Lynn Viehl Versuchung des Zwielichts

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Inhaltsangabe zu „Versuchung des Zwielichts“ von Lynn Viehl

Dr. Alexandra Keller ist eine erfolgreiche Schönheitschirurgin, die ihre Praxis auch des Öfteren für Bedürftige kostenlos zur Verfügung stellt. Eines Tages erhält sie einen Anruf von dem Millionär Michael Cyprien, der dringend ihre Hilfe braucht. Als sich Alexandra weigert, seinen Fall zu übernehmen, lässt dieser sie kurzerhand entführen. Was Alexandra nicht weiß: Michael ist ein vierhundert Jahre alter Vampir. Er wurde von seinen Feinden furchtbar entstellt, doch seine raschen Heilungskräfte machen eine Operation nahezu unmöglich. Alexandra muss all ihre Fähigkeiten als Chirurgin aufwenden, um ihm zu helfen.

Spannendes Buch und tolle Charaktere, aber die Handlung ist noch ausbaufähig und ein bisschen zu kurz...

— Leseratte2007
Leseratte2007

Für mich zu brutal.

— LenasLektuere
LenasLektuere

Sehr schöne und spannende Trilogie. Ich liebe es!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

In diese Serie habe ich mich sofort verliebt und musste es am Ende gleich noch ein Mal lesen!!!

— nit12
nit12

Ein sehr bewegendes und schockierendes Buch,Brutal und nichts für schwache Nerven. Kompliziert geschrieben. Die idee ist sonst toll umgesetz

— Zeckentodesengel
Zeckentodesengel

Ich fand das Buch toll. Habs praktisch an einem Tag ausgelesen. :D

— Nazurka
Nazurka

uff mich auchhhhh!!

— dreamer
dreamer

der typ auf dem cover erinnert mich irgendwie an mick aus moonlight

— Birgit-B
Birgit-B

ich bin auch sehr gespannt darauf, auf jeden fall ist es schon auf meiner wunschliste gelandet :-))

— romanasylvia
romanasylvia

das buch hört sich richtg spannend an. könnte ein guter auftakt zu einer super reihe werden. ich bin sehr gespannt!

— Vampir-Fan
Vampir-Fan

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    Versuchung des Zwielichts
    Leseratte2007

    Leseratte2007

    20. December 2016 um 13:46

    Darum geht es (Klappentext):Dr. Alexandra Keller ist eine erfolgreiche Schönheitschirurgin, die ihre Praxis auch des Öfteren für Bedürftige kostenlos zur Verfügung stellt. Eines Tages erhält sie einen Anruf von dem Millionär Michael Cyprien, der dringend ihre Hilfe braucht. Als sich Alexandra weigert, seinen Fall zu übernehmen, lässt dieser sie kurzerhand entführen. Was Alexandra nicht weiß: Michael ist ein vierhundert Jahre alter Vampir. Er wurde von seinen Feinden furchtbar entstellt, doch seine raschen Heilungskräfte machen eine Operation nahezu unmöglich. Alexandra muss all ihre Fähigkeiten als Chirurgin aufwenden, um ihm zu helfen.Meine Meinung:Das Buch hat mir sehr gut gefallen und die Atmosphäre war einfach nur mysteriös und mitreißend. Die Charaktere fand ich sehr gut ausgebaut und ich konnte ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen.Die Handlung des Buches war sehr schön eingeteilt, aber ich finde der Höhepunkt hätte noch Potenzial noch oben gehabt. Generell finde ich, dass dem Buch noch 100-200 Seiten gut getan hätten. Die Handlung war sehr kompakt, aber Alex und Michael hätten noch ein paar Streitszenen haben können, die waren immer sehr amüsant und cool.Aber mir fehlte auch ein wenig mehr Hintergrundwissen. Ich habe schon ein paar Informationen bekommen, aber für meinen Geschmack hätten es noch ein paar mehr sein können.Aber insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, die Charaktere und die Atmosphäre, Setting waren sehr mysteriös, mitreßend und einfach nur toll.Nur fehlte der Handlung ein richtiger dramatischer Höhepunkt und noch ein paar Szenen zwischen Michael und Alexandra wären noch schön gewesen, weil ihre gemeinsame Zeit immer ein wenig begrenzt war und so etwas schön blutiges dramatisches hat noch als i-Tüpfelchen gefehlt...

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  • Actionreiche Untote

    Versuchung des Zwielichts
    Asbeah

    Asbeah

    19. December 2016 um 11:43

    Vor einigen Jahren las ich diesen ersten Teil der Darkyn Reihe schon einmal. Damals gefiel es mir nicht besonders und ich legte die Reihe erstmal auf Eis. Nachdem ich Teil 1 nun zum zweiten Mal gelesen habe, muss ich meine Enttäuschung von damals revidieren. Es ist doch gar nicht mal so übel! Zwar ist der etwas holprige Anfang natürlich geblieben, genauso wie einige etwas nebulöse Passagen, doch diesmal konnte es bei mir die Spannung aufrecht halten. Dieses Buch ist nichts für zarte Gemüter, hier geht es richtig zur Sache. Grausamkeiten durch Folter werden recht deutlich beschrieben, ebenso wie intime Details, die ich nicht unbedingt alle hätte wissen wollen. Zwar geht es in diesem Buch darum, wie Michael (Vampir) und Alexandra (Mensch) zueinander finden, doch geschieht dies eher am Rande und von Romantik keine Spur. Hauptsächlich wird man hier in die Welt der Darkyn Vampire eingeführt und in die ihrer Feinde. Intrigen, Geheimbünde, und Intrigen innerhalb der Geheimbünde ließen mich etwas verwirrt zurück. Ich vermute bzw hoffe, dass einige meiner offenen Fragen in den Folgebänden geklärt werden. Mein Fazit: Actionreich. Gute 4 Sterne und Empfehlung an erwachsene Leser.

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    • 3
  • nicht die große Liebe

    Versuchung des Zwielichts
    ashavera

    ashavera

    29. March 2014 um 08:52

    Alexandra ist eine erfolgreiche plastische Chirurgin, die sich aufopferungsvoll um ihre Patienten kümmert. Dann erhält sie ein seltsames Angebot eines Millionärs, doch sie lehnt ab, da sie ihre Patienten, auch für viel Geld, nicht im Stich lassen will. Doch sie wird entführt und operiert Michael, den Millionär, da sie ihn mit seinen Verletzungen einfach nicht im Stich lassen kann. Nach der OP beginnt sie sich zu verändern. Was ist passiert und was hat Michael damit zu tun? Ich habe das Buch zum ersten Mal kurz nach Erscheinen gelesen. Damals schwamm ich auf der Vampir-Romanzen-Schwelle und erwartete eine heiße Liebesgeschichte. Daher war ich damals ziemlich enttäuscht und habe mit der Reihe nicht weiter gemacht, denn schon damals hat mir der Aspekt der Liebesgeschichte nicht gut gefallen. Mit den restlichen Erzählsträngen konnte ich damals noch nicht viel anfangen, aber mittlerweile habe ich mein Beuteschema erweitert und so wollte mich nochmal an dieser Reihe versuchen. Alexandra und Michael sind nicht sehr einfach zu fassen. Alex ist zu Beginn eine selbstbewußte starke Frau, die sich nicht unterkriegen läßt. Nach ihrer Begegnung mit Michael - die ganze Geschichte nach der Op ist noch schwieriger zu fassen und nicht sehr verständlich beschrieben - ist sie zynisch, launisch und macht sich irgendwie ihre eigenen Regeln.  Michael hingegen ist herrschsüchtig und festgefahren. Da ist es schwierig die beiden zusammen zu führen und leider ist es nicht gut gelungen; es wirkte nicht sehr glaubwürdig. Die plötzlich aufkommende Liebe zwischen Alex und Michael ist für mich nicht sehr nachvollziehbar; Anziehung und Faszination ja, aber Liebe?  Es ist keine Liebesgeschichte im klassischen Sinne, auch wenn der Klappentext etwas anderes verspricht. Und man merkt, daß es der erste Band einer Reihe ist, denn man muß sich erst in die Welt der Darkyn einfinden. Leider wird das durch die Autorin erschwert, die meistens keine oder nur sehr wenige Erklärungen zu ihrer Welt liefert, man muß sich viel zusammen reimen. Das trübt die Lesefreude ein wenig. Von der Erzählweise her läßt sich das Buch mit einigen Urban Fantasy Reihen vergleichen, in denen Romanzen zu Anfang nicht stattfinden, da sie in der Geschichte nicht gebraucht werden. Auch hier hätte die Romanze noch nicht stattfinden müssen, scheint aber in vielen Reihen, die es mittlerweile auf dem Markt gibt eine Vorausetzung zu sein. Die Geschichte um die Darkyn ist interessant und vielschichtig, auch wenn man noch nicht alles durchschauen kann. Der Fluch mutet altmodisch an, läßt sich aber durch die ihre Vergangenheit erklären. Doch warum sie noch nicht wirklich etwas darüber wissen, verwundert einen schon. Doch nun haben sie ein Werkzeug, um mehr zu erfahren; ich bin gespannt ob und wie es gelöst wird. Mir hätte die Geschichte um die Darkyn gereicht, die Liebesgeschichte hätte nicht sein müssen. Dadurch, daß man sich vieles zusammen reimen muss und sehr viele Erzählstränge eingeführt werden, wirkt das ganze etwas unausgegoren und verwirrt mehr, als es erklärt.  Ich hoffe, es wird im zweiten Band besser, den ich auf jeden Fall lesen werde.

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  • Rezension zu "Darkyn 01" von Lynn Viehl

    Versuchung des Zwielichts
    marlysa

    marlysa

    Ich bin ja erst sehr skeptisch gewesen alsi ich den Einband gelesen haben. Vampire und Schönheitschirugie? Das hat sich doch ein bisschen abgefahren angehört. Und so bin ich ein paarmal um das Buch "herumgeschlichen". Aber es hat sich gelohnt die Geschichte von Alexandra und Michael zu lesen. Die Story ist nicht so absurd aufgebaut wie es sich zunächst vermuten lässt. Jede/r Autor/in schreibt von ihren/seinen ganz eigenen Vampiren. Dem entsprechend reagieren die einen auf Weihwasser und Knoblauch und andere wiederum nicht. Die Vampire dieser Geschichten besitzen zum Beispiel nicht die Fähigkeit sich von extremen Verletzungen zu regenerieren. Da macht das schon Sinn eine Ärtztin zu Rate zu ziehen ;) Amüsant und spannend zu lesen.

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    • 2
  • Ein sehr bewegendes und schockierendes Buch,Brutal und nichts für schwache Nerven.

    Versuchung des Zwielichts
    Zeckentodesengel

    Zeckentodesengel

    09. June 2013 um 23:14

    Ich hab das Buch gerade ausgelesen und muss sagen, das ich sehr geschockt , sehr beindruckt  und ein bischen verwirrt bin. Das Buch ist Brutal und beschreibt an einigen Stellen sehr deteireich Folterungen und Operationen. Es gibt viele Stellen an denen ich ganz schön schlucken musst und auch kurzzeitig überlegt habe, das Buch nicht weiter zu lesen.Ich hab mich dann doch dazu aufgeraft, weil ich einfach wissen wollte wie es weitergeht.Die nötige spannung ist alos durchaus gegeben. Der Schreibstiel ist sehr deteireich, verwirrt einen aber anfangs sehr, da ständig ihrgentwelche Begriffe auftauchen die nicht erklärt werden. Die Liebesgeschichte ist meiner Meinung nach eher angedeutet, mir fehlte ein wenig die beschreibung der ´romantischen` Gefühle. Ich hoffe, das die in den anderen Bändern ein bischen mehr ausgearbeitet werden. Also ab ans nächste Band.... ;-)

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  • Das Buch war eine Versuchung - und eine große Aufgabe für mein Gehirn!

    Versuchung des Zwielichts
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. May 2013 um 23:07

    Als die Darkyn aus ihren Gräbern stiegen, waren sie in der Lage, sich durch den Austausch von Blut und Entrückung während der Raserei zu vermehren. Es war eine schreckliche, aber notwendige Sache, um die zu ersetzen, die die Kirche abschlachtete. Diese Zeit hat das Leben der heutigen Darkyn geprägt. (S. 140) - Inhalt:  Als plastische Chirurgin hilft Alexandra Keller vor allem bedürftigen Menschen. Eines Tages erhält sie einen Anruf von dem Millionär Michael Cyprien aus New Orleans, der angeblich dringend ihre Hilfe braucht. Da Alexandra sich weigert, seinen Fall zu übernehmen, lässt Cyprien sie kurzerhand entführen.   Als die Ärztin ihm gegenübersteht, ist sie schockiert. Cyprien wurde von seinen Feinden grausam gefoltert und ist schwer entstellt. Doch das Unfassbare ist seine Fähigkeit, innerhalb von wenigen Augenblicken zu heilen. Dies machte eine Operation bisher so gut wie unmöglich. Durch ihre außergewöhnliches Geschick gelingt es Alexandra, sein Gesicht wieder vollständig herzustellen, und sie sieht sich einem äußerst attraktiven Mann gegenüber.   Alexandra gerät in eine düstere Welt, deren Existenz alles in Frage stellt, woran sie glaubt. Denn Michael Cyprien ist einer der unsterblichen Darkyn, die sich von menschlichem Blut ernähren. Die Darkyn wurden vor vielen Jahrhunderten zu Vampiren gewandelt und sind davon überzeugt, unter einem Fluch zu stehen. Als Wissenschaftlerin ist Alexandra fest entschlossen zu beweisen, dass es für alles eine rationale Begründung gibt. Doch die magische Anziehungskraft, die Michael Cyprien auf sie ausübt, lässt sich nicht mit dem Verstand erklären. (Quelle: Egmont Lyx) - Aufmachung des Buches:  Man sieht das Gesicht eines Mannes, dessen Auge gekennzeichnet ist. Der Hintergrund ist in einem rotbraun gehalten und mit einem kleinen Vollmond samt Feldermäusen verziert. Im Vordergrund steht auf blauen Hintergrund der Reihenname sowie der Titel. Geschmückt wird dieser Abschnitt von blauen Blumen. Insgesamt ist das Cover ganz in Ordnung. Besonders die Blumen stechen hervor und gefallen - vor allem, da sie auch zur Geschichte passen, da die Darkyn einen blumigen Geruch versprühen. - Charaktere: Da wäre zuerst Alexandra Keller, Chirurgin und weibliche Hauptperson. Mit ihrem spritzigen Humor und ihrem toughen Köpfchen begeistert sie den Leser. Sie hat einen Bruder namens John Keller, der Priester geworden ist doch im Buch selbst vom göttlichen Weg abkommt. Seine Szenen haben mich nicht weiter interessiert, schon fast genervt, denn weder er war mir sympathisch noch die Dinge, die er tut. Nicht grundlos steht seine Schwester ihm nicht positiv gesinnt gegenüber. Zurück zu Alexandra, denn die hat sich, obwohl sie auf der Straße aufgewachsen ist, eine richtige Karriere aufgebaut. Sie hat als Chirurgin nicht nur eine ruhige Hand, sondern auch immer einen kühlen Kopf: nichts bringt sie aus de Ruhe. Doch genauso rebellisch ist sie Michael gegenüber, denn von ihm lässt sie sich nichts gefallen, auch wenn er das noch so gern hätte. Michael Cyprien ist ein recht charmanter und gefühlvoller Mann, doch das bekommt man nicht zu Beginn mit. Hier wirkt er eher arrogant und egoistisch, was ihn unsympathisch macht. Doch mit der Zeit, wo sich auch seine Beziehung zu Alexandra entwickelt, empfand ich ihn ganz anders. Er hat ihr nie nur ein Haar gekrümmt und das, obwohl er mehr als genug Gründe und Möglichkeiten dazu gehabt hat. Auch viele andere Figuren treten auf - vor allem andere Darkyn und andere aus der Bruderschaft, der John beigetreten war. Vorblickend auf die anderen Bände lernt man hier schon deren Hauptfiguren teilweise kennen und wird so auf diese Bände neugierig gemacht. - Handlung & Schreibstil: Der Einstieg in die Geschichte wurde gut und direkt gewählt, ohne große Rederei beginnt sie gleich mit einem Brief von Cyprien an Alexandra und einem unmoralischen Angebot. Die kleinen Einblicke in Alexandras Arbeit gefielen mir und weckten mein Interesse, ebenso die traurigen Schicksale, die sie betreute. Der Zeitpunkt für ihre Entführung war passend, so kam keine Langeweile und Eintönigkeit auf, doch Spannung fehlt bisher. Italienische und Französische Dialoge weckten ein besonderes Flair, doch verstand man nicht alles, was Cyprien seinen Vertrauten für Aufgaben gibt. Erklärungen für Begriffe aus der Darkynwelt (Sykgenis, Tresora) wären angebracht gewesen - ohne diese wurde der Lesefluss massiv gestört. Immer mehr Handlungsstränge bringt Viehl mit ins Geschehen und man kann zunächst gar nicht zuordnen, welche Priorität jeder Einzelne besitzt. Dieses Buch erfordert wirklich aufmerksames Lesen, was mir wahrscheinlich nicht immer gelang, denn oft war ich einfach nur genervt. Der Zusammenhang all dieser Fäden wurde im Laufe der Handlung immer mehr klar und gegen Ende fanden sie mit einem großen Knall, Wendungen und Überraschungen zusammen. Aus der Liebesgeschichte hatte ich mir insgesamt auch mehr erhofft - erst wehrt sich Alexandra ewig dagegen und plötzlich - ZACK BUMM - liebt sie ihn und alles scheint gut. Doch gegen Ende finden sie auch nur indirekt zusammen und durch diese Offenheit wird diese Sachverhalt auf den nächsten Band verlegt. Zum Schreibstil kann ich noch neben den wenigen Worten oben anbringen, dass Viehl sehr blumig und gefühlvoll schreibt, auch wenn es meist kompliziert wird durch schwierige Wörter und verschachtelte Sätze. Kompliziert zum Lesen, aber dennoch ist jedes Wort von ihr gut durchdacht. -  Persönliches Fazit: Das Buch war für mich guter Durchschnitt mit viel Luft nach oben für die weiteren Bände. Durch interessante Charaktere könnten die nächsten Bände besser werden - wenn sie gut umgesetzt werden. Mit guten Ideen aber einem schon fast zu anspruchsvollem Schreibstil kommt Viehl daher und engt das Lesevergnügen drastisch ein. Doch einige Fragen bleiben offen, weswegen ich mir den zweiten Band mal zu Gemüte führen werde. Eine Versuchung war dieses Buch wirklich, doch es hält nicht so ganz, was es verspricht. - Pro und Contra: + innovative Ideen & neuartige blumenduftende Vampire + toughe und witzige Protagonistin o zunächst schwieriges Puzzlespiel mit vielen Handlungssträngen o viele Möglichkeiten für Folgebände - komplizierter Schreibstil und ungeklärte Begriffe - zu viele Kleinigkeiten & Sachverhalte auf einmal Bewertung:  Idee: 5/5 Umsetzung: 3/5 Handlung: 3/5 Charaktere: 3/5 Schreibstil: 2/5 Emotionen: 3/5 Lesespaß: 3/5 Gesamt: 3/5

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  • Rezension zu "Darkyn 01" von Lynn Viehl

    Versuchung des Zwielichts
    Vampir-Fan

    Vampir-Fan

    22. October 2012 um 16:10

    Dr. Alexandra Keller ist eine erfolgreiche Schönheitschirurgin, die ihre Praxis auch des Öfteren für Bedürftige kostenlos zur Verfügung stellt. Eines Tages erhält sie einen Anruf von dem Millionär Michael Cyprien, der dringend ihre Hilfe braucht. Als sich Alexandra weigert, seinen Fall zu übernehmen, lässt dieser sie kurzerhand entführen. Was Alexandra nicht weiß: Michael ist ein vierhundert Jahre alter Vampir. Er wurde von seinen Feinden furchtbar entstellt, doch seine raschen Heilungskräfte machen eine Operation nahezu unmöglich. Alexandra muss all ihre Fähigkeiten als Chirurgin aufwenden, um ihm zu helfen.....Versuchung des Zwielichts ist der erste Teil der Daekyn-Reihe von der amerikanischen Autorin Lynn Viehl. Ich bin mit dem Gefühl ran gegangen was denn nun schon wieder kommt und wurde echt überrascht. DerSchreibstil ist sehr fließend und man kann wenn man angefangen hat nicht wirklich mehr aufhören. Das Buch hat viele unerwartete Wendungen und man muß einfach wissen wie es weiter geht. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und man leidet echt mi8t ihnen mit. Lynn Viehl hat da eine sehr interesante Welt erschaffen von der ich umbedingt mehr wissen möchte. Klare 5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Darkyn 01" von Lynn Viehl

    Versuchung des Zwielichts
    Dubhe

    Dubhe

    20. January 2012 um 16:36

    Alex ist eine erfolgreiche Schönheitschirurgin. Sie liebt ihre Arbeit, doch seit einiger Zeit versucht ein gewisser M. Crypien sie zu bewegen, zu ihm nach New Orleans zu kommen und ihn zu operieren, wobei er immer größere Zahlen nennt, die er ihr bezahlen würde. Doch Alex möchte ihre Patienten nicht vernachlässigen oder alleine lassen. So kommt es, dass sie entführt wird. So gelangt sie schließlich in eine Welt voller Gefahren, Betrug und weiteren schlimmen Dingen.... . Zu allererst möchte ich feststellen, dass es in diesem Buch nicht um Engel geht, so wie es der Titel vermuten lässt, sonden um Vampire. Das Buch erinnert mich etwas an "Eternity" von Meg Cabot. Alex ist eine typische moderne Amerikanerin, frei und unabhängig. Und mit einem Schuss Sarkasmus, was mir besonders gut gefällt. Crypien hingegen ist in einem anderen Jahrhundert aufgewachsen und ist es gewöhnt, anders behandelt zu werden, als von Alex. Der Autor schafft mit den Kyn typische Vampire, jedoch etwas verändert. Ziemlich tsypische Vampirreihe, wie es schon so viele andere auf dem Markt gibt, doch auch etwas anders, da er das ganze mit einem Schuss von "Kirche" vermischt. Denn die Kyn haben Feinde, die sie schon seit Jahrhunderten, seit sie aus ihren Gräbern auferstanden sind, bekämpfen. Und diese Feinde heißen Brethern und sind von der römisch katholischen Kirche. Diese Brethern erinnern mich immer an die Inquisition von früher, nur dass die Brethern eher im Untergrund agieren.

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  • Rezension zu "Darkyn 01" von Lynn Viehl

    Versuchung des Zwielichts
    _Rosa

    _Rosa

    13. January 2012 um 15:51

    Inhalt: "Sie ist seine einzige Hoffnung, der Dunkelheit zu entfliehen." Alexandra Keller ist Ärztin und glaubt nur an das, was sich rational erklären lässt. Als sie jedoch dem geheimnisvollen Millionär Michael Cyprien begegnet, gerät ihr Weltbild ins Wanken. Cyprien ist einer der unsterblichen Darkyn und verfügt über außergewöhnliche Kräfte. Schon bald kann sich Alexandra Cypriens magischer Anziehungskraft nicht mehr entziehen. (Egmont Lyx) - Charaktere Alexandra Keller, die weibliche Hauptfigur, ist plastische Chirurgin mit einer großen Klappe. Sie nimmt oft kein Blatt vor den Mund und bringt den Leser mit ihren sarkastischen Bemerkungen zum Schmunzeln. Sie ist als Straßenkind aufgewachsen, zusammen mit ihrem Bruder John, mit den sie sich nicht mehr so gut versteht, da er sie bitter enttäuscht hat. Sie hat eine locker, flockige Art und lässt sich nichts sagen, erst recht nicht von Cyprien, der es immer wieder versucht. Sie ist stur und stark und der Leser kann sich schon gut mit ihr identifizieren. Michael Cyprien ist ein sehr hochrangiger Darkyn, der fürchterlich entstellt wurde und nun Alexandras ärztliche Hilfe braucht. Seiner Meinung nach ist sie die einzige, die ihm helfen kann. Er ist charmant und zuvorkommend, doch anfangs war er mir recht unsympathisch, da er arrogant und egoistisch wirkt. Doch mit der Zeit besserte sich das und ich hab ihn gemocht. Wichtig zu erwähnen ist noch Alex Bruder John Keller, welcher nach seiner schwierigen Kindheit Priester geworden ist. Doch John hat keine reine Weste mehr und Gewissensbisse plagen ihn. Auch weil er mit seiner geliebten Schwester kein ordentliches Wort mehr wechseln kann. Er und seine Schwester werden sehr gegensätzlich dargestellt. John ist eine Schlüsselfigur des Ganzen, denn durch ihn findet alles zusammen. Er wird für Intrigen missbraucht und hat darüber keine Ahnung. - Handlung Der Einstieg in die Geschichte ist sehr brisant, man wird sofort mit dem Inhalt konfrontiert, was ich gut fand. Der Zeitpunkt, an dem Alex schließlich von Michaels Leuten entführt wird, war sehr passend gewählt. Doch trotz dessen kam Spannung nicht auf. Die Handlung musste erst in Schwung kommen, damit sich das besserte und am Ende fand ich es sehr genial, wie die Autoin das ganze eingefädelt hat. Zu Beginn verwirrten mich die ganzen Handlungsstränge und vielen Personen sehr. Man wurde einfach mal schnell in eine unbekannte Welt mit noch mehr unbekannten Begriffen geworfen, die teilweise nicht mal erklärt wurden und da musste man sehen, wie man zurecht kommt. Da ließ das Lesevernügen nach. Man muss sehr genau Lesen, um überhaupt etwas mitzukriegen. Nachdem die Handlungen etwas vorangeschritten hatten, bemerkte man das geniale System der Autorin. Denn am Ende führten alle Zweige zusammen zu einem großen Ganzen, und alle noch so unwichtig wirkenden Stränge waren umso wichtiger geworden, was einen als Leser schon begeistert. Viele Fragen, die aufgekommen waren, wurden geklärt und der Showdown ist nicht zu verachten. Bemängeln muss ich allerdings die Beziehung von Michael und Alexandra. Bei einem Romantic-Fantasy-Buch erwartet man, dass auch Liebe und Romantik auftreten. Das habe ich bei diesem Paar überhaupt nicht gemerkt. Sie stellten irgendwann einfach mal so fest, dass sie sich lieben, und fertig. Das war mehr als schlecht ausgeführt. - Schreibstil Lynn Viehl schreibt nicht schlecht, ihr Schreibstil ist sehr erfrischend, und auch ihre Idee von dieser Reihe ist ganz gut. Es ist eine ungewöhnliche Idee, Vampire so zu vermarkten. Es stehen viele Blumen in besonderer Verbindung mit den Vampiren, genauso wie eine besondere Gruppierung von Menschen als ihre Feinde, was ich wirklich genial finde. Der manchmal recht direkte, obszöne Schreibstil passte zur Geschichte und Metaphern wären einfach nur unvorteilhaft gewesen. Es war gut so. Was mich allerdings störte waren die ganzen französischen und lateinischen Sätze, die nicht übersetzt wurden und einfach den Lesefluss störten. Dem Verlag müsste klar sein, dass nicht jeder so etwas versteht. Auch die fremden Begriffe, die die Darkyn umgaben, waren einfach zuviele und wurden nichtmal annähernd erläutert. Ich finde, ein Glossar wäre da vorteilhaft gewesen, für einen besseren Überblick. - Persönliches Fazit: Das Buch gefiel mir eher durchwachsen. Es waren viele Aspekte, die mir total gefielen, aber mindestens genauso viele, die mir überhaupt nicht gepasst haben. Ich gebe allerdings Reihen, die ich nicht grottenschlecht fand, immer eine zweite Chance. Mit der Idee und dem genialen Konzept konnte mich Lynn Viehl jedoch für's erste überzeugen, und so werde ich wohl auch den zweiten Band lesen - nicht zuletzt wegen den sehr interessanten Hauptpersonen, die man schon größtenteils kennenlernen durfte. "Versuchung des Zwielichts" ist auf jeden Fall eine Versuchung, die mit Sicherheit nicht jedem Gefallen wird. Ich empfehle das Buch nur bedingt, man kann es probieren, sollte sich aber im Klaren sein, was einen erwartet. Für Vampirliebhaber empfehle ich es aber dennoch, da diese besonderen Ideen eine gelungene Abwechslung zum Normalen sind.

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  • Rezension zu "Darkyn 01" von Lynn Viehl

    Versuchung des Zwielichts
    Melanie_J

    Melanie_J

    05. January 2012 um 21:59

    Alexandra Keller ist eine plastische Chirurgin und hilft vielen bedürftigen Opfern von Gewaltverbrechen. Deshalb will sie dem reichen Schnösel M. Cyprien nicht helfen, denn sie denkt, dass er nur eine Schönheitsoperation haben will. Sie will ihre Patienten nicht im Stich lassen, falls sie Cypriens Willen folgen würde, selbst als er ihr 4 Millionen Dollar anbietet. Nach einem anstrengenden Arbeitstag im Krankenhaus, in dem sie auch ihrem Bruder begegnet, der Priester ist und Alexandra vor Jahren im Stich gelassen hat, wird sie von zwei Männer kurzerhand entführt. Als sie wieder aufwacht, wird sie von der Sekretärin Cypriens begrüßt und Alexandra weiß sofort, dass der Millionär sie entführen lassen hat. Sie versucht zu fliehen, doch sie wird in ein Zimmer eingeschlossen und erst wieder rausgelassen, als man sie zu Cyprien bringt. Alexandra schwört sich, ihn anzuzeigen, doch als sie ihn von Angesicht zu Angesicht sieht, wird ihr eines klar. Michael Cyprien will keine normale Schönheitsoperation. Sein Gesicht existiert quasi nicht mehr, denn er wurde von irgendwelchen Leuten gefoltert. Alexandra kann sich nicht gegen ihre Berufung wehren, zu helfen, und versichert ihm, ihn zu operieren. Dabei erklärt er ihr, dass er schneller heilt als alle anderen normalen Menschen und Alexandra ihr ganzes Können anwenden muss. Sie operiert ihn und es gelingt ihr, sein Gesicht wiederherzustellen. Nach der Operation sieht sie sich einem unglaublich attraktiven Mann gegenüber, als sie jedoch allein gelassen werden, greift er sie an und trinkt ihr Blut. Denn Michael ist ein Darkyn, ein Vampir. Er will sie gar nicht beißen, doch durch die OP hat er kaum noch Kraft und kann sich nicht beherrschen. Als er von Alexandra weggerissen wird, ist es schon zu spät und kurzerhand flößt er ihr sein Blut ein. Sie wird auf einem Flughafen ausgesetzt und schließlich in ein Krankenhaus gebracht, wo sie unter unglaublichen Umständen überlebt. Doch mit dem Blut von Michael gehen Veränderungen mit ein. Sie hat keinen Appetit mehr und nimmt stetig ab. Sie experimentiert an sich selbst herum und spritzt sich täglich Blut. Dabei wird sie von Michael verfolgt und schließlich gefunden. Er bittet sie noch einmal um Hilfe, denn Freunde von ihm wurden ebenfalls von der Bruderschaft gefoltert wie einst er. Alexandra kann sich Cypriens Scharm nicht entziehen und willigt schließlich ein. Doch Michaels bester Freund und auch die Bruderschaft, die hinter Alexandra und ihrem Bruder John her sind, bringen Schwierigkeiten mit sich, die die junge Ärztin nicht einmal ahnt. Lynn Viehl schafft eine einzigartige Welt der Vampire. Sie beschreibt die Entstehung der Darkyn authentisch, was auch an Alexandras Drängen nach wissenschaftlichen Erklärungen liegt. Die verschiedenen Perspektiven, aus der sie schreibt, bringen einem die verschiedenen Charaktere ihrer Welt näher, als es bei anderen Autoren der Fall ist. Sie lässt einem sofort in die Welt der Darkyn eintauchen und erklärt nach und nach, was in dieser neuen, düsteren Welt vor sich geht. Das ist manchmal etwas verwirrend, weil man viele Begriffe am Anfang nicht versteht und erst später wirklich hinter die Bedeutung kommt. Trotz allem sind ihre Darkyn außergewöhnlich und unwiderstehlich, was man in Michael zu gut spüren kann. Man verfällt seinem Charme genauso wie Alexandra, die sich jedoch immer wieder gegen die Anziehungskraft zwischen ihnen wehrt. Ein Hin und Her von zwei Persönlichkeiten, die vor ihrer Begegnung gut allein klargekommen sind. Doch etwas ist zwischen ihnen und sie kommen nicht mehr voneinander los, was schön zu lesen ist. Die Bruderschaft bringt die Spannung des Buches zu ihrem Höhepunkt. Was wollen sie von Alexandra und John? Eine Frage, die bis zum Schluss aufrechterhalten wird. Die letzten Kapitel rissen einen so mit, dass man nicht aufhören konnte. Man wurde gezwungen weiterzulesen, denn man wollte wissen, wie es ausgeht. Ich will natürlich wieder nicht zu viel verraten, aber es lohnt sich, diese Serie zu vervollständigen. Ich werde dies tun, denn mich hat Lynn Viehl mit ihrer Darkyn-Serie begeistert.

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  • Rezension zu "Darkyn 01" von Lynn Viehl

    Versuchung des Zwielichts
    Rosenmaedchen

    Rosenmaedchen

    24. October 2011 um 23:28

    Als plastische Chirurgin hilft Alexandra Keller vor allem bedürftigen Menschen. Eines Tages erhält sie einen Anruf von dem Millionär Michael Cyprien aus New Orleans, der angeblich dringend ihre Hilfe braucht. Da Alexandra sich weigert, seinen Fall zu übernehmen, lässt Cyprien sie kurzerhand entführen. Als die Ärztin ihm gegenübersteht, ist sie schockiert. Cyprien wurde von seinen Feinden grausam gefoltert und ist schwer entstellt. Doch das Unfassbare ist seine Fähigkeit, innerhalb von wenigen Augenblicken zu heilen. Dies machte eine Operation bisher so gut wie unmöglich. Durch ihr außergewöhnliches Geschick gelingt es Alexandra, sein Gesicht wieder vollständig herzustellen, und sie sieht sich einem äußerst attraktiven Mann gegenüber. Alexandra gerät in eine düstere Welt, deren Existenz alles in Frage stellt, woran sie glaubt. Denn Michael Cyprien ist einer der unsterblichen Darkyn, die sich von menschlichem Blut ernähren. Die Darkyn wurden vor vielen Jahrhunderten zu Vampiren gewandelt und sind davon überzeugt, unter einem Fluch zu stehen. Als Wissenschaftlerin ist Alexandra fest entschlossen zu beweisen, dass es für alles eine rationale Begründung gibt. Doch die magische Anziehungskraft, die Michael Cyprien auf sie ausübt, lässt sich nicht mit dem Verstand erklären. •●• Bei den Darkyn-Büchern gehen ja die Meinungen ziemlich auseinander. Es gibt Leute, die lieben diese Bücher und es gibt Leute, die können sich dafür nicht begeistern. Da der Inhalt nicht schlecht klingt, habe ich mich einfach mal daran versucht und ich gehöre wahrscheinlich zu der dritten Gruppe von Leuten, die die Bücher ganz gut fanden, aber sie nicht gleich vergöttern. ~ Der Einstieg in die Geschichte ist sehr brisant, so beginnt sie doch gleich mit dem Erhalt eines Briefes von Cyprien an Alexandra, indem er ihr ein millionenschweres Angebot für Operationen an ihm macht. Gleich zu Beginn bekommt man auch einen Einblick in Alexandras Alltag, vor allem in ihr ärztliches Leben, für das sie fast ausschließlich lebt. Da ich sehr gerne Arztserien schaue, interessierte mich ihre Arbeit sehr und das hob sich gleich am Beginn positiv heraus. Man lernt auch schreckliche, traurige Schicksale kennen, um die sie sich kümmert und die in einem eine Art Mitgefühl wecken. Nachdem die Handlung so ihren Lauf nahm wird Alex auch bald entführt, den Zeitpunkt fand ich sehr passend, denn sonst wäre es zu langweilig geworden. Doch Spannung kommt trotzdem nicht wirklich auf. Mit der Zeit legte sich das, es wurde interessanter, man verstand langsam besser und man will die Wahrheit wissen. Wenn ich es jetzt im Nachhinein betrachte, was es genial eingefädelt von Viehl. Bei Cyprien selbst dann kommt so einiges auf den Leser zu. Ganz vorne dabei sind hier französische Sätze, da Phillippe, Michaels Seneschall, kein Englisch spricht und so meist französisch spricht. Es ist ärgerlich, dass diese Sätze nicht übersetzt wurden, auch wenn man etwas französisch hatte, manche Leser können damit sicherlich nichts anfangen und haben einen Übersetzer im Gebrauch. Das war nicht sehr klug überlegt und hinderte den Lesefluss. Das gleiche gilt für lateinische Worte und einige komplizierte Arztbegriffe, mit denen man als Normalsterblicher ohne Erklärung doch nur wenig anfangen kann. Das gleiche gilt hier außerdem für die vielen fremden Begriffe wie Tresora, Jardin oder Sykgenis, die in der Welt der Darkyn gebraucht werden, jedoch nie ganz klar wird, was sie eigentlich bedeuten. Ein Glossar wäre hierbei vielleicht gar nicht so schlecht gewesen. Nach und nach fließen andere Handlungsstränge mit ein, die mich jedoch anfangs erstmal verwirrten. Man musste hierbei schon aufmerksam lesen und mitzukommen. Jedoch ging es auch dann nach den Anfängen der Nebenhandlungen und man merkt, dass sie alle im Zusammenhang stehen. Auch tauchen hier Personen auf, um die es sich in den Folgebänden drehen wird. Am Ende führen alle Verstrickungen zusammen. Es gibt totale Überraschungen und Wendungen und der Showdown ist auch nicht zu verachten. Doch hatte ich mir insgesamt mehr aus dem Buch in Sachen Liebe und Romantik erhofft. Die Sucht man ihr eigentlich vergeblich, denn Alex und Michael stellen irgendwann fest, dass sie sich lieben und fertig. Auch kam das Ende sehr abrupt und man wird eigentlich im Dunkeln gelassen, ob sie sich denn nun für ihn entscheidet oder nicht. Ich hoffe mal, ich finde im zweiten Band Antworten! ~ Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass Alexandra sehr humorvoll sein kann. Mit ihren sarkastischen Bemerkungen brachte sie mir ab und an ein Lächeln auf die Lippen und sie lockerte so manche ernste Situation auf. Alex hat in ihrer Kindheit auf der Straße gelebt, mit ihrem Bruder John. Bis sie von einer Pflegefamilie adoptiert wurden. Früher verstand sie sich super mit ihrem Bruder und hat ihn sehr geliebt, aber durch gewisse Vorkommnisse hat er sie enttäuscht und das zeigt sie ihm offen. Alex war mir eigentlich auf Anhieb sympathisch. Mit ihrer locker flockigen Art und ihren sarkastischen Ausdrücken erinnerte sie mich etwas an mich selbst. Auch mit ihrer taffen und starken Art ist sie sehr liebenswert. Sie bringt wirklich nichts aus der Ruhe. Jedoch lässt sie sich auch kaum was sagen, vor allem von Michael und rebelliert oft gegen ihn. Der kannte so etwas nicht, auf ihn müssen Frauen und Untertanen hören, aber Alex beleidigt ihn sogar öffentlich. Sie wehrt sich sehr lange gegen ihn und seine Anziehung, was gut so ist. Frührer Widerstand wäre einfach total unpassend zu ihrem sturen Charakter gewesen. ~ Michael ist ein sehr charmanter und gefühlvoller Mann. Als Alexandra jedoch zu ihm kommt, ist sie zutiefst erschrocken. Sein Körper hat schlimme Verletzungen davon getragen, woran deutlich wird, wie viel er durchleiden musste und immer noch muss. Schnell wird klar, wieso nur Alexandra im helfen kann. Anfangs war er mir doch recht unsympathisch, so empfand ich ihn als arrogant und egoistisch. Doch mit der Zeit hat sich das gelegt und ich fand ihn richtig nett. Er hat Alex nie schlecht behandelt, auch wenn er die Möglichkeit dazu gehabt hätte. ~ John selbst ist Priester geworden, hat sich, laut Alex, stark verändert. Er hatte Gründe, Priester geworden zu sein, diese werden aber anfangs sehr mysteriös gehalten. Vor allem bei ihm und Alex wird klar, wie gegensätzlich die Autorin ihre Figuren darstellt. John wirft bei jeder Szene, in der er ist, Fragen auf, die erst nach und nach geklärt werden. So bleibt es, was ihn angeht, spannend. Es war sehr gut durchdacht, dass ganze so darzustellen. Er würde sich gern mit seiner Schwester wieder gut stellen, jedoch erweist sich das schwerer als gedacht und da er nicht von Gottes Pfad abweichen darf, bleiben ihm auch nicht viele Möglichkeiten. ~ Ich muss sagen, ich habe schon sehr viele Vampirbücher gelesen und der Markt boomt immer noch damit, aber solche Ideen sind mir noch nirgendwo untergekommen. Sie sind neu und stechen sich von der Masse ab. Denn bei Lynns Vampiren spielen die Blumen eine tragende Rolle, was eine sehr schöne Überlegung war. Außerdem sollen die Darkyn verflucht sein. Die Rolle ihrer Feinde, die ich noch nicht verraten werde, ist auch sehr interessant und habe ich bisher so noch nicht gekannt. •●• Ich habe lange überlegt, was ich dem Buch denn nur für eine Bewertung gebe. Schlussendlich habe ich mich für den Mittelweg entschieden. Klar hatte das Buch einige negative Aspekte, aber doch fand ich es ganz gut und, dass ich bereits die anderen Bände bestellt habe, spricht ja wohl ganz für sich. Die Idee rund um die Darkyn gefällt mir einfach und Lynn Viehl hat einen recht erfrischenden Schreibstil, sodass das Lesen wirklich Spaß macht. Außerdem mag ich Philippe sehr ;) Im Übrigen geht es im zweiten Band um eine sehr interessante Person und ich bin gespannt darauf, wie es nun mit allen Handlungssträngen weitergeht.

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  • Rezension zu "Darkyn 01" von Lynn Viehl

    Versuchung des Zwielichts
    CoSch1995

    CoSch1995

    06. October 2011 um 21:09

    Micheal Cyprien, ein mehrere hundert Jahre alter Vampir, wurde bei einer Folterung vollkommen entstellt. Er möchte, dass sein Gesicht wieder hergestellt wird, doch da er besonders schnell heilt braucht er einen besonderen Arzt. Alexandra Keller, Schönheitschirurgin und die schnellste auf ihrem Gebiet, erscheint ihm passend. Er lässt sie entführen und da sie ihr Freiheit wieder will operiert sie ihn. Doch danach beißt Michael sie und setzt damit ihre Verwandlung in Gang. Doch die Ärztin in Alexandra will sich damit nicht abfinden... Meine Meinung: Dieses Buch hat mich ein bisschen enttäuscht. Die Hauptcharaktere, Alexandra und Michael, waren mir am Anfang des Buches beide ziemlich unsymphatisch. Im Laufe des Buches hat es sich dann aber geändert und ich mochte sie doch noch. Um so besser haben mir dafür die Nebencharaktere gefallen. Philippe fand ich von Anfang an toll, auch die Tresora war besser ausgearbeitet als Michael und Alexandra. Nicht umbedingt symphatisch, aber ich fand sie interessant. Womit wir beim nächsten negativen Punkt wären. Tresora und andere Bezeichungen kamen in dem Buch vor, was genau diese nun bedeuten kann ich immernoch nicht genau sagen. Für viele nicht besonders gut sind die französischen Stellen im Buch. Da Philippe Franzose ist (oder es zumindest spricht) und nicht viel Deutsch/Englisch versteht spricht Michael oft auf französich mit Philippe. Für mich eher weniger ein Problem, ich habe bisher 4 Jahre Französisch in der Schule gelernt, aber für alle dies nicht können eher schlecht. Es waren zwar meistens keine wirklich wichtigen Dinge, aber manchmal wäre es dann trotzdem gut wenn man weiß was da gesprochen wird. Auch hat mir an der Liebesgeschichte etwas gefehlt. Wahrscheinlich das Romantische, denn das kam ein wenig zu kurz. Auch wenn man nun meinen könnte, dass mir das Buch nicht gefallen hat, es war eigentlich gar nicht schlecht. Die Geschichte war spannend, da es außer der Liebesgeschichte und Operationen noch eine andere Handlung gab, die ich sehr gut finde. Auch gut fand ich die wechselnden Sichten. Michael, Alexandra, ihr Bruder, auch aus der Sicht der Nebencharaktere konnte man lesen. Das Buch war teilweise ein bisschen brutal, mir hats nichts ausgemacht, aber sehr zart besaitete sollten es nicht umbedingt lesen. Das Buch hat zwar ein paar negative Punkte, aber insgesamt fand ich es ganz gut.

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  • Rezension zu "Darkyn 01" von Lynn Viehl

    Versuchung des Zwielichts
    Maygira

    Maygira

    30. August 2011 um 09:45

    Ich hatte mich aufgrund der guten Bewertungen auf das Buch gefreut, wurde aber sehr enttäuscht! Den Inhalt muss ich an dieser Stelle nicht unbedingt wiedergeben, nur so viel: Die Geschichte ist äußerst langweilig, langatming und bedient sämtliche Klischees! Es ist nichts Neues und der Spannungsbogen liegt nach meinen Empfinden im unteren Bereich!! Den Leser erwartet ein zäh zu lesendes Buch mit platten Texten, Figuren die einem die pure Langeweile präsentieren und zu viel französischem Gerede! Zudem werden Bezeichnungen der vielen Darkyns nicht erklärt, sodass man (ich) am Ende nur froh war, als ich das Buch endlich durch hatte! Die weiteren Teile werde ich mir nicht noch antun!

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  • Rezension zu "Darkyn 01" von Lynn Viehl

    Versuchung des Zwielichts
    DarkReader

    DarkReader

    12. June 2011 um 16:07

    Was soll ich sagen? Zum Inhalt wurde schon alles geschrieben, also mache ich mich gleich daran, meine Eindrücke dieses Buches aufzuschreiben. Vampire mal etwas anders - Darkyn - mit etwas anderen Gewohnheiten und damit wirklich gewöhnungsbedürftig, jedenfalls für mich. Trotzdem gefiel mir dieser erste Band sehr gut. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, flüssig, teilweise sogar elegant. Das mag an den eingeflochtenen französischen Sätzen liegen, Französisch ist nun mal die eleganteste Sprache, die ich kenne. Da hören sich sogar üble Beschimpfungen melodisch an. Positiv für mich ist Dr.Keller, die sich nicht unterbuttern lässt und immer Kontra gibt, egal, wem. Die unterwürfigen, verhuschten Mäuschen sind nicht mein Fall. Auch einige der anderen Charaktere sind interessant und facettenreich, man wird sehen, wie sie sich im Lauf der Reihe weiter entwickeln. Allen voran ist hier John zu nennen, Alexandras Bruder. Lynn Viehl hat hier nicht wirklich die Vampire neu erschaffen, aber zumindest etwas anders. Und das ist bei der Vampirschwemme momentan doch schon mal positiv.

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  • Rezension zu "Darkyn 01" von Lynn Viehl

    Versuchung des Zwielichts
    SinjeB

    SinjeB

    13. February 2011 um 21:42

    Aus dem Inhalt: Alexandra Keller ist plastische Chirurgin und hilft mit Leib und Seele Bedürftigen. Als sie von Michael Cyprien, einem Multimillionär, nach New Orleans beordert wird, lehnt sie ab. Mit der Hartnäckigkeit des Unbekannten hat sie allerdings nicht gerechnet, denn der lässt sie kurzerhand auf sein Anwesen La Fontaine entführen, wo sie schließlich begutachten darf, weshalb der Patient Cyprien solches Interesse an ihren chirurgischen Fähigkeiten zeigt. Er ist vollkommen entstellt und hat das Problem, dass all seine Wunden so schnell heilen, dass eine rekonstruktive Operation nahezu unmöglich ist. Doch Alex ist mit dem Skalpell die Schnellste, und es gelingt ihr, den Fremden wieder in einen ansehnlichen Mann zu verwandeln. Dumm nur, dass sie dadurch in eine Welt gerät, von deren Existenz sie nichts ahnte. Meine Meinung: Langsam frage ich mich, ob die deutsche Buchbranche ausnahmslos auf dieselben Stockfotos zurückgreift, denn mittlerweile schleicht sich bei mir ein Gefühl der Langeweile ein, wenn ich die Umschlaggestaltung betrachte. Wie üblich wird im Hintergrund vor einem Mond geflattert, während ein Gesicht den Vordergrund ziert. In diesem Falle wieder ein Gesicht, das so gar nicht zu den Charakteren passen will. Neu hingegen sind die Blüten, allerdings habe ich keine Kornblumen im Buch entdecken können. Die Gestaltung der Kapitelköpfe hingegen gefällt mir recht gut. Leider ist die Titelwahl eher eintönig und reiht sich in die Vielzahl der Versuchungs- und Zwielichttitel ein. Wirklich in Versuchung ist meines Erachtens im Roman nur der Bruder der Protagonistin, John Keller. Von vornherein haltlos sind jedoch jegliche Trittbrettfahrervorwürfe, die aktuell häufig laut werden, denn das Original dieses Titels ist bereits 2005 erschienen. Allerdings kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass sich im Verlauf des vergangenen Jahrzehnts bewährte Romanzen-Autorinnen verbündet und kollektiv beschlossen haben, das Genre der paranormalen Romanzen zu erschaffen. Das Buch ist Anne Rice gewidmet, was nicht nur in der knappen Widmung zu Beginn, sondern auch im Textverlauf deutlich wird. Es gibt immer wieder kleine Verweise auf ihre Vampirromane, und mit dem Schauplatz New Orleans und dem religiösen Hintergrund werden unverkennbar Parallelen zu Anne Rice deutlich. Ob es nun beabsichtigt war, sei einmal dahingestellt, aber der Charakter der Ärztin Alexandra Keller erinnerte mich oft stark an Shea O'Halloran Dubrinsky aus Christine Feehans Karpathianer-Reihe. Auch die Tatsache, dass es nicht mehr wirklich viele Darkyns gibt und Neuerschaffene aus unerfindlichem Grund nicht sonderlich alt werden, erinnert vage an das Feehansche Universum. Daneben haben die Darkyn ihre eigene Charakteristik, so können sie von Kupfer verwundet und nur durch Enthaupten getötet werden. Die Darkyn-Werdung wird als eine Art schleichende Infektion beschrieben, die mit dem menschlichen Tod und anschließender Auferstehung als verdammtes Wesen endet. Damit wird der Protagonistin Alexandra die Möglichkeit gegeben, über weite Teile des Buches als Halbwesen, also nicht mehr wirklich Mensch, aber auch nicht Darkyn, zu verbringen und dabei die Stärken ihrer Darkyn-Seite zu nutzen. Im Zuge dessen erhielt sie die Gabe der Präkognition und nutzt sie, wie nicht anders zu erwarten, um den Schwachen zu helfen. Die Darkyn sind hierarchisch organisiert, und an dieser Stelle muss ich als Manko einwerfen, dass dem Buch ein Glossar fehlt. Man wird unvorbereitet in eine neue Begriffswelt geworfen, und ich hatte ehrlich Mühe, mich zwischen Suzeräns, Highlords, Sygkenis, Tresoras und wie sie alle hießen, zurechtzufinden. Dass die Territorien der Darkyn Jardin, also Garten, heißen, passt wiederum zu der Tatsache, dass ihnen Blumenduft anhaftet. Während Michaels Rosenduft und Alexandras Lavendelnote für mich olfaktorisch noch nachvollziehbar sind, muss ich passen, wenn es um Geißblatt geht. Sicherlich will die Autorin kein Geruchsmeisterwerk nach dem Vorbild von „Das Parfum“ erschaffen, aber ich hätte mir an mancher Stelle eine detailliertere Duftbeschreibung gewünscht, um die Wahrnehmung der Protagonisten besser nachvollziehen zu können, schließlich ist der Duft der „Attrait“, die Anziehungskraft, der Darkyn. Die Vorstellung von verschiedenen, wirklich sehr intensiv blumig duftenden Vampiren ist für mich allerdings eher übelkeitserregend als verlockend. Apropos Übelkeit: Der Leser muss schon Einiges vertragen können. Zwar driftet die Erzählung nicht weit ab, Gore- und Horrorfans werden vermutlich enttäuscht, aber die Beschreibungen der Operationen verlangen schon einige Resistenz. Von fremden Begriffen einmal abgesehen, liest sich der Text flüssig, vor allem wenn der Leser der französischen Sprache mächtig ist. Hin und wieder wird nämlich französisch parliert, und nicht in jedem Fall folgt eine deutsche Erklärung auf dem Fuße. Das gilt auch für lateinische Passagen, die vornehmlich am Anfang in Kirchenszenen vorkommen und daran schuld waren, dass ich sozusagen nur quer las, wann immer mir ein lateinischer Satz unter die Augen kam. An einer Stelle musste ich sogar lachen, und zwar nicht aufgrund der Story, sondern dort erklärt die Übersetzerin in einer Anmerkung, dass es sich bei Morticia (in der Szene wird auf die Kleidung einer Person Bezug genommen) um eine Gestalt aus der Addams Family handelt. Ich fragte mich unwillkürlich, wer denn nach Auffassung von Übersetzerin/Lektor der Adressatenkreis dieses Romans ist, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass erwachsene Leser - ein Jugendroman ist „Versuchung des Zwielichts“ keinesfalls - die Addams Family nicht mehr kennt. Ich hätte der Leserschaft doch so viel Hintergrundwissen zugetraut. Auf der anderen Seite aber soll Otto-Normal-Leser Sätze, wie: „J’ai honte de ce que j’ai fait à toi, mais j’ai voulu que tu restasses avec moi …“ (man beachte die veraltete Subjonctif-Konstruktion) verstehen, auch wenn dieser eher von nebensächlicher Bedeutung ist. Auch darf der Leser keine liebreizende Romanze erwarten. Alexandra Keller ist eine überaus starke, eigenständige und damit durch und durch sympathische Protagonistin, die dem 700 Jahre alten Michael Cyprien mächtig vor den Karren fährt. Es ist nachvollziehbar, dass sie für die Darkyn von unschätzbarem Wert ist, genau wie Shea für die Karpathianer oder Dr. Jane für die Black Dagger, aber dazu muss sie ja keine Bindung mit ihrem Erschaffer eingehen. Umso erstaunlicher ist zum Ende des Buches hin die Erkenntnis, dass sie einander lieben. Ja, warum, wieso, weshalb denn überhaupt? Es gibt kein vorsichtiges Hineingleiten in eine Beziehung. Man liebte sich nicht zart, schmachtete nicht voreinander hin, sondern es wurde schlussendlich, als man es kaum mehr für möglich gehalten hätte, „gefickt“ und Körperflüssigkeiten ausgetauscht, die die Darkyn-Werdung Alexandras noch beschleunigten. Von der angepriesenen sündhaften Erotik habe ich nicht viel gelesen. Sündhaftigkeit und gewissen Zündstoff birgt der Charakter des John. Insgesamt gesehen ist „Versuchung des Zwielichts“ keine Stand-alone-Geschichte, und insbesondere die letzten Seiten bereiten auf die Fortsetzung vor. Ich denke, dass wir allen wichtigen Charakteren dieses Buches wiederbegegnen werden. Meines Erachtens ist „Versuchung des Zwielichts“ ein solider Reihenauftakt, der sprachlich nicht zimperlich daherkommt, mit einer starken Protagonistin aufwartet, aber definitiv nichts für Romanzen-Shipper ist. Lesenswert, aber kein Muss im dunklen Wald der Vampirliteratur.

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