konflikten – drohende Kriege zwischen verfeindeten Staaten sind nichts Außergewöhnliches, auch nicht Intrigen um die Thronfolge, und auch nicht unbedingt das Gefälle von Arm und Reich. Aber die Gesellschaft hat mich in ihren Bann gezogen: Ein Staat, der von einer Krieger-Königon regiert wird. Eine Monarchie, die auf Matrilinearität beruht (d.h. Erblegitimation von Mutter an die Tochter!). Frauen, die wie selbstverständlich hohe Ränge innerhalb von Militär und Bürgertum (z.B. Handwerk) bekleiden. Normalität von Homo- und Bisexualität. Und die sich sehr langsam entwickelnde Liebe zwischen den Protagonisten Alec und Seregil, deren Form und Ausprägung sich im Laufe der Handlung (momentan bin ich mitten im 2. Band der Reihe) durch die Abenteuer und die Charakterentwicklung stetig verändert. Was ich mich an dieser Stelle allerdings frage: Warum begeistert mich das so? Luck in the Shadows ist fast zwanzig Jahre alt, und dennoch kommt mir der Gesellschaftsentwurf so progressiv und vorbildlich vor – modern eben! Sollte 2015 nicht eigentlich was Feminismus und LGBT-Rechte angeht weitergekommen sein? Es ist schade, dass ich so denken muss. Wie sind “neue” Fantasy-Bücher? Denn wenn ich an die Fantasy-Bücher denke, deren Cover ich im Buchhandel überfliege, denke ich an ein klischeebeladenes Einerlei voller Schlachten, Magie und Sexismus (ob das so stimmt, weiß ich nicht, aber die Assoziation bleibt!). Ein ganz anderer persönlicher Pluspunkt für mich: All die Anspielungen an Sherlock Holmes! Referenzen an z.B. ein Skandal in Böhmen gibt dem Plot eine zusätzliche Ebene. Aus Spionen und Dieben und Einbrechern für eine höhere Sachen werden dadurch auch Detektive – und das Verhältnis der Protagonisten zueinander erhält zusätzlich die Spannung derBeziehung von Holmes und Watson. Ich bin sehr gespannt, wie die Reihe weitergeht, und ob sie meine Begeisterung oben halten kann. Lynn Flewelling: Luck in the Shadows (1996) Bechdel-Test: bestanden Russo-Test: bestanden

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  • Rezension zu "Luck in the Shadows" von Lynn Flewelling

    Luck in the Shadows
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. February 2012 um 11:35

    Kurzbeschreibung When young Alec of Kerry is taken prisoner for a crime he didn’t commit, he is certain that his life is at an end. But one thing he never expected was his cellmate. Spy, rogue, thief, and noble, Seregil of Rhiminee is many things–none of them predictable. And when he offers to take on Alec as his apprentice, things may never be the same for either of them. Soon Alec is traveling roads he never knew existed, toward a war he never suspected was brewing. Before long he and Seregil are embroiled in a sinister plot that runs deeper than either can imagine, and that may cost them far more than their lives if they fail. But fortune is as unpredictable as Alec’s new mentor, and this time there just might be…Luck in the Shadows. Ab hier leichte Spoiler für das Buch (Handlung + Charaktere)! Nach einer Seite war ich schon in dieses Buch verliebt. Ich bin ein H/C-junkie (Hurt/Comfort) und das Buch beginnt mit so einer Szene und wir lernen beide Hauptcharaktere, Seregil und Alec, in dieser Szene kennen. Und ich liebe diese Charaktere! Besonders Seregil hat es mir angetan! Zuerst schaut es so aus, als wenn er unbekümmert durchs Leben geht und seinen Job mit Freude und Spaß an der Sache erledigt, aber je weiter die Geschichte voran geht, desto mehr merkt/erfährt man, dass es absolut nicht so ist. Er ist von anderen (seiner Familie, seinem Volk) tief verletzt und verstoßen worden und ist jetzt ein Außenseiter. Und er hat neue Freunde, Mentoren und vielleicht sogar sowas wie ne Familie gefunden. Da werden so viele Knöpfe von mir gedrückt... ♥ Seregil ist genau die Art von Charakter über die ich lesen will. =) Und Alec? Mir hat es so viel Spaß gemacht ihm dabei zuzusehen vom jungen, naiven Burschen zum Lehrling von Seregil zu werden, der bald vieles von dem Können seines Meisters gelernt hat, aber dennoch noch viel zu lernen hat - nicht nur in seinem Beruf. Ich mag weiters, dass die Charaktere glaubhaft sind. Ja, sie können viel und gerade Alec lernt sehr viel in sehr kurzer Zeit, aber die beiden machen trotzdem Fehler und manchmal gelingt ihnen etwas nicht oder etwas geht nach hinten los. Ich mag, dass die Blickwinkel zwischen Seregil und Alec wechseln und dass man die Geschichte zwischendurch auch aus dem Blickwinkel von anderen Charakteren sieht. Und vor allem: Jede Änderung beginnt mit einem neuen Absatz und nicht einfach mittendrin! Hurra! (das ist etwas was mir ein noch so gutes Buch versauern kann - Änderungen des Blickwinkels mitten im Absatz (manchmal sogar mitten im Satz) ohne "Warnung". grrr) Was wieder in Richtung H/C geht - ich mag, dass der H/C gleichmäßig auf beide (Seregil und Alec) verteilt wird und dass er zumindest ein bisschen realistisch ist. Das Buch hat auch seine lustigen Momente und ab und zu hab ich laut lachen müssen. :D Die Handlung an sich ist spannend und selbst wenn der erste große Action-Teil vorbei ist und andere Bücher an dieser Stelle etwas langatmig mit den ganzen Erklärungen und "worldbuilding" werden - hier passiert trotzdem ständig was. :) Ja, manche Sachen waren vorhersehbar, aber es hat dennoch Spaß gemacht, diese Sachen zu lesen! In kurz - ich liebe dieses Buch und freue mich schon darauf die nächsten Teile zu lesen.

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  • Rezension zu "Luck in the Shadows: The Nightrunner Series, Book I" von Lynn Flewelling

    Luck in the Shadows
    Ferrante

    Ferrante

    30. March 2011 um 09:26

    Die Nightrunner-Serie, die schon relativ früh begann - der erste Band erschien 1996 -, ist wohl inzwischen ein Klassiker, wenn es um Fantasy geht, die eine schwule Romanze im Mittelpunkt hat. Von daher fand ich es interessant, sie mit der Serie "Scarlet and the White Wolf" zu vergleichen, die ich zuvor gelesen hatte. Deren Autorin, Kirby Crow, hat sich nämlich anscheinend von Nightrunner etwas inspirieren lassen, denn man findet einige Charaktereigenschaften der Protagonisten Scarlet und Liall und manche kleine Szenen bei Nightrunner wieder. Nicht, dass ich sagen will, Crow hätte abgeschrieben; "Scarlet and the White Wolf" ist definitiv ein eigenständiges Werk und setzt auch einen anderen Fokus; während Nightrunner im ersten Band sehr viel an Abenteuer und eine ständig wechselnde, aufregende Handlung hat, geht es bei Crows Serie auch sehr intensiv um das Zusammenleben des Liebespaars - was bei Nightrunner aber sicher auch noch kommt. Jedenfalls hatte ich diesen Auftakt der Nightrunner-Serie über ein Wochenende ausgelesen, so spannend war er und so gut las er sich. Der 16jährige Alec wird ungerechtfertigt gefangen genommen und gefoltert, und Seregil, in einer Verkleidung als Barde, schmachtet im selben Kerker und verhilft Alec zur Flucht. Dass sie sich ineinander verlieben werden, wird im ersten Band nur angedeutet - Alec muss überhaupt erst klar werden, dass es Liebe zwischen Männern gibt. Im Vordergrund steht die aufregende, abwechslungsreiche Handlung rund um Seregil, der ein professioneller Spion ist und Alec als Lehrling annimmt. Ein Krieg droht zwischen den Nord- und Südländern auszubrechen und Seregil kommt in Besitz eines geheimnisvollen magischen Artefaktes, das bald seine unheilvollen Mächte zeigt... Das Buch hat zwar manche fantasytypischen Figuren, z.B. Seregils Auftraggeber, der weise Zauberer Nysander, und hat auch den Kampf zwischen Gut und Böse zum Inhalt, ist aber dennoch recht individuell, da auch die Figuren und die Welt sehr ausgereift sind. Der Plot ist zudem tiefgründig und komplex, und so kommt nie Langeweile auf, und besonders am Schluss wird man vor Spannung den Atem anhalten. Ich freue mich schon auf den zweiten Band!

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  • Rezension zu "Luck in the Shadows" von Lynn Flewelling

    Luck in the Shadows
    Brienne

    Brienne

    16. September 2010 um 21:14

    Lynn Flewelling hat mich echt überrascht. Das Buch enthält zwar nichts total innovatives, aber es ist einfach super fesselnd und gut zu lesen. Die Hauptcharaktere, Seregil und Alec wachsen einem schnell ans Herz und lassen einen mitfiebern. Die beiden und ihre Beziehung untereinander ist für mich das beste am ganzen Buch^^ Auch die Nebenpersonen sind sehr interessant. Am spannendsten finde ich Thero.. der ist so undurchschaubar und man ist sich nie sicher, ob er nicht jeden Moment auf die andere Seite wechseln wird bzw. das schon längst getan hat. Es geht größtenteils um Intrigen, was mir auch wieder zusagt. Ich denke ich hab mittlerweile eine Voliebe dafür entwickelt. Ich mag es, wenn nicht von vorne herein alles klar ist, wenn es Rätsel zu lösen gibt, Verräter zu entlarven.. Klassische Fantasy gut umgesetzt! Mit viel Wert auf Charakterentwicklung!

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  • Rezension zu "Luck in the Shadows" von Lynn Flewelling

    Luck in the Shadows
    Cendra

    Cendra

    14. August 2010 um 16:00

    Lange hat es gedauert, bis ich mich dieser Reihe gewidmet habe und ich muss sagen: schade, dass sie so ewig in meinem Bücherregal eingestaubt ist! Zum Buch: 'Luck in the Shadows' (Das Licht in den Schatten) ist der erste Band einer Reihe, zu der es mittlerweile fünf Teile gibt. Zusammen mit 'stalking darkness' (Der Gott der Dunkelheit) bildet er eine Einheit und sollte nicht einzeln gelesen werden. Einordnung: Es handelt sich vom Weltenaufbau und großen Teilen der Handlung her um klassische Fantasy (-> Krieg zwischen verschiedenen Völkern, Artefakte, Bündnisse, Intrigen, Gemeinschaften aus Angehörigen verschiedener Völker, Queste und damit verbunden: große, hindernisreiche Wanderungen, ...) allerdings mit zahlreichen neuen, z.T. überraschenden Komponenten. Charaktere: Die Autorin hat mit Seregil einen geheimnisvollen, faszinierenden Charakter erschaffen, von den man nur ganz allmählich mehr über seine Persönlichkeit, seine Motive und seine Vergangenheit herausfindet. Er ist Adliger, Dieb, Barde, Streuner und Spion zugleich, wird vom Volk der Skala gleichsam geliebt und gefürchtet. Und er ist anders als alle anderen, denn er gehört dem fremdartigen Volk der Aurenfaie an. Wie es dazu kam, dass er unter den 'einfachen Menschen' lebt, wird im ersten Band nicht verraten, aber das ist auch nicht weiter tragisch, denn der Schwerpunkt hier liegt hauptsächlich auf der Einführung der wichtigsten Charaktere und deren Mission, ein Komplott gegen die Königin von Skala aufzudecken und zu vereiteln. Dabei hat Lynn Flewelling Seregil eine Reihe ebenfalls interessanter Charaktere zur Seite gestellt: Nysander, einen alten und mächtigen Zauberer und dessen Gehilfen Thero, Alec, einen Jungen aus den Wäldern, sowie Micum Cavish und seine Familie. Jeder einzelne Charakter ist sehr detailliert und liebevoll gezeichnet und selten gibt es eine Figur ohne wirklichen Tiefgang. Das gilt auch für die 'Bösewichte', bei denen es einem das ein oder andere Mal wirklich eiskalt den Rücken hinunter läuft! Für mich die große Stärke der Autorin. Klappentext: When young Alec of Kerry is taken prisoner for a crime he didn’t commit, he is certain that his life is at an end. But one thing he never expected was his cellmate. Spy, rogue, thief, and noble, Seregil of Rhiminee is many things–none of them predictable. And when he offers to take on Alec as his apprentice, things may never be the same for either of them. Soon Alec is traveling roads he never knew existed, toward a war he never suspected was brewing. Before long he and Seregil are embroiled in a sinister plot that runs deeper than either can imagine, and that may cost them far more than their lives if they fail. But fortune is as unpredictable as Alec’s new mentor, and this time there just might be…Luck in the Shadows. Schwächen: Die Handlung an sich plätschert an einigen Stellen ein wenig vor sich hin, aber dennoch ist es selten wirklich langatmig, da man sich in der fremden Welt schnell viel zu wohl fühlt und gern an einem Ort auch etwas länger verweilt. Die größte Schwäche ist wie so oft auch hier die deutsche Übersetzung, von der ich dringend abrate, wenn man die englischen Bücher zur Hand hat. Im großen und ganzen kann ich die Reihe nur wärmstens empfehlen, auch weil der zweite Band noch besser ist; das Tempo anzieht und sich die Handlung wirklich spannend und dramatisch entwickelt.

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  • Rezension zu "Luck in the Shadows" von Lynn Flewelling

    Luck in the Shadows
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. May 2010 um 15:52

    „Luck in the Shadows“ erschienen in Deutschland unter dem Titel „Licht in den Schatten“ und leider OOP, ist der erste Teil der Nightrunner-Reihe von Lynn Flewelling, der in eine klassische und dennoch neue Fantasywelt entführt. Der junge Alec, Jäger und Landstreicher, sitzt im Kerker von Ashnagai und wird beschuldigt ein Spion zu sein. Hoffnungslos erwartet er seine Folterer, als ein weiterer Gefangener in die Kerker geführt wird... und diese Fremde, offensichtlich ein Barde, entpuppt sich bald als sein Retter. Denn er ist nicht so hilflos wie es scheint. Als dieser flieht, nimmt er den jungen Mann mit sich und entführt ihn in die Welt die weit größer und komplizierter ist als Alec sich das bislang vorstellen konnte. Denn Seregil ist ein Mitglied der Schattengilde (Nightrunners im engl.), die geheimen Wächter der Königin von Skala und so stoßen sie bald auf die Fährte von Skalas Erzfeinden aus Plenimar und tappen in die Intrigen des Skalanischen Hofes. Lynn Flewellings Werk fußt auf allen Traditionen der Fantasy, in ihrer Welt gibt es reichlich Magie, aber niemand ist allmächtige. Es gibt Fremdwesen aber sie sind nicht exakt so, wie Tolkien und andere sie bislang beschrieben. Alles ist bekannt und doch ein wenig anders und so ist man neugierig und freut sich auch, wenn man auf alte Motive trifft. Die Charaktere sind alle ausgearbeitet und vielschichtig mit guten und schlechten Seiten und ihnen wird viel Raum gegeben sich zu entfalten, ohne in langweiligen Ausführungen zu enden. Die Sprache die sie benutzt ist schlicht, aber immer sorgfältig durchdacht ohne spröde zu wirken und passend für die Welt ohne altertümelnd daher zu kommen. Ich habe schon viele Fantasy Bücher gelesen aber dieses und seine Nachfolger gehören sicherlich zu meinen liebsten, denn nur selten gelingt es Autoren, dass ich mich so in der von ihnen erschaffenen Welt verlieren kann. Die Geschichte ist spannend und rätselhaft, gönnt sich und ihren Lesern aber die ab und an nötige Ruhe um durchzuatmen und teilweise sind die Dialoge extrem amüsant. Zudem hat das ganze emotionale Tiefe, die sich nicht oft in der Fantasy finden lässt. Aber, auch wenn dieser Band sich auch gut als Einzelbuch lesen lässt, wer wirklich wissen will wie sich alle Handlungsstränge auflösen, und wie Alec und Seregil ein bisschen näher zusammenfinden, der muss zumindest noch den nächsten Band "Stalking Darkness / Der Gott der Dunkelheit" lesen. Ein bezauberndes Buch mit wundervollen Protagonisten, das sich auch in Englisch sehr gut lesen lässt, ohne zu schwer zu sein.

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  • Rezension zu "Luck in the Shadows" von Lynn Flewelling

    Luck in the Shadows
    Inishmore

    Inishmore

    29. October 2009 um 08:41

    Unschuldig in den Kerker verbannt scheint die Situation des jungen Alec aussichtslos - bis er dort auf Seregil trifft, einen Meisterdieb und "Spion im Auftrage ihrer Majestät", der Alec bei seinem Ausbruch mitschleift und ihn unter seine Fittiche nimmt. Seregil weiht Alec in die hohe Kunst der Spionage ein - keinen Moment zu früh, wie sich zeigt, denn in Seregils Heimatland braut sich eine Verschwörung gegen die Königin zusammen, und auch Seregil gerät in ins Visier des Komplotts. Unter Fantasy-Fans wiird Lynn Flewellings "Nightrunner"-Serie schon lange als Geheimtipp gehandelt. "Luck in the Shadows" ist halb Abenteurroman und halb Verschwörungskrimi mit einem ordentlichen Schuss Fantasy. Die Handlung ist zuweilen nur mittelmäßig, aber die Protagonisten - die man praktisch mit ihrem Auftauchen liebgewinnt - und eine ordentlicher Schuss Humor helfen gut darüber hinweg. Einzige Warnung für jene, die ein Problem damit haben: statt Held und Heldin kommen sich hier Held und Held näher, und es ist relativ schnell klar, dass in den Folgebänden eine Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren entsteht. "Luck in the Shadows" mag kein Epos in Breite und Schönheit von anderen Fantasyserien sein, aber es ist ein gelungener, spannender Roman für zwischendurch.

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