Lynn Sherr SWIM

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Inhaltsangabe zu „SWIM“ von Lynn Sherr

Schwimmen gehörte im alten Ägypten zum guten Ton und war wie das Lesenlernen wichtiger Bestandteil einer guten Erziehung. Das römische Heer musste mit Rüstungen schwimmen lernen und auch die Germanen waren hervorragende Schwimmer. Im Mittelalter siegte die Angst vor dem dunklen Nass und Schwimmen galt als lasterhaft und gefährlich. Heute ist Schwimmen Hobby, olympische Disziplin, Pflichtsportart, gesundheitsfördernd und Lebensgefühl. Lynn Sherr zeigt in dieser persönlichen Kulturgeschichte des Schwimmens auf, wie sich das Schwimmen, die Schwimmstile, Bademoden, Becken und Gewässer im Laufe der Menschheitsgeschichte verändert haben, welche Legenden sich um das Schwimmen ranken und wo sich gute und schlechte Schwimmer in der Geschichtsschreibung finden lassen. Sherr stellt die Frage, wieso das Wasser bis heute eine so große Anziehungskraft auf uns ausübt und warum das Schwimmen eine so elementare Erfahrung sein kann. Sie befragt Wissenschaftler und Olympiasieger, Distanzschwimmer und „Normale“, die sich ein Leben ohne den regelmäßigen Sprung ins Wasser – ob in einen Pool, See oder das Meer – nicht vorstellen können. Gleichzeitig bereitet sich Sherr auf den Swim-Hellespont-Wettbewerb vor, um auf Lord Byrons Spuren die wilden Gewässer von Europa nach Asien zu durchschwimmen. Ein nicht ungefährliches Unterfangen für eine Amateurin von fast 70 Jahren. Ein informatives, unterhaltsames und humorvolles Buch für alle, die schwimmen und das Wasser lieben.

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    SWIM
    R_Manthey

    R_Manthey

    02. August 2015 um 16:11

    So steht es in der Produktbeschreibung. Und das stimmt. Für den anderen Teil der Menschheit liest es sich vielleicht von einem kulturgeschichtlichen Ansatz aus ganz gut. Man kann auch die ungeheure Fleißarbeit, die hinter diesem Buch steckt, bewundern. Wer allerdings nicht voller Begeisterung schwimmen geht oder gar fassungslos auf Leute schaut, die noch in hohem Alter (wie die Autorin) zum Langstreckenschwimmen in einer gefährlichen Region antreten, greift bestimmt auch nicht zu diesem Buch. Warum gefällt begeisterten Schwimmern ein solches Buch, während es andere eher langweilig finden werden? Wer gerne im Wasser ist, erinnert sich beim Lesen sicher daran, wie schön es war, zu schwimmen und wie herrlich es sein wird, es wieder zu tun. Alles, was sich um diese Leidenschaft dreht, weckt also genau die Gefühle, die man beim Schwimmen empfindet. Und darüber hinaus gibt es in diesem Buch viel Wissenswertes und Interessantes für solche Leser. Der Text ist zwar in verschiedene Kapitel unterteilt, doch die Autorin schreibt eher in einem intellektuellen Plauderton und verfolgt ihr jeweiliges Thema selten geradlinig wie in einem Sachbuch. Schließlich geht es hier um ihre Leidenschaft. Und das spürt man deutlich. Kulturgeschichtliche Ereignisse, Bewegungen und Moden handelt die Autorin ebenso eloquent ab, wie sie über ihre eigenen Motive und Erfahrungen schreibt. Eine Bewertung erweist sich in diesem Fall als sehr schwierig. Leidenschaftlichen Schwimmern, die in dieser Bewegungsform mehr als nur einen Sport, sondern auch ein Vergnügen sehen, wird dieses Buch mit Sicherheit gefallen. Andere werden sich nicht vorstellen können, was man so alles darüber zusammentragen und erzählen kann, und es ermüdend finden.

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