Lynn Raven Blutbraut

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Inhaltsangabe zu „Blutbraut“ von Lynn Raven

Magie macht ihn stark, Liebe verletzlich
Seit sie denken kann, ist Lucinda Moreira auf der Flucht vor JoaquĂ­n de Alvaro, denn sie ist eine »Blutbraut«, und nur ihr Blut kann den mĂ€chtigen Magier davor bewahren, zum Nosferatu zu werden. Doch gerade als Lucinda sich zum ersten Mal verliebt hat, wird sie entfĂŒhrt und auf JoaquĂ­ns Anwesen gebracht. Sie ist in eine Falle gelaufen: Chris, fĂŒr den sie schwĂ€rmt, ist kein anderer als JoaquĂ­n de Alvaros Bruder, und auch er sucht eine Blutbraut. Und noch andere Magier begehren Lucindas Blut. Je nĂ€her sie JoaquĂ­n aber kennenlernt, desto mehr gerĂ€t ihr Bild von ihm ins Wanken und stĂŒrzt sie in ein Wechselbad der GefĂŒhle 


Tolle Geschichte ich hoffe nur da kommt noch ein Teil 😃 Es war flĂŒssig zu lesen und spannend von Anfang bis Ende. Absolute Leseempfehlung!

— 88MaRen88

Wow! Fantasy vom Feinsten.

— Schokoladenteddy

Angenehm und spannend zu lesen. Sympathische Charaktere.

— Eliza_

Liebe, Liebe, Liebe - eines der besten BĂŒcher, die ich je gelesen habe!!!

— wind_prinzessin

Die Story wurde erst nach ca. der HĂ€lfte halbwegs interessant. Leider viele langweilige Seiten mit zu wenig Informationen fĂŒr den Leser.

— Velina2305

Ich habe es schon so oft gelesen und verliebe mich immer wieder neu in die Geschichte, mein absolutes Lieblingsbuch

— Frangat

Eine unglaublich intensive Geschichte ĂŒber Magie, Vampire, Intrigen, Freundschaft, Liebe und Vertrauen.

— wordworld

Von Beginn an fesselnd! Ein Buch, das man gerne mehrmals liest. <3

— readingfox

Unglaublich toll. Ich liebe es!!!

— Vivileins_Blog

OMG!!!!

— filobooks

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  • "JamĂĄs, mi luz!"

    Blutbraut

    wordworld

    07. February 2018 um 20:30

     Allgemeines: Titel: BlutbrautAutor: Lynn RavenVerlag: cbt (11. November 2013)Genre: FantasyISBN-10: 3570308871ISBN-13: 978-3570308875ASIN: B005QSBX1QSeitenzahl: 736 SeitenPreis: 9,99€ (Taschenbuch)8,99€ (Kindle-Edition) Inhalt: Magie macht ihn stark, Liebe verletzlich Seit sie denken kann, ist Lucinda Moreira auf der Flucht vor JoaquĂ­n de Alvaro, denn sie ist eine »Blutbraut«, und nur ihr Blut kann den mĂ€chtigen Magier davor bewahren, zum Nosferatu zu werden. Doch gerade als Lucinda sich zum ersten Mal verliebt hat, wird sie entfĂŒhrt und auf JoaquĂ­ns Anwesen gebracht. Sie ist in eine Falle gelaufen: Chris, fĂŒr den sie schwĂ€rmt, ist kein anderer als JoaquĂ­n de Alvaros Bruder, und auch er sucht eine Blutbraut. Und noch andere Magier begehren Lucindas Blut. Je nĂ€her sie JoaquĂ­n aber kennenlernt, desto mehr gerĂ€t ihr Bild von ihm ins Wanken und stĂŒrzt sie in ein Wechselbad der GefĂŒhle 
 Bewertung: Puh, diesen Bestseller des Jahres 2011 hatte ich schon eine ganze Weile im Regal stehen und aufgrund fehlender Zeit und den fast 7540 Seiten erstmal nicht angerĂŒhrt. Dass ich es jetzt endlich auch mal gepackt habe, es zu lesen, war also mehr als ĂŒberfĂ€llig. Und ich muss mich ausnahmsweise dem Hype mal bedingungslos anschließen und mich dafĂŒr verfluchen, diese Autorin nicht schon frĂŒher entdeckt zu haben! Zum Cover stehe ich ein wenig gespalten da. Auf der einen Seite finde ich das Motiv durchaus passend: eine schwarzhaarige Frau in einem ebenso dunklen Spitzenkleid mit hohem Kragen, welche durch die blasse Haut und den aus dem Auge rinnenden Blutstropfen wie der Inbegriff eines Vampirs, oder eben einer SanguaĂ­era wirkt. Das Ganze passt natĂŒrlich perfekt zu Lucinda und ihrer Rolle, die ihr zugewiesen wurde, da sie durch die geschlossenen Augen und den hohen Kragen auch wirkt, als wĂŒrde sie sich gegen ihre Bestimmung sperren, dennoch gefĂ€llt es mir wieder nicht, dass ein Model mit einem vollstĂ€ndigen Gesicht zusehen ist, da ich mir Luz etwas anders vorgestellt hatte. Das blasse Grau, das den Hintergrund darstellt, gespickt mit einigen dunklen Flecken, die wohl verschwommene Vögel sind, passt ebenfalls gut, meines Erachtens kommt aber keineswegs die tolle gefĂ€hrlich-behagliche AtmosphĂ€re rĂŒber, die die Handlung umrahmt. Da wĂ€re meiner Meinung nach viel mehr drin gewesen! Der Titel ist jedoch unangefochten perfekt, wobei ich mir auch den spanischen Titel "SanguaĂ­era" sehr gut vorstellen könnte.Nachdem wir unsere Protagonistin Lucinda Moreira in Boston, Massachusetts in einer Bar kennenlernen, erleben wir mit, wie ihr schlimmster Albtraum in ErfĂŒllung geht. Eigentlich ihr ganzes Leben lang auf der Flucht gewesen wird sie nun entfĂŒhrt und an den Ort gebracht, an dem sie nicht in ihren AlbtrĂ€umen jemals war: zu IHM, JoaquĂ­n de Alvaro, Hexer von Hermandad, welcher auf seine Blutbraut wartet, die ihn davor bewahren soll, Nosferatu zu werden. Ein seelenloses, grausames, blutrĂŒnstiges Monster. Als sie wieder zu Bewusstsein kommt ist sie auf dem Anwesen Santa Reyada im SĂŒden Amerikas, inmitten von Vampiren, die nach ihrem Blut dĂŒrsten. Von Angst und Grauen gepackt versucht sie zu fliehen, doch als JoaquĂ­n sie immer wieder aufs Neue rettet, muss sie sich die Frage stellen, ob ihr ganzes Leben nicht eine LĂŒge war... "Ich verstehe." Ich war eine Gefangene in einem goldenen KĂ€fig. Sofern es mir nicht doch noch irgendwie gelang zu entkommen, wĂŒrden daran nur zwei Dinge etwas Ă€ndern: sein Tod. Oder meiner." Nach sehr verwirrenden ersten Seiten in denen wir mit etlichen neuen Namen, ZusammenhĂ€nge und seltsamen Gruppierungen konfrontiert werden und uns in der prĂ€sentierten Welt erst einmal zurecht finden mĂŒssen, wird die Handlung ein weniger bestĂ€ndiger als Lucinda in Santa Reyada ankommt und beginnt sich mit ihrer Situation abzufinden. Das wunderschöne Anwesen mitten in einer mörderischen Sierra, die Hitze, die Kakteen, der spanische Touch in der Sprache, das alles erzeugt einen wunderbar mexikanischen Flair, welcher in eine ganz andere Welt entfĂŒhrt. Auch die AtmosphĂ€re die vorherrscht ist einfach unglaublich: die starke Diskrepanz zwischen blutigen, grausamen, gruseligen Szenen voller Verlangen, Gier nach Blut und zarten, tragischen Szenen voller Vorsicht und ZurĂŒckhaltung spitzt sich im Laufe der Geschichte immer weiter zu. Es entsteht ein Bild, das dunkel, geheimnisvoll, tragisch ist und dessen Leidenschaft anzieht. "Ich begegnete seinen Augen; farblos, glitzernd. KĂŒhl. Gelassen. Und ... da war noch etwas anderes. In ihren Tiefen. Beinah verborgen. (...) Und dann war da noch etwas Anderes. Dunkel. MĂ€chtig. Alt. Moreira.SanguaĂ­era. Mein!" Trotz dass das Buch ein wahrhaftiger Schmöker ist, hatte ich es runtergelesen wie 200 Seiten. Die stĂ€ndig brodelnde Grundspannung, die vielen mystischen ZwischenfĂ€lle, Actionszenen, das abwechslungsreiches Setting und nicht zuletzt die Vielfalt an verschiedenen GefĂŒhlen, die hier prĂ€sentiert werden, machen das Buch zu einem einzigen Abenteuer, von dem ich gar nicht mehr wollte, dass es zu Ende ging. Eigentlich kommt die Story gerade in den ersten zwei Drittel nicht wirklich vom Fleck. Die schleichende, sich aufbauende Beziehung zwischen Lucinda und JoaquĂ­n, das Vertrauen das geknĂŒpft und die Angst die ĂŒberwunden werden muss, dieser langsame Prozess ist jedoch das GrundgerĂŒst, auf dem alles andere aufbaut. Strenggenommen sind all die Actionsszenen, Verfolgungsjagden und AusflĂŒge nur schönes GeplĂ€nkel um den Leser auf Trab zu halten, die vorrangige Funktion der Handlung ist es die beiden Protagonisten einander langsam nĂ€her zu bringen. Ob da nun Mafiafamilien, das Wetter, ein Geist, ein Bruder oder die Vergangenheit zwischen den beiden stehen, ist eigentlich egal. Und genau deshalb wird das Buch auch nie langweilig. Lynn Raven hat etwas geschafft, woran viele Autoren - gerade die von umfangreichen Geschichten - oft scheitern: sie hat der Geschichte einen roten Faden gegeben, der gleichzeitig voranbringt und ausbremst und die ganze Handlung stabil vor sich her trĂ€gt. "Er wollte mein Blut und mein Leben. Meinetwegen. Aber ich wĂŒrde mich nicht freiwillig in mein Schicksal fĂŒgen, wenn ich auch nur den Hauch einer Chance hatte, ihm zu entgehen. Egal wie." WĂ€hrend die Geschichte ihren Lauf nimmt, wird es zunehmend schwierig, den Überblick ĂŒber alle Namen, Motive und ZusammenhĂ€nge zwischen Hermandad, den Ordre de Sorciers, dem Konsortium zu behalten. Dennoch ist der Plot trotz einiger Wendungen ĂŒberraschend gradlinig und hat mich entfernt ein wenig an "Die Schöne und das Biest" erinnert. Aufgrund der fast vollkommen fehlenden Romantik lĂ€uft die sich anbahnende Liebe (oder sagen wir mal neutraler "Besessenheit") zwischen Lucinda und JoaquĂ­n an keiner Stelle Gefahr, kitschig oder nervig zu werden. Wir bekommen zwar als Leser gegen Ende die erotische Anziehungskraft zwischen den Beiden mit, es geht aber in erster Linie um das wachsende Vertrauen zwischen dem monströsen Hexer und seiner Ă€ngstlichen Blutbraut. Wer also auf glĂŒhende Liebesszenen und Liebe, Drama, Wahnsinn wartet, wird wahrscheinlich enttĂ€uscht. Auch die Grundidee des Romans gefĂ€llt mir sehr gut. Als ich mit dem Lesen begann dachte ich erst so: "Oh nö, nicht schon wieder ein Vampir-Roman." Lynn Raven schafft es hier jedoch alle möglichen Elemente aus Mythen, Sagen, Legenden und RealitĂ€t zu vermischen, sodass eine Geschichte entsteht, die man noch nie in dieser Form gelesen hat. Vampire werden eigentlich komplett unwichtig, bis auf die Tatsache, dass JoaquĂ­n Blut trinken muss. Statt dem Mainstream-Blutsauger bekommen wir es hier mit grausamen Nosferatu, alten FlĂŒchen, gewieften Hexern, farbigen Siegeln, mafiösen Machtstrukturen der Hermandad, BlutbrĂ€uten und schlauen Ärzten zu tun. NatĂŒrlich ist irgendwie von Anfang an klar, dass Lucinda sich in das "Monster" JoaquĂ­n verlieben muss, der Grundverlauf der Handlung ist also relativ vorhersehbar, durch den großen Facettenreichtum und den tollen Schreibstil der Autorin, bildet sich jedoch bald eine unerbittliche Sogwirkung aus. "Ich war es leid davonzulaufen. Nie irgendwo lĂ€nger bleiben zu können als ein paar Wochen oder höchstens Monate, wenn ich GlĂŒck hatte; kein wirkliches Zuhause, keine richtigen Freund zu haben ... Aber letztendlich hatte ich keine andere Wahl. Weil ich war, was ich war: eine Blutbraut." Lynn Raven schreibt sehr flĂŒssig und leicht verstĂ€ndlich, worunter aber nicht der Detailreichtum der Geschichte leidet. GefĂŒhle bannt sie greifbar in die Seiten und schafft es immer wieder aufs Neue, den Seelenzustand der Protagonistin auch sprachlich zu verkörpern: mal dominieren malerisch schöne Beschreibungen das Bild, in anderen Szenen bekommen wir abgehackte, gehetzte Szenenbeschreibungen in Form von Ein-Wort-SĂ€tzen und Wiederholungen vorgesetzt. Als Jugendbuch das das Buch das eindeutig und ich kann die strenge Kritik nicht nachvollziehen, die diese dynamisch wechselnde ErzĂ€hlweise auf sich gezogen hat. Manche formulierungstechnischen Wiederholungen lassen sich auf 740 Seiten wohl kaum vermeiden, ich sehe hier aber eindeutig noch AusbaufĂ€higkeit. Trotzdem schafft es die Autorin in all der dunklen, von Angst und Leidenschaft geprĂ€gten Stimmung wunderbar modern und unheimlich erfrischend zu erzĂ€hlen und Szenen durch humorvolle, sogar ironische Bemerkungen aufzulockern. "Wie geht es ihr heute morgen?""Gut genug, um mich zum Teufel zu wĂŒnschen.""Oha, was genau hat sie gesagt?""Ich glaube, der entscheidende Satz war: "Verpiss dich endlich, du Scheißkerl!"  Auch die immer wiederkehrenden spanischen Wörter/SĂ€tze, die JoaquĂ­n oft von sich gibt, haben mich keineswegs gestört. Sie passten sehr gut ins Setting, zu seinem Charakter und gaben noch einmal ein Tick mehr Geheimnis und Emotion dazu. Obwohl ich kein Wort Spanisch spreche, sind alle Bemerkungen aus dem Kontext verstĂ€ndlich geworden und falls jemand ganz extrem verwirrt sein sollte, gibt es auf der Verlagshomepage von cbt auch ein Special mit den entsprechenden Übersetzungen. ErzĂ€hlt wird die Story in erster Linie aus Lucindas Ich-Perspektive, wobei das Familienwappen der Moreira Frauen ihre Kapitel ziert. Ein fĂŒnfzackiger Stern in einem Kreis - ein Hexen-Pentagram - weist jedoch auf die Perspektive einer der Hexer hin. Hierbei erzĂ€hlt zum einen JoaquĂ­n als Er-ErzĂ€hler, wie auch in kurzen Abschnitten der Antagonist, dessen IdentitĂ€t und PlĂ€ne fĂŒr einige Zeit ungeklĂ€rt bleiben, wodurch es immer spannend bleibt.Lucinda Moreira ist unter den Lesern ein sehr umstrittener Charakter. Auf der einen Seite wird versucht, sie kĂ€mpferisch und stark zu charakterisieren, als "tigresa", wie Rafael sie liebevoll nennt. Da sind aber auch ihre unĂŒberwindbaren Ängste, die sie im Zusammenhang mit Vampiren plagen, nachdem ihre "Tante Maria" von einem von ihnen grausam vor ihren Augen ermordet wurde. Es ist ihr also nicht zu verĂŒbeln, dass sie sich vor JoaquĂ­n fĂŒrchtet. NatĂŒrlich verhĂ€lt sie sich manchmal ein wenig irrational, aber genau das macht eine Angst ja auch aus: man begreift sie nicht, sie ist nicht immer logisch, sie ist einfach da. So konnte ich mit ihr fĂŒhlen und mit etwas Abstand zu ihr mit den Geschehnissen mit fiebern. Umso authentischer ist es, wie sich ihre Angst Schritt fĂŒr Schritt legt und sie beginnt unter ihrer Panik noch ganz andere Dinge zu fĂŒhlen... "Als sie da lag ... Ich dachte tatsĂ€chlich fĂŒr eine Sekunde, sie wĂ€re vor Angst gestorben."Er konnte Rafael geradezu den Kopf schĂŒtteln hören. Joaquin rieb sich ĂŒbers Gesicht.Ja, gestorben. Aus Angst vor ihm. Viel hatte möglicherweise nicht gefehlt."   Die wirkliche Perle des Buches ist aber ER: JoaquĂ­n de Alvaro. Schon mit seinem ersten Satz im Roman hatte er mich: "Sie hĂ€tten dich niemals finden sollen, mi corazĂłn." Mit diesem Satz, der es einem kalt den RĂŒcken hinunter laufen lĂ€sst, hat er mein Herz gestohlen und es bis zum Ende nicht mehr hergegeben. Auch wenn es eigentlich klar ist, dass er in gewissem Maße "gut" sein muss, ist er in erster Linie ĂŒber ein Großteil der Geschichte eines: ein Monster. Zuerst wird er eiskalt als der geheimnisvolle, erschreckend gutaussehende Hexer charakterisiert, dem Lucinda versprochen wurde, da er ihr Blut braucht um nicht Nosferatu zu werden, eine zĂŒgellose, mĂ€chtige, geflĂŒgelte Kreatur der Hölle. Der immerwĂ€hrende Flucht der Hermandad betrifft wie alle MĂ€nner der Familie auch ihn: trinkt er nicht regelmĂ€ĂŸig das Blut seiner SanguaĂ­era, seiner Blutbraut, stirbt mit jeder Nacht ein kleiner Teil von ihm, der ihn menschlich macht. Das Problem ist bloß, dass Lucinda es nicht ertragen wĂŒrde, JoaquĂ­ns Blutbraut zu sein, zu sehr plagen sie ihre irrationalen Ängste, sodass dieser hier die Rolle des leidenden Helden ĂŒbernimmt. Mit seinen diamantfahlen Augen, der blassen Haut, den langen ReißzĂ€hnen und den schwarzen, klauenartigen FingernĂ€geln Ă€hnelt er in der Tat einem schrecklich schönen Monster, welches Qualen leidet, vor Blutdurst und Verlangen kaum Lucindas Blut widerstehen kann und es doch immer wieder schafft, sie zu beschĂŒtzen, sie zu nichts zu zwingen und seine Ehre zu bewahren. Der Zwiespalt, in dem er sich befindet ist denkbar groß, sein tĂ€glicher Kampf, den er gegen die dunkle Seite in sich ausfechten muss, ebenso, was ihm meinen grĂ¶ĂŸten Respekt einbringt. Falls Lucinda sich weiterhin geziert hĂ€tte: ich hĂ€tte ihn sofort genommen ;-) Auch die liebevoll gestalteten Nebenfiguren wie der fĂŒrsorgliche Arzt FernĂĄn, JoaquĂ­ns treuer Freund Rafael, oder auch Cris, den ich von Anfang an nicht leiden konnte - zu Recht -, machen die Geschichte um einige Details reicher. Ebenfalls ein Stein in meinem Leser-Brett, hat sich Rosa, ein nach Lavendel duftendes Gespenst und ehemalige SanguaĂ­era, bei mir ergattert, wenn sie durch die Hallen von Santa Reyada weht und alle zur Weißglut bringt. Als die Geschichte gegen Ende nochmal auf einen absoluten Showdown zuging, begann ich die Vorhersehbarkeit des Buches noch einmal zu hinterfragen und war mir plötzlich absolut nicht mehr sicher, wie das alles wirklich ausgehen wĂŒrde. Irgendwie hatte ich so das GefĂŒhl, dass Lynn Raven da tatsĂ€chlich alles zuzutrauen wĂ€re. Ich hielt alle virtuellen Daumen fĂŒr meine Protagonisten gedrĂŒckt, dass sie doch bitte - bitte - ein halbwegs schönes Ende finden wĂŒrden. Anscheinend haben meine Stoßgebete zum Lesegott auch etwas gebracht, denn auch wenn das Ende viel zu kurz war und eine Menge Potential verschenkte, bekamen eigentlich alle alles was sie wollten. Auch wenn mir nicht ganz klar ist, ob denn mit einer Fortsetzung auch nach 7 Jahren noch zu rechnen ist, wĂŒrde ich es mir sehr wĂŒnschen und sofort wieder kaufen, denn schließlich geht ganz am Ende die Liebesgeschichte ja erst richtig los und die ein oder anderen Frage ist ja schließlich auch offen geblieben.Zum Schluss noch mein Lieblingszitat: "Seine Lippen legten sich auf meine Kehle. Federleicht. Kaum mehr als ein Hauch. Kein Biss, ein...Kuss. QuĂ€lend sanft. "JamĂĄs, mi luz!", rau, knurrend. Ein FlĂŒstern, kaum zu verstehen. "JamĂĄs! Niemals!" Sein Mund streifte meine Schulter, entsetzlich zĂ€rtlich. Dann war er fort." Fazit: Eine unglaublich intensive Geschichte ĂŒber Magie, Vampire, Intrigen, Freundschaft, Liebe und Vertrauen. Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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    • 2
  • Ich hoffe auf einen zweiten Teil :)

    Blutbraut

    Feliccima

    16. January 2018 um 21:45

    Die Geschichte um das MĂ€dchen Lucinda, das sich ihrem Schicksal nicht stellen möchte, ist unglaublich spannend erzĂ€hlt. Lynn Raven versteht es in kurzen, abgehakten SĂ€tzen die Spannung aufzubauen.Obwohl die Grundstory, die grĂ¶ĂŸtenteils das MĂ€rchen von „Die Schöne und das Biest“ behandelt, sowohl von den Charakteren als auch von der Grundgeschichte, recht offensichtlich ist, schafft es die Autorin auf diesen 735 Seiten die Spannung und das Interesse zu halten und keine großartigen LĂ€ngen entstehen zu lassen. Gerade Joaquin, der kurz vor seiner endgĂŒltigen Verwandlung zum Nosferatu steht, sorgt durch seine Zerrissenheit und seinen GefĂŒhlen Lucinda gegenĂŒber fĂŒr einen unterhaltsamen Lesestoff.Das Buch hat, trotz seiner LĂ€nge, ein sehr offenes Ende, wobei bisher noch nicht feststeht, ob ein zweiter Teil erscheinen wird. Genug Potential und ungeklĂ€rte Fragen hĂ€tte es auf jeden Fall.

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  • Blutbraut - Rezension

    Blutbraut

    justMe

    24. September 2017 um 15:25

    Es geht um Lucinda, die schon ihr ganzes Leben vor dem Hexer Joaquin davongelaufen ist, der ihr Blut braucht, um nicht zum Nosferatu zu werden. Doch dann wird sie von seinen Helfern aufgespĂŒrt und zu Ihm gebracht. Eine spannende Geschichte beginnt.  Das Buch ist durchgehend Spannend und lĂ€sst keine Zeit fĂŒr Langeweile. Man sollte sich auf keinen Fall von den vielen Seiten abschrecken lassen. Vor allem, da diese beim Lesen nur so vorbei fliegen. Ich kann dieses Buch allen Fantasy liebhabern empfehlen und finde es hĂ€tte viel mehr Aufmerksamkeit verdient! Eine etwas ausfĂŒrlichere Rezension findet ihr hier:https://purplegirlssite.wordpress.com/2016/01/01/blutbraut/

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  • Durchschnittlich aber nicht mehr

    Blutbraut

    Pachi10

    23. September 2017 um 18:46

    Die vielen positiven Rezensionen haben mich verleitet diesen Vampirroman zu lesen. Ich hĂ€tte die Finger davon lassen sollen. Es ist der ĂŒbliche Teenieroman, ohne Neuigkeiten und ohne Überraschungen. Die Hauptperson ist Lucinda - eine Blutbraut. Ca. 2/3 des Buches erfĂ€hrt der Leser eigentlich nicht um was es hierum eigentlich genau geht, sondern liest nur von einem hysterischem TeenagermĂ€dchen, deren jeder 10. Satz "Ich will nicht" oder "Ich kann nicht" lautet. Nur langsam lernt der Leser die Personen kennen und erfĂ€hrt auch etwas ĂŒber die Magier und die Aufgabe einer Blutbraut. Schade, denn dieses doch sehr dicke Buch. Könnte um 2/3 gekĂŒrzt werden und trotzdem wĂŒrde der Leser nichts verpassen. Offenbar gibt es schon zuviele Vampirgeschichten und leider Ă€hneln sie sich alle. Mehr als 2* kann ich nicht vergeben. Abgesehen davon, wĂŒrde ich dieses Buch keineswegs als Kinderbuch einstufen,

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    • 2
  • Charaktere zum Verlieben und spannend bis zum Schluss

    Blutbraut

    Morgenstern

    08. September 2017 um 16:06

    Auf der einen Seite die schillernde Welt der Magie und der Preis, den sie fordert. Auf der anderen Seite die schwer traumatisierte Protagonistin, die sich aus einem Gespinst von LĂŒge und Halbwahrheiten ins Licht des Erkennens kĂ€mpfen muss. Ein Buch, bei dem die GefĂŒhle Achterbahn fahren.
    Brilliant geschrieben, mein absolutes Lieblingsbuch.

  • Fantasie mit coolem Mafia-Touch!

    Blutbraut

    Buechergarten

    29. August 2017 um 12:16

    INHALT: JoaquĂ­n de Alvaro! Er ist die eine Person der Lucinda Moreira, seit sie denken kann, versucht zu entrinnen. Gerade als sie der ewigen Flucht mĂŒde geworden ist und sich zum ersten Mal verliebt, wird sie verraten und auf JoaquĂ­ns Anwesen „Santa Reyada“ an der Mojave-WĂŒste gebracht. Dort soll sie ihm als Blutbraut dienen, denn nur ihr Blut kann den mĂ€chtigen Magier davor bewahren sich zu einem Nosferatu zu wandeln. Doch auch noch andere Magier begehren Lucindas wertvolles Blut und je mehr Zeit sie gezwungenermaßen mit JoaquĂ­n verbringt, desto mehr gerĂ€t ihr Bild von Gut und Böse ins Wanken
   EIGENE MEINUNG: Ich muss sagen: Das Cover haut mich nach wie vor vom Hocker! Auch wenn ich die ewigen Abbildungen von Frauen auf BĂŒchern mittlerweile etwas Leid geworden bin finde ich diese immer noch beeindruckend, eindringlich und auf seine Art und Weise wunderschön! Es soll wohl Lucinda zeigen, deren schwarzes Kleid mit TĂŒll ihren Körper – und wohl vor allem ihren Hals – bis hoch zum Kinn komplett verdeckt. Die dunklen Haare heben sich stark von ihrem hell geschminkten Gesicht und vor allem von ihrem roten Mund sowie dem roten Blutstropfen ab, der sich aus ihren geschlossenen Augen löst. Der blaue Hintergrund rundet das Ganze fĂŒr mich perfekt ab.   Ich habe den Klappentext wie meist in eigenen Worten wieder gegeben und dabei auch etwas heraus gekĂŒrzt, dass meiner Meinung nach etwas von der Spannung vorweg nimmt und zu viel verrĂ€t. Also meine Empfehlung: Klappentext lieber nicht lesen!   Die „Blutbraut“ lag jetzt wirklich jahrelang auf meinem SUB (es ist mit ĂŒber 700 Seiten ja doch ein dickes Ding!) und wie es bei solchen BĂŒchern manchmal der Fall ist habe ich mir danach nur gedacht: Warum habe ich es nicht schon viel frĂŒher gelesen! Es ist das zweite Buch das ich von Lynn Raven im Regal habe und hat mir wesentlich besser gefallen als „Seelenkuss“, auch wenn nicht alles perfekt war. Ich bin wirklich schnell in die Geschichte hinein gekommen, die in unserer Zeit und Welt spielt. Einen Denkfehler habe ich jedoch unwissentlich begangen: Ich habe mir Lucinda um einiges Ă€lter vorgestellt (Mitte bis Ende 20?) und war dann etwas geschockt, als ich relativ spĂ€t im Buch gelesen habe, dass sie erst 18 Jahre alt geworden ist. Durch die Thematik im Buch hĂ€tte ich mir durchaus gewĂŒnscht sie wĂ€re Ă€lter gewesen. Vielleich hĂ€tte man dann auch etwas NaivitĂ€t aus dem Charakter heraus nehmen können, welche mich manchmal doch arg gestört hat und durch das junge Alter dann auch besser zu erklĂ€ren ist. Ansonsten konnten mich die Charaktere total begeistern, allen voran JoaquĂ­n und Rosa! :) Lasst euch ĂŒberraschen wer „sie“ ist! Allerdings war es irgendwann wahnsinnig nervig, dass „er“ und „sein“ in Lucindas Gedanken immer kursiv gedruckt waren, wenn es um JoaquĂ­n ging!?   Als Leser wird man in die Geschichte hinein geworfen, erfĂ€hrt erst nach und nach was sich in Lucindas Leben alles zugetragen hat und dann noch spĂ€ter was wirklich geschehen ist. Auch lernt man mit ihr zusammen verschiedene Personen, Orte und die Wahrheit kennen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat! Ich habe selbst gemerkt, wie sich meine Meinung zu den Personen im Laufe der Geschichte verĂ€ndert hat! Zum Teil habe ich es dabei einfach vermisst, dass Lucinda selbst mehr Fragen stellt, mehr nachforscht oder einfach genauer hinsieht. So verliert sie sich zum Teil sehr in ihren Fluchtgedanken, was auf die Dauer doch sehr anstrengend war. Ich hĂ€tte sie mir etwas taffer gewĂŒnscht. Genauso auf JoaquĂ­ns Seite: Warum hat er ihr „alles“ nicht „einfach“ in Ruhe erklĂ€rt? Seufz
 Aber die beiden entwickeln sich, wenn auch langsam und mit RĂŒckschlĂ€gen.   Die Grundidee der Geschichte finde ich einfach fantastisch und auch die Welt die Lynn Raven in diesem Buch, innerhalb unserer eigenen, geschaffen hat ist einfach super interessant! Wer dabei Angst vor dem Thema „Vampire“ hat, dem kann ich sie hoffentlich vollkommen nehmen. Wir haben es hier weder mit einem Twilight-Abklatsch, noch sonst einer durch und durch bekannten Vampir-Story zu tun. Es geht vielmehr um das Thema Magie und Nosferatu, MachtkĂ€mpfe, die Strukturen, BrĂ€uche und Regeln der Gesellschaft! Dabei erleben wir das Ganze aus verschiedenen Blickwinkeln und der grĂ¶ĂŸte Teil der Handlung spielt auf einem Anwesen namens „Santa Reyada“ an der Mojave-WĂŒste bei Los Angeles. Insgesamt muss ich sagen, dass alles so einen gewissen und tollen „Mafia-Touch“ hat und die Gegend wirklich toll beschrieben war! Die Geschichte ist aber meiner Meinung nach nichts fĂŒr ganz schwache Nerven! Es geht durchaus um Tod, Blut und Gewalt rund die Welt und Verwandlung der Nosferatu.   Auch an Wendungen und Überraschungen (Rosa!) hat es mir nicht gefehlt und besonders den ein oder anderen RĂŒckblick habe ich sehr genossen! Wichtig war fĂŒr mich auch, dass die Liebesgeschichte (ohne Erotik) weder den Hauptteil der Handlung einnimmt, noch auf drei Seiten klar ist, dass nur diese beiden Personen fĂŒr immer und ewig zueinander gehören. Die Autorin hat sich hier wirklich Zeit gelassen. Nur das Ende war mir an dieser Stelle etwas zu abrupt und der Zeitsprung hat mir gefĂŒhlt schöne und wichtige Szenen des Buches genommen. Auch bleiben meiner Meinung nach schon noch Fragen offen – vielleicht fĂŒr die eigene Fantasie – die man noch klĂ€ren könnte! ;)   Was ich leider erst nach Beenden des Buches entdeckt habe ist ein Glossar zum Buch: https://www.randomhouse.de/Leidenschaft-und-Magie-Die-Buecher-von-Lynn-Raven/Blutbraut-Lexikon-zum-Buch/aid65568_12886.rhd   FAZIT: Eine erfrischende Geschichte im Genre „Vampir“-Literatur: Absolut kein Twilight-Abklatsch und auch keine reine Liebegeschichte! Es geht vielmehr um Nosferatu, Liebe, Vertrauen, Intrigen, MachtkĂ€mpfe, Magie, BrĂ€uche und Regeln einer Welt innerhalb unserer eigenen mit einem Touch „Mafia“. ;) Nur die NaivitĂ€t der Hauptprotagonistin stört etwas.

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  • Super Buch!

    Blutbraut

    _das_ninchen

    13. August 2017 um 18:15

    Fort, nur fort von hier! ist Lucinda Moreiras einziges Bestreben, nachdem sie entfĂŒhrt und auf das Anwesen von JoaquĂ­n de Alvaro gebracht wurde - dem mĂ€chtigen jungen Magier, dessen Blutbraut sie werden soll und der fĂŒr sie alles Böse zu verkörpern scheint. Doch je nĂ€her sie JoaquĂ­n kennenlernt, desto mehr gerĂ€t das Bild, das Lucinda von ihm hatte, ins Wanken und stĂŒrzt sie in ein Wechselbad der GefĂŒhle... Am Anfang ist das Buch noch etwas kompliziert. Man muss erst ein paar Kapitel lesen um in die Handlung reinzukommen und um die ZusammenhĂ€nge zu verstehen. Wenn man dann jedoch in der Handlung drinnen ist dann ist es wirklich super zu lesen. Es ist spannend geschrieben und man wird total gefesselt von der Geschichte. Nach und nach erfĂ€hrt man immer mehr ĂŒber Lucinda und versteht mehr und mehr warum sie so handelt wie sie handelt. Auch ihre Gedanken und GefĂŒhle werden gut geschildert wodurch man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Auch die anderen Charaktere werden gut beschrieben und man schließt alle richtig ins Herz. In der Geschichte gibt es immer wieder kleine "Überraschungen" bzw. Dinge mit denen man nie gerechnet hĂ€tte. Dadurch wird die Geschichte nochmal spannender und man möchte immer sofort weiterlesen. Alles in allem ein super Buch. Kann ich nur jedem weiterempfehlen, der Fantasyromane liebt.

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  • Vampire, BlutbrĂ€ute - und ein Leben voller LĂŒgen

    Blutbraut

    sternblut

    11. August 2017 um 16:57

    JoaquĂ­n de Alvaro. Es ist eine Person, ein Name vor dem Lucinda Moreira auf der Flucht ist, seit sie denken kann. Als sie ihm dennoch in die HĂ€nde fĂ€llt scheint ihr Schicksal besiegelt. Umso ĂŒberraschter ist sie von dem Vampir, der vor ihr steht. Der ihr Angst macht. Der ihr aber auch ein Angebot macht: wenn sie die Grundlagen der Zauberei lerne, wĂŒrde er sie in Ruhe und gehen lassen. Was sie nicht weiß: JoaquĂ­ns Zeit lĂ€uft an. Und es bleibt ihm nicht viel, um sie zu schĂŒtzen...Sehr lange bin ich um Blutbraut herumgeschlichen. Habe mir das Cover angesehen. Mit dem Titel geliebĂ€ugelt. Und es mir doch nie gekauft. Anlass genug, dass meine kleine Schwester mir das Buch zum Geburtstag schenkte - damit es zwei Jahre in meinem Regal verstauben konnte. Es war höchste Zeit, das Buch zu befreien und es endlich zu lesen - auch wenn mir sehr dicke BĂŒcher gerade immer ein bisschen schwer fallen zwischendurch. Und habe keine einzige Seite bereut. Die Geschichte ist in mehreren Perspektiven verfasst. Wir haben die Sicht von Lucinda, die in der Ich-Perspektive dargestellt wird, sodass wir genau wissen, was sie fĂŒhlt, denkt und plant - auf der anderen Seite haben wir aus einer erzĂ€hlenden Perspektive sowohl die Nosferatu als auch JoaquĂ­n. Es sind also unterschiedliche ErzĂ€hlstrĂ€nge, die mehr und mehr zusammengefĂŒhrt werden. Und hier sehe ich auch den einzigen kleinen Makel in einem sonst wundervollen Buch: die ErgĂ€nzung zwischen den unterschiedlichen Personen empfand ich als durchaus gelungen - den Sprung zwischen den ErzĂ€hlperspektiven weniger. Letztlich war es nicht weiter dramatisch, weil man sich mit der Zeit daran gewöhnt, aber besonders zu Beginn störte es mich doch irgendwie, dass aus einer Ich-Perspektive ein personaler ErzĂ€hler wurde, der die Dinge von außen betrachtet. Was ich wiederum schön fand, war die Kombination aus inhaltlicher Struktur und Ă€ußerer Darstellung. So findet sich an jedem Kapitelbeginn ein Symbol, anhand welchem der Leser identifizieren kann, welcher Themenstrang in diesem Kapitel verfolgt werden sollte. An und fĂŒr sich hĂ€tte hier auch die ErzĂ€hlperspektive ausgereicht - es gibt zwei Symbole auf zwei Perspektiven. Trotzdem mag ich es immer gerne, wenn sich ein Buch mit solchen Kleinigkeiten "besonders" macht. "Nur" Text kann jeder - hier stecken Gedanken dahinter, die mir sehr gefallen haben. Ein kleiner visueller Zusatz eben. Die Geschichte des Buches hat mich irgendwie fasziniert. An und fĂŒr sich könnte man in dem Buch eine Liebesgeschichte vermuten und entdecken, ohne dass sie herausplatzt. Es ist vielmehr eine subtile Entwicklung, die viel Zeit in Anspruch nimmt und sich erst am Ende irgendwie entfalten kann, ohne dabei wirklich wirklich kitschig zu sein, wie es bei vielen anderen Liebesgeschichten der Fall ist. Auch der Vampir-Aspekt ist interessant dargestellt. Es wird nicht diese "ich beiß dich - du wirst Vampir"-MentalitĂ€t, sondern eine ganz andere Thematik dahintergestellt. Dass es eigentlich eine Gruppe von Magiern gewesen ist, von welcher sich ein Teil dafĂŒr entschieden hat, einen Pakt mit dem Teufel einzugehen und damit zu Vampiren zu werden. Dass diese Blut trinken mĂŒssen - besonderes Blut von einer besonderen Frau, die zu dem entsprechenden Vampir passen muss, damit sie nicht zu Monstern, zu Nosferatu werden... Neben all diesen VampirverhĂ€tschelungen, die es heutzutage auf dem Markt gibt, empfand ich diese Geschichte als durchaus erfrischend. Was mir am Plot allerdings am besten gefallen hat, ist, dass er so... unvorhersehbar gewesen ist. Immer wenn ich dachte, ich weiß was passiert, ist irgendwie etwas ganz anderes passiert. Nach und nach wird gelichtet, wer der VerrĂ€ter in den Reihen ist und welcher Nosferatu hinter den Machtspielchen steckt. Schon nach der ersten HĂ€lfte des Buches ist ziemlich klar, was passieren wird, sodass ich mich relativ schnell gefragt habe, was eigentlich nicht kommt, wenn das Buch noch so lange geht. Aber das war schön - weil nichts an der Geschichte mir willkĂŒrlich vorgekommen ist. Ich fand es erbauend, dass nicht gleich der Plan des Nosferatu aufgegangen ist, sondern etwas dazwischen kam. Nicht alle AblĂ€ufe sind so peinlich perfekt, wie man es in vielen anderen BĂŒchern hat. Ich mochte das. Wie gesagt - das hat fĂŒr mich alles ein bisschen unvorhersehbar gemacht. Ebenfalls gelungen empfand ich die fehlende sexuelle Komponente. In den meisten VampirbĂŒchern scheint doch Sex immer mehr eine zentrale Rolle zu spielen - was ich an sich nicht verkehrt finde, aber manchmal darf es eben auch mal etwas anderes sein. Auch hier verweise ich wieder auf die SubtilitĂ€t der Liebesgeschichte. Ich kann es einfach nicht oft genug sagen!Auch mit den Personen habe ich mich recht schnell angefreundet. Zwar ist mir Lucinda mit ihren ewigen Fluchtgedanken am Anfang ein bisschen auf die Nerven gegangen - auf der anderen Seite konnte ich sie aber auch verstehen. Sie macht eine Entwicklung durch, die zwar nur sehr schleichend ist und immer wieder EinbrĂŒche vorweist - aber sie ist da. Meiner Meinung nach ist sie ein zwar widerwilliger, aber starker Charakter, der im Leben sehr viel hat durchmachen mĂŒssen. Da ist es klar, dass sie misstrauisch ist. Dass sie seinen Namen nicht denken möchte. Dass sie jegliche kleine Regung kritisch hinterfragt und nicht vertrauen möchte. umso mehr habe ich mich darĂŒber gefreut, dass sie ihre Erinnerungen zurĂŒckbekommen hat, auch wenn sie fĂŒr sie durchaus schmerzhaft gewesen sind. Auch mit JoaquĂ­n kam im gut klar - vielleicht ein bisschen unsensibel an manchen Punkten, aber hey - kurz vor Nosferatu und Mann. Ganz böse Kombination! Ich will jetzt nicht zu ausschweifend werden, aber im Großen und Ganzen waren es auch die Personen, die dem Ganzen Leben eingehaucht haben. Ich hĂ€tte gerne gewusst, was letztlich aus Chris geworden ist, nachdem er seinen finalen Wandel auf die "gute Seite" erreicht hat. Aber das bleibt leider ein Loch, mit dem man vermutlich leben muss. Und leben kann. Achja. Mein persönlicher Liebling: Rosa :'D . Mehr verrate ich ĂŒber sie nicht, aber sie war der Hammer!Ja, ich bin Fantasy-Liebhaber. Ja, ich liebe Vampirgeschichten. Und ich mag BĂŒcher, die anders sind. Die unvorhersehbar sind. Die ans Herz gehen. Und ich persönlich bin in diesem Buch vollkommen aufgegangen. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist subtil. Es ist neu. Dabei ist es nicht total over the top, sondern einfach herrlich erfrischend. Damit ist Blutbraut fĂŒr mich eine absolute Empfehlung fĂŒr jeden, der sich nicht mit den ĂŒblichen Vampir-Liebesgeschichten abgeben möchte, sondern etwas sucht, das darĂŒber hinaus geht. Ich hab es bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen (: . 

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  • Blutbraut

    Blutbraut

    GothicQueen

    24. June 2017 um 15:55

    "Blutbraut" von Lynn Raben habe ich empfohlen bekommen, als ich gerade mal wieder gerne Fantasy-BĂŒcher gelesen habe. Die Autorin war mir gĂ€nzlich unbekannt. Und da mir das Cover sehr gut gefallen hat, haben mich die ca. 700 Seiten dann auch nicht mehr abgeschreckt. Denn wenn einem eine Geschichte gefĂ€llt, ist man ja eher froh drum, dass sie kein Ende nehmen will. So war es dann auch. Ich konnte das Buch von Anfang an nicht zur Seite legen. Die Geschichte um Lucinda Moreira, die eine Blutbraut ist, fesselte mich gĂ€nzlich. Blutbraut bedeutet hier, dass ihr Blut fĂŒr einen bestimmten Hexer ist. Er braucht ihr Blut, um wiederum selbst nicht zu einem blutrĂŒnstigen Nosferatu zu werden. Seit Lucinda ein Kind ist, flĂŒchtet sie deshalb vor Joaquin de Alvaros. Bis sie den charmanten Chris kennenlernt und sich in ihn verliebt. Doch dann wird Lucinda entfĂŒhrt. Und landet im Haus von Joaquin und Chris, der Joaquins Bruder ist. Lucinda wird nicht freigelassen, weil Joaquin sie vor anderen Magiern beschĂŒtzen möchte, die an ihr Blut möchten. ZunĂ€chst ist sie sauer. Doch nach und nach lernt sie Joaquin besser kennen. Eigentlich ist er doch nicht so gemein, wie sie erst dachte. Die Geschichte war sehr toll und ich war sehr enttĂ€uscht, dass es keine FolgebĂ€nde gegeben hat. Ich hĂ€tte sehr gerne mehr von den beiden erfahren. Da ich den Roman sehr schön fand, möchte ich ihn allen Fantasy-Fans, die ihn noch nicht kennen, sehr gern weiterempfehlen, so wie er mir einst empfohlen wurde.

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  • Keine 0815 Vampirgeschichte!

    Blutbraut

    Melie99

    12. May 2017 um 09:46

    Das Cover ist sehr episch. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das auf dem Cover Lucinda darstellen soll, die BluttrĂ€nen weint. Dies ist ja schon ziemlich unheimlich. Die Farben harmonieren miteinander und ergĂ€nzen sich. Ich liebe generell alle Cover, wo Gesichter oben sind, da ich mir dann die Charaktere noch besser vorstellen kann.Die Autorin beschreibt alles sehr ausfĂŒhrlich und detailreich. Eigentlich gefĂ€llt mir dies sehr gut. Aber wenn es um Landschaftsbeschreibungen geht, kann es schon mal langweilig werden. Ich liebe ansonsten ihren Schreibstil. Ich habe ihn auch schon bei ihrer "DĂ€monen“ Trilogie geliebt.Leider konnte mich das Buch zum Teil nicht wirklich fesseln. Ich hĂ€tte mir gewĂŒnscht, dass es mich in seinen Band gezogen hĂ€tte sowie es mir bei ihrer DĂ€monen Reihe ergangen ist. GlĂŒcklicherweise konnte mich das Buch die letzten 300 Seiten dann doch noch voll ĂŒberzeugen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, weil es so spannend wurde und das, obwohl das Buch ĂŒber 700 Seiten hat. Die Geschichte hatte die ersten 100 Seiten immer wieder seine LĂ€ngen. Dies hat mich leider ein bisschen abgeschreckt. Aber wie schon oben erwĂ€hnt, wurde es ungefĂ€hr ab Seite 350 – 400 besser und konnte mich ab da an fesseln. Es gibt halt nur keine konstante Spannung in dem Buch.Derartiges habe ich noch nie gelesen, da ich Fantasy BĂŒcher liebe, habe ich schon sehr viel ĂŒber Vampire gelesen. In dieser Geschichte geht es ja auch unter anderem um Vampire, doch sie wurden von der Autorin ganz anders dargestellt als erwartet. Es ist auf jeden Fall keine Typische 0815 Vampir Geschichte, die es heutzutage zu Hauf gibt.Meine Mutter hat dieses Buch auch gelesen und geliebt. Sie hat mich davor gewarnt den Klappentext zu lesen und meinte ich soll mich einfach ĂŒberraschen lassen und mich in die Geschichte hineinfallen lassen. Dies habe ich dann getan. Nach dem ich das Buch beendet habe, habe ich mir den Klappentext durchgelesen und er verrĂ€t wirklich ziemlich viel. Ich wĂŒrde empfehlen ihn nicht zu lesen, weil er wirklich ziemlich spoilert. Man erfĂ€hrt zum Beispiel etwas das erst nach 300 Seiten so langsam passiert.Lucinda ist meiner Meinung nach ein sehr toller und liebevoller Charakter. Doch manchmal benimmt sie sich ziemlich kindisch. Sie ist eine Moreira Blutbraut und wurde vor langer Zeit einem Hexer zugeteilt. Sie ist unter anderem mein Lieblingscharakter gewesen.Als ich das erste Mal von Chris hörte, mochte ich ihn schon nicht. Er war mir von Anfang an unsympathisch. Ich weiß auch nicht genau warum, aber ich war, eher ein Fan von JoaquĂ­n.Leider ist dieses Buch ein Einzelband. Zuerst war ich schockiert, als ich dies erfahren habe, da am Ende der Geschichte noch einige Fragen bei mir aufkamen. Allerdings habe ich gehört, dass es ein paar Kurzgeschichten zu dem Buch geben soll. Diese werde ich irgendwann auch lesen.Das Buch bekommt von mir 4 Sterne. Zum Ende hin konnte es mich noch sehr beeindrucken und fesseln. Außerdem bin ich nur so durch die letzten 350 Seiten geflogen.

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  • Vampirromantik auf andere Art und Weise - gefĂ€llt!

    Blutbraut

    SchwarzeFee

    17. April 2017 um 17:06

    Die Blutbraut von Lynn Raven wurde in einer Buchgruppe, in der ich bin, sehr gehyped, als ich sie dann als ME ergattern konnte, habe ich zugeschlagen. Allerdings lag sie nun doch lange Zeit auf dem Stapel ungelesener BĂŒcher, da mich die hohe Seitenzahl von ĂŒber 700 Seiten abschreckte und ich derzeit eigentlich nicht so gern Fantasy lese. Im Rahmen einer Sub-Abbauchallenge habe ich nun aber dieser Tage zu diesem WĂ€lzer gegriffen und bin angenehm ĂŒberrascht worden. Lucinda Moreira ist eine sogenannte Blutbraut, dies bedeutet, dass sie die passende Frau fĂŒr einen Hexer ist, der nur durch das Trinken ihres Blutes verhindern kann, zum blutrĂŒnstigen Nosferatu zu werden. Von Kindesbeinen an ist Lucinda also auf der Flucht vor Joaquim, dem Hexer, fĂŒr den sie die perfekte Blutbraut abgeben wĂŒrde. Doch natĂŒrlich wird sie doch gefunden... und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Lucinda lernt Joaquim kennen und einige Dinge ihrer unerschĂŒtterlichsten Überzeugungen geraten ins Wanken, zudem hat auch ein mĂ€chtiger Hexer wie er seine Feinde. Das Buch hat eine Altersempfehlung ab 13, die Protagonistin ist im Buch 18 Jahre alt, als ich dies lies, hĂ€tte ich es so nicht gedacht. Ich selbst bin schon 46 und habe inzwischen Einiges an Jugendfantasy gelesen, bei dem mir die Protagonisten wirklich auch wie Teenager begegneten. Hier wirkt Lucinda aber deutlich Ă€lter, Joaquim ist es sowieso. So bin ich auch als erwachsene Frau gut unterhalten worden, ich fand es wirklich spannend. Vier Sterne und keine fĂŒnf, weil mir die ewige Kursivschreibung des Wortes "er", wenn Lucinda von Joaquim spricht, wirklich irgendwann auf die Nerven ging. Und vielleicht hĂ€tte es ein bisschen kĂŒrzer sein können. FĂŒr Leser, die wirklich keinen Funken spanisch können, wĂ€ren ein paar Fußnoten mit Übersetzungen auch dann und wann nicht schlecht gewesen. Aber alles in allem fand ich es klasse, gerade auch das unterschwellige Funken zwischen den Hauptprotagonisten war gut umgesetzt ohne sexuell-platt zu wirken. 

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  • Dark-Fantasy auf hohem Niveau

    Blutbraut

    Paularisierend

    02. April 2017 um 21:05

    Lynn Raven hat es wieder geschafft mich in ihren Bann zu ziehen! Die Welt in diesem Roman war wieder unglaublich spannend und besonders gestaltet und nicht zu detailiert beschrieben, es war gerade genug um zu interressieren aber nicht zu langweilen.Lucinda war als Protagonistin wieder eher schwierig aber gerade deswegen eben nicht so platt und hat Lust auf mehr gemacht. Von Joaquin will ich gar nicht anfangen, sooo sexy... ;-)Und obwohl die Liebesgeschichte sich wie auch in der Kuss des Kjer (auch ein Liebling von mir) sich bis auf die letzte Seite zieht und gefĂŒhlt viel zu wenig behandelt wird, ist das Herz am Ende doch einfach froh. Wahrscheinlich weil man so lange darauf hinfiebert.Ich fand die Geschichte einfach nur perfekt und unglaublich spannend fĂŒr Fantasy-Liebhaber wie mich! Großes Lob :-)

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  • Ein richtig tolles Buch.

    Blutbraut

    KleinerSchneeEngel88

    20. March 2017 um 15:02

    Meine Meinung:Von Anfang an ist man mitten im Geschehen, denn Lucinda die jahrelang auf der Flucht war, wurde gefunden. Leider bleibt es nicht so spannend, denn das erste 1/3 des Buches handelt nur von Lucindas Abneigung gegenĂŒber JoaquĂ­n und fehlschlagenden Fluchtversuchen.Ich muss ehrlich zugeben, dass diese Buch bei mir leider zu einer SuB-Leiche geworden ist und das eigentlich nicht ganz gerechtfertigt ist, denn trotz des schwierigen Anfangs ist die Geschichte gut aufgebaut und auch der Schreibstil von Lynn Raven konnte mich begeistern. Nachdem man mal in der Mitte angelangt ist, lĂ€sst es sich leichter lesen und wir zum Ende hin so spannend, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann.Die Charaktere empfand ich leider nicht so gut wie die Geschichte selbst.JoaquĂ­n ist oft sehr unberechenbar, schafft es aber trotzdem irgendwie sich in Lucindas NĂ€he immer zu beherrschen, was nicht ganz glaubwĂŒrdig rĂŒbergebracht wurde, wenn man die Situationen bedenkt.Von Lucinda war ich teilweise schlichtweg genervt, aufgrund ihrer Art andauernd in Panik zu verfallen und ein Punkt, der mich im Bezug zu Lucinda beim Lesen immer wieder gestört hat war, dass "er" und "sein" immer wieder kursiv geschrieben wurden, wenn sie ĂŒber JoaquĂ­n nachgedacht hat. Das hat Lucinda und ihre Abscheu geradezu kindisch und trotzig wirken lassen. Kann das Buch trotzdem weiterempfehlen...

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  • wirklich langweilig

    Blutbraut

    Lee-Lou

    07. March 2017 um 15:22

    Ich kann kaum etwas Positives zu dieser Geschichte sagen. Ich konnte zu keiner einzigen Figur irgendein GefĂŒhl aufbauen. Weder Sympathie noch Antipathie. Emotionen, die Lynn Raven stellenweise versucht an den Leser heranzutragen, kamen bei mir ĂŒberhaupt nicht an. Dabei meine ich diese Aussagen noch nicht einmal negativ. Dieses Buch hat mich einfach so gelangweilt, dass ich sie fast schon neutral betrachte. Ich habe mir Dinge erhofft, wie z.B. dass Lucinda auf dem Anwesen der de Alvaros ankommt. Dass sie anfangs Angst oder Hass gegenĂŒber Joaquin empfindet, was sich dann aber zu starker Zuneigung oder so entwickelt. :D Was man hier jedoch bekommt, ist was vollkommen anderes und entspricht nicht einmal im Ansatz den Dingen, die mir gefallen wĂŒrden.AnsĂ€tze, die in mir Interesse und Spannung weckten waren zwar da, konnten aber fĂŒr mich nicht aufrechterhalten werden. Im Übrigen, bin ich auch der Meinung, dass man die Geschichte an sich hĂ€tte kĂŒrzen können. Über 700 Seiten sind in meinen Augen etwas unnötig. Aber das sehe ich vermutlich nur so, weil mir die Geschichte nicht gefallen hat.

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  • Blutbraut ist eine interessante Vampir-Story-Variante, die mich begeistern konnte.

    Blutbraut

    Lillybooks

    23. February 2017 um 20:14

    Ist mal eine ganz andere Vampirstory, keine Biss-Kopie. Zum Inhalt: Lucinda ist schon ihr Leben lang auf der Flucht und zwar vor JoaquĂ­n de Alvaro, dem sie versprochen ist. Aber JoaquĂ­n ist ein Magier und sie seine Blutbraut, denn nur ihr Blut kann ihn davor bewahren, zum Nosferatu zu werden. NatĂŒrlich spĂŒrt er sie auf, denn der Mann in den sie sich gerade zu verlieben beginnt ist Chris, JoaquĂ­n de Alvaros Bruder und auch er sucht eine Blutbraut. Am Anfang hat Lucinda panische Angst vor JoaquĂ­n aber je mehr sie ihn kennenlernt, desto mehr empfindet sie fĂŒr ihn und beginnt sich zu verlieben. Aber auch andere Magier begehren Lucindas Blut und bedrohen ihre neue Liebe
  Ich fand Blutbraut sehr unterhaltsam, mochte Luz und JoaquĂ­n und Lynn Raven ist es gelungen es spannend zu machen, ohne das wirklich viel passiert. Bis zum Höhepunkt. Ich mag ihren Stil, man kann sich alles vorstellen und auch mitfĂŒhlen. Ein paar sich wiederholende Redewendungen wie stĂ€ndiges knurren von JoaquĂ­n und Lucindas Atemproblem waren etwas nervig, aber damit konnte ich leben. Das Ende war so lala, denn es sind fĂŒr mich zuviele Fragen offen geblieben. Was ist mit Chris? Was mit dem Großvater? Wird Joaquin eines Tages wieder zurĂŒckverwandelt? Aber vielleicht gibt es ja mal einen zweiten Band? Also vergebe ich vier Sterne und warte mal ab, ob noch was kommt.

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