Lynne Sharon Schwartz

 3.8 Sterne bei 9 Bewertungen

Alle Bücher von Lynne Sharon Schwartz

Lynne Sharon SchwartzAlles bleibt in der Familie
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Alles bleibt in der Familie
Alles bleibt in der Familie
 (9)
Erschienen am 22.02.2017
Lynne Sharon SchwartzFür immer ist ganz schön lange
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Für immer ist ganz schön lange
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Erschienen am 26.04.2017

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Rezension zu "Alles bleibt in der Familie" von Lynne Sharon Schwartz

Alles bleibt in der Familie | Rezension
vivreavecdeslivresvor einem Jahr

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, und bin auch etwas traurig, dass ich es nun schon beendet habe. Vor ein Paar Monaten sind Mara und ich nämlich vom Kein und Aber Verlag ins Verlagshaus in Zürich eingeladen worden und da wurde mir dieses Buch ans Herz gelegt und ich durfte es netterweise gleich als Rezensionsexemplar mit nach Hause nehmen. Das Cover gefällt mir unglaublich gut, es ist so schlicht in weiss gehalten und die einzelnen Farbkleckse werten das Ganze dann gleich noch einmal auf. Ich hatte sehr viel Freude dieses Buch 'in Szene zu setzen' und zu fotografieren (die Fotos sind übrigens im wohl schönsten Guesthouse ever entstanden, es hiess La Course und ist in Bordeaux). Lynne Sharon Schwartz, die Autorin des Buches, ist New Yorkerin und im Jahre 1934 geboren, sie ist also schon älter. Auf Englisch ist 'Alles bleibt in der Familie' bereits 1999 erschienen und liegt  nun zum ersten Mal auf Deutsch vor. Am Anfang habe ich das gar nicht richtig bemerkt, dass das Buch schon etwas älter ist, aber als ich dies dann auf dem Klappentext gelesen habe, habe ich beim Lesen einige Unterschiede bemerkt. Banale Dinge wie zum Beispiel, dass die moderne Technik nie wirklich ein Thema ist, was sie aber durchaus hätte sein können in dieser Grossfamilie, aber ich habe es auch am Verhalten der verschiedenen Figuren bemerkt. Heute würde man teilweise einfach nicht mehr so handeln wie beschrieben. 
Ja - die verschiedenen Figuren, das war zu  Beginn eine richtige Challenge, all diese Charaktere auseinanderzuhalten und zu wissen, wer genau wie zu wem steht. Zum Glück gab es diesen Stammbaum auf den ersten Seiten, zu dem ich immer wieder zurückgreifen konnte, wenn ich mir nicht mehr sicher war, wer dann jetzt wer ist. Bei fast allen Personen habe ich das inzwischen herausgefunden, nur bei zweien bin ich mir etwas unsicher. Ich stelle euch nun diese Grossfamilie vor, so erhält ihr wohl einen guten Überblick und könnt euch etwas vorstellen, was in diesem Roman passiert. Das Setting ist die Upper West Side in New York, ein riesiges Haus, in dem die ganze Familie untergebracht ist. Anna ist die Hausherrin, die schon seit Ewigkeiten in diesem Gebäude untergebracht ist und zunehmend Gedächtnislücken aufweist, alles scheint auf Alzheimer herauszulaufen. Die alte Frau ist eine meiner Lieblingscharakteren, sie hat mich einige Male zum Schmunzeln gebracht mit ihrer unverschämten Direktheit. Anna liebt Oscar, den Hausportier, der allerdings seine Arbeit sehr ernst nimmt. Eine weitere sehr zentrale Figur der Geschichte ist Bea, sie ist die älteste Tochter von Anna und hat für jeden immer ein offenes Ohr.

Besonders und vor allem immer noch für ihren Exmann Roy, der Psychiater ist und immer wieder einen Rat von seiner ersten Ehefrau braucht. Bea hat nach Roy ebenfalls wieder eine Liebe gefunden, den Hausabwart Dmitri aus Russland. Die zweite Ehefrau von Roy heisst Serena. Sie ist die Exfrau eines Patienten von Roy. Beas Schwester May hat sich aber ebenfalls in Serena verliebt, die Künstlerin spannt Roy also die Frau aus und die beiden sind glücklich verliebt. Sie sind das einzige gleichgeschlechtliche Paar in der Familie. Nach Serena findet Roy allerdings erneut eine Frau, die Lehrerin seiner Tochter Sara. Sara nennt sich aber nicht mehr Sara sondern Shimmer, das hört sich cooler an. Saras Lehrerin Lisa heiratet also Roy und rutscht etwas ungewollt in den grossen Familienstammbaum. Sara hat ein leibliches Geschwister, einen Bruder, der Danny heisst und eine kleine Identitätskrise hat. Sara und Danny haben aber noch zwei Halbgeschwister, die Roy ebenfalls als Vater haben, die Mutter war eine Prostituierte aus Vietnam und ihre Kinder heissen Jane und Tony. Auch alle Kinder haben noch Freunde in die sie sich verlieben und wow, ja, das sind viele Leute. 

Die Idee des Buches finde ich genial. Seit ich ein kleines Mädchen bin habe ich beinahe eine Obsession für Vornamen entwickelt, ich habe alle möglichen schwangeren Frauen beraten und bereits mit neun Jahren zum Geburtstag einen Namensduden geschenkt bekommen. Wie eine Verrückte habe ich also damals Namenberatungen durchgeführt und ganze Ordnern mit fiktiven Schulklassen gefüllt.  Eigentlich hätte ich selber auf die Idee, dieses Buch zu schreiben, kommen sollen. Schade wars. Deshalb hat mich dieses Buch auch so angesprochen, ich finde das echt bewundernswert, was Lynne Sharon Schwartz hier geschaffen hat. Das Buch wäre auch eine grossartige Basis für eine Fernsehserie, eine bessere Version von Modern Family vielleicht. Es fiel mir erstaunlich leicht mich in alle Charaktere hineinzuversetzen und das Lesen hat Spass gemacht. Dennoch hat mir etwas Pfiff gefehlt, was ich allerdings darauf schiebe, dass das Buch auch schon fast zwanzig Jahre alt ist und sich die Menschen zu dieser Zeit einfach mit anderen Themen befasst haben und andere Dinge witzig waren, sie sind relativ zeitlos, aber meiner Meinung nach hätten auch noch einige aktuelle Themen eingebaut werden können und darüber Witze gerissen.

Vielen Herzlichen Dank an den Kein + Aber Verlag für dieses Rezensionsexemplar!
https://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/08/alles-bleibt-in-der-familie.html

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Vanessa-v8s avatar

Rezension zu "Alles bleibt in der Familie" von Lynne Sharon Schwartz

Alles bleibt in der Familie...
Vanessa-v8vor einem Jahr

Inhalt: Eine Grossfamilie in der New Yorker Upper West Side. Roy, ein Psychotherapeut, und seine erste Frau, Bea, eine Gastronomin, leben zusammen mit ihren vier Kindern und deren Partnern und Geliebten, Roys weiteren zwei Ehefrauen, Beas Liebhaber, ihrer lesbischen Künstlerinnenschwester sowie ihrer nervtötenden Mutter in einem einzige Mehrfamilienhaus. Da ist wenig Platz für alle – und doch genug Raum für Missverständnisse, schlechte Gefühle, aber auch unerwartete Freude. Meine Meinung: Der Schreibstil ist flüssig zu lesen. Manchmal sehr lustig, durch die Umgangssprache der einzelnen Protagonisten. Es war ein ziemliches Durcheinander in diesem Haus. Sehr viele Personen unter einem Dach, und irgendwie ist da jeder mit jedem zugange. Wie der Titel schon sagt...es bleibt alles in der Familie. Mir waren es einfach zu viele Personen. Ich hatte Schwierigkeiten mir die ganzen Namen zu merken und wie das Verhältnis untereinander ist. Am Anfang des Buches befindet sich eine Ahnentafel, in der kann man dann sehen, wer da mit wem und wovon.. Macht es etwas einfacher da durchzusehen. Zwischendurch zog sich alles in die Länge, kaum Spannung drin, wenig Charakterzüge bei den Protagonisten. Fazit: Ganz nett zu lesen. Mir persönlich hat an der ganzen Geschichte etwas gefehlt. Es war mir alles ein wenig zu oberflächlich.

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Rezension zu "Alles bleibt in der Familie" von Lynne Sharon Schwartz

"Alles bleibt in der Familie" von Lynne Sharon Schwartz
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Autorin: Lynne Sharon Schwartz
Titel: Alles bleibt in der Familie
Gattung: Erzählung, Roman, Familiengeschichte
Erschienen: 1999
Gelesene Ausgabe: Kein & Aber, 2017
ISBN: 978-3-0369-5756-2
Gelesen auf: Deutsch (Englisch)
Gelesen im: März 2017

 

Zum Buch:
In Amerika schon längst bekannt und berühmt, in Deutschland bisher fast unübersetzt. Nun hat Kein und Aber mit "Alles bleibt in der Familie" den zweiten Schwartz Roman übersetzen lassen. In drei Teilen wird die Geschichte einer New Yorker Großfamilie erzählt.  Den Kern bildet der Psychater Roy der mit seiner Verlobten im selben Haus mit seinen zwei Exfrauen lebt. Dieses Haus gehört der Familie seiner ersten Frau, Bea. Ihre senile Mutter Anna lebt als Chefin der Familie im Dachgeschoss des Hauses, Beas Schwester May ist ebenfalls im Haus wohnen geblieben und teilt ihr Künstlerapartment mit ihrer lesbischen Geliebten Serena, Roys zweiter Ehefrau. Die gemeinsamen Kinder und Enkelkinder befinden sich in allen Altersstufen und bringen neue Mitglieder mit in die Familie. Schwartz schafft es all diesen unterschiedlichen Charakteren einen Raum zu geben, in dem sie sich entfalten können und dennoch sie selbst bleiben. Humorvoll verwebt sie die einzelnen skurrilen Figuren zu einer großen Patchwork-Familie.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich hab die Lesezeit sehr genossen, auch wenn gerade zum Ende hin er einige Schwächen hat.

 

Eine der Lieblingsstellen
Zitat:
"Es war die richtige Entscheidung gewesen. Serena reagierte mit Anerkennung, fast Erleichterung auf den Kaviar, als würde sie in einer wildfremden Umgebung auf einen guten Freund treffen"[1]

Stil und Sprache: Sehr gut zu lesen, viel Umganssprache.
Zitat: "Sie legte Timmy in den Laufstall, füllte die Pastetenförmchen mit der Ricotta-Frühlingszwiebel-Mischung und probierte eins. Ausgezeichnet! Sie durfte sie nur nicht zu lange aufwärmen. Und plötzlich wurde ihr in der spätnachmittäglichen Stille - die Presslufthämmer hatten den Betrieb für den Tag eingestellt - bewusst, dass sie in einem leeren Apartment allein war."[2]

Schlüssigkeit der Handlung: Mittelteil als Rückblende, anfangs etwas verwirrend wegen der vielen Personen.

Das hat mir gefallen: Der Humor. Die Charaktere.
Das hat mir nicht gefallen:  Hier und da ein paar deutliche Schwachstellen.

In One Sentence:  Skurrile, amüsante Geschichte einer unkonventionellen New Yorker Patchwork-Familie.
Sterne: 4

 


[1] S.172
[2]
S.29

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Gespräche aus der Community

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KEIN & ABER Verlags avatar
Eine Grossfamilie in der New Yorker Upper West Side. Roy, ein Psychotherapeut, und seine erste Frau, Bea, eine Gastronomin, leben zusammen mit ihren vier Kindern und deren Partnern und Geliebten, Roys weiteren zwei Ehefrauen, Beas Liebhaber, ihrer lesbischen Künstlerinnenschwester sowie ihrer nervtötenden Mutter in einem einzige Mehrfamilienhaus. Da ist wenig Platz für alle – und doch genug Raum für Missverständnisse, schlechte Gefühle, aber auch unerwartete Freude. Ein scharfsinniges Buch über eine moderne Familie und der lustigste Roman dieser großen Autorin.

»Die urkomische Chronik einer ungewöhnlichen New Yorker Großfamilie.« Publisher's Weekly

Bis zum 27.02.2017 verlosen wir 5 Exemplare von Alles bleibt in der Familie. Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!
Vanessa-v8s avatar
Letzter Beitrag von  Vanessa-v8vor einem Jahr
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