Lynn Flewelling Tamír Triad - Der verwunschene Zwilling

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Inhaltsangabe zu „Tamír Triad - Der verwunschene Zwilling“ von Lynn Flewelling

König Erius reißt unrechtmäßig die Macht in Skala an sich. Dadurch verliert sein Volk den göttlichen Schutz, der nur besteht, solange eine Königin herrscht. Um den Thron zu sichern, lässt er alle Frauen seiner Verwandtschaft meucheln. In diese gefährliche Zeit wird Tobin als Mädchen geboren. Manche jedoch trachten danach, die Prophezeiung zu ehren – sie tarnen Tobin mit dunkler Magie als ihren Zwillingsbruder, der dabei stirbt … jedoch bleibt seine Seele voll grässlichem Zorn zurück. Tobin muss beschützt werden, bis sie erwachsen ist – vor dem König, ihrem dämonischen Bruder, ihrer wahnsinnigen Mutter.

Weniger wäre mehr gewesen. Die Geschichte wirkt sehr langatmig. Obwohl ich langsame und ausführliche Geschichten mag, vermochte diese ......

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Eine bekannte Idee sehr gut verpackt, überzeugende Charaktere und ein wenig gruselig wird's auch.

— Sorrel
Sorrel

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    Tamír Triad - Der verwunschene Zwilling
    phantastische_fluchten

    phantastische_fluchten

    04. May 2017 um 19:59

    "So lange eine Tochter der Linie des Thelatimos über das Reich herrscht und es verteidigt, wird Skala niemals unterjocht werden" So lautet die uralte Prophezeiung des Orakels. Als Skala vor unendlicher Zeit vor dem Untergang stand und fast von Plenimar erobert wurde, übergab König Thelatimos, auf Grund dieser Prophezeiung, die Krone des Reichs an seine Tochter Gherilain. Unter der Führung der neu gekrönten Königin wurden die Feinde vertrieben und das Reich erblühte. Doch seit diesen Ereignissen sind Jahrzehnte vergangen. Die regierende Herrscherin, Königin Agnalain, ist dem Wahnsinn verfallen und ihr einziger Sohn, Prinz Erius, übernimmt die Macht. Er lässt alle Stelen mit der Prophezeiung vernichten und seine weibliche Verwandtschaft stirbt an den merkwürdigsten Unfällen und Krankheiten. Nur seine geliebte Schwester Arianis verschont der Usurpator. Doch als sie heiratet und ein Kind erwartet, setzt er seine Häscher auf sie an, um im Falle der Geburt eines Mädchens das Kind sofort töten zu lassen. Die Zeiten sind schlimm in Skala. Die Zaubererin Iya und ihr Lehrling Arkoniel reisen zum Orakel, um dieses zu befragen. Iya bekommt die Aufgabe, das Kind der Prinzessin zu beschützen. Zusammen mit der Hexe Lhel reisen die zwei Zauberer in die Hauptstadt Ero, um bei der Geburt dabei zu sein. Die Prinzessin erwartet Zwillinge. Der Plan lautet,, den Jungen bei der Geburt zu töten und das Mädchen im Körper des Jungen aufwachsen zu lassen, bis es die Macht in Skala übernehmen kann. Doch das Ritual entwickelt sich anders als geplant. Die Seele des Jungen überlebt und wandelt nun als Dämon auf der Welt. Stets im Schatten seiner Schwester, wächst der Junge ebenso heran, wie das überlebende Mädchen. Herzog Rhius bringt seine Frau und das Neugeboren auf einen abgelegen Landsitz, weit vom königlichen Hof, wo das Kind behütet heranwächst, ohne zu ahnen, welches Schicksal ihm bevorsteht. Kommentar: Der junge Tobin wächst abseits der höfischen Intrigen auf der Feste des Herzogs auf. Seine einzigen Gefährten sind die Haushälterin Nari, der alte Torwächter Mynir und Hauptmann Tharin. Unterstützt werden diese drei Beschützer des Jungen lediglich durch eine Köchin. Tobin ist ein einsamer Junge, der sich nach der Liebe seiner Mutter und der Aufmerksamkeit seines Vaters sehnt. Doch seine Mutter ist dem Wahnsinn verfallen und sein Vater muss an der Seite seines königlichen Schwagers zu oft in den Krieg ziehen. So bleibt als einziger Gefährte nur der zornige Dämon, den Tobin Bruder nennt, ohne zu wissen, was es mit diesem Wesen auf sich hat. Er akzeptiert die Anwesenheit seines Schattens, der nur er sehen kann und der oft für Ärger sorgt. Schwere Zeiten stehen Skala bevor, Dürren, Seuchen und Hungersnöte suchen das Land heim und die Menschen denken immer öfter an die uralte Prophezeiung. Arkoniel und Lya halten sich zehn Jahre fern von dem Kind, nur die Hexe Lhel wacht heimlich über ihn. Denn sie weiß, dass der Dämon an den Jungen gebunden ist und für Unheil sorgen wird. Als Arkoniel sich nach über zehn Jahren zu Herzog Rhius begibt, trifft er auf Lhel und die beiden und sie wachen fortan gemeinsam über die Entwicklung des Kindes. Tobin bekommt von Hauptmann Tharin und seinen Männer eine Ausbildung und zeigt große Geschick im Umgang mit dem Schwert. Da es auf der Feste keine anderen Kinder gibt, hilft der Knabe oft im Haushalt und in der Küche mit. Für ihn sind alle Menschen gleich, er kennt keine Standesunterschiede. Als Arkoniel auf der Burg eintrifft, erkennt er die Einsamkeit des Jungen. Er beginnt, den Knaben zu unterrichten und er bittet Iya, eine Knappen für Tobin zu finden. Denn irgendwann wird der Ruf an den königlichen Hof erfolgen und Tobin sollte bis dahin einen treuen Freund und Gefährten haben. Nach langer Suche findet sie In dem jungen Ki einen aufgeweckten jungen Burschen, der für diese Aufgabe geeignet erscheint. Schon bald werden die beiden Kinder unzertrennlich und Tobin erfährt endlich, was es bedeutet, ein Kind zu sein. Die Geschichte zieht sich sehr zäh und lang dahin. Man hat das Gefühl, es passiert nicht wirklich etwas. Der erste Band handelt ausschließlich von den Kindheitstagen des Protagonisten. Über 700 Seiten alleine für die ersten zehn Lebensjahre von Tobin stellen die Geduld der Leser auf eine harte Probe. Ich bin auch nicht wirklich mit der Figur des Tobin warm geworden, obwohl er durchaus alles Mitleid der Leser verdient hätte. Erst als Ki auf der Bildfläche erscheint, kommt etwas Leben in die Geschichte. Meine Lieblingsfiguren sind Ki und Lhel, während man rasch eine Abneigung gegen Iya entwickelt, die keinerlei Rücksicht auf menschliche Gefühle nimmt, sondern unter allen Umständen wieder eine Herrscherin auf den Thron setzen möchte. Für den Leser ist es ebenfalls sehr ärgerlich, dass diese Bücher unter einem neuen Titel herausgegeben wurden. Das führt zu erheblichen Irritationen. Auch findet sich kein Hinweis auf die Ereignisse in der Schattengilde, manchmal kann man kaum glauben, dass es sich um das gleiche Skala handelt. Allerdings hat sich der Verlag Otherworld sehr viel Mühe mit der Gestaltung des Buches gegeben. Sie sind als Softcover erschienen, die Umschlaggestaltung ist weniger farbenprächtig als früher und wirkt dadurch beeindruckender. Die Autorin hat es nicht an Begleitmaterial fehlen lassen. Im Inneren befinden sich zwei Karten der Länder und ein ausführliches Personenregister. Ein besondere Zugabe ist die Beschreibung der Monate, die uns erst richtig bewusst machen, das wir uns hier in einer anderen Welt befinden. Fazit: Weniger wäre mehr gewesen. Die Geschichte wirkt sehr langatmig. Obwohl ich langsame und ausführliche Geschichten mag, vermochte diese mich nicht zu fesseln. Auf die beiden Fortsetzungen habe ich verzichtet.

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  • Der Start einer sehr guten Trilogie, die mehr Aufmerksamkeit verdient

    Tamír Triad - Der verwunschene Zwilling
    Sorrel

    Sorrel

    05. August 2013 um 19:59

    Es ist schon einige Jahre her, dass ich dieses Buch – den Auftakt zu einer Trilogie – gelesen habe. Aber trotz der Zeit erinnere ich mich noch genau an das Gefühlschaos, das die Zeilen damals ausgelöst haben und wie sehr mir die Charaktere am Herzen lagen. (Wenn das nicht das beste Kompliment ist, das man einem Buch machen kann.)   Die Grundidee mag nicht allzu neu sein, die Umsetzung und unerwarteten Wendungen und Details sind es jedoch: In dem Land Skala reißt König Erius die Krone an sich und versucht dem Fluch, der ihm diese wieder nehmen kann, entgegen zu wirken, indem er alle weiblichen Kinder der rechtmäßigen Königsfamilie und deren Verwandten ermorden lässt. Dies ist jedoch nur Hintergrundgeschichte, denn die Handlung dreht sich um Tobin, ein Junge aus der unterdrückten Königsfamilie, der eigentlich ein Mädchen ist und es selbst nicht weiß. Tobin wurde damals als Teil eines Zwillingspärchen geboren und hatte einen Bruder. Da jedoch prophezeit wurde, dass nur eine Frau den Thron zurückerobern kann, wurde Tobins Bruder getötet und ihr Körper mittels Nekromantie in den eines Jungen verwandelt um den Häschern des Usurpators zu entgehen. Seither lebt Tobin mit ihrer Mutter, die aufgrund der Ereignisse nach der Geburt ihrer Kinder den Verstand verloren hat, einigen Angestellten und Gehilfen und dem rachsüchtigen Geist ihres Bruders in aller Abgeschiedenheit.   Düster und unheimlich, wie Tobin’s Vergangenheit, ist auch die Grundstimmung dieses Buches, das ihre nicht so glückliche Kindheit beschreibt. Der Leser – der nicht im Unklaren über ihre Hintergrundgeschichte und ihr wahres Geschlecht gelassen wird – muss mit ansehen, wie sie verzweifelt um die Liebe ihrer Mutter kämpft oder allmählich hinter das Geheimnis des Geistes kommt, der ihr nach dem Leben trachtet. Und zu alledem kommen noch die verwirrenden Gedanken und Gefühle eines Menschen, der im falschen Körper heranwächst, während alle um ihn/sie herum ihr Bestmöglichstes tun die schreckliche Wahrheit so lang wie möglich zu verbergen. Die Gefahr, getötet zu werden, schwebt über dem Kopf des Mädchens, egal in welche Richtung sie sich wendet.   Wer Action erwarte, ist bei diesem Buch falsch. Spannend ist es allemal, gruselig ebenfalls an vielen Stellen. Aber der Hauptfokus liegt definitiv auf der Charakterentwicklung der Hauptfigur und einiger Nebenfiguren. Flewellings Sprache ist auf den Punkt und sie versteht es unglaublich gut, Stimmung zu vermitteln.   Das Buch ist als Trilogie ausgelegt. Man wird zwar nicht mit einem Cliffhanger stehen gelassen, aber ich empfehle jedem, die ganze Trilogie zu lesen. Das erste Buch umfasst Tobin’s Kindheit, das zweite ihre Teenagerzeit und im dritten Band ist sie ein junger Mann… oder doch eine Frau? Findet es heraus! ;)

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  • Rezension zu "Tamír Triad / Der verwunschene Zwilling" von Lynn Flewelling

    Tamír Triad - Der verwunschene Zwilling
    vormi

    vormi

    18. April 2010 um 21:32

    Spannender Kampf wegen einer alten Prophezeiung, daß es dem Land (Skala) nur gut geht, wenn eine Frau es regiert. Nur der König und seine Anhänger haben etwas dagegen. Da ich schon seit der Schattengilde-Reihe Fan der Autorin bin, musste ich Tamir Triad natürlich auch anfangen. Und wurde nicht enttäuscht. Wieder eine mitreißende Geschichte, manchmal etwas düster, passt aber absolut dann rein. Einige Fantasygegebenheiten finden sich natürlich wie in den meisten Büchern dieser Art wieder, einige Ideen sind wiederum sehr ungewöhnlich. Daumen hoch.

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